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Landeskorrespondenz Nr. 224 vom 15. Oktober 2010

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LH-Stv. Hiesl: Land Oberösterreich feiert 20 Jahre Galerie Spectrum

Fördergalerie bietet Künstler/innen die Chance, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren

 

(LK) Von 22. Oktober 2010 bis 21. Jänner 2011 avanciert das Landesdienstleistungszentrum (LDZ) wieder zur Fotokunst-Galerie. Bereits seit zwanzig Jahren gibt es die Galerie Spectrum. Deshalb werden zum Jubiläum alle Ankäufe des Landes Oberösterreich aus den bisherigen Ausstellungen der Galerie Spectrum präsentiert. Rund 200 Fotokunstwerke von 60 teils international erfolgreichen tätigen Künstler/innen hat das Land Oberösterreich in den letzten zwanzig Jahren angekauft.

 

Die Galerie Spectrum wurde von LH-Stellvertreter a.D. Dr. Eckmayr ins Leben gerufen und von LH-Stellvertreter Hiesl fortgeführt. Die Galerie Spectrum zielt jedoch nicht auf Gewinne ab, sondern bietet als Fördergalerie jungen Künstler/innen die Chance, ihre Werke der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Ausstellung wird mit einer Vernissage im Foyer des Landesdienstleistungszentrums am 21. Oktober 2010 um 18:30 Uhr offiziell eröffnet.

 

Galerie Spectrum
Landesdienstleistungszentrum
Bahnhofplatz 1
4021 Linz

 

Geöffnet vom 22. Oktober 2010  - 21. Jänner 2011
Mo, Di, Do 08 – 18 Uhr, Mi 8-17 Uhr, Fr 8 – 13 Uhr

LR Hummer: Länder können Schulen am Besten organisieren!

Entscheidungen sollen dort getroffen werden, wo die beste Kenntnis der Sachlage liegt – also vor Ort!

 

(LK) Der Wunsch der Länder, alle Fragen des Personals und der Organisation in Schulen zu regeln, beruht auf einem einfachen aber wirksamen Prinzip: "Eine klare Kompetenzverteilung zwischen Bund, Ländern und Schulen ist Voraussetzung für ein effizientes, zukunftsorientiertes Schulwesen", betont Bildungs-Landesrätin Mag.a Doris Hummer. Ein Beispiel dafür sind die Höheren Technischen Lehranstalten in – Bildungseinrichtungen, auf die wir zurecht stolz sind und die einen großen Beitrag zum Fachkräftenachwuchs in unserem Bundesland leisten. "6 der 16 HTL´s – mehr als jede Dritte! – wurden seinerzeit nur deshalb eingerichtet, weil das Land sich vehement dafür eingesetzt und mit einer Anschubfinanzierung die Errichtung ermöglicht hat. Zentrale Stellen des Bundes in Wien hätten den Bedarf, der hierzulande besteht, einfach übersehen", erklärt die Landesrätin weiter.

 

"Ziel kann es daher nur sein", so Hummer, "klare Zuständigkeiten zu schaffen und das unübersichtliche System im Bildungs- und Schulbereich zu durchbrechen - die Zweigleisigkeiten der Kompetenzaufteilung zwischen Bund und Ländern zu beseitigen", so Hummer. Dabei sollen die Entscheidungen dort getroffen werden, wo die besten Kenntnisse der Sachlage liegen – also vor Ort. So kann sicher gestellt werden, dass sich die Schulen in ihrem regionalen Umfeld optimal entwickeln.

 

Aufgaben der Länder:

  • Ausführungsgesetzgebung im Gesamten
  • Höheres Schulwesen (bis Matura)
  • Personalmanagement und Dienstgeberfunktion
  • Schulorganisation, soweit nicht Grundsatzgesetzgebung
  • Schulaufsicht intern (BSI, LSI)
  • Schulbau – im Gesamten (Pflichtschulbau, Höheres Schulwesesn)

 

Keinesfalls gehe es darum – wie manchmal behauptet – einen "Schrebergarten" im Schulsystem entstehen zu lassen. "Wir wollen keine 9 Schulsysteme in Österreich schaffen. Daher soll auch der Bund sämtliche Ziele, Inhalte und Standards des Schulsystems festlegen und die Einhaltung der Qualitätskriterien überwachen", schließt Bildungs-Landesrätin Doris Hummer.

Verkehrssicherheits-Aktion "Apfel-Zitrone" startet: "Motivation zu mehr Rücksicht auf Kinder im Straßenverkehr"

(LK) Das Verkehrsressort des Landes Oberösterreich, die Polizei, der Landesschulrat, das Kuratorium für Verkehrssicherheit und die AUVA führen auch im heurigen Herbst die Aktion Apfel-Zitrone durch. "Ab kommender Woche werden Volksschüler/innen im ganzen Bundesland gemeinsam mit der Polizei Autofahrer/innen auf deren Verhalten im Straßenverkehr hinweisen und diese damit zu mehr Rücksicht auf die Kleinsten motivieren", informiert Verkehrs-Landesrat Dr. Hermann Kepplinger.

 

Die Kinder testen beispielsweise die Bereitschaft der Motorisierten, vor einem Zebrastreifen anzuhalten. Wer stehen bleibt, bekommt als Zeichen für sein gutes Verhalten von den Kindern einen Apfel überreicht. Wer Fußgänger/innen ignoriert wird, von der Polizei gestoppt und bekommt als Symbol für das Fehlverhalten eine Zitrone. Ähnliches wird auch bei Geschwindigkeitsbeschränkungen vor Schulen gemacht.

 

"Der Lerneffekt bei den Autofahrer/innen ist sehr groß. Wer möchte schließlich von einer achtjährigen Schülerin abgemahnt werden. Die Zitrone, ob als echte Frucht oder symbolisch, zeigt drastisch, dass zu schnelles Fahren oder Nicht-Anhalten vor Schutzwegen ein Sicherheitsrisiko für unsere Jüngsten ist", beschreibt Gruppeninspektor Ewald Brunner von der Polizeiinspektion Bad Leonfelden den Effekt der Aktion.

LR Kepplinger beauftragt Oö. Tierheimstiftung mit Veräußerung des "Hiasnguts"

(LK) Der Oö. Landesrechnungshof hat in seinem Bericht zur Prüfung der Oö. Tierheimstiftung empfohlen, das als Gnadenhof geplante "Hiasngut" in Grünburg zu veräußern. In der Landtagssitzung vergangene Woche wurde einstimmig beschlossen, dieser Empfehlung nachzukommen. Die Oö. Tierheimstiftung wird daher in Abstimmung mit dem ressortzuständigen Landesrat Dr. Hermann Kepplinger ihren bereits gefassten Beschluss, das Hiasngut zu verkaufen, rasch umsetzen und die Liegenschaft ab diesem Samstag per Inserat zum Verkauf ausschreiben.

 

Landesrat Dr. Hermann Kepplinger: "Interessenten sind eingeladen, ein schriftliches Kaufanbot in einem geschlossenen Kuvert unter Angabe des Vermerks 'Kaufanbot Hiasngut, nicht öffnen' bis spätestens 17. November 2010, 12:00 Uhr (einlangend) bei der Oö. Tierheimstiftung, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, einzubringen."

 

Die Mitglieder des Kuratoriums (Dr. Waltrud Bittmann unter Tel. (+43 732) 77 20- 142 00 und Ing. Harald Hofner unter Tel. 0699/10080026 für Besichtigungstermine) stehen Kaufinteressent/innen für telefonische Auskünfte zur Verfügung.

Beilage:

Infomappe "Hiasngut" 1172,29 KB)

LR Anschober: Vorschlag der Kommission zu GVO-Selbstbestimmungsrecht geht in rechtlich entscheidende Phase

Selbstbestimmungsrecht der Regionen wird nach 7 Jahren Druck und Engagement von Umwelt-Ministerrat möglich

 

"Als wir im November 2003 kurz nach Amtsantritt erstmals in Brüssel unser Ziel eines Selbstbestimmungsrechts der Regionen vorgebracht haben, wurden wir noch milde belächelt. Wir haben aber mit viel Engagement gekämpft und uns durchgesetzt. Eine von uns gegründete Allianz der Regionen umfasst mittlerweile 56 starke Regionen", so Oö. Umwelt-Landesrat Rudi Anschober.

 

Anschober weiter: "Das ist ein Sieg des kleinen David aus Oberösterreich gegen den GVO-Goliath der mächtigen Milliardenkonzerne. Es ist der größte Erfolg in unserem ersten Jahr der zweiten Legislaturperiode. Heute diskutieren die Umweltminister den Kommissionsvorschlag, endgültig abgestimmt wird er im Mitentscheidungsverfahren mit dem Europäischem Parlament. Ich rechne damit, dass wir unseren Erfolg mit Jahresende auch schwarz auf weiß fixiert haben."

 

Dennoch bleibt noch vieles zu tun: eine bessere Kennzeichnung, das Verbannen von GVO aus den Futtermitteln, ein Zulassungsstopp für neue GVO, solange nicht das Zulassungsverfahren inkl. der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) reformiert ist.

Sprechtage für die Woche vom 18. bis 22. Oktober 2010

  • Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl
    nur gegen Voranmeldung, Dienstag, 19. Oktober 2010 von 8:00 Uhr bis
    12:00 Uhr (+43 732) 77 20-121 90, Landesdienstleistungszentrum LDZ
  • Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  • Landesrat Max Hiegelsberger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 10, Landhaus
  • Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-171 50, Altstadt 30
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsident Dipl.-Ing. Dr. Adalbert Cramer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 54, Landhaus

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 15. Oktober 2010

Landesrat Max Hiegelsberger


zum Thema

"Agrar, Gemeinden, Feuerwehren - Das Fundament-Ressort Max Hiegelsberger: Herausforderungen und Ziele"

103,46 KB)

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Pressekonferenz am 15. Oktober 2010

Landesrat Dr. Hermann Kepplinger, Bezirkshauptmann Dr. Heinz Steinkellner und Bgm. Erwin Kastner (Baumgartenberg)


zum Thema

"Präsentation der Evaluierung des öffentlichen Verkehrs und des Fahrplanangebots 2011 im Bezirk Perg"

670,31 KB)
Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • DI Gernot Haider (Abtl. GVÖV, Land )

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Pressekonferenz am 15. Oktober 2010

Umwelt-Landesrat Rudi Anschober


zum Thema

"Nächster Teil der Luftsanierung in : Austauschoffensive für alte Öfen - Vorschau auf den Runden Tisch zur Luftreinhaltung in am kommenden Montag"

73,81 KB)
Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • HRin Dr.in Elisabeth Danninger, Amt der Oö. Landesregierung, Abteilung Umweltschutz

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Pressekonferenz am 14. Oktober 2010

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer


zum Thema

"Die Entwicklung der oberösterreichischen Bevölkerung bis 2050 - eine Prognose"

144,31 KB)
Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Dr. Michael Schöfecker, Abteilung Statistik

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Pressekonferenz am 14. Oktober 2010

Landesrat Dr. Hermann Kepplinger, Bezirkshauptmann Dr. Georg Wojak, und Bgm. Franz Zehetner (Kirchberg bei Mattighofen)


zum Thema

"Präsentation der Evaluierung des öffentlichen Verkehrs und des Fahrplanangebots 2011 im Bezirk Braunau"

666,81 KB)
Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • DI Stefan Holzer (Abtl. GVÖV, Land )

Presseinformationen

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