Rating des Landes Oberösterreich

LH Stelzer: AA+ bestätigt – Oberösterreich steht für Stabilität und Verantwortung

Die internationale Ratingagentur Standard & Poor’s bestätigt Oberösterreich erneut das Spitzenrating AA+ mit stabilem Ausblick.

In der Begründung führt S&P an, dass sich der starke Wirtschaftsraum Oberösterreich als widerstandsfähig erwiesen und die Rezession überwunden hat. Das Bekenntnis Oberösterreichs zu Haushaltsdisziplin und zur Schuldenobergrenze wird lobend erwähnt. Der stabile Ausblick wird darin begründet, dass S&P Oberösterreich zutraut, klug zu investieren und trotz makroökonomischer und budgetärer Herausforderungen die Defizite zu begrenzen. Damit bewertet S&P Oberösterreich gleich wie Österreich, was das bestmögliche Rating für ein Bundesland ist.  

„Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zeigt sich, wie wichtig verantwortungsvolle Finanzpolitik ist. Oberösterreich steht für Stabilität, Verlässlichkeit und Zukunftsinvestitionen mit Hausverstand. Dass unser AA+-Rating bestätigt wurde, ist ein klarer Vertrauensbeweis für den oberösterreichischen Weg“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer.

Unterstützt wird diese Bewertung nun auch durch aktuelle Zahlen und Vergleiche der Statistik Austria zu den öffentlichen Finanzen in Österreich. Denn während die Gesamtverschuldung Österreichs laut aktuellen Daten mittlerweile auf rund 418,1 Milliarden Euro bzw. 81,5 Prozent des BIP angestiegen ist, zeigt sich Oberösterreich im Bundesländervergleich besonders stabil. So ist Oberösterreich das einzige Bundesland mit einem positiven Maastricht-Ergebnis im abgelaufenen Jahr 2025.

Gleichzeitig verzeichnet Oberösterreich auch bei der Entwicklung der Landesschulden den mit Abstand niedrigsten Anstieg aller Bundesländer: Seit 2021 stiegen die öffentlichen Schulden in Oberösterreich absolut lediglich um rund 2 Prozent (weit unter der Inflation). Zum Vergleich: Tirol liegt bei 69 Prozent, Salzburg bei 64 Prozent, Wien bei 51 Prozent und die Steiermark bei 46 Prozent.

„Die aktuellen Zahlen bestätigen klar unseren oberösterreichischen Weg: solide wirtschaften, aufs Geld schauen und trotzdem konsequent investieren. Genau diese Stabilität und Verlässlichkeit spiegeln sich jetzt auch im bestätigten Rating wider“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer.

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist diese solide Finanzpolitik doppelt wichtig. Denn sie ermöglicht es Oberösterreich, weiterhin gezielt in Zukunftsbereiche zu investieren – etwa in Kinderbetreuung, Pflege, Forschung, Digitalisierung, Infrastruktur und den Wirtschaftsstandort.

„Wer nachhaltig wirtschaftet, kann auch in Krisenzeiten handeln. Oberösterreich beweist, dass Sparsamkeit und Zukunftsinvestitionen kein Widerspruch sind. Weil wir verantwortungsvoll mit Steuergeld umgehen, können wir auch jetzt wichtige Impulse für Arbeitsplätze, Innovation und Lebensqualität setzen“, so Stelzer.

Eine wesentliche Grundlage dafür sei die oberösterreichische Schuldenbremse, die auch von Standard & Poor’s positiv hervorgehoben wird. Sie habe maßgeblich dazu beigetragen, dass Oberösterreich finanziell stabil geblieben sei, während die Staatsschulden österreichweit stark angestiegen sind.

„Die Schuldenbremse wirkt. Sie schafft Stabilität, Vertrauen und Handlungsspielräume. Gerade die aktuellen Zahlen zeigen, dass klare Regeln und Budgetdisziplin funktionieren. Oberösterreich ist damit auch ein Vorbild für den Bund“, sagt Stelzer.

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