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Landeskorrespondenz Nr. 149 vom 2. Juli 2010

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Kuratorium Hartheim verabschiedete Geschäftsführer Dr. Reinhard Dyk

LH Pühringer: "engagierter Weiterentwickler eines wichtigen Projekts"

 

(LK) Bei der Sitzung des Kuratoriums Hartheim am 1. Juli 2010 wurde der bisherige Geschäftsführer der Stiftung Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim Dr. Reinhard Dyk offiziell verabschiedet. Der Vorsitzende des Kuratoriums Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer würdigte ihn dabei als "exzellenten Kenner der Thematik und engagierten Weiterentwickler dieses wichtigen Projekts". Mitte 2004 übernahm Dyk den Auftrag zur Gründung einer gemeinnützigen Stiftung für den Lern- und Gedenkort. Für diese Aufgabe brachte er viel Erfahrung mit, da er sich bereits in früheren Jahren intensiv mit der NS-Zeit in Linz und Oberösterreich auseinandergesetzt hatte.

 

Im Dezember 2004 konnte die Stiftung der Öffentlichkeit präsentiert werden. Dyk organisierte ein österreichweites Proponentenkomitee mit über 300 Vertreter/innen aus Politik, Wirtschaft, Universitäten und Religionsgemeinschaften.

Durch Fundraising konnte Dyk innerhalb von fünf Jahren über 6 Mio. Euro aufbringen. Hier gelang es ihm durch gute Kontakte nach Wien zum Fundraising Verband diese beeindruckende Summe zu akquirieren.

 

Zudem war seine Ära als Geschäftsführer auch durch eine Reihe von Benefizveranstaltungen geprägt. Dazu kamen noch zwei internationale Hartheimkonferenzen, die Schloss Hartheim mittlerweile zu einem Zentrum für Fragen der Ethik mit internationaler Reichweite gemacht haben.

 

Vor seiner Aufgabe als ehrenamtlicher Geschäftsführer der Stiftung Schloss Hartheim war Dyk von 1991 bis 2003 Kulturstadtrat in Linz und von 2001 bis 2003 Vizebürgermeister der Landeshauptstadt.

 

Von links:

Georg Starhemberg, Obmann des Vereins Schloss Hartheim, Dir. Dr. Reinhard Mattes, Landeskulturdirektor, LH Dr. Pühringer, Dr. Reinhard Dyk, Herbert Loidl, neuer Geschäftsführer der Stiftung Schloss Hartheim

Positiver Trend am Arbeitsmarkt setzt sich in fort: Niedrigste Arbeitslosenquote aller Bundesländer

LH Dr. Pühringer/LR Sigl: "In nächsten Wochen gilt Jugendbeschäftigung und Lehrstellenmarkt ein ganz besonderes Augenmerk."

 

(LK) Oberösterreichs Kurs der aktiven Arbeitsmarktpolitik macht sich bezahlt: Mit Ende Juni verfügte unser Bundesland mit 3,8 % erneut über die niedrigste Arbeitslosenquote aller Bundesländer – ex aequo mit Salzburg und vor Tirol mit 5,0 %. Damit liegt um 0,4 Prozentpunkte niedriger als ein Jahr zuvor. Der Österreichdurchschnitt liegt bei 5,9 %. Erfreulich dabei: Die Arbeitslosigkeit in Oberösterreich sinkt stärker als im Bundesdurchschnitt und auch deutlicher als noch im Mai. "Mit weitaus mehr offenen Stellen als vor einem Jahr haben wir die Chance, den positiven Trend am Arbeitsmarkt fortzusetzen und noch mehr Menschen in Beschäftigung zu bringen", sagen Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl. Mit Ende Juni sind in Oberösterreich mehr als 7.500 offene Stellen gemeldet – ein Plus von 1.202 offenen Stellen gegenüber Mai des Vorjahres. Pühringer und Sigl: "Das unterstreicht die positiven Signale, dass bei den oö. Unternehmen auch die Nachfrage nach Arbeitskräften weiter steigt."

 

"In den nächsten Wochen, rund um den Schulschluss, werden wir jetzt noch ein ganz besonderes Augenmerk auf unsere jungen Menschen legen, die eine Lehrstelle oder einen Ausbildungsplatz suchen und brauchen", betonen Pühringer und Sigl. Bereits vor einigen Wochen wurden dafür Maßnahmen wie die Lehrstellen-Offensive bei jenen 3.600 Betrieben, die noch Lehrlinge ausbilden könnten, es aber nicht mehr oder noch nicht tun, gestartet. Voll angelaufen ist ebenso wieder die Sigl-Initiative" Perspektive Job – Jugend hat Vorrang": Junge Menschen, die noch keinen Lehrplatz haben, werden von eigenen Coaches betreut und unterstützt. Mehr als 700 Jugendliche sind derzeit im Coaching. "Wer unsere Hilfe noch braucht, soll sich beim Jugendservice oder beim Land melden", so Wirtschafts-Landesrat Sigl. Kontakt-Telefon: (+43 732) 66 55 44 oder im Internet: Icon Externer Link www.jugendservice.at/coaching.

 
Mit Ende des Monats waren 637 sofort verfügbare Lehrstellensuchende und weitere 1.221, die zu einem späteren Zeitpunkt an einer Lehrausbildung interessiert sind, gemeldet. Dem gegenüber stehen 404 sofort verfügbare und 2.296 nicht sofort verfügbare offene Lehrstellen. Das ergibt einen Lehrstellenüberhang von 842.

LH Pühringer: "Kostenvergleich für Landtage und Landesregierungen in Österreich"

(LK) "Ein Vergleich der Landtage und Landesregierungen aller Bundesländer zeigt klar: Oberösterreich hat unter den Bundesländern die geringsten Gesamtausgaben je Einwohner für Landtag und Landesregierung", so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer. Das ergaben Berechnungen der Statistik Austria.

 

Liegen die Gesamtausgaben für den Landtag in Oberösterreich im Jahr 2008 bei 8,3 Euro pro Einwohner, so liegen im Vergleich dazu die Ausgaben für den Burgenländischen Landtag bei 30,9 Euro pro Einwohnerin bzw. Einwohner und für den Kärntner Landtag bei 26,8 Euro. Der Österreich-Durchschnitt liegt bei 16,8 Euro pro Einwohnerin bzw. Einwohner.

 

 

Ein ähnliches Bild zeigt sich auch beim Vergleich der Landesregierungen der einzelnen Bundesländer: Oberösterreich liegt mit Gesamtausgaben von 152,9 Euro pro Einwohnerin bzw. Einwohner an erster Stelle, hingegen haben das Burgenland mit 309,2 Euro und Kärnten mit 208,1 Euro die höchsten Ausgaben für ihre Landesregierungen.

 

 

Ein Vergleich der Anzahl der Mitglieder der Landesregierungen zeigt, dass im Burgenland auf 40.500 Einwohnerinnen und Einwohner ein Landesregierungsmitglied, in Kärnten auf 80.000 Einwohnerinnen und Einwohner ein Landesregierungsmitglied und in Oberösterreich auf 156.780 Einwohnerinnen und Einwohner ein Landesregierungsmitglied kommt.

 

"Oberösterreich ist klar das Bundesland mit den wenigsten Ausgaben für die Politik. Wir haben mit neun Landesregierungsmitgliedern und 56 Landtagsabgeordneten auf 1,4 Millionen Einwohner im Vergleich zu anderen Bundesländern gemessen an der Einwohnerzahl ein ausgewogenes Verhältnis", so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer.

 

Die angeführten Gesamtausgaben beinhalten die Personal- und Sachausgaben. Die Budgetgruppe Landtag beinhaltet auch die Personal- und Sachausgaben der Landtagsdirektion und des Landesrechnungshofs. Die Budgetgruppe Landesregierung inkludiert weiters die Ausgaben für Repräsentation als auch Ehrungen und Auszeichnungen.

Innovation und Kreativität fördern: prämierte Sieger von "EDISON - der Preis"

Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl: "Kreative und innovative Jungunternehmer auf dem Weg in die Selbständigkeit zu unterstützen und zu fördern ist ein wichtiges Ziel. Der Edison "EDISON" ist ein Angebot von Land und tech2b, das kreative Innovatoren bereits in der frühen Phase unterstützt."

 

(LK) "Kreative und innovative Ideen" waren bei der Kür der Sieger des EDISON-Preises 2010 gefragt. Tech2b und zahlreiche Partner haben mit Unterstützung des Landes solche kreative, innovative Ideen aufgespürt und in einem Coachingprozess auf die reale Umsetzung am Markt vorbereitet. Der heuer erstmals vergebene Edison-Preis wurde in zwei Kategorien verliehen.

 

Der von tech2b konzipierte und von der Johannes Kepler Universität Linz, der FH OÖ, der Kunstuniversität Linz getragene oberösterreichische Award prämiert kreative, technologieorientierte Produkt- und Dienstleistungsideen mit hohem Erfolgspotenzial am Markt. Mit Unterstützung des Landes wurde der "EDISON 2010" zum ersten Mal durchgeführt. Eine Fortsetzung ist geplant.

 

In der Kategorie "Bestes Geschäftskonzept" wurden folgende Teams mit dem EDISON in Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet:

 

Der mit 3.000 Euro dotierte EDISON in Gold ging an:
Alexander und Michael Barth aus Linz für ihr Projekt "HIROB".
Mit der Entwicklung des Rehabilitationsroboters "IM-Hirob" bietet die IM - intelligent motion OG - künftig eine Lösung zur automatisierten Durchführung der Hippotherapie. Die wahrheitsgetreue Nachahmung der Pferdebewegung, eine wesentlich vereinfachte Patientenmanipulation sowie massiv reduzierte Kosten bei der Durchführung der Therapie sollen den Einsatz der automatisierten Hippotherapie zur Behandlung von Schlaganfallspatient/innen in wesentlich größere Breite ermöglich.

 

Den mit 2.000 Euro dotierte EDISON in SILBER haben gewonnen:
Robert Schwemmer aus Moosdorf und Frank Reiche für "Naporo Biowerkstoffe"
Biowerkstoffe begegnen uns in Möbeln, in Spielzeug und in Baumaterialien. Bei diesen Produkten des täglichen Lebens werden Fasern wie Hanf und Flachs überwiegend mit Kunststofffasern gebunden. So entstehen z.B. Bauplatten, Spielfiguren und Stuhllehnen. NAPORO hat einen neuartigen Bio-Werkstoff entwickelt, bei dem die Naturfasern mit kompostierbaren Bio-Polymeren verklebt werden. Der Klimaaktive Werkstoff kann sehr energiesparend hergestellt werden. Zusätzlich bindet ein neu-artiger, nachwachsender Rohstoff schon im Wachstum bis zu 4x so viel CO2 wie Holz.

 

Der mit 1.000 Euro dotierte EDISON in Bronze erging an:
Michael Kitzmantel aus Grünau, Christian Gattringer, Johannes Sieberer-Kefer für "Diacool-IT"
Effiziente Wärmeabfuhr (2,5mal Kupfer), rasche Wärmespreizung und verlässliches Thermal-Management für high-tech Elektronikbauteile, das versprechen die innovativen Superheatsinks von DiaCoolIT. Durch einen ausgeklügelten Verbundwerkstoff aus Metall und Diamanten lässt sich trotz Miniaturisierung eine deutliche Performance-Steigerung realisieren. DiaCoolIT bietet neben Standarddesigns auch kundenspezifische Adaptierung der Produkte und Materialeigenschaften.

 

In der mit je EUR 500 dotierten Kategorie „Innovativste Idee“ wurden ausgezeichnet:
1) Das Team von Deli & Co rund um Tobias Oberscher aus Linz.
2) Das Team von Diacool-IT rund um Michael Kitzmantel aus Grünau.
3) Wolfgang Wilfingseder mit seiner Idee von BlueCat aus Weibern.

 

Über tech2b
Der oö. Inkubator tech2b unterstützt und fördert innovative, technologieorientierte Unternehmensgründungen in OÖ. Innovative Wissenschafter/innen können sich in allen Fragen der Unternehmensgründung professioneller Unterstützung bedienen. Das Unterstützungs-Portfolio reicht von strategischer Beratung über Bereitstellung von Infrastruktur bis hin zu finanzieller Förderung. Investoren und Business Angels können mit Hightech Start-Ups ihre Investitionen risikobewusst mitgestalten und von den hohen Wachstumspotenzialen profitieren.

Zusätzliche Plätze für die Ausbildung zu Pädagog/innen für Kindergärten und Horte

(LK) Entsprechend dem höheren Bedarf an Kindergartenpädagog/innen werden in Oberösterreich ab dem Schuljahr 2010/11 auch die Ausbildungsplätze an den Schulen erhöht. Darauf verständigten sich der für Kindergärten zuständige Landesrat Dr. Josef Stockinger und der Amtsführende Präsident des Landesschulrats Fritz Enzenhofer. So gibt es an der Bundesbildungsanstalt für Kinderkartenpädagogik in Linz, Lederergasse, ab Herbst eine zusätzliche 1. Klasse. Statt bisher drei Klassen werden ab Herbst vier 1. Klassen geführt. Bereits seit Beginn des laufenden Schuljahres werden an der BAKIP Linz, Lederergasse, ein Tageskolleg und ein berufsbegleitendes Kolleg mit zusammen 46 Teilnehmer/innen geführt, die den Beruf Kindergärnter(in) ergreifen wollen.
In Vöcklabruck beginnt im Herbst 2010 für Maturant/innen ein berufsbegleitendes dreijähriges Kolleg, in dem diese zu Kindergartenpädagog/innen ausgebildet werden.

 

Auch im Bereich der Hortpädagogik wird das Angebot verbessert. Im Herbst startet in Ried im Innkreis ein zweisemestriges Kolleg für Hortpädagogik, in dem sich Kindergärtner/innen zu Hortpädagog/innen weiterbilden können. In dem Lehrgang erwerben interessierte diplomierte Kindergärtner/innen berufsbegleitend jene zusätzliche Qualifikationen, welche sie zum Einsatz in einem Hort benötigen. Die Absolvent/innen dieses Kollegs sind somit im pädagogischen Berufsfeld für die Betreuung vom Kindergartenalter weg bis 14 Jahren einsetzbar.

 

Zusätzlich bietet die Pädagogische Hochschule in Linz ab Herbst einen Lehrgang für berufstätige Maturant/innen an, die bereits in einem Hort arbeiten und berufsbegleitend eine Weiterbildung im Bereich der Lern- und Feizeitpädagogik und in der Hortpädagogik anstreben. In einzelnen Modulen, die auf dem Lehrplan der Hortausbildung an der BAKIP basieren, wird eine qualifizierte Weiterbildung im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit gewährleistet.

Sprechtage für die Woche vom 5. bis 9. Juli 2010

  • Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  • Landesrat Viktor Sigl
    nur gegen Voranmeldung, Montag, 5. Juli 2010 von 15:30 Uhr bis 18:30 Uhr
    (+43 732) 77 20-151 00, Altstadt 17
  • Landesrat Dr. Josef Stockinger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 11, Landhaus
  • Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-171 50, Altstadt 30
  • 1. Landtagspräsident Friedrich Bernhofer
    nur gegen Voranmeldung, Montag, 5. Juli 2010 von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr
    (+43 732) 77 20-111 50, Landhaus
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsident Dipl.-Ing. Dr. Adalbert Cramer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 54, Landhaus

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 2. Juli 2010

Landesrat Rudi Anschober


zum Thema

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Presseinformationen

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