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Landeskorrespondenz Nr. 221 vom 12. Oktober 2010

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Menschen.Wissen.Ideen. Zukunft des Wissens im Blickpunkt

"Zukunftsallianz Wirtschaft 2020" lud zur zweiten Zukunftslounge ein

 

(LK) Die "Zukunftsallianz Wirtschaft 2020" hat sich das Ziel gesetzt, wirtschaftspolitische Visionen zu entwickeln, um daraus langfristige, nachhaltige Konzepte für das Land Oberösterreich zu erarbeiten. In einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe, den so genannten Zukunftslounges, beleuchten die Vertreterinnen und Vertreter der Zukunftsallianz und Expert/innen aus dem In- und Ausland die Hauptthemen "Menschen", "Wissen" und "Ideen". Am Montag, 11. Oktober 2010, fand die zweite Zukunftslounge zum Thema "Zukunft des Wissens" im Ars Electronica Center in Linz statt. Als Keynote-Speaker war Prof. Dr. Rudolf Taschner, TU Wien, zu Gast. Die künftigen Herausforderungen: Ein neues Lernen ("Schule 2.0") mit Lehrer/innen als Lernbegleitern, mehr Freiraum in der Bildung und die Notwendigkeit, die Fähigkeiten und Begabungen des Einzelnen in den Mittelpunkt der Bildung zu stellen - ein Prinzip, das mit der "OÖ. Schule Innovativ" bereits umgesetzt wird. Die nächste Zukunftslounge wird am 8. November 2010 zum Thema "Ideen" stattfinden. Web-Info: Icon Externer Link www.zukunftsallianz.at.

Internationale Konferenz in Linz: Oberösterreich ist Vorreiter bei öffentlicher Beschaffung

(LK) Wie die öffentliche Hand mit ökologischer Beschaffung und Zusammenarbeit in Netzwerken Kosten und Energie sparen kann, war Thema einer internationalen Konferenz am 8. Oktober 2010 im Linzer Schlossmuseum. Es handelte sich gleichzeitig um die Abschlusskonferenz des EU-Projektes Pro-EE zur Steigerung der Energieeffizienz im öffentlichen Beschaffungswesen. Zur Veranstaltung lud die Oö. Akademie für Umwelt und Natur gemeinsam mit dem Gebäude- und Beschaffungsmanagement des Landes OÖ.

 

Bei der Konferenz zur öffentlichen Beschaffung waren teils internationale Vortragende zu Gast, die über die Rahmenbedingungen und praktische Umsetzung von ökologischen Beschaffungsprojekten sprachen.

 

EU-Projekt Pro-EE
Ziel von Pro-EE ist es einerseits, die Marktpräsenz von energieeffizienten Massenprodukten, zum Beispiel im IT-Bereich, zu steigern. Andererseits sollen Innovationen mit hohem Energieeinsparungspotential schneller in den Markt eingeführt werden. Dabei spielen der Erfahrungsaustausch zwischen den Partnern und das Entwickeln gemeinsamer Standards eine wichtige Rolle. "Oberösterreich hat sich auf unsere Initiative hin am EU-Projekt beteiligt", erklärt Projektleiter DI Andreas Drack von der Oö. Akademie für Umwelt und Natur. "Die Umsetzung erfolgt gemeinsam mit dem Gebäude- und Beschaffungsmanagement. In Oberösterreich laufen aktuell Tests hinsichtlich LED/Solar-Straßenbeleuchtung und kommunaler Elektromobilität. Konkrete Beschaffungsangebote für Gemeinden gibt es bereits zu LED-Weihnachtsbeleuchtung und hocheffizienten Elektrogeräten", lädt Drack vor allem Gemeinden und öffentliche Einrichtungen ein, von diesem Angebot zu profitieren.

 

Johannes Pöcklhofer, Projektverantwortlicher beim Gebäude- und Beschaffungsmanagement des Landes , weist auf die verbindende Rolle Oberösterreichs bei der Vernetzung mit Bund und Gemeinden hin: "Unser nächstes Ziel ist das Schaffen von gemeinsamen Standards innerhalb dieses Netzwerkes, zum Beispiel bei Elektrogeräten.
 

Das wäre dann ein Projekt, das EU-weit als Vorbild dienen könnte und sicherlich großes Echo hervorrufen würde."

 

Weitere Infos zur ökologischen öffentlichen Beschaffung
Details zu den Aktionen der Oö. Akademie für Umwelt und Natur zur ökologischen öffentlichen Beschaffung gibt es unter Icon Externer Link http://www.klimarettung.at/de/108/. Weitere Infos zum EU-Projekt Pro-EE unter Icon Externer Link http://www.pro-ee.eu.


Die Oö. Akademie für Umwelt und Natur …
… ist ein Kompetenzzentrum des Landes Oberösterreich zur
- Bildung und Information
- Verbindung von Wissenschaft und Praxis
- Koordination von Initiativen
in den Bereichen Umwelt, Natur und Nachhaltige Entwicklung mit dem Ziel, die Lebensgrundlagen der Menschen dauerhaft zu sichern.

Für Schnellentschlossene: Internationale Tagung "Biodivers - kontrovers?" von 14. bis 15. Oktober 2010 im Linzer Schlossmuseum

(LK) Die Oö. Akademie für Umwelt und Natur setzt mit der Internationalen Tagung "Biodivers - kontrovers?" von 14. bis 15. Oktober 2010 im Linzer Schlossmuseum ihren Schwerpunkt im Jahr der Biodiversität. Namhafte teils internationale Fachleute spannen den Bogen von der Bedeutung der Biodiversität für Mensch und Natur bis hin zur Frage, wie Naturnutzung und Naturschutz künftig besser miteinander auskommen können. Problemfelder und Kontroversen im Bereich der Biodiversität werden aufgezeigt. Anschließend wird gemeinsam eine Resolution mit Lösungsvorschlägen erarbeitet.

 

Vertreterinnen und Vertreter von Politik, Behörden, Interessensgemeinschaften, NGOs, Gemeinden, Land- und Forstwirtschaft und alle an Biodiversität interessierten Menschen sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

 

Nähere Informationen erteilt die Oö. Akademie für Umwelt und Natur, Kärntnerstraße 10-12, 4021 Linz, Tel.: (+43 732) 77 20-144 02, E-Mail: uak.post@ooe.gv.at. Programm und Anmeldung: Icon Externer Link www.umweltakademie.at im Bereich Veranstaltungen.

 

Die Oö. Akademie für Umwelt und Natur …
… ist ein Kompetenzzentrum des Landes Oberösterreich zur
- Bildung und Information
- Verbindung von Wissenschaft und Praxis
- Koordination von Initiativen
in den Bereichen Umwelt, Natur und Nachhaltige Entwicklung mit dem Ziel, die Lebensgrundlagen der Menschen dauerhaft zu sichern.

Beilage:

Folder zur Internationalen Tagung "Biodivers - kontrovers?" 959,89 KB)

LR Anschober: EU-Kommission muss Umweltprüfung für deutsche Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke durchsetzen

Auch Bundesregierung muss Initiative für grenzüberschreitende SUP verwirklichen

 

(LK) In einem Schreiben wendet sich Umwelt-Landesrat Rudi Anschober an die EU-Kommission, damit EU-Recht durchgesetzt wird: "Es ist ganz offensichtlich, dass entscheidende umweltpolitische Weichenstellungen wie ein neues Energiekonzept laut Europarecht Gegenstand einer grenzüberschreitenden strategischen Umweltprüfung sein müssen. Das gilt selbstverständlich auch für die deutsche Bundesregierung wie für alle in Europa. Die deutsche Bundesregierung will dies offensichtlich verhindern und drüberfahren. Also muss die EU-Kommission dafür sorgen, dass auch in Deutschland EU-Recht eingehalten wird. Bei vergleichbaren Planungen wurde eine derartige SUP von Tschechien und der Slowakei durchgeführt. Mein Appell an die EU-Kommission ist daher, dass auch Deutschland dieses Europarecht anerkennt, akzeptiert und umsetzen muss."

 

Die Durchführung einer strategischen Umweltprüfung würde bedeuten, dass die Umweltauswirkungen dieser geplanten Laufzeitverlängerungen der deutschen AKW umfassend überprüft werden müssen und alle Betroffenen Parteistellung bei dieser Überprüfung haben. Damit könnte einerseits inhaltlich vieles geklärt werden und andererseits das geplante überfallsartige Durchziehen unterbunden werden, da eine umfassende grenzüberschreitende SUP sicherlich ein bis zwei Jahre dauern würde.

 

Auch von der Bundesregierung fordert Anschober eine entsprechende Initiative in Deutschland ein: "Umweltminister Berlakovich muss endlich seine windelweichen Scheinproteste stoppen und die konkrete Handlungschance des Einforderns einer SUP nützen. Das ist die Nagelprobe für die Antiatompolitik der Bundesregierung."

Volksanwältin Stoisits in Oberösterreich

(LK) Volksanwältin Mag.a Trezija Stoisits hält in Oberösterreich folgende Sprechtage ab:

  • 1. Dienstag, 19. Oktober 2010 ab 10:00 Uhr in der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck, 4840 Vöcklabruck, Sportplatzstr. 1-3, 1. Stock, Zimmer 108
  • 2. Dienstag, 19. Oktober 2010 ab 14:00 Uhr im Stadtamt Traun, 4050 Traun, Hauptplatz 1, 2. Stock, Stadtratssaal Zimmer 309

Anmeldungen zu diesen Sprechtagen sind schriftlich, telefonisch oder per e-mail an das Büro der Volksanwältin Mag.a Stoisits, 1015 Wien, Singerstraße 17, Postfach 20, Telefon (+43 800)  22 32 23 – 121 kostenlos oder (+43 1) 51 5 05 – 121, bzw. an vac@volksanwaltschaft.gv.at zu richten.

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 12. Oktober 2010

Wirtschafts-Landesrat KommR Viktor Sigl, Mag. Ulrike Rabmer-Koller Vizepräsidentin WK Oberösterreich, Beiratssprecherin Umwelttechnik-Cluster und DI (FH) Werner Pamminger, MBA Geschäftsführer der Clusterland Oberösterreich GmbH


zum Thema

"Oberösterreichs Wirtschaft als Wachstumsmotor für green jobs"

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Podium.Jazz.Pop.Rock... 2010 - 2. erfolgreiches Bundesfinale in Ried Joe Zawinul- & Falco-Preis an beste Bands vergeben

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