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Landeskorrespondenz Nr. 163 vom 17. Juli 2006

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Pressekonferenz

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Landeskorrespondenz

Pühringer-Enzenhofer-Initiative für Oberösterreichs Lehrer in Bayern erfolgreich: 109 oö. Pädagogen bewerben sich im Freistaat

(LK) 109 oö. Lehrerinnen und Lehrer - 56 Volksschullehrer/innen, 46 Hauptschullehrer/innen und 7 Gymnasiallehrer/innen - haben von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, sich für eine Anstellung im Freistaat Bayern im kommenden Schuljahr zu bewerben. Die allermeisten von ihnen haben beste Chancen, tatsächlich angestellt zu werden.

 

Die Initiative, die Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer gemeinsam mit dem Präsidenten des Landesschulrates Fritz Enzenhofer beim bayerischen Unterrichtsminister Siegfried Schneider im Dezember 2005 gestartet hat, ist bereits im ersten Jahr erfolgreicher angelaufen als erwartet werden durfte. Während es in den ersten Monaten kaum Interessenten gab, hat sich gegen Schulschluss die Zahl der Bewerber sprunghaft nach oben bewegt.

 

Nach dem bayerischen Anstellungsmodell haben sich die Pädagogen für jeweils konkrete Schulstandorte zu bewerben. 109 oö. Lehrerinnen und Lehrer haben davon Gebrauch gemacht, und die allermeisten von ihnen haben nach Auskunft der bayerischen Stellen auch gute Chancen, genommen zu werden. Denn im Gegensatz zu Österreich herrscht in Deutschland Lehrermangel, und die österreichischen Lehrerinnen und Lehrer erfüllen nicht nur die Anstellungserfordernisse, sondern genießen aufgrund ihrer Ausbildung auch hohes Ansehen in Bayern.

 

Landeshauptmann Pühringer: "Einmal mehr ist damit der Beweis geliefert, dass gute Nachbarschaftspolitik zu guten Ergebnissen führt und die Menschen davon konkret etwas haben. Die erfolgreiche Initiative wird selbstverständlich weitergeführt, denn damit kann Lehrerinnen und Lehrern, die bei uns auf eine Anstellung warten müssen, äußerst sinnvoll geholfen werden."

Mag.ª Karin Weichselbaumer (+43 732) 77 20-114 07

LH Pühringer: Landhauspark wird attraktiver Ort der Begegnung

(LK) Der Wettbewerb zur Neugestaltung von Landhauspark und Promenade in Linz ist entschieden. Eine Jury aus Architekten, Landschaftsplanern, Verkehrsplanern, Stadtplanern und Ökologen (Liste im Anhang) hat sich für das Projekt der Münchner Landschaftsarchitekten Dipl.Ing. Elisabeth Lesche und Dipl.Ing. Christian Henke entschieden. Platz zwei ging an einen Berliner Landschaftsarchitekten, Platz drei an einen Teilnehmer aus dem deutschen Soest.

 

Die Neugestaltung von Landhauspark und Promenade ist ein von Land Oberösterreich und Stadt Linz gemeinsam getragenes Projekt.

 

"Das Projekt überzeugt das Preisgericht durch seine Grundhaltung aus dem Nebeneinander von Verkehrsfläche Promenade und Landhauspark, einen einzigen boulevardartigen städtischen Raum zu gestalten", so das Preisgericht in seiner Begründung. (Siehe Beilage)

 

"Der Landhauspark mit seiner großen Geschichte wird mit dieser Neugestaltung ein zentraler und attraktiver Ort der Begegnung", zeigt sich auch Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer überzeugt.

 

Jury Neugestaltung Landhauspark und Promenade

 

Fachpreisrichter mit Stimmrecht

 

Dipl.-Ing. Cordula Loidl-Reisch
Ing.-Kons. f. Landschaftsplanung u. –pflege    Kammer d. Arch. u. Ing. Konsulenten
 
Architekt Dipl.-Ing. Gerhard Fischill                   Kammer d. Arch. u. Ing. Konsulenten
 
Dipl.-Ing. Barbara Veitl
Mag. Linz - Leiterin Stadtgärten                       Stadt Linz
  
Dipl.-Ing. Gunter Amesberger
Mag. Linz - Direktor Stadtentwicklung              Stadt Linz
 
Dipl.-Ing. Pia Goldmann                                    Amt der Oö. Landesregierung, GBM-BT
 

 

Sachpreisrichter mit Stimmrecht

Dipl.-Ing. Harald Lueger
Mag. Linz - Abteilungsl. Stadtplanung Linz-Mitte
(Ersatzpreisrichter für MMag. arch. et art. Josef Füreder)           Stadt Linz
 
Dipl.-Ing. Christian Rohr
Selbstständiger Baumpfleger - und sachverständiger 
 
Dipl.-Ing. Dr. Thomas Rainer
Amt der Oö. Landesregierung, Präsidium                                   Amt der Oö. Landesregierung, Präsidium
 
Mag. Gerhard Burgstaller, Abteilungsleiter GBM
Geschäftsführer der Landes-Immobilien GmbH.                         Amt der Oö. Landesregierung, GBM
 

 

Berater ohne Stimmrecht

Dipl.-Ing. Günther Kleinhanns - Bundesdenkmalamt
Landeskonservatorat für Oberösterreich                                   Bundesdenkmalamt
 
Dr. Thomas Denk
Bezirksstellenleiter Linz-Stadt                                                    Wirtschaftskammer
 
Ing. Gunther Nikodem
Selbstständiger Baumpfleger, -gutachter u.-berater 
 
Architekt Dipl.-Ing. Franz Kneidinger
Planer der Promenadentiefgarage 
 
Dipl.-Ing. Gerhard Karl
Mag. Linz - Leiter der Verkehrsplanung                                       Stadt Linz
 
Ing. Peter Langeder
Amt der Oö. Landesregierung - Abt. Bau-Services                       Amt der Oö. Landesregierung, Bau-Serv
 
Dipl.-Ing. Richard Deinhammer                                                     Amt der Oö. Landesregierung, GBM-BT
 
Dipl.-Ing. Hildegard Brandstätter                                                  Amt der Oö. Landesregierung, GBM-BT

Mag.ª Karin Weichselbaumer (+43 732) 77 20-114 07

Beilage:

Landhauspark Jurybegründung - Plan - Erlaeuterungsbericht 301,19 KB)

LH Pühringer bei historischem Marktfest aus Anlass des Jubiläums 300 Jahre Schlacht bei Aidenbach/Bayern: Kein Friede ohne Gerechtigkeit als dauerhafte Lehre aus den Ereignissen der damaligen Zeit

(LK) Gemeinsam mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber nahm Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer am Samstag, 15. Juli 2006 an den Feierlichkeiten zum Gedenken an den bayerischen Volksaufstand, der 1706 in der Schlacht von Aidenbach niedergeschlagen wurde, teil.

 

Pühringer legte dabei ein unmissverständliches Bekenntnis für den Primat der politischen Lösung vor der militärischen Lösung ab. "Ohne Gerechtigkeit kann es keinen Frieden geben", so Pühringer. "Gerechtigkeit und faire Kompromisse sind aber nur durch politische Lösungen möglich, niemals durch militärische. Das hat die Geschichte viele Male gezeigt und das wird auch heute noch bei den Krisenherden unserer Welt deutlich. "Gerade die Europäische Union habe in den letzten Jahrzehnten ein Modell geschaffen, in dem die Konflikte an den Konferenztischen gelöst werden und der Krieg als Mittel der Politik aus unserem Kontinent verbannt wurde. "Hier bietet gerade Europa, das jener Kontinent ist, der auf die blutigste Geschichte zurückblicken muss, anderen Erdteilen ein echtes Friedensmodell an", betonte Pühringer.

 

Die Schlacht von Aidenbach bildete den Schlusspunkt des sogenannten bayerischen Volksaufstandes gegen die österreichische Besatzung. Im Zuge des spanischen Erbfolgekrieges (1700 bis 1713) hatten ab 1704 österreichische Truppen Bayern besetzt. Durch Zwangsrekrutierungen und hohe Steuern kam es 1705/1706 zum bayerischen Volksaufstand. Nach anfänglichen Erfolgen wurden die aufständischen Bauern und Handwerker von kaiserlichen Truppen in der sogenannten "Sendlinger Mordweihnacht" und bei der Schlacht von Aidenbach besiegt, worauf der Aufstand zusammenbrach.

Andreas Hörtenhuber (+43 732) 77 20-116 17

Termine der Beratungsstellen

Jugendberatung und Jugendinformation

 

(LK) Beratung, Infos und Tipps für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, kostenlos  und persönlich.

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 17 99: Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at, www.jugendservice.at
  • Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. (+43 7272) 758 23, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Tummelplatzstr. 9, 4780 Schärding, Tel. (+43 7712) 357 07, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Ried im Innkreis, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. (+43 7752) 715 15, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: Jugendservice-Ried@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. (+43 7942) 725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Gmunden, Kirchengasse 18, 4810 Gmunden, Tel. +43 7612/17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. +43 7248/644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. (+43 7262) 581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservicestelle-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Rohrbach, Pfarrplatz 1, 4150 Rohrbach, Tel. (+43 7289) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Steyr, Pfarrgasse 6, 4400 Steyr, Tel. (+43 7252) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels, Rablstraße 16, 4600 Wels, Tel. (+43 7242) 21 14-11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at
  • Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. (+43 7722) 222 33, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at
  • Jugendservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. (+43 7672) 757 00, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mailjugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.

 
Erziehungs- und Familienberatungszentrum Ried im Innkreis,
Riedholzstraße 17, 4910 Ried im Innkreis

 

(LK) Familienberatungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: (+43 7752) 912-361
  • jeden Donnerstag von 17:30 bis 19:30 Uhr

Erziehungsberatungsstelle

  • Parkgasse 1, 4910 Ried
  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: (+43 7752) 912-361

Familientherapeutische Beratungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: (+43 732) 66 64 12

Mutterberatung

  • Dienstag von 09:00 bis 12:00 Uhr, Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr

Männerberatungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • (+43 732) 66 64 12

 

OÖ. Energiesparverband

(LK) Produktunabhängige Energieberatung für Haushalte, Unternehmen und Gemeinden erhalten Sie beim OÖ. Energiesparverband.
Montag bis Freitag von 08:00 bis 17:00 Uhr,
Landstraße 45, 4020 Linz
Energiesparhotline:
(+43) 800 205 206 oder (+43 732) 77 20-148 60
office@esv.or.at, www.energiesparverband.at

 
Antidiskriminierungsstelle des Landes

 

(LK) Der Aufgabenbereich der Antidiskriminierungsstelle erstreckt sich auf alle Angelegenheiten des Landes, der Städte und der Gemeinden, sofern diese Angelegenheiten in die Gesetzgebungskompetenz des Landes fallen. Aufgabe der Antidiskriminierungsstelle ist unter anderem die Förderung und die Verwirklichung der Gleichbehandlung.
Personen, die diskriminiert oder belästigt werden, wurden oder dies vermuten können sich zur Wahrung ihrer Rechte kostenlos anonym und vertraulich an die Antidiskriminierungsstelle des Landes wenden:
Antidiskriminierungsstelle beim Amt der Oberösterreichischen Landesregierung
Amtsgebäude Landhaus/Eingang Klosterstraße 7
EG, Zimmer 7
4021 Linz
Tel.: (+43 732) 77 20-114 46
Fax.: (+43 732) 77 20-116 21
E-Mail: as.post@ooe.gv.at

Mo, Di, Do: 09:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr
Mi, Fr: 09:00 - 12:00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung
Um Voranmeldung wird gebeten!


Sozialmedizinische Beratungsstellen bei Alkoholproblemen

(LK) Eine therapeutische Zusammenkunft der Selbsthilfegruppen für Alkoholkranke und deren Angehörige findet am Mittwoch, 19. Juli 2006, für den Bezirk Gmunden, Kößlmühlgasse 4, ab 18:00 Uhr, statt.

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 17. Juli 2006

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Sicherheitsdirektor Mag. Dr. Alois Lißl


zum Thema

"Aktuelle Sicherheitssituation in Oberösterreich"

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Rückfragen-Kontakt:

Andreas Hörtenhuber  (+43 732) 77 20-116 17

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Pressekonferenz am 17. Juli 2006

Landesrat Dr. Josef Stockinger, Oberarzt Dr. Karl Holzmann und Christoph Grubauer, Fachkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesiepflege


zum Thema

"Mobile Betreuung von langzeitbeatmeten Patienten. Familienleben statt Intensivstation"

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Rückfragen-Kontakt:

Ing. Walter Silber (+43 732) 77 20-111 17 oder (+43 664) 829 89 99

Neue Wege im Sozialbereich:
Familie statt Intensivstation

Neue Wege geht das Land Oberösterreich bei der Betreuung beatmungsbedürftiger Patienten. Über das Landespflege- und Betreuungszentrum Schloss Haus in Wartberg ob der Aist - eine landeseigene Sozialeinrichtung im Ressort von Landesrat Dr. Josef Stockinger - wird erstmals in Oberösterreich eine mobile Betreuung für Patienten mit schweren Atemschwächen möglich. Diese ambulante Betreuung gab es bisher in Oberösterreich nicht. Beatmungsbedürftige Patienten wurden bisher entweder in Intensivstationen der Krankenhäuser oder ohne professionelle medizinische Versorgung zuhause im Familienverband betreut.

 

Die Betreuung in der gewohnten Umgebung und im Familienverband braucht eine ständige Begleitung durch besonders geschultes Betreuungs- und Pflegepersonal, beginnend mit der Krankenhausentlassung bis zur täglichen Versorgung und Pflege zuhause. "Diese mobile Betreuung von langzeitbeatmeten Patienten wird nun möglich", sagt Landesrat Dr. Josef Stockinger. Für die Patienten eröffnet sich dadurch eine Alternative zur Intensivstation und die Möglichkeit, trotz maschineller Beatmung in der Familie bei den Angehörigen zu leben.

 

Die Angehörigen werden bei ihrer pflegerischen Arbeit durch kompetente medizinisch-technische Beratung unterstützt. Landesrat Stockinger: "Im Rahmen des Projekts übernimmt das Land Oberösterreich als Entlastung für die Angehörigen die Kosten für die medizinisch-technische Betreuung". Mit Unterstützung von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer stellt das Land Oberösterreich 70.000 Euro aus dem Strukturmittelfonds zur Verfügung.

 

Begleitung ab der Intensivstation im Krankenhaus

Für die mobile Betreuung von beatmungsbedürftigen Patienten wurde gemeinsam mit dem Landespflege- und Betreuungszentrum Schloss Haus ein detailierter Ablaufplan fixiert.

 

Zielgruppe sind Patienten mit schweren Atemschwächen. Diese Leiden haben ihre Ursache in schweren Krankheiten oder sind Spätfolgen von schweren Unfällen:

  • Personen mit hoher Querschnittslähmung
  • Neurologische Systemerkrankung (z.B. Amyotrophe Lateralsklerose)
  • Interkurrenter neurologische Erkrankung (vorübergehend beatmungspflichtig)
  • Chronischer Lungenerkrankung (besonders COPD, Lungenemphysen)
  • Lungenversagen im Rahmen anderer Akuterkrankung
  • Patienten mit über Wochen protrahiertem Weaning

 

Für die medizinische Betreuung und die Beratung der Angehörigen bei medizinischen Problemen steht Oberarzt Dr. Karl Holzmann, Internist am Landeskrankenhaus Freistadt, zur Verfügung. Die technische Unterstützung und Betreuung der Beatmungsgeräte sowie die Krankenpflege übernimmt über Organisation des Landespflege- und Betreuungszentrums Schloss Haus Christoph Grubauer, diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger mit Fachausbildung für Intensivpflege.

 

Menschlichkeit muss nicht immer mehr kosten

Die Pflege und Betreuung zuhause wirkt sich nachweislich positiv auf Heilungsverlauf und Stimmungsbild der Patienten aus.

 

Landesrat Stockinger: "Mit der mobilen Betreuung gelingt es uns, die beatmungsbedürftigen Patienten dort betreuen zu können, wo sie es wünschen. In der vertrauten Umgebung und nicht umgeben von Maschinen in der Intensivstation eines Krankenhauses".

 

Dass Menschlichkeit nicht immer automatisch mehr kosten muss, beweisen die Projektkosten. Das Praxisbeispiel auf Initiative des Landespflege- und Betreuungszentrums Schloss Haus zeigt, dass bei der Betreuung von derzeit fünf beatmungspflichtigen Patienten Kosten von täglich 68 Euro pro Patient entstehen. Zum Vergleich: Die Kosten für ein Intensivbett auf einer interdisziplinären Intensivstation liegen bei 1.270 Euro pro Tag, bei einer Intensivstation Stufe 1 betragen die Kosten bis zu 3.500 Euro pro Tag.

 

"Oberösterreich ist ein starkes Sozialland, wir lassen pflegende Angehörige und Patienten bei ihren Aufgaben nicht im Stich. Der technische Fortschritt bringt moderne Möglichkeiten, ein Leben außerhalb des Spitals zu führen", betont Landesrat Stockinger. Im Rahmen des Betreuungsprojektes Schloss Haus können fünf bis zehn Heimbeatmungspatienten in Oberösterreich betreut werden.

 

Die Aufnahme in diese mobile Betreuung erfolgt nach Antragstellung beim Landespflege- und Betreuungszentrum Schloss Haus in Wartberg ob der Aist (Telefon: (+43  72 36) 23 68), wo Direktor Johann Hable die Stabstelle für beatmungspflichtige Patienten im häuslichen Bereich leitet. Hilfestellung gibt es dann auch bei den Verhandlungen mit den Sozialversicherungsträgern bei der Beschaffung von medizinischem Gerät, der sozialen Beratung und Betreuung, bei der Einschulung der Angehörigen und dem ständigen Kontakt zum Krankenhaus.

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Pressekonferenz am 16. Juli 2006

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl


zum Thema

"Spatenstich Münzbacher Zubringer Teil 2"

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Rückfragen-Kontakt:

Helmuth Rechberger (+43 732)77 20-121 55

Seit einigen Jahren läuft in Oberösterreich die Straßenbau-Infrastrukturoffensive "Straßen für die Zukunft". Diese Offensive wird auch weiterhin fortgesetzt, denn eine gesicherte Mobilität besitzt für Wirtschaft und Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Aufgrund der entscheidenden Bedeutung eines leistungsfähigen und sicheren Straßennetzes für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich und zur Sicherung der erforderlichen individuellen Mobilität seiner Bevölkerung sind der weitere Ausbau des Straßennetzes und die Erhaltung seiner Qualität dringend notwendig. Durch die Infrastruktur-Offensive soll der Wirtschaftsstandort Oberösterreich weiter optimiert, zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen und die Voraussetzungen für die tausenden Pendler in Oberösterreich spürbar verbessert werden. Wir wollen vor allem die Hauptverkehrsadern zügig ausbauen, nennen Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl die Ziele.

 

MÜNZBACHER ZUBRINGER: 17. JULI BAUSTART

 

Der Münzbacher Zubringer Teil 2 wurde an den Bestbieter vergeben. Damit haben wir bei der endlosen Geschichte den Durchbruch geschafft, bereits am 17. Juli 2006 wollen wir mit dem Bau beginnen, kündigt Hiesl an.

 

Der 22. Juni 2003 war ein Freudentag für den Bezirk Perg. 4 Jahre nach der Perger Umfahrung konnte der 1. Teil des Münzbacher Zubringers für den Verkehr freigeben werden. Nun ist die Ampel auch beim Teil 2 von ROT auf GRÜN gesprungen.

 

VORTEIL FÜR PENDLER, HAUSBESITZER UND REGIONALE WIRTSCHAFT

 

Neben den rund 6.000 Fahrzeugen - davon viele Pendler, die pro Tag diese Straße benützen, profitieren davon vor allem die regionale Wirtschaft und rund 100 Einfamilienhäuser, die vom lästigen Durchzugsverkehr befreit werden, freut sich Hiesl.

 

Mit dem Bau des Münzbacher Zubringers Teil 2 wird die Perger Umfahrung endlich komplett. Das Verkehrsaufkommen in der Stadt Perg wird sich deutlich verringern. Rund 3.000 Fahrzeuge weniger pro Tag bedeutet für die Einwohner von Perg deutlich mehr Lebensqualität.

 

Die rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen zur Ausschreibung der Leistungen sind gegeben. Die erforderlichen Grundeinlöse- und Enteignungsverhandlungen wurden durchgeführt und abgeschlossen.


Bauleistungen:

  • ca. 150.000 m³ Abtrag Boden
  • ca. 11.000 m³ Frostschutzschicht
  • ca. 3.600 m³ Obere Trageschicht
  • ce. 18.000 Asphaltierungsarbeiten
  • ca. 395 m Brücke (4 Grünbrücken, 1 Durchlass)
  • ca. 2.000 m Wasserleitung
  • ca. 1.200 m Tunnelentwässerung
  • ca. 250 Ortskanal

Im Zuge des Bauvorhabens werden auch Leistungen der Gemeinde Perg (Wasserleitung) und des Reinhalteverbandes Perg/Münzbach/Windhaag/Rechberg (Kanal) mitausgeschrieben.

 

 

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Pressekonferenz am 16. Juli 2006

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl


zum Thema

"Eröffnung B 309 Umfahrung Dietachdorf"

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Rückfragen-Kontakt:

Helmuth Rechberger (+43 732) 77 20-121 55

"ES GEHT ETWAS WEITER": HAUPTVERKEHRSADERN WERDEN IN OBERÖSTERREICH ZÜGIG AUSGEBAUT

 

Seit einigen Jahren läuft in Oberösterreich die Straßenbau-Infrastrukturoffensive "Straßen für die Zukunft". Diese Offensive wird auch weiterhin fortgesetzt, denn eine gesicherte Mobilität besitzt für Wirtschaft und Gesellschaft einen hohen Stellenwert, betont Straßenbaureferent LH-Stv. Franz Hiesl.

 

Aufgrund der entscheidenden Bedeutung eines leistungsfähigen und sicheren Straßennetzes für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich und zur Sicherung der erforderlichen individuellen Mobilität seiner Bevölkerung sind der weitere Ausbau des Straßennetzes und die Erhaltung seiner Qualität insbesondere in den Zentralräumen dringend notwendig, so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer.

 

UMFAHRUNG DIETACHDORF: AB 17. JULI 2006
VOLL UNTER VERKEHR

 

Am 6. September 2003 erfolgte der Startschuss für die Umfahrung Dietachdorf. Die Gesamtkosten für die 3 km lange Umfahrung belaufen sich auf rund 17 Mio. Euro.
Die Verkehrsfreigabe erfolgt heute am 16. Juli 2006, bereits ab 17. Juli 2006 wird sie voll unter Verkehr stehen, so Hiesl.

 

Trassenverlauf:

 

Das Baulos befindet sich im Gemeindegebiet Dietach und Steyr. Die B 309 - Umfahrung Dietachdorf  beginnt im Bereich des Anstieges zum Heuberg, etwa 200 m nördlich der best. Kläranlage bei km 14,10 , schwenkt im Bereich der niveaufreien Ortsanbindung - Nord nach Westen ab und umfährt die Ortschaft Dietachdorf  im Westen.
Nach der niveaufreien Ortsanbindung - Süd  am südlichen Ortsrand von Dietachdorf bindet die neue Umfahrungsstraße in die ausgebaute B 309 "Umfahrung Dornach" bei km 16,70 ein.

 

Im Aufriss gesehen liegt die Trasse zwischen den beiden niveaufreien Ortsanbindungen im Norden und Süden von Dietachdorf in Tieflage und weist - mit Ausnahme des bestehenden Anstieges zu Heuberg am Baulosbeginn keine erheblichen Steigungen auf.
Ab der niveaufreien Ortsanbindung Nord - bis zur Einbindung in die ausgebaute "Umfahrung Dornach" im Süden liegt die neue Straßentrasse im Wasserschongebiet, bzw. im Bereich des in absehbarer Zeit zu erweiternden Wasserschongebietes der Stadt Steyr.

 

Als Standort für das die Oberflächen- und Drainagewässer der Ortsumfahrung samt niveaufreien Ortsanbindungen aufnehmenden Retentionsbeckens mit zweiteiliger Beckenlage wurde die ehemalige Schottergrube "Niedermayr" gewählt.

 

85 % DES VERKEHRS KÖNNEN AUF
UMFAHRUNG VERLAGERT WERDEN

 

Die B 309 (ehemals B 115) stellt die wichtigste Verkehrsverbindung für den Industriestandort Steyr mit der A 1 Westautobahn bzw. mit dem oö. Zentralraum dar. Die Umfahrung Dietachdorf stellt im Anschluss an die ausgebaute Nordspange Steyr und Umfahrung Dornach eine wesentliche Verbesserung für den Durchzugsverkehr auf der B 309 dar.

 

Die Ortsdurchfahrt ist zum Teil sehr eng und unübersichtlich, vor allem im Zentrum bei der Kreuzung bestehende B 309 mit der Thann Straße und Winklonger Gemeindestraße (Unfallhäufungspunkt).

 

Verkehrsbelastung Dietachdorf: Derzeit ca. 12.000 KFZ/24h. Es ist für den Ort Dietachdorf mit einer Umlagerung von 80 - 85 % auf die neue Umfahrung zu rechnen.

 

3 GRÜNBRÜCKEN UND 2 NIVEAUFREIE ANSCHLÜSSE

 

Für die Umfahrung Dietachdorf sind 3 Grünbrücken mit je 80 m Länge vorgesehen. Der Ort ist über 2 niveaufreie Anschlüsse (im Norden Fa. Engel, im Süden bei Fa. Braunsberger/Baumax) an die neue B 309 angeschlossen.

 

Bauloslänge:                   rd. 3,0 km
Dammschüttung:             61.000 m3
Offener Abtrag:               281.000 m3
Frostschutzschichte:       22.000 m3
mech.stat. Tragschichte: 48.000 m2
bit. Tragschichte:             46.000 m2
Deckschichte:                  44.000 m2

 

Weiters wurde im Zuge des Bauloses "Umfahrung Dietachdorf" der Kreisverkehr Nordspange (B 309, B 115 u. B 122a) mit 1 Brückenbauwerk errichtet und auch bereits für den Verkehr freigegeben.

 

STUFENPLAN FÜR INFRASTRUKTURAUSBAU - STRASSE
IM RAUM ENNS-STEYR  

 

Die Errichtung der Nordumfahrung Enns ist der erste Schritt im Rahmen eines Stufenplanes für den Infrastruktur-Ausbau im Raum Enns-Steyr:

  • 2006 Eröffnung Nordumfahrung Enns
  • 2006 Eröffnung Umfahrung Dietachdorf
  • 2007 Ausbau der B 309 bis Westautobahn

Die Verkehrsanbindung von Steyr an die A 1 Westautobahn hat eine lange Geschichte. Sie war 1986 baureif, die Gründe waren bereits eingelöst. Durch Interventionen des damaligen Steyrer Bürgermeisters wurde sie aber vom damaligen Minister gestrichen. 1996 wurden die Neuplanungen wieder aufgenommen, seither arbeiten wir mit Hochdruck an der Realisierung dieser wichtigen Straßenverbindung.

 

B 309 HEUBERG BIS ENNS: BAUBEGINN IM JAHR 2007

 

"Die optimale Verkehranbindung des Wirtschaftsraumes Steyr an die A 1 Westautobahn ist ein oberösterreichisches Leitprojekt und hat absolute Priorität. Wir werden auf die Einhaltung des ambitionierten Zeitplanes besonders achten", verspricht Hiesl.

 

2007 soll der Baubeginn für den Abschnitt Heuberg bis Enns der neuen B 309 Steyrer Straße sein. Die Bauzeit wird 2 bis 3 Jahre betragen", verspricht Hiesl.

 

Nach den Behördenverfahren wollen wir jedenfalls noch 2007 mit dem Bau beginnen. 2009 bzw. spätestens 2010 wollen wir diese wichtige Verkehrsinfrastruktur bis zur A 1 Westautobahn fertigstellen, nennt Hiesl den weiteren Fahrplan.

 

Die neue B 309 weist von der Umfahrung Dietachdorf bis zur A 1 Westautobahn eine Gesamtlänge von 13,5 km auf.

 

Ausgleichsflächen:

  • ca. 14 ha Wald
  • 3 ha Bachrenaturierung auf 3,1 km Länge
  • 10 ha trassennahe Gestaltungsflächen

Die Gesamtbaukosten werden derzeit auf rund 56 Mio. Euro (ohne Knoten Enns-West) geschätzt.

 

Presseinformationen

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at