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Tannenzweige mit roten Weihnachtskugeln (Foto: Smileus, Fotolia.com)

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Existenzgründungsbeihilfen für Junglandwirtinnen und Junglandwirte (lt. derzeitigen Programmentwurf LE 14-20)

 


Wer wird gefördert?

 

  • Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter landwirtschaftlicher Betriebe, die zum Zeitpunkt der Antragstellung höchstens 40 Jahre alt sind. Es können sowohl natürliche, eingetragene Personengesellschaften, juristische Personen als auch Personenvereinigungen berücksichtigt werden.

Was wird gefördert?

 

  • Mit dieser Beihilfe wird die erste Niederlassung und damit die erstmalige Aufnahme einer landwirtschaftlichen Tätigkeit von jungen Landwirtinnen und Landwirten unterstützt.

Wie wird gefördert?

 

Förderungsart und Förderungsausmaß:

  1. Die Beihilfe für die erste Niederlassung wird in Form einer Pauschalzahlung, die auf zwei Teilbeträge aufgeteilt ist, gewährt. Der erste Teilbetrag wird nach erfolgter Niederlassung und Nachweis der Einhaltung der Förderbedingungen ausgezahlt. Der zweite Teilbetrag wird frühestens 3 Jahre nach erster Niederlassung, spätestens 5 Jahre nach Gewährung der ersten Teilzahlung und Nachweis der konkreten Umsetzung des Betriebskonzeptes ausgezahlt.
        
  2. Betrieb ab 0,5 bAK (1bAK = 2.000 AkH pro Jahr) bis unter 1 bAK
    1. Teilbetrag max. 1.000 Euro
    2. Teilbetrag max. 1.500 Euro

    Für die Bewirtschaftung eines Betriebes ab 1 bAK
    1. Teilbetrag max. 4.000 Euro
    2. Teilbetrag max. 4.000 Euro
    • Bei vollständigem Eigentumsübergang kann ein Zuschlag von 3.000 Euro gewährt werden. Für den Zuschlag bei vollständigem Eigentumsübergang ist bei Betriebsübernahmen der gesamte Betrieb zu übergeben (Ausnahme Teilung s.u.). Der/Die Übergebende kann einen Betriebsteil von max. 10 Prozent, höchstens jedoch 3 ha zurückbehalten. Der Nachweis ist bis spätestens 4 Jahre nach erster Niederlassung zu erbringen. 
    • Wird bis spätestens 4 Jahre nach erfolgter Niederlassung und Bewirtschaftung der Nachweis einer Meisterausbildung oder einer einschlägigen höheren Ausbildung erbracht, kann ein Zuschlag zur Prämie von 4.000 Euro gewährt werden;

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

 

  • Alter des Förderungswerbers zum Zeitpunkt der erstmaligen Niederlassung auf dem Betrieb höchstens 40 Jahre;
  • Bewirtschaftung von mindestens 3 ha LN; Betriebe des Garten-, Obst- oder Weinbaues, Bienenhaltung, Hopfenanbau, die weniger als 3 ha LN bewirtschaften, müssen über einen eigenen Einheitswert oder einen Zuschlag zum Einheitswert verfügen;
  • Arbeitsbedarf bei erstmaliger Bewirtschaftung auf einem bestehenden Betrieb mindestens 0,5 bAK; bei Teilung eines bestehenden Betriebes oder Neugründung muss der so entstandene Betrieb mit einem Arbeitsbedarf von mindestens 1,5 bAK bewirtschaftet werden;
  • Mindestqualifikation: für die Bewirtschaftung des Betriebs geeignete Facharbeiterprüfung oder einschlägige höhere Ausbildung;
  • Die Höhe des außerlandwirtschaftlichen Einkommens des Förderungswerbers liegt zum Zeitpunkt der Antragstellung unter dem zweifachen des Referenzeinkommens;

 

Auflagen:

  • Bei nicht ordnungsgemäßer Umsetzung des Betriebskonzeptes kann die zweite Teilzahlung einbehalten und/oder die erste Teilzahlung zurückgefordert werden.

Abwicklung/Antragstellung

 

 

WICHTIG!

Für eine gültige Antragstellung sind nachstehende Antragsunterlagen (Antrag, Informationsblatt-Fördererklärung) vollständig ausgefüllt und unterfertigt bei der Förderstelle einzureichen.

 

Der Antrag ist mittels Formular an die Abteilung Land- und Forstwirtschaft zu richten.

Informationen und Antragsformulare erhalten Sie auch bei den Bezirksbauernkammern und Geldinstituten.

 

 

Formulare:

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an:

Telefon (+43 732) 77 20-115 01
Fax (+43 732) 77 20-21 17 98
E-Mail lfw.Post@ooe.gv.at