Amt der Oö. Landesregierung
4021 Linz • Landhausplatz 1

Telefon (+43 732) 77 20-0
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Kompostierungsanlagen bzw. Kompostwendemaschinen im "Nicht-Agrarischen" Bereich

Förderung der Errichtung und Erweiterung einer Kompostierungsanlage, wenn dies im jeweiligen Abfallwirtschaftsprogramm vorgesehen ist, sowie des Ankaufs neuer Kompostwendemaschinen.

Wer wird gefördert?

Sämtliche natürliche und juristische Personen, insbesondere

  • Gewerbebetriebe oder gleichartige Betriebe
  • Statutarstädte, Bezirksabfallverbände (BAV) oder andere Gemeindeverbände, wenn diese Errichter und Betreiber der Anlage sind

NICHT gefördert werden Maßnahmen, soweit diese von anderen Förderungssystemen finanziell unterstützt werden.

Was wird gefördert?

Die Errichtung oder Erweiterung einer Kompostierungsanlage, wenn dies im jeweiligen regionalen Abfallwirtschaftsprogramm vorgesehen ist, sowie der Ankauf neuer Kompostwendemaschinen.

 

Hinweis: Gebrauchte Maschinen werden NICHT gefördert!

Wie wird gefördert?

  • Kompostierungsanlage:
    Zur Förderungsbasis (anrechenbare Nettokosten abzüglich sonstiger Förderungen) wird ein Zuschuss bis 20 Prozent, jedoch maximal 75.000 Euro in Form eines nicht rückzahl­baren Barzuschusses gewährt.
  • Kompostwendemaschinen:
    Zur Förderungsbasis (anrechenbare Nettokosten abzüglich sonstiger Förderungen) wird ein Zuschuss bis 20 Prozent, jedoch maximal 20.000 Euro in Form eines nicht rückzahl­baren Barzuschusses gewährt.

 

 Hinweis: Bei Betrieben mit marktbestimmter Tätigkeit vorrangig in Form einer „De-minimis“-Beihilfe.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

  • Das Förderungsansuchen ist vor Baubeginn bei der Förderungsstelle einzureichen.
  • Errichtung und Betrieb der Kompostierungsanlage gemäß abfallrechtlicher Bewilligung und Kompostverordnung bzw. nach dem Stand der Technik der Kompostierung sowie entsprechend den Bestimmungen der Kompostverordnung 2001.
  • Als Nachweis für die Auslastung bzw. kommunale Nutzung der Kompostierungs­anlage bzw. Kompostiergeräte sind Verträge mit Gemeinden, Straßenmeistereien oder anderen öffentlichen Einrichtungen vorzulegen.
  • Die jeweilige vollinhaltliche Anerkennung und Einhaltung der Richtlinien zur Umwelt­förderung in Oberösterreich, Förderungsrichtlinien 2015 für die Umweltförderung im Inland und Allgemeine Förderungsrichtlinie des Landes Oberösterreich, jeweils in der geltenden Fassung.
  • Die geförderte Anlage ist mindestens zehn Jahre auf dem bestehenden Standort zu betreiben bzw. die Wendemaschine mindestens fünf Jahre.

Erforderliche Unterlagen

VOR Umsetzung der Maßnahme

Kompostierungsanlage:

  • Antragsformular Land (vollständig ausgefüllt und unterfertigt)
  • Projektbeschreibung
  • Gegebenenfalls Pläne und rechtskräftige behördliche Bewilligungen
  • Sämtliche Verträge mit Gemeinden, Straßenmeistereien oder anderen öffentlichen Ein­richtungen
  • Erledigungsschreiben anderer Förderungsstellen
  • Kostenvoranschläge
  • Bestätigung des Bezirksabfallverbandes, dass die Anlage im regionalen Abfallwirtschafts­programm integriert ist bzw. wird

 

Wendemaschine:

  • Antragsformular Land (vollständig ausgefüllt und unterfertigt)
  • Kostenvoranschläge
  • Technische Unterlagen (Prospekt)

 

NACH Umsetzung der Maßnahme

Rechnungen und Zahlungsbelege

 

Anmerkung: Rechnungen können nur im Leistungszeitraum des Genehmigungsjahres bzw. nach festgelegter Frist anerkannt werden.

 

Weitere Unterlagen sind bei Bedarf der Förderstelle vorzulegen. Alle angeführten Unterlagen können elektronisch per E-Mail an foerderungsantrag.us.post@ooe.gv.at übermittelt werden.

Abwicklung / Antragstellung

Die einfache und schnelle Abwicklung Ihrer Förderungsanträge ist ein wesentlicher Aspekt unserer Arbeit. Damit dieses gemeinsame Ziel erreicht werden kann, möchten wir für die betreffenden Maßnahmen die optimale Antragstellung und Durchführung aufzeigen:

 

Antragstellung

Der Förderungsantrag ist VOR Durchführung der Maßnahme an die Förderstelle des Landes Oberösterreich zu senden. Sämtliche notwendigen Unterlagen für die Beurteilung der Förderungsfähigkeit Ihrer Investition sind mit dem Antrag zu übermitteln. Das Fehlen von Unterlagen verzögert die Bearbeitung des Antrages.

 

Beurteilung

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Förderungsteams prüfen gemeinsam mit den Fachexpertinnen und -experten die Vollständigkeit der Unterlagen und Einhaltung der Kriterien. Nach Abschluss der Kontrolle wird ein auf Basis der prognostizierten Kosten vorläufiger Fördervorschlag erarbeitet.

 

Genehmigung

Nach Genehmigung durch das zuständige Landesregierungsmitglied oder die Landes­regierung wird Ihnen der vorläufige Fördervorschlag übermittelt.

 

Auszahlung

Nach Umsetzung der Maßnahmen und Vorlage der Rechnungen sowie aller notwendigen Unterlagen wird der endgültige Förderbetrag errechnet und auf das von Ihnen ange­gebene Konto überwiesen. Sollten die tatsächlichen Abrechnungskosten geringer sein als in der Kostenschätzung angenommen, so reduziert sich die Förderung aliquot.

Laufzeit

1. April 2016 bis 31. Dezember 2019 und nach Maßgabe der vorhandenen finanziellen Mittel.

Formular

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an:

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at