Amt der Oö. Landesregierung
4021 Linz • Landhausplatz 1

Telefon (+43 732) 77 20-0
Fax (+43 732) 77 20-2116 68

E-Mail post@ooe.gv.at
www.land-oberoesterreich.gv.at

Landeskorrespondenz Nr. 290 vom 17. Dezember 2009

Landeskorrespondenz

Logo Landeskorrespondenz

Landeskorrespondenz

Wirtschaft & Kunst in Vorchdorf, Gulden in Bad Ischl, "Wechselstube" in Schwanenstadt: Neun neue Projekte zur Stärkung der Nahversorgung in der Region Vöcklabruck-Gmunden

(LK) In der Region Vöcklabruck-Gmunden ist das Nahversorgernetz aufgrund der vielen Kooperationsprojekte von Nahversorgern auf erfolgreichem Zukunftskurs. 26 Nahversorgungs-Projekte werden bisher vom Wirtschaftsressort des Landes im Rahmen des Nahversorgerprogramms Teil 2 mit einer Förderung unterstützt. "In der vergangenen Sitzung der Regionalen Lenkungsgruppe Nahversorgung am 10. Dezember konnten weitere neun Projekte zur Förderung aus dem Nahversorgerprogramm Teil 2 empfohlen werden", gibt Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl bekannt.

 

Ziel des Programms ist die Stärkung der Nahversorgung in allen oberösterreichischen Gemeinden, in Hinblick auf Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie einer gesicherten Lebensqualität für die Menschen vor Ort. Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl hat die Initiative zur Sicherung der Nahversorgung im Jahr 2008 gestartet. Das Nahversorgungsprogramm Teil 2 besteht aus der Förderschiene für Projekte der Nahversorger und der Kampagne "Nah bleiben – da bleiben!", die das Bewusstsein der Kund/innen für die Bedeutung der Nahversorgung schärfen soll.

 

Die Projekte, die die Nahversorger in den Bezirken Vöcklabruck und Gmunden bereits umsetzen und noch umsetzen wollen, zielen auf eine nachhaltig stabile Nahversorgerstruktur ab. Die Nahversorger profitieren von der Stärkung ihrer Unternehmen, genauso wie ihre Kund/innen: Je mehr Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs in der eigenen Gemeinde gekauft werden können, desto weniger Kaufkraft geht aus dem Salzkammergut verloren.
Martin Hollinetz, RMOÖ-Regionalmanager für Kommunales & Wirtschaft in der Region Vöcklabruck-Gmunden, betreut die Projektträger bis zur Fördereinreichung. Er ist auch in der Regionalen Lenkungsgruppe zur Projektbeurteilung vertreten.

 

Folgende Projekte hat die Regionale Lenkungsgruppe Nahversorgung der Region Vöcklabruck-Gmunden in der vergangenen Sitzung zur Förderung vorgeschlagen:
Im Bezirk Gmunden will der "Werbering" Vorchdorf mit der Internetplattform "Vorchdorf online" ein umfassendes Info-Angebot zur Verfügung stellen. Betriebe, Gastronomie, Vereine und Privatpersonen können sich und ihre Leistungen auf der Homepage präsentieren. Eine Jobbörse und Neuigkeiten aus den Vorchdorfer Vereinen vervollständigen das Angebot von "Vorchdorf online".
In einem weiteren Projekt mit dem Titel "Schau! Wirtschaft" will der Vorchdorfer Werbering eine Kooperation zwischen Kunst und Wirtschaft forcieren. Bei einer Gewerbeschau soll die Kunst zu einem zentralen Element der Präsentation der einzelnen Betriebe werden. So könnte zum Beispiel ein Handwerksbetrieb mit einem Bildhauer kooperieren, der aus Materialien des jeweiligen Handwerks eine Skulptur schafft. Die Gewerbeschau soll sich auf Branchen konzentrieren, in denen die Unternehmen Probleme haben, Lehrlinge zu finden.

 

Um die Kaufkraftabflüsse aus Bad Ischl zu verringern, hat das Bad Ischler Stadtmarketing in Kooperation mit den heimischen Betrieben das Projekt "Ischler Einkaufsgulden" zur Förderung eingereicht. Der Gulden soll als neues Zahlungsmittel die emotionale Bindung der Kund/innen an die Stadt und den Umsatz erhöhen. Der Gulden kann bei über 150 Geschäften, Gasthäusern und Dienstleistern in Bad Ischl eingelöst werden. Der Verkaufsstart des Guldens wird von einer Promotionstour begleitet, ein jährlich aktualisierter Folder gibt Auskunft über die Annahmestellen.
Zusätzlich soll ein neuer "Shopping Guide Bad Ischl" das Geschäft in der Kurstadt beleben. Das Projekt – ebenfalls vom Stadtmarketing gemeinsam mit den Ischler Betrieben initiiert – soll die Kund/innen noch besser über die Einkaufsmöglichkeiten in Ischl informieren. Der Shopping Guide wird eine Übersichtskarte, die Vorstellung der Einkaufsstraßen, eine Liste der Betriebe und Inserate enthalten und in den Betrieben sowie bei Multiplikatoren wie Ärztinnen und Ärzten, Gemeindeämtern und Tourismusverbänden in Ischl und Umgebung aufliegen.

 

Im Bezirk Vöcklabruck hat die regionale Lenkungsgruppe fünf Projekte zur Förderung aus dem Nahversorgerprogramm Teil 2 empfohlen.

Die Galerie Körösi in Gampern bietet neben orientalischem Kunstwerk auch Geschenkartikel, Lederwaren, Schmuck und Accessoires an. Außerdem ist die Galerie zur Post-Servicestelle geworden. Die Galeristin Katalin Körösi reichte ein Projekt ein, um ihr um Vieles umfangreicher gewordenes Angebot wirksam bewerben zu können.
Das Stadtmarketing Vöcklabruck widmet sich der Nahversorgung in der Adventzeit. Innenstadt-Kaufleute, Gastronomen und Vereine haben unter dem Namen "Arbeitsgruppe Christbaumkugel" für 2009 ein neues Konzept für einen Event-Christkindlmarkt erstellt. Am Stadtplatz soll ein Weihnachtsmarkt mit einheitlichen Ständen, einem Eislaufplatz, einem Christkindlpostamt und Gewinnspiel-Aktionen etabliert werden.

 

Der Tourismusverband Schwanenstadt will mit dem Nahversorgungsprojekt "Wechselstube" den Wirtschaftsstandort Schwanenstadt beleben. Das Konzept sieht vor, leer stehende Geschäftslokale für Handels- und Dienstleistungsbetriebe für drei bis vier Monate zu günstigen Konditionen zur Verfügung zu stellen. In dieser Zeit können die Unternehmen den Standort Schwanenstadt für ihr Angebot testen. Nach der Einstiegsphase wird eine fixe Niederlassung der Unternehmen angestrebt.
Eine koordinierte Gemeinschaftswerbung der Schwanenstädter Geschäfte strebt der Tourismusverband mit dem Projekt "Gemeinschaftswerbung MACHT SINN" an. Plakate und Fotos werden den Geschäften und Gastronomiebetrieben zur Verfügung gestellt und sollen in den Schaufenstern und Lokalen angebracht werden. Im Mittelpunkt der Werbung steht der Mensch und dessen Wohlbefinden in Schwanenstadt.
Im Zuge der Gemeinschaftswerbung initiiert der Tourismusverband auch das Ausbildungs-Projekt "Sinnfabrik". Hier werden den Schwanenstädter Unternehmern und deren Mitarbeiter/innen Schulungen zu Themen wie Marketing und Kundenbindung angeboten, die genau auf die Verhältnisse in Schwanenstadt zugeschnitten sind.

 

"Die vielfältigen Projektideen der Unternehmer im Salzkammergut werden die  Nahversorgung in den Bezirken Vöcklabruck und Gmunden nachhaltig stärken", sagt Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl. "Die Nahversorger sind die Basis für eine starke Wirtschaftsstruktur in den oberösterreichischen Regionen.

Durch den persönlichen Service und die Möglichkeit, auf individuelle Bedürfnisse ihrer Kundinnen und Kunden einzugehen, haben die Nahversorger einen großen Vorteil gegenüber den großen Einkaufzentren.

 

Durch Kooperationen wie in der Region Vöcklabruck-Gmunden, können auch kleinere Unternehmen wirksame Marketing- und Bewusstseinsbildungsmaßnahmen durchführen. Das Wirtschaftsressort des Landes unterstützt diese Nahversorgungsprojekte, weil sie auf lange Sicht die Lebensqualität für die Menschen im Salzkammergut sichern. Um die Projektträger bestmöglich zu begleiten, stehen die Regionalmanager der RMOÖ zur Verfügung. Die Nahversorger werden bei der Projektumsetzung und der Förderbeantragung unterstützt. Die Ideen müssen aber von den Nahversorgern selbst kommen. Dass hier bestimmt kein Mangel an Kreativität herrscht, beweisen die Nahversorger im Salzkammergut eindrucksvoll."

 

Rückfragenkontakt:
Mag. Ruth Stiebitzhofer
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
RMOÖ Regionalmanagement GmbH
Tel.: (+43 732) 79 30 38 - 12
Mobil: (+43 664) 82 83 871
E-Mail: ruth.stiebitzhofer@rmooe.at

 

Die Nahversorgungsförderung des Wirtschaftsressorts des Landes Oberösterreich unterstützt die heimischen Nahversorger bei Projekten zur Stärkung und Weiterentwicklung der Nahversorgung in den Gemeinden. Teil 1 ist die einzelbetriebliche Nahversorgungsförderung. Teil 2 der Förderung wurde im Juni 2008 gestartet und basiert auf individuellen Nahversorgungskonzepten für jeden Bezirk. Gefördert werden Projekte in den Bereichen Bewusstseinsbildung und Marketingmaßnahmen, Ausbildung und Beratung, Kooperationsprojekte und innovative Nahversorgungsprojekte. Der Fördertopf für beide Nahversorgungsprogramme beinhaltet 13,5 Millionen Euro für ganz Oberösterreich bis Ende 2010. Die Projektträger – Nahversorger, Vereine oder Gemeinden – werden von den Regionalmanagern der RMOÖ (Regionalmanagement GmbH) begleitet und beraten. Sie informieren über Förderrichtlinien und helfen bei der Entwicklung der Ideen, der Projekteinreichung und der Umsetzung.  Regionale Lenkungsgruppen, die sich aus Akteuren vor Ort zusammensetzen, beurteilen die Projekte auf ihre Förderwürdigkeit. Fällt das Urteil positiv aus, gibt die Lenkungsgruppe dieses in Form einer Förderempfehlung an das Land Oberösterreich weiter.
Infos zur Nahversorgungsförderung auf Icon Externer Linkwww.nahbleiben.at

LR Stockinger: 2009 war ein dramatisches Bauernjahr

Landtagsdebatte über Agrarstrategie - Direktzahlungen für Höfe abgesichert

 

(LK) "2009 war ein dramatisches Bauernjahr. Ich hoffe, dass es bald der Vergangenheit angehört und sich eine Aufwärtsbewegung bei den Erzeugerpreisen wieder durchsetzen kann", analysiert Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger. Der oberösterreichische Landtag befasst sich am dritten Budget-Tag (17. Dezember 2009) mit der Situation der heimischen Land- und Forstwirtschaft sowie dem Agrarbudget 2010.

 

"Bisher habe ich nie Agrarpolitik mit Jammerei gemacht, ich muss aber auf die äußerst ernste Situation hinweisen", mahnt Agrar-Landesrat Stockinger, "denn wenn es bei den Erzeugerpreisen so weiter geht, gibt es statt dem ohnehin ständig laufenden Strukturwandel in der Landwirtschaft einen echten Strukturbruch. Das würde zusätzliche Arbeitslose sowie eine Entleerung des ländlichen Raumes bedeuten." Deswegen hat Landesrat Stockinger gerade im Agrarbudget 2010 stark dafür gekämpft, dass die direkten Zahlungen an die Bäuerinnen und Bauern abgesichert werden, weil neben den fallenden Preisen eine weitere Einkommenskeule für die bäuerlichen Betriebe nicht verkraftbar wäre.

 

Laut Landesrat Stockinger gibt es aber auch berechtigte Anzeichen, dass es eine Aufwärtsbewegung auf den heimischen Agrarmärkten gibt. "Diese Hoffnung darf jedoch nicht gefährdet werden, durch Lebensmittel-Handelsketten, die derzeit mit ihrer Preisschleuderei heimische Lebensmittel durch billige Importware ersetzt", ruft Landesrat Stockinger erneut zur Preisvernunft im Handel.

 

Das Agrarbudget 2010, das inklusive der Landwirtschaftsschulen knapp 100 Millionen Euro ausmacht, nutzt Agrar-Landesrat Stockinger neben der Absicherung der Direktzahlungen an die Bauern besonders für innovative Zukunftswege. Konkret kündigt Stockinger eine oberösterreichische Strategie für den Soja-Anbau an sowie zusätzliche Projekte im Bereich der erneuerbaren Energieformen und die Fortsetzung des Qualitätsweges im Bereich der Initiative Genussland Oberösterreich und des Biolandbaus.

Beilage:

Bäuerliche Erzeugerpreis im Sinklfug (Grafik: Quelle: AMA Austria) 1199,11 KB)

LR Hummer: Keine Einsparungen im Bereich Forschung und Wissenschaft

Klares strategisches Ziel: Vier Prozent Forschungsquote bis zum Jahr 2015

 

(LK) "Es gibt keine Einsparungen im Bereich der Wissenschaft und Forschung", betont die Landesrätin für Wissenschaft und Forschung Mag.ª Doris Hummer bei der heutigen Sitzung des "Budget-Landtags". "Die aktuellen Wirtschafts- und Arbeitslosenzahlen geben uns einen klaren Auftrag, in Forschung und Wissenschaft zu investieren. Jeder Euro, der eingesetzt wird kommt neuen Arbeitsplätzen zugute - dies zeigen wissenschaftliche Studien", so Hummer.

 

Daher gebe es ein "ganz klares Bekenntnis" im Budget für das nächste Jahr: "Wir geben in diesem Bereich 44,6 Millionen Euro aus. 20,8 Millionen Euro fließen in die Fachhochschulen in und 23,8 Millionen in den Bereich der Wissenschaft und Forschung", betont die Landesrätin. "Klares strategisches Ziel ist es: Vier Prozent Forschungsquote bis zum Jahr 2015 zu erreichen", stellt Hummer klar.

 

Oberösterreich werde weiter den "Ausbau der Exzellenzbereiche vorantreiben und die universitäre, außeruniversitäre Forschung, sowie die Fachhochschulforschung unterstützen. Denn erst am vergangenen Montag habe man eine Erfolgsgeschichte präsentiert. Es werden 75 Millionen Euro in ein neues Forschungszentrum der Firma Borealis in Oberösterreich, in Linz, investiert. "Im Wettbewerb der Länder und Regionen hat Oberösterreich seine Hausaufgaben gemacht und durch den vorhandenen Exzellenzbereich in der Kunststofftechnik gepunktet", so Hummer.

 

Die JKU hat sich im Zukunftsbereich der Kunststofftechnik zu einem Forschungsschwergewicht entwickelt. "Fünf neue Institute wurden geschaffen, drei Institute wurden neu ausgerichtet", betont die Landesrätin. "Und es wird aufgrund des neuen Katalysatorschwerpunktes von Borealis ein neuer Forschungsbereich dazu kommen."

 

Die Fachhochschulen seien nicht nur die "stärksten in Österreich, sondern sind ein Erfolgsmodell. Wir haben 6.000 Absolvent/innen und aktuell 4.300 Studierende an den vier Fakultäten in Oberösterreich – 50 Prozent berufsbegleitend", stellt Hummer klar. "Diese Zahlen zeigen, dass die Fachhochschulen innovativ und vordenkend unterwegs sind."

 

Bereits sehr erfolgreich funktioniert die OÖ. Forschungsförderung, die direkt und unbürokratisch unterstützt. "Hier kommen 5,6 Millionen Euro den forschenden Unternehmen zugute", so Hummer. Ein weiteres Ziel ist "die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Forschung mit den oberösterreichischen Unternehmen – vor allem Klein- und Mittelbetriebe soll der Zugang zu wissenschaftlicher Forschung erleichtert werden". Hier werde im nächsten Jahr ein "neues Forschungsprogramm initiiert", schließt Landesrätin Hummer.

LR Hummer: Jugend kann was

Jugendstudie klarer Handlungsauftrag - "Interkulturelle Kompetenz" als Herzensangelegenheit - Besonderer Dank an Vereine

 

(LK) "Zeigen wir der Jugend, was sie alles kann und welche Möglichkeiten sie hat", betont Jugend-Landesrätin Mag.ª Doris Hummer bei der heutigen Sitzung des "Budget-Landtags". Dafür habe man im Budget 4,6 Millionen Euro vorgesehen. Jugendliche müssen wissen, wo ihre Stärken liegen - was sie können - um erfolgreich in ihr Leben zu starten", so die Jugend-Landesrätin weiter.

 

Im Jahr 2009 haben wir in Oberösterreich eine Jugendstudie durchgeführt, die "sehr spannende Ergebnisse" gebracht hat: "Die wichtigsten Themen für unsere Jugend sind Gesundheit, ein harmonisches Familienumfeld, gute Freunde, Respekt sowie der berufliche Erfolg", so Hummer, und weiter: "Diese Punkte sind für uns ein klarer Handlungsauftrag."

 

Gerade der Punkt Respekt sei von den Jugendlichen angeführt worden - dies bedeute "den Jungen auch Mitspracherechte" zu geben. Jugendpolitik müsse dort ansetzen, wo es manche Jugendliche alleine nicht schaffen - beispielsweise, wenn es darum geht einen guten Arbeitsplatz zu bekommen. "Hier stehen auch unsere Beratungsstellen mit Rat und Tat den Jugendlichen zur Seite", betont Hummer.

 

Besonders am Herzen liege ihr das Thema der "Interkulturellen Kompetenz". "Wir haben eine Problematik beim Zusammenleben zwischen jungen Menschen die aus unterschiedlichen Kulturen kommen", betont die Jugend-Landesrätin. "Wir müssen dieses Thema ernst nehmen und Kompetenzen entwickeln sowie Verständnis für die Kulturen auf beiden Seiten entwickeln", betont Hummer. "So verstehe ich Jugendpolitik."

 

Die Jugend-Landesrätin bedankte sich besonders bei den Vereinen. "Die Vereine leisten die wichtigste Jugendarbeit - ohne sie würde Jugendarbeit nicht funktionieren", so Hummer.

"Neben den Jugendzentren als wichtiger Ort, wo Freizeit gestaltet werden kann, sind mir die 14 Regionalstellen des Jugendservice ein ganz besonderes Anliegen. Diese sind Anlaufstelle für die jungen Menschen, für alle Fragen - vom Liebeskummer bis zum Problem bei der Jobwahl. Sie weiter auszubauen und zu stärken wird Inhalt meiner Politik sein", schließt Landesrätin Hummer.

LR Haimbuchner: "Wir haben zwei Stoßrichtungen beim Wohnbau!"

Bereit für Reformen in unserem Verantwortungsbereich

 

(LK) "In den letzten Tagen war im Zuge der Debatte um das Budget sehr oft die Rede von der Krise. Die Krise solle an allem schuld sein. Die Krise ist jedoch nicht für die Reformunwilligkeit der letzten Jahre verantwortlich. Wir müssen jetzt an die junge Generation und an die künftigen Generationen denken und endlich umfassende Reformen einleiten", erklärte heute Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner anlässlich der Budgetdebatte im oberösterreichischen Landtag.

 

"Im Wohnbauressort, unserem Verantwortungsbereich, sind wir bereit für die Einleitung von Reformen. Im Wohnbau verfolgen wir zwei Stoßrichtungen. Die Förderung von Eigenheimen und Eigentum, um nachhaltige Werte zu schaffen und die Bauwirtschaft als Motor für unsere heimische Wirtschaft anzukurbeln. Die zweite Stoßrichtung ist leistbares Wohnen und Maßnahmen zur Senkung der Mieten", so der Wohnbau-Landesrat weiter.  

 

"Aufgabe der Politik ist es nicht für zu teure Wohnungen Wohnbeihilfe auszuzahlen, sondern die Wohnungen wieder günstiger zu machen. Ohne den Umweg von Förderungen. Diese müssen auf ein effizientes Ausmaß für die wahren Bedürftigen ausgerichtet werden. Hierzu wird es notwendig sein Vorschriften und Verordnungen zu durchforsten und auf ihre Effizienz hin zu überprüfen. Auch im Bereich der Energieeinsparungen. Klimaschutz ist wichtig, aber nicht zu Lasten zu hoher Mieten", bekräftigte Landesrat Haimbuchner anschließend.

LR Anschober: "Oberösterreich ist Top bei Abwasserreinigung"

Informationsbroschüre bringt Licht in die Arbeit der "Kläranlagen in Oberösterreich"

 

(LK) "Oberösterreich befindet sich in der glücklichen Lage, über ausreichend Wasser in ausgezeichneter Qualität zu verfügen. Damit das auch zukünftig in unserem Bundesland so bleibt, ist eine geordnete, am Stand der Technik befindliche Abwasserreinigung von wesentlicher Bedeutung", so Umwelt-Landesrat Rudi Anschober.

 

Zur Zeit gibt es in Oberösterreich rund 260 Abwasserreinigungsanlagen, die für mehr als 50 Einwohner/innen ausgelegt sind. Viele davon wurden im letzten Jahrzehnt erneuert, umgebaut oder an den neuesten Stand der Technik angepasst. Bund, Länder und Gemeinden haben somit vorausschauend Investitionen in den Gewässerschutz und damit auch in unsere Zukunft getätigt.

 

Um eine Bestandsaufnahme zur Situation der Abwasserreinigung in Oberösterreich vornehmen zu können, wurde nun eine umfangreiche – mehr als 400 Seiten umfassende - Informationsbroschüre mit dem Titel "Kommunale Abwasserreinigungsanlagen in Oberösterreich" publiziert. Da neben der Dokumentation der vorhandenen Kläranlagen auch die Reinigungswirkung für eine breite Öffentlichkeit von Interesse ist, wurden bei den größeren Kläranlagen die erzielten Ablaufwerte über einen Zeitraum von zwei Jahren in Diagrammen ersichtlich gemacht und den einzuhaltenden Werten gegenübergestellt. Zusätzlich wurden die Emissionen aus den Kläranlagen - dem modernen Ansatz der Wasserpolitik folgend – auch den jeweiligen  Flusseinzugsgebieten zugeordnet.

 

Der interessierte Leser wird feststellen, dass das Land Oberösterreich klare Ziele verfolgt und seine "Hausaufgaben" im Gewässerschutz Ernst nimmt. Alle Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher können mit Recht stolz auf die erreichte Infrastruktur im Abwasserbereich sein. Zukünftig gilt es, die geschaffenen Werte zu erhalten, den Fokus verstärkt auf einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlagen zu legen und dabei insbesondere auf Möglichkeiten zur Verbesserung der Energiebilanz wie z.B. Steigerung der Energieeffizienz, verstärkter Einsatz von erneuerbarer Energie, zu achten.

 

LR Anschober: "Bei dieser Gelegenheit darf ich allen Gemeinden, Verbänden und Genossenschaften, aber auch den Privaten als Errichter und Betreiber der Anlagen meinen Dank aussprechen. Sie und ihre Beschäftigten auf den Kläranlagen sind es, die durch ihre tägliche Arbeit die hervorragende Wasserqualität unserer Flüsse und Seen sicherstellen!"

 

Die gesamte Broschüre ist auf der Homepage des Landes Oberösterreich www.land-oberoesterreich.at > Bürgerservice > Publikationen > Umwelt abrufbar.

Präsident Bernhofer: Oberösterreich ist Spitzenreiter beim Ehrenamt

(LK) Im Vergleich der Bundesländer besetzt Oberösterreich mit 48,8 Prozent den Spitzenplatz im Freiwilligenanteil, gefolgt von Tirol (47,9 %) und NÖ (46,8 %). Den niedrigsten Freiwilligenanteil gibt es in Wien (34,5 %). Generell liegt der Anteil in den Städten bei 37 Prozent, am Land hingegen bei über 50 Prozent.

 

An die 562.000 Personen ab 15 Jahren sind in unserem Bundesland ehrenamtlich tätig und leisten pro Monat rund 11 Millionen Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit. Weitaus die meiste ehrenamtliche Arbeit fällt in den Bereich der sozialen Dienste – darunter fallen Betreuungs- und Pflegeleistungen, Besuchsdienste und Mitarbeit in Eltern- oder Frauenselbsthilfegruppen, Familienverbänden usw.
Allein in den sieben anerkannten Einsatzorganisationen Feuerwehr, Rotes Kreuz, Samariterbund, Bergrettung, Wasserrettung, Rettungshundebrigade und Caritas sind in Oberösterreich  rund 150.000 Menschen ehrenamtlich tätig.

 

Ehrenamt ist eine win-win-Situation für Alle
Ehrenamtlich tätige Menschen erbringen selbstlos Leistungen, die sonst nicht finanzierbar wären. Sie gehören zu denen, die sich Tag für Tag oft unbedankt und unbemerkt für andere einsetzen.
Viele Ehrenamtliche haben nicht nur Freude an einem Betätigungsfeld (64 %) oder an der Gemeinsamkeit (49 %), sie spüren auch eine Verpflichtung aus ihrer persönlichen Einstellung heraus (58 %). 43 % sind davon überzeugt, dass das Ehrenamt hilft, aktiv zu bleiben und 41 % sehen darin auch eine Möglichkeit dazuzulernen. Für sie gehört es zu einem sinnerfüllten Leben, einen Beitrag zum Wohle aller zu leisten.

 

Die Einbindung in die Freiwilligenarbeit beginnt schon früh. 43 Prozent der 15- bis 19-Jährigen sind freiwillig aktiv, und bei den 20- bis 24- Jährigen sind es bereits 47 Prozent.

 

"So lange es so viele Menschen mit dieser Einstellung in unserem Land gibt, muss uns um die Zukunft nicht bange sein. Die Politik ist gefordert, den persönlichen Einsatz nicht nur mit Auszeichnungen und einem öffentlichen Schulterklopfen hervorzuheben, sondern auch entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen", meint der 1. Präsident des Oö. Landtags Friedrich Bernhofer abschließend.

Präsident Bernhofer: In Oberösterreich ist die Kultur bei den Menschen

(LK) "Oberösterreich ist ein Kulturland. Das Besondere daran ist, dass Kultur bei uns nicht nur in einigen wenigen Zentren oder bei bestimmten großen Ereignissen stattfindet, sondern flächendeckend im ganzen Land, in allen 444 Gemeinden und das ganze Jahr über, praktisch an 365 Tagen", so der 1. Präsident des Oö. Landtages Friedrich Bernhofer bei seiner Budget-Rede zur Gruppe 3, Kunst, Kultur und Kultus.

 

Die Grundvoraussetzung, damit Kultur im Land passieren kann, ist die nötige Infrastruktur. So fördert das Land Oberösterreich die Errichtung entsprechender Präsentationsmöglichkeiten wie Veranstaltungs- bzw. Mehrzwecksäle bei Gemeindezentren, Schulturnsälen und Pfarrsälen und unterstützt den Ausbau der
rund 280 Museen verschiedener Größe und fachlicher Ausrichtung. "Ich begrüße auch den Schwerpunkt des Landes Oberösterreichs,  soweit dies technisch möglich ist, bei den bestehenden Museen eine möglichst umfassende Barrierefreiheit anzustreben" unterstreicht Bernhofer.

 

Landesausstellungen als Motor für die Denkmalpflege
Eine Besonderheit, die in Oberösterreich ihren Anfang nahm und in mehr als zwei Jahrzehnten im ganzen Bundesgebiet Verbreitung fand, waren und sind die Landesausstellungen. "Diese Ausstellungen waren jedes Mal  Anlass, zum einen profane und sakrale Baudenkmäler zu restaurieren und instandzusetzen und somit auch deren nachhaltige Nutzung zu ermöglichen, und zum anderen um in einen marketingtechnischen Dialog mit den kulturellen Einrichtungen der Umgebung und der Region zu treten,  wodurch die ganze Region eine immense Wertschöpfung erfährt. 

 

Nach der Landesausstellung 2004 ("grenzenlos"), 2006 ("Kohle und Dampf") und 2008  ("Salzkammergut") wurde mit der Landesausstellung 2009 im Stift Schlierbach unter dem Titel "Mahlzeit" zum vierten Mal in Serie die 300.000er-Marke an Besucherinnen und Besuchern übersprungen.

 

Oberösterreichs Landesausstellungen zählen damit heute - trotz ihrer 44-jährigen Tradition – immer noch zu den bedeutendsten und den Besucherzahlen nach größten Kulturveranstaltungen des Landes. "Die Marke "Landesausstellung“ hat als Impulsgeber für kulturelle und touristische Regionalentwicklung und als Kulturbotschafter unseres Landes mehr Bedeutung denn je", so Bernhofer.

Termine der Beratungsstellen

Jugendinformation und Jugendberatung

 

(LK) Infos, Tipps und Beratung für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, persönlich und kostenlos.

 

Jugendservice des Landes Oberösterreich:

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 117 99, Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at, Icon Externer Linkwww.jugendservice.at
  • Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. (+43 7272) 758 23, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. (+43 7942) 725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservice Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. (+43 7248) 644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at
  • Jugendservice Kirchdorf an der Krems, Kirchengasse 6, 4560 Kirchdorf, Tel. (+43 7582) 604 16, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-kirchdorf@ooe.gv.at
  • Jugendservice Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. (+43 7262) 581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-mail: jugendservice-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservice Ried im Innkreis, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. (+43 7752) 715 15, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: Jugendservice-Ried@ooe.gv.at
  • Jugendservice Rohrbach, Pfarrplatz 1, 4150 Rohrbach, Tel. (+43 7289) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Linzer Straße 22, 4780 Schärding, Tel. (+43 7712) 357 07, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Steyr, Bahnhofstraße 1, 4400 Steyr, Tel. (+43 7252) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels, Vogelweiderstraße 5, 4600 Wels, Tel. (+43 7242) 21 14-11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at
  • Jugendservice Gmunden, Kirchengasse 9, 4810 Gmunden, Tel. (+43 7612) 17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugendservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. (+43 7672) 757 00, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at
  • Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. (+43 7722) 222 33, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.

 

Familien-Referat

 

(LK) Das Familien-Referat beim Amt der Oö. Landesregierung in Linz, Bahnhofsplatz 1 erteilt Auskunft über alle familiären Belange. Telefonische Anmeldungen und Anfragen werden am Montag und Dienstag von 07:30 bis 12:00 Uhr und von 13:30 bis 17:00 Uhr, am Mittwoch und Donnerstag von 07:30 bis 12:00 Uhr und von 13:30  bis 17:00 Uhr sowie am Freitag von 07:30 bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer (+43 732) 77 20-118 31, 118 32 entgegen genommen.

 

Jugend- und Drogenberatung für kommende Woche

 

(LK) "POINT" - Beratungsstelle für Suchtfragen, Linz, Starhembergstraße 11/2:

  • nach telefonischer Vereinbarung: Tel. (+43 732) 77 08-95

Jugend- und Drogenberatung "CIRCLE", Wels, Richard-Wagner-Straße 3:

  • nach telefonischer Vereinbarung: Tel. (+43 7242) 452 74

Jugend-, Drogen- und Alkoholberatung "EGO", Braunau, Ringstraße 45:

  • nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7722) 846 78

"X-DREAM" - Beratungsstelle für Jugend- und Suchtfragen, Steyr, Bahnhofstraße 8/2:

  • nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7252) 534 13

"IKARUS" - Beratungsstelle für Jugend- und Suchtfragen, Vöcklabruck, Dr. Alois-Scherer-Straße 17/1:

  • nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7672) 224 99

Gmunden, Kößlmühlgasse 4:

  • nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7612) 770 66

 

O.Ö. Energiesparverband

 

(LK) Produktunabhängige Energieberatung für Haushalte, Unternehmen und Gemeinden erhalten Sie beim O.Ö. Energiesparverband.
Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 17:00 Uhr, Freitag von 08:00 bis 13:00 Uhr
Landstraße 45, 4020 Linz
Energiesparhotline:
(+43) 800 205 206 oder (+43 732) 77 20-148 60
E-Mail: office@esv.or.at, Icon Externer Linkwww.energiesparverband.at

 

EU-Auskünfte

 

(LK) Kostenlose Auskünfte zum Themenbereich Europäische Union gibt es im Europa-Büro des Landes , Amt der Oö. Landesregierung, Altstadt 30, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 77 20-140 20, Fax: (+43 732) 77 20-140 22.

Pressekonferenzen

Presseinformationen

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at