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Landeskorrespondenz Nr. 287 vom 13. Dezember 2007

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LH Pühringer: Prof. Michi Gaigg erhält 2007 den Bühnenkunstpreis des Landes, die bühne04 -Theater für Toleranz den Anerkennungspreis

(LK) Seit 1998 vergibt das Land Oberösterreich jährlich auf Vorschlag einer siebenköpfigen, unabhängigen Fachjury den mit 7.500 Euro dotierten Bühnenkunstpreis und einen Anerkennungspreis, dotiert mit 1.500 Euro, für besondere Verdienste im Bereich der Bühnenkunst.
Die Preisträger für 2007 gibt Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bekannt:

  • Prof. Michi Gaigg wird mit dem Bühnenkunstpreis 2007 des Landes Oberösterreich ausgezeichnet.
  • Die bühne04 - Theater für Toleranz (Cornelia Metschitzer, Rudi Mühllehner, Bernhard Mayer) erhält den Anerkennungspreis.

 

Die Jury betont, dass Prof. Gaigg sowohl für ihre Arbeit als Intendantin der Donaufestwochen im Strudengau (seit 2003) als auch für ihre künstlerischen Qualitäten als Leiterin des L'Orfeo Barockorchesters (seit 1996), als Dirigentin und Musikerin ausgezeichnet wird. Die Zuerkennung des Bühnenkunstpreises an Prof. Gaigg soll ihre kontinuierliche Arbeit auf höchstem Niveau unterstreichen, so die einhellige Meinung der Jurymitglieder.

 

Mit der Anerkennung für die bühne04 - Theater für Toleranz setzt Oberösterreich einen weiteren Akzent in einer konsequent verfolgten Kulturpolitik: neue Projekte der Freien Szene zu fördern und damit zu ermöglichen. Seit drei Jahren produziert und spielt die freie professionelle Bühne Theater für Erwachsene, Jugendliche und Kinder und kann bereits jetzt auf ein Stammpublikum im Kulturzentrum Hof, das seit 2005 fixer Spielort ist, verweisen.

 
"Die beiden Preisträger stehen beispielgebend für die künstlerisch hervorragenden Leistungen im Bereich der darstellenden Kunst in unserem Land", so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer: "Die Qualität ihrer Arbeit bereichert das kulturelle Leben, gibt immer wieder Impulse für neue Entwicklungen und zieht damit das Publikum in seinen Bann. Auch diese Leistungen wollen wir mit der Verleihung des Bühnenkunstpreises besonders würdigen." Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer wird die Preise im  Frühling kommenden Jahres verleihen.

Landeshauptmann Pühringer zur Pflege: "Nägel mit Köpfen machen"

(LK) Zur laufenden Pflegedebatte erklärte heute Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer auch als Finanzreferent des Landes Oberösterreich, dass er nach wie vor für eine einjährige Amnestie eintrete, um in der Zwischenzeit eine wirklich langfristige und einfach administrierbare Lösung zu installieren, die auch den Betroffenen am ehesten entspricht.

 

Derzeit wird die Pflege aus der Pension der Betroffenen, ihrem Pflegegeld und in Zukunft auch aus Transferleistungen aufgrund der Finanzausgleichseinigung von Bund, Ländern und Gemeinden aufgebracht, wobei die Finanzierungsmodalitäten für den letzten Bereich noch dazu in allen Ländern verschieden sind.

 

Landeshauptmann Pühringer betonte, "dass die  einzig wirklich sinnvolle Lösung darin bestehen würde, die Pflegegeldleistungen so zu gestalten, dass mit Pension und Pflegegeld tatsächlich zumindest die häusliche Pflege finanzierbar wird. Dieser Vorschlag ist für die öffentliche Hand kostenneutral, am einfachsten administrierbar und für die Betroffenen auch am "würdigsten", wenn sie nicht zu Empfängern von Transferleistungen werden, sondern mit regulärer Pension und Pflegegeld in der Lage sind, ihre Pflege zu finanzieren.

Das Einzige, das geleistet werden muss, ist die Finanzierung. Natürlich müssen die Länder und Gemeinden jedenfalls jene Mittel, die sie beim Finanzausgleich für die Pflege bereitgestellt haben, in ihr Finanzierungssystem einbringen, denn sonst würde die neue Lösung ausschließlich zu Lasten des Bundes gehen.

Ich bin dafür, wirklich "Nägel mit Köpfen" zu machen, denn ein umständliches System der Transferzahlungen, das schon beim Start nicht von allen als gute Lösung angesehen wird, bietet in einem so sensiblen Bereich nicht die idealen Voraussetzungen für eine dauerhafte Lösung. Natürlich muss eine solche Lösung ordentlich vorbereitet werden, daher spreche ich mich nochmals für die Verlängerung der Amnestie aus, genauso wie für eine bundesweit einheitliche Lösung, denn Pflege darf nicht in verschiedenen Bundesländern für die Betroffenen zu verschiedenen Regelungen  führen", betonte der Landeshauptmann.

Wohnbau-LR Kepplinger übergibt 14 Mietwohnungen und eine Stammwohnung der Wohnoffensive in Schwanenstadt

(LK) Am Donnerstag dem 13. Dezember ist Wohnbau-Landesrat Dr. Hermann Kepplinger in Schwanenstadt zu Gast. Dort übergibt er ein neues Wohngebäude der gemeinnützigen Siedlungsgesellschaft für den Bezirk Vöcklabruck an die zukünftigen Bewohner/innen.

 

Das Objekt besteht aus 14 Mietwohnungen und einer Stammwohnung der Wohnoffensive mit sieben Heimplätzen. Auch stehen 15 Tiefgaragenplätze für die Bewohner/innen zur Verfügung. Zehn der Wohnungen werden frei vermietet, während die anderen vier Mietwohnungen für die Volkshilfe zur Verfügung stehen, die auch die Betreuung der Bewohner/innen der Stammwohnung übernommen hat.

 

Das Gebäude wurde als dreigeschoßiger Bau ausgeführt und ist durch ein zentrales Stiegenhaus mit Personenlift erschlossen. Zur Unterstützung der Warmwasserproduktion, vor allem in den Übergangsmonaten, dient eine Solaranlage. Das Gebäude wurde in Niedrigenergiehaus-Qualität errichtet.

 

Die Mietwohnungen werden mit einem Förderungsdarlehen um 856.000 Euro bei Baukosten von 1,4 Millionen Euro gefördert. Die Stammwohnung der Wohnoffensive wird mit einem Hypothekardarlehen mit unverzinstem Annuitätenzuschuss in Höhe von 289.000 Euro bei Gesamtbaukosten von 572.000 Euro gefördert.

 

Anschober/Rathwallner: Probenergebnisse bei Nüssen und Orangen: Bitterer Beigeschmack bei Nüssen

Anschober/Rathwallner: der gemeinsame vorweihnachtliche Lebensmitteltest von Land und AK -  bitterer Beigeschmack bei Nüssen

 

(LK) Nüsse erfreuen sich als Bestandteil der Weihnachtsbäckerei oder auch einfach nur zum Naschen besonders in der Winterzeit großer Beliebtheit. Leider aber oft mit einem bitteren Beigeschmack. Konsumentenschutz von Land und Arbeiterkammer haben in einem abgestimmten Testprogramm Nüsse und Orangen sehr konkret unter die Lupe genommen: Die AK Konsumenteninformation hat 16 Nussproben am Südbahnhofmarkt und in Linzer Supermärkten gezogen und in einem Labor einem strengen Test unterzogen. Das Ergebnis war wenig erfreulich: Nur sieben der 16 Proben waren einwandfrei, eine wurde als wertgemindert abgewertet, sieben für den menschlichen Verzehr als ungeeignet befunden und eine Probe musste sogar als gesundheitsschädlich erachtet werden. Im Vergleich zum Test von vor zwei Jahren konnte somit kaum eine Verbesserung der Situation festgestellt werden. Gleichzeitig zog auch die Abteilung Lebensmittelsicherheit des Amtes der Oö. Landesregierung im Rahmen des großflächigen Monitoringverfahrens im Jahr 2007 bisher 19 Proben von Haselnüssen und Haselnussprodukten, von denen fünf zu beanstanden waren. Diese Produkte wurden für den Verkauf in Oberösterreich nicht zugelassen.
Erfreulicher hingegen verlief die Stichprobenkontrolle von Orangen auf ihren Pestizidgehalt. Bei keiner von elf Orangenproben kam es zu Grenzwertüberschreitungen an Pestiziden oder Oberflächenbehandlungsmitteln.

 

Beprobungsergebnisse der AK Konsumenteninformation: Schimmelpilzgifte in Nüssen

Die AK Konsumenteninformation kaufte, wie schon vor zwei Jahren, am Südbahnhofmarkt und in Linzer Supermärkten insgesamt 16 Proben an Haselnuss-, Walnuss- und Mandelkernen im Ganzen, gerieben oder gestiftelt, und ließ sie in einem Labor auf ihre Frische, sowie mikrobiologisch und auf ihren Gehalt an Aflatoxinen untersuchen.  Zusätzlich wurden elf Orangenproben aus Supermärkten auf ihren Gehalt an Pestiziden bzw. Oberflächenbehandlungsmitteln getestet.
Bei einer Walnussprobe der AK wurde ein achtfaches des Grenzwertes an Gesamtaflatoxinen sowie ein stark überhöhter Gehalt an Schimmelpilzen und eine Überschreitung der Gesamtkeimzahl festgestellt, sodass diese Probe als gesundheitsschädlich beurteilt werden musste. Sieben weitere Proben der AK mussten ebenfalls aufgrund der Überschreitung des Grenzwertes für Aflatoxin B1 bzw. Gesamtaflatoxine und diverser anderer Mängel für den menschlichen Verzehr als ungeeignet bewertet werden. Eine Probe der AK wurde als wertgemindert abgewertet und sieben Nussproben konnten als einwandfrei befunden werden.

 

Die Detailergebnisse der AK Konsumenteninformation sind auch im Internet unter  www.ak-konsumenten.info arufbar.

 

Monitoringverfahren und Beprobungsergebnisse des Landes

Im Unterschied zum Einzelprobenverfahren der AK werden im Monitoringverfahren des Landes Proben aus ganzen Produktchargen gezogen. Der Grund dafür besteht darin, dass eine einzige verschimmelte Nuss die Aflatoxinwerte einer gesamten (Haushalts-) Packung beeinträchtigen kann. Ein solcher Wert ist aber nicht immer repräsentativ für eine ganze Charge. Von einer tatsächlichen Gefährdung  kann daher nur ausgegangen werden, wenn in der gesamten Liefercharge erhöhte Aflatoxinwerte nachgewiesen werden können.
Um repräsentative Werte zu erlangen werden im Monitoringverfahren demnach vor dem Import vor allem Großmengen zu einem repräsentativen Prozentsatz beprobt. Stellt sich dabei heraus, dass die gesamte Charge von erhöhten Aflatoxinwerten betroffen ist, wird die gesamte Lieferung an der Grenze zurückgewiesen und nicht für den Verkauf zugelassen. Im Jahr 2007 wurden im Rahmen des ganzjährigen Monitorings bisher 19 Proben von Haselnüssen und Haselnussprodukten gezogen, von denen fünf zu beanstanden waren. Diese Produkte wurden für den Verkauf in Oberösterreich nicht zugelassen.

 
Zusätzlich zum zeitlich unbegrenzten Monitoringverfahren wurden in der Vorweihnachtszeit  von der Lebensmittelaufsicht in Lebensmittelgeschäften acht Proben von Walnüssen, Erdnüssen, Haselnüssen und Mandeln gezogen. Die Proben wurden vom Labor der AGES Linz (österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) auf Ranzigkeit und Schimmelpilze untersucht. Im Ergebnis waren alle Proben einwandfrei. Lediglich bei einer Probe gab es eine Beanstandung hinsichtlich der Kennzeichnung der Nährwertangaben. Die Abteilung Lebensmittelaufsicht beprobt natürlich auch weiterhin – schwerpunktmäßig gerade in der Vorweihnachtszeit – Nüsse und Mandeln, bei den Kontrollen im Handel liegen für diese Produkte aber grundsätzlich Zertifikate vor, die die Genusstauglichkeit bestätigen.

 

"Durch die ganzjährige Überprüfung der Nüsse und Mandeln auf ihren Aflatoxingehalt in Oberösterreich, können wir teilweise bereits im vorhinein den Verkauf von gesundheitsschädlichen Produkten verhindern, besonders wichtig sind mir zusätzlich aber die vorweihnachtlichen Schwerpunktproben, da gerade zu dieser Zeit der Verbrauch dieser Produkte besonders hoch ist. Die Proben der AK und die Proben der Abteilung Lebensmittelaufsicht ergänzen einander und können gemeinsam sicherstellen, dass eventuelle 'Ausreißer' im Handel sofort gefunden und aus dem Verkehr gezogen werden können.", so Konsument/innenschutz-Landesrat Rudi Anschober und Dr. Georg Rathwallner, AK Konsumenteninformation.

 

Keine Grenzwertüberschreitung bei Pestiziden oder Oberflächenbehandlungsmitteln in Orangen
Erfreulicher waren die Ergebnisse der Orangenuntersuchung der AK: Bei keiner der elf gezogenen Proben kam es zu Grenzwertüberschreitungen an Oberflächenbehandlungsmitteln oder Pestiziden. Dennoch waren in allen elf Proben Oberflächenbehandlungsmittel und bei drei Proben zusätzlich noch ein Pestizid in erlaubter Menge nachweisbar. Auch wenn bei diesen Werten keine gesundheitlichen Probleme auftreten, empfiehlt es sich trotzdem, nach dem Schälen der leckeren Früchte die Hände zu waschen um möglichst wenig mit diesen Mitteln in Kontakt zu kommen.

 
Tipps im Umgang mit Nüssen:

  • Nüsse sind wegen ihres hohen Gehaltes an Eiweiß, Mineralstoffen und einem günstigen Fettsäuremusters wertvolle und gesunde Nahrungsmittel. Ein regelmäßiger Verzehr kann das "schlechte" LDL-Cholesterin im Blut senken und so das Herzinfarktrisiko minimieren.
  • Nüsse enthalten vieles, was dem Gehirn gut tut. Sowohl Walnüsse als auch Mandeln, Haselnüsse, Erdnüsse, Cashewkerne & Co werden vom Gehirn geschätzt. Ihr Vitamin E beispielsweise schützt die Gefäße und damit das Gehirn vor „Verkalkung“. Die Vitamine der B-Gruppe nützen direkt den Nervenzellen. Nüsse sind somit das perfekte Hirnfutter für Zwischendurch in Büro und Schule.
  • In allen Nüssen kann sich sichtbar oder unsichtbar Schimmel breit machen. Schimmelbefall kommt v. a. bei Walnüssen häufig vor und zeigt sich unter anderem durch schwarz verfärbte Nüsse oder durch einen weißen Belag. Aber auch ein bitterer kratziger Geschmack kann auf Schimmel hindeuten. Gefährlich beim Schimmelbefall sind v. a. die nicht sichtbaren Mykotoxine wie etwa das Aflatoxin, die beim Menschen zu Gesundheitsschäden führen können.
  • Nüsse können v. a. bei falscher Lagerung schnell verderben und schimmeln. Da Schimmel besonders unter feuchten und warmen Bedingungen wächst, ist es wichtig Nüsse kühl, trocken und luftig zu lagern.
  • Beim Kauf sollten nur solche Nüsse ausgewählt werden, die unbeschädigt sind und keine Schimmelbildung aufweisen. Bei Schimmelpilzbefall oder Verdacht darauf ist es ratsam, die Nüsse sofort wegzuwerfen.
  • Am Besten kauft man Nüsse, wenn möglich, in ihrer Originalschale und knackt sie erst bei Bedarf.
  • Zerkleinerte Nüsse sind so bald als möglich zu verbrauchen.
  • Nüsse haben einen hohen Fettgehalt und werden schnell ranzig. Dieser Verderbsprozess wird durch Einwirken von Licht beschleunigt. Daher ist es zu empfehlen, Nüsse in lichtgeschützten Verpackungen zu kaufen.
  • Kochen, Backen oder Braten helfen leider nichts gegen die Pilzgifte, da diese in der Regel hitzestabil sind. Also immer Hände weg von angeschimmelter Ware!

 

Die Detailergebnisse der AK Konsumenteninformation sind auch im Internet unter   www.ak-konsumenten.info arufbar.

 

 

Uneingeschränkte Anzeige versus Kinderschutz!

Anzeigepflicht kein Allheilmittel!
(LK) Die österreichischen Kinder- und Jugendanwält/innen warnen davor in der von Justizministerin Berger geplanten Ausweitung der Anzeigepflicht ein "Allheilmittel" bei Gewalt gegen Kinder zu sehen!

 

Mit der von der Justizministerin forcierten Erweiterung und Vereinheitlichung der Anzeigepflicht für alle Personengruppen, die professionell mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, werden die der Gewalt zugrunde liegenden Probleme nicht gelöst. Im Gegensatz zur Meinung der Justizministerin greift eine Anzeigepflicht nach Auffassung der österreichischen Kinder- und Jugendanwaltschaften häufig viel zu spät und zu kurz. Kinder können effektiv nur dann vor Gewalt geschützt werden, wenn dafür gesorgt wird, dass Kinder gar nicht erst Opfer von Gewalt werden bzw. andere ausreichende Hilfs- und Unterstützungssysteme zusammenarbeiten!

 

Forderung nach Einbindung von Fachleuten
Denn: Die wenigsten Fälle von Gewalt gegen Kinder sind auf eine hohe "kriminelle Energie" der Täter zurückzuführen - sie haben ihre Ursache (meist) in der massiven Überforderung der Eltern, vor allem wenn diese unter psychischen Belastungen und/oder sozialer Benachteiligung leiden. Wenn Kinderschutz ernst gemeint wird, muss die notwendige Hilfe in die Familien gebracht werden! Die österreichischen Kinder- und Jugendanwaltschaften fordern dazu Konsultationen mit Fachleuten wie Kinderpsycholog/innen, Kinderärzt/innen, Mitarbeiter/innen der Jugendwohlfahrt, der Exekutive und Familienrichter/innen.

 

Bedenken gegen eine automatische undifferenzierte Anzeigeverpflichtung:

  • Indem die polizeiliche Anzeigepflicht in den Vordergrund gerückt wird, wird der „Kinderschutz“ in der Öffentlichkeit zu einer Aufgabe der Polizei verlagert;
  • Eine undifferenzierte Anzeigepflicht kann eine Verschlimmerung der Situation von Kindern, die Gewalt erleben, zur Folge haben: wenn etwa Eltern und/oder Kinder aus Angst vor einer automatischen Anzeige zögern, eine Beratungsstelle aufzusuchen oder ärztliche Versorgung in Anspruch zu  nehmen.
  • Auch ist es mit einer Anzeige gegen eine Verdachtsperson allein nicht getan: Bleibt die verdächtige Person auf freiem Fuß, so bleiben auch die Kinder weiterhin - unter Umständen sogar verstärkt - ihren Misshandler/innen ausgesetzt!

 

Wichtig: Ein funktionierendes Meldesystem!
Was Not tut, ist ein funktionierendes Meldesystem bei Verdacht auf Misshandlungen oder Gewalt, woraufhin Fachleute rasch und kompetent nach an den Bedürfnissen der Kinder orientierten Lösungen suchen, um frühzeitig die Gewalt gegen das betroffene Kind abzustellen und um die präventiven Angebote für Eltern in Krisensituationen in Gang zu bringen und so Kindern zuerst Schutz zu geben.

 

Einrichtung eines "Großen Runden Tisches"
Die österreichischen Kinder- und Jugendanwaltschaften fordern daher nachdrücklich die unverzügliche Einrichtung eines "Großen Runden Tisches" mit allen Ressorts unter Hinzuziehung von Expert/innen, die ihre Vorschläge und Forderungen vorstellen können, um notwendige Antworten auf massive gesellschaftliche Änderungen zu finden, und um ein Gesamtpaket an "Maßnahmen zum Schutz der Kinder in Österreich" zu schnüren.

 

Für die Kinder- und Jugendanwält/innen Österreichs

Dr. Andrea Holz-Dahrenstaedt                    DSA Monika Pinterits
Kinder- und Jugendanwältin Salzburg         Kinder- und Jugendanwältin Wien

Dr. Ewald Filler                                            Mag. Christine Winkler-Kirchberger
Kinder- und Jugendanwalt BMGFJ               Kinder- und Jugendanwältin OÖ.

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung von 13. und 14. Dezember 2007

(LK) Heute Donnerstag schneit es anfangs noch unergiebig, die Bewölkung nimmt ab und es kann sich kurz die Sonne zeigen. Die Temperatur in 1.500 m Höhe liegt mittags um minus 4 Grad und geht am Abend auf minus 8 Grad zurück. Der Wind aus Nordwest bleibt mäßig.
Morgen Freitag schneit es unergiebig. In 1.500 m Höhe hat es um minus 8 Grad und der Wind aus Nordwest ist mäßig, teils stark.
SCHNEEDECKENAUFBAU:
In den letzten 48 Stunden sind 50 bis 60 cm Neuschnee gefallen. In den hohen Lagen hat mäßig bis teils starker Nordwestwind neue Verfrachtungen gebildet, die störanfällig sind. Der lockere Neuschnee liegt meist auf einer oberflächlich verharschten gut gesetzten und verfestigten Altschneedecke und überdeckt teils ältere Triebschneeablagerungen. Bis in die mittleren Lagen ist die Schneedecke vom Boden her feucht.
GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird vor allem über 1.500 m Höhe als erheblich eingestuft. In kammnahen Steilhängen, sowie in verfüllten Mulden und Rinnen sind störanfällige Triebschneeablagerungen zu beachten, die stellenweise schwer zu erkennen sind, da sie durch Neuschnee überdeckt wurden. Die Gefahrenstellen liegen vor allem ost- bis südwestseitig. Dort sind Auslösungen von Schneebrettlawinen bereits bei geringer Zusatzbelastung möglich. Im steilen Gelände sind auch kleine bis mittlere spontane Lockerschneelawinen möglich.


Gefahreneinstufung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 2, oberhalb 1.500 m Höhe Stufe 3
  • Tendenz der Gefahr: mäßig, über 1.500 m Höhe erheblich

 
Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

Achtung Redaktionen!
Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse:http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst

Termine der Beratungsstellen

Jugendinformation und Jugendberatung

(LK) Infos, Tipps und Beratung für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, persönlich und kostenlos.

Jugendservice des Landes Oberösterreich:

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 117 99, Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.atwww.jugendservice.at
  • Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. (+43 7272) 758 23, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. (+43 7942) 725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservice Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. (+43 7248) 644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at
  • Jugendservice Kirchdorf an der Krems, Kirchengasse 6, 4560 Kirchdorf, Tel. (+43 7582) 604 16, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-kirchdorf@ooe.gv.at
  • Jugendservice Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. (+43 7262) 581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-mail: jugendservice-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservice Ried im Innkreis, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. (+43 7752) 715 15, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: Jugendservice-Ried@ooe.gv.at
  • Jugendservice Rohrbach, Pfarrplatz 1, 4150 Rohrbach, Tel. (+43 7289) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Linzer Straße 22, 4780 Schärding, Tel. (+43 7712) 357 07, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Steyr, Bahnhofstraße 1, 4400 Steyr, Tel. (+43 7252) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels, Rablstr. 16, 4600 Wels, Tel. (+43 7242) 21 14-11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at
  • Jugendservice Gmunden, Kirchengasse 9, 4810 Gmunden, Tel. (+43 7612) 17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugendservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. (+43 7672) 757 00, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at
  • Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. (+43 7722) 222 33, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at

 

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.

 

Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen

(LK) Eine therapeutische Zusammenkunft von Selbsthilfegruppen für Alkoholkranke und deren Angehörige findet am Samstag, 15. Dezember 2007 für den Bezirk Gmunden, Landeskrankenhaus Gmunden (Vortragssaal), Miller v. Aichholzstr. 49, 4810 Gmunden, von 18:00 bis 20:00 Uhr, statt.

 

Familien-Referat

(LK) Das Familien-Referat beim Amt der Oö. Landesregierung in Linz, Bahnhofsplatz 1 erteilt Auskunft über alle familiären Belange. Telefonische Anmeldungen und Anfragen werden am Montag und Dienstag von 07:30 bis 12:00 Uhr und von 13:30 bis 17:00 Uhr, am Mittwoch und Donnerstag von 07:30 bis 12:00 Uhr und von 13:30  bis 17:00 Uhr sowie am Freitag von 07:30 bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer (+43 732) 77 20-118 31, 118 32 entgegen genommen.

 

Jugend- und Drogenberatung für kommende Woche

(LK) "POINT" - Beratungsstelle für Suchtfragen, Linz, Starhembergstraße 11/2:

  • nach telefonischer Vereinbarung: Tel. (+43 732) 77 08-95;

Jugend- und Drogenberatung "CIRCLE", Wels, Richard-Wagner-Straße 3:

  • nach telefonischer Vereinbarung: Tel. (+43 7242) 452 74

Jugend-, Drogen- und Alkoholberatung "EGO", Braunau, Ringstraße 45:

  • nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7722) 846 78

"X-DREAM" - Beratungsstelle für Jugend- und Suchtfragen, Steyr, Bahnhofstraße 8/2:

  • nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7252) 534 13

"IKARUS" - Beratungsstelle für Jugend- und Suchtfragen, Vöcklabruck, Dr. Alois-Scherer-Straße 17/1:

  • nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7672) 224 99

Gmunden, Kößlmühlgasse 4:

  • nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7612) 770 66

 

OÖ. Energiesparverband

(LK) Produktunabhängige Energieberatung für Haushalte, Unternehmen und Gemeinden erhalten Sie beim Energiesparverband.
Montag bis Freitag von 08:00 bis 17:00 Uhr,
Landstraße 45, 4020 Linz
Energiesparhotline:
(+43) 800 205 206 oder (+43 732) 77 20-148 60
office@esv.or.atwww.energiesparverband.at

 

EU-Auskünfte

(LK) Kostenlose Auskünfte zum Themenbereich EU und EWR gibt es in der Europa-Informationsstelle des Landes , Amt der Oö. Landesregierung, Altstadt 30, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 77 20-140 20, Fax: (+43 732) 77 20-140 22.

 

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 13. Dezember 2007

Landesrat Rudi Anschober

und

Radko Pavlovec


zum Thema

"Vorschau auf die Sitzung der Temelin-Kommission nächste Woche in Budweis - Neue Kinderkrebsstudie in Deutschland"

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Pressekonferenz am 12. Dezember 2007

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer

Präsident, DI Fritz Niederndorfer MBA

Präsident, GD Dr. Leo Windtner


zum Thema

"Auftakt Skisaison 2007/2008"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Vizepräsident Andreas Buchegger, Ski Alpin
  • Vizepräsident Bernhard Zauner Nordisch
  • Vizepräsident, Wolfgang Pesendorfer, Allgemeiner Skilauf

Presseinformationen

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