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Landeskorrespondenz Nr. 278 vom 2. Dezember 2009

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Pressekonferenz

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LH Pühringer überreichte Landesauszeichnungen

(LK) Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer überreichte am 1. Dezember 2009 an verdiente Persönlichkeiten Landesauszeichnungen. Der Festakt fand in feierlichem Rahmen im Schlossmuseum Linz statt, als besonderer Ehrengast war Herr Generalvikar Universitätsprofessor DDr. Severin Lederhilger anwesend.

 

Das "GOLDENE EHRENZEICHEN DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielt:

  • RNDr. Jan ZAHRADNIK, ehem. Kreishauptmann von Südböhmen, aus Ceske Budejovice

 

Das "SILBERNE EHRENZEICHEN DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielt:

  • Rudolf HANDLGRUBER, BMW Group – Leiter "Konzernkommunikation und Politik" sowie Leiter Kommunikation Österreich, aus Steyr

 

Das "GOLDENE VERDIENSTZEICHEN DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielten:

  • Kommerzialrat Dipl. Ing. Dr. Ferdinand FUHRMANN, Generaldirektor der Nettingsdorfer Paperfabrik Management AG, aus Wels
  • Konsistorialrat Mag. Rudolf JACHS, Pfarrer in der Marktgemeinde Wolfern, aus Wolfern
  • Heinz MITTERMAYR, Geschäftsführender Gesellschafter der Almi GmbH & Co KG in Oftering, aus Leonding/Rufling
  • Ing. Mag. Peter ROOS, Alleinvorstand und Hauptaktionär der Robust Industries AG Wien und Geschäftsführer der Iroplastics GmbH Ampflwang, der Werzalit GmbH Ampflwang und der Robust Plastics GmbH Mattighofen sowie stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Acamp AG Vorchdorf, aus Wien
  • Dipl.Ing. Robert STRUGER, Leiter des Regionalmanagement Oberösterreich der ÖBB-Personenverkehr AG, aus Linz

 

Das "SILBERNE VERDIENSTZEICHEN DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielten:

  • Hans BURGSTALLER; Inhaber einer Fahrschule und Fahrschullehrer in Altheim, aus Altheim
  • Hubert ESTERBAUER, ehem. Obmann des Bezirkes Braunau am Inn des OÖ. Seniorenringes sowie ehem. Geschäftsführer des Hospizvereines Braunau, aus St. Peter am Hart
  • Ingeburg GATTINGER, Unternehmensgründerin und Gesellschafterin der GASPO Sportartikel- und Gartenmöbel GmbH in Ohlsdorf, aus Ohlsdorf
  • Chefinspektor Franz GRUBAUER, Kommandant der Grenzpolizeiinspektion Leopoldschlag, aus Sandl
  • Chefinspektor Otto JACHS, Kommandant der Polizeiinspektion Freistadt, aus Leonding
  • Chefinspektor Franz KAPL, Leiter des Verkehrsreferates beim Bezirkspolizeikommando Freistadt, aus Windhaag bei Freistadt
  • Joachim KLAUS, Leiter des Studienzentrums für Sehgeschädigte an der Universität Karlsruhe, aus Karlsruhe
  • Vizebürgermeister a.D. Wilhelm MÜHLBERGER, Gesellschafter der ITM Wilhelm Mühlberger Transport GesmbH in Hellmonsödt, aus Hellmonsödt
  • Hubert PAPINSKI, Geschäftsführer der Karosserie-Papinski GesmbH & Co KG in Linz, aus Linz

 

Die " VERDIENSTMEDAILLE DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielten:

  • Harald DRESCHER, Gründer und Obmann des Vereines "St. Elisabeth" – Österreichischer Verein zur Hausbetreuung von Kranken und Senioren, aus Wels
  • Alfred JANKO, Lehrlingsausbildner bei der Firma Doubrava GmbH & Co KG, aus Zell am Pettenfirst
  • Walter REHM, Förderer des Baues der Friedenslichtkapelle sowie der Pflege und Erhaltung des "Österreichischen Kriegerdenkmales in der Gemeinde Ühlingen/Birkendorf im Schwarzwald", aus Lottstetten

Oberösterreich hält auch im November 2009 bundesweit die niedrigste Arbeitslosenquote

Pühringer / Sigl: "Die Lage am oö. Arbeitsmarkt bleibt weiterhin sehr angespannt. Volles Augenmerk auf Quelle-Mitarbeiter/innen"

 

(LK) Mit 4,7 Prozent verzeichnet Oberösterreich im November 2009 bundesweit erneut die niedrigste Arbeitslosenquote – mit deutlichem Abstand vor Salzburg (6,1 %) und Niederösterreich (6,8 %). Der Bundesdurchschnitt liegt bei 7,1 %. "Wir sind uns bewusst, dass die Situation am oö. Arbeitsmarkt weiterhin sehr angespannt bleibt. Wir werden daher unsere aktive Arbeitsmarktpolitik intensiv fortsetzen und alles daran setzen, um möglichst viele Menschen in Beschäftigung zu halten bzw. im Falle eines Jobverlustes mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterstützen", betonen Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl.

Grafik: Arbeitslosenquote insgesamt November 2009

 

Besonderes Augenmerk gilt in den nächsten Tagen den vom Quelle-Konkurs betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

 

Eng abgestimmt mit den Sozialpartnern, dem Betriebsrat und dem AMS OÖ wird zur Zeit ein wirkungsvolles Maßnahmen-Paket vorbereitet, das greifen muss, wenn Mitte Dezember der erste Teil der Mitarbeiter/innen austreten wird. Für sie stehe, sofern sie nicht bereits einen neuen Arbeitsplatz haben, dann die Insolvenzstiftung, die von AMS und Land finanziert wird, voll zur Verfügung. Die Beratungsmaßnahmen für die Quelle-Mitarbeiter/innen laufen bereits seit Wochen auf Hochtouren. Auch die vor Ort eingerichtete Job-Börse sei immens wichtig: Weit mehr als 200 Job-Angebote sind dort angeführt und bieten für viele die Chance auf einen neuen Job. Für die 25 Quelle-Lehrlinge werden neue Ausbildungsplätze gesucht.

 

"Die Zeiten am Arbeitsmarkt werden nicht leichter. Das Land investiert daher weiterhin so viel wie kein anderes Bundesland in die aktive Arbeitsmarktpolitik. Das ist notwendig, um so rasch wie möglich unser Ziel der Vollbeschäftigung zu erreichen", betonen Landeshauptmann Pühringer und Wirtschaftslandesrat Sigl. "Aus diesem Grund bleiben die Budgetmittel, die in den Arbeitsmarkt fließen, 2010 gleich hoch wie im aktuellen Jahr."

Auf zu den kleinen, feinen Schigebieten - Familienschitage am 9. und 10. Jänner 2010

LH-Stv. Hiesl: Sieben Spass im Schnee - Schigebiete laden zu Familienschitagen - Vorverkauf startet am 3. Dezember 2009 in allen oö. Raiffeisenbanken

 

(LK) Wintersport wird in Oberösterreich groß geschrieben. Dass Familien auch zu erschwinglichen Preisen auf den heimischen Pisten "abfahren" können, macht die Familienkarte mit ihren Partnern in den sieben Spass im Schnee-Schigebieten möglich. Denn am 9. und 10. Jänner 2010 ist es wieder so weit: Bei den Familienschitagen können alle Inhaber der Familienkarte zu einem stark ermäßigten Tarif auf den Pisten der sieben Spass im Schnee  Schigebieten talwärts schwingen, informiert Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl. Eine Familie kann bereits um 10 Euro einen ganzen Tag Schispass erleben, freut sich Hiesl. Der Vorverkauf startet am 3. Dezember 2009 um 08.30 Uhr in allen oö. Raiffeisenbanken.

 

"Die kleinen aber feinen Schigebiete in Oberösterreich sind ideal für Familien und für Anfänger", so Hiesl. Gut, dass es für alle Schnellentschlossenen die kleinen aber feinen Skigebiete gibt, die mit familienfreundlichen Pisten nahezu direkt vor der Haustür liegen. Jene Skigebiete, die sich ideal dazu eignen, Wintersport-Knirpsen die ersten Schwünge im Schnee ziehen zu lassen. "Spaß im Schnee", das sind die Nahversorger in Sachen Wintersport, sieben Skigebiete im ganzen Bundesland. Und bei all den unterschiedlichen Landschaften, in denen diese Schigebiete liegen, eines haben sie doch gemeinsam: Die kurze, absolut stressfreie Anreise.

 

Karten für die "SPASS IM SCHNEE" Schigebiete  gibt es nur im Vorverkauf:
Ab 3. Dezember 2009 um 08.30 Uhr startet in allen oö. Raiffeisenbanken der Vorverkauf. Gegen Abgabe des auf der Umschlagseite abgedruckten  Gutscheines und Vorweis der Familienkarte können die Familien ihre Karten erwerben.

 

Schigebiet Preis pro Familie

Forsteralm 20 Euro
Sternstein 20 Euro
Haugstein 10 Euro
Hochlecken 10 Euro
Schorschi-Lift 10 Euro
Wachtberg 10 Euro
Hohe Dirn 10 Euro

 

Die sanfte Hügelwelt des Mühlviertels lockt mit Pistenspaß für Groß und Klein. Die Sternstein-Lifte nahe Bad Leonfelden erschließen insgesamt vier Kilometer Skipisten, ideal für Familien mit kleinen Ski-Anfängern. Hier wartet man heuer mit einer neuen, hochmodernen Seilbahn und Pistenerneuerungen auf.  Die ideale Umgebung für die ersten Schritte auf jenen Wintersport-Brettern, die die Welt bedeuten, findet man aber auch in St. Georgen am Walde beim Schorschi-Lift.

 

In Neukirchen bei Altmünster laden die Hochlecken Skilifte sowohl Anfänger/innen als auch Fortgeschrittene mit idealen Pistenverhältnissen zum Wedeln ein. Und auch der Wachtberg in Weyregg lockt die Kids mit jeder Menge Schnee direkt am Tor zum Salzkammergut.

 

Acht Lifte und insgesamt 18 Kilometer Abfahrten in allen Schwierigkeitsgraden bietet die Forsteralm in Gaflenz den Wintersport-Begeisterten. In einer Höhenlage zwischen 800 und 1.200 Metern erstreckt sich das Skigebiet der Hohen Dirn über dem Ennstal bei Losenstein. Abgerundet wird das Spaß im Schnee-Angebot schließlich noch von den Haugstein-Liften in Vichtenstein - Skivergnügen pur in den Höhen des Innviertler Sauwaldes.

 

Informationen: Icon Externer Linkwww.spass-im-schnee.at

 

ACHTUNG: Die Vorverkaufskarte ist nur am ausgewiesenen Tag gültig. Nicht eingelöste Vorverkaufskarten werden beim Kauf einer regulären Liftkarte in der Saison 2009/10 als Gutschrift in Höhe des bezahlten Betrages angerechnet.

Erfolg für Oberösterreich: 1,5 Millionen Euro EU-Mittel für sechs grenzüberschreitende INTERREG-Projekte zwischen Oberösterreich und Bayern genehmigt

(LK) Das Entscheidungsgremium des grenzüberschreitenden EU-Förderprogramms INTERREG Bayern–Österreich tagte kürzlich im niederbayerischen Deggendorf. Bei dieser Begleitausschuss-Sitzung wurden 16 neue Projekte mit einem EU-Fördervolumen von 6,2 Mio. Euro genehmigt. "Davon fließen 1,5 Mio. Euro EU-Mittel für sechs Projekte nach Oberösterreich", gibt Wirtschafts- und Europa-Landesrat Viktor Sigl bekannt. Insgesamt ergibt das mit Jahresende 2009 die erfolgreiche Zwischenbilanz von 80 Einzelprojekten mit einer EU-Fördersumme von 33 Mio. Euro, die in die bayerisch-österreichische Grenzregion fließen werden.

 

Der Schwerpunkt der in Deggendorf genehmigten Projekte liegt im Bereich Tourismus, wobei das Leitprojekt der Aufbau eines gemeinsamen Tourismusmarketings zwischen Ostbayern und Oberösterreich ist. Grenzüberschreitende touristische Zusammenarbeit gab es hier bisher kaum bzw. nur bei einigen sehr kleinräumig ausgerichteten Einzelkooperationen. "Deshalb wird nun ein ganzheitlicher übergeordneter Ansatz für ein professionelles und zeitgerechtes Destinationsmarketing angestrebt, um die einzelnen Projektaktivitäten aufeinander abzustimmen und die größtmögliche Effizienz zu erreichen", sagt Landesrat Sigl.

 

"Ein weiteres sehr innovatives Tourismusprojekt in der Region Unterer Inn ist ein von Sport- und Freizeitaktivitäten geprägter generationenübergreifender Bewegungspark in den Gemeinden Wernstein am Inn auf oberösterreichischer Seite und den Gemeinden Neuhaus am Inn, Neuburg am Inn und Passau im bayrischen Bereich", informiert Sigl weiter.

 

Auch die Euregio-Projektförderung für das Regionalmanagement in Kooperation mit der Euregio Bayrischer Wald-Böhmerwald-Unterer Inn und Inn-Salzach-Euregio Bayern für die Jahre 2010-2012 fand allgemeine Zustimmung.

 

Eingereicht wurden auch zwei Umweltprojekte, bei welchen Oberösterreich als Kooperationspartner der bayrischen Seite beteiligt ist. Konkret handelt es sich um ein Gewässerschutzprojekt des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forste in Traunstein und um ein Schutzwaldprojekt in den Bayrischen und Österreichischen Kalkalpen durch die TU München.

 

"Somit sind 60 Prozent des bayerisch-österreichischen INTERREG-Budgets bereits vergeben. Es besteht aber nach wie vor sehr großes Interesse an grenzüberschreitenden Projekten. Das EU-Förderprogramm INTERREG Bayern-Österreich wird noch bis 2013 weiterlaufen. Bis dahin stehen noch rund 22 Mio. Euro an EU-Mitteln - rund 4 Mio. Euro davon für Oberösterreich - für weitere grenzüberschreitende Projekte zur Verfügung", informiert Landesrat Sigl.

Entwicklungshilfe im Dialog - Regionalität als Schlüssel zum Überleben

Die Folgen der Globalisierung und Chancen der Entwicklungszusammenarbeit standen am 30. November 2009 beim "Entwicklungspolitischen Dialog- und Filmabend" mit Landesrat Dr. Josef Stockinger, Filmemacher Prof. Mag. Andreas Gruber und Prof. Dr. Andreas Obrecht im Mittelpunkt.

 

(LK) Das Land Oberösterreich bekennt sich seit mehr als 40 Jahren zur Entwicklungszusammenarbeit und unterstützt mit einem aktuellen Jahresbudget von rund 1 Millionen Euro zwischen 80 und 100 Projekte in den sogenannten armen Ländern der Welt pro Jahr.
Der für Oberösterreichs Entwicklungszusammenarbeit zuständige Landesrat Dr. Josef Stockinger lädt seit 2005 zum regelmäßigen Gedankenaustausch und Projektpräsentation im Rahmen eines Dialogabends. Beim gestrigen Dialogabend präsentierte a.o. Univ.-Prof. Dr. Andreas Obrecht die umfangreiche Forschungs- und Projektarbeit des "Interdisziplinären Forschungsinstituts für Entwicklungszusammenarbeit" (IEZ) der Johannes Kepler Universität anhand von Projektbeispielen aus Laos und Bhutan. Des weiteren stellte der oberösterreichische Filmemacher Prof. Mag. Andreas Gruber das entwicklungspolitische Filmprojekt "Kaffee mit Milch und Zucker" vor.
Die anschließende Podiumsdiskussion stand ganz im Zeichen der Ernährungssicherheit und im Speziellen der Rolle der Agrar-Politik.

 

Ernährungssicherung ist die Grundaufgabe der Entwicklungspolitik. Geschätzte 1 Milliarde Menschen leiden an chronischer Mangelernährung, das sind 125 Millionen mehr als noch im Zeitraum 2004 bis 2006. Diese Verschlechterung der Situation wird dem sprunghaften Anstieg der Weltagrarpreise vor zwei Jahren zugeschrieben, aber auch der Klimaerwärmung.

 

"Daher ist die Frage der Klimasicherung und einer regionalisierten Landwirtschaft vor Ort in den von den Jahresmittelmangel betroffenen Ländern die wichtigste Maßnahme zur Verbannung des Hungers auf dem Globus", will Stockinger beim globalen Problem der Erderwärmung, aber vor allem auch bei der Globalisierung ansetzen. "Produziert soll das werden, was die Menschen vor Ort zum Überleben brauchen und nicht allein das, was exportiert werden kann", forderte Stockinger mehr Regionalität in armen wie auch in reichen Ländern.
Dabei gehe es nicht um verbilligte Agrar-Importe in arme Länder, sondern um die Möglichkeit der Eigenversorgung und die Stärkung der dortigen regionalen Landwirtschaft. Die Verantwortung der Entwicklungszusammenarbeit ist es, die richtigen Weichen zu stellen und die Selbsthilfe in den ärmsten Ländern der Welt anzukurbeln.

 

Wem schaden Marktfreiheit und Globalisierung? Die Referenten waren sich einig: Weil Marktinteressen im Vordergrund stehen, exportieren Länder wie etwa Brasilien Agrarprodukte, während die Menschen im eigenen Land hungern.
Das Land Oberösterreich hat es sich zum Ziel gesetzt, von Soja-Importen aus Dritte-Welt-Ländern weg zu kommen und die Soja-Erzeugung im eigenen Land auszubauen. Konkret will Landesrat Stockinger die Bioethanol-Produktion ausdehnen. "Jeder Hektar, der bei uns zusätzlich in den Tank rinnt, bedeutet einen Hektar weniger Sojaimport", so Landesrat Stockinger. Denn als Nebenprodukt der Biospriterzeugung entsteht aus Weizen oder Mais ein hochwertiges Eiweißfutter. " So kann aus einer Pflanze Biosprit und Tierfutter hergestellt werden Ein dritter Nutzen entsteht im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit, weil Soja nicht aus so genannten Dritte-Welt-Ländern importiert werden muss."

Präsident Bernhofer: Auch ein "alkoholfreier" Punsch hilft Helfen

(LK) Dass es beim Punschstand auch ohne Alkohol geht und man trotzdem viel Spaß haben kann und zudem helfen kann, davon überzeugte sich Landtagspräsident Friedrich Bernhofer mit seinen Mitarbeiterinnen.

 

Beim LPA-Punschstand vor dem LDZ lud der Präsident zum alkoholfreien Punsch,
der dem Vernehmen nach "ausgezeichnet mundete" und für ein störungsfreies Weiterarbeiten nach der Stärkung sorgte. Ausgeschenkt wurde an diesem Tag übrigens von Friedrich Bernhofer Junior als Mitarbeiter in der Verwaltung der Straßenmeisterei Engelhartszell und als Mitglied des Jugendausschusses (JAS) im oberösterreichischen Landesdienst.

 

"Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den verschiedensten Abteilungen des Landes Oberösterreich stellen sich alle ausnahmslos  in ihrer Freizeit in den Dienst der Guten Sache. Der Reinerlös kommt notleidenden Familien aus Oberösterreich zugute. Die Spende hilft, dort zu helfen, wo Hilfe notwendig ist und ich bedanke mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und auch bei der Personalvertretung für diese großartige Unterstützung".

 

Der Punschstand beim Landesdienstleistungszentrum in unmittelbarer Nähe des Linzer Hauptbahnhofes ist noch bis zum 23. Dezember an den Arbeitstagen von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet.

Präsident Bernhofer und eine Prophezeiung wurde wahr ...

(LK) Der monatliche Stammtisch des Klubs der ÖVP-Altabgeordneten führte die meisten der 49 Damen und Herren erstmals nach der Umbauphase wieder in das Landhaus, ihrer ehemaligen Wirkungsstätte. Eine besondere Freude für Landtagspräsident Bernhofer war es, der Ersten Präsidentin a. D. Johanna Preinstorfer ihren "altangestammten" Platz  auf dem Podium anzubieten. Präsidentin Preinstorfer war es auch, die im März 1990 Friedrich Bernhofer als neuen Abgeordneten angelobte und den jungen Kollegen in der letzten Reihe darauf aufmerksam machte, dass er auf einem guten Platz sitze, denn auch sie habe auf diesem Platz begonnen und sei jetzt Präsidentin - ein gutes Beispiel dafür, dass manche Prophezeiungen in Erfüllung gehen. Preinstorfer war übrigens auch eine der ersten Gratulantinnen, die Bernhofer zu seinem neuen Amt als Präsidenten gratulierte.
"Die Zeiten haben sich geändert", bemerkte Bernhofer, der mit den meisten der Kolleginnen und Kollegen noch gemeinsam gearbeitet hat, "aber durchaus positiv, denn die neue Sitzverteilung im Oö. Landtag, die Live-Übertragung der Sitzungen und nicht zuletzt der gelungene Umbau des Linzer Landhauses sprechen für sich".

Petition an Bundesministerin Schmied: Gegen Ablehnung von NMS-Schulversuchen

(LK) Eine Abordnung oberösterreichischer Bezirksschulinspektoren und jener 55 Hauptschulen, die den Schulversuch nach dem Schulmodell verwirklichen wollen, überreichten Bundesministerin Claudia Schmied anlässlich deren Oberösterreich-Besuch (BORG Linz, Honauerstraße) eine Petition gegen die Ablehnung ihrer Projekte. Eine Verweigerung der Zustimmung zu etwa der Hälfte der Modellklassen ist für die betroffenen Schulen inakzeptabel. Der Amtsführende Präsident des LSR für Fritz Enzenhofer hatte das Vorgehen der Ministerin bereits am Freitag in einer Presseaussendung als unannehmbar und befremdlich kritisiert. 56 Hauptschulen haben entsprechende Anträge eingebracht, eine hat diesen inzwischen zurückgezogen.

 

Der Wortlaut der Petition:

 

Sehr geehrte Frau Bundesministerin!

 

Das Ergebnis der Approbationskommission im Rahmen der Neuen Mittelschule vom 26. November 2009, das uns lediglich durch eine Presseaussendung des BM:UKK übermittelt wurde, kann aus oberösterreichischer Sicht nicht akzeptiert werden.

 

56 Hauptschulen haben in um den Schulversuch § 7a SchOG zur Weiterentwicklung der Sekundarstufe I – Schulmodell /OÖ Mittelschule angesucht und haben dabei mit ihren Teams in den Schulen über ein Jahr lang mit großem Engagement und viel persönlichem Einsatz an den pädagogischen Konzepten und standortbezogenen Schwerpunkten gearbeitet und sich dabei an die im Schulmodell vorgegebenen Kriterien gehalten.
Selbstverständlich sind alle Beteiligten in Oberösterreich davon ausgegangen, dass es eine gerechte (10% Regelung für alle Bundesländer) und keine willkürliche Verteilung der Standorte im Bundesgebiet gibt.

 

Schulleiterinnen und Schulleiter, Lehrerinnen und Lehrer, die Gemeinden als Schulerhalter, die Eltern und nicht zuletzt die Schülerinnen und Schüler gehen mit hoher Motivation und großen Erwartungen in diesen Schulentwicklungsprozess, der nicht zuletzt auch von Ihnen durch aufwändige Werbemittel forciert wurde.

 

Die Medienberichte der letzten Tage haben die Schulen sehr verunsichert und in eine unerträgliche Situation gebracht. Unter anderem auch deswegen, weil in den nächsten Tagen die Informationsveranstaltungen für die Abgänger der Volksschulen stattfinden.

 

Wir fordern:

  • die Aufnahme von Gesprächen zwecks Suche nach einer bildungspolitischen  Lösung auf Bundesebene.
  • eine unverzügliche Kontaktaufnahme des BM:UKK mit den betroffenen Schulen.
  • eine transparente Kommunikation in allen Bundesländern.

Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer, der bereits an einem konstruktiven Lösungsansatz arbeitet, ist jederzeit bereit, auf Ihre Einladung hin, seine Ideen einzubringen.

 

Mit freundlichen Grüßen
im Namen der Bezirksschulinspektoren , der Mitglieder der Stabstelle für Schulentwicklung/Pädagogik, der 56 Schulleiterinnen und Schulleiter

BSI Barbara Pitzer, M.Ed.
Bezirksschulinspektorin Wels Stadt
für die Stabstelle Schulentwicklung/Pädagogik
im Auftrag des LSR

Termine der Beratungsstellen

Jugendinformation und Jugendberatung

 

(LK) Infos, Tipps und Beratung für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, persönlich und kostenlos.

 

Jugendservice des Landes Oberösterreich:

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 17 99, Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at, www.jugendservice.at
  • Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. (+43 7272) 758 23, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Ried im Innkreis, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. (+43 7752) 715 15, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-Ried@ooe.gv.at
  • Jugendservice Rohrbach, Pfarrplatz 1, 4150 Rohrbach, Tel. (+43 7289) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at
  • Jugendservice Steyr, Bahnhofstraße 1, 4400 Steyr, Tel. (+43 7252) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels,  Vogelweiderstraße 5, 4600 Wels, Tel. (+43 7242) 21 14-11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at
  • Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. (+43 7722) 222 33, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at
  • Jugendservice Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. (+43 7942) 725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservice Gmunden, Kirchengasse 9, 4810 Gmunden, Tel. (+43 7612) 17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugendservice Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. (+43 7248) 644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at
  • Jugendservice Kirchdorf an der Krems, Kirchengasse 6, 4560 Kirchdorf, Tel. (+43 7582) 604 16, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-kirchdorf@ooe.gv.at
  • Jugendservice Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. (+43 7262) 581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Linzer Straße 22, 4780 Schärding, Tel. (+43 7712) 357 07, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. (+43 7672) 757 00, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at


Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.

 

Oberösterreichische Kinder- und Jugendanwaltschaft/KiJA

 

Kinderrechtliche Beratungen der KiJA OÖ.
Psychosoziale und juristische Beratung und Begleitung für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen.
Auskünfte und Informationsmaterialien zu Kinder- und Jugendrechten.
Vertraulich und kostenlos.
Tel. (+43 732) 77 97 77
Telefonische und persönliche Beratungszeiten:
MO - FR 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
MO, DI und DO 14:00 Uhr - 16:00 Uhr und nach Vereinbarung.
E-Mail: kija@ooe.gv.at

Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der KiJA OÖ.
Das Angebot der Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der Kinder- und Jugendanwaltschaft OÖ. ist für Kinder und Jugendliche kostenlos und umfasst Workshops mit Schulklassen, Mobbingberatung für Mobbingopfer, -täter und deren Eltern, Lehrer/innen-Fortbildungen und schulbegleitende Projekte.
Tel. (+43 664) 15 21 824
Telefonische Beratungszeiten:
MO 7:30 Uhr - 16:00 Uhr
DI - DO 7:30 Uhr - 13:00 Uhr
E-Mail: mobbingstelle.kija@a1.net

Kinder- und Jugendanwaltschaft Oberösterreich/KiJA OÖ.
Kärntnerstraße 10
4021 Linz
www.kija-ooe.at

 

ABO - Alkoholberatung Land Oberösterreich

 

(LK) Sprech- und Beratungsstunden für Alkoholkranke und deren Angehörige finden am Freitag, 4. Dezember 2009, in der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, Außenstelle 4820 Bad Ischl, Bahnhofstraße 10, von 09:00 bis 12:00 Uhr sowie für den Bezirk Urfahr-Umgebung im PSZ "Exit" Sozial, Böhmerstraße 3, 4190 Bad Leonfelden, von 09:00 bis 12:00 Uhr, statt.

 

Antidiskriminierungsstelle des Landes

 

(LK) Der Aufgabenbereich der Antidiskriminierungsstelle erstreckt sich auf alle Angelegenheiten des Landes, der Städte und der Gemeinden, sofern diese Angelegenheiten in die Gesetzgebungskompetenz des Landes fallen. Aufgabe der Antidiskriminierungsstelle ist unter anderem die Förderung und die Verwirklichung der Gleichbehandlung.
Personen, die diskriminiert oder belästigt werden, wurden oder dies vermuten können sich zur Wahrung ihrer Rechte kostenlos anonym und vertraulich an die Antidiskriminierungsstelle des Landes wenden:
Antidiskriminierungsstelle beim Amt der Oberösterreichischen Landesregierung
Klosterstraße 7
4021 Linz
Tel.: (+43 732) 77 20-114 46
Fax.: (+43 732) 77 20-116 21
E-Mail: as.post@ooe.gv.at

Mo, Di, Do: 09:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr
Mi, Fr: 09:00 - 12:00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung
Um Voranmeldung wird gebeten!

 

O.Ö. Energiesparverband

 

(LK) Produktunabhängige Energieberatung für Haushalte, Unternehmen und Gemeinden erhalten Sie beim O.Ö. Energiesparverband.
Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 17:00 Uhr, Freitag von 08:00 bis 13:00 Uhr
Landstraße 45, 4020 Linz
Energiesparhotline:
(+43) 800 205 206 oder (+43 732) 77 20-148 60
E-Mail: office@esv.or.at, www.energiesparverband.at

 

EU-Auskünfte

 

(LK) Kostenlose Auskünfte zum Themenbereich Europäische Union gibt es im Europa-Büro des Landes , Amt der Oö. Landesregierung, Altstadt 30, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 77 20-140 20, Fax: (+43 732) 77 20-140 22.

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 2. Dezember 2009

Landesrat Dr. Josef Stockinger und Präsident ÖR Hannes Herndl (Landwirtschaftskammer für Oberösterreich)


zum Thema

"Wer Dünger spart, schont Umwelt und Kosten - Bauern setzen Boden-, Wasser- und Umweltschutz aktiv um - Bilanz der Landes-Förderaktion zur Bodenuntersuchung 2009"

455,70 KB)
Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Dipl.-Ing. Christian Krumphuber, Leiter der Pflanzenbauabteilung, Landwirtschaftskammer für

Presseinformationen

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