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Landeskorrespondenz Nr. 288 vom 15. Dezember 2009

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Pressekonferenz

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LH Dr. Josef Pühringer und Univ. Prof. Dr. Paul Roczek ehren die KLASSIK PREISTRÄGER ÖSTERREICH 2009

(LK) Von 7. bis einschließlich 13. Dezember 2009 fand der diesjährige nationale Elitemusikwettbewerbe GRADUS AD PARNASSUM in Linz statt und wurde gemeinsam von MUSIK DER JUGEND und der Anton Bruckner Privatuniversität als Patronanzuniversität 2009 ausgetragen. Im finalen Galakonzert der 1. Preisträger/innen, das gestern am 14. Dezember 2009 über die Große Bühne des Brucknerhauses ging und vom Bruckner Orchester Linz unter Marc Reibel orchestral begleitet wurde, spielten alle 1. Preisträger/innen -  Solisten und Ensembles - um den mit 3.000 Euro dotierten KLASSIK PREIS ÖSTERREICH 2009. Eine hochkarätige Jury hat entschieden: LH Dr. Josef Pühringer konnte gemeinsam mit dem Juryvorsitzenden Univ. Prof. Paul Roczek den Preis an die Cellistin Yishu JIANG (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Klasse: ao.Univ. Prof. Mag. Stefan Kropfitsch) überreichen. 

 

Im Galakonzert beeindruckten alle 1. Preisträger mit sensationellen Leistungen: Den Auftakt machte das Saxofonquartett quartett.konsax.wien von der Konservatorium Wien Privatuniversität mit der Lamentatio von Erkki-Sven Tüür und dem Finale aus dem Quartett op. 109 von Alexander Glasunow. Der Klarinettist Benjamin Feilmair (Anton Bruckner Privatuniversität bzw. Konservatorium Wien Privatuniversität) präsentierte das Klarinettenkonzert von W. A. Mozart. Ebenso ein Werk von Mozart, die Konzertarie Ch´io mi scordi di te? ... Non temer, amato bene, mit Klavier- und Orchesterbegleitung wählte die Sängerin Martha Hirschmann, die den zweiten Teil des Galakonzertes mit der Kavatine der Rosína aus "Der Barbier von Sevilla" fortsetzte. Das Cellokonzert von Antonin Dvorak wurde von Yishu Jiang interpretiert, die ebenso wie Martha Hirschmann an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien studiert, und bildete den Abschluss des knapp zweistündigen Konzertprogrammes.

 

Preise und Sonderpreise

Die Gewinner der 1., 2. und 3. Preise in den Solistenkategorien werden u. a. mit Geldpreisen belohnt: Der 1. Preis ist mit EUR 3.000 / der 2. Preis mit EUR 1.500 und der 3. Preis mit EUR 750 dotiert. In der Kammermusikkategorie bringt der 1. Preis EUR 6.000 / der 2. Preis EUR 3.000 und der 3. Preis EUR 1.500. Zudem werden u. a.  Preise für die beste Interpretation des Auftragswerkes vergeben. Weiters konnte 2009 die ESTA – European String Teachers Association - für die Stiftung von Preisen im Gesamtwert von 1.500 Euro für die Streicherkategorie gewonnen werden.
Die Zentrale Raiffeisenwerbung Österreich stiftet Sonderpreise im Gesamtwert von 1.300 Euro. Weiters übernimmt die OESTIG die Finanzierung des 1. Preises in der Solokategorie GESANG und der Verlag Bärenreiter stellt Notengutscheine im Gesamtwert von 1.250 Euro zur Verfügung. 

 

Das Konzert wird bereits traditionell vom ORF-Landesstudio des austragenden Bundeslandes mitgeschnitten. Auszüge des Konzertes werden bereits am Freitag, 18. Dezember 2009 in der Sendung Intrada auf Ö1 übertragen.

 

Weitere Ergebnisse des Wettbewerbes finden Sie unter www.musikderjugend.at

 

Kontakt:
Bundesgeschäftsstelle MUSIK DER JUGEND      
Mag. Natalie N. Glanzmann
Promenade 37, 4021 Linz
Tel: 0732/7720 – 15483
E-Mail: musikderjugend@ooe.gv.at
 Icon Externer Link www.musikderjugend.at

Beilage:

Liste der Ergebnisse "Gradus ad Parnassum 2009" 38,01 KB)

LH Pühringer bestellt neuen Landtagsdirektor Mag. Dr. Wolfgang Steiner

(LK) Mit 1. Jänner 2010 hat Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer am, Montag, 14. Dezember 2009 den neuen Direktor des Verfassungsdienstes des Amtes der Oö. Landesregierung bestellt, der mit dem selben Zeitpunkt von der Oö. Landesregierung auch zum Landtagsdirektor ernannt worden ist.

 

Mag. Dr. Wolfgang Steiner studierte an der Johannes Kepler Universität Rechtswissenschaften und war 1986 bis 1991 als Universitätsassistent am Institut für Verwaltungsrecht und Verwaltungslehre tätig. 1991 wurde der promovierte Jurist in den Landesdienst aufgenommen. 1994 und 1995 war er dem Bundeskanzleramt, Sektion Verfassungsdienst dienstzugeteilt. Im Jänner 2004 wurde er zum Vizepräsident und im April 2008 zum Präsident des Unabhängigen Verwaltungssenats des Landes Oberösterreich (UVS) ernannt.

 

Mag. Dr. Wolfgang Steiner hat zahlreiche Publikationen verfasst und ist zudem seit 1998/99 Lehrbeauftragter an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät an der Johannes Kepler Universität Linz.

 

"Mag. Dr. Wolfgang Steiner ist ein ausgezeichneter und in ganz Österreich anerkannter Jurist, der sich in seiner bisherigen Position bereits bestens bewährt hat. Er kennt die Organisation und bringt große Erfahrungen aus den unterschiedlichen Bereichen der Landesverwaltung mit“, so Landeshauptmann Pühringer.

 

"Ich habe Mag. Dr. Wolfgang Steiner damals in meiner Funktion als Obmann des Bauausschusses im Oö. Landtag kennen und als exzellenten Juristen schätzen gelernt. Da er bereits früher  in der Landtagsdirektion tätig war, kennt er die Aufgaben und Strukturen bestens", freut sich Landtagspräsident Friedrich Bernhofer.

 

Der gebürtige Linzer Wolfgang Steiner ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Puchenau.

LH Pühringer ehrt Lebensretter

"Auszeichnung ist ein Dankeschön an Menschen mit Zivilcourage"

 

(LK) Die oberösterreichische Lebensrettungsmedaille in Bronze sowie die Dankes- und Anerkennungsurkunde des Landes Oberösterreich überreichte am Montag, 14. Dezember 2009 Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer an 15 Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher, die als Lebensretter ihre Zivilcourage unter Beweis gestellt haben.
"Diese Auszeichnung soll ein klares Signal dafür sein, dass das Land Oberösterreich diesen Menschen mit Zivilcourage vor der Öffentlichkeit danke sagen will", so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer in seiner Laudatio. "Denn unsere Gesellschaft ist auf Menschen angewiesen, die in Notsituationen nicht wegschauen, sondern beherzt und entschlossen zu Hilfe kommen. Diese Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher haben sich unter Einsatz ihres eigenen Lebens ihrer Mitmenschen, die dringend fremde Hilfe benötigten, angenommen, und nicht vor der Not anderer weggeschaut."

 

Die Rettungsmedaille in Bronze erhielten

  • Alexander Moser aus Straßwalchen und Revierinspektor Robert Mayr aus Neukirchen an der Vöckla, die einem Lehrling unter Einsatz ihres eigenen Lebens das Leben gerettet haben.
  • Christian Androschin aus Pinsdorf und Mario Föttinger aus Ohlsdorf, die noch rechtzeitig zwei Pensionistinnen aus ihrem brennenden Wohnhaus befreit haben und
  • Kurt Kothmayr aus Zipf, der eine Frau aus einem verunfallten PKW barg.

Weiters überreichte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer die Dankes- und Anerkennungsurkunde des Landes Oberösterreich an zehn Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher, darunter:

  • Die ÖBB-Bediensteten Felix Altmüller aus Gramastetten, Martin Bayer aus Feldkirchen an der Donau, Gerald Pechmann aus Linz, Herbert Venzl aus Goldwörth und Norbert Wiesinger aus Arnreit, die durch rasche Erste Hilfe-Maßnahmen einem Arbeitskollegen das Leben gerettet haben.
  • Johann Reinisch aus Deutschlandsberg und Bernhard Hörmann aus Katsch an der Mur, die einem verunfallten pensionierten Landwirt aus Kematen an der Krems nach einem Sturz zu Hilfe gekommen und ihm so das Leben gerettet haben.
  • Gerhard Zöller aus Zell am Moos, der die Flammen eines benachbarten Wohnungsbrandes gelöscht und somit einer Frau das Leben gerettet hat.
  • Lukas Kaunert aus Kirchberg-Thening und Bernhard Strasser aus Linz, die während eines Urlaubes in Malaysia und Thailand ihrem Freund nach einem Unfall durch ihr rasches und zielsicheres Handeln das Leben gerettet haben.

ACHTUNG REDAKTIONEN:
Ab Dienstag, den 15. Dezember 2009 um 12.00 Uhr stehen alle Fotos von der Verleihung unter der Eventgalerie des Landes Oberösterreich auf www.land-oberoesterreich.gv.at zum Download zur Verfügung!

LH Pühringer überreichte Lebenrettungsmedaillen

(LK) Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer überreichte am 14. Dezember 2009 an verdiente Persönlichkeiten Lebensrettungsmedaillen sowie Dank- und Anerkennungsurkunden. Der Festakt fand in feierlichem Rahmen in den Redoutensälen, Promenade 39 in Linz statt.

 

Das "OÖ. LEBENSRETTUNGSMEDAILLE IN BRONZE" erhielten:

  • Alexander MOSER aus Straßwalchen
  • Revierinspektor Robert MAYR aus Neukirchen an der Vöckla
  • Christian ANDROSCHIN aus Pinsdorf
  • Mario FÖTTINGER aus Ohlsdorf
  • Kurt KOTHMAYR aus Zipf, Gem. Neukirchen/Vöckla

Die "DANK- UND ANERKENNUNGSURKUNDE" erhielten:

  • Felix ALTMÜLLER aus Gramastetten
  • Martin BAYER aus Feldkirchen an der Donau
  • Gerald PECHMANN aus Linz
  • Herbert VENZL aus Goldwörth
  • Norbert WIESINGER aus Arnreit
  • Johann REINISCH aus Deutschlandsberg
  • Gerhard ZÖLLER aus Zell am Moos
  • Lukas KAUNERT aus Kirchberg-Thening
  • Bernhard STRASSER aus Linz

Manfred Haider und Stefan Schinagl aus Steyregg und Bernhard Hörmann aus Katsch an der Mur konnten an der Veranstaltung nicht teilnehmen und werden im Dezember 2010 geehrt bzw. bekommen das Dekret per Post zugesandt.

LH-Stv. Ackerl: "Neue Sozialhilfeverordnung in Landesregierung beschlossen!"

Sozialhilferichtsätze erhöht - Zahl der Sozialhilfebezieher/innen dramatisch gestiegen!

 

(LK) In der Sitzung vom 14. Dezember 2009 wird die oberösterreichische Landesregierung voraussichtlich die von Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl eingebrachte neue Sozialhilfeverordnung beschließen. Damit werden die Richtsätze zur Bemessung von monatlichen Geldleistungen zur Sicherung eines ausreichenden Lebensunterhaltes erhöht. Die Erhöhung orientiert sich wie in den vergangenen Jahren an jener der Ausgleichszulage ("Mindestpension"). Mit der Erhöhung ist eine schrittweise Annäherung an die geplante bedarfsorientierte Mindestsicherung verbunden. Die ebenfalls erstmals veröffentlichte Sozialhilfestatistik für 2009 zeigt einen dramatischen Anstieg an Sozialhilfebezieher/innen gegenüber dem Vorjahr.

 

Die von LH-Stv. Ackerl eingebrachte neue Sozialhilfeverordnung ist ab 1. Jänner 2010 gültig. Die neuen Sozialhilferichtsätze betragen nun

  • für Alleinstehende 577,50 Euro (statt bisher 569,50 Euro)
  • bei Personen, die in Haushalts- oder Wohngemeinschaften leben, für den (unterhaltspflichtigen) Hauptunterstützten 521,70 Euro (statt bisher 514,70 Euro), für jeden unterhaltsberechtigten Mitunterstützten, dessen Einkommen unter den entsprechenden Richtsätzen liegt, 340,30 Euro (statt bisher 333,90 Euro), wenn kein Anspruch auf Familienbeihilfe besteht, bzw. 162,00 Euro (statt bisher 160,40 Euro), wenn Anspruch auf Familienbeihilfe (Minderjährige) besteht, sowie 431,00 Euro (statt bisher 424,30 Euro) für sonstige Personen.

 

Die Richtsätze für Dauerunterstützte wurden ebenfalls entsprechend angehoben. Im Sinne der Annäherung an die geplante bedarfsorientierte Mindestsicherung wird der Unterkunftsaufwand in Relation zu Geldleistungen stärker angehoben (von 115 Euro monatlich auf 120 Euro monatlich, also um 4,3 Prozent.

 

"Oberösterreich behält damit seine Vorreiterrolle, wenn es um die Stärke des letzten sozialen Netzes, der Sozialhilfe, geht!" so Ackerl.

 

"Mein Dank gilt den Städten und Gemeinden, die für diese Erhöhung aufkommen müssen, denn ihr Einsatz ist notwendiger denn je!" Die Erhöhung der Sozialhilferichtsätze bedenkt auch die Entwicklung der Inflationsrate mit, die am meisten die Ärmsten der Armen betrifft. Und diese sind 2009, aufgrund der schlechten Wirtschaftslage um knapp 1.000 Personen mehr geworden.

 

Zum Stichtag im November 2009 bezogen 6.222 Personen in Oberösterreich eine monatliche Geldleistung aus der Sozialhilfe. Das bedeutet einen drastischen Anstieg um 968 Personen gegenüber dem Vorjahr (+18 Prozent). Besonders stark gestiegen sind dabei die Personen bis 10 Jahre (29 Prozent) und zwischen 11 und 20 Jahren (30 Prozent).

 

Insgesamt hat sich die Zahl der Bezieher/innen von Sozialhilfe seit dem Jahr 2000 mehr als verdoppelt (+117,3 Prozent), besonders sprunghaft war die Entwicklung seit 2001:

Grafik: Personen gesamt (Leistungsbezieher + Angehörige + SHG-Pflegekinder) 1995 bis 2009 (Quelle: Land OÖ)

 

"Die schlechten Entwicklungen am Arbeitsmarkt machen sich jetzt bemerkbar!" so LH-Stv. Ackerl, "es ist leider zu befürchten, dass sich dieser Trend nächstes Jahr noch ungleich stärker fortsetzen wird!"

Jugendbeschäftigung nimmt im Pakt für Arbeit und Qualifizierung 2010 einen besonderen Stellenwert ein

Sigl: "Maßnahmenpaket für mehr als 4.200 Jugendliche vorgesehen"

 

(LK) Der Jugendbeschäftigung gilt in ein ganz besonderes Augenmerk. Das wurde auch beim Forum Aktive Arbeitsmarktpolitik gestern, Montag, 14. Dezember, unterstrichen. "Wir haben im Pakt für Arbeit und Qualifizierung 2010 erneut einen besonderen Stellenwert auf ein starkes Maßnahmenpaket für Jugendliche gelegt", kündigt Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl an. Das Ziel sei, zum einen so vielen Jugendlichen wie nur möglich einen Berufsabschluss zu ermöglichen, zum anderen, möglichst viele in Unternehmen und damit am 1. Arbeitsmarkt unterzubringen. Dies sei ein anderer Zugang, so Sigl, als die von der Arbeiterkammer heute neuerlich geforderte Ausbildungsgesellschaft, wo junge Menschen nicht jene Perspektive hätten wie in Unternehmen. Es sei schon vor längerer Zeit vereinbart worden, dass sich die Sozialpartner bezüglich einer Ausbildungsgesellschaft absprechen sollten. Offenbar sei dies noch nicht passiert. "Wir brauchen Maßnahmen, die rasch und direkt helfen, Ausbildungen in Unternehmen ermöglichen und damit jungen Menschen eine Perspektive für ein echtes Beschäftigungsverhältnis in einer Firma geben."

 

Mehr als 4.200 Jugendliche werden vom Maßnahmenpaket für Jugendbeschäftigung im Pakt für Arbeit und Qualifizierung 2010 profitieren können und unterstützt. "Wir werden und müssen uns um die jungen Menschen ganz besonders bemühen. Wir haben mit Sicherheit in den nächsten Monaten noch eine ganz schwierige Situation am Arbeitsmarkt vor uns", macht Sigl unmissverständlich klar. Die Arbeitslosenraten werden noch ansteigen. Auch wenn trotz massiver Auswirkungen der Wirtschaftskrise nach wie vor die niedrigste Arbeitslosenquote aller Bundesländer habe, auch im Jugendbereich, würden "sehr schwierige Monate vor uns liegen", sagt Sigl. Er werde in den nächsten Wochen im Jugendbereich neue oö. Initiativen vorstellen.
Bei der Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit sei es seit Oktober gelungen, den Anstieg im Vergleich zum Vorjahr einzudämmen. Aber, so Sigl: "Wir wollen und werden uns weiter immens anstrengen, um mit aktiver Arbeitsmarktpolitik für die Jugendbeschäftigung den jungen Menschen eine Perspektive geben zu können." 

 

Anders als von der Arbeiterkammer behauptet habe es vor mehreren Jahren höhere Jugendarbeitslosenquoten als im November gegeben. Auch streicht die AK in ihrer Aussendung hervor, wie wichtig gute Ausbildung und Berufseinstieg seien, um gleich einen Absatz weiter zu kritisieren, dass Jugendliche in Schulungsmaßnahmen seien. "Es hilft auch nicht, da martialisch vom Pulverfass Jugendarbeitslosigkeit zu reden. Wir müssen konkret und gezielt helfen, das tun wir mit unserer aktiven Arbeitsmarktpolitik", sagt Sigl. So sei es gelungen, dass Oberösterreich auch im Bereich der Jugendarbeitslosigkeit das Bundesland mit der niedrigsten Arbeitslosenquote sei. Mit Ende November lag die Jugendarbeitslosenquote in bei  5,5 %, in Salzburg bei 6,6 %, in der Steiermark bei 7,9 %. Der Österreichschnitt liegt bei 8,1 %. "Es ist dies aber überhaupt kein Grund, sich zurückzulehnen. Ganz im Gegenteil: Es bedeutet, dass wir volle Kraft auf die Jugendbeschäftigung legen – und dies schlägt sich auch im Pakt für Arbeit und Qualifizierung nieder", erklärt Sigl.

 

Arbeitslosenquoten der unter 25-Jährigen in Prozent

Arbeitslosenquoten der unter 25-Jährigen in Prozent

 

Jugenarbeitslosenquoten November 2009

LR Anschober: "Weltklimavertrag darf nicht zum Türöffner für eine Renaissance der Atomenergie werden"

(LK) Im Zuge der hart geführten Verhandlungen zu einen Weltklimavertrag als Nachfolgeregelwerk des 2012 auslaufenden Kyoto-Protokolls zeichnet sich eine Tendenz immer stärker ab: Jene Staaten, die Atomkraft stark nutzen, wie etwa Japan oder Frankreich, setzen sich immer stärker dafür ein, Atomkraft als saubere Energieform und somit als eine Variante des Klimaschutzes anerkannt zu bekommen. Darüber hinaus gibt es Bestrebungen, eigene Zuviel-Emissionen durch die Errichtung von Atomkraftwerken in anderen Staaten (beispielsweise Japan in China oder Frankreich in Nordafrika) innerhalb der so genannten "flexiblen Mechanismen" als Kompensation angerechnet zu bekommen und somit die eigenen zu hohen Emissionen ausgleichen zu können. Umwelt-Landesrat Anschober: "Eine Akzeptanz der Atomkraft als klimaschützende und CO2 neutrale Energieform wäre ein Schritt in die falsche Richtung, Atomkraft ist keinesfalls klimafreundlich, da die Errichtung der Atomkraftwerke enorm energieintensiv ist, die Endlagerung der Brennstäbe ungeklärt und somit eine unvergleichliche ökologische Katastrophe darstellt und die Rechnung für ein derartiges Vorgehen unsere Kinder und Kindeskinder zu zahlen hätten - dies wäre also ein Vergehen an nachfolgenden Generationen. Deshalb fordere ich den Umweltminister auf, einer Renaissance der Atomenergie keinesfalls zuzustimmen. Daher muss Österreich innerhalb der EU Bündnispartner suchen und durchsetzen, dass Atomenergie im Weltklimavertrag weder direkt noch indirekt als Lösungsoption für die Klimakrise anerkannt werden darf. Denn dies wäre der Start einer Renaissance der Kernenergie."

Aus der Sitzung der Oö. Landesregierung

Unterstützung für das SOS-Kinderdorf Rechberg
(LK) Eine Landessubvention in der Höhe von 75.000 Euro wurde für den Verein "Wirtschaft für das Mühlviertler SOS-Kinderdorf" in Rechberg für die Ausfinanzierung des Projektes für das laufende Jahr 2009 genehmigt. Das hat die Oö. Landesregierung in ihrer Sitzung vom 14. Dezember 2009 beschlossen.

 

Errichtung Landesmusikschule Baumgartenberg
Der Gemeinde Baumgartenberg wird für die Adaptierung und Revitalisierung des ehemaligen Wirtschaftstraktes des Stiftes Baumgartenberg zum Zwecke der Errichtung der Landesmusikschule eine Beihilfe in Höhe von 76.520 Euro gewährt.

 

Unterstützung von Sozialeinrichtungen
Die Caritas für Betreuung und Pflege und die Caritas der Diözese Linz erhalten für die Koordination begleiteter Gruppen pflegender Angehöriger bzw. für Investitionshilfe zu den Sanierungskosten des "Hauses für Mutter und Kind" eine einmalige Beihilfe in Höhe von rund 265.000 Euro. Weiters werden die Soziale Dienste der Stadt Linz im Rahmen der Richtlinien zur Förderung professioneller sozialer Dienste in Oberösterreich mit einer einmaligen Beihilfe in Höhe von 1.367.719 Euro unterstützt.
Das Zentrum Spattstraße erhält als Investitionsbeihilfe zum Neubau heilpädagogischer Kindergruppen und für die Wohngemeischaft "Camino" einen Zuschuss von rund 403.000 Euro.

 

Entwicklungshilfe
Für Entwicklungshilfeprojekte der Diözese Linz wurden in dieser Sitzung Landesmittel in der Höhe von insgesamt 55.000 Euro freigegeben. Damit sollen in Nicaragua die Förderung zweisprachiger Schulbildung und in Brasilien die kleinbäuerliche Landwirtschaft unterstützt werden.

 

Wiederverwertung von Elektronikschrott
Neben arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen bilden auch ökologische Ziele wie die Sammlung und Verwertung von Elektronikschrott einen wesentlichen Bestandteil des Konzepts für das Projekt "ReVital".
Diese Vorhaben stimmen mit den Zielen der oö. Abfallwirtschaft überein, werden als Beitrag zum Umweltschutz anerkannt und mit 28.327 Euro gefördert.

 

Ökologische Maßnahmen an der Oberen Traun
Aktivitäten zur allgemeinen Bewusstseinsbildung, ein Schulprogramm und die Unterstützung bei der Umsetzung flussbaulicher ökologischer Maßnahmen: Diese und mehr Module enthält das Projekt "Flussraumbetreuung Obere Traun April 2009 – März 2011". Dem WWF Österreich werden dafür Landesmittel in Höhe von 47.760 Euro gewährt.

 

Unterstützung für innovative Investitionen, Wissenschaft und Forschung
Das Themenfeld Forschung und Entwicklung ist zentraler Schwerpunkt im neuen Wirtschaftsprogramm des Landes OÖ. So werden etwa der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft bei Erfüllung der entsprechenden Kriterien für innovative Investitionen, Forschung, Entwicklung oder Fertigungsüberleitung Landesmittel in Höhe von rund 2.422.000 Euro gewährt. Die Johannes Kepler Universität erhält für das Projekt "EVARE" am Institut für Elektrische Antriebe und Leistungselektronik 96.250 Euro, für den Ausbau des Zentrums für Oberflächen und Nanoanalytik 1 Million Euro. Dem Institut für Wirtschaftsinformatik – Software Engineering, Projekte Digital Graffiti und Digital Pheromones werden 50.000 Euro zur Verfügung gestellt.

 

Förderungen im Schulbereich
Landesförderungen in der Höhe von rund 6,5 Millionen Euro werden für die Schulbauförderung, den Beginn, die Weiterführung bzw. Ausfinanzierung von Pflichtschulbaumaßnahmen genehmigt. Weiters werden Sprachprojekte an Schulen wie Sprachprojektwochen im In- und Ausland mit  21.170 Euro unterstützt.

 

Investition in Kindergärten
Rund 1,2 Millionen Euro an Landesbeiträgen erhalten folgende Kindergärten in Form von Investitionsbeiträgen an die Gemeinden und private Rechtsträger: Alkoven, Tragwein, Gmunden, Haag/Hausruck, Andrichsfurt, Aurolzmünster, Eitzing, Pfarrkirchen bei Bad Hall, Berg im Attergau, Magistrat Linz, Magistrat Wels sowie die Pfarrcaritas Kindergärten Linz – Christkönig und Linz – St. Peter und die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz Wels.

Lehrlings-Förderung
Ein wesentliches Vorhaben im Pakt für Arbeit und Qualifizierung 2009 ist die Verbesserung der Vermittelbarkeit an Lehr- und Ausbildungsplätze für Jugendliche und junge Erwachsene. Im Rahmen dieses Paketes werden mit rund 1,2 Millionen Euro Jugendliche mit entsprechenden Bildungsmaßnahmen gefördert.

Termine der Beratungsstellen

Jugendberatung und Jugendinformation

 

(LK) Infos, Tipps und Beratung für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, persönlich und kostenlos.

 

Jugendservice des Landes Oberösterreich:

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 17 99: Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at, Icon Externer Linkwww.jugendservice.at
  • Jugendservice Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. (+43 7942) 725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservice Gmunden, Kirchengasse 9, 4810 Gmunden, Tel. (+43 7612) 17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugendservice Kirchdorf an der Krems, Kirchengasse 6, 4560 Kirchdorf, Tel. (+43 7582) 604 16, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-kirchdorf@ooe.gv.at
  • Jugendservice Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. (+ 43 7262) 581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Linzer Straße 22, 4780 Schärding, Tel. (+43 7712) 357 07, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. (+43 7248) 644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.

 

ABO - Alkoholberatung Land Oberösterreich

 

(LK) Sprech- und Beratungsstunden für Alkoholkranke und deren Angehörige finden am Donnerstag, 17. Dezember 2009 in der Bezirkshauptmannschaft Freistadt, Promenade 5, 4240 Freistadt, von 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Ried, Parkgasse 1, 4910 Ried, von 08:00 bis 13:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung, Peuerbachstraße 26, von 14:00 bis 18:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Perg, Dirnbergerstraße 11, von 08:30 bis 12:30 Uhr und von 14:00 bis 16:00 Uhr, im Bezirk Vöcklabruck, Außenstelle 5310 Mondsee, Krankenhausstraße 8, von 08:00 bis 12:00 Uhr; im Bezirk Vöcklabruck, Dr. Anton-Bruckner-Straße 17, 4840 Vöcklabruck, von 08:00 bis 12:00 Uhr, im Bezirk Linz-Land, Außenstelle 4470 Enns, Dr. Karl Rennerstraße 31, von 14:00 bis 18:00 Uhr, im Bezirk Linz-Land, Landesdienstleistungszentrum, Kärntnerstraße 1, 4021 Linz, von 09:00 bis 12:00 Uhr, im Bezirk Schärding, im Bezirksaltenheim Schärding, Tummelplatzstraße 7, 4780 Schärding, von 08:00 bis 13:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, Esplanade 10, 4810 Gmunden, von 08:00 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Steyr, Spitalskystraße 10a, 4400 Steyr, von 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr, im Bezirk Kirchdorf a.d. Krems, Familienberatungszentrum, Pernsteinerstraße 32, 4560 Kirchdorf, von 14:00 – 18:00 Uhr, sowie im Bezirk Gmunden, Außenstelle 4820 Bad Ischl, Bahnhofstraße 10, von 14:00 bis 17:00 Uhr, statt.

 

Familienberatung

 

(LK) Familienberatung durch Arzt, Jurist und Sozialarbeiter am Donnerstag, 17. Dezember 2009, in den Familienberatungsstellen des Landes Oberösterreich bei den Bezirkshauptmannschaften Gmunden (Tel. +43 7612/ 792-345) von 17:00 bis 19:00 Uhr und Steyr (Tel. +43 7252/ 523 61-82) von 18:00 bis 20:00 Uhr.

 

Familienberatung für den Bezirk Wels-Land

 

(LK) Familienberatungen durch einen Juristen und eine Psychologin für den Bezirk Wels-Land erfolgen nach telefonischer Vereinbarung. Anmeldungen werden während der Amtsstunden unter der Telefonnummer (+43 7242) 618-452 entgegen genommen: Montag und Donnerstag von 07:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 17:00 Uhr, Dienstag von 07:00 bis 17:00 Uhr, Mittwoch von 07:00 bis 13:00 Uhr und Freitag von 07:00 bis 12:30 Uhr.

 

O.Ö. Energiesparverband

 

(LK) Produktunabhängige Energieberatung für Haushalte, Unternehmen und Gemeinden erhalten Sie beim O.Ö. Energiesparverband.
Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 17:00 Uhr, Freitag von 08:00 bis 13:00 Uhr
Landstraße 45, 4020 Linz
Energiesparhotline:
(+43) 800 205 206 oder (+43 732) 77 20-148 60
E-Mail: office@esv.or.at, Icon Externer Linkwww.energiesparverband.at

 

EU-Auskünfte

 

(LK) Kostenlose Auskünfte zum Themenbereich Europäische Union gibt es im Europa-Büro des Landes , Amt der Oö. Landesregierung, Altstadt 30, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 77 20-140 20, Fax: (+43 732) 77 20-140 22.

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 14. Dezember 2009

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Landesrat Viktor Sigl, Landesrätin Mag.ª Doris Hummer, Dr. Gerhard Roiss (Generaldirektor-Stv. OMV AG, AR-Vorsitzender Borealis AG) und Dr. Alfred Stern (Senior Vice President Innovation und Technology, Borealis)


zum Thema

"Borealis - Weitere Großinvestition am Wirtschaftsstandort Oberösterreich"

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Presseinformationen

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