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Landeskorrespondenz Nr. 293 vom 21. Dezember 2009

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Pressekonferenz

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Landeshauptmann Pühringer: 99,2 Prozent der Beschlüsse der Oö. Landesregierung im abgelaufenen Jahr einstimmig

"Kultur der Zusammenarbeit in schwierigen Zeiten weiter fortsetzen"

 

(LK) Von insgesamt 3.135 gefassten Beschlüssen der Oö. Landesregierung fielen 3.110 einstimmig, was einer Konsensquote von 99,2 Prozent entspricht. Das gab heute Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bekannt.

 

Der Landeshauptmann dankte anlässlich der letzten Sitzung der Oö. Landesregierung in diesem Jahr allen alten und neuen Regierungsmitgliedern für die Zusammenarbeit im Jahr 2009.

 

"Das Jahr 2009 wurde durch drei Faktoren geprägt:

  • Erstens durch die Landtagswahl im September 2009, die Veränderungen für die oberösterreichische Landesregierung mit sich gebracht hat, aber
  • Zweitens auch eine neue Kultur, die das Gemeinsame vor das Trennende stellt.
  • Drittens stand die herrschende internationale Wirtschaftskrise im Mittelpunkt, die auch 2010 für die Politik eine besondere Herausforderung darstellen wird.

Gerade in schwierigen Zeiten ist die Zusammenarbeit aller politischen Kräfte das beste Rezept, um den Wirtschaftsraum Oberösterreich gut durch diese Krise zu bringen und für die Zukunft bestmöglich aufzustellen. Wir müssen 2010 einerseits die Konjunktur weiterhin ankurbeln – andererseits aber auch achten, dass die Finanzen nicht aus dem Ruder laufen und wir mit den Steuermitteln, die uns zur Verfügung stehen, bestmöglich haushalten und sie zielgerecht einsetzen."

 

Als besondere Schwerpunkte der Arbeit 2010 nannte der Landeshauptmann sowohl die Arbeitsplatzsicherung, die Konjunkturbelebung als auch Reformen, wie etwa die Verwaltungsreform.


Friedenslicht für Oö. Landesregierung

Auf Einladung von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer überreichte das heurige ORF-Friedenslichtkind Simon Binder aus Linz-Urfahr in der letzten Sitzung der Oö. Landesregierung in diesem Jahr ihren Mitgliedern das Friedenslicht.

 

Simon Binder wurde wegen seines großen sozialen Engagements und seiner Hilfsbereitschaft zum ORF-Friedenslichtkind ausgewählt. Der 13-jährige Schüler des Bischöflichen Gymnasiums Petrinum engagiert sich seit sieben Jahren beim Samariterbund. Er besucht regelmäßig ältere Menschen und verteilt jedes Jahr am Heiligen Abend das Friedenslicht. Als Ministrant hilft er in der Pfarre Linz-St. Leopold mit, in der sich auch seine Eltern engagieren.

 

Pühringer bedankte sich anlässlich der heutigen Friedenslichtübergabe bei den Initiatoren und all jenen, die Jahr für Jahr zum Gelingen dieser einzigartigen weihnachtlichen Aktion beitragen. Seit 24 Jahren ist es Tradition, das Licht als Symbol des Friedens am Heiligen Abend in die Häuser zu holen und es an Verwandte, Freunde und Nachbarn weiterzugeben.

Landeshauptmann Pühringer begrüßt Entscheidung über dritte Erstaufnahmestelle im Süden Österreichs

"Weitere Erstaufnahmestelle bringt Entlastung für Oberösterreich und Beseitigung der Schieflage bei der österreichweiten Erfüllung der Asylquote."

 

(LK) Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer begrüßt die heute bekanntgegebene Entscheidung von Bundesministerin Dr. Maria Fekter zur Errichtung einer Dritten Erstaufnahmestelle im Süden Österreichs.

"Oberösterreich habe jahrelang die Asylquoten übererfüllt – im Gegensatz zu anderen Bundesländern", so Landeshauptmann Pühringer in einer ersten Stellungnahme. Mit der Errichtung der Erstaufnahmestelle Süd soll die Schieflage in Österreich wieder behoben und eine gerechte Verteilung der Lasten erreicht werden. "Denn Ober- und Niederösterreich alleine hätten mit den beiden bestehenden Erstaufnahmezentren in Thalham in St. Georgen im Attergau und in Traiskirchen nicht länger für die Bewältigung aller Asyl-Erstanträge verantwortlich sein können", so Pühringer. "Ich bedanke mich daher an dieser Stelle sehr herzlich bei Bundesministerin Dr. Maria Fekter für diese Entscheidung."

LH-Stv. Ackerl: Antrag für den oö. Heizkostenzuschuss zwischen 28. Dezember 2009 und 15. April 2010 möglich

(LK) Der oö. Heizkostenzuschuss in der Höhe von 220 Euro wurde auf Antrag von Sozialreferent Ackerl in der heutigen Sitzung der Landesregierung beschlossen!
Die Antragsfrist läuft vom 28. Dezember 2009 bis 15. April 2010. Die Abwicklung erfolgt über die Gemeinden. Das Antragsformular steht ab kommenden Mittwoch auf der Homepage des Landes zum Download bereit.

 

"Der Heizkostenzuschuss beträgt 220 Euro, antragsberechtigt sind wie in der Vergangenheit Personen, die über ein Einkommen bis zur Höhe der Ausgleichszulage ("Mindestpension") verfügen und selbst für die Heizkosten aufkommen müssen!" erläutert Ackerl. Wie in der Vergangenheit soll es eine Einschleifregelung geben, nach der Personen, deren Einkommen bis zu 50 Euro über der genannten Einkommensgrenze  liegt, einen halbierten Zuschuss (110 Euro) erhalten.

 

Für die Heizperiode 2009/2010 wird mit rund 27.000 Bezieher/innen des Heizkostenzuschusses gerechnet; die dafür anfallenden Kosten werden sich auf voraussichtlich 5,8 bis 6 Millionen Euro belaufen.

LR Anschober: Energiewende bringt sozial Schwachen eine erste Einsparung von 2,3 Mio. Euro.

Bilanz einer Förderaktion: 4.000 Tonnen weniger CO2-Emissionen
und pro Kopf 900 Euro Einsparung

(LK) Oberösterreich hat heuer als erstes Bundesland im Rahmen der Energiewende eine Förderaktion für Bezieher des Heizkostenzuschusses, also für sozial Bedürftige, getätigt. Konkret konnten von April bis September 2009 in Oberösterreich alle Bezieher eines Heizkostenzuschusses ihren alten Stromschleuder – Kühlschrank gegen einen geringen Beitrag fast gratis umtauschen.

 

Umwelt-Landesrat Rudi Anschober: "Ziel dieser Maßnahme war es, auf Menschen, die sich Investitionen in Energieeinsparungen nicht leisten können und damit durch steigende Energiekosten immer stärker in der Armutsfalle landen, Energieeinsparungen zu ermöglichen. Der Erfolg dieser Initiative war sensationell - 2.600 bedürftige Oberösterreicher/innen haben ihre alte Stromschleuder entfernt und im Rahmen der Aktion einen Energiesparkühlschrank erhalten. Auf die Dauer der Lebenszeit dieser Geräte spart sich jeder Einzelne rund 900 Euro; in Summe bringt dies den 2.600 Betroffenen eine Gesamteinsparung von 2,3 Mio. Euro.

 

"Verringerte Energiekosten für die Schwächsten, eine CO2-Emissionseinsparung von 4.000 Tonnen und ein ausgelöster Umsatz von 720.000 Euro durch die neuen Geräte -ein voller Erfolg einer neuen Initiative - soziale Entlastung und Klimaschutz in einem", so LR Anschober abschließend.

LR Anschober: Katastrophales Ergebnis des Weltklimagipfels - letzte Chance Dauerverhandlungen 2010

Auch EU ist jetzt gefragt: Die geplanten Emissions¬einsparungen bis 2020 von 20% müssen massiv erhöht werden

 

(LK) Das Ergebnis des Weltklimagipfels von Kopenhagen bringt einen schweren Rückschlag für den Klimaschutz in einer historisch entscheidenden Phase: statt eines rechtsverbindlichen Weltklimavertrages mit verbindlichen Reduktionsschritten, die eine Trendwende zu sinkenden Emissionen ab 2015 garantieren, existiert nun lediglich ein vages Ziel, sind keine verpflichtenden Reduktionsschritte, keine unabhängigen Kontrollen, keine Sanktionen im Übereinkommen enthalten. Die einzige Chance ist nun ein intensiver Verhandlungsprozess während des gesamten Jahres 2010. Nur dadurch besteht eine letzte Chance, das für Kinder und Kindeskinder Notwendige noch zu tun.

 

Umwelt-Landesrat Rudi Anschober: "Das Ziel, eine Temperaturerhöhung von 2 Grad Celsius nicht zu überschreiten, ist das einzige Ergebnis, ein richtiger und wichtiger Schritt. Aber spätestens beim Einlangen der Einsparungsmeldungen seitens der einzelnen Nationalstaaten wird klar werden, dass die bisher zugesagten Emissionsverringerungen weitaus nicht ausreichen, dieses Ziel zu erreichen. Denn die bisher angekündigten Reduktionen von China, USA, der EU und anderer Staaten würden zu einer Temperaturerhöhung von zumindest 3 Grad führen. Spätestens Ende Februar wird also klar sein, dass alle ihre Anstrengungen cirka verdoppeln müssen, damit die Temperaturerhöhung bis Ende des Jahrhunderts nicht mehr als 2 Grad beträgt.

 

Müssen jetzt die Trendwende zu sinkenden globalen Emissionen schaffen

 

Es wird also ab März einen intensiven Verhandlungsmarathon geben müssen, um ausreichende Emissionsverringerungen, eine externe Kontrolle und einen klaren Sanktionsmechanismus zu erreichen. Spätestens im Dezember 2010 bei der nächsten Weltklimakonferenz in Mexiko wird ein Weltklimavertrag beschlossen werden müssen.

 

Denn nur dann reicht die Zeit aus, um den Ratifizierungsprozess für die Kyoto-Nachfolgeregelung noch rechtzeitig umsetzen zu können für eine Wirksamkeit ab 2013 - und nur dann kann es gelingen, die Trendwende zu sinkenden globalen Emissionen noch im kommenden Jahrzehnt und damit rechtzeitig zu schaffen."

LR Anschober: Scheitern des Klimagipfels ist ein Verbrechen gegenüber den nächsten Generationen

Verhandlungsmarathon 2010 letzte Chance für Klimarettung

 

(LK) Die bisher vorgelegten freiwilligen geplanten CO2-Einsparungen würden zu einer Temperaturerhöhung um mehr als 3 Grad bis Ende des Jahrhunderts führen. Dies wäre ein Verbrechen gegenüber den nächsten Generationen, weil bei dieser Temperatursteigerung damit gerechnet werden muss, dass das Weltklima unkontrollierbar wird und die Klimaveränderung eine Eigendynamik erhält und nicht mehr gesteuert und gebremst werden kann.

 

Jetzt Verhandlungsmarathon nach der "Schande von Kopenhagen"

 

Umwelt-Landesrat Rudi Anschober: "Nach der Schande von Kopenhagen ist ein Verhandlungsmarathon 2010 die letzte Chance. Dazu braucht es einen demokratischen Aufstand der Zivilgesellschaft, viel mehr Druck von unten und eine viel stärkere Rolle der EU, die in Kopenhagen in der entscheidenden Phase untergegangen ist. Als ersten Schritt soll die EU bei der bis Ende Jänner geplanten Meldung der Einsparungsziele das eigene Ziel von 20 auf 40 Prozent Einsparung steigern. Das ist gerade durch die auf Grund der aktuellen Wirtschaftskrise gesunkenen Emissionen möglich. Eine Verdoppelung der Einsparungsziele aller inklusive einer unabhängigen Kontrolle und Sanktionierbarkeit muss bis Ende 2010 gelingen, um das Zwei-Grad-Ziel doch noch durch einen Weltklimavertrag zu schaffen. 2010 und die Weltklimakonferenz in Mexiko sind dafür die letzte Chance."

LR Anschober: Keine Resignation beim Klimaschutz - Österreich muss jetzt seine Hausaufgaben machen

Der Klima- und Energiegipfel im Jänner soll den Durchbruch für eine gemeinsame Energiestrategie, Energiesparmilliarde und ein Klimaschutzgesetz von Bund und Ländern bringen

 

(LK) Resignation ist ein Luxus, den wir uns in der zentralen Existenzfrage für die nächsten Generationen nicht leisten dürfen. Jetzt gilt es für Österreich, die Hausaufgaben zu machen, um doch noch die Kyoto-Ziele zu erreichen.
Oberösterreichs Umwelt-Landesrat Rudi Anschober: "Mein Appell ist es daher, in einem gemeinsamen Klima- und Energiegipfel von Bund und Ländern im Jänner 2010 die Weichen zu stellen für ein bundesweites Klimaschutzgesetz mit klaren Emissionsszenarien für alle Verursachergruppen, Etappenplänen, Evaluierungen und Sanktionsinstrumenten, zweitens für eine bundesweite Energiestrategie, die den ersten Umsetzungsschritt des Klimaschutzgesetzes darstellt, drittens für eine Überprüfung aller Straßenbau-Großprojekte auf ihre Klimaverträglichkeit, viertens für ein neues attraktiviertes Ökostromgesetz nach deutschem Modell und fünftens für eine Energiesparmilliarde für die Jahre 2010 bis Ende 2012, mit der das Kyoto-Ziel deutlich näher rücken würde und vielleicht sogar noch erreicht werden könnte."

 

Anschober weiter: "Nach der Schande von Kopenhagen wird 2010 das Jahr der letzten Chance. Wir brauchen dazu einen Aufstand der Zivilgesellschaft, eine viele offensivere EU und Österreich muss endlich seine Hausaufgaben erfüllen."

 

Aus der Sitzung der Oö. Landesregierung

817.000 Euro aus des Kulturtopf
(LK) Die Oö. Landesregierung beschloss in ihrer letzten Sitzung in heurigen Jahr, am 21. Dezember 2009, rund 817.000 Euro für kulturelle Zwecke zu bewilligen. Damit werden unter anderem die Aktivitäten des Theaters Phönix und des Theaters des Kindes und die Planungsarbeiten am Festival der Regionen 2011 unterstützt, Veranstaltungsprogramme von Kulturvereinen sowie Projekte im Rahmen der Landesausstellung sowie von  Linz09 mitfinanziert.

 

6 Millionen Euro für Heizkostenzuschuss
Die jährlichen Heizkosten stellen für hilfebedürftige Personen eine große Belastung dar. Aus diesem Grund stellt das Land Oberösterreich wie schon im vergangenen Jahr auch für die Heizperiode 2009/10 an diesen Personenkreis – rund 27.000 Bezieherinnen und Bezieher – im Rahmen bereits bestehender Richtlinien einen Heizkostenzuschuss von insgesamt rund 6 Millionen Euro zur Verfügung.

 

Förderung von innovativen Energieprojekten
Im Rahmen des Strukturfonds-Programms "Förderung von innovativen Energieprojekten" erhält die Fa. Rika Innovative Ofentechnik GmbH für das Projekt "Low-Emission Kaminofen" aus EU- und Landesmitteln rund 145.000 Euro. Ziel dabei war es, die CO-, org.C und Staubemissionen von Kaminöfen durch effiziente Primärmaßnahmen und eine neue Regelung um ca. ein Drittel zu reduzieren.

 

Schutz für Moore
Funktionsfähige Moorlebensräume sind Ökosysteme, die dauerhaft Kohlenstoff binden. Seit der letzten Eiszeit haben sie der Atmosphäre weltweit ca 550 Milliarden Tonnen Kohlenstoff entzogen und haben so eine enorme Bedeutung für den globalen Klimaschutz. Die Moore enthalten weltweit auf nur 3 Prozent der Landfläche doppelt soviel Kohlenstoff wie alle Wälder zusammen. Werden sie zerstört, entpuppen sie sich  als Klimakiller. Der Klimawandel hat bisher noch nicht abschätzbare Auswirkungen auf die Moore. Daher soll das vorliegende Projektvorhaben "MoorClim: Moore in Österreich – zwischen Klimastress und Beitrag zum aktiven Klimaschutz" die Risken abschätzen helfen und Empfehlungen für Moorschutzmaßnahmen mit Klimaschutzrelevanz geben. Die Oö. Landesregierung bewilligte dafür eine Förderung von 10.000 Euro.

 

Sperrabfallanalyse
In den letzten Jahren ist die Menge der sperrigen Abfälle stärker gestiegen als die Restabfallmenge. Es wird noch erhebliches Verwertungspotential im Sperrabfall vermutet. Verwertung vor Beseitigung ist nicht nur das gebotene ökologische Ziel, auch aus ökonomischen Gründen gilt es, das Optimierungspotential zu untersuchen. Ziel des Projekts "Sperrabfallanalyse 2008/2009" ist es, Kenntnis über die Zusammensetzung der Abfälle, einen möglichen Zusammenhang zwischen Sammelsystem und Abfallzusammensetzung zu erkennen, die Überprüfung höherwertiger Verwertungspotentiale durch verbesserte Vortrennung sowie die Erhebung möglicher Optimierungspotentiale in der Logistik zu finden. Dem OÖ. Landesabfallverband wird zu den Kosten für dieses Projekt eine Landesförderung in Höhe von 24.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 21. Dezember 2009

(LK) Heute Montag ist es im Bergland anfangs stark bewölkt und es schneit teils noch etwas, dann lockert es zunehmend auf. In 1.500 m Höhe steigt die Temperatur von minus 8 auf 0 Grad bis zum Abend und der Wind ist schwach bis mäßig. Morgen Dienstag ist es am Vormittag noch stark bewölkt und es sind einzelne Schauer möglich. Später zeigt sich dann meist die Sonne. In 1.500 m Höhe hat es milde plus 6 Grad und der Wind ist lebhaft.
SCHNEEDECKENAUFBAU:
In den letzten 24 Stunden hat es 5 bis 10 cm Neuschnee gegeben. Über Nacht bildeten sich frische Verfrachtungen durch starken teils stürmischen Wind um West. Ältere auch umfangreiche störanfällige Triebschneeablagerungen wurden überdeckt. Kalte weiche Schichten sowie Harschschichten und teils eingeschneiter Oberflächenreif sind mögliche Gleitschichten für Schneebretter. Vor allem nordseitig schwächen aufbauend umgewandelte Kristalle im geringen Ausmaß das Schneedeckenfundament.
GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird allgemein als gering über der Waldgrenze als mäßig eingestuft. Ältere teils überdeckte auch umfangreiche und frische Verfrachtungen die in der Nacht durch starken teils stürmischen Wind um West bis Nordwest gebildet wurden sowie verfüllte Mulden und Rinnen sind unbedingt zu beachten. Eine Auslösung von Schneebrettlawinen ist insbesondere bei großer, lokal aber auch bei geringer Zusatzbelastung möglich. Die nur gering mächtigen Schneelagen schränken die Schitourenmöglichkeiten weiterhin noch ein.

 

Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 2
  • Tendenz der Gefahr: Keine wesentliche Änderung der Lawinensituation

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

Termine der Beratungsstellen

Oberösterreichische Kinder- und Jugendanwaltschaft/KiJA

Kinderrechtliche Beratungen der KiJA OÖ.

Psychosoziale und juristische Beratung und Begleitung für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen.
Auskünfte und Informationsmaterialien zu Kinder- und Jugendrechten.
Vertraulich und kostenlos.
Tel. (+43 732) 77 97 77
Telefonische und persönliche Beratungszeiten:
MO - FR 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
MO, DI und DO 14:00 Uhr - 16:00 Uhr und nach Vereinbarung.
E-Mail: kija@ooe.gv.at

Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der KiJA OÖ.
Das Angebot der Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der Kinder- und Jugendanwaltschaft OÖ. ist für Kinder und Jugendliche kostenlos und umfasst Workshops mit Schulklassen, Mobbingberatung für Mobbingopfer, -täter und deren Eltern, Lehrer/innen-Fortbildungen und schulbegleitende Projekte.
Tel. (+43 664) 15 21 824
Telefonische Beratungszeiten:
MO 7:30 Uhr - 16:00 Uhr
DI - DO 7:30 Uhr - 13:00 Uhr
E-Mail: mobbingstelle.kija@a1.net

Kinder- und Jugendanwaltschaft Oberösterreich/KiJA OÖ.
Kärntnerstraße 10
4021 Linz
Icon Externer Linkwww.kija-ooe.at


Jugendberatung und Jugendinformation

(LK) Beratung, Infos und Tipps für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, kostenlos  und persönlich.

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 17 99: Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at, Icon Externer Linkwww.jugendservice.at
  • Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. (+43 7272) 758 23, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Linzer Straße 22, 4780 Schärding, Tel. (+43 7712) 357 07, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Ried im Innkreis, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. (+43 7752) 715 15, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: Jugendservice-Ried@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. (+43 7942) 725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Gmunden, Kirchengasse 9, 4810 Gmunden, Tel. +43 7612/17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. +43 7248/644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. (+43 7262) 581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservicestelle-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Rohrbach, Pfarrplatz 1, 4150 Rohrbach, Tel. (+43 7289) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Steyr, Bahnhofstraße 1, 4400 Steyr, Tel. (+43 7252) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels, Vogelweiderstraße 5, 4600 Wels, Tel. (+43 7242) 21 14-11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at
  • Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. (+43 7722) 222 33, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at
  • Jugendservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. (+43 7672) 757 00, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mailjugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.

 

Antidiskriminierungsstelle des Landes

(LK) Der Aufgabenbereich der Antidiskriminierungsstelle erstreckt sich auf alle Angelegenheiten des Landes, der Städte und der Gemeinden, sofern diese Angelegenheiten in die Gesetzgebungskompetenz des Landes fallen. Aufgabe der Antidiskriminierungsstelle ist unter anderem die Förderung und die Verwirklichung der Gleichbehandlung.
Personen, die diskriminiert oder belästigt werden, wurden oder dies vermuten können sich zur Wahrung ihrer Rechte kostenlos anonym und vertraulich an die Antidiskriminierungsstelle des Landes wenden:
Antidiskriminierungsstelle beim Amt der Oberösterreichischen Landesregierung
Klosterstraße 7
4021 Linz
Tel.: (+43 732) 77 20-114 46
Fax.: (+43 732) 77 20-116 21
E-Mail: as.post@ooe.gv.at

Mo, Di, Do: 09:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr
Mi, Fr: 09:00 - 12:00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung
Um Voranmeldung wird gebeten!

 

O.Ö. Energiesparverband

(LK) Produktunabhängige Energieberatung für Haushalte, Unternehmen und Gemeinden erhalten Sie beim O.Ö. Energiesparverband.
Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 17:00 Uhr, Freitag von 08:00 bis 13:00 Uhr
Landstraße 45, 4020 Linz
Energiesparhotline:
(+43) 800 205 206 oder (+43 732) 77 20-148 60
E-Mail: office@esv.or.at, Icon Externer Linkwww.energiesparverband.at

 

EU-Auskünfte

(LK) Kostenlose Auskünfte zum Themenbereich Europäische Union gibt es im Europa-Büro des Landes , Amt der Oö. Landesregierung, Altstadt 30, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 77 20-140 20, Fax: (+43 732) 77 20-140 22.

 

Erziehungs- und Familienberatungszentrum Ried im Innkreis,
Riedholzstraße 17, 4910 Ried im Innkreis

(LK) Familienberatungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: (+43 7752) 912-361
  • jeden Donnerstag von 17:30 bis 19:30 Uhr

 

Erziehungsberatungsstelle

  • Parkgasse 1, 4910 Ried
  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: (+43 7752) 912-361

 

Familientherapeutische Beratungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: (+43 732) 66 64 12

 

Mutterberatung

  • Dienstag von 09:00 bis 12:00 Uhr, Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr

 

Männerberatungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • (+43 732) 66 64 12

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 18. Dezember 2009

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Landeshauptmann a. D. Dr. Josef Ratzenböck,Landesmusikdirektor Walter Rescheneder und den Stipendiaten Bernadette Kehrer, Violoncello, Lukas Pichler, Tuba, Tobias Weiß, Klavier


zum Thema

Erstmalige Verleihung des Josef Ratzenböck-Stipendiums an oö. Musikschüler/innen

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Presseinformationen

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at