Amt der Oö. Landesregierung
4021 Linz • Landhausplatz 1

Telefon (+43 732) 77 20-0
Fax (+43 732) 77 20-2116 68

E-Mail post@ooe.gv.at
www.land-oberoesterreich.gv.at

Landeskorrespondenz Nr. 66 vom 20. März 2009

Landeskorrespondenz

Logo Landeskorrespondenz

Landeskorrespondenz

LH Dr. Josef Pühringer zum Ableben von Prof. Dr. Gertrud Fussenegger: "Eine zentrale Leitfigur des literarischen Lebens in Oberösterreich ist von uns gegangen"

(LK) Als "Grande Dame" der zeitgenössischen österreichischen Dichtung, als aufmerksame, faszinierende, engagierte und kritische Chronistin, die in Oberösterreich ihre zweite Heimat gefunden und für unser Land viel geleistet hat", würdigt Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer die am 19. März 2009 verstorbene Autorin Prof. Dr. Gertrud Fussenegger. "Mit Prof. Dr. Gertrud Fussenegger ist eine zentrale Leitfigur des literarischen Lebens in Oberösterreich von uns gegangen."

Es fällt schwer, das Leben und Wirken von Prof. Dr. Gertrud Fussenegger in wenigen Worten zu würdigen, so Pühringer: "Ich kannte und schätzte sie als engagierte und zugleich kritische Beobachterin, die in ihrem Leben viele Grenzen überschritten hat, sich dabei gewandelt und doch sich selbst treu geblieben ist."

 

"Ich bin - soll ich sagen: leider! – keine geborene Oberösterreicherin", so lauten die ersten Zeilen in ihrem Beitrag im soeben erschienenen Buch "Erlebte Geschichte - 90 Jahre Oberösterreich, erzählt von seinen Menschen". "Allein das zeigt die tiefe Verbundenheit, die Prof. Dr. Gertrud Fussenegger Oberösterreich und seinen Menschen entgegen gebracht hat", so Pühringer. "Angesichts ihres Todes, bleibt mir nur mehr, ihr einen letzten Dank zu sagen: Danke dafür, dass sie Oberösterreich mit ihrem Werk bereichert hat, danke für ihre umfangreiche Unterstützung und Beratung, zu der sie immer gerne bereit war, Danke für ihr Engagement für den literarischen Nachwuchs. Das alles wird über den Tod hinaus weiter wirken. Das Land Oberösterreich wird Prof. Dr. Gertrud Fussenegger ein ehrendes Andenken bewahren."

 

Die prominente Schriftstellerin - mehr als 60 Bücher haben Gertrud Fussenegger internationales Ansehen gebracht -  hat seit 1961 in Leonding gelebt und gearbeitet. Ihre Bücher wurden insgesamt in 15 Sprachen übersetzt.

 

Zu ihren Werken gehören neun Romane, zahlreiche Erzählungen, Essayistisches, Lyrisches, Dramatisches, ein Buch über die Donau, eine Maria-Theresia-Biografie und ihr Lebensbericht "Ein Spiegelbild mit Feuersäule". Prof. Dr. Gertrud Fussenegger wurde für ihr Schaffen vielfach national und international ausgezeichnet, unter anderem mit dem Adalbert-Stifter-Preis des Landes Oberösterreich, dem Heinrich-Gleißner-Preis und 2004 mit dem Goldenen Ehrenzeichen des Landes Oberösterreich.

LH Pühringer: "Fusseneggers literarischer Nachlass in den Händen des Landes Oberösterreich"

(LK) Frau Prof. Dr. Gertrud Fussenegger war eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen unseres Landes. Das Land Oberösterreich hat sich daher noch zu ihren Lebzeiten intensiv darum bemüht, ihr literarisches Wirken für die Forschung und künftige Generationen zu sichern. Daher haben die Schriftstellerin Gertrud Fussenegger und Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bereits vor fünf Jahren vereinbart, dass das Land Oberösterreich den Nachlass – damals als Vorlass angekauft – im OÖ. Literaturarchiv im StifterHaus integriert, wo er für Forschungen zur Verfügung steht. Im diesem Vorlass befinden sich unter anderem auch Briefe von Elfriede Jelinek und Thomas Bernhard an Gertrud Fussenegger.

 

"Es ist für das Land von entscheidender Bedeutung, dass das Werk von Gertrud Fussenegger für das Land Oberösterreich für alle Zeit gesichert ist und den Menschen zur Verfügung steht, denn sie war und ist eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen Österreichs", so Kulturreferent Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer. "Ihr Wirken und ihre Strahlkraft geht weit über die Grenzen des Landes hinaus."

 

Neben dem schriftstellerischen Nachlass von Gertrud Fussenegger beherbergt das StifterHaus weitere bedeutende Nachlässe von Autorinnen und Autoren. Insgesamt befinden sich 50 Vor- und Nachlässe, unter anderem von prominenten Schriftsteller/innen wie Marlen Haushofer, Franz Rieger, Franz Kain, Christian Loidl und Enrica von Handel-Mazzetti im Archiv des StifterHauses in Linz.

"Die Vor- bzw. Nachlässe der bedeutendsten oberösterreichischen Literaten sind für unser Land und alle zukünftigen Generationen ein großer Schatz, den wir sichern konnten und der kontinuierlich ausgebaut werden wird", so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer abschließend.

LH-Stv. Haider: "Konjunkturpaket Schiene" für Oberösterreich beschlossen

Bundesministerin Doris Bures gibt Zustimmung für den Ausbau wichtiger Projekte im Öffentlichen Verkehr

 

(LK) Bei der Pressekonferenz mit Infrastrukturministerin Doris Bures, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Verkehrsreferent LH-Stv. DI Erich Haider wurde das "Konjunkturpaket Schiene" für Oberösterreich präsentiert.

 

Im Interesse einer weiteren Verbesserung der Eisenbahn-Infrastruktur wurde beschlossen, dass in den nächsten vier Jahren sieben Bahnhöfe in Oberösterreich modernisiert und so umgestaltet werden, dass sie den Anforderungen auf Barrierefreiheit entsprechen.

 

Die Finanzierung erfolgt im Rahmen des von der Bundesregierung beschlossenen Konjunkturpaketes. Das Gesamtinvestitionsvolumen der geplanten Maßnahmen beträgt 103,5 Mio. Euro. Davon entfallen 78,5 Mio. Euro auf Maßnahmen zur Modernisierung von sieben Bahnhöfen.

 

Das Land Oberösterreich beteiligt sich an den fahrgastspezifischen Maßnahmen wie zum Beispiel der besseren Erreichbarkeit von Bahnsteigen sowie der Verbesserung von barrierefreien Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten.

 

Das Land Oberösterreich beteiligt sich insgesamt mit einem Beitrag von 7,5 Mio. Euro. Dies entspricht einer Beteiligung von 20 Prozent an den Kosten der fahrgastspezifischen Maßnahmen sowie einer Beteiligung von 50 Prozent der Kosten für die Straßenunterführung im Bahnhof Gmunden.

 

LH-Stv. Haider: "Mit diesen Maßnahmen erreichen wir eine weitere Attraktivierung des Schienennahverkehrs. Mit den Investitionen wollen wir der Arbeitslosigkeit den Kampf ansagen und die regionale Wirtschaft stärken".

 

Ausbau der Sumerauerbahn
Erich Haider: "Besonders freut es mich, dass die Infrastrukturministerin als wichtiges Projekt den Ausbau der Sumerauerbahn unterstützt. Bis zum Sommer sollen die Detailverhandlungen abgeschlossen sein. Ziel ist es, die Sumerauerbahn gleichzeitig mit dem Ausbau der S 10 bis zum Jahr 2015 zu realisieren, um eine Verlagerung des Güterverkehrs von der Schiene auf die Straße zu vermeiden".

 

KONJUNKTURPAKET 2009 - 2012 IM DETAIL

Bahnhof Steyr

Maßnahmen: Blindenleitsystem, Bahnsteighebung auf 55 cm, Hebelift und WC für mobilitätseingeschränkte Personen

Baubeginn: 2009
voraussichtliche Inbetriebnahme: 2009
Gesamtkosten: 0,748 Mio. Euro

 

Bahnhof Gmunden – Umbau

Maßnahmen: barrierefreie Gestaltung, Erneuerung von Gleisanlagen und Bahnsteigen, Auflassen einer Eisenbahnkreuzung

Baubeginn: 2010
voraussichtliche Inbetriebnahme: 2013
Gesamtkosten: 31,3 Mio. Euro

 

Bahnhof Aurachkirchen – Umbau

Maßnahmen: Erneuerung von Gleisanlagen und Bahnsteigen

Baubeginn: 2010
voraussichtliche Inbetriebnahme: 2013
Gesamtkosten: 13,7 Mio. Euro

 

Bahnhof Grieskirchen-Gallspach

Maßnahmen: WC für mobilitätseingeschränkte Personen, P&R Zugang, Einbau Hebelift Baubeginn: 2009
voraussichtliche Inbetriebnahme: 2009
Gesamtkosten: 0,137 Mio. Euro

 

Haltestelle Aisthofen

Maßnahmen: Verbesserung Bahnsteig

Baubeginn: 2010
voraussichtliche Inbetriebnahme: 2010
Gesamtkosten: 0,5 Mio. Euro

 

Bahnhof Attnang-Puchheim - Umbau

Maßnahmen: Errichtung eines neuen Bahnhofsgebäudes inkl. Vorplatzgestaltung sowie von zwei Personentunneln

Baubeginn: 2009
voraussichtliche Inbetriebnahme: 2012
Gesamtkosten: 15,1 Mio. Euro

 

Bahnhof Oberland  -  Umbau

Maßnahmen: Errichtung eines Randbahnsteiges, Erneuerung der Fahrleitung, Auflassung von Eisenbahnkreuzungen, Erneuerung von Gleisanlagen, Errichtung eines elektronischen Stellwerkes

Baubeginn: 2009
voraussichtliche Inbetriebnahme: 2012
Gesamtkosten: 17,0 Mio. Euro

 

Investitionen in das Bestandsnetz
Maßnahmen:

  • Auflassung von Eisenbahnkreuzungen durch Unterführungen (z.B. Bf. Rohr-Bad Hall)
  • Brücken- und Durchlass-Erneuerungen
  • Erweiterung Gleisanlagen im Bhf. Lambach für Güterverkehr
  • Erneuerung von Gleisanlagen zur Beseitigung von Langsamfahrstellen, die negativ auf den Fahrplan wirken, um die Pünktlichkeit der Züge zu verbessern

Baubeginn stufenweise ab 2009
voraussichtliche Inbetriebnahme stufenweise bis 2012
Gesamtkosten: 25 Mio. Euro

Auszeichnung für TMG-Geschäftsführer: DI Bruno Lindorfer in European Cluster Policy Group berufen

Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl: "Engagement auf Europäischer Ebene bringt klare Vorteile für die heimische Wirtschaft und Industrie!"

 

(LK) Günter Verheugen, der Vizepräsident der Europäischen Kommission, hat 20 Expertinnen und Experten zur Cluster- und Innovationspolitik in die European Cluster Policy Group berufen. Diese wurden aus 129 Bewerbungen ausgewählt - ein klares Indiz für die Hochkarätigkeit dieses Gremiums – und sollen in einem ersten Schritt 18 Monate lang ihre Expertise und ihre Kompetenz einbringen. "Wir freuen uns, dass unser TMG-Geschäftsführer DI Bruno Lindorfer zum Zug gekommen ist", erklärt Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl anlässlich der Bestellung Lindorfers.

 

"Hier zeigt sich einmal mehr auf welch professionellem Niveau die oö. Cluster- und Netzwerk-Initiativen arbeiten und wie viel Know-how in Oberösterreich in diesem Bereich vorhanden ist. Klar ist, dass wir diese Chance nutzen und uns für die Bedürfnisse der heimischen Wirtschaft und Industrie auf Europäischer Ebene mit großem Elan einsetzen werden." Die erste Arbeitssitzung findet am 20. April dieses Jahres in Brüssel statt.

 

Die European Cluster Policy Group ist ein Gremium, das die Europäische Kommission und die Mitgliedsstaaten in ihrer Cluster- und Innovationspolitik auf strategischer Ebene unterstützt. Vorrangiges Ziel ist es, bestehende Cluster im internationalen Vergleich an die Weltspitze zu bringen. Spezielle Programme sollen hier gemeinsam entwickelt und umgesetzt werden.

 

Oberösterreichs Engagement für die Europäische Union hat eine hohe Priorität. So wurde auch im Strategischen Wirtschaftsprogramm "Innovatives Oberösterreich 2010" ein eigenes Themenfeld dem "EU-Networking" gewidmet.

Wohnbau-Landesrat Kepplinger übergibt 23 Betreubare Wohnungen in Mondsee

(LK) Am Freitag, am 20. März, ist Wohnbau-Landesrat Dr. Hermann Kepplinger in Mondsee zu Gast, um 23 Betreubare Wohnungen an die zukünftigen Bewohner/innen zu übergeben.

 

Das von der GWB im Auftrag der Gemeinde Mondsee errichtete Bauprojekt befindet sich direkt im Ortszentrum, in der Ludwig-Angerer-Gasse 5. Die zentrale Lage, die eines der Kriterien des Landes für die Errichtung von Betreubaren Wohnungen ist, ermöglicht den Bewohner/innen eine selbständige Lebensführung und garantiert den Anschluss an Nahversorger und öffentlichen Verkehr. Das neue Objekt wurde selbstverständlich gänzlich barrierefrei und behindertengerecht geplant. Alle Wohnungen verfügen zudem über Loggien als Freiflächen. Die gesamte Nutzfläche je Wohnung beträgt rund 59 Quadratmeter.

 

Das Haus wurde als Niedrigenergiegebäude errichtet und wird mittels Biomasse-Fernwärme beheizt. Weiters wurden in allen Wohnungen Komfortlüftungen mit Wärmerückgewinnung installiert, die dazu beitragen, den Energieverbrauch des Gebäudes zu reduzieren. Besonders im Winter ermöglichen sie dazu ständige Frischluftzufuhr, ohne die Fenster öffnen zu müssen.

 

Die Gesamtbaukosten dieses Projekts betragen 2,15 Millionen Euro wobei ein Förderungsdarlehen des Landes Oberösterreich in Höhe von 1,93 Millionen Euro gewährt wurde.

 

Wohnbau-Landesrat Dr. Hermann Kepplinger anlässlich der Übergabefeier: "Dieses Bauprojekt zeigt beispielhaft den Weg, den wir mit der Idee des betreubaren Wohnens seit Jahren gehen. Wir bringen die Leistungen zu den Menschen, besonders auch in ländlichen Regionen, wo würdevolles Altern in vertrauter Umgebung ermöglicht wird. Seit 1997 haben wir schon 3.000 Wohnungen übergeben, das ist ein wirklicher Erfolg.

Im konkreten Fall begrüße ich besonders die zentrale Lage des Projektes im Ortszentrum, was wesentlich zu hoher Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner beiträgt. Ich wünsche den Mieterinnen und Mietern sowie dem Betreuungspersonal alles Gute und viel Freude mit dieser gelungenen Einrichtung."

Bienen bringen Land zum Blühen - Bestäubungsleistung ist 70 Millionen Euro wert

Landesrat Stockinger: Oberösterreich gegen Gentechnik-Zwang - "Da müsste man ja den Bienenflug verbieten"

 

(LK) In der freiwilligen Allianz gegen Gentechnik auf den Feldern sind die heimischen Imker/innen wichtige Verbündete. Das von der Europäischen Union bisher angedachte Nebeneinander von Gentechnik und Gentechnik-Freiheit (Koexistenz) kann nicht funktionieren, weil es automatisch zu Verunreinigungen im Naturhaushalt und durch die Insekten zu Verschleppungen der gentechnisch veränderten Pflanzen hin zu den Feldern der GVO-frei wirtschaftenden Bauern kommen würde.

 

"Man müsste den Bienenflug generell verbieten, wenn man die Gentechnik auf den heimischen Feldern erlauben würde", beschreibt Oberösterreichs Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger, die Aussichtslosigkeit der von der EU geforderten Koexistenz und begründet: "Der Aktionsradius eines Bienenvolkes beträgt 15 Quadratkilometer; für ein Kilo Honig muss eine Biene drei Millionen Blüten anfliegen.

 

Gentechnik-Pflicht brächte Streit bis in die Dörfer

 

Die freiwillige Allianz gegen Gentechnik wurde vor sechs Jahren von Oberösterreich und der Toskana gegründet. Mittlerweile gehören 47 Regionen der Europäischen Union zu dieser Allianz. Ziel ist die Selbstbestimmung der Länder und Regionen bei der Verwendung von Grüner Gentechnik. "Diese Selbstbestimmung ist der einzig vernünftige Weg. Da kann jedes Land für sich entscheiden, ob es geschlossen GVO-frei auf den Feldern produzieren will oder nicht. Verpflichtet uns die EU dazu, würde der Konflikt über die Gentechnik den Streit tief in die Dörfer hineintragen, weil ein Nebeneinander von GVO und Nicht-GVO einfach unmöglich ist", sagt Landesrat Stockinger. Die 7.000 Imker/innen in Oberösterreich mit den 88.000 Bienenvölkern bezeichnet Stockinger als "wichtige Verbündete gegen die Gentechnik auf den Feldern", die Imker/innen hätten schon frühzeitig auf die Gefahren von GVO-Pflanzen hingewiesen.

 

Das Glas Honig als Symbol für unverfälschte Qualität
Strikte Regelung bei Feuerbrand und Maisbeizung

 

"Das Glas Honig soll weiterhin ein Symbol für unverfälschte Qualität, sauberen Naturhaushalt und ein reines Naturprodukt mit wertvollen Inhaltsstoffen sein", betont Landesrat Stockinger, bei der am Samstag (21. März 2009) statt findenden Generalversammlung des Landesverbandes der Oö. Bienenzüchter im Linzer Rathaus.

 

"In Oberösterreich ist die Bekämpfung der Baumkrankheit Feuerbrand mit antibiotischen Mitteln im Erwerbsobstbau nicht gestattet", gibt Stockinger den Imker/innen und Konsument/innen Sicherheit.

 

Klare Vorgaben gibt es auch beim Maissaatgut: Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) hat klare Regelungen für die wirtschaftlich notwendige Beizung getroffen. Damit sollte laut Stockinger abgesichert sein, dass es in Österreich zu keinen Problemen kommt. Im Vorjahr hat es in Deutschland vereinzelt ein Bienensterben durch unsachgemäße Pflanzenschutzanwendung nach der Aussaat von gebeiztem Maissaatgut gegeben.

 

Honigbiene als Garant für Fruchtbarkeit

 

Für die Landwirtschaft sind die Imker/innen wichtige Partner. "Die Honigbiene ist ein Garant für Fruchtbarkeit und gute Ernten", sagt Agrar-Landesrat Stockinger. 80 Prozent der heimischen Pflanzen werden durch die fleißige Arbeit der Honigbienen bestäubt. Rechnerisch beträgt diese Arbeit für Fruchtbarkeit auf den Wiesenfeldern und Bäumen 70 Millionen Euro.

Sprechtage für die Woche vom 23. bis 27. März 2009

  • Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer
    nur gegen Voranmeldung, Dienstag, 24. März 2009 von 8:00 bis 10:30 Uhr, (+43 732) 77 20-116 24, Landhaus
  • Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl
    nur gegen Voranmeldung, Montag, 23. März 2009 von 9:30 bis 13:00 Uhr, (+43 732) 77 20-121 90, Landesdienstleistungszentrum, LDZ
  • Landesrat Dr. Josef Stockinger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 11, Landhaus
  • Landesrat Josef Ackerl
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  • Landesrätin Dr. Silvia Stöger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 20, Altstadt 30
  • Landtagspräsidentin Angela Orthner
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 50, Landhaus
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsidentin Doris Eisenriegler
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732 ) 77 20- 111 54, Landhaus

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 20. März 2009

(LK) Heute Freitag ist es im Bergland meist bewölkt und es sind noch Schneeschauer möglich. Am Nachmittag zeigt sich vermehrt die Sonne. Der Wind um Nordost ist mäßig bis lebhaft, anfangs teils stark und es ist kalt mit minus 8 Grad in 1.500 m Höhe. Morgen Samstag kann es anfangs noch etwas schneien, am Nachmittag ist es aufgelockert und sonnig. In 1.500 m Höhe hat es minus 6 Grad und es ist windschwach.
SCHNEEDECKENAUFBAU:
In den letzten 24 Stunden gab es rund bis zu 30 cm lockeren und kalten Neuschnee, der wiederum durch starken teils stürmischen Wind um Nordwest bis Nordost verfrachtet wurde. Diese neuen Triebschneeablagerungen liegen meist auf einer verharschten oder harten Altschneedecke und binden nur schlecht. Ältere wieder vom Neuschnee überdeckte teils umfangreichere Verfrachtungen sind noch störanfällig. Die Schneedecke ist immer wieder vom Wind beeinflusst worden und daher sehr unregelmäßig verteilt. In den mittleren Höhenlagen ist das Schneedeckenfundament schon feucht, in den tiefen bereits nass.
GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird als mäßig über rund 1.600 m Höhe als erheblich eingestuft. Neuschnee und starker teils stürmischer Wind um Nordwest bis Nordost haben zu neuen labilen Verfrachtungen geführt, daneben wurden ältere teils noch störanfälligen Triebschneeablagerungen wieder überdeckt. Eine Auslösung von Schneebrettlawinen ist bei großer, ab den mittleren Höhenlagen auch bereits bei geringer Zusatzbelastung möglich. Verfüllte Mulden und Rinnen sowie kammnahe Steilhänge über rund 1600m Höhe sind zu beachten.

 

Gefahreneinstufung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 2, oberhalb 1.600 m Stufe 3
  • Tendenz der Gefahr: langsam zurückgehend

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

Termine der Beratungsstellen

Oberösterreichische Kinder- und Jugendanwaltschaft/KiJA

 

Kinderrechtliche Beratungen der KiJA OÖ.
Psychosoziale und juristische Beratung und Begleitung für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen.
Auskünfte und Informationsmaterialien zu Kinder- und Jugendrechten.
Vertraulich und kostenlos.
Tel. (+43 732) 77 97 77
Telefonische und persönliche Beratungszeiten:
MO - FR 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
MO, DI und DO 14:00 Uhr - 16:00 Uhr und nach Vereinbarung.
E-Mail: kija@ooe.gv.at

Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der KiJA OÖ.
Das Angebot der Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der Kinder- und Jugendanwaltschaft OÖ. ist für Kinder und Jugendliche kostenlos und umfasst Workshops mit Schulklassen, Mobbingberatung für Mobbingopfer, -täter und deren Eltern, Lehrer/innen-Fortbildungen und schulbegleitende Projekte.
Tel. (+43 664) 15 21 824
Telefonische Beratungszeiten:
MO 7:30 Uhr - 16:00 Uhr
DI - DO 7:30 Uhr - 13:00 Uhr
E-Mail: mobbingstelle.kija@a1.net

Kinder- und Jugendanwaltschaft Oberösterreich/KiJA OÖ.
Promenade 37
4021 Linz
Icon Externer Linkwww.kija-ooe.at

 

Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen

 

(LK) Sprech- und Beratungsstunden für Alkoholkranke und deren Angehörige finden am Montag, 23. März 2009, in der Bezirkshauptmannschaft Grieskirchen, Manglburg 16, 4710 Grieskirchen, von 08:00 bis 13:00 Uhr, im Bezirk Vöcklabruck, Dr. Anton-Bruckner-Straße 17, 4840 Vöcklabruck, von 08:00 bis 12:00 Uhr, im Bezirk Linz-Land, Landesdienstleistungszentrum, Kärntnerstraße 1, 4021 Linz, von 09:00 bis 12:00 Uhr; in der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, Esplanade 10, 4810 Gmunden, von 08:00 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Freistadt, Promenade 5, 4240 Freistadt, von 08:30 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Ried, Parkgasse 1, 4910 Ried, von 08:00 bis 13:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Steyr, Spitalskystraße 10a, 4400 Steyr, von 08:30 bis 18:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Kirchdorf an der Krems, Familienberatungszentrum, Pernsteinerstraße 32, 4560 Kirchdorf, von 9:00 bis 12:00 und von 14:00 bis 18:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Wels-Land, Herrengasse 8, 4600 Wels, von 08:30 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung, Peuerbachstraße 26, 4040 Urfahr, von 08:00 bis 12:00 Uhr, sowie im Bezirk Eferding, Stadtplatz 1 (Sparkassengebäude, 2. Stock), 4070 Eferding von 08:00 bis 12:00 Uhr statt.

 

Beratungen im Eltern-Kind-Zentrum Ried

 

(LK) Das Eltern-Kind-Zentrum Ried im Innkreis., Riedholzstraße 17, Eingang Nord bietet folgende Beratungen an:

Elternsprechstunde:
• jeden Donnerstag von 13:00 bis 17:00 Uhr, Tel. (+43 7752) 912-361

Beratung von Eltern mit behinderten Kindern:
• jeden 3. Dienstag im Monat von 09:30 bis 11:00 Uhr, Tel. (+43 7752) 912-361

 

Zivildienst-Beratung

 

(LK) Beratungen und aktuelle Infos für künftige und aktive Zivildienstleistende sowie Zivildiensteinrichtungen in Linz, Amt der Oö. Landesregierung, LandesJugendReferat, Bahnhofplatz 1, Tel. (+43 732) 77 20-152 65. Beratungen finden montags von 14:00 - 17:00 Uhr statt.

 

Antidiskriminierungsstelle des Landes

 

(LK) Der Aufgabenbereich der Antidiskriminierungsstelle erstreckt sich auf alle Angelegenheiten des Landes, der Städte und der Gemeinden, sofern diese Angelegenheiten in die Gesetzgebungskompetenz des Landes fallen. Aufgabe der Antidiskriminierungsstelle ist unter anderem die Förderung und die Verwirklichung der Gleichbehandlung.
Personen, die diskriminiert oder belästigt werden, wurden oder dies vermuten können sich zur Wahrung ihrer Rechte kostenlos anonym und vertraulich an die Antidiskriminierungsstelle des Landes wenden:
Antidiskriminierungsstelle beim Amt der Oberösterreichischen Landesregierung
Klosterstraße 7
4021 Linz
Tel.: (+43 732) 77 20-114 46
Fax.: (+43 732) 77 20-116 21
E-Mail: as.post@ooe.gv.at

Mo, Di, Do: 09:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr
Mi, Fr: 09:00 - 12:00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung
Um Voranmeldung wird gebeten!

 

Reisemedizinische Beratungsstelle

 

(LK) Um möglichen gefährlichen Erkrankungen bei Fernreisen vorbeugen zu können, hat die Landes-Sanitätsdienstabteilung Linz, Bahnhofsplatz 1, Montag bis Freitag von 10:00 bis 13:00 Uhr sowie Dienstag zusätzlich von 15:00 bis 18:00 Uhr eine "Reisemedizinische Beratungsstelle" eingerichtet, die über wichtige Vorsorge-Impfungen bei Reisen in ferne Länder informiert und Impfungen durchführt. Info-Telefon: (+43 732) 77 20-141 07.

Oö. Schulservice

 

(LK) In der Schulservicestelle des Landesschulrates für Oberösterreich können sich Schüler, Eltern und Lehrer informieren und beraten lassen. Rat und Hilfe in allen Schulfragen erteilen jeweils Montag bis Freitag Elisabeth Messner, Tel. (+43 732) 70 71-91 21, und Mag. Gertraud Schwarzmair, Tel. (+43 732) 70 71-91 22.

 

Oö. Patienten- und Pflegevertretung

 

(LK) Das Büro der Oö. Patienten- und Pflegevertretung in Linz, Bahnhofsplatz 1, Tel. (+43 732) 77 20-142 15, ist am Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 07:30 bis 17:00 Uhr sowie am Freitag von 07:30 bis 13:00 Uhr besetzt. In diesem Büro hält ein Oö. Patientenvertreter einmal pro Woche gegen telefonische Voranmeldung einen Sprechtag ab. 

 

Therapiezentrum Traun für Medikamenten- und Alkoholabhängige

 

(LK) Das Therapiezentrum Traun  für Medikamenten- und Alkoholabhängige in 4050 Traun, Oberer Flötzerweg 1 bietet Erstkontakte für eine ambulante oder stationäre Therapie, Beratung für Angehörige, Psychotherapie sowie nachstationäre Behandlung. Telefonische Terminvereinbarungen von Montag bis Freitag in der Zeit von 09:00 bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer (+43 7229) 644 36-36 erbeten. 

 

O.Ö. Energiesparverband

 

(LK) Produktunabhängige Energieberatung für Haushalte, Unternehmen und Gemeinden erhalten Sie beim O.Ö. Energiesparverband.
Montag bis Freitag von 08:00 bis 17:00 Uhr,
Landstraße 45, 4020 Linz
Energiesparhotline:
(+43) 800 205 206 oder (+43 732) 77 20-148 60
E-Mail: office@esv.or.at, Icon Externer Linkwww.energiesparverband.at

 

EU-Auskünfte

 

(LK) Kostenlose Auskünfte zum Themenbereich EU und EWR gibt es im Europa-Büro des Landes , Amt der Oö. Landesregierung, Altstadt 30, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 77 20-140 20, Fax: (+43 732) 77 20-140 22.

Pressekonferenzen

Presseinformationen

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at