Amt der Oö. Landesregierung
4021 Linz • Landhausplatz 1

Telefon (+43 732) 77 20-0
Fax (+43 732) 77 20-2116 68

E-Mail post@ooe.gv.at
www.land-oberoesterreich.gv.at

Maßnahmen und Aktionen im Bereich Umweltbildung und Bildung für Nachhaltigkeit

Aktivitäten auf allen Ebenen und in allen Bereichen der Bildung sollen angestoßen und intensiviert werden, um den Prozess hin zu einem nachhaltigen Lebensstil zu beschleunigen.

Wer wird gefördert?

Sämtliche natürliche und juristische Personen, insbesondere

  • Bildungseinrichtungen (z. B. Schulen, Kindergärten, Erwachsenenbildungseinrichtungen)
  • oberösterreichische Gemeinden, Gemeindeverbände, Städte
  • Vereine, konfessionelle Einrichtungen

Was wird gefördert?

Bewusstseinsbildende Maßnahmen, Projekte einschließlich Modellversuche

  • zur Stärkung der ökologischen Alltagskultur im Schulbetrieb/im Kindergarten,
  • um den Umweltschutz auf lokaler Ebene voranzutreiben,
  • zur Förderung von Ausbildungen zur Zukunftsfähigkeit für Pädagoginnen und Pädagogen im Bereich Umwelt­bildung und Bildung für Nachhaltigkeit,
  • zur Förderung von Schulungen und Ausbildungen für Personen, die sich in der Gemeinde mit Umweltschutz beschäftigen. Der Ausbildungsinhalt muss mit der Abteilung Umwelt­schutz abgestimmt sein.

 

Es werden Maßnahmen zu folgenden Aktionsfeldern gefördert:

Umweltwissen und Umweltinformation (Veranstaltungen, Workshops, Publikationen, Ausstellungen, Materialien etc.) in den Themenbereichen

  • Beschaffung und Abfall
  • Konsum und nachhaltiger Lebensstil
  • Luft
  • Freizeitlärm, Alltagslärm
  • übermäßige Lichteinwirkung (Lichtverschmutzung)

Wie wird gefördert?

  • Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
  • Die Höhe der Zuwendung darf 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 20.000 Euro nicht übersteigen. Dies gilt auch als Höchstgrenze für die Summe aller EU-, Bundes- und Landesmittel, die für ein Projekt gewährt werden.
  • Für ÖKOLOG- und/oder Umweltzeichen-Schulen wird ein Zuschlag von 10 Prozent gewährt.
  • Das Land Oberösterreich kann bei Feststellung eines besonderen Landesinteresses und insbesondere, wenn davon auszugehen ist, dass das Projekt sonst nicht durchgeführt werden könnte, im Einzelfall und einmalig die Förderung bis 100 Prozent eines Projektes zulassen.
  • Die Höhe der zuwendungsfähigen Ausgaben muss mindestens 350 Euro betragen.

 

Förderungsfähige Ausgaben sind:

  • Personalausgaben für zusätzlich, nur zum Zwecke der Durchführung des Projektes, eingestelltes Personal sind ebenso zuwendungsfähig wie Ausgaben für Stammpersonal der Antragstellerin oder des Antragstellers, soweit dessen Einsatz zur Erreichung des Zuwendungszwecks notwendig und die anteiligen Kosten im Finanzierungsplan enthalten sind.

Hinweis: Abrechnung der Personalkosten erfolgt mittels Formular „Stundensatzkalkulation für Personal­kosten, Jahreslohnkonto, tabellarische Aufstellung der projektbezogenen Stunden“.

  • Sachkosten (Broschüren, Druckwerke etc)
  • Gemeinkosten für Telefon, Bürobedarf, Leasing, Miete oder Kauf von Büro- und Aus­stattungsgegenständen bis maximal 25 Prozent der anrechenbaren Personalkosten als Pauschale.

 

Hinweis: Sind Antragsteller im Sinne des Umsatzsteuergesetzes zum Vorsteuerabzug berechtigt, sind die anrechenbaren Kosten ohne Umsatzsteuer zu bemessen.

 

Nicht förderungsfähige Ausgaben sind:

  • Investitionen für Gebäude, Grunderwerb,
  • Kosten für Aufgaben, die dem Zuwendungsempfänger durch Gesetz vom Land über­tragen wurden,
  • Publikationen, die periodisch erscheinen und kommerzielle Zwecke verfolgen,
  • Gebühren für Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer von Veranstaltungen,
  • Kosten für Bewirtung/Verpflegung, die Anschaffung von Geräten wie Beamer, PC usw., die allgemein einsetzbar sind.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

  • Der Antrag auf Förderung muss vor Umsetzung der Maßnahme gestellt werden.
  • Die Maßnahme darf keinen kommerziellen Zwecken dienen.
  • Beschreibung des Projektes, des Projektumfanges, einschließlich der Bedeutung und beabsichtigten Wirkung der Maßnahme,
  • Ablaufplan, Übersichtspläne,
  • Finanzierungsplan (aufgegliederte Berechnung der mit dem Zuwendungszweck zusam­menhängenden Ausgaben einschließlich einer Übersicht über die beabsichtigte Finan­zierung),
  • Voraussetzung für die Anerkennung der genannten Personal- und Sachkosten ist deren jeweiliger Nachweis für das Projekt,
  • alle für das Projekt erforderlichen Genehmigungen, Zulassungen, Erlaubnisse und Bewilli­gungen,
  • Angaben zum Träger der Maßnahme (Satzung, Eintragung in das Vereinsregister, Nachweis der Gemeinnützigkeit, gegebenenfalls Bestätigung der Vorsteuerabzugsberech­tigung)

Erforderliche Unterlagen

Für die Antragstellung (vor Durchführung des Vorhabens):

  • Förderantrag
  • Projektbeschreibung
  • Finanzierungsplan
  • Förderzusagen

 

Für die Endabrechnung:

  • Endabrechnungsblatt mit Auflistung der tatsächlichen Ausgaben
  • Personalkosten, Jahreslohnkonto, tabellarische Aufstellung der projektbezogenen Stunden
  • Projektbericht inklusive etwaiger Belegexemplare (z.B. Folder, Fotos)
  • Weitere Unterlagen sind bei Bedarf der Förderstelle vorzulegen.
  • Alle angeführten Unterlagen sind elektronisch per E-Mail an foerderungsantrag.us.post@ooe.gv.at zu übermitteln.

Abwicklung / Antragstellung

Die einfache und schnelle Abwicklung Ihrer Förderungsanträge ist ein wesentlicher Aspekt unserer Arbeit. Damit dieses gemeinsame Ziel erreicht werden kann, möchten wir für die betreffenden Maßnahmen die optimale Antragstellung und Durchführung aufzeigen:

 

Antragstellung

Der Förderungsantrag ist gemeinsam mit den notwendigen Projektunterlagen und VOR Durchführung der Maßnahme an die Förderstelle des Landes Oberösterreich zu senden. Der Antrag ist an die Abteilung Umweltschutz zu richten. Das Fehlen von Unterlagen verzögert die Bearbeitung des Antrages.

 

Beurteilung

Nach Vorliegen aller erforderlichen Unterlagen und Bewertungen durch die Abteilung Umweltschutz (interne Fachexpertinnen bzw. -experten in Zusammenarbeit mit dem Förderreferat bzw. exter­nen Expertinnen oder Experten) treffen die zuständigen Organe des Landes die Entscheidung über Geneh­migung oder Ablehnung des Ansuchens.

 

Genehmigung

Nach Genehmigung durch das zuständige Landesregierungsmitglied oder der Landes­regierung wird Ihnen der vorläufige Fördervorschlag übermittelt.

 

Auszahlung

Im Falle einer Genehmigung erhält die Antragstellerin bzw. der Antragsteller die Mitteilung über die Höhe der vorgesehenen Förderung und allenfalls damit verbundene Bedingun­gen und Auflagen. Nach Umsetzung der Maßnahme und nach Prüfung der vollständigen Endabrechnungs­unterlagen durch die Abteilung Umweltschutz (Umweltbildungsteam in Zusammenarbeit mit dem Förderreferat) wird auf Basis der tatsächlichen Kosten der end­gültige Förderungsbetrag an den Förderungswerber ausbe­zahlt.

Laufzeit

1. April 2016 bis 31. Dezember 2019 und nach Maßgabe der vorhandenen finanziellen Mittel.

 

Formular

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an:

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at