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Landeskorrespondenz Nr. 209 vom 10. September 2009

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Pressekonferenz

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LH Pühringer und LT-Präs. Orthner tief betroffen vom Ableben des Oö. Landtagsdirektors Dr. Gerhard Hörmanseder: "Land verliert engagierten und hoch qualifizierten Juristen"

(LK) Tief betroffen zeigen sich Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Landtagspräsidentin Angela Orthner vom Ableben des Oö. Landtagsdirektors Dr. Gerhard Hörmanseder, LL.M. Größte Anteilnahme gilt seiner Frau und seiner Familie.

 

Dr. Gerhard Hörmanseder wurde im Oktober 2008 zum Landtagsdirektor sowie zum Leiter der Direktion Verfassungsdienst bestellt. Hörmanseder war seit 1991 Mitarbeiter der Landtagsdirektion und des Verfassungsdienstes, seit 1. Dezember 2002 Stellvertretender Abteilungsleiter und Landtagsdirektor-Stellvertreter.

 

"Dr. Gerhard Hörmanseder war ein großer Kenner seines Fachs und ein ausgezeichneter Jurist, der mit viel Engagement über 20 Jahre im Dienst des Landes gestanden hat. Mit ihm hat das Land Oberösterreich nicht nur einen hoch qualifizierten Juristen, sondern auch einen engagierten und fleißigen Mitarbeiter verloren", so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und  Landtagspräsidentin Angela Orthner. "Leider ist er viel zu früh von uns gegangen. Unser tiefes Mitgefühl gilt vor allem seiner Familie."

LH Pühringer bei der Eröffnung der Rieder Messe: Der Kampf um jeden Arbeitsplatz im Land heißt auch Kampf für den Arbeitsplatz Bauernhof

Die derzeitige Krise bei Milch und Getreide braucht entschlossene europäische Antwort

(LK) "Der Kampf um jeden Arbeitsplatz im Land schließt auch den Kampf um den Arbeitsplatz Bauernhof ein", betonte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bei der Eröffnung der diesjährigen Rieder Messe am 9. September 2009.

 

Auch der Agrarsektor bleibe von der schweren Wirtschaftskrise nicht verschont, auch hier tragen wir die Last internationaler Fehlentwicklungen. "Unverantwortliche Liberalisierer haben generell Milchquoten abgeschafft und die Sicherheitsnetze für Bäuerinnen und Bauern abmontiert. Nun müssen unsere Milch- und Getreidebauern die Suppe mit Tiefstpreisen auslöffeln. Die derzeitigen Milch- und Getreidepreise sind würdelos und keine gerechte Entlohnung für ehrliche Bauernarbeit", so Pühringer.

 

Gute Agrarpolitik brauche regionale und nachhaltige Marktmechanismen und nicht internationale Spekulation unter ungleichen Größen- und Wettbewerbsbedingungen. "Das Land Oberösterreich tut an dieser Stelle mehr als andere für seine Bäuerinnen und Bauern. Wir geben wichtigen Begleitschutz durch Investitionshilfen und direkte Leistungsabgeltungen.

 

Die derzeitige Krise der Märkte bei Milch und Getreide braucht aber auch eine rasche und entschlossene europäische Antwort. Etwa durch flexible Mengensteuerung, die Wiedereinführung von Exporthilfen, vor allem aber Rahmenbedingungen, die wieder mehr heimische Milch und Butter in die Lebensmittel bringen, damit dem Unfug von Kunstkäse und Milchersatzprodukten entschlossen begegnet wird.
Diese Konsumententäuschung lehne ich entschieden ab. Es ist dies nicht nur Betrug an der Konsumentin und am Konsumenten, sondern auch ein Betrug an der Zukunft unserer Landwirtschaft.

Gerade in dieser schwierigen Zeit reicht Oberösterreich seinen Bäuerinnen und Bauern die Hand. Der Handschlag, der in der oberösterreichischen Agrarpolitik Tradition hat, gilt gerade jetzt.

 

Darum soll die Rieder Messe auch in dieser schwierigen Zeit Mutmacher für die Bauern sein. Sie soll den Bäuerinnen und Bauern zeigen, dass die Landespolitik hinter ihnen steht, sich mit ihnen sorgt und bereit ist, sie durch diese nicht einfachen Marktturbulenzen zu begleiten", erklärte Pühringer.

 

Zur Gesamtsituation des Wirtschaftsraumes Oberösterreich betonte der Landeshauptmann, dass es nach den sehr schwierigen ersten Monaten dieses Jahres wieder Silberstreifen am konjunkturellen Horizont gebe. Etwa bei der voest oder bei KTM, wo mittlerweile wieder auf Kurzarbeit verzichtet werden kann. Pühringer warnte aber davor, die Krise vorschnell als "vorbei" zu erklären: "Wir müssen sie weiterhin so ernst nehmen wie sie ist. Das sind wir jenen schuldig, die zu Betroffenen geworden sind oder es noch werden könnten.

 

Um die Auswirkungen der Krise auf unser Land möglichst gering zu halten, ist weiterhin unsere ganze Kraft gefordert. Wir werden unsere Maßnahmen, etwa durch das Konjunkturpaket, die aktive Arbeitsmarktpolitik oder die Haftungsmodelle für Betriebe weiterhin konsequent einsetzen."

Baulos Kleinzell auf B 127 Rohrbacher Straße für Verkehr freigegeben

LH-Stv. Hiesl: Nun wird Pendlerparkplatz vergrößert und ein Busterminal und ein LKW-Kontrollplatz errichtet

 

(LK) Die Asphaltierungsarbeiten auf der B 127 Rohrbacher Straße im Baulos "Kleinzell" wurden am Wochenende durchgeführt und die neue Straße wurde nun dem Verkehr freigegeben. Nach viermonatiger Bauzeit ist die B 127 nunmehr wieder ungehindert als Hauptpendlerroute befahrbar, berichtet Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl.

 

Die Kreuzung mit der L 1520 Kleinzeller Straße / Witzersdorfer Gemeindestraße war eine Unfallhäufungsstelle und wurde nun in der ersten Bauetappe umgebaut. In diesem Zusammenhang wurde auch die B 127 auf 8 m Fahrbahnbreite ausgebaut und auch die Diesenböckerbachbrücke saniert.

 

Die Bauarbeiten werden aber noch weitergeführt, kündigt Hiesl an. Weitere Maß-nahmen sind noch die Errichtung von vier Rückhaltebecken, die Sanierung der Brausen-bachbrücke, die Vergrößerung der Pendlerparkplätze, die Errichtung eines Bus-terminals und der Bau eines LKW-Kontrollplatzes. Für die heurige ca. 1 km lange Bau-etappe sind 1,0 Mio. Euro veranschlagt.

 

Baulos Kleinzell auf B 127 Rohrbacher Straße:
Gemeinden:      Niederwaldkirchen, Kleinzell und St. Martin im Mühlkreis
Gesamtkosten:  ca. 2,93 Mio. Euro
Bauloslänge:     1,6 km
Verkehrsdaten: ca. 10.000 Kfz/24 Std.

Baubeginn Weißenbachtal Radwanderweg

(LK) Im September 2009 wird mit dem Bau des Weißenbachtal Radwanderweges begonnen und somit eine touristisch interessante Radwanderverbindung des inneren Salzkammergutes bzw. Trauntales mit dem Atterseengebiet und in weiterer Folge mit dem Mondseeland hergestellt, freut sich Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl. Mit mehr als 2.100 Kilometern bestens ausgebauten Radwanderwegen bietet Oberösterreich Radtourist/innen eine große Vielfalt an Urlaubsmöglichkeiten. Sechs Hauptrouten (Donauradweg, Innradweg, Salzkammergutradweg, Ennstalradweg, Römerradweg, Grenzlandradweg) und 25 Ausflugsrouten bilden ein dichtes Netz im ganzen Bundesland.

 

Durch das Weißenbachtal wird ein Radwanderweg ausgebaut. Um die Attraktivität zu erhöhen und um Gefährdungsbereiche (beliebte Motorradstrecke) zu vermindern, wird dieser Radwanderweg nach Möglichkeit abseits der Landesstraße unter Mitbenützung bestehender Forst und Wanderwege angelegt werden.

 

Die Beliebtheit des Radfahrens als Freizeitaktivität nimmt laufend zu, dementsprechend positiv entwickelt sich auch der Fahrradtourismus. 27 Prozent aller Urlaubsgäste in Oberösterreich steigen während ihres Aufenthaltes zumindest einmal in den Fahrradsattel. 15 Prozent der Gäste deklarieren sich überhaupt als Rad-Urlauber. Diese Zahlen unterstreichen die steigende Bedeutung des Fahrrad-Tourismus in OÖ. Eine perfekte Infrastruktur ist Voraussetzung für boomenden Radtourismus.  Die Neubeschilderung der im Landes-Radwanderwegekonzept befindlichen Radwanderrouten ist abgeschlossen. Im Radwege-Bauprogramm der Straßenverwaltung werden derzeit rund 7 Millionen Euro investiert: vom Donauradweg über Salzkammergutweg, Römerweg, Ennstalweg ... bis hin zum Nationalparkweg. Auch in den kommenden Jahren sind bereits weitere Ausbau-Maßnahmen vorgesehen und auf Schiene.

 

Daten zum Weißenbachtal Radwanderweg:

 

Daten zum Weißenbachtal Radwanderweg

Mehr Sicherheit durch Kreuzungsumbau in Ottnang

LH-Stv. Hiesl: 2009 Schwerpunkt Sicherheit im oö. Straßennetz, rund 20 % des Straßenneubaubudgets werden dafür aufgewendet

 

(LK) 2009 ist in Oberösterreich das "Jahr der Straßeninfrastruktur". Insgesamt werden im heurigen Jahr 345,8 Mio. Euro in den Ausbau der Straßeninfrastruktur in Oberösterreich investiert. 2009 setzen wir dabei einen besonderen Schwer-punkt auf noch mehr Sicherheit im oö. Straßennetz und damit auf die Beseitigung von Unfallhäufungsstellen. Rund 20 % des Straßenneubaubudgets werden dafür aufgewendet, berichtete Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl bei der heutigen Eröffnung der neuen Kreuzung in Ottnang am 9. September 2009.

 

Der Hauptverkehr, welcher auf der L 521 Wolfsegger Straße verläuft, wurde bisher bei der Kreuzung der L 521 Wolfsegger Straße und der L 1071 Tanzboden Straße um einen 90° Bogen geführt. Diese Kreuzung war unübersichtlich, sodass bei der Verkehrsabwicklung Einschränkungen bei der Sicherheit vorlagen.

 

In nur dreimonatiger Bauzeit wurde die neue Kreuzung von der Straßenmeisterei Weibern unter Beiziehung örtlicher Firmen errichtet. Dabei wurde der Kreuzungs¬punkt zum Erreichen der erforderlichen Sichtweiten in südöst¬liche Richtung verschoben. Dadurch wurde die Verkehrssicherheit deutlich erhöht. Gleichzeitig wurden für die Gemeinde Ottnang im Bereich der neuen Kreuzung Gehsteige und Nebenanlagen neu errichtet bzw. saniert.

 

Es erfolgte eine geringfügige Verschiebung der L 521 Wolfsegger Straße in südöstliche Richtung. Der Baubeginn erfolgte Mitte Mai 2009. Die Fertigstellung erfolgte Anfang September 2009. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 488.000 Euro.

Pyhrnbahnausbau geht weiter - Bahn wird Schritt für Schritt schneller

LH-Stv. Haider: Am 5. September 2009 erfolgte die Freigabe des zweiten Gleises auf dem Bahnabschnitt Kremsmünster – Kirchdorf a. d. Krems.

 

(LK) "Der selektive zweigleisige Ausbau der Pyhrnbahn geht weiter. Mit 31. August 2009 wurde von der ÖBB das letzte von insgesamt sechs Teilprojekten zwischen Kremsmünster und Kirchdorf a. d. Krems abgeschlossen. Seit 5. September 2009 ist der Bahntrassenabschnitt zwischen Wartberg und Nußbach somit zweigleisig für die Züge befahrbar. Es freut mich, dass dadurch die Fahrzeit wesentlich verkürzt werden kann", betont Verkehrsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter DI Erich Haider.

 

Die ÖBB haben bekannt gegeben, dass die Streckenkapazität durch die Baumaßnahmen von derzeit 87 auf 136 Züge pro Tag, die Zuggeschwindigkeit abschnittsweise von rund 70 km/h auf 140 km/h erhöht wird. Fahrzeitverkürzungen von bis zu acht Minuten beim Regionalzugtakt zwischen Linz – Kirchdorf sowie eine einheitlichere Vertaktung des Fahrplanangebotes führen auch zu einer Verbesserung der Anschlusssituation im Bahnknoten Selzthal. Die Bauzeit für das 18,4 Millionen Euro teuere Projekt betrug knapp zwei Jahre.

 

Moderne Verkehrsstationen
Im Abschnitt wurden drei Verkehrsstationen, nämlich Bahnhof Wartberg a. d. Krems,
Haltestelle Schlierbach und Haltestelle Nußbach modernisiert. Neben Stiegen wird die Barrierefreiheit über Rampen oder Lifte erreicht. Die Zugänge und die Bahnsteige
wurden überdacht.

 

Um die Verkehrsstationen zum Beispiel zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto
optimal zu erreichen, wurde das bestehende Straßennetz adaptiert. Neue Gehsteige
und niveaufreie Unterführungen wurden errichtet. Das bestehende Bussystem wurde
an die Bahn angeschlossen. Parkplätze sowie ein Unterstand mit Fahrradabstellplätzen wurden geschaffen.

 
Weitere Bauarbeiten in HinterstoderDie Pyhrnbahn ist aufgrund von Bauarbeiten zwischen den Bahnhöfen Hinterstoder und Spital am Pyhrn von 4. September bis 14. September 2009 (bis 19:00 Uhr) unterbrochen. In diesem Zeitraum wird für unsere Fahrgäste ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen den Bahnhöfen Hinterstoder und Spital am Pyhrn (für Regionalexpress- und  Regionalzüge) sowie Kirchdorf und Selzthal (für Intercity) eingerichtet. Die Autobusse sind an den Bahnhofsvorplätzen bereitgestellt. Die Fahrzeit wird sich dadurch voraussichtlich um zehn Minuten verlängern. Die Fahrradmitnahme in den Bussen ist nicht möglich.

Neues CD-Labor für mikroskopische und spektroskopische Materialcharakterisierung an JKU eingerichtet

LR Sigl: "Neues CD-Labor ist ein Forschungs-Turbo für die produzierende Industrie und ein weiterer, wichtiger Beitrag, um die Krise bestmöglich zu meistern"

 

(LK) Oberösterreich ist seinem ehrgeizigen Ziel - bis Ende 2010 zehn Christian Doppler Labors (CD-Labors) an die Johannes Kepler Universität (JKU) und drei außeruniversitäre CD-Labors nach Oberösterreich zu holen - mit dem Zuschlag zum CDL-MS-MACH, dem CD-Labor für mikroskopische und spektroskopische Materialcharakterisierung einen großen Schritt näher gekommen, gibt Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl bekannt. Das somit 8. CD-Labor wird am Zentrum für Oberflächen- und Nanoanalytik (ZONA) der JKU beheimatet sein und mit der voestalpine Stahl GmbH und der EV Group E. Thallner GmbH über zwei innovative industrielle Partner verfügen. Die wissenschaftlichen Partner sind das Institut für Wissensbasierte Mathematische Systeme der JKU und die Sektion für Biomedizinische Physik der Medizinischen Universität Innsbruck.

 

Die produzierende Industrie, die wesentlich in Materialentwicklung und Materialverarbeitung involviert ist, benötigt effektive, analytische Werkzeuge, die eine zuverlässige und genaue Charakterisierung der Materialien in jedem Schritt der Produktion und in der Produktentwicklung ermöglichen. Besonders unter schwierigen Messbedingungen, wie z.B. bei hohen Prozess-temperaturen, besteht oft die Herausforderung präzise geringste Materialveränderungen zu verfolgen und kritische Dimensionen bis in den Nanometerbereich (millionstel Millimeter) zu bestimmen. Aus diesem Grund widmet sich das CDL-MS-MACH der Entwicklung und Anwendung neuer, fortschrittlicher Charakterisierungsmethoden, die bis dato nur eingeschränkt oder überhaupt nicht zur Verfügung stehen. Es geht vor allem um die Antworten zu Fragen über spezielle physikalische Eigenschaften von Materialien zu finden, um zugrunde liegende chemische Oberflächenprozesse zu untersuchen, und die gewonnen Erkenntnisse als Basis für zukünftige Material- und Produktinnovationen der im CDL-MS-MACH involvierten Firmenpartner zu nutzen.
 

"Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, ein weiteres CD-Labor nach zu holen. Dafür bedanke ich mich vor allem bei Rektor Dr. Hagelauer für sein starkes Engagement in diesem Bereich und natürlich auch bei Dr. David Stifter, dem neuen Leiter des CD-Labors. Denn damit wir im immer härter werdenden globalen Innovationswettbewerb reüssieren können, brauchen wir junge, engagierte Forscher wie Dr. Stifter, der etliche herausragende wissenschaftliche Publikationen vorweisen kann und somit dem Idealtyp eines CD-Labor Leiters nach den Vorstellungen der CDG, der Christian Doppler Gesellschaft, entspricht", informiert Landesrat Sigl.

 

Auch Rektor Dr. Richard Hagelauer, JKU begrüßt die Gründung des neuen CD-Labors an der JKU nachdrücklich und erklärt, dass sich die JKU bei den CD-Labors auf einem steilen Wachstumspfad befindet: Hatte sie Im Jahr 2006 lediglich ein CD-Labor, sind es nun bereits sieben an der JKU.

 

"Dr. David Stifter hat in seinem CD-Laborantrag ein exzellentes Forschungsprogramm dargelegt, in dem er - der Mission der CDG entsprechend - wissenschaftliches Neuland erforscht und somit die Grenzen des Wissens entsprechend vorantreibt. Davon profitieren Wirtschaft und Wissenschaft ganz entscheidend", versichern Landesrat Sigl und Rektor Dr. Hagelauer abschließend.

LR Anschober: Rechtsgutachten bestätigt Oberösterreichs erfolgreichen Weg: GVO-freie Regionen sind machbar

Nach dem Schwenk von EU-Kommissionspräsident Barroso ein weiterer Beweis, dass das Selbstbestimmungsrecht gegen GVO-Anbau machbar ist

 

(LK) Ein neues Rechtsgutachten einer renommierten Berliner Anwaltskanzlei kommt zu dem Schluss, dass verbindliche gentechnikfreie Gebiete mit geltendem europäischen Recht vereinbar sind.

 

Oberösterreich hat vieles, was in diesem Gutachten für Deutschland angeregt wird, bereits umgesetzt: detaillierte Analysen der Regionen, Bestimmungen zum Schutz vor GVO-Anbau in Naturschutzgebieten, Nationalparks und auf biologisch bewirtschafteten Flächen sowie die Erfassung der Bienenstände in Oberösterreich.

 

Die oberösterreichische GVO-Freiheit ist laut Umwelt-Landesrat Anschober jetzt bereits abgesichert: "Wir haben als erstes Sicherheitsnetz das gültige Importverbot nach Österreich, als zweites das oberösterreichische Vorsorgegesetz gegen GVO und die GVO-Sicherheitsabstandsverordnung, nachdem wir den wissenschaftlichen Beweis erbringen konnten, dass Koexistenz von GVO- und konventioneller beziehungsweise biologischer Landwirtschaft aufgrund der kleinstrukturierten oberösterreichischen Landwirtschaft unmöglich ist. Oberösterreich wird frei von GVO-Aussaat bleiben."

 

"Dass die Zeichen für das Selbstbestimmungsrecht der Regionen für GVO-Freiheit auch auf europäischer Ebene immer mehr auf "grün" stehen, ist nicht zuletzt unser Verdienst", freut sich der für die Anti-Gentechniklinie zuständige Umwelt-Landesrat Rudi Anschober. Damit hat sich Oberösterreich gegen die EU-Kommissionslinie durchgesetzt. Das Netzwerk von mittlerweile 51 gentechnikfreien Regionen ist ein deutlicher Beweis, dass das Selbstbestimmungsrecht endlich auch von der Kommission akzeptiert werden muss.
Anschober: "Die erste Etappe ist gewonnen, jetzt geht es in der nächsten Legislaturperiode mit voller Kraft gegen GVO-Futtermittel."

35. Österreichischer Archivtag in Linz eröffnet - LT-Präs. Orthner: "Archive als Bewahrer des Gedächtnisses des Landes"

(LK) "Zukunft braucht Herkunft: Getreu diesem Motto tragen die Archive unseres Landes mit der Bewahrung, Aufbereitung und Erschließung der geschichtlichen Quellen viel zur Erforschung der Landesgeschichte und zur Identitätsfindung im Land bei", betonte heute Landtagspräsidentin Angela Orthner bei der Eröffnung des 35. Österreichischen Archivtages im Linzer Schloss.

 

Zwei Tage lang beraten Archivarinnen und Archivare aus ganz Österreich und den angrenzenden Ländern im neuen Südflügel über die Zukunft des Archivwesens. Es sei erfreulich, dass dieser Archivtag im heurigen Kulturhauptstadtjahr in Linz abgehalten werde, erklärte Orthner.  Damit werde auch der Stellenwert des gastgebenden Oö. Landesarchivs innerhalb der österreichischen Archivlandschaft hervorgehoben. Die Tagung beweise einmal mehr, welch zentrale Rolle die Archive als Bewahrer des Gedächtnisses des Landes in der politischen Kultur Österreichs spielen, so die Landtagspräsidentin.
"Die Politik braucht die Geschichte und damit auch die Archive zum Verstehen, Lernen und Argumentieren. Ohne das Wissen um die eigene Geschichte wäre es um die Kultur eines Landes schlecht bestellt",  erklärte Orthner.

 

Der Archivtag dauert noch bis Freitag Mittag. Bis dahin werden die Teilnehmer/innen sich den Vorträgen zum Thema "Das Ende der Beschaulichkeit : Archive zwischen Politik, Ökonomie und Öffentlichkeit" widmen  und über den Stellenwert der Archive in unserer globalisierten Welt diskutieren.

Termine der Beratungsstellen

Jugendinformation und Jugendberatung

 

(LK) Infos, Tipps und Beratung für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, persönlich und kostenlos.

 

Jugendservice des Landes Oberösterreich:

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 117 99, Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at, Icon Externer Linkwww.jugendservice.at
  • Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. (+43 7272) 758 23, Dienstag und Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. (+43 7942) 725 72, Montag und Mittwoch von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservice Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. (+43 7248) 644 64, Montag und Mittwoch von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at
  • Jugendservice Kirchdorf an der Krems, Kirchengasse 6, 4560 Kirchdorf, Tel. (+43 7582) 604 16, Montag und Mittwoch von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-kirchdorf@ooe.gv.at
  • Jugendservice Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. (+43 7262) 581 86, Montag und Mittwoch von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-mail: jugendservice-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservice Ried im Innkreis, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. (+43 7752) 715 15, Dienstag und Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: Jugendservice-Ried@ooe.gv.at
  • Jugendservice Rohrbach, Pfarrplatz 1, 4150 Rohrbach, Tel. (+43 7289) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Linzer Straße 22, 4780 Schärding, Tel. (+43 7712) 357 07, Dienstag und Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Steyr, Bahnhofstraße 1, 4400 Steyr, Tel. (+43 7252) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels, Vogelweiderstraße 5, 4600 Wels, Tel. (+43 7242) 21 14-11, Dienstag und Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at
  • Jugendservice Gmunden, Kirchengasse 9, 4810 Gmunden, Tel. (+43 7612) 17 99, Montag und Mittwoch von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugendservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. (+43 7672) 757 00, Dienstag und Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at
  • Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. (+43 7722) 222 33, Dienstag und Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.

 
Familien-Referat

(LK) Das Familien-Referat beim Amt der Oö. Landesregierung in Linz, Bahnhofsplatz 1 erteilt Auskunft über alle familiären Belange. Telefonische Anmeldungen und Anfragen werden am Montag und Dienstag von 07:30 bis 12:00 Uhr und von 13:30 bis 17:00 Uhr, am Mittwoch und Donnerstag von 07:30 bis 12:00 Uhr und von 13:30  bis 17:00 Uhr sowie am Freitag von 07:30 bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer (+43 732) 77 20-118 31, 118 32 entgegen genommen.


 

Jugend- und Drogenberatung für kommende Woche

(LK) "POINT" - Beratungsstelle für Suchtfragen, Linz, Starhembergstraße 11/2:

  • nach telefonischer Vereinbarung: Tel. (+43 732) 77 08-95

Jugend- und Drogenberatung "CIRCLE", Wels, Richard-Wagner-Straße 3:

  • nach telefonischer Vereinbarung: Tel. (+43 7242) 452 74

Jugend-, Drogen- und Alkoholberatung "EGO", Braunau, Ringstraße 45:

  • nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7722) 846 78

"X-DREAM" - Beratungsstelle für Jugend- und Suchtfragen, Steyr, Bahnhofstraße 8/2:

  • nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7252) 534 13

"IKARUS" - Beratungsstelle für Jugend- und Suchtfragen, Vöcklabruck, Dr. Alois-Scherer-Straße 17/1:

  • nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7672) 224 99

Gmunden, Kößlmühlgasse 4:

  • nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7612) 770 66

O.Ö. Energiesparverband

(LK) Produktunabhängige Energieberatung für Haushalte, Unternehmen und Gemeinden erhalten Sie beim O.Ö. Energiesparverband.
Montag bis Freitag von 08:00 bis 17:00 Uhr,
Landstraße 45, 4020 Linz
Energiesparhotline:
(+43) 800 205 206 oder (+43 732) 77 20-148 60
E-Mail: office@esv.or.at, Icon Externer Link www.energiesparverband.at

 

EU-Auskünfte

(LK) Kostenlose Auskünfte zum Themenbereich EU und EWR gibt es im Europa-Büro des Landes , Amt der Oö. Landesregierung, Altstadt 30, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 77 20-140 20, Fax: (+43 732) 77 20-140 22.

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 10. September 2009

Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer


zum Thema

"Schulanfang in Oberösterreich Anmeldungen, Daten, Neuerungen"

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Presseinformationen

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