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Landeskorrespondenz Nr. 291 vom 18. Dezember 2009

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LH Pühringer zur oö. Gesundheitspolitik: "Flächendeckende Versorgung, Umsetzung des medizinischen Fortschritts und Sicherstellung der Finanzierbarkeit im Mittelpunkt"

(LK) "Das Thema Gesundheit ist das Megathema der Gegenwart und der Zukunft", betonte Gesundheitsreferent Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer im Rahmen des heutigen Budgetlandtags im Linzer Landhaus. Die Politik hat daher auch eine gewaltige Aufgabe: In einer zunehmend alternden Gesellschaft die medizinische Spitzenversorgung flächendeckend sicherzustellen, mit dem medizinischen Fortschritt Schritt zu halten, das menschliche Umfeld zu gewährleisten und zudem die Finanzierbarkeit all dessen zu garantieren. "Nicht nur auf Grund der demographischen Entwicklung wird die Gesundheitspolitik zur Sozialpolitik der nächsten Jahre."

 

Zu einem der Schwerpunkte der oö. Gesundheitspolitik der nächsten Jahren zählt der Ausbau der niedergelassenen Ärzte im ländlichen Raum. "Wir brauchen mehr Regionalität", so der Landeshauptmann. In den letzten acht Jahren sind 25 Facharztstellen in Oberösterreich genehmigt worden, für die nächsten Jahre plant die OÖ. Gebietskrankenkasse weitere 25 Stellen. "Das ist deutlich zu wenig, um die Spitäler und ihre Ambulanzen und damit das teurere System zu entlasten", so Pühringer. "Diese Schnittstellenproblematik muss gelöst werden."

Einen weiteren Schwerpunkt nimmt die Entbürokratisierung in der Medizin ein. "Kein Formular hat je einen Menschen geheilt", so Pühringer. "Unser medizinisches Personal soll in erster Linie für die Patientinnen und Patienten und nicht für die Dokumentation da sein. Ich sage daher: So viel Dokumentation, wie sinnvoll, nicht so viel wie irgendwie möglich."

Sowohl wohnortnahe Versorgung für Palliativpatientinnen und –patienten als auch der Ausbau der Angebote in der Altersmedizin sollen in den nächsten Jahren auch auf Grund der demographischen Entwicklung rascher angegangen werden. "Unsere Gesundheitspolitik muss so gestaltet werden, dass die Würde des Menschen in allen Lebensphasen garantiert ist", so der Gesundheitsreferent.

"Denn wie eine Gesellschaft mit ihren alten und sterbenden Menschen umgeht, zeigt schließlich ihren Charakter", so Pühringer.

 

Weitere Schwerpunkte der Gesundheitspolitik nehmen die Vorsorge und Bewusstseinsbildung, wie die Weiterentwicklung des Schulgesundheitsdienstes und des Betriebsgesundheitsdienstes, ein.

 

Zudem läuft in Oberösterreich derzeit die größte Spitalsoffensive: 1,8 Milliarden Euro werden insgesamt bis 2013 investiert. Aber auch die erste Spitalsreform hat ihre Früchte getragen. "Bei diesen Reformen geht es in erster Linie nicht um Leistungskürzungen und Geldeinsparung, sondern es geht darum, Potentiale und Freiraum zu schaffen, um neue und notwendige medizinische Angebote sicherzustellen", so Pühringer. "Denn Aufgabe und Pflicht der Politik ist es, jetzt und heute dafür zu sorgen, dass auch in Zukunft auf die Bedürfnisse der Menschen eingegangen und zudem der medizinischen Fortschritt sichergestellt werden kann. Nach diesen Prinzipien wollen wir in Oberösterreich eine Reform gestalten, und hier müssen und sollen sich auch alle abseits jeder Parteipolemik einbringen und mitgestalten."

 

Um beste medizinische Versorgung in Oberösterreich auch weiter sicherstellen zu können, erneuerte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer sein klares Bekenntnis zur Medizinischen Universität in Oberösterreich. "Hier geht es uns nicht um Prestige, denn wir haben die Zahlen auf dem Tisch. Wir wollen dem drohenden Ärztemangel entgegensteuern." Bereits 2010 wird mit der Weiterentwicklung der Gesundheitsakademien in Fachhochschulen ein Meilenstein in der medizinischen Ausbildung in Oberösterreich umgesetzt.

"Clean Motion OÖ" macht fit für E-Mobilität - 32 oberösterreichische Autozulieferer investieren in gemeinsames Elektro-Projekt

(LK) "Learning by doing" ist die Devise der 32 oberösterreichischen Firmen und Institutionen, die gemeinsam in Sachen E-Mobilität zu den Topanbietern der Auto-Zulieferbranche werden wollen. "Unter Federführung des Automobil-Clusters wurde daher die Plattform 'Clean Motion ' gegründet, die die Kompetenzen der Zulieferer für E-Fahrzeuge stärken soll", informiert Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl. Die Plattform hat bereits das Projekt "CMO" mit einem Investitionsvolumen von 18 Millionen Euro beim Bund, der "Technologische Leuchttürme der Elektro-Mobilität" fördert, zur Förderung eingereicht.

 

"Wenn wir sagen können: ,Das haben wir schon einmal gemacht, das ist für uns kein Problem,' dann haben wir vielen Zulieferern etwas Wichtiges voraus. Wir können aus Erfahrung sprechen und mit Erfahrung handeln, wenn die Serienproduktion von Elektro-Fahrzeugen anläuft", ist Ing. Andreas Schenner von der Bitter GmbH überzeugt. Ziel der Plattform ist es, in allen Anforderungsbereichen, die bei Beginn der Serienfertigung von E-Fahrzeugen auf die Zulieferer zukommen können, nicht nur mit ausgereiften Technologien, sondern bereits mit Abwicklungs- und Umsetzungskompetenzen aufzuwarten.

 

"In Oberösterreich soll für E-Fahrzeuge eine serienfähige Industrie entstehen, in der die heimischen Zulieferbetriebe als Top-Lieferanten von Anfang an mit Verlässlichkeit, Erfahrung und hoher Qualität punkten können. Gemeinsam soll ein Kompetenz-Status erreicht werden, der für die Autoindustrie zum Qualitätskriterium wird. Die oberösterreichischen Unternehmen werden fit sein, wenn der große Run einsetzt", begrüßt Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl die durch das Wirtschaftsressort des Landes unterstützte Plattform.

 

"Diese Plattform sieht ein Investitionsvolumen von 18 Millionen Euro vor. Daraus kann pro Jahr ein Zuliefervolumen von bis zu 3,6 Mrd. Euro lukriert werden, was ein Potenzial von zusätzlich 10.000 produzierten Fahrzeugeinheiten bedeutet", unterstreicht Viktor Sigl die wirtschaftlichen Vorteile.
Das Projekt "CMO" wurde beim Bund, der "Technologische Leuchttürme der Elektro-Mobilität" fördert, zur Förderung eingereicht. In den nächsten Wochen soll die Entscheidung fallen, die bereits mit Spannung erwartet wird.

 

Clean Motion - Plattform für E-Fahrzeug-Zulieferer
Treiber der Plattform "Clean Motion " ist der Automobil-Cluster, der die Zukunft für die Autobauer in der Elektro-Mobilität sieht. Clustermanager Thomas Eder: "Es ist für die Zulieferfirmen außerordentlich wichtig, ausgereifte Technologien und reibungslose Prozesse anbieten zu können. Bisher gibt es wenig Erfahrungswerte im Bereich E-Fahrzeug-Serienbau. Mit dieser Plattform machen wir unsere Partnerfirmen fit für das Geschäft und können Fehlerquellen schon frühzeitig ausschalten, indem wir eine Entwicklungsumgebung schaffen, wie sie die Industrie fordern wird." Große Vorteile schöpfen die Unternehmen aus den Vorentwicklungen, die in den Ideenschmieden bereits zu einigen ausgeklügelten Prototypen geführt haben. Innerhalb der Plattform "Clean Motion Oberösterreich" will man nun diese Vorstufen gemeinsam zur Serienreife weiterentwickeln.

 

Vom Konzept bis zur Infrastruktur
Im "Trainingslager" für die Serienproduktion von Elektrofahrzeugen stehen die unterschiedlichsten Disziplinen auf dem Plan:  Neue Leichtbaukonzepte, Optimierung von E-Antrieben, Karosseriebau light, Energiekonzepte, Elektronik und Leistungselektronik, Ladesysteme und -infrastrukturen (Tankstellen) und vor allem die entsprechende Anpassung an variable Anwendungen z.B. für Kommunalfahrzeuge, Pendler/innen, Stadtfahrer/innen oder für den öffentlichen Verkehr. Mit diesen unterschiedlichen Ansätzen soll auch die Bevölkerung an den anwendungsorientierten Einsatz von E-Fahrzeugen herangeführt werden.

 

Firmen mit hervorragenden Kompetenzen mit dabei
32 Partner gehören zur Plattform "Clean Motion ": Ein Unternehmen, das bereits hervorragende Vorentwicklungen im Bereich der E-Mobilität geleistet hat, ist die Bitter GmbH aus Sierning bei Steyr. Mit der Entwicklung eines leistungsstarken Radnabenmotors für den Elektro-Sportwagen HAI E3, der im September der Öffentlichkeit präsentiert wurde, bringt Bitter ausgereiftes Know-how im Bereich Antriebe in die Plattform mit ein. Darüber hinaus ist auch ein elektrogetriebenes Kommunalfahrzeug im Stadtgut Steyr erfolgreich unterwegs. Weitere Unternehmen und auch Mustergemeinden, die sich der Plattform "Clean Motion " angeschlossen haben und über wertvolle Kompetenzen verfügen, sind unter anderen die Alpine Energie, Haidlmair, KEBA, Linz Center of Mechatronics, Linz Strom, ÖAMTC, Senoplast, die Akademie für Umwelt und Natur, sowie die Stadt Steyr.

Rückfragen-Kontakt:
DI (FH) Thomas Eder, Manager Automobil-Cluster
Handy: (+43 664) 3526 182

LR Hummer zur oö. Frauenpolitik: Die Aufholjagd beginnt

Die gute Nachricht: Budget ungekürzt - Frauen lassen sich nicht in Schubladen pressen, verabschieden von Rollenbildern

 

(LK) "Die Aufholjagd beginnt", betonte Frauen-Landesrätin Doris Hummer bei der "Budget-Landtagssitzung" vom 15. bis 17. Dezember 2009. "Dieses Budget ist eine gute Nachricht für die Frauen - denn es wurde nichts gekürzt. Wir haben auch für das nächste Jahr wieder 1,29 Millionen Euro zur Verfügung", so die Landesrätin.

 

"Wir machen ernst und werden in Oberösterreich mit einer neuen Frauenpolitik durchstarten", betonte Hummer. "Wir müssen uns von den Klischees und Rollenbildern verabschieden, denn Frauen lassen sich heute nicht mehr in Schubladen pressen."

 

"Dass Frauen ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben führen können, sollte in unseren Tagen eine Selbstverständlichkeit sein, dem ist aber nicht so", stellte die Landesrätin klar. Daher brauche es "eine starke und spürbare Frauenpolitik, die eine Chancengleichheit in allen Lebensbereichen" einfordere.

 

"Unsere Aufgabe ist es, Rollenbilder mit neuen Vorbildern zu ersetzen und Rahmenbedingungen zu schaffen, die Frauen nicht dazu zwingen, entweder oder Entscheidungen in Bezug auf Beruf und Familie treffen zu müssen", betonte die Landesrätin weiter.

 

"Wir müssen alles daran setzen, die Ungerechtigkeit der  Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männer zu schließen. Denn: Die Einkommensschere tut sich nämlich auch genau dann auf, wenn Frauen Kinder bekommen und sie schließt sich nicht mehr", so Hummer. Dies lasse sich mit Zahlen belegen: "Die Einkommensschere beträgt bei den 15 bis 19-jährigen rund 17,6 Prozent und bei Frauen über 60 rund 34,7 Prozent."

 

"Wir brauchen attraktive Modelle, sodass Frauen nicht aus der Karriere fallen. Dazu gilt es ein Karenzmanagement-System zu entwickeln, wo die Frauen in den Betrieben bleiben können, um sich zu beteiligen", stellte Hummer klar. Es brauche gemeinsam mit der Wirtschaft und den Unternehmen Modelle, die sich aus einer eindeutigen Win-Win-Situation ergeben. "Die Wirtschaft braucht die Frauen – das weiß diese auch. Hier gilt es aber auch von der politischen Seite kluge Modelle zu überlegen, um dies noch attraktiver zu machen", so Hummer.

 

Bereits jetzt gebe es eine Vielzahl von Erfolgsbeispielen, wie beispielsweise der Girls Day, Frauen in die Technik oder das Frauen-Polit-Training. "Alle diese Bereich sind besonders wichtig, die wir auch weiter tragen werden – weil es Erfolgsmodelle sind", betonte Hummer. "Sehr viel kann getan werden – im Landtag und in Zusammenarbeit mit anderen Ressorts - was keinen Cent kostet. Daher muss gerade das Frauenthema jeder und jedes Ressort mittragen", so Landesrätin Hummer abschließend.

LR Anschober: Weltklimavertrag - bisherige Zusage der USA, Chinas und der EU viel zu gering für Begrenzung der weltweiten Temperaturerhöhung auf max. 2 Grad

Auf Grund CO2-Verringerung durch Wirtschaftskrise sind viel höhere Einsparungsziele möglich

 

(LK) Nach dem aktuellen Konsens in der Wissenschaft muss eine Temperaturerhöhung von mehr als 2° Celsius bis Ende des Jahrhunderts auf unserem Planeten unbedingt verhindert werden, um zu vermeiden, dass das Weltklima völlig "kippt", unberechenbar und unkontrollierbar wird.
"Dieses für die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder existenzielle Ziel kann durch die bisherigen Klimaschutzzusagen der Großen heute bei der Weltklimakonferenz in Kopenhagen nicht erreicht werden. Die von den USA zugesagte Emissionsverringerung um 17 % von 2005 bis 2020, die Absenkung in der EU um 20 % und die Zusagen Chinas würden laut Berechnung internationaler Wissenschafter zu einer Temperaturerhöhung um mindestens 3° führen", kritisiert Oberösterreichs Umwelt-Landesrat Rudi Anschober.
LR Anschober: "Die letzten 48 Stunden an Verhandlungen in Kopenhagen werden die Entscheidungsphase sein und müssen dazu genützt werden, die Einsparungsziele noch deutlich zu erhöhen. Dies ist zu schaffen, gerade nach der aktuellen Absenkung durch die Wirtschaftskrise, ist dies nun einfacher erreichbar. Nimmt man etwa die bereits seit 1990 in der EU erreichten Emissionsrückgänge und die bereits fixierten Maßnahmen, dann sind die Ziele der EU so wenig ambitioniert, dass kaum Zusatzmaßnahmen erforderlich sind, um sie zu erreichen."

32 Stunden und 4 Minuten Landesbudget 2010 im Oö. Landtag

(LK) Mehr als 32 Stunden dauerte die Debatte über das Landesbudget 2010. Mit Einnahmen und Ausgaben von 4,43 Mrd. Euro hat Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer wieder ein Budget ohne Schulden vorgelegt. 214 Wortmeldungen wurden heuer von Abgeordneten und Regierungsmitgliedern in der Budgetdebatte abgegeben, die Reden haben im Durchschnitt 7,7 Minuten gedauert.

 

Ein großes Lob haben die 23 Damen und Herren Abgeordneten, die seit Oktober des Jahres neu dem Oö. Landesparlament angehören und beim Budgetlandtag zum ersten Mal das Wort ergriffen haben, vom 1. Präsident des Oö. Landtags Friedrich Bernhofer für ihre wohl vorbereiteten und engagiert vorgetragenen Reden erhalten: "Es war eine große Freude den neuen Kolleginnen und Kollegen bei ihren ´Jungfernreden´ zuzuhören", so der Präsident.

 

Am Donnerstag, 17. Dezember 2009, kurz vor 21.00 Uhr wurde der Voranschlag des Landes, das Landesbudget 2010 endgültig beschlossen.

 

Obwohl auch der Budgetlandtag im Internet übertragen wurde - und im Archivsystem  unter www.land-oberoesterreich.gv.at weiterhin zur Verfügung steht - herrschte auf der Besuchergalerie großer Andrang: 1.000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Oberösterreich haben im Verlauf der dreitägigen Debatte den Landtag besucht, über das gesamte Jahr 2009 sind es gar 3.000 gewesen. An die 16.000 Personen haben im zu Ende gehenden Jahr an Führungen im Landhaus teilgenommen.

 

"Der Landtag ist das Parlament der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher. Wir bemühen uns intensiv, unsere Arbeit nachvollziehbar und transparent zu machen. Es ist eine unserer wichtigen Aufgaben, einerseits unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger über die Beschlüsse in der Gesetzgebung und die Gründe für deren Entstehen laufend zu informieren und andererseits die Meinungen, Vorschläge und Kritiken der Wählerinnen und Wähler nach oben zu tragen und bei unseren Überlegungen und Entscheidungen zu berücksichtigen.

 

Zum Beispiel bei der Beratung des Landesbudgets, mit dessen Beschluss ja immerhin die Weichen für die Arbeit eines ganzen Jahres gestellt werden. Und wie die Zahlen beweisen, sind es erfreulich viele, die sich für das Landhaus und für unsere Arbeit interessierten", fasste Landtagspräsident Friedrich Bernhofer zusammen. Ein ganz besonderes Anliegen des neuen Präsidenten ist es, die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher über die Arbeit der Landtagsabgeordneten zu informieren. Damit will er den Vorurteilen begegnen, dass der Einsatz der Abgeordneten lediglich in der Teilnahme an einer Plenumssitzung pro Monat bestehe.

 

Bernhofer gratulierte auch dem neuen Landtagsdirektor Mag. Dr. Wolfgang Steiner zu seiner Ernennung und zu seiner gleichzeitigen Bestellung zum Direktor des Verfassungsdienstes. Beide  Funktionen wird er mit 1. Jänner 2010 antreten.

 

Rechtzeitig zum Budgetlandtag erschien die neue Informationsbroschüre "Politik für Oberösterreich" über den Landtag und die Landesregierung, die kostenlos unter Büro Landtagspräsident Friedrich Bernhofer, Landhausplatz 1, 4021 Linz, Tel.: (+43 732) 77 20-111 50, E-Mail: ltpraes.bernhofer@ooe.gv.at angefordert werden kann.

Sprechtage für die Woche vom 21. bis 25. Dezember 2009

  • Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  • Landesrat Dr. Josef Stockinger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 11, Landhaus
  • Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-171 50, Altstadt 30
  • 1. Landtagspräsident Friedrich Bernhofer
    nur gegen Voranmeldung, Montag, 21. Dezember 2009 von 15:00 Uhr bis
    17:00 Uhr, (+43 732) 77 20-111 50, Landhaus
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsident Dipl.-Ing. Dr. Adalbert Cramer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 54, Landhaus

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 18. Dezember 2009

(LK) Heute Freitag ist es im Bergland sehr kalt und es gibt einige Schneeschauer. Später zeigt sich dann die Sonne. In 1.500 m Höhe hat es minus 13 Grad und der Wind um Nordwest ist schwach bis mäßig. Morgen Samstag ist es überwiegend bewölkt, einzelner unergiebiger Schneefall ist möglich. In 1.500m Höhe hat es minus 14 Grad und es ist windschwach.
SCHNEEDECKENAUFBAU:
Die nur gering mächtige Schneedecke ist geprägt durch eine teils dünn verharschte oder harte Altschneeschicht, die von einer lockeren kalten Pulverschneeschicht überdeckt ist. In den Hochlagen befinden sich vereinzelt in Steilhängen ältere überdeckte teils störanfällige Triebschneeablagerungen. Vor allem nordseitig schwächen aufbauend umgewandelte Kristalle im geringen Ausmaß das Schneedeckenfundament.
GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird allgemein als gering eingestuft. Einzelne Gefahrenstellen befinden sich in den Hochlagen in eingewehten Steilhängen und in verfüllten steilen Mulden und Rinnen. Eine Auslösung von Schneebrettlawinen ist hier lokal möglich. Ansonsten sind die Schitourenmöglichkeiten, auf Grund der ab den mittleren Höhenlagen nur geringen Schneelagen von bis zu 50 cm, noch stark eingeschränkt.

 

Gefahrenbeurteilung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 1
  • Tendenz der Gefahr: Keine wesentliche Änderung der Lawinensituation

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

Termine der Beratungsstellen

Antidiskriminierungsstelle des Landes

 

(LK) Der Aufgabenbereich der Antidiskriminierungsstelle erstreckt sich auf alle Angelegenheiten des Landes, der Städte und der Gemeinden, sofern diese Angelegenheiten in die Gesetzgebungskompetenz des Landes fallen. Aufgabe der Antidiskriminierungsstelle ist unter anderem die Förderung und die Verwirklichung der Gleichbehandlung.
Personen, die diskriminiert oder belästigt werden, wurden oder dies vermuten können sich zur Wahrung ihrer Rechte kostenlos anonym und vertraulich an die Antidiskriminierungsstelle des Landes wenden:
Antidiskriminierungsstelle beim Amt der Oberösterreichischen Landesregierung
Klosterstraße 7
4021 Linz
Tel.: (+43 732) 77 20-114 46
Fax.: (+43 732) 77 20-116 21
E-Mail: as.post@ooe.gv.at

Mo, Di, Do: 09:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr
Mi, Fr: 09:00 - 12:00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung
Um Voranmeldung wird gebeten!

 

O.Ö. Energiesparverband

 

(LK) Produktunabhängige Energieberatung für Haushalte, Unternehmen und Gemeinden erhalten Sie beim O.Ö. Energiesparverband.
Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 17:00 Uhr, Freitag von 08:00 bis 13:00 Uhr
Landstraße 45, 4020 Linz
Energiesparhotline:
(+43) 800 205 206 oder (+43 732) 77 20-148 60
E-Mail: office@esv.or.at, Icon Externer Linkwww.energiesparverband.at

 

EU-Auskünfte

 

(LK) Kostenlose Auskünfte zum Themenbereich Europäische Union gibt es im Europa-Büro des Landes , Amt der Oö. Landesregierung, Altstadt 30, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 77 20-140 20, Fax: (+43 732) 77 20-140 22.

 

Reisemedizinische Beratungs- und Impfstelle des Landes

 

(LK) Um möglichen gefährlichen Erkrankungen bei Fernreisen vorbeugen zu können, hat die Abteilung Gesundheit Linz, Bahnhofsplatz 1, Montag bis Freitag von 10:00 bis 13:00 Uhr sowie Dienstag zusätzlich von 15:00 bis 18:00 Uhr eine "Reisemedizinische Beratungs- und Impfstelle" eingerichtet, die über wichtige Vorsorge-Impfungen bei Reisen in ferne Länder informiert und Impfungen durchführt. Info-Telefon: (+43 732) 77 20-141 07.

 

Oö. Schulservice

 

(LK) In der Schulservicestelle des Landesschulrates für Oberösterreich können sich Schüler, Eltern und Lehrer informieren und beraten lassen. Rat und Hilfe in allen Schulfragen erteilen jeweils Montag bis Freitag Mag. Elisabeth Messner, Tel. (+43 732) 70 71-10 51, und Mag. Gertraud Schwarzmair, Tel. (+43 732) 70 71-22 51.

 

Oö. Patienten- und Pflegevertretung

 

(LK) Das Büro der Oö. Patienten- und Pflegevertretung in Linz, Bahnhofsplatz 1, Tel. (+43 732) 77 20-142 15, ist am Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 07:30 bis 17:00 Uhr sowie am Freitag von 07:30 bis 13:00 Uhr besetzt. In diesem Büro hält ein/e Oö. Patientenvertreter/in gegen telefonische Voranmeldung einen Sprechtag ab.

 

Therapiezentrum Traun für Medikamenten- und Alkoholabhängige

 

(LK) Das Therapiezentrum Traun  für Medikamenten- und Alkoholabhängige in 4050 Traun, Oberer Flötzerweg 1 bietet Erstkontakte für eine ambulante oder stationäre Therapie, Beratung für Angehörige, Psychotherapie sowie nachstationäre Behandlung. Telefonische Terminvereinbarungen von Montag bis Freitag in der Zeit von 09:00 bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer (+43 050) 554 62-395 71 erbeten. 

 

ABO - Alkoholberatung Land Oberösterreich

 

(LK) Sprech- und Beratungsstunden für Alkoholkranke und deren Angehörige finden am Montag, 21. Dezember 2009, in der Bezirkshauptmannschaft Grieskirchen, Manglburg 16, 4710 Grieskirchen, von 08:00 bis 13:00 Uhr, im Bezirk Vöcklabruck, Dr. Anton-Bruckner-Straße 17, 4840 Vöcklabruck, von 08:00 bis 12:00 Uhr, im Bezirk Linz-Land, Landesdienstleistungszentrum, Kärntnerstraße 1, 4021 Linz, von 09:00 bis 12:00 Uhr; in der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, Esplanade 10, 4810 Gmunden, von 08:00 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Freistadt, Promenade 5, 4240 Freistadt, von 08:30 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Ried, Parkgasse 1, 4910 Ried, von 08:00 bis 13:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Steyr, Spitalskystraße 10a, 4400 Steyr, von 08:30 bis 18:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Kirchdorf an der Krems, Familienberatungszentrum, Pernsteinerstraße 32, 4560 Kirchdorf, von 9:00 bis 12:00 und von 14:00 bis 18:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Wels-Land, Herrengasse 8, 4600 Wels, von 08:30 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung, Peuerbachstraße 26, 4040 Urfahr, von 08:00 bis 12:00 Uhr, sowie im Bezirk Eferding, Stadtplatz 1 (Sparkassengebäude, 2. Stock), 4070 Eferding von 08:00 bis 12:00 Uhr statt.

 

Beratungen im Eltern-Kind-Zentrum Ried

 

(LK) Das Eltern-Kind-Zentrum Ried im Innkreis., Riedholzstraße 17, Bezirksalten- und Pflegeheim Haus 1 bietet folgende Beratungen an:

 

Elternsprechstunde:

  • jeden Donnerstag von 13:00 bis 17:00 Uhr, Tel. (+43 7752) 912-361

Beratung von Eltern mit behinderten Kindern:

  • jeden 3. Dienstag im Monat von 09:30 bis 11:00 Uhr, Tel. (+43 7752) 912-361

 

Oberösterreichische Kinder- und Jugendanwaltschaft/KiJA

 

Kinderrechtliche Beratungen der KiJA OÖ.
Psychosoziale und juristische Beratung und Begleitung für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen.
Auskünfte und Informationsmaterialien zu Kinder- und Jugendrechten.
Vertraulich und kostenlos.
Tel. (+43 732) 77 97 77
Telefonische und persönliche Beratungszeiten:
MO - FR 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
MO, DI und DO 14:00 Uhr - 16:00 Uhr und nach Vereinbarung.
E-Mail: kija@ooe.gv.at

Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der KiJA OÖ.
Das Angebot der Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der Kinder- und Jugendanwaltschaft OÖ. ist für Kinder und Jugendliche kostenlos und umfasst Workshops mit Schulklassen, Mobbingberatung für Mobbingopfer, -täter und deren Eltern, Lehrer/innen-Fortbildungen und schulbegleitende Projekte.

Tel. (+43 664) 15 21 824
Telefonische Beratungszeiten:
MO 7:30 Uhr - 16:00 Uhr
DI - DO 7:30 Uhr - 13:00 Uhr
E-Mail: mobbingstelle.kija@a1.net

Kinder- und Jugendanwaltschaft Oberösterreich/KiJA OÖ.
Kärntnerstraße 10
4021 Linz
Icon Externer Linkwww.kija-ooe.at

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 18. Dezember 2009

Landesrat Dr. Hermann Kepplinger und OÖVV-Geschäftsführer DI Herbert Kubasta


zum Thema

"Neue Jugendermäßigung im Verkehrsverbund ab 1. Jänner 2010"

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Pressekonferenz am 18. Dezember 2009

Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner


zum Thema

"Wohnbaubudget 2010"

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Pressekonferenz am 18. Dezember 2009

Landesrat Rudi Anschober


zum Thema

"Bericht vom Klimagipfel in Kopenhagen - LR Anschober öffnet Tür für neue Kooperationen"

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Pressekonferenz am 17. Dezember 2009

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Architekt DI Bernhard Schremmer und Architekt DI. Siegfried Jell


zum Thema

"Präsentation des Siegerprojektes für den Wiederaufbau des Landeskulturzentrums Ursulinenhof"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Landespräsidialdirektorin Mag.a Antonia Licka
  • Landeskulturdirektor Hofrat Dr. Reinhard Mattes
  • Gabriele Daghofer, Direktorin Landeskulturzentrum Ursulinenhof
  • HR Dr. Gernot Kitzmüller, Abteilung Gebäude- und Beschaffungsmanagement

Presseinformationen

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