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Goldenes Ehrenzeichen des Landes für Ökonomen Univ.-Prof. Dr. Friedrich Schneider

Landeskorrespondenz

LH Mag. Stelzer / LH-Stv. Dr. Strugl: „Prof. Schneider hat sich als Wirtschaftsexperte in besonderer Weise um verdient gemacht“

 

(Presseaussendung vom 13.9.2017)

Die Feierstunde zur Emeritierung von Univ.-Prof. Dr. Friedrich Schneider an der Johannes Kepler Universität wurde gestern zu einer ganz besonderen Überraschung für den international angesehenen oberösterreichischen Ökonomen genutzt: Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer überreichte das Goldene Ehrenzeichen des Landes an Friedrich Schneider. Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl würdigte das Bemühen Schneiders als Vermittler ökonomischer Zusammenhänge.

 

„Mit der Emeritierung von Prof. Friedrich Schneider geht eine Ära zu Ende. Mehr als 30 Jahre hielt er der Johannes Kepler Universität die Treue. Durch sein Wirken als Universitätsprofessor, Dekan der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät und Vizerektor der JKU sowie seine herausragende Publikationsleistung hat er sich in besonderer Weise um das Land verdient gemacht“, würdigte Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer Friedrich Schneider in seiner Laudatio. 

 

Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl hob vor allem das Bemühen von Friedrich Schneider hervor, ökonomische Zusammenhänge einem breiten Kreis zu vermitteln: „Ich danke dem klugen Ratgeber Friedrich Schneider, der den politisch Verantwortlichen in unserem Land immer mit seiner Expertise, die auch international geschätzt wird, zur Seite gestanden ist. Sein besonderes Anliegen war es, das Wissen um Ökonomie verständlich zu vermitteln. Das macht seine Arbeit so wertvoll.“

 

Friedrich Schneider gilt als prominentester Experte auf dem Gebiet der Schattenwirtschaft, Schwarzarbeit und Untergrundwirtschaft und hat sich vor allem durch seine zahlreichen Publikationen einen Namen gemacht. Er ist Autor bzw. Herausgeber von 80 Fachbüchern, 231 Artikeln in wissenschaftlichen Zeitschriften und 196 Beiträgen in Sammelbänden. „Die führende Position Friedrich Schneiders unter den Ökonomen wurde erst kürzlich wieder unter Beweis gestellt. Er liegt an 6. Stelle im Ranking der führenden Ökonomen in Österreich und in Deutschland an 19. Stelle von insgesamt 100 Ökonomen“, unterstrich LH-Stv. Dr. Michael Strugl die Bedeutung von Friedrich Schneider in der Wissenschaft.

 

„Mit seinem Ansehen als Wissenschaftler, das weit über die Landesgrenzen hinausgeht, hat Friedrich Schneider unserer Landesuniversität einen noch besseren Namen verschafft. Ich bedanke mich aber auch für die gute Partnerschaft mit dem Land Oberösterreich. Die Politik braucht die Wissenschaft als Berater, aber auch als unabhängige Instanz, die Dinge klärt“, betonte Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.

 

Friedrich Schneider wurde 1949 in Konstanz geboren und absolvierte das Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Konstanz. 1977 promovierte er „Summa cum laude“ und startete seine berufliche Laufbahn als wissenschaftlicher Assistent und Lehrbeauftragter am Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität Zürich. 1986 führte ihn sein Weg an die Johannes Kepler Universität als ordentlicher Universitätsprofessor für Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftspolitik und Finanzwissenschaft.

 

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