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Landeskorrespondenz Nr. 201 vom 1. September 2009

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Kein AMAG-Verkauf!

Constantia Packaging spricht Klartext!

 

(LK) Aufgrund der verschiedenen Meldungen rund um die AMAG in den letzten Tagen hat am 31. August 2009 Landeshauptmann Dr. Pühringer den Vorsitzenden des Vorstandes der Constantia Packaging Dr. Hanno M. Bästlein in dieser Angelegenheit konsultiert, da für Oberösterreich der Erhalt des Standortes Ranshofen und überhaupt die Zukunft der AMAG von größter Bedeutung ist.

Vorstandsvorsitzender Dr. Hanno M. Bästlein teilte überraschenderweise Landeshauptmann Dr. Pühringer mit, dass keine einzige Aktie der AMAG bis auf Weiteres verkauft werde. Weder der Vorstand noch der Aufsichtsrat hatten sich damit befasst, da im Mittelpunkt der Bemühungen derzeit ein Art Generalvergleich stehe, den man anstrebe.

 

Bei diesem Generalvergleich geht es über angebliche Ansprüche der Fries-Gruppe sowie der Immoeast an die Constantia Packaging D.B. Holland. Die Constantia Packaging D.B. ist die 91 %ige Eigentümerin der Constantia Packaging AG in Wien, welche 90 %-Eigentümerin der AMAG ist.

 

Laut Auskunft von Dr. Hanno Bästlein werden diese Verhandlungen mindestens bis in den Spätherbst dauern. Daher sei man auch zu Verkaufsgesprächen weder ermächtigt, noch bereit und werde diese auch nicht führen.

 

Ob die Constantia Packaging überhaupt Anteile verkauft, werde sie nach den Vergleichsverhandlungen beraten.

 

Landeshauptmann Pühringer erreichte die Zusicherung, dass das Land Oberösterreich über den Verlauf der Verhandlungen bzw. über einen beabsichtigten Verkauf rechtzeitig informiert wird, was ihm auch seitens des Vorstandsvorsitzenden zugesichert wurde.

 

Landeshauptmann Pühringer: "Ich bin froh, dass derzeit nicht verkauft wird, damit wir an einer guten Zukunftslösung für die AMAG im Fall eines Anteilsverkaufs mitwirken können." Pühringer versicherte nochmals, dass ihm eine oö. Lösung natürlich auch unter starker Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ganz besonders wichtig ist und teilte mit, dass er die neue Situation noch heute mit den AMAG-Verantwortlichen beraten werde.

 

Landeshauptmann Pühringer: "Wir brauchen Beruhigung in der Belegschaft und in der Region und die ist für´s Erste mit der klaren Aussage von Vorstandsvorsitzenden Dr. Hanno Bästlein gegeben."

Einladung zum Chat mit LR Sigl im virtuellen Jugendzentrum www.cyberjuz.at

Jugend-Landesrat Viktor Sigl: "In diesem Chat stelle ich mich den Wünschen und Anliegen der oö. Jugendlichen."

 

(LK) Am Mittwoch, 2. September 2009, von 18.30 bis 19.30 Uhr kommt Wirtschafts- und Jugend-Landesrat Viktor Sigl in den Chat-Room des virtuellen Jugendzentrums CyberJuz. Eine Stunde lang können alle Jugendliche Fragen, Wünsche und Anliegen mit ihrem Jugendpolitiker besprechen.
"Also, einloggen auf Icon Externer Linkwww.cyberjuz.at und los chatten. Ich freue mich schon auf die Anfragen zahlreicher Chatter", lädt Landesrat Viktor Sigl ein.

"Wettbewerb der Ideen 2009" Herausragende Ideen und Projekte der oö. Dorf- & Stadtentwicklungsvereine zur besseren Grünraumgestaltung in den Gemeinden prämiert

(LK) Herausragende Projekte und Ideen von oö. Dorf- & Stadtentwicklungsvereinen, die die Grünausstattung in den Städten, Gemeinden und Dörfern verbessern und somit wesentlich zur guten Lebensqualität beitragen, wurden beim "Wettbewerb der Ideen 2009" des Landes prämiert. "Die Preisträger haben eindrucksvoll gezeigt, wie es gelingt, mit der Einbeziehung der Bevölkerung, ihre Orte noch lebens- und liebenswerter zu machen. Ausreichend Grünraum in den Gemeinden schafft eine spezielle Atmosphäre und verbreitet Lebendigkeit. Ich danke allen für ihren Einsatz", sagt Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl, Obmann des Oö. Landesverbands der Dorf- & Stadtentwicklungsvereine, bei der Preisverleihung in Schärding. 35 Projekte und Ideen aus 32 Gemeinden wurden bei dem von der Raiffeisenlandesbank unterstützten Landeswettbewerb eingereicht. Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl und RLB Generaldirektor Dr. Ludwig Scharinger zeichneten die Sieger-Gemeinden für ihre umgesetzten Projekte aus: 1. Platz: Verein "Moosbach Zukunft" (BR), 2. Platz: Verein "Kirchheimer Zukunft" (RI), 3. Platz: Gemeinde Zwettl an der Rodl (UU). Für die beste Idee wurde die Gemeinde Hofkirchen im Mühlkreis (RO) ausgezeichnet.

 

Umgesetzte Projekte

 

1. Preis – 3.000 Euro

Verein "Moosbach Zukunft" (BR)
Ein Schüler - Ein Baum - Unser Schulwald

Dem Dorferneuerungsverein "Moosbach Zukunft" ist es ein Anliegen, dass die jungen Menschen in der kleinen Gemeinde bleiben. Durch die geringe Zahl an Arbeitsplätzen ist die Abwanderung natürlich eine Gefahr. Ziel des Vereins ist es, schon bei Volksschulkindern den Grundstein für die Identifikation mit Moosbach zu legen. Vom Verein sind zunächst dazu viele Ideen gesammelt worden. Ein wichtiges Kriterium bei der Wahl, welche der Ideen umgesetzt werden soll, ist der Gedanke, mit möglichst geringem finanziellem Aufwand die höchstmögliche Wirkung zu erzielen.
So ist die Idee „Ein Schüler - Ein Baum – Unser Schulwald“ schließlich ausgewählt und umgesetzt worden.

 

Jedes Volksschulkind pflanzt mit den Eltern einen Baum, der mit einer Aluminiumtafel versehen wird, auf der der Name des Kindes und das Pflanzjahr eingraviert sind.
Das dafür benötigte Grundstück, das in ca. 100 Metern Entfernung von der Volksschule liegt, hat die Gemeinde vom Gewässerbezirk angekauft. Dieser beteiligt sich am Projekt durch sein Angebot, die benötigten Jungbäume zu spenden.
Auch die Volksschulleiterin ist von der Idee begeistert und baut diese in den Unterricht ein. Die Kinder zeichnen die Bäume, lernen die verschiedenen Arten nicht nur an Bildern, sondern direkt in der Natur kennen und beobachten die Bäume im Wechsel der Jahreszeiten. Diese Beschäftigung bringt den Kindern eine Verwurzelung mit ihren Bäumen, mit der Natur und damit auch mit ihrer Gemeinde, wie es der Idee des Vereines entspricht.
Ein Vater einer Volksschülerin sagt:
"Jedes Mal, wenn ich mit meiner Tochter beim Schulwald vorbeigehe, zeigt sie mir ihren selbst gepflanzten Baum und kontrolliert das Wachstum des Baumes und ob es ihm gut geht. Sie ist sehr stolz darauf, mit ihrem Bäumchen ein Teil des Waldes zu sein."

 

Die Kosten für die Namensschilder und für eine Informationstafel trägt die Gemeinde. Die Mäharbeiten werden vom Obmann des Dorferneuerungsvereines kostenlos durchgeführt.

 

2. Preis – 2.000 Euro

Verein "Kirchheimer Zukunft"  (RI)
Naturnahe Umfeldgestaltung

Die Gemeinde Kirchheim wurde für ihre umfassenden Bemühungen um den Grünraum in ihrer Gemeinde ausgezeichnet. Es sind in den vergangenen Jahren viele Projekte umgesetzt worden, von denen nur einige aufgezählt werden: eine Allee mit heimischen Bäumen entlang der Bundesstraße, ein Hildegard von Bingen – Lehrpfad, eine naturnahe Bepflanzung im Friedhofsbereich und die sehr gut besuchten Gartentage. So haben am "Tag der offenen Gartentür" im Jahr 2008 rund 6.000 Besucher/innen 14 geöffnete private Gärten in der Gemeinde besucht.
Als Hauptprojekt für den "Wettbewerb der Ideen 2009" hat Kirchheim die naturnahe Umfeldgestaltung vor der Volksschule, dem Kindergarten und dem Musikprobenraum eingereicht. Die Außenräume um diesen Gebäudekomplex sind mit typisch dörflichen Freiraumelementen neu gestaltet worden: Im Schulgarten sind ein Freiluft-Klassenzimmer mit Arena, Naschhecken, Kräuter, ein Teich mit Steg und Wildblumenwiesen zu finden. Die Wege sind mit wassergebundenen Decken, Schotterrasen oder mit sicker- und bewuchsfähigen Oberflächenmaterialien angelegt worden. Stützmauern zur Hangbefestigung sind begrünt oder als Trockenmauern errichtet worden. Aus einem alten Brunnen wird ein neu angelegter Bach gespeist. Das Dachwasser versickert in Feuchtgräben.

Die Anlage wird mit Feuerstelle, Sumpfbiotop und Obstbäumen auch von der Dorfbevölkerung als Dorfpark genutzt.

 

3. Preis – 1.000 Euro

Marktgemeinde Zwettl an der Rodl (UU)
Begehbarer Bach und Freispielgestaltung

"Über das Wasser gehen" ist die Idee, die eine Arbeitsgruppe in der Ortsentwicklung geboren hat. Diese Idee ist leicht umzusetzen, da sich die Kosten in Grenzen halten. So kann man vom Bienenmuseum über Granitsteine, die im Flussbett verlegt sind, bis zur Mündung des Distelbaches in die Rodl den Ort durchqueren. Der Weg verläuft dann weiter entlang der Rodl zum Freibad. So ist eine völlig autofreie Verbindung für Fußgänger/innen im Ortskern entstanden, die bei Kindern sehr beliebt ist.
Eine besondere Attraktion ist der „Sauzipf“, ein beliebtes Platzerl, das vielfältig genutzt wird: Es ist eine Wiese, wo einerseits Skulpturen platziert sind und kulturelle Veranstaltungen stattfinden und andrerseits die Kinder in der angrenzenden Rodl eine Bademöglichkeit vorfinden, mit einem Floß fahren oder einem Wasserrad spielen können.
Die zweite Idee ist die Gestaltung eines Freiraumes durch Kinder. Zum Thema "Umwelterziehung" haben Kinder des Kindergartens und der Volksschule unter dem Motto "selbst geplant, selbst gemacht, selbst erlebt und selbst gefühlt" diese Idee umgesetzt. Gemeinsam mit den Kindern sind 600 Wildsträucher gepflanzt worden, teilweise sind auch Patenschaften übernommen worden. Dabei lernen die Kinder die Arten der Gehölze kennen und es ist ein ökologisch wertvolles, reich strukturiertes Gelände entstanden. Mit Sandkästen, Spielgeräten, Laufbahn, Sprunggrube und Funcourt ist das Areal als Erholungsgebiet und Spielplatzgelände zusätzlich aufgewertet worden.

 

Preise - Ideen

1. Preis – 1.000 Euro

Marktgemeinde Hofkirchen im Mühlkreis (RO)
Labyrinthe

"Mehrere Wettbewerbsteilnehmer haben Projekte mit Labyrinthen als Zentralthema oder als Teilelement eingereicht. In der Marktgemeinde Hofkirchen/Mühlkreis hat man sich jedoch am intensivsten mit diesem Thema beschäftigt", so die Begründung der Jury. Es sind drei Labyrinthe geplant, die durch Wanderwege miteinander verbunden werden. Eines ist bereits fertig, eines befindet sich in Bau und das dritte Labyrinth soll in Kürze gebaut werden.

 

Labyrinthe sind sehr alte Symbole, die es in vielen Ländern und Kulturkreisen gibt. Sie sind gekennzeichnet als Weg, der zur Mitte führt. Das Labyrinth im klassischen Sinn soll in Hofkirchen im Mühlkreis Thema werden – als Zeichen für das Miteinander in der Gemeinde. Auch der touristische Aspekt wird nach der Fertigstellung aller drei Labyrinthe eine wichtige Rolle spielen.

 

Die Gemeinde Meggenhofen (GR) und ihr Dorfentwicklungsverein (Projekt: Natur-Spiel-Park) sowie Landshut, ein Dorf in Unterweißenbach (FR) (Projekt: Konzept zur Gestaltung von Landshut), erhielten für ihre Einreichungen je einen Anerkennungspreis in der Höhe von 500 Euro.

 

"Den Dorf- und Stadtentwicklungsvereinen gelingt es, die Bürgerinnen und Bürger in die kommunalen Projekte einzubeziehen und für sich selbst Lebensqualität aktiv mitzugestalten", freut sich Viktor Sigl, dass bereits 150 Dorf- & Stadtentwicklungsvereine von den Mitgliedsvorteilen im Landesverband profitieren und zu den "L(i)ebenswerten Gemeinden" in Oberösterreich zählen. Seit 2003 hat das Land (Geschäftsstelle für Dorf- & Stadtentwicklung) Dorf- und Stadtentwicklungsprojekte in ganz Oberösterreich mit rund 7,9 Millionen Euro gefördert – heuer mit einem besonderen Förderschwerpunkt für Grünraumprojekte.

 

"Der ländliche Raum muss funktionsfähig und lebenswert bleiben. Die Raiffeisenbankengruppe Oberösterreich ist in allen Orten und Städten fest verankert. Wir sehen es als unsere Aufgabe, unsere Gemeinden nicht nur mit innovativen Finanzierungsmodellen zu unterstützen, sondern auch Ideenförderer und Ideenbringer zu sein. Daher unterstützen wir den Wettbewerb der Ideen, der nicht nur ausgewählte Projekte auszeichnet, sondern auch wertvolle Anregungen gibt“, so Dr. Ludwig Scharinger, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank OÖ.

 

1.Preis: Moosbach
Den 1. Preis und damit den Siegerscheck in der Höhe von 3.000 Euro nahmen Bürgermeister Johann Scharf, Vereinsobmann Gottfried Eiblmeier, weitere Vereinsmitglieder und eine Delegation der Gemeinde Moosbach aus der Oberpfalz von Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl und RLB Generaldirektor Dr. Ludwig Scharinger entgegen.

 

2.Preis: Kirchheim im Innkreis
Bürgermeister Hans Hartl, Vereinsobmann Franz Pfeffer und weitere Vereinsmitglieder bekamen von Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl und RLB Generaldirektor Dr. Ludwig Scharinger den Scheck in der Höhe von 2.000 Euro für den 2. Platz überreicht.

 

3.Preis: Gemeinde Zwettl an der Rodl
v.l.n.r.: RLB Generaldirektor Dr. Ludwig Scharinger, Vize-Bürgermeister Alois Reisenberger, Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl

 

Beste Idee: Den Sonderpreis für die beste Idee nahmen der Bürgermeister von Hofkirchen im Mühlkreis Martin Raab, Vereinsobmann Rudolf Dieplinger und Claudia Woldan von Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl und RLB Generaldirektor Dr. Ludwig Scharinger entgegen.

Manifest für Selbstbestimmungsrecht bei grüner Gentechnik

LR Stockinger: Nicht Bürokratie, sondern Demokratie soll entscheiden "Wir wissen selbst besser, was gut für unser Land ist"

 

(LK) In einer gemeinsamen Erklärung verlangen Oberösterreich und Bayern heute in München mit weiteren fünf europäischen Regionen ein klares Selbstbestimmungsrecht der Regionen bei gentechnisch verändertem Saatgut auf den Feldern.

 

"Nicht die Brüsseler Bürokraten, sondern die Menschen vor Ort wissen, was gut für sie ist. Somit soll jedes Land und jede Region für sich entscheiden können", verlangt Oberösterreichs Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger, Vizepräsident im Netzwerk gentechnikfreier Regionen Europas.

 

"Statt dem von der Europäischen Kommission über die Koexistenz erzwungenen Nebeneinander von Gentechnik und Nicht-Gentechnik soll das Selbstbestimmungsrecht und die freie Entscheidung der Regionen künftig greifen."

 

Oberösterreich hat auch wissenschaftlich bewiesen, dass in einer kleinstrukturierten bäuerlichen Landwirtschaft der Gentechnikanbau nicht möglich ist, ohne das Feld des Nachbarn zu schädigen.

 

Wenn ein Land in den Gentechnikanbau einsteigt, verliert es gleichsam die Unschuld. Ein GVO-Verschmutzungsschleier ist nicht mehr aus dem Naturhaushalt wegzubringen.

 

"Genau das wollen wir in Oberösterreich nicht", sagt Landesrat Stockinger, der das Profil des Genusslandes Oberösterreich als sauberes Agrarland mit aller Konsequenz bewahren will.

 

Dass jetzt Bayern mit im Boot der Gentechnikskeptiker ist, bezeichnet Stockinger als riesen Fortschritt. "Gemeinsam haben wir natürlich die Chance, das Selbstbestimmungsrecht auf europäischer Ebene durchzusetzen."

"Die Zukunft des Gentechnik-Einsatzes auf den Feldern muss in Europa demokratisch und nicht bürokratisch entschieden werden", sagt Landesrat Stockinger als Vizepräsident des europäischen Netzwerkes gentechnikfreier Regionen, dem jetzt 51 Regionen angehören. Stockinger: "Heute habe ich Bayern offiziell eingeladen, als 52. Region dem Netzwerk beizutreten."

Beilage:

Gemeinsame Erklärung anlässlich des Regionen-Gipfels zur Gentechnik in Europa am 1. September 2009 in München 547,03 KB)

Waldthemenwege in Oberösterreich - Neuer Folder führt zu interessanten Ausflugszielen für Familien

Der Wald ist ein prägendes Element unserer Landschaft und trägt wesentlich zum Wohlbefinden der Menschen bei. Waldthemenwege geben Einblick in die wunderbare Welt des Waldes und laden zum gemeinsamen Wandern ein

 

(LK) Entspannung, Erholung, Erlebnis und Bewegung sind die wesentlichsten Gründe dafür, warum Menschen in ihrer Freizeit zu einem Ausflug oder zu einer Wanderung ins Grüne aufbrechen. Kinder und Jugendliche können dabei eine positive Beziehung zur Natur und zum Wald aufbauen, die in der heutigen virtuellen Welt von Computer und Fernsehen ohnehin in Gefahr ist, mehr und mehr verloren zu gehen.

 

"Waldthemenwege kommen diesen Bedürfnissen und Wünschen der Menschen in besonderer Weise nach und bieten überdies viel Wissenswertes über Pflanzen, Tiere sowie über naturnahe Waldwirtschaft und den nachwachsenden Rohstoff Holz", erläutert Landesrat Dr. Josef Stockinger. Pädagogisch gut aufbereitete Waldthemenwege ermöglichen zudem ein spielerisches und erlebnisbetontes Lernen mit "Hand, Herz und Hirn". Bei einigen dieser Wege bieten zertifizierte Waldpädagog/innen zusätzlich Führungen an.

 

Der Oö. Landesforstdienst hat einen Folder zusammengestellt, der 22 besonders interessante Waldthemen- und Walderlebniswege im Bundesland Oberösterreich anführt. Neben der Weglänge und der Entfernung zum Ortskern wird auch die Befahrbarkeit mit Kinderwagen oder Rollstuhl, die Einkehrmöglichkeit entlang des Weges und die Art der Gestaltung der Elemente beschrieben.
"Viele Menschen wissen nur wenig über die Ausflugsziele in der näheren Umgebung. Dieser Folder beinhaltet Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung und ist somit für Familien besonders interessant", ist Landesrat Stockinger überzeugt.

 

Der Folder kann bei der Abteilung Land und Forstwirtschaft des Amtes der Oö. Landesregierung unter der Telefonnummer (+43 732) 77 20-146 61 bzw. unter E-Mail: LFW.Post@ooe.gv.at angefordert werden. Auch die Bestellung oder der Download von der Homepage des Landes Oberösterreich (www.land-oberoesterreich.gv.at: Themen > Publikationen > Land- und Forstwirtschaft) ist möglich.

Beilage:

Folder Waldthemenwege 337,37 KB)

LR Kepplinger nimmt Spatenstich für 21 Mietwohnungen in Walding vor

(LK) Am Dienstag, dem 1. September 2009, besucht Wohnbau-Landesrat Dr. Hermann Kepplinger die Gemeinde Walding, um den Spatenstich für eine Wohnanlage mit 21 Mietwohnungen samt Tiefgarage vorzunehmen, die von der "Neuen Heimat" errichtet werden. Der Spatenstich findet um 11.00 Uhr statt.

 

Diese Wohnanlage besteht aus drei Baukörpern mit insgesamt 37 Mietwohnungen, die in zwei Bauabschnitten errichtet werden. Alle Wohnungen sind mit einer nach Süden ausgerichteten Loggia geplant, wobei die Erdgeschoßwohnungen zusätzlich mit einem Privatgarten ausgestattet werden. Das Grundstück selber befindet sich in Zentrumsnähe, wodurch Kindergarten, Schule, Gemeinde sowie Nahversorger, Freizeiteinrichtungen und Haltestellen für Bus und Bahn unmittelbar zu erreichen sind.

 

Die Beheizung der Wohneinheiten erfolgt über eine Gemeinschaftsheizanlage mit Gasbrennwertgerät und Pufferspeicher für das Einbringen der Solarenergie. Grundsätzlich ist diese neue Wohnanlage so geplant, dass die Bedingungen für das Niedrigstenergiehaus erfüllt werden können.

 

Der Bau der 21 Mietwohnungen im ersten Bauabschnitt wird vom Land Oberösterreich mit einem Förderungsdarlehen in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro gefördert, wobei die gesamten Baukosten etwas mehr als 2,9 Millionen Euro betragen.

Termine der Beratungsstellen

Jugendberatung und Jugendinformation

 

(LK) Infos, Tipps und Beratung für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, persönlich und kostenlos.

 

Jugendservice des Landes Oberösterreich:

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 17 99: Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at, Icon Externer Linkwww.jugendservice.at
  • Jugendservice Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. (+43 7942) 725 72, Montag und Mittwoch von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservice Gmunden, Kirchengasse 9, 4810 Gmunden, Tel. (+43 7612) 17 99, Montag und Mittwoch von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugendservice Kirchdorf an der Krems, Kirchengasse 6, 4560 Kirchdorf, Tel. (+43 7582) 604 16, Montag und Mittwoch von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-kirchdorf@ooe.gv.at
  • Jugendservice Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. (+ 43 7262) 581 86, Montag und Mittwoch von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Linzer Straße 22, 4780 Schärding, Tel. (+43 7712) 357 07, Dienstag und Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. (+43 7248) 644 64, Montag und Mittwoch von 9:00 bis 12:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.

ABO - Alkoholberatung Land Oberösterreich

 

(LK) Sprech- und Beratungsstunden für Alkoholkranke und deren Angehörige finden am Donnerstag, 3. September 2009, in der Bezirkshauptmannschaft Freistadt, Promenade 5, 4240 Freistadt, von 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Ried, Parkgasse 1, 4910 Ried, von 08:00 bis 13:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung, Peuerbachstraße 26, von 14:00 bis 18:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Perg, Dirnbergerstraße 11, von 08:30 bis 12:30 Uhr und von 14:00 bis 16:00 Uhr, im Bezirk Vöcklabruck, Außenstelle 5310 Mondsee, Krankenhausstraße 8, von 08:00 bis 12:00 Uhr; im Bezirk Vöcklabruck, Dr. Anton-Bruckner-Straße 17, 4840 Vöcklabruck, von 08:00 bis 12:00 Uhr, im Bezirk Linz-Land, Außenstelle 4470 Enns, Dr. Karl Rennerstraße 31, von 14:00 bis 18:00 Uhr, im Bezirk Linz-Land, Landesdienstleistungszentrum, Kärntnerstraße 1, 4021 Linz, von 09:00 bis 12:00 Uhr, im Bezirk Schärding, im Bezirksaltenheim Schärding, Tummelplatzstraße 7, 4780 Schärding, von 08:00 bis 13:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, Esplanade 10, 4810 Gmunden, von 08:00 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Steyr, Spitalskystraße 10a, 4400 Steyr, von 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr, im Bezirk Kirchdorf a.d. Krems, Familienberatungszentrum, Pernsteinerstraße 32, 4560 Kirchdorf, von 14:00 – 18:00 Uhr, sowie im Bezirk Gmunden, Außenstelle 4820 Bad Ischl, Bahnhofstraße 10, von 14:00 bis 17:00 Uhr, statt.

 

Familienberatung

 

(LK) Familienberatung durch Arzt, Jurist und Sozialarbeiter am Donnerstag, 3. September 2009, in den Familienberatungsstellen des Landes Oberösterreich bei den Bezirkshauptmannschaften Gmunden (Tel. +43 7612/ 792-345) von 17:00 bis 19:00 Uhr und Steyr (Tel. +43 7252/ 523 61-82) von 18:00 bis 20:00 Uhr.

 

Familienberatung für den Bezirk Wels-Land

 

(LK) Familienberatungen durch einen Juristen und eine Psychologin für den Bezirk Wels-Land erfolgen nach telefonischer Vereinbarung. Anmeldungen werden während der Amtsstunden unter der Telefonnummer (+43 7242) 618-452 entgegen genommen: Montag und Donnerstag von 07:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 17:00 Uhr, Dienstag von 07:00 bis 17:00 Uhr, Mittwoch von 07:00 bis 13:00 Uhr und Freitag von 07:00 bis 12:30 Uhr.

 

O.Ö. Energiesparverband

 

(LK) Produktunabhängige Energieberatung für Haushalte, Unternehmen und Gemeinden erhalten Sie beim O.Ö. Energiesparverband.
Montag bis Freitag von 08:00 bis 17:00 Uhr,
Landstraße 45, 4020 Linz
Energiesparhotline:
(+43) 800 205 206 oder (+43 732) 77 20-148 60
E-Mail: office@esv.or.at, Icon Externer Linkwww.energiesparverband.at

 

EU-Auskünfte

 

(LK) Kostenlose Auskünfte zum Themenbereich EU und EWR gibt es im Europa-Büro des Landes , Amt der Oö. Landesregierung, Altstadt 30, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 77 20-140 20, Fax: (+43 732) 77 20-140 22.

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 1. September 2009

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Landesrat KommR Viktor Sigl


zum Thema

"Start für den Gratis-Kindergarten in Oberösterreich"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Dr. Hermann Felbermayr, Direktor der Direktion Bildung und Gesellschaft, Land
  • Dr. Barbara Trixner, Leiterin der Abteilung Kindergärten und Horte, Land

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Pressekonferenz am 31. August 2009

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Bürgermeister Dr. Franz Dobusch und Vizebürgermeister Dr. Erich Watzl


zum Thema

"Erster m³ Beton für das neue Musiktheater in Linz"

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Pressekonferenz am 31. August 2009

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer (Finanzreferent des Landes ), Heinz Köppl (Bürgermeister von Gmunden), Dir. Markus Achleitner (Geschäftsführer der Thermenholding GmbH) und VD. Alfred Bruckschlögl (Geschäftsführer der Seilbahnholding GmbH)


zum Thema

"Tourismusinvestitionen für die Traunseeregion"

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Pressekonferenz am 31. August 2009

Verkehrsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dipl.-Ing. Erich Haider


zum Thema

"Planung Busterminal Ried"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Landtagsabgeordneter Christian Makor
  • Bürgermeister Alfred Ortig
  • Vizebürgermeister Michael Steffan
  • Klaus Hölzl, Abteilung Gesamtverkehrsplanung und Öffentlicher Verkehr

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Pressekonferenz am 31. August 2009

Landeshauptmann-Stellvertreter Dipl.-Ing. Erich Haider


zum Thema

"Bilanz Bildungskonto 2009"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Dr. Christoph Jungwirth, EB-Forum Vorsitzender

Presseinformationen

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