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Landeskorrespondenz Nr. 49 vom 1. März 2010

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Land Oberösterreich erhält wertvollen Brief Erzherzog Ludwigs von Österreich

(LK) Ein besonderes Geschenk übergab kürzlich im Rahmen der Verleihung der Landespreise für Denkmalschutz Dr. Herbert Schmid an Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer: einen Brief von Erzherzog Ludwig von Österreich (1784 - 1864) an den Maler Leopold Kupelwieser (1796 - 1862), in dem Erzherzog Ludwig unter anderem zur um 1850 geplanten Restaurierung des Pacher Altares in der Pfarrkirche St. Wolfgang Stellung nimmt.

 

Der Flügelaltar von Michael Pacher gehört zu den Meisterwerken spätgotischer Kunst in Mitteleuropa und ist in nahezu unveränderter Form bis heute erhalten geblieben. Die erste umfassende Gesamtrestaurierung des Pacher Altares fand von 1852 bis 1862 statt; es war das erste große Projekt der erst kurz zuvor gegründeten staatlichen Denkmalpflege in Österreich.

 

Dr. Herbert Schmid hat den Brief 2008 im Wiener Dorotheum ersteigert. Er wird künftig im Oö. Landesarchiv aufbewahrt, wo bereits Unterlagen über die Restaurierung des Pacher Altares vorhanden sind. Die Übergabe erfolgte in Anwesenheit von Landeskulturdirektor Dr. Reinhard Mattes und dem Direktor des Oö. Landesarchivs, Dr. Gerhart Marckhgott.

 

"Ich freue mich sehr, dass dieses historische Schriftstück in den Besitz des Landes Oberösterreich kommt", betonte Landeshauptmann Pühringer, der sich besonders auch beim Spender Dr. Herbert Schmid bedankte: "Der Brief ist ein kultur- und kunsthistorisch wichtiges Zeugnis, gibt er doch nicht nur Einblicke in die Lebenswege zweier historischer Persönlichkeiten, sondern wirft ein Licht auf die Anfänge des Denkmalschutzes in Österreich."

 

Der Brief - datiert "Ischl, 23. April 1850" - umfasst zweieinhalb Seiten. Er behandelt verschiedene Themen: Zum einen gibt Erzherzog Ludwig Anweisungen zur Vollendung des Rahmens eines nicht näher genannten Gemäldes, der vergoldet und verzinnt werden sollte. Zum anderen schreibt Erzherzog Ludwig über die Akademie der bildenden Künste in Wien, an der Leopold Kupelwieser seit 1836 als Professor tätig war. Und schließlich erteilt der Erzherzog dem Maler den Auftrag für eine Deutschlandreise, in deren Rahmen dieser vor allem München und Speyer besuchen solle. Darüber hinaus schreibt Erzherzog Ludwig: "Wenn Sie ohnehin hierher kommen, so werde ich Sie ersuchen, nach St. Wolfgang zu gehen, und den dortigen Altar zu untersuchen. Man hat mir gesagt, dass er sich in einem sehr üblen Zustand befindet. Es nimmt sich niemand darum an und es wäre doch schade, wenn er aus Vernachlässigung zu Grunde ginge."

Passaus Landrat Franz Meyer auf Arbeitsbesuch in Oberösterreich

LR Meyer, LH Pühringer und Präsident Bernhofer: "Traditionell enge Partnerschaft zwischen dem Landkreis Passau und Oberösterreich wird weiter intensiviert."

 

(LK) Franz Meyer, 2003 bis 2007 Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und seit 2008 Landrat des rund 200.000 Einwohner starken Landkreises Passau, stattete auf Einladung von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Landtagspräsident Friedrich Bernhofer Oberösterreich einen Arbeitsbesuch ab. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in wirtschaftlichen, touristischen als auch in kulturellen Belangen.

 

Bayern ist nach wie vor einer der bedeutendsten Handelspartner Österreichs und Oberösterreichs. Nach groben Schätzungen hängen in Österreich über 230.000 Arbeitsplätze vom Export nach Bayern ab. Die Arbeitslosenquote im wirtschaftsstarken Bayern lag im Jahresdurchschnitt 2009 bei 4,8 Prozent und damit weit unter der deutschlandweiten Marke von 8,2 Prozent (Quelle: Bundesagentur für Arbeit).

 

Die enge Verbindung zwischen Oberösterreich und Bayern in mehrfacher Hinsicht stand im Mittelpunkt der Gespräche zwischen Landrat Franz Meyer, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Landtagspräsident Friedrich Bernhofer.

 

So soll bei der europaweiten Strategie der 14 Staaten des Donauraums auch im Ausschuss der Regionen verstärkt zusammengearbeitet und in Brüssel gemeinsam aufgetreten werden. Die Europäische Kommission wurde 2009 vom Rat aufgefordert, eine Strategie für den gesamten Donauraum vorzulegen. Im Rahmen der ungarischen EU-Präsidentschaft im ersten Halbjahr 2011 sollen diese Pläne umgesetzt werden.

 

Besonders eingehend wurde in diesem Rahmen auch die geplante Europaregion Donau-Moldau besprochen. Die Region Donau-Moldau ist auf Grund der langjährigen Kooperationen bereits sehr stark miteinander verbunden.
 
Mit dem Ziel, eine gemeinsame "Europaregion" zu werden, soll eine noch engere strategische Vernetzung bis hin zur gemeinsamen Nutzung von grenzüberschreitenden EU-Förderprogrammen erfolgen.
In diesem Zusammenhang ist es vor allem wichtig, gemeinsame grenzübergreifende Ziele zu definieren, gemeinsame Entwicklungs- und Steuerungsstrategien zu bestimmen und die dafür erforderlichen Maßnahmen mit den relevanten strategischen Partnern in den Regionen umzusetzen. Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl berichtete von einer Besprechung in Budweis, in der über die Erweiterung der teilnehmenden Regionen an der Europaregion Donau–Moldau diskutiert wurde. Der Kreis der teilnehmenden Regionen (Niederbayern, Südböhmen, Oberösterreich, Wald- und Mostviertel)  wird damit in der ersten Phase des Projektes um die Regionen Pilsen und Oberpfalz erweitert. Landrat Franz Meyer begrüßte diese Erweiterung von bayerischer Seite und bekennt sich als Befürworter der Idee einer "Europaregion Donau - Moldau". Er kam daher mit Landesrat Sigl und Präsident Bernhofer überein, sich auf beiden Seiten weiterhin mit allen Kräften für das Projekt einzusetzen.

 

Aber auch auf andere Projekte, wie die touristische Arbeitsgemeinschaft "Straße der Kaiser und Könige" von Regensburg bis Budapest und das künftige Weltkulturerbe "Römischer Donau-Limes" wurde der Schwerpunkt der Arbeitsgespräche gelegt. So soll sich auch die Landesausstellung 2017 zum Thema "Die Römer" entlang der ehemaligen Grenze des röm. Weltreiches von Passau über Linz und Enns bis Niederösterreich erstrecken.

 

Ein weiteres Thema war der Ausbau des Donauradweges an beiden Ufern. Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl und Präsident Bernhofer als Donau-Vorsitzender luden die Bayern zur 12. Großveranstaltung "Rad Total im Donautal", die am 18. April 2010 in 11 oberösterr. und bayerischen Orten um 10 Uhr  gestartet wird, ein.

 

Ein besonderes Highlight soll die Bayerisch – Oberösterreichische Römerradrunde werden, die immerhin mit etwa 350 km so lang ist wie die Strecke zwischen Passau und Wien. Sie wird die großen Flüsse Donau, Inn, Traun und Enns, die Seen des Salzkammergutes und mit den bayer. Landkreisen Passau und Rottal-Inn auch alle vier oberösterr. Landesvierteln mit einschließen.

 
"Verkehrssituation im Raum Passau/Oberösterreich"
Bau einer Donaubrücke und Südumfahrung von Passau

Auch die Verkehrswege im Grenzraum Passau mit einer Verbesserung der Verbindung von und zur Autobahn A 3  waren Gegenstand der Verhandlungen. Auch wenn es dazu derzeit auf oberösterr. Seite keine Planungsabsichten gibt, will man trotzdem  in dieser Frage weiterhin im Gespräch bleiben.

 

Im außerordentlich konstruktiven Gespräch zwischen dem oberösterreichischen LH-Stv. Franz Hiesl und dem Landrat des Landkreises Passau, Franz Meyer, wurde von oberösterreichischer Seite darauf hingewiesen, dass zwei Themenkomplexe unterschieden werden müssen: Zum einen der Bau einer Donaubrücke unterhalb der Stadt Passau und zum anderen die Fortführung der Straßenverbindung auf österreichischem Gebiet in Richtung Autobahn A 3 mit einem Anschluss bei Suben bzw. Schärding.

 

Bezüglich dieser sog. "Südumfahrung" der Stadt Passau stellte LH-Stv. Hiesl fest, dass auf oberösterreichischer Seite eine Realisierung in absehbarer Zeit nicht erfolgen werde. Es gebe keinerlei Planungen für eine Straßenverbindung vom Raum Passau-Achleiten zur Autobahn A 3 bei Suben oder Schärding. Auch bestünden keine entsprechenden Planungsabsichten für die nähere Zukunft. Deutlich wies Hiesl darauf hin, dass aufgrund der schwachen Verkehrsbelastung auch kein Planungsinteresse auf oberösterreichischer Seite bestünde.

 

"Unsere bayerischen Nachbarn sind für Oberösterreich wichtige Partner, unterstreicht  Landeshauptmann Pühringer. "Die Zusammenarbeit mit unserem direkten Nachbar, dem Landkreis Passau, wird von beiden Seiten sorgfältig gepflegt. Insbesondere Landrat Franz Meyer war und ist ein ganz entscheidender Motor beim weiteren Ausbau unserer engen Zusammenarbeit", so Landtagspräsident  Bernhofer.

 

Meyer bedankte sich für die Einladung nach Oberösterreich, das gute Gesprächsklima und nannte Bernhofer  "einen langjährigen Freund und engagierten Kämpfer für die Freundschaft und Kooperation zwischen Bayern und Oberösterreich".

 

Unter dem Motto: "Die gemeinsamen Themen werden immer mehr" gab es von bayerischer Seite für Landeshauptmann Dr. Pühringer und Landtagspräsident Bernhofer eine Gegeneinladung in den Landkreis Passau.

Traditionelles Fastensuppenessen im Linzer Landhaus

(LK) Bereits traditionell lud Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer gemeinsam mit der Katholischen Frauenbewegung am Freitag, den 26. Februar 2010 zum Benefiz-Fastensuppenessen in den Steinernen Saal des Linzer Landhauses.

 

Das Fastensuppenessen ist ein Markenzeichen der Aktion "Familienfasttag" der Katholischen Frauenbewegung. Dieser wurde 1958 zur Bekämpfung des Hungers in der Welt gegründet und ist somit die älteste österreichische Initiative für frauenspezifische Entwicklungsförderung.

 

Unter dem Motto "Teilen macht stark" ersucht die Katholische Frauenbewegung im Rahmen der Aktion "Familienfasttag" um Spenden für Projekte, die Frauen in armen Ländern ermächtigen, aus eigener Kraft ihre Lebenssituation nachhaltig selbst zu verbessern, für Gerechtigkeit und Frieden einzutreten und die Umwelt zu schützen.
"Das bereits traditionelle Fastensuppenessen soll uns auch heuer wieder an den tieferen  Sinn des bewussten Verzichts erinnern und ins Gedächtnis rufen, durch Teilen ein Zeichen der Solidarität mit den Benachteiligten und Ärmeren dieser Welt zu setzen", so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer in seiner Rede. "Jeder kann etwas beitragen, um der Vision einer friedlichen und lebenswerten Welt näher zu kommen. Jeder Einzelne kann mitmachen - das machen Projekte wie dieses deutlich."

 

Die heurigen Fastensuppen für die Benefizveranstaltung im Steinernen Saal des Linzer Landhauses wurden von Marta Bermayr, Gasthaus Bergmayr aus Walding, Eva Mair, Landgasthof Stranzinger aus Mettmach, Karin Hofwimmer, Gasthaus Hofwimmer aus Wels und Ingrid Pernkopf, Landhotel Grünberg am See, zur Verfügung gestellt.

LH Pühringer verleiht Landespreise für Denkmalpflege 2009 - Erstmals Landespreis für Barrierefreiheit bei Denkmälern vergeben

(LK) Seit 2001 vergibt das Land Oberösterreich Landespreise und Anerkennungspreise für Denkmalpflege. Ziel dieser Preise ist es, die Bedeutung der Pflege und Erhaltung von Baudenkmälern hervorzuheben. Heuer gab es im Rahmen dieser Auszeichnung eine Premiere: erstmals wurde zusätzlich zu den bestehenden Denkmalpflegepreisen ein Landespreis für Barrierefreiheit bei Denkmälern vergeben.

 

Mit der Vergabe dieses Preises soll ein Signal dafür gesetzt werden, dass bei allen Gebäuden, Räumlichkeiten, usw., die im weitesten Sinn kulturell genutzt werden, den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen vermehrt Rechnung getragen wird.

 

Im Rahmen einer Feierstunde am Freitag, 26. Februar 2010 in den Linzer Redoutensälen hat Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer die Landespreise für Denkmalpflege 2009 verliehen:

 

Den mit 7.500 Euro dotierten Denkmalpflegepreis des Landes erhält die Eigentümergemeinschaft Falkensamer und Arch. MMag. Gerhardt Zwettler für die Instandhaltung und Adaptierung des Hauses Wels, Stadtplatz 37: die Jury lobte hier vor allem das "individuelle Konzept", das "aus dem vorhandenen Gefüge des Hauses heraus entwickelt wurde". "Besonders überzeugend sind auch die Auswahl, die Konzeption und die Qualität aller neuen architektonischen Details, die dem historischen Bestand respektvoll, aber ebenbürtig begegnen, und somit aus Alt und Neu am Beginn des 21. Jahrhunderts etwas zusammenhängendes Drittes werden ließen."

 

Der ebenfalls mit 7.500 Euro dotierte, erstmals verliehene Landespreis für Barrierefreiheit bei Denkmälern ging an das Redemptoristenkolleg Maria Puchheim für die Instandhaltung und behindertengerechte Adaptierung des Klostergebäudes.

 

Die mit je 1.500 Euro dotierten Anerkennungspreise für Denkmalpflege erhielten:

  • Pfarre Pischelsdorf für die Restaurierung der Orgel in der Filialkirche Hart
  • Waltraud Tiede für die Sanierung der Jugendstilvilla in Mattighofen
  • AREV-Immobilien für die Sanierung der alten Volksschule in Waizenkirchen.

"Denkmalschutz ist wichtig für unser Land", betonte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bei der Festveranstaltung: Es lehre eine Ahnung von der Vergänglichkeit der Menschen und der Dinge, die sie hervorgebracht haben. Es lehre Respekt vor dem, was unsere Vorfahren vollbracht haben. "Denkmale sind Orte, an denen das Vergangene auch in der Gegenwart lebendig bleibt. Es ist wichtig, dass wir diesen Reichtum pflegen und bewahren - gerade auch in Zeiten, in denen bei vielen der Wunsch nach Beständigkeit, nach Zugehörigkeit, ja nach Heimat wächst", so Pühringer.

 

ACHTUNG REDAKTIONEN:

Alle Fotos von der Verleihung sind ab HEUTE, Montag, 1.März 2010 ab 12.00 Uhr auf www.land-oberoesterreich.gv.at unter "Event-Fotos" abrufbar.

Bildungskarenz sichert technologischen Vorsprung: Rübig Gruppe setzt auf Bildungskarenz plus

LR Sigl verlieh Lehrabschlusszeugnisse an Bildungskarenz plus-Absolventen bei Rübig

 

(LK) Menschen in Beschäftigung halten - und sie gezielt für die Zeit nach der Krise weiter zu qualifizieren, Abschlüsse zu ermöglichen und sie als Fachkräfte der Zukunft für die oö. Unternehmen sichern. Das ist das Ziel der Bildungskarenz plus, die von Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl und AMS-Chef Roman Obrovski entwickelt und initiiert wurde. Knapp 1.700 Menschen in haben seit der Einführung im November 2008 die Chance zur Weiterbildung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ergriffen. Eines der Unternehmen, die in Oberösterreich vorbildhaft diese Initiative aufgegriffen haben, ist die Firma Rübig aus Wels. Gemeinsam mit Firmenchef Günter Rübig überreichte Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl an acht Rübig-Mitarbeiter/innen die Lehrabschlusszeugnisse. Ein zweiter Ausbildungslehrgang läuft bereits.


Im Frühjahr 2009 wurde in enger Zusammenarbeit mit dem WIFI OÖ ein maßgeschneidertes Ausbildungspaket entwickelt, wobei rund ein Viertel der Ausbildung bei RÜBIG durchgeführt wurde. Im ersten Bildungsdurchgang nutzten acht, bereits seit Jahren bei RÜBIG tätige Personen die Möglichkeit, die Facharbeiterausbildung Werkstofftechniker/in zu absolvieren.  Das Engagement der Mitarbeiter war so groß, dass es bei der Lehrabschlussprüfung nur ausgezeichnete und gute Erfolge gegeben hat.
Von dieser Leistung beeindruckt zeigte sich Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl und überreichte am 25. Februar bei Rübig-Härtetechnik in Wels persönlich den Absolventen die Zeugnisse. Auch GF Günter Rübig ist stolz auf seine Mitarbeiter/innen und gratulierte ebenso. Ein Erfolg, der offenbar sehr motivierend und ansteckend ist:  Daher läuft bereits ein zweiter Ausbildungsdurchgang, der im März abgeschlossen sein wird.

 

Das modulare Berufsbild Werkstofftechnik ist noch sehr neu (seit Juli 2008) und ersetzt die beiden bisherigen Lehrberufe Werkstoffprüfer (jetzt Hauptmodul) und Wärmebehandlungstechniker (jetzt Spezialmodul). Die Entwicklung dieses Berufsbildes wurde von Fa. Rübig (gemeinsam mit einem Partnerunternehmen - Fa. Lingenhöle) über den Realisierungszeitraum von ca. 6 Jahren in der Fachgruppe der WKÖ entscheidend vorangetrieben. Im Februar 2008 wurde es schließlich durch das BMWA verordnet.

 

Mit "Bildungskarenz plus" ist es möglich, Mitarbeiter/innen auch bei sinkender Auslastung im Unternehmen zu halten und kostengünstig weiterzubilden: Das AMS OÖ finanziert das Einkommen der karenzierten Person in Form des Weiterbildungsgeldes. Das Wirtschaftsressort des Landes refundiert dem Unternehmen 50 Prozent der Ausbildungskosten. "Bisher wurden vom Land rund 830.000 Euro ausbezahlt. Vorwiegend sind es Kurse aus dem technischen Bereich, die zur Weiterbildung absolviert werden", weiß Landesrat Sigl.

Beim AMS OÖ sind im Jahr 2009 3.785 Anträge auf Weiterbildungsgeld für die beiden Modelle Bildungskarenz und "Bildungskarenz plus" eingegangen. Das heißt, dass von österreichweit 11.835 Anträgen rund ein Drittel (31,9%) in Oberösterreich gestellt wurde. Das Weiterbildungsgeld des AMS (in Höhe des fiktiven Arbeitslosengeldes) bildet das Haupteinkommen während der Bildungskarenz bzw. "Bildungskarenz plus".


Nähere Auskünfte:
Rübig GmbH & Co KG / Mag. Michael Holl / Mail: michael.holl@rubig.com
Tel: (+43 72 42) 660 60

Neue Fotogalerie auf der Website des Landes

(LK) Ein neues, verbessertes Fotoarchiv steht ab heute, Montag, 1. März, allen Bürgerinnen und Bürgern zum kostenlosen Download zur Verfügung. Neben der täglichen Landeskorrespondenz und der Event- und Videogalerie ist die neue Fotogalerie eine weitere Serviceleistung der Abteilung Presse für Medienvertreter/innen.

 

Die neue Fotodatenbank ist durch die Einteilung in Kategorien benutzerfreundlicher, einfacher zu bedienen und übersichtlicher: Aus den Kategorien "Bauen und Wohnen", "Bildung und Forschung", "Energie und Technik", "Gesundheit und Soziales", "Kultur und Kultus", "Land Oberösterreich, Politik und Institutionen", "Land- und Forstwirtschaft", "Sport", "Straßenbau und Verkehr", "Symbolbilder", "Umwelt und Natur" sowie "Wirtschaft und Tourismus" stehen aktuelle Bilder zur Verfügung. Über eine Suchmaske kann man auch direkt zum gewünschten Foto gelangen.

 

Natürlich sind auch Fotos von den aktuellen Veranstaltungen und Pressekonferenzen kostenfrei abrufbar.

 

Etwa 800 kostenlose Fotos stehen in den genannten Kategorien zur Verfügung. Die Fotodatenbank wird ständig erweitert und entspricht damit allen Erfordernissen eines modernen und kundenorientierten Bildarchivs.

 

Die Fotogalerie des Landes ist auf der Landes-Website www.land-oberoesterreich.gv.at in der Kategorie "Aktuelles" oder unter folgendem Link zu finden: Hier geht's zur Fotodatenbank

 

Die Redaktionen der oberösterreichischen Medien erhalten aktuelle Fotos zu Pressekonferenzen bzw. Presseaussendungen natürlich auch weiterhin per E-Mail.

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 1. März 2010

(LK) Heute Montag ist es im Bergland anfangs noch bewölkt, dann wird es überwiegend sonnig. In 1.500 m Höhe hat es minus 2 Grad und der Wind um West ist mäßig bis stark, teils noch stürmisch. Morgen Dienstag ist es wechselnd bewölkt und einige Schauer sind möglich. Die Schneefallgrenze liegt bei rund 700 m Höhe. In 1.500 m Höhe hat es minus 3 Grad und der Wind um West bleibt stark.

 

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Vor allem der stürmische Wind mit etwas Neuschnee am Wochenende hat umfangreiche Triebschneeablagerungen gebildet. Diese liegen meist auf einer harten oder verharschten Altschneedecke, binden nur schlecht und sind daher störanfällig. Durch die gestrigen milden Temperaturen hat sich die Schneedecke schon setzen können. Die Oberfläche ist vom Wind stark geprägt. Durch den Temperaturrückgang hat die Schneedecke an Festigkeit gewonnen, weicht aber sonnseitig im Tagesverlauf durch die Einstrahlung etwas auf. Die Altschneedecke ist durch kantige Schichten, Harsch und bodennahen Schwimmschnee geschwächt. In den tiefen Lagen ist nur mehr wenig Schnee vorhanden.

 

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird als mäßig, über der Waldgrenze als erheblich eingestuft. In den letzten zwei Tagen hat stürmischer Wind um Süd anfangs um Nordwest umfangreiche Triebschneeablagerungen gebildet. Die Gefahrenstellen befinden sich vor allem über der Waldgrenze in kammnahen Bereichen sowie in verfüllten Mulden und Rinnen. Eine Auslösung von Schneebrettlawinen ist bereits bei geringer Zusatzbelastung möglich. In den Hochlagen sind weiterhin steile Schattlagen auf Grund des schlechten Schneedeckenaufbaus zu beachten.


Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 2 - 3
  • Tendenz der Gefahr: Die Lawinengefahr geht langsam zurück.

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

Termine der Beratungsstellen

Jugendberatung und Jugendinformation

(LK) Beratung, Infos und Tipps für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, kostenlos  und persönlich.

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 17 99: Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at, Icon Externer Link http://www.jugendservice.at
  • Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. (+43 7272) 758 23, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Linzer Straße 22, 4780 Schärding, Tel. (+43 7712) 357 07, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Ried im Innkreis, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. (+43 7752) 715 15, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: Jugendservice-Ried@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. (+43 7942) 725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Gmunden, Kirchengasse 9, 4810 Gmunden, Tel. +43 7612/17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. +43 7248/644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. (+43 7262) 581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservicestelle-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Rohrbach, Pfarrplatz 1, 4150 Rohrbach, Tel. (+43 7289) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Steyr, Bahnhofstraße 1, 4400 Steyr, Tel. (+43 7252) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels, Vogelweiderstraße 5, 4600 Wels, Tel. (+43 7242) 21 14-11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at
  • Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. (+43 7722) 222 33, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at
  • Jugendservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. (+43 7672) 757 00, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mailjugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.


 

Oberösterreichische Kinder- und Jugendanwaltschaft/KiJA

Kinderrechtliche Beratungen der KiJA OÖ.

Psychosoziale und juristische Beratung und Begleitung für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen.
Auskünfte und Informationsmaterialien zu Kinder- und Jugendrechten.
Vertraulich und kostenlos.
Tel. (+43 732) 77 97 77
Telefonische und persönliche Beratungszeiten:
MO - FR 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
MO, DI und DO 14:00 Uhr - 16:00 Uhr und nach Vereinbarung.
E-Mail: kija@ooe.gv.at

 

Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der KiJA OÖ.
Das Angebot der Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der Kinder- und Jugendanwaltschaft OÖ. ist für Kinder und Jugendliche kostenlos und umfasst Workshops mit Schulklassen, Mobbingberatung für Mobbingopfer, -täter und deren Eltern, Lehrer/innen-Fortbildungen und schulbegleitende Projekte.
Tel. (+43 664) 15 21 824
Telefonische Beratungszeiten:
MO 7:30 Uhr - 16:00 Uhr
DI - DO 7:30 Uhr - 13:00 Uhr
E-Mail: mobbingstelle.kija@a1.net

Kinder- und Jugendanwaltschaft Oberösterreich/KiJA OÖ.
Kärntnerstraße 10
4021 Linz
Icon Externer Link http://www.kija-ooe.at

 

Antidiskriminierungsstelle des Landes

(LK) Der Aufgabenbereich der Antidiskriminierungsstelle erstreckt sich auf alle Angelegenheiten des Landes, der Städte und der Gemeinden, sofern diese Angelegenheiten in die Gesetzgebungskompetenz des Landes fallen. Aufgabe der Antidiskriminierungsstelle ist unter anderem die Förderung und die Verwirklichung der Gleichbehandlung.
Personen, die diskriminiert oder belästigt werden, wurden oder dies vermuten können sich zur Wahrung ihrer Rechte kostenlos anonym und vertraulich an die Antidiskriminierungsstelle des Landes wenden:
Antidiskriminierungsstelle beim Amt der Oberösterreichischen Landesregierung
Klosterstraße 7
4021 Linz
Tel.: (+43 732) 77 20-114 46
Fax.: (+43 732) 77 20-116 21
E-Mail: as.post@ooe.gv.at

Mo, Di, Do: 09:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr
Mi, Fr: 09:00 - 12:00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung
Um Voranmeldung wird gebeten!

 

O.Ö. Energiesparverband

(LK) Produktunabhängige Energieberatung für Haushalte, Unternehmen und Gemeinden erhalten Sie beim O.Ö. Energiesparverband.
Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 17:00 Uhr, Freitag von 08:00 bis 13:00 Uhr
Landstraße 45, 4020 Linz
Energiesparhotline:
(+43) 800 205 206 oder (+43 732) 77 20-148 60
E-Mail: office@esv.or.at, Icon Externer Link http://www.energiesparverband.at

 

Erziehungs- und Familienberatungszentrum Ried im Innkreis,
Riedholzstraße 17, 4910 Ried im Innkreis

(LK) Familienberatungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: (+43 7752) 912-361
  • jeden Donnerstag von 17:30 bis 19:30 Uhr

Erziehungsberatungsstelle

  • Parkgasse 1, 4910 Ried
  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: (+43 7752) 912-361

Familientherapeutische Beratungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: (+43 732) 66 64 12

Mutterberatung

  • Dienstag von 09:00 bis 12:00 Uhr, Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr

Männerberatungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • (+43 732) 66 64 12

EU-Auskünfte

(LK) Kostenlose Auskünfte zum Themenbereich Europäische Union gibt es im Europa-Büro des Landes , Amt der Oö. Landesregierung, Altstadt 30, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 77 20-140 20, Fax: (+43 732) 77 20-140 22.


ABO - Alkoholberatung Land Oberösterreich(LK) Die Alkoholberatung des Landes Oberösterreich bietet in den Bezirken Information, Beratung und Betreuung für Betroffene und Angehörige an. Telefonische Anmeldungen und Anfragen werden Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 08:00 bis 12:30 Uhr unter der Telefonnummer (+43 664) 600 72 895 63 entgegen genommen.

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 1. März 2010

Landesrat Rudi Anschober, Dr. Gerhard Dell (O.Ö. Energiesparverband), Bürgermeister Dr. Peter Koits (Präsident der Messe Wels) und Dir. Mag. Robert Schneider (Geschäftsführer Messe Wels)


zum Thema

"Wels und Oberösterreich für eine Woche Europas Zentrum des Jobwunders Energiewende"

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Pressekonferenz am 26. Februar 2010

Landesrätin Mag.ª Doris Hummer, Dr. Gerald Reisinger Geschäftsführer FH OÖ Management GmbH und Prof. (FH) Prok. DI Dr. Johann Kastner Leiter FH OÖ Forschungs & Entwicklungs GmbH


zum Thema

"FH mit Forschung & Entwicklung weiter auf Erfolgskurs"

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Presseinformationen

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at