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Landeskorrespondenz Nr. 228 vom 21. Oktober 2010

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LH Pühringer überreichte Bundesauszeichnungen

(LK) Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer überreichte am 20. Oktober 2010 an verdiente Persönlichkeiten des Landes Oberösterreich Dekrete und Auszeichnungen. Der Festakt fand in feierlichem Rahmen im Steinernen Saal des Linzer Landhauses statt.

 

Das "GOLDENE EHRENZEICHEN FÜR VERDIENSTE UM DIE REPUBLIK ÖSTERREICH" erhielt:

  • Kommerzialrat Heinz HOFMANN, Bundesinnungsmeister der Bäcker sowie Vizepräsident des europäischen Verbandes des Bäckerhandwerks und Vizepräsident der Lebensmittelakademie des Österreichischen Gewerbes der WKÖ, aus Linz 

Das "GOLDENE VERDIENSTZEICHEN DER REPUBLIK ÖSTERREICH" erhielten:

  • Oberinspektor i.R. Ing. Franz HOFER, ehem. Oberinspektor der Landwirtschaftskammer für Oberösterreich, Abteilung Tierproduktion, Referent für Schaf- und Ziegenzucht bzw. Zuchtwart, aus Reichenau im Mühlkreis
  • Bürgermeister a.D. Herbert HUBER, ehem. Bürgermeister der Gemeinde St. Pantaleon aus St. Pantaleon

Das "SILBERNE VERDIENSTZEICHEN DER REPUBLIK ÖSTERREICH" erhielten:

  • Vizebürgermeister a. D. Johann FISCHER, ehem. Vizebürgermeister der Marktgemeinde St. Georgen im Attergau aus St. Georgen im Attergau
  • Vizebürgermeister a. D. Josef LINDORFER, ehem. Vizebürgermeister der Gemeinde Auberg aus Auberg

 Die "GOLDENE MEDAILLE FÜR VERDIENSTE UM DIE REPUBLIK ÖSTERREICH" erhielten:

  • Gemeindevorstand  a.D. Ing. Manfred BREITWIESER, ehem. Gemeindevor-stand der Gemeinde Pötting aus Pötting
  • Gemeinderätin a.D. Maria ENZINGER, ehem. Gemeinderätin der Marktgemeinde Bad Schallerbach aus Bad Schallerbach

Gemeinde Bachmanning

  • Gemeinderat a.D. Christian EDER, ehem. Gemeinderat der Gemeinde Bachmanning aus Bachmanning
  • Gemeinderat a.D. Othmar FUCHSHUBER, ehem. Gemeinderat der Gemeinde Bachmanning aus Bachmanning
  • Gemeinderat a.D. Josef HEIDER, ehem. Gemeinderat der Gemeinde Bachmanning aus Bachmanning

Gemeinde Oberwang

  • Vizebürgermeister a.D. Johann INNERLOHNINGER, ehem. Vizebürgermeister der Gemeinde Oberwang aus Oberwang
  • Gemeinderat a. D. Matthias FEUSTHUBER, ehem. Gemeinderat der Gemeinde Oberwang aus Oberwang
  • Bürgermeister a.D. Friedrich HOFINGER, ehem. Bürgermeister der Gemeinde Oberwang aus Oberwang
  • Gemeindevorstand a. D. Jakob KNOBLECHNER, ehem. Gemeindevorstand der Gemeinde Oberwang aus Oberwang
  • Gemeinderat a.D. Heinrich SCHMIDT, ehem. Gemeinderat der Gemeinde Oberwang aus Oberwang
  • Gemeinderat a.D. Johann SCHMIDT, ehem. Gemeinderat der Gemeinde Oberwang aus Oberwang
  • Gemeindevorstand a.D. Johann STEINBICHLER, ehem. Gemeindevorstand der Gemeinde Oberwang aus Oberwang

Gemeinde St. Agatha

  • Gemeindevorstand a.D. Ing. Martina BERGHAMMER, ehem. Gemeindevor-stand der Gemeinde St. Agatha aus St. Agatha
  • Gemeinderat a. D. Leopold REITER, ehem. Gemeinderat der Gemeinde St. Agatha aus St. Agatha

Marktgemeinde St. Martin im Innkreis

  • Gemeinderat a.D. Josef BÄCK, ehem. Gemeinderat der Marktgemeinde St. Martin im Innkreis aus St. Martin im Innkreis
  • Gemeinderat a. D. Reinhold ENGELBUTZEDER, ehem. Gemeinderat der Marktgemeinde St. Martin im Innkreis aus St. Martin im Innkreis
  • Gemeinderätin a.D. Rosemarie SCHROTZHAMMER, ehem. Gemeinderat der Marktgemeinde St. Martin im Innkreis aus St. Martin im Innkreis

Marktgemeinde Wallern an der Trattnach

  • Gemeinderat a.D. Ernst ANGERER, ehem. Gemeinderat der Marktgemeinde Wallern an der Trattnach
  • Gemeinderat a.D. Friedrich EIGELSBERGER, ehem. Gemeinderat der Marktgemeinde Wallern an der Trattnach
  • Gemeinderat a.D. Josef NEUWIRTH, ehem. Gemeinderat der Marktgemeinde Wallern an der Trattnach aus Wallern an der Trattnach
  • Vizebürgermeister a. D. Friedrich PAMER, ehem. Vizebürgermeister der Marktgemeinde Wallern an der Trattnach aus Wallern an der Trattnach
  • Gemeinderat a. D. Helmut ROITHER, ehem. Gemeinderat der Marktgemeinde Wallern an der Trattnach aus Wallern an der Trattnach
  • Gemeinderat a. D. Ökonomierat Josef WEINZIERL, ehem. Gemeinderat der Marktgemeinde Wallern an der Trattnach aus Wallern an der Trattnach

LH Pühringer und LR Sigl gratulieren Liu Jia zu EM-Silber im Einzel

(LK) Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Sport-Landesrat Viktor Sigl gratulierten Oberösterreichs Tischtennis-Star Liu Jia persönlich zu ihrem hart erkämpften zweiten Platz bei der Europameisterschaft in Ostrava (Tschechien). "Liu Jia ist mit ihrer nun schon fünften EM-Medaille ein echtes Aushängeschild für das Sportland Oberösterreich. Wir wünschen viel Erfolg für die nächsten Wettkämpfe." Mit den Austrian Open von 20. bis 24. Oktober 2010 steigt das nächste Groß-Event für die 28-Jährige bereits dieser Tage in Wels. Dort trifft sie ab Freitag auf sämtliche Top-Athletinnen des Tischtennissports.

B 127 Rohrbacher Straße: Noch mehr Sicherheit für Pendler/innen und mehr Komfort für ÖV-Kund/innen

(LK) Wir werden die Straßeninfrastrukturoffensive "Straßen für die Zukunft" fortsetzen und in den kommenden Jahren sowohl in den Ballungszentren als auch im ländlichen Raum eine bedarfsorientierte und attraktive Verkehrsinfrastruktur sichern bzw. ausbauen, kündigt Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl an. Seit 2008 legen wir einen besonderen Schwerpunkt auf die Beseitigung von Unfallhäufungsstellen. Rund 20 Prozent des Straßenneubaubudgets werden pro Jahr für Verkehrssicherheitsmaßnahmen aufgewendet, so Hiesl.

 

Die B 127 Rohrbacher Straße ist die Hauptpendlerroute vom Oberen Mühlviertel in den oö. Zentralraum. Die Kreuzung mit der L 1520 Kleinzeller Straße und der Witzersdorfer Gemeindestraße war eine Unfallhäufungsstelle, so dass zur Hebung der Verkehrssicherheit die sog. "Kleinzellerkreuzung" umgebaut wurde. Hierfür waren zahlreiche Baumaßnahmen notwendig. So wurde auf der Rohrbacher Straße ein Linksabbieger errichtet und die Kleinzeller Straße umgelegt. In diesem Zusammenhang wurden zwei Busbuchten verlegt, Gehsteige und Fahrbahnteiler errichtet, vier Regenrückhaltebecken gebaut und die Brausenbach- und Diesenöckerbachbrücke von der Abteilung Brückenbau des Landes umgebaut, sowie der gesamte Kreuzungsbereich mit einer Beleuchtung ausgestattet. Weiters wurde die Rohrbacher Straße im gesamten 1,6 km langen Baulosbereich saniert und von bisher 6,5 m auf 8 m Fahrbahnbreite ausgebaut.

 

Neben dem Straßenbau wurden auch die vorhandenen Pendlerparkplätze um zusätzliche 100 Stellplätze erweitert, ein LKW-Kontrollplatz und eine Busumkehrschleife errichtet.

 

Die Kosten für sämtliche Maßnahmen betragen ca. 2,9 Mio. Euro, davon entfallen auf den Straßenbau ca. 2,4 Mio. Euro, auf den LKW-Kontrollplatz und die Busumkehrschleife ca. 0,3 Mio. Euro und auf die Pendlerparkplätze ca. 0,2 Mio. Euro.


ÖV-Umsteigeknoten Kleinzell

Kleinzell stellt einen der wichtigsten ÖV-Knoten im Oberen Mühlviertel dar, der von der Mühlkreisbahn sowie von drei Buslinien bedient wird. Daneben erfüllt er seit Jahren die Funktionen eines Pendlerparkplatzes sowie einer P&R-Anlage. Im Zuge des Ausbaus der B 127 im Bereich der Straßenkreuzung Kleinzell wurden nun Maßnahmen zur Modernisierung und Attraktivierung der ÖV-Infrastruktur und zur Erweiterung der Pendlerparkflächen durchgeführt. "Durch diese Anlage wird das Umsteigen zwischen den Regionalbussen bzw. von Bus zu Bahn komfortabler gestaltet. Durch die Erweiterung der P&R-Flächen verbessern wir die Möglichkeit, schon in der Region auf das öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen", ist Verkehrs-Landesrat Kepplinger vom Sinn dieser Anlage überzeugt.

 

Die Bushaltestelle dient der Verknüpfung der Haupttaktlinien 230 Linz - Rohrbach und 210 Linz - Lembach mit der Mühlkreisbahn und der Kleinbuslinie 217 nach Kleinzell. Mit der Errichtung der Buswendeschleife entfällt in Hinkunft das Queren der stark befahrenen B 127 beim Umstieg zwischen den Buslinien. Die gesamte Anlage wurde barrierefrei durch Anrampung der Auftrittsflächen bei der Bushaltestelle gestaltet.

 

In der freien Innenfläche der Buswendeschleife konnten 20 zusätzliche P&R-Stellplätze errichtet werden, wobei vier Behindertenparkplätze ausgewiesen sind.

 

Der Kostenanteil für die Bushaltestelle, die Buswendeschleife und die zusätzlichen P&R-Plätze beläuft sich auf rund 162.000 €.

 

Neuer Verkehrskontrollplatz

In die Anlage eingebunden ist auch ein Verkehrskontrollplatz. Der Kontrollplatz ist für Kontrollen des Schwerverkehrs ausgelegt, es können mehrere LKW-Züge gleichzeitig kontrolliert und nötigenfalls auch abgestellt werden. Technische Kontrollen mit dem mobilen Prüfzug des Landes Oberösterreich sind möglich.


Die Verkehrsausleitung ist aus beiden Fahrtrichtungen möglich. Ein für den Zeitraum der Kontrolle geplante Geschwindigkeitsbeschränkung soll für zusätzliche Sicherheit bei der Ausleitung sorgen. Eine ausreichende Beleuchtung ermöglicht auch Verkehrskontrollen während der Nachtzeit.

 

Neben der Kontrolle von Lenk- und Ruhezeiten sind auch Gefahrgut- und Tiertransportkontrollen sowie die Kontrolle einer ausreichenden Ladungssicherung möglich. Die bauliche Ausführung ermöglicht auch die Verwiegungen von Schwerfahrzeugen mittels der mobilen Radlastwaage, die die Exekutive im Einsatz hat.

 

Der Kontrollplatz steht natürlich auch für alle anderen Kontrollen im Dienste der Verkehrssicherheit wie z.B. Alkoholkontrollen, Geschwindigkeitskontrollen bei Mofas zur Verfügung.

 

Mit dieser Anlage baut das Land Oberösterreich das Netz der Verkehrskontrollplätze im Bezirk Rohrbach weiter aus. Schon im Mai 2010 wurde  ein Kontrollplatz an der B 38 an der Gemeindegrenze zu Helfenberg eröffnet.
"Mit diesen neuen Kontrollplätzen an der B 38 und der B 127 wird die vorgegebene Kontrollquote der Exekutive im Bezirk Rohrbach um 20 % angehoben. Damit wird ein ganz wichtiger Beitrag für die Erhöhung der Verkehrssicherheit geleistet", führt LR Kepplinger aus.

 

An mindesten fünf Tagen pro Woche sind Schwerverkehrskontrollen der Polizei geplant. Einmal monatlich soll eine technische Verkehrskontrolle mit dem mobilen Prüfzug des Landes Oberösterreich stattfinden.

 

Seitens der Abteilung Verkehr wird ein Kostenbeitrag für die Errichtung des Kontrollplatzes samt Beleuchtung in der Höhe von 132.000 € geleistet.

LR Anschober: Österreichs Anti-Atompolitik verkommt zur innenpolitischen Beruhigungspille


(LK) Ein Trauerspiel: in Österreich große Antiatom-Kämpfer mimen, aber in den konkreten Gesprächen in die Knie gehen und die notwendigen erfolgversprechenden Maßnahmen verweigern - das ist der Rest der Antiatompolitik der österreichischen Bundesregierung - es braucht einen Neubeginn.

 

"Lauthals wird von der Bundesregierung in Interviews mit österreichischen Medien gegen das jeweils aktuelle Grenz-AKW protestiert, eine engagierte Anti-Atompolitik, die die Handlungsmöglichkeiten Österreichs nutzt, ist jedoch längst Vergangenheit. Anti-Atompolitik ist zur innenpolitischen Beruhigungspille und Show verkommen, alle Erfolge der letzten Monate und Jahre (zB. der gestern von der tschechischen Regierung bestätigte Stopp der Ausbaupläne für Temelin, das Verhindern der Vergabe österreichischer Bankenkredite für Mochovce und Krsko etc.) wurde nicht von oder mit der Bundesregierung errungen, sondern trotz der Untätigkeit der letzten Bundesregierungen", kritisiert Oberösterreichs Umwelt-Landesrat Rudi Anschober.
Anschober: "Österreich lässt sich bei den gestrigen Verhandlungen zu den deutschen Laufzeitverlängerungen billig abspeisen, die Bundesregierung hat keine Anti-Atom-Initiativen auf europäischer Ebene gesetzt, die Bildung einer Anti-Atomallianz innerhalb der EU ist bis heute ausgeblieben, die Initiativen für einen Ausstieg aus Euratom werden unterlassen, der Ausbau von Mochovce wird hingenommen, beim Weiterbau von Temelin und dem Aufzeigen der Europarechtswidrigkeit des tschechischen UVP-Gesetzes hat die Bundesregierung Oberösterreich völlig alleine gelassen. Etliche Bundesländer unterstützen mich bereits in meiner Forderung nach einem Anti-Atomgipfel der Bundesländer mit der Bundesregierung, denn so kann es nicht weitergehen."

 

Anschober abschließend: "Die geplanten Laufzeitverlängerungen in Deutschland sind ein Riesengeschäft für einige wenige. Schon für 2009 wird der Gewinn der deutschen Atomkonzerne auf 23 Milliarden geschätzt, für die erste Hälfte 2010 auf 15 Milliarden. Die Laufzeitverlängerung würde den Konzernen einen neuerlichen Zusatzgewinn von bis zu 100 Milliarden Euro bringen. Diesen Milliardeninteressen wird man nicht mit freundlichen Informationsgesprächen beikommen können, sondern hier braucht es das Einbringen aller Rechtsschritte, direkte politische Verhandlungen und das Einschalten der EU-Kommission."

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 21. Oktober 2010

Landesrat Rudi Anschober, Prof. Dr. Friedrich Schneider und Dr. Robert Tichler


zum Thema

"Die steuerlichen und ökonomischen Effekte von oberösterreichischen Energieförderungen - Thermische Sanierungen, Biomassekessel, Wärmepumpen, Solar- und PV-Anlagen"

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Pressekonferenz am 20. Oktober 2010

Landesrat Dr. Hermann Kepplinger, Bezirkshauptmann Dr. Paul Gruber und Bgm. Mag. Andreas Fazeni (Gramastetten)


zum Thema

"Präsentation der Evaluierung des öffentlichen Verkehrs und des Fahrplanangebots 2011 im Bezirk Urfahr-Umgebung"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • DI Gernot Haider (Abtl. GVÖV, Land )

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Pressekonferenz am 20. Oktober 2010

Landesrätin Mag.ª Doris Hummer


zum Thema

"1 Jahr - Landesrätin Mag.a Doris Hummer" Visionen . Schwerpunkte . Erfolge.

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Presseinformationen

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