Amt der Oö. Landesregierung
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Radon - Vorsorge und Sanierung

Gefördert werden Vorsorge­maßnahmen bei Neubauten im Radonrisikogebiet Ober­österreichs und bautechnische Sanierungen bei Richtwertüberschreitungen.

Wer wird gefördert?

  • Bei Neubauten: Bauwerberinnen bzw. Bauwerber
  • Bei Altbausanierung: Haus- oder Wohnungseigentümerinnen bzw. -eigentümer

Was wird gefördert?

  • Vorsorgemaßnahmen bei Neubauten im Radonrisikogebiet
  • Bautechnische Sanierungen bei einer Überschreitung des Sanierungsrichtwertes im Gebäude (Radonkonzentration mehr als 1000 Becquerel pro Kubikmeter im Jahresmittel)

Wie wird gefördert?

  • Vorsorgemaßnahmen bei Neubauten im Radonrisikogebiet:
    Jede Wohneinheit mit ständig bewohnten erdgebundenen Wohn- oder Schlafräumen im Radonrisikogebiet nach einer verpflichtenden Beratung (vor Baubeginn) durch die Fachabteilung des Landes mit 364 Euro.
  • Bautechnische Sanierungen bei Richtwertüberschreitung:
    Jede Wohneinheit mit ständig bewohnten Wohn- oder Schlafräumen nach einer verpflichtenden Beratung durch die Fachabteilung des Landes mit 22 Prozent der anrechenbaren Sanierungs­kosten, maximal 1.454 Euro.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Vorsorgemaßnahmen bei Neubauten im Radonrisikogebiet:

Das Förderungsansuchen ist vor Baubeginn bei der Förderungsstelle einzureichen.
Die Wohneinheit muss im Radonrisikogebiet geplant werden und ständig bewohnte erdgebundene Wohn- oder Schlafräume enthalten. Vor Baubeginn ist eine verpflichtende Beratung durch die Fachabteilung des Landes erforderlich. Die dabei festgehaltenen Vorsorgemaßnahmen sind beim Bau umzusetzen.

 

Bautechnische Sanierungen bei Richtwertüberschreitung:

Der Sanierungsrichtwert muss bei einer vorangegangenen Messung von ständig bewohnten Wohn- bzw. Schlafräumen im Gebäude überschritten worden sein.
Vor Sanierung ist eine verpflichtende Beratung durch die Fachabteilung des Landes erforderlich. Die dabei festgehaltenen Sanierungsmaßnahmen sind umzusetzen.

Erforderliche Unterlagen

Vorsorgemaßnahmen bei Neubauten im Radonrisikogebiet:

  • Antragsformular Land (vollständig ausgefüllt und unterfertigt)
  • Baubewilligungsbescheid
  • Bauplan

 

Bautechnische Sanierungen bei Richtwertüberschreitung:

  • Antragsformular Land (vollständig ausgefüllt und unterfertigt)
  • Baubewilligungsbescheid
  • Bauplan
  • Rechnungsbelege und Zahlungsbestätigungen (Kopie)

 

Bitte übermitteln Sie keine Originalunterlagen, da diese nach elektronischer Erfassung nicht retourniert werden können.

Abwicklung / Antragstellung

Die einfache und schnelle Abwicklung Ihrer Förderungsanträge ist ein wesentlicher Aspekt unserer Arbeit. Damit dieses gemeinsame Ziel erreicht werden kann, möchten wir für die betreffenden Maßnahmen die optimale Antragstellung und Durchführung aufzeigen:

 

Antragstellung

Der Förderungsantrag ist VOR Durchführung der Maßnahme an die Abteilung Umweltschutz zu senden. Sämtliche notwendigen Unterlagen für die Beurteilung der Förderungsfähigkeit sind mit dem Antrag zu übermitteln. Das Fehlen von Unterlagen verzögert die Bearbeitung des Antrages.

 

Beurteilung

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachabteilung prüfen die Unterlagen und kommen zwecks der verpflichtenden Beratung telefonisch oder schriftlich auf Sie zu.

 

Genehmigung

Nach Erhalt der Rohbaufertigstellungsbestätigung (beim Neubau) bzw. nach Vorlage der Rechnungen sowie aller notwendigen Unterlagen (bei Sanierung) wird der Förderbetrag festgelegt und durch das zuständige Landesregierungsmitglied genehmigt.

 

Auszahlung

Die Überweisung erfolgt auf das von Ihnen angegebene Konto.

Laufzeit

1. April 2016 bis 31. Dezember 2019 und nach Maßgabe der vorhandenen finanziellen Mittel.

 

Formular

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an:

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 E-Mail post@ooe.gv.at