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Landeskorrespondenz Nr. 210 vom 11. September 2009

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Baubeginn für Baulos "Elendsimmerl" auf L 581 Hansberg Straße

LH-Stv. Hiesl: Höhere Leistungsfähigkeit und deutlich mehr Sicherheit für tausende Pendler/innen

 

LK) Mitte September 2009 erfolgt der Startschuss für das Baulos "Elendsimmerl" auf L 581 Hansberg Straße, gibt Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl bekannt. Durch diesen Ausbau in den Gemeinden Lichtenberg und Gramastetten wird die Leistungsfähigkeit dieser wichtigen Pendlerroute deutlich erhöht und gleichzeitig die Sicherheit für tausende Pendler/innen deutlich verbessert, freut sicht Hiesl.

 

Mit den Bauarbeiten für das Baulos "Elendsimmerl" wird Mitte September durch die Landesstraßenverwaltung (Straßenmeisterei Ottensheim) begonnen, die Gesamtkos¬ten werden sich auf rund 1 Mio. Euro belaufen.

 

Die Hansberg Landesstraße ist eine stark befahrene Pendlerroute. Im Bereich  Elendsimmerl ist der Bau eines Gehsteiges und die Errichtung von Fahrbahnteilern als Tempobremse und Querungshilfe für Fußgänger/innen vorgesehen. Diese Maßnahmen wurden im Einvernehmen mit den betroffenen Gemeinden Lichtenberg und Gramastetten zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, insbesonders für die Fußgänger/innen, festgelegt. Die Gemeinden beteiligen sich auch zur Hälfte an den Kosten, die mit insgesamt 1,0 Mio. Euro veranschlagt wurden.

 

Das Bauvorhaben ist in drei Jahresetappen vorgesehen. Im Jahr 2007 wurde bereits ein Abschnitt fertig gestellt. Im heurigen Jahr soll der 200 m lange Gehsteig direkt beim Elendsimmerl gebaut werden. Neben der Errichtung von zwei Fahrbahnteilern und eines Gehsteiges wird auch die Fahrbahn saniert und der Elendsimmerlbach verlegt.

 

Während der Bauarbeiten ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen, die Straße ist jedoch bis auf die Asphaltierungsarbeiten immer halbseitig benützbar.

LH-Stv. Erich Haider: "Zehn neue Stockbusse für Oberösterreich "

(LK) Im Herbst 2006 hat die ÖBB-Postbus GmbH den ersten Stockbus im oberösterreichischen Linienverkehr präsentiert. Drei Jahre später ist man sicher: Der Stockbus ist die optimale Lösung, um Fahrgästen auch zu Spitzenzeiten Fahrkomfort bieten zu können, und zwar zu wirtschaftlich attraktiven Betriebskosten.

 

Das Land Oberösterreich hat daher die Finanzierung von zehn weiteren Stockbussen übernommen, die auf den stark frequentierten Linien der ÖBB-Postbus GmbH zum Einsatz kommen werden. Fünf der modernen, 503 PS starken, 14 Meter langen Niederflurfahrzeuge nehmen bereits mit Schulbeginn im Mühlviertel und im Bereich Steyr-Linz den Betrieb auf. Die im Postbus-Design gestalteten Fahrzeuge werden im Spätherbst durch weitere fünf Stockbusse im OÖVV-Design ergänzt.

 

Verkehrsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter DI Erich Haider: "Wir haben große Fahrgastzuwächse im öffentlichen Verkehr. Das Verkehrsressort reagiert auf diese Fahrgaststeigerungen mit neuen Stockbussen. Das ist ein weiterer, wichtiger Schritt für einen kundenfreundlichen, zukunftsorientierten öffentlichen Verkehr in unserem Bundesland ".

 

Die neuen Stockbusse sind Setra-Fahrzeuge. Sie bieten 80 Sitzplätze und zehn Stehplätze, einen Rollstuhlplatz (Schieberampe) und haben eine automatische Fahrgastzählanlage. Die Fahrzeuge besitzen einen schadstoffarmen Euro-5 Motor, bei dem die Abgasreduzierung mittels SCR-Technologie (AdBlue-Einspritzung vor dem Katalysator) bewerkstelligt wird.

 

Die neuen Stockbusse sind auf folgenden Linien (bzw. besonders stark benützten Abschnitten dieser Linien) unterwegs:  Linie 280 (Schwarzenberg - Linz), Linie 270 (Hinterweißenbach - Linz), Linie 340 (Königswiesen - Linz, Unterweißenbach - Linz), Linie 400 (Linz -Steyr), Linie 450 (Steyr - Bad Hall/Rohr), Linie 310 (Freistadt - Linz), Linie 200 (Aschach - Linz). Während der Saison soll auch der Schiverkehr zwischen Rohrbach, dem Bahnhof Aigen und dem Schigebiet Hochficht (Linie 280) mit Stockbussen verstärkt werden.

LH-Stv. Haider: "Eröffnung der neuen Citybus-Linie Kirchdorf - Micheldorf"

(LK) Am Donnerstag, 10. September 2009 eröffnete Verkehrsreferent LH-Stv. Erich Haider, Bgm. Wolfgang Veitz und LAbg. Bgm. Ewald Lindinger die neue Buslinie von Kirchdorf nach Micheldorf. Der offizielle Fahrplan startet mit Freitag, 11. September. Der Citybus fährt zu 30 Haltestellen in beiden Gemeinden und bietet Platz für 18 Fahrgäste.

 

Von Montag bis Samstag verkehrt der neue Citybus auf der Linie Kirchdorf – Micheldorf.
Die Einzelfahrt kostet im Vollpreis 1, 60 Euro. Der ermäßigte Tarif kostet 0,80 Euro. Das Tagesticket kostet 3,20 Euro bzw. ermäßigt 1,60 Euro.

 

Die Linie wird von der Firma Welser aus Traun betrieben. Die Kosten für den Betrieb belaufen sich auf etwa 100.000 Euro.

 

LH-Stv. Dipl. Ing. Erich Haider: "Der Ausbau des Öffentlichen Verkehrs innerhalb der Regionen ist mir ein wichtiges Anliegen. Mit dem neuen Angebot unterstützen wir vor allem die Mobilität von älteren Personen und Frauen. Damit werden Wege zur Arbeit, zur Schule, zu Kinderbetreuungseinrichtungen oder Sozial- und Freizeiteinrichtungen wesentlich erleichtert. In Micheldorf ist beispielsweise das Eltern-Kind-Zentrum mit einer Haltestelle erschlossen".

Fahrplan: Citybus Micheldorf: Bahnhof - Kirchdorf Bundesschulzentrum -Kirchdorf Bfh

 

Fahrplan: Citybus Kirchdorf: Bundesschulzentrum - Bahnhof Kienmoserstraße

Beilage:

Zonen Tarifplan 447,30 KB)

Mit 4youCard günstige Jausensackerl ab Schulstart

LR Sigl: "Für über 150.000 Besitzer/innen der 4youCard drei neue Vorteilsgeber mit tollen Angeboten."

 

(LK)Die 4youCard - die Jugendkarte des Landes - kann drei neue Vorteilsgeber begrüßen: "Passend zum Schulstart bieten die Resch&Frisch Bäckerei und die Ring Bäckerei mit dem Partner Salzkammergut Bäckerei die Jause für 4youCard-Besitzer/innen günstiger an", freut sich Jugend-Landesrat Viktor Sigl.

 

In 51 Filialen der RING Bäckerei erhalten Jugendliche ab Schulbeginn nach Vorweis ihrer 4youCard einen Coffee-to-go (Verlängerter) um nur 1,20 und ein Schinkenstangerl um nur 1,20 Euro. "RING unterstützt diese Aktion und wünscht allen Jugendlichen einen tollen Schulanfang", so das gesamte RING-Team. Das gleiche Angebot bietet ab sofort auch die Salzkammergut Bäckerei allen 4youCard-Besitzer/innen an.

 

Die Resch&Frisch Bäckerei/Konditorei gewährt nach Vorweis der Jugendkarte ein gefülltes Riesen-Käseweckerl mit 0,5 l Eistee um nur 3,50 Euro oder einen Café latte plus Topfengolatsche um nur 3,50 Euro an: "Gerne ist Resch&Frisch Bäckerei mit ihren 14 Filialen Teil der Aktion. Wir freuen uns schon auf den Besuch der 4youCard-Besitzer/innen.“

 

Wirtschafts- und Jugend-Landesrat Viktor Sigl: "Mit der 4youCard können wir den bereits über 150.000 Besitzer/innen zwischen 12 und 26 Jahren sehr viel bieten: Vergünstigungen in über 1.000 Geschäften und bei Veranstaltungen, den Altersnachweis und viermal jährlich gratis das Jugendkartenmagazin mag4you.“
Alle Informationen und den Bestellkupon der 4youCard gibt es auf der Homepage www.4youcard.at.

Gallneukirchen steigert Energie-Effizienz

Erstmals flächendeckende Energieberatung für KMU Pilotprojekt zeigt betriebliche Effizienzsteigerungen einer ganzen Region auf
 
(LK) Gallneukirchen startet eine noch nie dagewesene Energieberatungs-Offensive für Gewerbebetriebe in Gallneukirchen: Rund 60 Unternehmen sollen in den kommenden Monaten zur Durchführung einer umfassenden Energie-Effizienz-Beratung gewonnen werden. Mit der Umsetzung werden heimische Betriebe und lokale Spezialisten beauftragt, informieren Gallneukirchens Vizebürgermeisterin und Projekt-Initiatorin Gisela Gabauer und Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl.
 
"Es freut mich, dass Gallneukirchen als Musterregion dieses einzigartige Projekt in Angriff nimmt und Oberösterreich damit einmal mehr seine Vorreiter-Rolle auf dem Gebiet der effizienten Energie-Nutzung unter Beweis stellt.  Ziel ist es, Einsparungspotentiale aufzuzeigen und mit der Umsetzung der Maßnahmen lokale Firmen, wie Installateure oder Elektriker, zu beauftragen. Die Wertschöpfung bleibt damit in der Region. Die an der Aktion beteiligten Unternehmen profitieren nachhaltig von ihren Energie-Einsparungen", betont Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl.
 
Gallneukirchens Vizebürgermeisterin und Projekt-Initiatorin Gisela Gabauer: "Angesprochen werden alle Unternehmen mit mehr als zwei Mitarbeitern - also vom Kleinbetrieb bis zum Industriebetrieb. Die Beratungen werden von den Spezialisten der erdgas oö. und von sattler energie consulting durchgeführt. Die Analysephase wird bis Mitte 2010 laufen, dann startet die Umsetzung. Ein Projektverantwortlicher vor Ort wird das Projekt vorantreiben und koordinieren. Die Kosten für die Beratungsoffensive sollen durch Förderungen möglichst abgedeckt werden. Der Erfolg unserer Energie-Effizienz-Offensive wird durch die Analyse der Einsparungen in einer begleitenden Studie belegt. In weiterer Folge ist daran gedacht, die Aktion auch auf Haushalte, öffentliche Einrichtungen oder andere Zielgruppen auszuweiten.“

 

erdgas oö.-Chef Klaus Dorninger: "Wir unterstützen diese einzigartige Aktion mit unseren ausgebildeten Energieberatern und dem Know-How unseres Technischen Büros. Dabei stehen die Sensibilisierung für effiziente Energienutzung, mögliche Energie-Einsparung und die Förder-Beratung im Mittelpunkt. Die größten Einsparungs-Potentiale birgt der Energie-Einsatz in der Wirtschaft, deshalb stehen Unternehmen im Zentrum der Beratungs-Offensive. Rund 90 Prozent der in Frage kommenden Betriebe nutzen dieses Angebot und lassen die Energieberatung durchführen."
 
Peter Sattler, Chef von sattler energie consulting GmbH: "sattler energie consulting begleitet die erdgas oö. beim Projekt Gallneukirchen. Die Berater von sattler energie consulting unterstützen mit ihrem Know How die Berater der erdgas oö. und sichern die definierten Qualitätsstandards. In ihrer Rolle als wissenschaftliche Begleiter werten sie die Gesamtergebnisse aus, errechnen entsprechende Kennzahlen und dokumentieren die Einsparergebnisse für die Region."

 

Neue Ankaufsbeihilfe für Jung-Kühe

LR Stockinger: Neue Qualitätsförderungsaktion des Landes im Kuhstall zur Unterstützung der Bäuerinnen und Bauern in wirtschaftlich schwierigen Zeiten

 

(LK) Bei übervollen Milchmärkten und gleichzeitig niedrigen Zuchtviehpreisen ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um im Stall alte Kühe auszutauschen und durch junge Zuchtkalbinnen zu ersetzen. Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger hat gemeinsam mit den oberösterreichischen Rinderzuchtverbänden eine Qualitätsoffensive für die oö. Milchbäuerinnen und Milchbauern entwickelt und stellt 200 Euro Landesförderung pro Jung-Kuh zur Verfügung. Diese Aktion gilt bis Jahresende 2009.

 

"Damit bringen wir langfristig mehr Qualität und bessere Genetik in die Milchställe und dämpfen kurzfristig die Milchanlieferung", begründet Agrarlandesrat Stockinger die neue Qualitätsförderungsaktion des Landes, die er gemeinsam mit den drei Zuchtverbänden Fleckviehzuchtverband Inn- und Hausruckviertel (FIH), Rinderzuchtverband und Erzeugergemeinschaft (RZO) und dem Rinderzuchtverband Vöcklabruck (RZV) entwickelt hat.

 

"Natürlich wollen wir auch eine Belebung der nächsten Versteigerungen erreichen, weil die Landesförderaktion das Interesse an gutem heimischen Zuchtvieh trotz der schlechten Milchpreissituation wach hält", argumentiert Landesrat Stockinger. Konkret gibt es über die Zuchtverbände elf Versteigerungstermine zwischen 14. September und 16. September 2009 in Ried, Wels, Regau und Freistadt.

 

Die Abwicklung der 200-Euro Landes-Ankaufsbeihilfe für weibliche Zuchtrinder erfolgt sehr unbürokratisch und direkt über die Rinderzuchtverbände. Voraussetzung ist neben dem Einkauf einer Kalbin nur die Vorlage der Schlachtbestätigung einer Alt-Kuh.

 

"Mit dieser neuen Qualitätsförderungsaktion setzt das Land Oberösterreich in schwierigen Zeiten für die Landwirtschaft den gezielten Begleitschutz für unsere Bäuerinnen und Bauern fort", sagt Agrar-Landesrat Stockinger.

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LR Kepplinger eröffnet Motorikpark in Lungitz

(LK) Wohnbau-Landesrat Dr. Hermann Kepplinger eröffnet heute Freitag, dem 11. September 2009, einen neuen Motorikpark in Lungitz, in der Gemeinde Katsdorf.

 

Die Gemeinde Katsdorf hat auf gemeindeeigenem Grundstück in der Ortschaft Lungitz einen Motorikpark errichtet. Dieser besteht aus einem Balancierparcours samt Balancierwerkstätte, einer Rumpfschaukel, sowie aus Gitterspinnen, Pendelbogenplatte, Balancier-5-Eck und Waldslalom. Darüber hinaus können die Kinder ihre sportlichen Fähigkeiten beim Reck und Ringe turnen, in der Stoßarena oder bei der Kraftinsel messen. Es wartet außerdem noch eine Dehnoase und eine Klettertour auf die Kinder und Jugendlichen. Insgesamt sind in Katsdorf drei Motorikpark-Oasen entstanden, womit sich die Gemeinde Katsdorf als besonders familienfreundliche Gemeinde etablieren möchte.

 

Aus den Mitteln für die Wohnumfeldverbesserung, einem Teilbereich der Wohnbauförderung des Landes, wurde der Motorikpark in Lungitz, mit rund 24.000 Euro gefördert, wobei die Errichtungskosten hier rund 93.000 Euro betragen. Weitere 6.700 Euro Förderung steuerte die Abteilung Bildung und Sport bei.

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LR Ackerl: "Justiz ist aufgefordert in die Realität zurückzukehren!"

Gemeindereferent Ackerl kritisiert Gerichtsurteil - Auswirkungen treiben Gemeinden und Tourismus in den Ruin

 

(LK) Weil ein Wanderer gegen ein Brückengeländer stürzte und sich verletzt hat, wurde der Bürgermeister der Attersee-Gemeinde Unterach wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt. "Ich bin empört und schockiert, dass die österreichische Justiz Maßstäbe anlegt, die jenseits der Realität in den österreichischen Gemeinden liegen!" hofft Gemeindereferent Josef Ackerl auf eine Korrektur des Urteils durch die zweite Instanz. "Ich halte fest, dass ich die Unabhängigkeit der Justiz nicht in Frage stelle, aber es muss erlaubt sein, Fehlentwicklungen zu kritisieren. Denn wenn dieses Urteil nicht korrigiert wird, hat das katastrophale Auswirkungen auf die Gemeinden und den Tourismus in ganz Österreich!" so Landesrat Josef Ackerl.

 

Das Bezirksgericht Thalgau hat den Bürgermeister von Unterach am Attersee, Engelbert Gnigler und seinen Vorgänger Hermann Perner in erster Instanz — nicht rechtskräftig — zu einer Geldstrafe und Schmerzengeld verurteilt, weil ein Wanderer ausgerutscht ist und sich dadurch verletzt hat, dass ein Brückengeländer in schlechtem Zustand war und dem Sturz des 115 kg schweren Mannes nicht standgehalten hat. Die Gemeinde hat rund 1.500 Einwohner.

 

"Besonders pikant ist, dass Engelbert Gnigler das Bürgermeisteramt nebenberuflich ausübt und zum fraglichen Zeitpunkt lediglich Obmann des Straßenausschusses und Vizebürgermeister war und den Bürgermeister wegen eines Krankenstandes vertreten hat," zeigt Landesrat Ackerl die Umstände auf. Der Vorwurf des Gerichts gründet sich darauf, dass das Geländer zwar überprüft wurde, dass es aber unterlassen wurde, einen Fachmann beizuziehen. "Hier wird der Sachverständigenindustrie das Wort geredet. Wir sind es ja gewohnt, dass sich manche Richter gerne hinter Sachverständigengutachten verstecken, aber es ist für die Gemeinden schlicht nicht leistbar, ständig für alles Sachverständige zu beauftragen. Außerdem wird hier eine Sicherheit suggeriert, die es nicht gibt!" so Ackerl. "Denn es ist keinesfalls gesagt, dass die Beiziehung eines Sachverständigen das Unglück verhindert hätte."

 

Ackerl weiter: "Wenn dieses Urteil nicht korrigiert wird und von den Strafgerichten in Zukunft bei der Frage, ob ein schuldhaftes Verhalten vorliegt, ein derartig überzogener Maßstab angelegt wird, kann man den Gemeinden nur empfehlen, die Konsequenzen zu ziehen und alle Wanderwege abzusperren bzw. Brücken und Geländer zu entfernen. Die Auswirkungen sind bekannt!"

 

Das Gericht stellt weiters richtigerweise fest, dass der Ausschuss, dem Gnigler zum fraglichen Zeitpunkt vorgesessen ist, nur beratende Funktion hat - somit auch der Obmann nur beratend tätig war. Trotzdem leitet das Gericht aus dem Engagement des damaligen Obmannes, der sich stets um den Zustand der Straßen gekümmert hat, eine (strafrechtliche) Verantwortlichkeit ab. "Das bedeutet, dass hier jemand für sein Engagement auch noch bestraft wird. Wenn das Schule macht, wird sich bald gar niemand mehr finden, der sich in der Gemeinde engagiert!" fürchtet Landesrat Ackerl die Auswirkungen des Urteils. "Schließlich macht es einen Unterschied, ob die Gemeinde als Wegehalter zivilrechtlich zur Verantwortung gezogen wird und einen Schadenersatz leisten muss, oder ob jemand für sein begrüßenswertes Engagement persönlich strafrechtlich verurteilt und damit kriminalisiert wird!" so Ackerl abschließend.

Sprechtage für die Woche vom 14. bis 18. September 2009

  • Landesrat Dr. Josef Stockinger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 11, Landhaus
  • Landesrätin Dr. Silvia Stöger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 20, Altstadt 30
  • Landesrat Josef Ackerl
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  • Landtagspräsidentin Angela Orthner
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 50, Landhaus
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsidentin Doris Eisenriegler
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732 ) 77 20- 111 54, Landhaus

Termine der Beratungsstellen

Oberösterreichische Kinder- und Jugendanwaltschaft/KiJA

Kinderrechtliche Beratungen der KiJA OÖ.

Psychosoziale und juristische Beratung und Begleitung für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen.
Auskünfte und Informationsmaterialien zu Kinder- und Jugendrechten.
Vertraulich und kostenlos.
Tel. (+43 732) 77 97 77
Telefonische und persönliche Beratungszeiten:
MO - FR 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
MO, DI und DO 14:00 Uhr - 16:00 Uhr und nach Vereinbarung.
E-Mail: kija@ooe.gv.at

Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der KiJA OÖ.
Das Angebot der Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der Kinder- und Jugendanwaltschaft OÖ. ist für Kinder und Jugendliche kostenlos und umfasst Workshops mit Schulklassen, Mobbingberatung für Mobbingopfer, -täter und deren Eltern, Lehrer/innen-Fortbildungen und schulbegleitende Projekte.
Tel. (+43 664) 15 21 824
Telefonische Beratungszeiten:
MO 7:30 Uhr - 16:00 Uhr
DI - DO 7:30 Uhr - 13:00 Uhr
E-Mail: mobbingstelle.kija@a1.net

Kinder- und Jugendanwaltschaft Oberösterreich/KiJA OÖ.
Kärntnerstraße 10
4021 Linz
Icon Externer Linkhttp://www.kija-ooe.at


Antidiskriminierungsstelle des Landes

(LK) Der Aufgabenbereich der Antidiskriminierungsstelle erstreckt sich auf alle Angelegenheiten des Landes, der Städte und der Gemeinden, sofern diese Angelegenheiten in die Gesetzgebungskompetenz des Landes fallen. Aufgabe der Antidiskriminierungsstelle ist unter anderem die Förderung und die Verwirklichung der Gleichbehandlung.
Personen, die diskriminiert oder belästigt werden, wurden oder dies vermuten können sich zur Wahrung ihrer Rechte kostenlos anonym und vertraulich an die Antidiskriminierungsstelle des Landes wenden:
Antidiskriminierungsstelle beim Amt der Oberösterreichischen Landesregierung
Klosterstraße 7
4021 Linz
Tel.: (+43 732) 77 20-114 46
Fax.: (+43 732) 77 20-116 21
E-Mail: as.post@ooe.gv.at

Mo, Di, Do: 09:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr
Mi, Fr: 09:00 - 12:00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung
Um Voranmeldung wird gebeten!

 

Reisemedizinische Beratungsstelle

(LK) Um möglichen gefährlichen Erkrankungen bei Fernreisen vorbeugen zu können, hat die Landes-Sanitätsdienstabteilung Linz, Bahnhofsplatz 1, Montag bis Freitag von 10:00 bis 13:00 Uhr sowie Dienstag zusätzlich von 15:00 bis 18:00 Uhr eine "Reisemedizinische Beratungsstelle" eingerichtet, die über wichtige Vorsorge-Impfungen bei Reisen in ferne Länder informiert und Impfungen durchführt. Info-Telefon: (+43 732) 77 20-141 07.

 

Oö. Schulservice

(LK) In der Schulservicestelle des Landesschulrates für Oberösterreich können sich Schüler, Eltern und Lehrer informieren und beraten lassen. Rat und Hilfe in allen Schulfragen erteilen jeweils Montag bis Freitag Elisabeth Messner, Tel. (+43 732) 70 71-91 21, und Mag. Gertraud Schwarzmair, Tel. (+43 732) 70 71-91 22.

 

Oö. Patienten- und Pflegevertretung

(LK) Das Büro der Oö. Patienten- und Pflegevertretung in Linz, Bahnhofsplatz 1, Tel. (+43 732) 77 20-142 15, ist am Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 07:30 bis 17:00 Uhr sowie am Freitag von 07:30 bis 13:00 Uhr besetzt. In diesem Büro hält ein Oö. Patientenvertreter einmal pro Woche gegen telefonische Voranmeldung einen Sprechtag ab. 

 

Therapiezentrum Traun  für Medikamenten- und Alkoholabhängige

(LK) Das Therapiezentrum Traun  für Medikamenten- und Alkoholabhängige in 4050 Traun, Oberer Flötzerweg 1 bietet Erstkontakte für eine ambulante oder stationäre Therapie, Beratung für Angehörige, Psychotherapie sowie nachstationäre Behandlung. Telefonische Terminvereinbarungen von Montag bis Freitag in der Zeit von 09:00 bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer (+43 7229) 644 36-36 erbeten. 

 

O.Ö. Energiesparverband

(LK) Produktunabhängige Energieberatung für Haushalte, Unternehmen und Gemeinden erhalten Sie beim O.Ö. Energiesparverband.
Montag bis Freitag von 08:00 bis 17:00 Uhr,
Landstraße 45, 4020 Linz
Energiesparhotline:
(+43) 800 205 206 oder (+43 732) 77 20-148 60
E-Mail: office@esv.or.at, Icon Externer Linkhttp://www.energiesparverband.at
 
EU-Auskünfte

(LK) Kostenlose Auskünfte zum Themenbereich EU und EWR gibt es im Europa-Büro des Landes , Amt der Oö. Landesregierung, Altstadt 30, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 77 20-140 20, Fax: (+43 732) 77 20-140 22.

 

ABO – Alkoholberatung Land Oberösterreich

(LK) Sprech- und Beratungsstunden für Alkoholkranke und deren Angehörige finden am Montag, 14. September 2009, in der Bezirkshauptmannschaft Grieskirchen, Manglburg 16, 4710 Grieskirchen, von 08:00 bis 13:00 Uhr, im Bezirk Vöcklabruck, Dr. Anton-Bruckner-Straße 17, 4840 Vöcklabruck, von 08:00 bis 12:00 Uhr, im Bezirk Linz-Land, Landesdienstleistungszentrum, Kärntnerstraße 1, 4021 Linz, von 09:00 bis 12:00 Uhr; in der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, Esplanade 10, 4810 Gmunden, von 08:00 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Freistadt, Promenade 5, 4240 Freistadt, von 08:30 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Ried, Parkgasse 1, 4910 Ried, von 08:00 bis 13:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Steyr, Spitalskystraße 10a, 4400 Steyr, von 08:30 bis 18:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Kirchdorf an der Krems, Familienberatungszentrum, Pernsteinerstraße 32, 4560 Kirchdorf, von 9:00 bis 12:00 und von 14:00 bis 18:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Wels-Land, Herrengasse 8, 4600 Wels, von 08:30 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung, Peuerbachstraße 26, 4040 Urfahr, von 08:00 bis 12:00 Uhr, sowie im Bezirk Eferding, Stadtplatz 1 (Sparkassengebäude, 2. Stock), 4070 Eferding von 08:00 bis 12:00 Uhr statt.


 

Beratungen im Eltern-Kind-Zentrum Ried

(LK) Das Eltern-Kind-Zentrum Ried im Innkreis., Riedholzstraße 17, Eingang Nord bietet folgende Beratungen an:

Elternsprechstunde:

  • jeden Donnerstag von 13:00 bis 17:00 Uhr, Tel. (+43 7752) 912-361

Beratung von Eltern mit behinderten Kindern:

  • jeden 3. Dienstag im Monat von 09:30 bis 11:00 Uhr, Tel. (+43 7752) 912-361

Zivildienst-Beratung

(LK) Beratungen und aktuelle Infos für künftige und aktive Zivildienstleistende sowie Zivildiensteinrichtungen in Linz, Amt der Oö. Landesregierung, LandesJugendReferat, Bahnhofplatz 1, Tel. (+43 732) 77 20-152 65. Beratungen finden montags von 14:00 - 17:00 Uhr statt.

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 11. September 2009

Gesundheits-Landesrätin Dr.in Silvia Stöger  und Bürgermeister Gerald Hackl


zum Thema

"Aktuelles zur Herzversorgung in Steyr"

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Pressekonferenz am 11. September 2009

Landesrat Rudi Anschober


zum Thema

"Studie der Universität Linz zeigt: Abhängigkeit von Öl kann in den nächsten Jahren zu akuten sozialen und wirtschaftlichen Problemen führen - Energiewende ist der beste Schutz"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Mag. Michael Holzberger (Universität Linz)

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