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Landeskorrespondenz Nr. 206 vom 7. September 2009

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LH Pühringer: Landespreise für Initiative Kulturarbeit 2009 gehen an den Verein Inntöne und den Kulturverein Sozialforum Freiwerk

(LK) Die Träger der Landespreise für Initiative Kulturarbeit 2009 stehen fest, gibt Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bekannt:

  • Den mit 7.500 Euro dotierten Großen Landespreis für Initiative Kulturarbeit erhält der Verein Inntöne aus Diersbach.
  • Der mit 3.000 Euro dotierte Kleine Landespreise für Initiative Kulturarbeit geht 2009 an den Kulturverein Sozialforum Freiwerk in Timelkam.

Beide Preisträger wurden von einer unabhängigen Fachjury ausgewählt.

 

Das Kulturland Oberösterreich stützt sich auf ein enges Netzwerk an Vereinen und Initiativen, die in den Regionen mit hoher Qualität neue Impulse setzen, so Landeshauptmann Pühringer. "Gerade die beiden Träger der Landespreise für Initiative Kulturarbeit sind herausragende Beispiele für die Vielfalt und Breite der Kulturarbeit, die unser Land prägt, für großes persönliches Engagement und vernetztes Denken", erklärt Pühringer.

 

Die beiden Landespreise für Initiative Kulturarbeit werden gemeinsam mit den übrigen Kulturpreisen des Landes Oberösterreich am Dienstag, 17. November 2009, 10 Uhr, im Steinernen Saal des Linzer Landhauses verliehen.

45.000,- Euro für Pendlerparkplatz an der B 127 in der Marktgemeinde Altenfelden

(LK) LH-Stv. Franz Hiesl: Nur wenn wir den vielen tausenden Pendler/innen die Möglichkeit bieten ihren PKW ordentlich und sicher abzustellen, werden diese auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Ich möchte hiermit auch in diesem Bereich einen Anreiz schaffen.

 

Für die Errichtung des Pendlerparkplatzes in der Marktgemeinde Altenfelden an der B 127 Rohrbacher Straße wurde in der letzten Sitzung der Oö. Landesregierung auf Antrag von Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl zu den Gesamtbaukosten von rund 180.000,- Euro als erste Rate ein Landesbeitrag in Höhe von 45.000,- Euro genehmigt.

 

Ein vordringliches Ziel der oberösterreichischen Regionalpolitik war und ist es, außerhalb der Ballungszentren Lebensraum zu erhalten und damit Lebensqualität zu schaffen.

 

"Die Errichtung und Erweiterung von Pendlerparkplätzen ist dabei ein wichtiger Schritt, um einen sicheren Platz zu schaffen, wo Pendler/innen ihr Fahrzeug abstellen und auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen bzw. auch leichter Fahrgemeinschaften bilden können", bestätigt Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl.

174.500,- Euro für den Neu- und Umbau von Radfahrwegen in Oberösterreich

(LK) "Radfahren ist gesund und macht Spaß. Oberösterreich soll mittelfristig zum Radland Nr. 1, nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa werden" lautet das Ziel von Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl.

 

Für Baumaßnahmen an Radfahrwegen wurde in der letzten Sitzung der Oö. Landesregierung für die Gemeinden auf Antrag von Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl ein Beitrag in Höhe von 174.000,- Euro genehmigt.

 

Die Beliebtheit des Radfahrens als Freizeitaktivität nimmt laufend zu, dementsprechend positiv entwickelt sich auch der Fahrradtourismus. 27 Prozent aller Urlaubsgäste in Oberösterreich steigen während ihres Aufenthaltes zumindest einmal in den Fahrradsattel. 15 Prozent der Gäste deklarieren sich überhaupt als Rad-Urlauber. Diese Zahlen unterstreichen die steigende Bedeutung des Fahrrad-Tourismus in OÖ.

 

Eine perfekte Infrastruktur ist Voraussetzung für boomenden Radtourismus. Die Neubeschilderung der im Landes-Radwanderwegekonzept befindlichen Radwanderrouten ist abgeschlossen.

 

Im Radwege-Bauprogramm der Straßenverwaltung werden derzeit rund 10 Millionen Euro investiert: Vom Donauradweg über Salzkammergutweg, Römerweg, Ennstalweg, bis hin zum Nationalparkweg. Auch in den kommenden Jahren sind bereits weitere Ausbau-Maßnahmen vorgesehen und auf Schiene.

Mehr Sicherheit durch Linksabbiegespur in Losensteinleithen auf Wolferner Landesstraße

LH.-Stv. Hiesl: 2009 Schwerpunkt Sicherheit im oö. Straßennetz, rund 20 % des Straßenneubaubudgets werden dafür aufgewendet

 

(LK) 2009 ist in Oberösterreich das "Jahr der Straßeninfrastruktur". Insgesamt werden im heurigen Jahr 345,8 Mio. Euro in den Ausbau der Straßeninfrastruktur in Oberösterreich investiert. 2009 setzen wir dabei einen besonderen Schwer-punkt auf noch mehr Sicherheit im oö. Straßennetz und damit auf die Be-seitigung von Unfallhäufungsstellen. Rund 20 % des Straßenneubaubudgets werden dafür aufgewendet, berichtet Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl bei der Eröffnung am 5. September 2009 des Linksabbiegers und der Querungshilfe in Losensteinleithen auf der L 564 Wolferner Straße.

 

Im Kreuzungsbereich der L 564 Wolferner Straße / L 1365 Matzelsdorfer Straße in Losen-steinleiten kam es wegen der fehlenden Linksabbiegspuren immer wieder zu ge-fährlichen Verkehrssituationen bzw. Verkehrsunfällen. Um die Verkehrsicherheit für den motorisierten Verkehr auf dieser Kreuzung in Losensteinleiten zu erhöhen, wurden an diesem Knotenpunkt zusätzlichen Linksabbiegespuren errichtet. Weiters wurden für die Fußgänger/innen entlang der stark befahrenen Wolferner Landesstraße neue Gehsteige sowie eine Verkehrsinsel als Querungshilfe geschaffen. Damit konnte auch die Verkehrsicherheit für die Fußgänger/innen und Radfahrer/innen deutlich erhöht werden, zeigt Hiesl auf.

 

Zusätzlich wurde auch der Fahrbahnbelag der Landesstraße erneuert. Die Bauarbeiten wurden durch das Personal der Straßenmeisterei Steyr  und die Asphaltie-rungsarbeiten durch die Fa. Lang & Menhofer / Linz ausgeführt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 290.000 Euro.

Tag der Alphabetisierung am 8. September 2009: Oberösterreich in Zeiten der Wirtschaftskrise gefordert Land und EB-Forum setzen Infokampagne für 70.000 Bildungsferne fort

(LK) "Zigtausende Menschen in Oberrösterreich haben Probleme mit Lesen, Schreiben und Rechnen - sie brauchen unsere Unterstützung. Wir sind gefordert die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen", sind sich Wirtschafts- und Bildungs-Landesrat Viktor Sigl und Dr. Christoph Jungwirth - Vorsitzender des EB-Forum anlässlich des internationalen Tages der Alphabetisierung am 8. September 2009 einig. Am 14. September 2009 startet die zweite Welle der Infokampagne vom Bildungsressort des Landes und EB-Forum für Menschen mit Lese- und Schreibschwäche - mit Spots in TV, Kino und Radio unter dem Motto "Besser wissen - besser lesen". Ziel ist, Bildungsferne für Grundbildung zu begeistern. Die Fäden laufen bei der Infohotline "Alfatelefon" und auf www.weiterbilden.at zusammen. Hier bekommen alle Interessierten Auskünfte über die angebotenen Kurse für Grundbildung in Oberösterreich.

 

Die Info-Kampagne ist bereits ein erstes Ergebnis des neuen von 80 Bildungs-Expert/innen erarbeiteten Oö. Programms für Lebenslanges Lernen (LLL), wo bewusstseinsbildende Maßnahmen für das Netzwerk Grundbildung als notwendig definiert werden. Gerade jetzt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sieht Wirtschafts- und Bildungs-Landesrat Viktor Sigl die Aufgabe des Landes nicht nur in der finanzielle Förderung von Weiterbildungsaktivitäten, sondern besonders auch in der Bewusstseinsbildung, dass lebensbegleitendes Lernen für jeden Einzelnen ein Gewinn bedeuten kann. "Es ist erwiesen, dass niedriger qualifizierte Menschen früher von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Daher ist es wichtig, dass Arbeitnehmer/innen und Betriebe die Phase der Konjunkturschwäche überbrücken und sich mit Weiterbildung und Höherqualifizierung für die Zeit nach der Krise rüsten und damit insgesamt krisensicherer werden. Gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählen zu den wichtigsten Standortfaktoren unseres erfolgreichen Wirtschaftsstandorts", betont Landesrat Sigl.

"Um die Herausforderungen im Bildungsbereich der Gegenwart und Zukunft in den Griff zu bekommen, müssen wir jetzt Maßnahmen setzen. Dazu zählen umfassende Angebote für Alphabetisierung, Menschen mit Migrationshintergrund und natürlich finanzielle Bildungsförderung für einkommensschwache Menschen", umreißt Dr. Christoph Jungwirth, Vorsitzender des Erwachsenenbildungsforum Oberösterreich, die Situation in unserem Bundesland.

 

Harte Fakten
Seit Jahren sprechen konstant hohe Zahlen eine klare Sprache: 70.000 funktionale Analphabeten sind es demnach alleine in Oberösterreich, bundesweit sollen es zwischen 300.000 und 600.000 sein, laut internationalen Studien sind in den Industrieländern etwa 200 Millionen von funktionalem Analphabetismus betroffen, in der BRD zwischen sechs und neun Millionen. Als funktionale Analphabeten gelten jene Menschen, die beim Lesen, Schreiben und einfachen Rechnen Schwierigkeiten haben und deswegen bei der Bewältigung ihres Alltags oft enorm unter Druck stehen. 

 

Infokampagne im LLL-Prozess
Das EB-Forum und das Bildungsressort des Landes haben mit Ende des alten und Beginn des neuen Kursjahres eine Infokampagne unter dem Programm "Lebenslanges Lernen" (kurz: LLL) gestartet. Ziel der Kampagne ist einerseits Bewusstsein für dieses Tabuthema zu schaffen und andererseits auf das Kursangebot für funktionale Analphabeten aufmerksam zu machen.
Der Start der zweiten Welle dieser Infokampagne erfolgt am 14. September 2009 und läuft über drei Wochen in den Oberösterreichischen Kinos, sowie regionalen TV- und Radiosender. Dazu werden 20.000 Flyer in den EB-Einrichtungen aufliegen.
"Gerade jetzt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen wir auf die Schwachen besonders aufpassen. Darum ist die Grundbildung besonders wichtig", so Christoph Jungwirth und Landesrat Sigl unisono. Die geplanten Maßnahmen sollen dazu beitragen, möglichst flächendeckend ein qualitätsgesichertes Angebot für Betroffene in Oberösterreich zur Verfügung zu stellen.

 

Info-Hotline "Alfatelefon" - 0810 20 0810 und Icon Externer Linkwww.weiterbilden.at
Bei der Infokampagne vom Bildungsressort des Landes Oberösterreich und vom EB-Forum steht das so genannte "Alfatelefon" im Vordergrund. Das Alfatelefon ist eine überregionale, überinstitutionale Einrichtung und wird von der Volkshochschule Linz entwickelt und betreut.
Sie bildet eine zentrale Beratungs- und Informationsstelle in Österreich, die von ausgebildeten Grundbildungs- und Alphabetisierungsberater/innen geleitet wird. Die Schnittstelle zwischen potentiellen Teilnehmer/innen und Anbieter/innen versteht sich als Werbeplattform für anbietende Organisationen. Auf der Website Icon Externer Linkwww.weiterbilden.at sind aktuelle Angebote für Grundbildung aufgelistet.

 

Wirtschaftsfaktor Grundbildung
Ein Kernthema bei der Bekämpfung des schleichenden Analphabetismus ist die Bildungsferne bei vielen Erwachsenen. Ein Missstand, der auch für die heimische Wirtschaft von großer Bedeutung ist. "Der akute Fachkräftemangel wird uns auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten begleiten. Wir werden ihn nur lösen können, indem wir die Arbeitskräftereserven im eigenen Land erschließen. Das heißt: die Wirtschaft wird gezwungen sein, auch auf die bildungsferne Bevölkerungsgruppe zurückzugreifen. Und Grundbildungsangebote richten sich vor allem an einkommensschwache Personen. Das heißt, hier ist die finanzielle Förderung besonders wichtig", so Christoph Jungwirth.

Das EB-Forum - Kurzportrait
Das Erwachsenenbildungsforum, kurz EB-Forum,  wurde am 2. Dezember 1993 gegründet. 15 Erwachsenenbildungseinrichtungen aus Oberösterreich, die im Bundesgesetz über die Förderung der Erwachsenenbildung und des Volksbüchereiwesens aus Bundesmittel angeführt sind, schließen sich im EB-Forum zusammen. Der Vorsitz und das fünfköpfige Präsidium werden alle zwei Jahre neu gewählt.
Im Vorstand des Forums sitzen 24 Vertreter/innen der 15 Mitgliedseinrichtungen. Zwei Schwerpunkte bei der Gründung des Forums waren die Interessensvertretung der Aus- und Weiterbildner/innen sowie die Imagearbeit für Erwachsenenbildung.
Im EB-Forum sind allgemeine und berufliche Erwachsenenbildungseinrichtungen sowie Bibliotheken vertreten.

 

Ein Auszug aus den Initiativen des EB-Forums seit Gründung:

  • Das EB-Forum entwickelte ein Qualitätssiegel zur Steigerung der Qualität in den Bildungsangeboten. Das Land Oberösterreich übernimmt daraufhin dieses Gütesiegel als Bedingung für das Bildungskonto.
  • Das EB-Forum richtete zusammen mit dem Land eine Bildungsdatenbank ein. Unter Icon Externer Linkwww.weiterbilden.at sind alle Bildungsveranstaltungen der Mitgliedseinrichtungen sowie weitere, private zertifizierte Anbieter/innen erfasst.
  • Das EB-Forum setzte das sozialpartnerschaftliche Pilotprojekt "Du kannst Was" zur Anerkennung und Validierung informell erworbener Kompetenzen in Gang.
  • Das EB-Forum erstellte für das Land Oberösterreich ein umfassendes Konzept und Maßnahmenpaket zum Thema "Lebensbegleitendes Lernen".

Medienkontakt - EB Forum :
AD Müller PR
Advertising & Public Relations
Wolfgang Müller
Mail:  wolfgang@ad-mueller-pr.at
Web:  Icon Externer Linkwww.ad-mueller-pr.at
Fon: (+43 650) 203 11 44

Innovation aus Oberösterreich: Solarfassade senkt Heizenergiebedarf enorm

Wirtschafts-Landesrat Sigl: "Innovative Solarfassade der Firma Kreuzroither aus Schörfling im Energietechnologie-Programm des Landes gefördert"

 

(LK) "Innovationen aus im Bereich der erneuerbaren Energie sorgen weltweit für Aufsehen. Eine davon ist die Solarfassade der Firma Kreuzroither GmbH aus Schörfling. Damit gelingt es dem Unternehmen die Energie der Sonne zu nutzen, zu heizen und zu kühlen, sodass der jährliche Heizenergiebedarf im eigenen  Betrieb um 70 Prozent reduziert werden konnte. Da ein effizienter Umgang mit Energie und anderen Ressourcen sehr wichtig ist, werden derartige Innovationen durch das Energietechnologie-Programm des Landes gefördert", betont Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl.

 

Während traditionelle Energieträger wie Erdöl und Erdgas irgendwann verbraucht sind, nehmen erneuerbare Energieträger in Zukunft eine führende Rolle ein. Die Kreuzroither GmbH hat auf diese Entwicklung vorbildlich reagiert und ein Heliopan Energie-Fassadensystem entwickelt, das am eigenen Bürogebäude getestet wurde. Die Testergebnisse sind Beweis für die Effizienz der Sonnenenergie und den Nutzen der Solarfassade: Eine 160 große Heliopan Energiepaneele erzeugt 40.000 kWh Wärmeenergie, die sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen verwendet werden kann. "Auf diese Weise gelang es uns, den jährlichen Heizenergiebedarf von 130kWh/ auf 40kWh/ zu reduzieren", betont Geschäftsführer Ing. Mario Maroh.

 

Die Kreuzroither GmbH ist eines der Unternehmen, die im Ökoenergie-Cluster kooperieren. Die Schwerpunkte des OEC liegen vor allem in der Entwicklung von Technologien zur Nutzung von Sonnenenergie, Biomasse (Holz), Biogas, Wind und Wasserkraft, Energieeffizienztechnologien wie Passivhausbau sowie Energie-Contracting. "Mit dem Ökoenergie-Cluster haben wir ein wichtiges Netzwerk um

 

Oberösterreichs Spitzenstellung auf dem Gebiet der erneuerbaren Technologien auszubauen und die Marktchancen weltweit zu nutzen", so Sigl.

 

Im Ökoenergie-Cluster kooperieren derzeit 150 Unternehmen mit ca. 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der jährlich erwirtschaftete Umsatz beläuft sich auf rund zwei Milliarden Euro. Die Firmen des Clusters weisen außerdem eine Exportquote von mehr als 50 Prozent auf.

 

Nähere Infos: Icon Externer Linkwww.kreuzroither.at

Jubiläumsturnier zum 60-jährigen Bestandesjubiläum

(LK) Mit einem Jubiläumsturnier in Stadl Paura feierten die ländlichen Reiter bei der Bundesmeisterschaft in Dressur und Springen ihr 60-jähriges Bestandesjubiläum.
"Über  450 Pferde und 400 Starter nahmen an dieser dreitägigen und größten österreichischen Reitveranstaltung teil", freute sich Vizepräsident LAbg. Wolfgang Schürrer.
"Derzeit werden in Stadl Paura mit Gesamtinvestitionen von mehr als 1 Million Euro  ideale Voraussetzungen für Ausbildung,  Zucht und internationale Veranstaltungen geschaffen", betont Landesrat Dr. Josef Stockinger die  Umwegrentabilität dieser Investitionen.
Fünf Freizeitpferde sichern einen Arbeitsplatz.
Der Pferdesport wird damit immer mehr zu einem ernstzunehmenden Wirtschaftsfaktor.

In Gutau ist die Energiezukunft Wirklichkeit

(LK) Am 6. September 2009 ist in der Mühlviertler Gemeinde Gutau die Energiezukunft Wirklichkeit geworden. Eine große Synergienutzung zwischen dem bereits bestehenden Biomasseheizwerk und der nunmehr eröffneten Biogasanlage bringen Gutau in eine oberösterreichweite Vorreiterrolle.
Begonnen haben fünf innovative Landwirte der Ökoenergie Gutau mit der Errichtung eines Biomasseheizwerkes, das auch wegen der modernen Architektur Vorbild ist.

Am Wochenende hat Agrarreferent Landesrat Dr. Josef Stockinger die 250 kW Biogasanlage eröffnet.
Jährlich werden rund 1.600 Tonnen pflanzliche Biomasse und 1.200 Kubikmeter Gülle zur Strom- und Wärmeerzeugung umgewandelt.
"Das Heizwerk und die Biogasanlage sind miteinander gekoppelt und erlauben somit einen optimalen Ausnutzungsgrad sowohl im Sommer- als auch im Winterbetrieb", erläutert Obmann Josef Resch, der Agrar-Landesrat Stockinger für die große Unterstützung und seiner Vorreiterrolle für die Energiezukunft in der Landwirtschaft dankt.
"In Gutau ist diese Vision bereits Wirklichkeit geworden", sagt Landesrat Stockinger anlässlich seiner Eröffnungsrede.

Ein Dorfsaal für alle Dorfer

Veranstaltungssaal bringt neues Leben in die Pramtalgemeinde Dorf an der Pram

 

(LK) Der neue Dorfsaal in der Gemeinde Dorf an der Pram besticht durch gelungene und moderne Holzbau-Architektur. Das Gebäude, welches direkt mit dem Dorfwirtshaus der Familie Bischof verbunden ist, fügt sich harmonisch neben der barocken Kirche ins Ortsbild ein.
"Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und steigender Arbeitslosigkeit ist dass das richtige Signal. Es wird auf heimischen Baustoff und somit Wertschöpfung in der Region gesetzt", betonte Gemeindereferent Landesrat Dr. Josef Stockinger anlässlich seiner Eröffnungsrede für den neuen Dorfsaal in der Gemeinde Dorf an der Pram am Sonntag, den 6. September 2009 und wünscht allen Gemeindeeinwohnern viel Freude mit dem neuen Veranstaltungssaal.

LR Stockinger ortet Chance für Soja-Bohne: Machbarkeitsstudie über Flächenpotential, Verarbeitungsstandort und Investoren

(LK) Bei den Bauern brennt der Hut: Zur Preisdramatik im Milchbereich kommt aufgrund der miserablen Erntebedingungen auch noch der enorme Preisdruck am Getreidemarkt. Insgesamt dürfte heuer ein Drittel beim Einkommen fehlen. Es zeichnet sich ab, dass das Bauernjahr 2009 zum schwierigsten Jahr seit dem EU-Beitritt in der Landwirtschaft wird. "Die Sorgenfalten der Bäuerinnen und Bauern und der wirtschaftliche Druck braucht dringend neue Antworten und Alternativen in der Produktion", sagt Oberösterreich Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger und startet konkret zwei Projekte:

 

1) OÖ. Bioraffinerie: Zweite Chance für das Grünland
Überall dort, wo die Grünlandwirtschaft nicht mehr flächendeckend und rentabel geführt werden kann, soll es eine zweite Chance für das Grünland geben. Aus Wiesengras entstehen in einer Bioraffinerie wertvolle Rohstoffe wie Aminosäure und Milchsäure. Eingesetzt werden diese biologischen Feinchemikalien beispielsweise als Ausgangsstoffe für Bioplastiksackerl oder in der Kosmetikindustrie als Trägerbasis. Aus dem Presserückstand dieser Bioraffinerie entsteht in einer herkömmlichen Biogasanlage Strom, Treibstoff oder Wärme.
Die weltweite erste Pilotanlage dazu steht in Oberösterreich: konkret in Utzenaich im Bezirk Ried im Innkreis. Landesrat Stockinger: "Oberösterreich ist hier Schrittmacher. 10.000 Hektar Wiese können in einer Bioraffinerie verarbeitet werden. In Oberösterreich besteht Potential für zirka zehn Anlagen."

 

2) Sojaanbau zur Entlastung des Getreidemarktes
     Machbarkeitsstudie für Sojapresse
Für Landesrat Stockinger ist es Voraussetzung, dass der Energiewert eines pflanzenbauliches Produktes künftig das preisliche Sicherheitsnetz sein muss. "Gerade das heurige Jahr zeigt erneut, dass wir dieses Energieventil zur Stabilisierung des Getreidemarktes dringend brauchen", so Stockinger.

 

Mit einer starken Soja-Strategie in Oberösterreich bereitet Agrar-Landesrat Stockinger schlüssig die neuen Marktchancen im Pflanzenbau auf.

Aus der agrarischen Forschung und Entwicklung hat Stockinger eine Machbarkeitsstudie für die Errichtung einer eigenen Sojapresse als Verarbeitungsanlage in Oberösterreich in Auftrag gegeben. Konkret soll der Sojaanbau von derzeit 10.000 Hektar in Oberösterreich vervierfacht werden auf bis zu 40.000 Hektar. Der prognostizierte Klimawandel begünstigt die Sojapflanze als ackerbauliche Alternative. Im Bereich der Saatzucht hat die Saatbau Linz das beste Know-how, gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer werden die aktuellen Chancen ausgelotet.

Für Landesrat Stockinger hat Soja Zukunft, weil:

  • die Sojabohne braucht weniger Stickstoffdünger und ist daher ökologisch und kostengünstig
  • die Sojabohne liefert heimisches Eiweiß für die Futtertröge und hilft so mit, die Versorgungslücke bei der Eiweißfütterung teilweise zu füllen und ersetzt Import-Eiweiß
  • die Sojabohne aus Oberösterreich stützt die gentechnikfreie Eiweißversorgung im Land Oberösterreich
  • eine eigene Verarbeitungsanlage (Sojapresse) bringt neue Wertschöpfung in Oberösterreich
  • gentechnikfreies Sojaöl, Speisesoja und hochwertige Futtermittel   (20 % Ölausbeute, 80 % Sojakuchen)

Die Ergebnisse dieser Machbarkeitsstudie sollen im November 2009 vorliegen. Angedacht wäre laut Stockinger ein Potential für 100.000 Tonnen Produktion und Verarbeitung. Landwirtschaftskammer, Saatbau Linz und Land Oberösterreich loten derzeit die Kosten, Marktchancen, den Standort für die Verarbeitungsanlage sowie die Finanzierungsmöglichkeiten aus.

 

"Die Bioraffinerie und die Sojapresse sind zwei klare Zukunftsprojekte mit schlüssigen Antworten auf die aktuellen Probleme in der Landwirtschaft. Wir sind damit gerüstet für den Tag nach der Krise. Agrarpolitik, Bäuerinnen und Bauern sind verlässliche Partner, das zeigt sich gerade in schwierigen Zeiten", betont Landesrat Stockinger.

Mehrwert der Landwirtschaft oder Was ist Bauernarbeit wert?

Eine Studie weist nach: Dort wo die landwirtschaftliche Struktur erhalten ist, gibt es mehr Lebensqualität.

 

(LK) Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Zustand der Landwirtschaft und Lebensqualität? Oder wie wirkt sich eine Veränderung der bäuerlichen Struktur auf das Leben im ländlichen Raum aus?
Diesen Fragen wurde in einer Studie zum "Mehrwert der Landwirtschaft" nachgegangen und ein Zusammenhang konnte auch bestätigt werden. Diplom-Mathematiker Wolfgang Baaske vom Studienzentrum für internationale Analysen hat eine umfangreiche Untersuchung des Mehrwertes der Landwirtschaft erarbeitet und hier insbesondere Regionen in Oberösterreich, Österreich und Deutschland verglichen.
Die Ergebnisse dieser Studie, werden erstmals in Oberösterreich präsentiert und mit dem Podium diskutiert:

 

"Der Mehrwert der Landwirtschaft – ein Potenzial für die Zukunft; Oberösterreichische und deutsche Regionen im Vergleich"
Am 15. September um 19.00 Uhr
in der SPES-Zukunftsakademie in Schlierbach

 

Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger präsentiert gemeinsam mit dem Studienautor Wolfgang Baaske die Ergebnisse. "Unsere Bäuerinnen und Bauern sind in vielen Gemeinden das Rückgrat der Gesellschaft, ohne die ein funktionierendes Vereins- und Gemeinwesen nicht möglich wäre", sagt Landesrat Stockinger und verweist in dem Zusammenhang auf die für 2013 diskutierte Reform der agrarischen Ausgleichszahlungen.
Diese will Stockinger an eine gesellschaftliche Mehrwertsleistung der Landwirtschaft koppeln: "Unser Ziel war daher, die in der Studie nachgefragten ökosozialen Leistungen der Land- und Forstwirtschaft für die Gesellschaft wissenschaftlich abzustützen und einen positiven Dialog mit der Öffentlichkeit weiterzuführen."

Eine intakte Landwirtschaft in produziere weiters laut Stockinger nicht nur gesunde Lebensmittel, es profitiere auch der Tourismus und die gesamte Gesellschaft: "Es braucht eine verstärkte Abgeltung der bäuerlichen Leistungen, die über die unmittelbare Produktion hinausgehen."

 

Rückfragehinweis:
Wolfgang Baaske, Leiter Studienzentrum für internationale Analysen
Tel: (+43 699) 181 981 95

Beilage:

Einladung "Agrarzukunft 2020, Der Mehrwert der Landwirtschaft – ein Potenzial für die Zukunft" 1992,53 KB)

LR Kepplinger übergibt 78 Miet- und Mietkaufwohnungen in Steyregg

(LK) Am Montag, den 7. September 2009 übergibt Wohnbau-Landesrat Dr. Hermann Kepplinger 78 neue Wohnungen samt Tiefgaragenplätze in Steyregg an die zukünftigen Bewohner/innen. Die Wohnungen wurden von der "WAG" und den "Wohnungsfreunden" errichtet.

 

Das gesamte Bauvorhaben der "WAG" umfasst 52 Wohneinheiten, die auf zwei Bauetappen aufgeteilt sind, wobei im ersten Abschnitt 24 geförderte und vier freifinanzierte Wohnungen und im zweiten Abschnitt 22 geförderte und zwei freifinanzierte Mietwohnungen errichtet wurden. Der zweite Abschnitt wird im Oktober an die neuen Mieter/innen übergeben. Die Wohnungen liegen nur ca. 100 Meter vom Stadtplatz entfernt und die Siedlung ist generell frei von motorisiertem Verkehr, wobei in Ausnahmefällen eine Zufahrt zu den Stiegenhäusern möglich ist. Den Bewohner/innen stehen 52 Tiefgarageplätze sowie 25 Parkplätze entlang der Aufschließungsstraße zur Verfügung. Die Hauptausrichtung der Wohnungen nach Süd-Ost gewährleistet helle und sonnige Innenräume und auch die Vielfalt der Wohnungstypen trägt zur städtebaulichen Vitalität der gesamten Siedlung bei. Weiters ist der gesamte Außenraum sowie der Zugang zu den Wohnungen barrierefrei gestaltet und die Abstellräume für Fahrräder und Kinderwägen liegen ebenfalls sehr nahe an den Hauseingängen.

Die Beheizung und Warmwasseraufbereitung erfolgt zentral mittels Fernwärme und in den Wohnungen sorgen Radiatoren für die Heizung. Zusätzlich wurden alle Wohneinheiten mit einer kontrollierten Be- und Entlüftung inklusive Wärmerückgewinnung ausgestattet.

Die "Wohnungsfreunde" errichteten 26 Mietkaufwohnungen, die auf insgesamt drei Häuser aufgeteilt wurden. Den Wohnungen sind Freiflächen in Form von Loggia, Terrasse und Gartenanteile zugeordnet und wurden mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung ausgestattet. Auch eine Solaranlage wurde installiert.

 

Der Bau der 46 geförderten Wohnungen, die von der "WAG" errichtet wurden, wird vom Land Oberösterreich mit einem Darlehen von rund 2,4 Millionen Euro gefördert, wobei die gesamten Baukosten etwas über 6 Millionen Euro betragen. Die 26 Wohneinheiten von den "Wohnungsfreunden" werden mit etwas mehr als 2,2 Millionen Euro bei Gesamtbaukosten von rund 4 Millionen Euro ebenfalls vom Land Oberösterreich gefördert.

WearFair09 - Linz wird zum europäischen Trendsetter für faire Mode

(LK) Aussteller/innen und Modelabels aus fünf Nationen, internationale Expert/innen und zahlreiche Prominente machen Linz mit der Messe WearFair zur europäischen Metropole für faire und ökologische Mode.
Südwind und das Klimabündnis veranstalten vom 11. bis 13. September 2009 bereits zum zweiten Mal die WearFair, diesmal in der Linzer Arbeiterkammer. Im Rahmen der Messe zeigen Modelabels aus fünf Nationen, wie attraktiv faire Mode ist. Unterstützt werden die Veranstalter dabei seitens des Umweltressorts des Landes Oberösterreich durch die Oö. Akademie für Umwelt und Natur sowie durch die Arbeiterkammer OÖ.
Südwind setzt sich als entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisation seit 30 Jahren für eine nachhaltige globale Entwicklung, Menschenrechte und faire Arbeitsbedingungen weltweit ein. Durch schulische und außerschulische Bildungsarbeit, die Herausgabe des Südwind-Magazins und anderer Publikationen thematisiert Südwind in Österreich globale Zusammenhänge und ihre Auswirkungen. Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen, Kampagnen- und Informationsarbeit, engagiert sich Südwind für eine gerechtere Welt. Das Klimabündnis ist eine globale Partnerschaft zum Schutz des Weltklimas zwischen rund 1.600 europäischen Städten und Gemeinden und den indigenen Völkern der Amazonas- Regenwaldgebiete. Gemeinsames Ziel ist es, Schritte gegen die fortschreitende Erderwärmung zu setzen. Daher haben sich die Mitglieder verpflichtet, ihren Ausstoß an Treibhausgasen, allen voran Kohlendioxid, zu reduzieren und die Bündnis-Partner/innen in Amazonien bei der Erhaltung des Regenwaldes als ihren Lebensraum zu unterstützen. Alleine in Oberösterreich sind derzeit neben dem Land auch 193 Gemeinden, 230 Betriebe und 52 Schulen sowie die Diözese Linz aktive Partner im Klimabündnis.

 

"Damit Mode tatsächlich gekauft wird, muss sie vor allem gefallen", ist Sabine Lindorfer, Ex- Miss Austria überzeugt. "Dass faire und ökologische Mode auch stylisch und trendy ist, wird die WearFair09 zeigen" meinte sie im Pressegespräch. Die Messe wendet sich an Konsument/innen, die sich für Mode aus garantiert fairer und ökologisch unbedenklicher Produktion interessieren und sich über das Angebot an Unternehmen und Marken informieren möchten. Diese kann im Rahmen der WearFair09 bestaunt, probiert und gekauft werden. "Qualitätskleidung aus Biobaumwolle ist nicht nur für die Konsumentinnen und Konsumenten gesünder, sondern durch den Verzicht auf Gentechnik, chemischen Dünger, Pestizide und Entlaubungsmittel auch klimaschonender", begründete Norbert Rainer das Engagement des Klimabündnis Oberösterreich die Messe zu veranstalten. "Eine Näherin in China verdient im Jahr durchschnittlich 840 Euro, sie bräuchte aber mindestens doppelt so viel, um ein menschenwürdiges Leben führen zu können" macht Johannes Heiml von der veranstaltenden entwicklungspolitischen Organisation Südwind die Überlegungen, die zu dieser Veranstaltung führten, klar. "Es ist unfair, dass der Lohn einer Näherin einer konventionell hergestellten Jeans in China lediglich 1 % des Verkaufspreises in Europa ausmacht." "Wir merken, dass der Unmut der Konsumentinnen und Konsumenten über diese Zustände zunimmt", beobachtete Georg Rathwallner, Leiter der Konsumenteninformation AK , und merkte an, dass ökofaire Mode immer mehr zum Trend werde.

 

Konsument/innenschutz-Landesrat Rudi Anschober unterstreicht jedoch, dass "wir den
Konsumentinnen und Konsumenten bewusst machen müssen, welche Macht sie mit dem Griff ins Regal haben. Nicht nur in Hinblick auf klimaschonenden Einkauf, sondern auch hinsichtlich fairer und sozial gerechter Arbeitsbedingungen in den produzierenden Ländern. Das wird im Bereich der Textilien besonders gut sichtbar."
Dass es an Anbietern mittlerweile nicht mehr mangelt, zeigt die lange Liste der Aussteller/innen. Sie präsentieren innovative Designermode, originelle Accessoires,
schadstofffreie verspielte Babymode und lokal produzierte Kleidung. Begleitet wird die WearFair09 wieder von einem umfangreichen Rahmenprogramm, dessen Auftakt die Aktion "Pimp my Shirt - Neues Styling für den guten Zweck" machen wird. Wem das eigene T-Shirt zu langweilig geworden ist, kann es zur Style-Werkstätte der WearFair bringen, die während der gesamten Messe geöffnet sein wird. Fünf Kreative aus den Bereichen Modedesign und Textilkunst nehmen sich der Shirts an und stylen sie um. Der Reinerlös der Aktion wird Näher/innen aus Bangladesch überreicht, die im Oktober bei Südwind in Linz zu Gast sein werden.

 

Eindrucksvolles Highlight des Rahmenprogramms wird die WearFair Modenschau am Freitag, den 11. September 2009 sein. Die Präsentation der fairen Mode am Laufsteg übernimmt Ex-Miss Austria Sabine Lindorfer. Eine prominent besetzte Expert/innenjury mit LR Rudi Anschober, AK Vizepräsidentin Christine Lengauer und Modefachleuten aus ganz Österreich werden die präsentierte Mode kommentieren. Eine der Expert/innen für faire und ökologische Mode im deutschsprachigen Raum, Dr.in Kirsten Brodde, wird am Samstag, den 12. September zum Thema "Wie und wo man grüne und faire Mode findet und sich vor Öko-Etikettenschwindel schützt" referieren. Zur anschließenden Podiumsdiskussion sind Vertreter/innen der Clean Clothes Kampagne und Expert/innen aus den Bereichen Wirtschaft und Politik geladen. Die Kinder- und Babymodenschau am Sonntag, den 13. September, zeigt was ganz kleinen Zwergen steht und was auch größere Zwerge "cool" finden. Drei spezifische Fachforen für Händler/innen, Designer/innen und Produzent/innen informieren über die Themen"Gütesiegel und Labels", "Quellen fairer/ökologischer Textilfasern und Stoffe" und "Ökologisches Färben" und bieten Möglichkeiten zum brancheninternen Austausch und der Vernetzung. Abgerundet wird das Programm durch Filmvorführungen, ein Gewinnspiel, kostenlose Kinderbetreuung und ein biofaires Buffet für Besucher/innen.
Der Eintritt ist frei!
Liste der AusstellerInnen: www.wearfair.at _ Presse _ AusstellerInnenliste
Detailliertes Programm: www.wearfair.at _ BesucherInnen _ Programm
Pressefotos: www.wearfair.at _ Presse _ Fotodownload

 

Rückfragen:
Mag. Johannes Heiml MBA, Südwind
Tel.: (+43 70) 79 56 64 - 3
Mobil: (+43 650) 736 10 47
E-Mail: johannes.heiml@suedwind.at
Icon Externer Linkwww.suedwind-agentur.at/ooe

Aus der Sitzung der Oö. Landesregierung

(LK) Weltkulturerbe Hallstatt - Dachstein

Im Rahmen von "Weltkulturerbe Hallstatt – Dachstein/Salzkammergut" werden weitere Teilprojekte bewilligt. Darunter das Projekt "Welterbewanderwelt Dachstein - Krippenstein", das die Attraktivierung des Krippensteingipfels vorsieht. Die Neugestaltung des Gipfelbereiches beinhaltet eine Aussichtsplattform mit direktem Blick nach Hallstatt mit Relax-Area sowie die Installation eines "Augmented Reality Fernglases", einer nahtlosen Verschmelzung von realen und digitalen Inhalten am Berg. Ein weiterer Teilbereich ist die Umrüstung und Nachnutzung des Landesausstellungsgebäudes Schloss Neuwildenstein in Bad Goisern, das zu einem Kompetenzzentrum der Handwerkskultur umgestaltet wird. Weiters soll die Landesmusikschule Bad Goisern außerhalb der Unterrichtszeiten für Fortbildung, kulturellen Austausch und Förderung der regionalen Musikbewegung dienen. Dafür wird in die Instrumentalausstattung für Musikseminare und die technische Ausstattung für musik- und kunstübergreifende Produktionen investiert. Die Oö. Landesregierung stellte dafür in ihrer Sitzung am 7. September 2009 123.300 Euro Zur Verfügung.

 

Grenzübergreifendes Tourismusprojekt "Donausteig"
Im grenzübergreifenden EU-Strukturfondsprogramm zwischen Bayern und Österreich wurde das Wanderprojekt "Donausteig" entwickelt, um Impulse für die touristische Struktur durch Saisonverlängerung und Qualitätsverbesserung zu entwickeln. Im "Donausteig" wurden die besten regionalen Wanderwege gebündelt, Wander-Events eingerichtet sowie Bahn- und Schiffsanbindungen für die Gäste-Kommunikation standardmäßig eingebunden. Das Land hat eine Kofinanzierung zugesagt und für dieses Projekt 220.500 Euro zur Verfügung gestellt.

 

VIII. Ausbaustufe am Motorenwerk Steyr
Die BMW Motoren GmbH in Steyr baut seit den Jahren 2005 bis 2010 die Motorenfertigung im Werk Steyr weiter aus. Schwerpunktmäßig wird in der Dieselmotorentechnologie geforscht und entwickelt. Damit sind auch weitere Investitionen zur Reduzierung der Umweltbelastung des Werkes sowie Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter/innen und Lehrlinge verbunden. Mit der Realisierung der VIII. Ausbaustufe des Motorenwerkes wird  ein Beschäftigungsstand von 2.400 Arbeitsplätzen auf Vollzeitbasis langfristig gesichert. Die Oö. Landesregierung gab dafür einen weiteren, nicht rückzahlbaren Investitionsbeitrag von über einer halben Million Euro frei.

 

Pilotprojekt "Re-use-Shop " 
Das Pilotprojekt "Re-use-Shop " ist eine Idee zur landesweiten Vernetzung von sozialen Integrationsunternehmen und der kommunalen Abfallwirtschaft bei Sammlung, Aufbereitung und Verkauf von gebrauchten Produkten mit dem Ziel, die Umwelt nachhaltig zu entlasten, arbeitsmarktpolitische Zielgruppen zu beschäftigen und günstige Einkaufsmöglichkeiten zu bieten. Qualitative, geprüfte Gebrauchtwaren werden unter der Produktlinie "ReVital – ökologisch, günstig, sozial" mit einheitlichen Qualitätskriterien angeboten werden. Für den Pilot-Shop in Leonding wird eine 50.000 Euro-Beihilfe ausbezahlt.

 

Alten- und Pflegeheime
Zu den Kosten der Errichtung der Alten– und Pflegeheime in Gallspach (Franziskanerinnen von Vöcklbruck) und in Marchtrenk steuert das Land einmalige Beihilfen aus dem Sozialtopf insgesamt über einer halben Million Euro bei.

 

Produktionsschule Ried errichtet
Dem BFI OÖ wird zu den Kosten der Errichtung einer Produktionsschule in Ried im Innkreis eine einmalige Beihilfe in Höhe von 226.000 Euro gewährt. Vordringliche Ziele einer Produktionsschule sind vor allem die Stabilisierung, Motivationssteigerung, Vermittlung von fachlichen Fähigkeiten, (Re-)Integration in den Arbeitsmarkt oder in eine schulische Ausbildung. Eine Besonderheit der Produktionsschulen liegt im pädagogischen Ansatz, welcher freies Lernen durch praktisches Tun und Handeln ermöglichen soll. Das Selbstvertrauen der Jugendlichen wird gestärkt und somit ein wichtiger Impuls in Richtung Berufsorientierung und beruflichen Perspektiven gegeben.

 

Neue Naturschutzgebiete
In der Gemeinde Laussa wird die "Kalksteinmauer Laussa" und in den Gemeinden Bad Ischl und Bad Goisern die "Katrin" zum  Naturschutzgebiet erklärt.

Termine der Beratungsstellen

Jugendberatung und Jugendinformation

 

(LK) Beratung, Infos und Tipps für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, kostenlos  und persönlich.

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 17 99: Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at, Icon Externer Linkwww.jugendservice.at
  • Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. (+43 7272) 758 23, Dienstag und Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Linzer Straße 22, 4780 Schärding, Tel. (+43 7712) 357 07, Dienstag und Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Ried im Innkreis, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. (+43 7752) 715 15, Dienstag und Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: Jugendservice-Ried@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. (+43 7942) 725 72, Montag und Mittwoch von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Gmunden, Kirchengasse 9, 4810 Gmunden, Tel. +43 7612/17 99, Montag und Mittwoch von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. +43 7248/644 64, Montag und Mittwoch von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. (+43 7262) 581 86, Montag und Mittwoch von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservicestelle-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Rohrbach, Pfarrplatz 1, 4150 Rohrbach, Tel. (+43 7289) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Steyr, Bahnhofstraße 1, 4400 Steyr, Tel. (+43 7252) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels, Vogelweiderstraße 5, 4600 Wels, Tel. (+43 7242) 21 14-11, Dienstag und Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at
  • Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. (+43 7722) 222 33, Dienstag und Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at
  • Jugendservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. (+43 7672) 757 00, Dienstag und Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mailjugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.

 

Oberösterreichische Kinder- und Jugendanwaltschaft/KiJA

 

Kinderrechtliche Beratungen der KiJA OÖ.
Psychosoziale und juristische Beratung und Begleitung für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen.
Auskünfte und Informationsmaterialien zu Kinder- und Jugendrechten.
Vertraulich und kostenlos.
Tel. (+43 732) 77 97 77
Telefonische und persönliche Beratungszeiten:
MO - FR 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
MO, DI und DO 14:00 Uhr - 16:00 Uhr und nach Vereinbarung.
E-Mail: kija@ooe.gv.at

Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der KiJA OÖ.
Das Angebot der Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der Kinder- und Jugendanwaltschaft OÖ. ist für Kinder und Jugendliche kostenlos und umfasst Workshops mit Schulklassen, Mobbingberatung für Mobbingopfer, -täter und deren Eltern, Lehrer/innen-Fortbildungen und schulbegleitende Projekte.
Tel. (+43 664) 15 21 824
Telefonische Beratungszeiten:
MO 7:30 Uhr - 16:00 Uhr
DI - DO 7:30 Uhr - 13:00 Uhr
E-Mail: mobbingstelle.kija@a1.net

Kinder- und Jugendanwaltschaft Oberösterreich/KiJA OÖ.
Kärntnerstraße 10
4021 Linz
Icon Externer Linkwww.kija-ooe.at

 

Antidiskriminierungsstelle des Landes

 

(LK) Der Aufgabenbereich der Antidiskriminierungsstelle erstreckt sich auf alle Angelegenheiten des Landes, der Städte und der Gemeinden, sofern diese Angelegenheiten in die Gesetzgebungskompetenz des Landes fallen. Aufgabe der Antidiskriminierungsstelle ist unter anderem die Förderung und die Verwirklichung der Gleichbehandlung.
Personen, die diskriminiert oder belästigt werden, wurden oder dies vermuten können sich zur Wahrung ihrer Rechte kostenlos anonym und vertraulich an die Antidiskriminierungsstelle des Landes wenden:
Antidiskriminierungsstelle beim Amt der Oberösterreichischen Landesregierung
Klosterstraße 7
4021 Linz
Tel.: (+43 732) 77 20-114 46
Fax.: (+43 732) 77 20-116 21
E-Mail: as.post@ooe.gv.at

Mo, Di, Do: 09:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr
Mi, Fr: 09:00 - 12:00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung
Um Voranmeldung wird gebeten!

 

O.Ö. Energiesparverband

 

(LK) Produktunabhängige Energieberatung für Haushalte, Unternehmen und Gemeinden erhalten Sie beim O.Ö. Energiesparverband.
Montag bis Freitag von 08:00 bis 17:00 Uhr,
Landstraße 45, 4020 Linz
Energiesparhotline:
(+43) 800 205 206 oder (+43 732) 77 20-148 60
E-Mail: office@esv.or.at, Icon Externer Linkwww.energiesparverband.at

 

EU-Auskünfte

 

(LK) Kostenlose Auskünfte zum Themenbereich EU und EWR gibt es im Europa-Büro des Landes , Amt der Oö. Landesregierung, Altstadt 30, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 77 20-140 20, Fax: (+43 732) 77 20-140 22.

 

Erziehungs- und Familienberatungszentrum Ried im Innkreis,
Riedholzstraße 17, 4910 Ried im Innkreis

 

(LK) Familienberatungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: (+43 7752) 912-361
  • jeden Donnerstag von 17:30 bis 19:30 Uhr

Erziehungsberatungsstelle

  • Parkgasse 1, 4910 Ried
  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: (+43 7752) 912-361

Familientherapeutische Beratungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: (+43 732) 66 64 12

Mutterberatung

  • Dienstag von 09:00 bis 12:00 Uhr, Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr

Männerberatungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • (+43 732) 66 64 12

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 7. September 2009

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Wirtschafts-Landesrat KommR Viktor Sigl


zum Thema

"OÖ-Paket für Jugendbeschäftigung - Neue Perspektiven für Oberösterreichs Jugend: Meine Lehre - meine Chance!"

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Pressekonferenz am 7. September 2009

Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl


zum Thema

"Grundsatzbeschluss für Maßnahmenpaket Haid - Zukunftsaussicht - Entlastung tausender Bewohner/innen von Haid und Pucking"

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Pressekonferenz am 7. September 2009

Landesrat Rudi Anschober


zum Thema

"Kein Atomülllager an der Grenze zum Mühlviertel"

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Pressekonferenz am 5. September 2009

Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl


zum Thema

"Eröffnung Baulos 'Lange Gasse' auf L 1354 Sierninghofener Straße - Weitere Gefahrenstelle im oö. Straßennetz wurde entschärft"

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Pressekonferenz am 4. September 2009

Joachim Herrmann (Staatsminister des Innern des Freistaates Bayern), Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Generaldirektor Mag. Dr. Ludwig Scharinger, Sicherheitsdirektor Dr. Alois Lißl und Polizeipräsident von Niederbayern Josef Rückl


zum Thema

"Grenzüberschreitende Sicherheitsstrategie für Oberösterreich und Bayern"

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Presseinformationen

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at