Amt der Oö. Landesregierung
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Multilaterale Beziehungen und internationale Initiativen

Das Land Oberösterreich ist Mitglied in verschiedenen Konferenzen, Ausschüssen, Arbeitsgemeinschaften etc. sowohl innerhalb Europas als auch weltweit. Diese Mitgliedschaften bieten gute Mitgestaltungsmöglichkeiten für Oberösterreich auf internationaler Ebene.

 

 

Kongress der Gemeinden und Regionen

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Quelle: Kongress der Gemeinden und Regionen

Der Kongress der Gemeinden und Regionen (KGRE) des Europarates ist die institutionelle Vertretung der regionalen und lokalen Gebietskörperschaften der 47 Mitgliedsstaaten des Europarates. Der Kongress besteht aus zwei Kammern, der Kammer der Gemeinden und der Kammer der Regionen, und hat seinen Sitz in Straßburg.

Oberösterreichs Mitgliedschaft im KGRE bietet dem Land eine Plattform zum Austausch und zur Diskussion mit anderen europäischen Regionen und ist ein Sprachrohr der Regionalinteressen im Europarat.

Erfahren Sie mehr über den Kongress der Gemeinden und Regionen

Arbeitsgemeinschaft Donauländer

Logo Arbeitsgemeinschaft Donauländer

Quelle: Land NÖ

Bereits 1982 wurde die Gründung einer „Donauregion“ von Seiten Niederösterreichs angeregt (als Gesprächsforum aller an der Donau liegenden Regionen), Ende 1982 fand die erste Sitzung der Leitenden Beamten statt. 1989 wurde die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Donauländer formell gegründet.

Seit der Gründung der Arbeitsgemeinschaft Donauländer am 17. Mai 1990 in der Wachau in Niederösterreich konnten viele Projekte diskutiert, vorbereitet und zu einem positiven Abschluss gebracht werden. Ziel ist es dabei, zur Förderung der Zusammenarbeit ihrer Mitglieder zwecks allseitiger Entwicklung des Donauraums im Interesse ihrer Einwohner und einer friedlichen Zusammenarbeit in Europa beizutragen.

Im Rahmen der EU-Strategie für den Donauraum arbeitet die ARGE Donauländer aktiv am Erstellungsprozess mit und fördert die Integration regionaler Interessen und Projekte in die Strategie.

Weiterführende Informationen

Versammlung der Regionen Europas

Logo Versammlung der Regionen Europas

Quelle: Versammlung der Regionen Europas

Die im Jahr 1985 gegründete VRE ist eine Dachorganisation der europäischen Regionen mit Sitz in Straßburg. Mit rund 150 Regionen aus 29Ländern und 25 Partnerschaften wie z.B. der Arbeitsgemeinschaft Donauländer, ist die VRE das größte unabhängige Netzwerk der Regionen in Europa.

Ziel der VRE ist die Förderung des Regionalismus und des Föderalismus in Europa.

Oberösterreich ist seit 1991 ordentliches Mitglied und mit Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer in der Hauptversammlung sowie Landtagspräsident KommR Viktor Sigl im Vorstand vertreten.

Weitere Informationen zur Versammlung der Regionen Europas

Institut der Regionen Europas

Logo Institut der Regionen Europas

Quelle: Institut der Regionen Europas

Das Institut der Regionen Europas (IRE) ist ein wissenschaftliches Institut mit Sitz in Salzburg. Es wurde im Herbst 2004 gegründet und versteht sich als überregionale und überparteiliche Einrichtung. Das Institut der Regionen Europas dient der Schaffung von Netzwerken zwischen Regionen, Kommunen und der Wirtschaft zur Durchsetzung ihrer Interessen.

Nähere Informationen zum Institut der Regionen Europas

Europäische Strategie für den Donauraum (EUSDR)

Ziele der EUSDR sind eine bessere Koordination der relevanten Akteurinnen und Akteure, Programme und Aktivitäten sowie eine bessere Ausnutzung der EU-Fördermittel, die diese Länder dabei unterstützen sollen, sich gesellschaftspolitisch, strukturell und wirtschaftlich an die europäischen Standards anzugleichen um in der Folge allen Bürgerinnen und Bürgern des Donauraums eine bessere Chancen auf höhere Bildung, Beschäftigung und Wohlstand in ihrer Heimatregion zu ermöglichen.

Nähere Informationen

EU-Alpenraumstrategie (EUSALP)

Die Zielsetzung der EUSALP ist es die Alpen ökologisch verträglich und sozial gerecht als attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraum, als Naturraum sowie als Tourismusregion zu sichern und weiterzuentwickeln. Thematische Schwerpunkte liegen auf den Bereichen Wettbewerbsfähigkeit und Innovation, umweltfreundliche Mobilität sowie nachhaltige Bewirtschaftung von Energie-, Natur- und Kulturressourcen.

Weiterführende Informationen

Europaregion Donau-Moldau (EDM)

Die Europaregion Donau-Moldau (EDM) ist eine trilateral tätige Arbeitsgemeinschaft, welcher sieben Regionen im Dreiländereck Tschechien, Deutschland und Österreich angehören und die sich dem Ausbau der Zusammenarbeit wie auch der Stärkung der Partnerregionen im Wettbewerb mit anderen Großräumen widmet. Netzwerke werden über die Grenzen hinweg aufgebaut, gemeinsame Projekte zum Beispiel in den Bereichen Wirtschaft, Tourismus, Soziales oder Bildung umgesetzt und dadurch die Attraktivität der Region gesteigert. Themen wie die sich verändernde Arbeitswelt und der demographische Wandel, aber auch Fragen der Mobilität und der künftigen Energieversorgung stellen die Partner vor neue Herausforderungen, die es gemeinsam durch die Bündelung von Potenzialen zu bewältigen gilt.

Informationen zur Europaregion Donau-Moldau

Netzwerk gentechnikfreier Regionen

Mittlerweile sind 64 Regionen aus Österreich (alle neun Bundesländer), Frankreich, Italien, Spanien, Griechenland, Belgien, Großbritannien, Deutschland und Kroatien Mitglied dieses von der Toskana und Oberösterreich im November 2003 gegründeten Netzwerks.

Die Mitglieder des freiwilligen Netzwerks gegen GVO-Saatgut und GVO-Pflanzen auf den Feldern setzen auf das Recht auf Mit- bzw. Selbstbestimmung der Regionen und haben sich die dauerhafte Erhaltung einer Landwirtschaft ohne gentechnisch veränderte Organismen, den Schutz der biologischen Vielfalt sowie die Kontrolle und Entwicklung von Verantwortung beim Einsatz von Gentechnik zum Ziel gesetzt.

Informationen zum Netzwerk gentechnikfreier Regionen

Fedarene

FEDARENE wurde 1990 gegründet und ist ein Netzwerk von regionalen und lokalen Organisationen im Bereich Energie-Effizienz und Umwelttechnologie, Plattform für „best practice“, Initiator von Vorschlägen, etc. mit aktuell mehr als 70 Mitgliedern aus 20 Staaten Europas. Oberösterreich ist durch den Energiesparverband im Netzwerk vertreten.

Nähere Informationen zu Fedarene

Allianz der wirtschaftsstarken Regionen Europas

mit einem hohen Anteil an energieintensiven Industriebetrieben

Die "Allianz energieintensiver EU-Regionen" wurde 2008 von Oberösterreich und Nordrhein-Westfalen gegründet und umfasst mittlerweile elf Mitgliedsregionen aus Österreich, Deutschland und den Niederlanden.

Ziele und Forderungen der Allianz sind ein Bekenntnis zu den gegenwärtigen Klimaschutzzielen, Kohärenz, Fairness, verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit, rasche Entscheidungsgrundlagen, Klimaschutz als globale Herausforderung sowie Ausschluss kleiner Anlagen aus dem Emissionshandelssystem.

 

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an:

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