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Landeskorrespondenz Nr. 158 vom 11. Juli 2006

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Pressekonferenzen:

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Bi-regionales Arbeitsgespräch Quebec-Oberösterreich - Vor Beginn der Konferenz der Regierungschefs, heute Nachmittag, sind die Delegationen von Quebec und Oberösterreich zu einem bi-regionalen Arbeitsgespräch zusammen getroffen

(LK) Der Besuch von Premierminister Jean Charest ist der erste Besuch eines Quebecer-Premierministers in Oberösterreich. Im Mittelpunkt des Gespräches stehen Fragen der Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Bildung und Energie.

 

Quebec ist für Oberösterreich ein interessanter und vielversprechender Markt, der heimischen Unternehmen neue Möglichkeiten bietet. Die Wirtschaftsbeziehungen sind im letzten Jahr um 20 Prozent gestiegen. Vor allem Kooperationen im hochtechnologischen Bereiche bieten gute Aussichten für oberösterreichische Firmen, um auf dem nordamerikanischen Markt erfolgreich zu sein. Beispiele für die Zusammenarbeit im Bereich der Wirtschaft sind der Bombardier-Konzern mit BRP-Rotax oder die Austria Metall AG.

 

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer hob in diesem Gespräch auch hervor, dass zunehmend auch kleine und mittlere Unternehmen die Möglichkeit für Exporte nach Quebec und Kanada nutzen. Das soll, gemeinsam mit der Wirtschaftskammer im Rahmen der Initiative "Go International" verstärkt werden.

 

Weiters wurde vereinbart, dass Oberösterreich eine Initiative zur verstärkten Nutzung von Biokraftstoffen und damit der Förderung des Klimaschutzes, die von Quebec und Bayern anlässlich der UN-Weltklimakonferenz im Vorjahr in Montreal ins Leben gerufen wurde, beitritt. Durch diese Initiative können weltweit jährlich ca. 250 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden.

 
Dieses Ziel soll durch folgende Maßnahmen erreicht werden:

  • Verbesserung der regionalen Erzeugung durch Verwendung von Biokraftstoffen oder anderen aus erneuerbaren  Energiequellen stammenden Kraftstoffen in Reinform oder als Beimischungen zu fossilen Kraftstoffen im Verkehrssektor
  • Erhöhung des Anteils von Biokraftstoffen oder anderen aus erneuerbaren Energiequellen stammenden Kraftstoffen
  • Unterstützung gezielter Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur effizienten Erzeugung synthetischer Kraftstoffe
  • Verstärkung der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Verminderung von Luftschadstoffen und CO2 –Emissionen

 

Landeshauptmann Pühringer lud darüber hinaus Quebec ein, einen Beitritt zum sogenannten "Global Marshall-Plan" zu prüfen. Oberösterreich ist diesem Global Marshall-Plan bereits beigetreten, Quebec wäre die erste außereuropäische Region, die dieses Projekt unterstützt. Premierminister Charest sagte eine Prüfung zu. Auch Quebec hat bereits eine Reihe von ökosozialen Handelsabkommen abgeschlossen.
"Die Freihandelsabkommen sollten mehr Auflagen enthalten und gleichzeitig die Lebensqualität der Menschen vor Ort zu verbessern", unterstrich Premierminister Charest. Vor allem Aspekte, wie nachhaltige Entwicklung, kulturelle Vielfalt und Rechte der Erwerbstätigen sollten künftig detailliert in den Handelsabkommen zweier Staaten festgehalten sein.

 

Quebec tritt darüber hinaus für ein Ausgleichsystem ein, mit dessen Hilfe durch die reichen Länder Programme zur Finanzierung von Infrastrukturen in den Entwicklungsländern eingerichtet werden können. Dadurch soll das Wirtschaftswachstum in diesen Ländern beschleunigt werden. Das entspricht im Wesentlichen auch dem von Oberösterreich mitgetragenen Marshall-Plan.

 

Im Laufe des heutigen Tages finden noch bi-regionale Gespräche zwischen Shandong, Westkap, Sao Paulo, Bayern und Oberösterreich statt.

Andreas Hörtenhuber (+43 732) 77 20-116 17

Land zieht sich aus Forstpflanzenproduktion zurück

(LK) Das Land zieht sich aus der Produktion von Forstpflanzen zurück. Das ist ein wesentliches Ergebnis der Aufgabenreform im Amt der Oö. Landesregierung. Damit wird auch der Forderung des Landesrechnungshofes nach Trennung der öffentlichen Verwaltung von privatwirtschaftlichen Tätigkeiten entsprochen.

 

Abgesehen von der Erhaltungsplantage in Feldkirchen an der Donau, wo die Genreserve für Forstpflanzen weiterhin vom Land geführt wird, zieht sich das Land aus der kommerziellen Forstpflanzenproduktion zurück. Die fünf Standorte Feldkirchen, Rottenegg, Ebelsberg, Frankenmarkt und Otterbach mit insgesamt 11,5 Hektar Forstpflanzenproduktion werden nach erfolgter öffentlicher Interessentensuche an den Verein Bäuerliche Forstpflanzenzüchter als Gesamt-Rechtsnachfolger übergeben. Die bäuerlichen Forstpflanzenzüchter garantieren weiterhin die regionale Forstpflanzenproduktion auf hohem Qualitätsniveau und übernehmen alle Rechte und Ansprüche, was auch für die Saisonarbeitskräfte als Mitarbeiter gilt.

 

Die Oö. Landesregierung hat in ihrer Sitzung vom 10. Juli 2006 den Verkauf der Landesforstgärten beschlossen. Forst-Landesrat Dr. Josef Stockinger: "Damit kommen wir auch der Forderung des Landesrechnungshofes nach, wonach die Forstpflanzenzüchtung keine Aufgabe der öffentlichen Verwaltung sei. Zudem ist die Weiterführung der qualitätsvollen Forstpflanzenproduktion auf regionaler Ebene weiterhin sichergestellt".

Ing. Walter Silber (+43 732) 77 20-111 17

LR Ackerl: "Gebärdensprachdolmetschen - Ausbildung mit Zukunft für Maturantinnen und Maturanten!"

Zweiter Lehrgang der dreijährigen Ausbildung startet im Oktober 2006 - Informationsabend am Donnerstag

 

(LK) Im Oktober 2006 startet der zweite Lehrgang der Fachausbildung Gebärdensprachdolmetschen in Linz. "Im Sinne der Chancengleichheit müssen wir auch die Barriere der Gehörlosigkeit abbauen," so Sozial-Landesrat Josef Ackerl. "Dafür bedarf es mehr ausgebildeter Gebärdensprachdolmetscherinnen und -dolmetscher, weshalb das Sozialressort des Landes diese zukunftsträchtige Ausbildung unterstützt." Nähere Auskünfte über diese zukunftsträchtige Ausbildung erhalten Interessierte beim Informationsabend am Donnerstag, dem 13. Juli, um 18.30 Uhr in den Räumlichkeiten des Landesverbandes der Gehörlosenvereine in der Leharstraße 28, 4020 Linz.

 

Bei der Fachausbildung handelt es sich um eine dreijährige Vollzeitausbildung mit durchschnittlich 26 bis 30 Wochenstunden. Gesucht werden vor allem Personen mit sehr guten Deutschkenntnissen und sprachlicher Begabung. 15 Kandidat/innen mit Matura werden nach der positiven Absolvierung des Auswahlverfahrens aufgenommen. Dass diese Ausbildung Zukunft hat, zeigt der Vergleich zwischen Angebot und Nachfrage: Den rund 10.000 Gehörlosen in Österreich stehen gerade einmal 60 ausgebildete Gebärdensprachdolmetscher/innen (Stand: 2004) gegenüber. Linz ist - neben Graz - eine von nur zwei Ausbildungsstätten in ganz Österreich, der erste Lehrgang in Oberösterreich kostete rund 375.000 Euro. "Ich bin stolz, dass es nun auch einen zweiten Ausbildungslehrgang für diesen Beruf mit Zukunft in Oberösterreich gibt!" so Landesrat Josef Ackerl. "Ich lade daher alle Interessierten ein, sich am Donnerstag über die Möglichkeit der Teilnahme zu informieren!"

Peter Binder (+43 732) 77 20-151 12

LR Ackerl: "Sterben in Würde und in vertrauter Atmosphäre ermöglichen!"

Sozialressort fördert den Landesverband Hospiz mit 168.000 Euro

 

(LK) "Gerade das Tabuthema Tod bedarf eines sensiblen Umgangs und einer besonderen Berücksichtigung der Wünsche der Menschen!" weiß Sozial-Landesrat Josef Ackerl. "Darum unterstützen wir natürlich Angebote, die ein Sterben in vertrauter Umgebung und geborgener Atmosphäre, vor allem aber in Würde ermöglichen!" Die zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesverbandes Hospiz sind - unter anderem dank einer guten Aus-, Fort- und Weiterbildung - um eine individuelle Sterbebegleitung, aber auch um die Betreuung der Angehörigen im besonderen Maße bemüht.

 

Der Landesverband Hospiz Oberösterreich wurde 1994 gegründet. Derzeit bestehen 15 regionale Stützpunkte in den einzelnen Bezirken und zwei mobile Palliativteams, wobei letztere aus Strukturmitteln gefördert werden. Die personenbezogenen Leistungen der regionalen Stützpunkte konnten im Jahr 2005 wieder um 15 bis 20 Prozent gesteigert werden. Der großen Nachfrage mit entsprechend aus-, fort- und weitergebildeten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu begegnen übersteigt aber die finanziellen Möglichkeiten des Verbandes. Darum hat sich das Sozialressort des Landes entschlossen, die Subventionen für die Aufrechterhaltung dieser Leistungen von 116.500 Euro im Jahr 2005 auf 168.000 Euro im heurigen Jahr aufzustocken. Der entsprechende Beschluss wurde gestern, Montag, in der Regierungssitzung gefasst. "Mir ist eine Förderung dieses Angebotes im Interesse der Betroffenen und der Angehörigen ein besonderes Anliegen!" schließt Landesrat Ackerl.

Peter Binder (+43 732) 77 20-151 12

Wohnbau-LR Kepplinger übergibt 18 Mietwohnungen in Enns-Eichberg

(LK) Am 12. Juli 2006 ist Landesrat Dr. Hermann Kepplinger in Enns-Eichberg, um 18 Mietwohnungen und zehn Garagen der Wohnbau 2000 Ges.m.b.H. an die zukünftigen Mieter/innen zu übergeben.

 

Die Wohnanlage Eichberg befindet sich am Rande des Stadtzentrums von Enns. Die Wohneinheiten, teilweise auch Maisonettenwohnungen, sind über ein zentrales Stiegenhaus und Laubengänge erschlossen. Darüber hinaus verfügt ein Großteil der Wohnungen über nach Westen ausgerichtete Loggien.

 

Das Förderungsdarlehen des Landes Oberösterreich für dieses Bauvorhaben beträgt etwas über 1,38 Millionen Euro bei Gesamtbaukosten von rund 2,1 Million Euro.

Mag.ª Sabrina Hebenstreit (+43 732) 77 20-120 43

Landesrätin Stöger: Optimales Leistungsangebot im Krankenhaus Grieskirchen

(LK) "Die OÖ. Spitalsoffensive läuft auf Hochtouren. Insgesamt investiert das Land Oberösterreich bis zum Jahr 2010 rund 1,7 Milliarden Euro für die bestmögliche medizinische und pflegerische Versorgung der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher", betonte Gesundheits-Landesrätin Dr. Silvia Stöger anlässlich der Fertigstellung der 3. Bauetappe des St. Franziskus Krankenhauses in Grieskirchen. Die Kosten dieser Bauetappe betragen rund 20 Millionen Euro. Damit konnte die vor neun Jahren begonnene Generalsanierung abgeschlossen werden.

 

Neben der Sicherung der Qualität kommt besonders einer regional ausgewogenen Versorgungsstruktur im Spitalsbereich eine hohe Bedeutung zu. Denn es darf bei der medizinischen Versorgung keine Benachteiligung der Bevölkerung im ländlichen Raum bzw. in Randregionen unseres Bundeslandes geben. Besonders bedeutend war daher bei der Spitalsreform die Erhaltung der Leistungsangebote des Krankenhauses Grieskirchen, insbesondere in den Bereichen der Frauen- und Kinderversorgung sowie der Unfallchirurgie. Vor allem Kinder benötigen in Krankheitsfällen eine wohnortnahe medizinische Versorgung, um rascher genesen zu können.

 

"Besonders erfreulich ist, dass auch älteren Menschen ein wohnortnahes Angebot in den Regionen geboten werden kann. Dieses Angebot wird auf Grund der Bevölkerungsentwicklung immer wichtiger werden. Sind derzeit 20 Prozent der Bevölkerung älter als 60 Jahre, so wird im Jahr 2015 bereits jede/r Dritte über dieser Altersgrenze liegen", bekräftigt die Gesundheits-Landesrätin. Das Krankenhaus Grieskirchen wird die bereits bestehende Abteilung für Akutgeriatrie/Remobilisation von 24 auf 45 Betten ausbauen und damit die gesamte Region Wels versorgen.

 
Spitalsreform genau im Zeitplan:

Genau ein Jahr nach dem Beschluss des Maßnahmenpaketes der Oö. Spitalsreform sind bereits 30 Prozent umgesetzt. Die jetzt erreichte Bilanz bestätigt eindrucksvoll, dass dieses Modernisierungsprogramm eine zukunftsorientierte Qualitätssteigerung in unseren Krankenhäusern bringt. "Dies ermöglicht nicht nur für die Patientinnen und Patienten, sondern auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Spitälern eine Verbesserung der Behandlung und Pflege", betonte Dr. Stöger.

Werner Pfeffer (+43 732) 77 20-111 26

Anschober: präsentiert sich bei Regionenkonferenz als Modellregion der Energiewende und stellt Global Marshall Plan vor

(LK) Erstmals sinkender Energieverbrauch, erste EU-Region mit Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie, Europameister bei Ökowärme und massive Steigerungen beim Ökostrom

 

Oberösterreich wird sich beim heutigen Hauptpunkt der Regionenkonferenz, der Energiepolitik, als Modellregion der Energiewende präsentieren und die Umsetzbarkeit eines mittelfristigen Ausstieg aus Öl und Atom und einer Wende zu Energieeffizienz und Ökoenergie präsentieren.
Die Kerndaten der bisherigen Energiewende in Oberösterreich:

  • Oberösterreich weist nach jahrelangen Energieverbrauchssteigerungen bei den aktuellsten Statistiken (2004) erstmals einen leicht sinkenden Energieverbrauch und in der Folge deutlich sinkende CO2-Emissionen auf
  • Oberösterreich ist die erste Region der EU, die die Energieeffizienzrichtlinie der EU bereits seit November 2004 umsetzt und ein Prozent Verbrauchseinsparungen pro Jahr im Gegensatz zum Verbrauchstrend der letzten Jahre erreichen will
  • mit einem Anteil von 41 Prozent hat Oberösterreich den höchsten Anteil an Ökowärme (Biomasse, Sonne, Fernwärme aus erneuerbaren Energieträgern)
  • bereits in den nächsten Wochen wird Oberösterreich die Grenze von 6 % Ökostrom aus Biomasse, Biogas, Wind und Sonne am Gesamtstromverbrauch erreichen und damit das Regierungsziel schaffen, dazu kommen 7 Prozent weiterer Strom aus Kleinwasserkraft und damit sind es bereits 13 % Ökostromanteil.

Anschober: "Die dramatischen Ölpreissteigerungen auf mittlerweile 75 Dollar je Barrel (von 20 Dollar vor vier Jahren) dämpfen die Konjunktur, zerstören damit viele Arbeitsplätze und führen zu dramatischen Erhöhungen unseres Außenhandelsbilanzdefizits.

 

Alleine 2005 sind die Ölimportkosten für Österreich um 1,4 Milliarden Euro aus 6,2 Milliarden Euro gestiegen. Daher muss ein schrittweiser Ausstieg aus Öl und Atom aus klimapolitischen und wirtschaftspolitischen Gründen gleichermaßen erfolgen. Oberösterreich macht dabei ernst - Unterstützung von der Bundesregierung vermissen wir völlig."

 

Oberösterreich wirbt auch für Global Marshall Plan

 

In einem zweiten Vortrag wirkt Umwelt-Landesrat Rudi Anschober bei der Regionenkonferenz für den Global Marshall Plan, der sich für eine konsequente Umsetzung der Millenniumsziele der EU zur Bekämpfung des Hungers einsetzt, diesen durch die Einführung einer Finanztransaktionssteuer finanzieren und Sozial- und Umweltstandards in den globalen Organisationen verankern will.

Mag.ª Sandra Haidinger (+43 732) 77 20-120 83

Aus der Sitzung der Oö. Landesregierung: Über 350.000 Euro für Filmförderung

(LK) Auf Grund positiver touristischer Auswirkungen für Oberösterreich unterstützt das Land die 2. Staffel der TV-Serie "SOKO Donau". Die TV-Produktion wird teilweise auch in unserem Bundesland gedreht. Zu den Produktionskosten werden 270.000 Euro zur Verfügung gestellt. Dies beschloss die Oö. Landesregierung in ihrer Sitzung am 10. Juli 2006.
Mit zusammen 88.650 Euro werden noch zwei weitere Filmproduktionen - "Der Fälscher"  und "In 3 Tagen bist du tot" - gefördert.  Die Filme wurden von der Filmjury besonders gut bewertet, teilweise auch in Oberösterreich gecastet und gedreht. Regisseur und Autor stammen  aus unserem Bundland.

 

Für den Bau eines Alten- und Pflegeheimes mit 81 Plätzen in Frankenmarkt wurde ein Annuitätenzuschuss in Höhe von 4,04 Millionen Euro bewilligt.
Zur Errichtung einer Unfallchirurgischen Ambulanz an der Landes-Frauen- und Kinderklinik Linz wurden 190.000 Euro freigegeben.
Für den Lifteinbau in Häusern mit Betreubaren Wohnungen in Schärding, St. Georgen am Walde, Gunskirchen, St. Martin im Mühlkreis und Mattighofen wurden in dieser Sitzung 137.540 Euro genehmigt.

 

Mit der Zunahme der Heimtierhaltung hat leider auch der sorglose und verantwortungslose Umgang mit Tieren zugenommen. Tiere, die ausgesetzt oder wegen anderer Gründe weggegeben werden, werden von Tierschutzorganisationen aufgenommen und weitervermittelt. Ohne Zuschüsse der öffentlichen Hand können diese Anforderungen nicht mehr aufrecht erhalten werden. Daher erklärt das Land , vertreten durch Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, als Stiftungsgründer einen Betrag in Höhe von 100.000 Euro als Stammvermögen für die Gründung der "Stiftung  zur Errichtung, zur Erhaltung und zum Betrieb von Tierheimen und Tierasylen (Gnadenhöfen) - Oö. Tierheimstiftung" mit dem Sitz in Linz zu widmen.

 

Für die Umsetzung der im Rahmen des 16. Maßnahmenpaketes der Anti-Atom-Offensive eingereichten NGO-Projekte werden Fördermittel in Höhe von insgesamt 630.000 Euro bereitgestellt. Die umfassende Information der tschechischen Öffentlichkeit gehört auch diesmal zu den Schwerpunkten.

 

Für die Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen für behinderte Jugendliche wurde dem BBRZ Linz ein Betrag in Höhe von über 70.000 Euro gewährt.

 

Für das Projekt "Unterstützung zur Förderung der Demokratie in Entwicklungsländern" wurde dem Österreichischen Nord-Süd-Institut für Entwicklungszusammenarbeit ein Landesbeitrag von 43.500 Euro zur Verfügung gestellt.

 

Weiters beschloss die Oö. Landesregierung als Konsequenz der vom Landes-Rechnungshof geforderten Verwaltungsreform den Rückzug aus der Forstpflanzenproduktion.

Waltraud Eder (+43 732) 77 20-114 96

Termine der Beratungsstellen

Jugendberatung und Jugendinformation

 

(LK) Infos, Tipps und Beratung für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, persönlich und kostenlos.

 

Jugendservice des Landes Oberösterreich:

 

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 17 99: Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at, www.jugendservice.at
  • Jugendservice Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. (+43 7942) 725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservice Gmunden, Kirchengasse 18, 4810 Gmunden, Tel. (+43 7612) 17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugendservice Kirchdorf an der Krems, Kirchengasse 6, 4560 Kirchdorf, Tel. (+43 7582) 604 16, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-kirchdorf@ooe.gv.at
  • Jugendservice Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. (+ 43 7262) 581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Tummelplatzstraße 9, 4780 Schärding, Tel. (+43 7712) 357 07, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. (+43 7248) 644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at

 

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.

 

Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen

 

(LK) Sprech- und Beratungsstunden für Alkoholkranke und deren Angehörige finden am Donnerstag, 13. Juli 2006 in der Bezirkshauptmannschaft Grieskirchen, Manglburg 14, 4710 Grieskirchen, von 14:00 bis 17:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Freistadt, Promenade 5, von 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Ried, Parkgasse 1, von 08:00 bis 13:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung, Peuerbachstraße 26, von 14:00 bis 18:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Perg, Dirnbergerstraße 11, von 08:30 bis 12:30 Uhr sowie von 14:00 bis 16:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck, Außenstelle Mondsee, Krankenhausstraße 8, von 09:00 bis 12:00 Uhr; in der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck, Außenstelle Jungmairgasse 1, von 08:00 bis 12:00 Uhr, im Bezirk Linz-Land, Kärntnerstraße 1, von 08:30 bis 12:30 Uhr; im Bezirk Linz-Land, Außenstelle Enns, Dr. Karl Rennerstraße 31, von 14:00 bis 18:00 Uhr, im Bezirk Schärding, im Bezirksaltenheim Schärding, Tummelplatzstraße 7, von 08:00 bis 13:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Kirchdorf an der Krems, Garnisonstraße 1, von 08:00 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, Esplanade 10, von 08:00 bis 12:00 Uhr, sowie in der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, Außenstelle Bad Ischl, Bahnhofstraße 10, von 14:00 bis 17:00 Uhr, statt.

 

Therapeutische Zusammenkunft der Selbsthilfegruppen für Alkoholkranke und deren Angehörige finden am Donnerstag, 13. Juli 2006 für den Bezirk Grieskirchen, Sozialzentrum, Starhemberg 19, 4680 Haag am Hausruck, ab 19:00 Uhr, für den Bezirk Linz-Land in der Außenstelle Enns, Dr. Karl Rennerstraße 31, ab 19:00 Uhr sowie für den Bezirk Gmunden, Führerscheingruppe, Außenstelle 4820 Bad Ischl, Bahnhofstraße 10, ab 19:00 Uhr, statt.
 
Familienberatung

 

(LK) Familienberatung durch Arzt, Jurist und Sozialarbeiter am Donnerstag, 13. Juli 2006, in den Familienberatungsstellen des Landes Oberösterreich bei den Bezirkshauptmannschaften Gmunden (Tel. +43 7612/ 792-345) von 17:00 bis 19:00 Uhr und Steyr (Tel. +43 7252/ 523 61-82) von 18:00 bis 20:00 Uhr.

 

Familienberatung für den Bezirk Wels-Land

 

(LK) Familienberatungen durch einen Juristen und eine Psychologin für den Bezirk Wels-Land erfolgen nach telefonischer Vereinbarung. Anmeldungen werden während der Amtsstunden unter der Telefonnummer (+43 7242) 618-452 entgegen genommen: Montag und Donnerstag von 07:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 17:00 Uhr, Dienstag von 07:00 bis 17:00 Uhr, Mittwoch von 07:00 bis 13:00 Uhr und Freitag von 07:00 bis 12:30 Uhr.

 

OÖ. Energiesparverband

 

(LK) Produktunabhängige Energieberatung für Haushalte, Unternehmen und Gemeinden erhalten Sie beim OÖ. Energiesparverband.
Montag bis Freitag von 08:00 bis 17:00 Uhr,
Landstraße 45, 4020 Linz
Energiesparhotline:
(+43) 800 205 206 oder (+43 732) 77 20-148 60
office@esv.or.at, www.energiesparverband.at

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Pressekonferenz am 11. Juli 2006

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer,

Landesrat Dr. Josef Stockinger

und

Karl Ploberger

(Beiratsvorsitzender der Oö. Landesgartenschauen)


zum Thema

"Oö. Landesgartenschauen 2011, 2013 und 2015 - Präsentation der Austragungsorte und Themenvorstellung"

KB)

Rückfragen-Kontakt:

Andreas Hörtenhuber (+43 732) 77 20-116 17, Ing. Walter Silber (+43 732) 77 20-111 17

Landesgartenschau als Besuchermagnet
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Zu einer Erfolgsgeschichte entwickeln sich die Oö. Landesgartenschauen, die alle zwei Jahre abwechselnd zu den Landesausstellungen in den ungeraden Jahren stattfinden. Die Landesgartenschau 2005 "Bad Hall - Ein Park blüht auf" haben von Mai bis Oktober 2005 insgesamt 400.000 Besucher/innen gesehen. Die Landesgartenschau in Bad Hall 2005 hat außerdem einen starken Wirtschaftsimpuls für die Region ausgelöst. Das belegen der Gästezuwachs von 38,4 % und ein Nächtigungsplus von 4,5 %. "Eine Landesgartenschau ist nicht nur ein Turbo für den regionalen Tourismus, sondern auch eine Leistungsschau der heimischen Gärtner für Impulse zur Gestaltung von Lebensräumen und Grünzonen im Privatbereich sowie im öffentlichen Bereich", sagen Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und der für die Landesgartenschauen zuständige Landesrat Dr. Josef Stockinger.


Auf Nachhaltigkeit ausgelegt
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Grundlage für die Ausrichtung einer Oö. Landesgartenschau sind langfristige Nutzungskonzepte im Sinne einer Nachhaltigkeit des investierten Geldes. Darauf hat Landeshauptmann Pühringer bei der Neuausrichtung der Landesgartenschauen großen Wert gelegt. Demnach müssen 70 % der Einrichtungen und Infrastruktur einer Landesgartenschau für mindestens 5 Jahre für die Besucher erhalten bleiben und zugänglich sein (Beispiele: Parkanlagen, Wege, Spielgeräte, Erholungseinrichtungen, Sitzgruppen, Gartenbeete). Auch die eingesetzten Landesmittel rechnen sich. Eine Studie über die volkswirtschaftliche Umwegrentabilität am Beispiel der Landesgartenschau Bad Hall 2005 von Univ.-Prof. DDr. Friedrich Schneider, Johannes Kepler Universität Linz, zeigt, dass sich in der regionalen Wertschöpfung die eingesetzten Geldmittel verdoppeln.

 

"Landesgartenschauen haben einen Dreifachnutzen: Sie sprechen Gartenfreunde an, sorgen für Nachhaltigkeit der Parkanlagen und bringen Wertschöpfung in die Region", betonen Pühringer und Stockinger. Eine Landesgartenschau ist nicht nur volkswirtschaftlich ein Plus, sondern löst auch wirtschaftliche Impulse aus. Es gibt Folgeinvestitionen bei Gärtner/innen, Landschaftsgestalter/innen, in der Bauwirtschaft sowie für den Handel mit Gartengeräten und Gartenmöbeln.

 

"Das investierte Geld beginnt bei einer Landesgartenschau zu wachsen", sagt Karl Ploberger, der Beiratsvorsitzende der Oö. Landesgartenschauen. "Den Blumenliebhaber/innen und Gartenfreund/innen ist besonders wichtig, dass eine Landesgartenschau keinen Einmaleffekt darstellt, sondern nachhaltig wirkt. Jede Landesgartenschau muss sich als Botschaft entwickeln, die beim Publikum ankommt".

 

In Planung befinden sich bereits die Landesgartenschauen für 2007 und 2009:

 

Vöcklabruck 2007 "Wo Gärten Brücken schlagen". Die Oö. Landesgartenschau 2007 findet in Vöcklabruck statt. Sie setzt sich aus 10 Teilflächen zusammen und umfasst eine Gesamtfläche von 18,5 ha. Unter dem Titel "Wo Gärten Brücken schlagen" baut das Konzept für die Oö. Landesgartenschau 2007 auf der Vernetzung vorhandener Grün- und Freiräume auf und sichert somit die nachhaltige Entwicklung eines wertvollen Grün- und Erholungsraumes im Stadtgebiet von Vöcklabruck, wo beispielsweise auch der 150 Jahre alte Klostergarten für das Publikum geöffnet wird. Das Gartenschaugelände beginnt beim alten Krankenhaus, führt über den Strukturenpark, den Klosterpark der Franziskanerinnen, quert nach den Kulturlandschaftsfenstern den Mühlbach, gelangt in die alte Gärtnerei zur Vöckla-Promenade bis hin zum historischen Stadtpark und den Wasserpark mit dem Veranstaltungsgelände und der Blumenhalle. Die Landesgartenschau in Vöcklabruck wird am 27. April geöffnet und dauert bis 14. Oktober 2007.

 

Bad Schallerbach 2009 "Botanica". Die Landesgartenschau 2009 in Oberösterreich ist für den Kur- und Tourismusort Bad Schallerbach im Bezirk Grieskirchen konzipiert. Unter dem Titel "Botanica" wird das Land Oberösterreich gemeinsam mit der Gemeinde Bad Schallerbach und der Eurotherme im Kurpark Bad Schallerbach auf 22 ha eine "erlebbare" Gartenschau den Besucher/innen anbieten. Neben den Themen "Blumen und Blühen" werden die Themen auch interaktiv den Besucher/innen angeboten. Im Mittelpunkt stehen dabei Gesundheit, Garten und Natur. Das Gelände im Anschluss an das EurothermeRessort sowie das Familienerlebnisbad Aquapulco wird die Landesgartenschau 2009 "Botanica" zu einem neuerlichen Besuchermagnet machen. Für den 22 Hektar großen Kurpark ist die Nachnutzung gesichert: 80 % der Gartenanlagen werden in den Folgejahren weiter genutzt.


Expertenjury bringt Entscheidung über
Landesgartenschauen für 2011, 2013 und 2015
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Für die Ausrichtung der Oö. Landesgartenschauen in den Jahren 2011, 2013 und 2015 haben sich mit Bewerbungsfrist 15. Mai 2006 insgesamt 7 Gemeinden mit ihren Projekten beworben. Der Beirat für die Landesgartenschauen in Oberösterreich hat unter dem Vorsitz von Karl Ploberger mit einer Expertenjury (neben oö. Vertretern unter anderem aus der Gesellschaft für Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur in Österreich, der bayerischen Landesgartenschauen und der Landesgartenschau in Niederösterreich) die eingereichten Unterlagen bewertet und mit den Projektbetreibern die Einreichung im Detail debattiert. Das Ergebnis dieses ausführlichen Auswahlverfahrens wurde der Oö. Landesregierung vorgeschlagen und von dieser beschlossen. Ausschlaggebend für die Entscheidung der Fachjury und die Genehmigung durch die Oö. Landesregierung waren die durchdachten und kreativen Konzepte in Verbindung mit wirtschaftlicher und technischer Entwicklung und der Garantie für die nachhaltige Nutzung.

 

Oö. Landesgartenschau 2011: Ansfelden/Ritzlhof
"Blühende Gärten an der Krems":

Das Projekt rund um die Fachschule Ritzlhof als der Ausbildungsstätte für die Grünen Berufe Oberösterreichs wird gärtnerisches Infotainment bieten. Unter dem Titel "Blühende Gärten an der Krems" sollen der Besucher/innen nicht nur prachtvoll gestaltete Flächen sehen können, sondern auch Schüler/innen bei der Ausbildung beobachten und selbst praktisch Hand anlegen können. Darüber hinaus wird ein hochwertiges Naherholungsgebiet für die Gemeinde Ansfelden speziell entlang der Krems geschaffen, um im Zentralraum städtischen Erholungssuchenden Natur- und Erholungserlebnisse zu bieten. Die vorhandene Verkehrsinfrastruktur, die Nähe der städtischen Ballungszentren sowie die hohe Besucherfrequenz der nahe gelegenen Einkaufszentren und Gewerbegebiete lassen eine hohe Besucheranzahl erwarten. Das gesamte Areal mit dem Wegenetz wird nach der Landesgartenschau bestehen bleiben und der Schule Ritzlhof und der Stadt Ansfelden als Anschauungs- und Naherholungsgebiet zur Verfügung stehen.

 

Oö. Landesgartenschau 2013: Bad Ischl 
"... des Kaisers neue Gärten"

Für das Projekt "... des Kaisers neue Gärten" stehen die gartenhistorisch wertvollen Anlagen Kaiserpark, Lenee-Park und Kurpark zur Verfügung, die durch eine Revitalisierung auf Basis eines Parkpflegewerkes im neuen Glanz erstrahlen werden. Die hohe Besucherzahl der Kurstadt Bad Ischl sowohl durch Kurgäste als auch durch historisch interessierte Besucher/innen lassen im Zusammenhang mit dem sonstigen Salzkammerguttourismus eine hohe Besucherfrequenz erwarten.
Auf Grund des vorhandenen Kurbetriebes sowie des bestehenden kulturellen Angebotes ist ein großes Interesse von älteren Besucher/innen als wichtige Zielgruppe einer Gartenschau grundsätzlich gegeben. Die Parkflächen werden nach der Landesgartenschau von der Stadtgemeinde Bad Ischl bzw. der Kaiserpark jedenfalls für die folgenden 5 Jahre durch die Betreibergesellschaft gepflegt und weiterhin der Öffentlichkeit zur Erholung zur Verfügung stehen. 
 
Oö. Landesgartenschau 2015: Wels/Schleißheim
"Blühende Funtasien"

Für die Gartenschau "Blühende Funtasien" wird eine ehemalige Deponie in einen stadtnahen Freizeit- und Erholungsbereich umgewandelt, wodurch ein ursprünglicher Zweck von Landesgartenschauen, nämlich die Umwandlung von städtischen Problembereichen in Erholungsgebiete, in vorbildlicher Weise erreicht wird. Auf Grund der sehr guten betrieblichen und verkehrsmäßigen Infrastruktur, der stadtnahen Lage, der touristischen Einbindung in das Landesradwegkonzept sowie aller weiteren Synergien mit der Messestadt Wels ist mit einer sehr hohen Besucher/innenfrequenz zu rechnen. Nahezu der gesamte Bereich soll nachhaltig als Naherholungsgebiet für die Stadt Wels und die angrenzenden Gemeinden erhalten und gepflegt werden. Durch die Einbeziehung der Schließung und Beschüttung der Deponie in die Planung der Landesgartenschau sind sehr interessante gartenbauliche und landschaftsarchitektonische Effekte erzielbar. Ein Steg über die Traun sorgt für eine nähere Anbindung der Gemeinde Schleißheim und ermöglicht gleichzeitig eine Nutzung der Abwärme der AVE-Müllverbrennungsanlage für heiße Quellen bzw. für Heizungszwecke.

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Pressekonferenz am 11. Juli 2006

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer


zum Thema

"Vergabe der Landesausstellungen 2012 bis 2020"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:

Landeskulturdirektor Hofrat Dr. Reinhard Mattes

Rückfragen-Kontakt:

Andreas Hörtenhuber (+43 732) 77 20-116 17

Oberösterreichs Landesausstellungen von 2012 bis 2020


Grundsätzliches zu den eingelangten Bewerbungen

 

Die Bewerbungen um die Landesausstellungen von 2012 bis 2020 haben eines gezeigt: Oberösterreichs Landesausstellungen erfreuen sich nach wie vor größter Beliebtheit, das Image und der Markenwert der Landesausstellung ist hoch wie eh und je.

 

Die Bedeutung der Landesausstellung als größter Kulturveranstaltung in Oberösterreich lässt sich nicht zuletzt daran ersehen, dass sich um die fünf Landesausstellungen in den Jahren 2012 / 2014 / 2016 / 2018 und 2020 nicht weniger als 22 Projektträger beworben haben.

 

5 Projektwerber stammen aus dem Hausruckviertel, 3 Projektwerber aus dem Innviertel, 8 Einreichungen kommen aus dem Mühlviertel, 5 Einreichungen aus dem Traunviertel und eine Projekteinreichung umfasst das gesamte oberösterreichische Donautal von der bayerischen bis zur niederösterreichischen Landesgrenze.

 

Die einzelnen Projekteinreichungen, die dazugehörigen Arbeitstitel und die von den Projektwerbern vorgeschlagenen Ausstellungsstandorte können beiliegender Liste entnommen werden.

 

Das thematische Spektrum der Einreichungen umfasst landeskundliche Aspekte genauso wie sozialgeschichtliche bzw. sozialpolitische oder wirtschaftsgeschichtliche Inhalte, ökologische Fragestellungen und künstlerische Aspekte.

 

Zwei Bewerbungen (Braunau - Mattighofen - Burghausen sowie Freistadt - Bad Leonfelden - Hohenfurth und Krumau) haben grenzüberschreitenden Charakter, sind also Kooperationsprojekte zwischen Oberösterreich und Bayern bzw. Südböhmen im Rahmen der kulturellen Zusammenarbeit in der Europäischen Union.

 

Unter den Projektwerbern waren neben Gemeinden, Vereinen und Regionalmanagementstellen auch Privatpersonen.


Das Auswahlverfahren

 

Das Auswahlverfahren war ein mehrstufiger Prozess, an dessen Beginn (Frühsommer 2005) den Kulturträgern des Landes, den Stiften und Klöstern, dem Städte- und dem Gemeindebund und den Gemeinden standardisierte Bewerbungsunterlagen zugesandt wurden, die man auch den politischen Fraktionen zur Kenntnis brachte und die über die Homepage des Landes Oberösterreich abrufbar waren.

 

Auf Basis dieser Unterlagen hatten die Projektwerber bis 13. September 2005 Zeit, ihre Einreichungen in der Landeskulturdirektion abzugeben.


Die Zusammensetzung der Jury

 

Eine Expertenjury, in die auch die im Landtag vertretenen Parteien je einen Vertreter entsenden konnten, hat schließlich heute, 10. Juli 2006, zwischen 10 und 14 Uhr, einen Vorschlag für eine Vergabe der in der nächsten Dekade anstehenden 5 Landesausstellungen erarbeitet.

 

Dieser Jury gehörten auch ein Mitglieder aus dem Bereich der Wissenschaft, ein Mitglied aus dem Bereich der Tourismusorganisationen, ein Vertreter des Städtebundes, einer des Gemeindebundes, zwei Vertreter der Landeskulturdirektion, ein Vertreter der Abteilung Gemeinden beim Amt der Oö. Landesregierung und ein Vertreter des Landeskulturreferenten an.
Ein Vertreter der Landesbaudirektion und Herr Mag. Reinhold Kräter als verantwortlicher Projektleiter für Landesausstellungen gehörten der Jury mit beratender Stimme an.

 

Insgesamt umfasste die Jury damit 12 Mitglieder mit beschließender und zwei Mitglieder mit beratender Stimme.

 

Alle Jurymitglieder hatten die Gelegenheit von 30. Juni an während der Amtsstunden in der Landeskulturdirektion in die eingereichten Bewerbungsunterlagen Einsicht zu nehmen, wovon auch reger Gebrauch gemacht wurde.

 

In der Jurysitzung selbst wurden die Bewerbungen von Herrn Mag. Kräter vorgestellt und anschließend von den Jurymitgliedern diskutiert.

 

Die Entscheidung zur Vergabe wurde von den Jurymitgliedern konsensual getroffen, für strittige Fälle war eine geheime Abstimmung vorgesehen.


Die Grundsätze für eine Vergabeentscheidung

 

Seitens der Jurymitglieder wurde zunächst bewertet, wie weit nachstehende Kriterien durch die Projekteinreichung erfüllt werden:

 

  • Originalität, Unverwechselbarkeit und Darstellbarkeit des Themas
  • Nachhaltigkeit und Nachnutzung
  • Touristische Impulse durch Thema und Standort
  • Regionalpolitische für Wirtschaft und Kultur

 

In weiterer Folge wurden alle von den Jurymitgliedern als umsetzungswürdig eingestuften Projektbewerbungen auf ihre regionale Verteilung hin überprüft, denn es ist einer der Grundsätze der oberösterreichischen Kulturpolitik, dass innerhalb einer Dekade in allen Vierteln des Landes die Landesausstellungen abgehalten werden sollen. Keine Landesausstellung innerhalb einer Dekade darf einer anderen gleichen.

 

Eine Entscheidung hinsichtlich der zeitlichen Staffelung der Landesausstellungen wurde von den Jurymitgliedern mit Ausnahme des Jahres 2012 nicht getroffen


Einen Zuschlag für eine Landesausstellung erhielten demnach:

 

Hausruckviertel:
Die Marktgemeinden Lambach und Stadl Paura mit dem Stift Lambach und dem Pferdezentrum zum Thema "Mensch und Tier".
Inhaltlich steht dabei die Beziehung zwischen Mensch und Pferd in Alltag, Kunst, Kultur und im Ökosystem im Mittelpunkt

 

Innviertel:
Die Stadtgemeinde Braunau mit dem Schloss Ranshofen und die Stadtgemeinde Mattighofen - voraussichtlich mit dem Schloss - zum Thema "Habsburger und Wittelsbacher"; grenzüberschreitend mit der Stadtgemeinde Burghausen (Festung) in Bayern.
Diese Landesausstellung soll das Wechselspiel zwischen den Häusern Wittelsbach und Habsburg sowie den Fürsterzbischöfen von Salzburg und den Bischöfen von Passau bei der Besitznahme und Verwaltung des Innviertels dokumentieren und auch die dynastischen Verflechtungen zwischen den Häusern Wittelsbach und Habsburg aufzeichnen.

 

Mühlviertel
Die Stadtgemeinde Freistadt mit dem Brauhaus und die Stadtgemeinde Bad Leonfelden mit dem ehemaligen Bürgerspital in Zusammenarbeit mit dem Stift Hohenfurt und dem Kreismuseum Krumau zum Arbeitstitel "Hopfen, Salz und Cyberspace".
Es geht dabei um die verschiedenen Kommunikations-, Wirtschafts- und Verkehrsachsen zwischen der Ostsee und der Adria die Südböhmen und das Mühlviertel durchzogen haben und wieder durchziehen sowie um die Auswirkungen der Entstehung und des Falls des eisernen Vorhangs, die das Verhältnis von Oberösterreich und Südböhmen ebenfalls seit Jahrhunderten geprägt haben.
Der Austausch an Kulturgut zwischen Oberösterreich und Südböhmen bildet ebenfalls einen zentralen Bestandteil der Schau.

 

Traunviertel
Das Stift Schlierbach mit einer Landesausstellung zum Thema "Essen und Trinken - täglich gelebte Kultur", bei der der Stellenwert des Essens und Trinkens in Alltag, Kunst und Kultur reflektiert wird und bei der auch eine eigene "Genussschiene", unter Einbindung regionaler Produkte und regionaler Anbieter im Mittelpunkt steht.


Weitere Anmerkungen der Jury:

 

Die Jury schlägt vor, dass bis 2020 aus den Projekteinreichungen "Limes" und der Projekteinreichung von Enns ein Konzept für eine Landesausstellung 2020 zum Thema "Römerzeit" entwickelt wird.

 

Darüber hinaus regt die Jury an, dass gemeinsam mit den Projektwerbern aus Gallneukirchen und Wels sowie den diversen Sozialeinrichtungen in Oberösterreich unter Einbindung der fachlich zuständigen Abteilungen des Landes ein Konzept für eine Sonderausstellung ausgearbeitet wird.

 

Weiters empfiehlt die Jury, dass im Innerberger Stadel in Steyr eine Sonderausstellung mit wirtschaftsgeschichtlichen Aspekten erarbeitet wird.

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Pressekonferenz am 11. Juli 2006

Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger


zum Thema

"Zukunftsfähige Landwirtschaft und erfolgreiche Agrarpolitik - die Agrar-Halbzeitbilanz dieser Regierungsperiode"

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Rückfragen-Kontakt:

Ing. Walter Silber (+43 732) 77 20-111 17

Agrarland Oberösterreich: Stabilität mit Perspektive
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Die Bäuerinnen und Bauern können sich in der oberösterreichischen Agrarpolitik auf Handschlagqualität verlassen. Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger steht für Stabilität und verlässliche Perspektiven. Der Verhandlungserfolg bei der ländlichen Entwicklung für die Jahre 2007 bis 2013 gibt der Landwirtschaft Planungssicherheit. Die Kofinanzierung der Brüsseler Programme ist zu 100 % im oberösterreichischen Agrarbudget abgesichert. Stockinger: "Wir lassen keinen Euro in Brüssel liegen".

 

Die oberösterreichische Agrarpolitik ist ein verlässlicher Partner für die Bäuerinnen und Bauern. "Gerade in Zeiten eines ständigen Reformkarussells der internationalen Agrarpolitik ist diese Berechenbarkeit und Stabilität der Landesagrarpolitik besonders wichtig", sagt Landesrat Stockinger.

 

Ein deutliches Zeichen, dass die Landwirtschaft Zukunft hat, ist die Zunahme der Haupterwerbsbetriebe in Oberösterreich. Die Agrarstatistik belegt diese Trendumkehr und weist einen Anstieg der Haupterwerbsbetriebe seit dem EU-Beitritt 1995 um 2.245 Betriebe in Oberösterreich aus. Aktuell bewirtschaften 19.125 Bäuerinnen und Bauern ihren Betrieb im Haupterwerb und 17.080 Betriebe ihren Hof im Nebenerwerb. "In Oberösterreich zeigt sich, dass die Bäuerinnen und Bauern die Herausforderung annehmen", sagt Landesrat Stockinger.

 

Die Agrarpolitik in Oberösterreich zeigt eine klare Handschrift bei landeseigenen Akzenten. Oberösterreich hält Wort, die Vereinbarungen werden eingehalten. Landesrat Stockinger: "Das ist umso wichtiger, weil andere Bundesländer rund um uns ihre vereinbarte Mittel kürzen, umschichten oder gar streichen". Beispielsweise stellt Oberösterreich für die Milchbauern 14,3 Millionen Euro - darunter die österreichweit noch immer einzigartige Gründlandprämie mit 37 Euro pro Hektar (davon profitieren 25.000 Betriebe) - in vollem Umfang zur Verfügung. Das Sonderinvestitionsprogramm zum Käfigausstieg steht für tierfreundliche Haltung im Legehennenbereich. Das Land Oberösterreich hat aus Landesmitteln 1 Million Euro in die Hand genommen, um mit dem Investitionsförderprogramm und einem Sonderbonus für tierfreundliche Haltung bis zu 35 % der Investitionskosten eines neuen Hühnerstalls zu fördern. Landesrat Stockinger: "Die tierfreundlichen Haltungsformen kommen so schneller zum Zug, und die Eierproduzenten können sich rasch auf den Markt einstellen".

 

In den vergangenen Jahren hat das Land Oberösterreich zusätzliche Mittel für Investitionsförderungen bereit gestellt, in Summe 35 Millionen Euro. Investitionsförderungen sind für Landesrat Stockinger ein Stück Zukunftsabsicherung: "Wer investiert, glaubt an seine Zukunft. Diese Grundhaltung unterstützt das Land". Oberösterreichs Land- und Forstwirtschaft investiert insgesamt pro Jahr 950 Millionen Euro. Jeder Euro Investition ist eine Investition in den ländlichen Raum.

 

Oberösterreichs Bäuerinnen und Bauern sind ein Garant für eine flächendeckende Landwirtschaft mit naturnaher Produktion. 95 % der Bauernhöfe nehmen am Umweltprogramm ÖPUL teil. 12 % der Bauern produzieren nach biologischen Richtlinien. Nachhaltigkeit und Umweltschutz stehen im Vordergrund, davon profitiert auch das Tourismusland Oberösterreich.


Oberösterreichs Landwirtschaft hat an Profil gewonnen
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  • Wertschöpfung und Wertschätzung
    für heimische Lebensmittel
    Die "Geiz-ist-Geil-Mentalität" muss bei Lebensmitteln ein Ende haben, sagt Landesrat Stockinger. Mit der erfolgreichen Initiative Genussland Oberösterreich positioniert sich Oberösterreich als erstklassiger Standort für unverfälschte Lebensmittelqualität. Im Netzwerk von Landwirtschaft, Wirtschaft und Tourismus steht das Genussland für einen selbstbewussten Weg, der in der Region Jobs, Wertschöpfung und Klimaschutz sichert.

Eine starke Lebensmittelverarbeitung sichert in Oberösterreich 24.000 Arbeitsplätze. Qualität aus Oberösterreich ist auch im Ausland gefragt: Erstmals ist die agrarische Außenhandelsbilanz positiv.

 

  • Neue Allianzen mit Bäuerinnen/Bauern, Handel und Verarbeiter/innen
    Große Lebensmittel-Handelsketten haben den Trend der Konsument/innen zu Regionalität und Frische erkannt und stehen in einem Bündnis mit den lebensmittel-produzierenden Bauern. Die Vertragsproduktion ist der Garant für das "Schnitzel mit Stammbaum". Nachvollziehbare Produktion und Verarbeitung bringen Konsumentenvertrauen.  Ziel der neuen Partnerschaft zwischen Bäuerinnen und Bauern, Verarbeiterinnen und Verarbeitern Handel ist eine Vertiefung der Wertschöpfung. "Die Landwirtschaft soll ein gerechtes Stück vom Wertschöpfungs-Kuchen erhalten", so Landesrat Stockinger. 

 

  • Mit Gentechnikfreiheit auf den Feldern punkten
    Gemeinsam mit der Toscana hat die Region Oberösterreich im Jahr 2003 europaweit die frewillige Allianz gegen Gentechnik im Pflanzenbau gegründet. Mittlerweile wollen 40 Regionen freiwillig und selbstbestimmt auf gentechnisch verändertes Saatgut und Pflanzen verzichten.

Mit dem OÖ. Gentechnik-Vorsorgegesetz 2006 hat sich der Oö. Landtag mehrheitlich für ein sauberes Agrarland ohne GVO-Pflanzen in der Landwirtschaft ausgeprochen. 9 von 10 Bauern stehen hinter dieser Linie des Landes Oberösterreich.

 

  • Bildung als Treibstoff für die Zukunft
    In den landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen ist ein umfassendes Modernisierungsprogramm umgesetzt. Mit dem Neubau der Fachschule Lambach und dem agrarischen Bildungszentrum Salzkammergut in Altmünster entstehen Kompetenzzentren für die Bildung im ländlichen Raum.
    Die Internationalisierung der landwirtschaftlichen Ausbildung hat mit der Drehscheibe für Auslandspraktika einen klaren Stellenwert.
    Die Durchlässigkeit zur Reifeprüfung sowie die Anerkennung von zahlreichen Berufen durch die landwirtschaftliche Ausbildung zeigen die Vielfalt des Bildungsangebotes an den oö. Fachschulen.


Mit Vollgas in die Energiezukunft
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Oberösterreichs Bauern investierten in den vergangenen drei Jahren 111 Millionen Euro  in die Energiezukunft. Biomasse ist eine tragfähige Zukunftsbasis. Strom, Wärme, Gas und Treibstoff vom Bauernhof stehen für ein neues energiepolitisches Selbstbewusstsein der Land- und Forstwirtschaft in Oberösterreich. Landesrat Stockinger: "Heimische Biomasse ist Zukunftsenergie. Sie schont das Klima und bringt regionale Wertschöpfung".

 

Oberösterreich hat die Weichen rechtzeitig gestellt. Das Schlagwort "Der Bauer als Energiewirt" ist Realität.

 

Die heimische Biomassezukunft ist Antwort auf Erdölimportabhängigkeit und Rekordpreise.

 

Wärme: 280 Gemeinschaftsanlagen, 16.300 geförderte  Einzelanlagen bei Hackschnitzel und Pellets, Ersatz von 80 Mio. Liter Erdöl und 1,1 Mio. Schüttraummeter Biomasse
Strom: 47 neue Biogasanlagen, 11 große Holzkraftwerke, Strom für ca. 100.000 Haushalte
Treibstoff: Beimischverpflichtung von Biosprit zu Benzin und  Diesel, steigend auf mind. 5,75 % ab 1.10.2008
Pflanzenöl: 11 Pflanzenölgemeinschaften mit 1.600 Bäuerinnen und Bauern erzeugen auf 4.500 Hektar Fläche 4,5 Millionen Liter Pflanzenöl
Biogas: Europaweit beachtetes Pilotprojekt in Pucking mit Biogasdirekteinspeisung in die Erdgasleitung.

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Pressekonferenz am 11. Juli 2006

Landesrat Rudi Anschober


zum Thema

"Qualität des Grundwassers in Oberösterreich - Zusatzmanßnahmen an der Traun-Enns-Platte"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:

Mag. Dr. Christoph Kolmer

Rückfragen-Kontakt:

Mag.a Sandra Haidinger (+43 732) 77 20-120 83                                    

Qualität des Grundwassers in Oberösterreich -
Zusatzmaßnahmen an der Traun-Enns-Platte

 

Die Qualität des Grundwasser hat sich in Oberösterreich deutlich verbessert. Vor allem in den Sanierungsgebieten (Traun-Enns-Platte, Machland, Südliches Eferdinger Becken, Welser Heide und Unteres Ennstal) haben sich die Sanierungsbemühungen sehr positiv ausgewirkt und ist es zu einer deutlichen Abnahme der Konzentrationen an Nitrat und Atrazin gekommen. Am geringsten sind die Verbesserungen noch an der Traun-Enns-Platte. Die mächtige Abdeckung des Grundwasser und teilweise eine relative hohe Viehdichte sorgen dafür, dass nach wie vor deutlicher Handlungsbedarf zum Abbau der Nitratkonzentrationen besteht. Verstärkte Aktivitäten werden deshalb als zentraler Schwerpunkt des Grundwasserschutzes in den kommenden Jahren auf die Traun-Enns-Platte konzentriert.

Entwicklung der Nitratwerte in den Grundwassergebieten Oberösterreichs, Quelle: Abteilung Wasserwirtschaft

Abbildung 1: Entwicklung der Nitratwerte in den Grundwassergebieten Oberösterreichs

(Quelle: Abteilung Wasserwirtschaft)

 

Entwicklung der Atrazinwerte in den Grundwassergebieten Oberösterreichs, Quelle: Abteilung Wasserwirtschaft

Abbildung 2: Entwicklung der Atrazinwerte in den Grundwassergebieten Oberösterreichs

(Quelle: Abteilung Wasserwirtschaft)


Grundwassersituation Traun-Enns-Platte

 

Die Qualität der Grundwasservorkommen in der Traun-Enns-Platte wird im Rahmen der Untersuchungen zur Wassergüteerhebungsverordnung seit 1992 systematisch dokumentiert. Nach der Einrichtung eines Messnetzes werden vierteljährliche Analysen durchgeführt, wobei das Monitoringprogramm eine Reihe von spezifischen Untersuchungsparametern an ausgewählten Grundwassermessstellen umfasst.
In der Grundwasserqualität spiegelt sich die Flächennutzung des Gebietes wider. Vor allem in der Betrachtung des Parameters Nitrat und von Pestiziden zeigt sich die deutliche Auswirkung der landwirtschaftlichen Flächennutzung auf die Grundwasserqualität. Dabei handelt es sich um diffuse Einträge, die  grundsätzlich über längere Zeiträume zu betrachten sind. 
In den bekannten Problembereichen Oberösterreichs, wie dem Südlichen Eferdinger Becken, der Welser Heide oder dem Westlichen Machland hat sich auf Grund der günstigen hydrologischen Situation die Belastungssituation in den letzten Jahren deutlich verbessert (vergleiche Abbildung 1).
Der Trend einer abnehmenden Nitratbelastung lässt sich mit den aktuellen Daten auch in der Traun-Enns-Platte trotz der ungünstigen geologischen Rahmenbedingungen und der hohen Dichte an viehstarken Betrieben verfolgen. Betrachtet man die Prozentsätze an Messstellen, deren Belastung über dem derzeit gültigen Grundwasserschwellenwert von 45 mg/l liegt, so ist festzustellen, dass seit dem Jahr 1992 eine eindeutige Abnahme stattfand.

Entwicklung der Nitratwerte in der Traun-Enns-Platte, Quelle: Abteilung Wasserwirtschaft

Abbildung 3: Entwicklung der Nitratwerte in der Traun-Enns-Platte

(Quelle: Abteilung Wasserwirtschaft)

 

An Pestiziden sind Atrazin und dessen Abbauprodukt Desethylatrazin im Grundwasser nachzuweisen. Mit Inkrafttreten des Verwendungsverbotes für Atrazin Mitte der 90-er Jahre nahmen die Anzahl der Proben mit Gehalten an Atrazin bzw. Desethylatrazin über dem Grenzwert von 0,1 µg/l deutlich ab. Da diese Stoffe nur ein geringes Abbauvermögen aufweisen und zudem im Boden und der Grundwasserüberdeckung retendiert werden können, treten nach wie vor belastete Proben auf. Deren Häufigkeit und Belastungsgrad nimmt jedoch deutlich ab.

Entwicklung der Atrazinwerte in der Traun-Enns-Platte, Quelle: Abteilung Wasserwirtschaft

Abbildung 4: Entwicklung der Atrazinwerte in der Traun-Enns-Platte

(Quelle: Abteilung Wasserwirtschaft)

 

Entwicklung der Desethylatrazin in der Traun-Enns-Platte, Quelle: Abteilung Wasserwirtschat

Abbildung 5: Entwicklung der Desethylatrazin in der Traun-Enns-Platte

(Quelle: Abteilung Wasserwirtschaft)

 

Die Belastung des Grundwassers mit Pestiziden fand auch in der Beurteilung der Traun-Enns-Platte im Zuge der Ist-Bestandsanalyse der Wasserrahmenrichtlinie ihren Niederschlag. Dieses Gebiet wurde als Gruppe von Grundwasserkörpern mit einem Risiko hinsichtlich der Nichterreichung des guten chemischen Zustandes bezogen auf den Parameter Desethylatrazin belegt. Da jedoch bei diesem Parameter keine Sanierungsmassnahmen gesetzt werden können, sondern lediglich das natürliche Abbauverhalten beobachtet werden kann, besteht hier kein Handlungsbedarf.

 

Anders verhält es sich bei den Belastungen mit Nitrat, denen im Rahmen der Grundwassersanierung im Sinne der Verpflichtung, Grundwasser als Trinkwasser zu erhalten und einer vorausschauenden und nachhaltigen Wasserwirtschaft mit mehreren Maßnahmen begegnet wird. Diese Verringerung des flächenhaften Stickstoffaustrags soll durch ein Zusammenwirken

  • der gesetzlichen Instrumentarien des Wasserrechtsgesetzes (Grundwassersanierung, Gewässeraufsicht und Aktionsprogramm "Nitrat")
  • mit Maßnahmen zur Förderung grundwasserschonender landwirtschaftlicher Bewirtschaftung und
  • zur Beratung der Landwirte erreicht werden.


Gesetzliche Grundwassersanierung

 

Im Jahr 2004 wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Ausweisung von Gebieten, in denen flächenhaften, diffusen Schadstoffeinträgen begegnet werden kann, neu festgelegt. In Grundwasserkörpern sind in Abhängigkeit vom Anteil an belasteten Messstellen Beobachtungsgebiete oder voraussichtliche Maßnahmengebiete festzulegen. Im Rahmen der Neufestlegung der Grundwasserkörper wurde 2004 ein angepasstes, verdichtetes Messstellennetz eingerichtet, sodass mit Ende des Jahres 2006 ausreichende Datenreihen für die Beurteilung weiterer Maßnahmen vorliegen werden. Die Messstellenanzahl wurde hier von 25 auf 50 erhöht.
Nach der derzeitigen Entwicklung der Belastungswerte kann mit der Notwendigkeit der Ausweisung eines Beobachtungsgebietes gerechnet werden, da voraussichtlich der Anteil der belasteten Messstellen über 30 Prozent liegt. Unter diesen Voraussetzung hat der Landeshauptmann auf Grundlage des § 33f WRG ein Beobachtungsgebiet mittels Verordnung festzulegen. Eine solche Verordnung soll nach Vorliegen und Prüfung der Daten vorbereitet werden.

 

Im Rahmen der Wassergüteerhebung werden möglichst alle Grundwasser-Gebiete (=Grundwasserkörper in Oberösterreich) kontrolliert.

In der Grundwasser-Schwellenwertverordnung (zuletzt novelliert 2002) ist festgelegt, ab welchen Untersuchungsbefunden bestimmte "Gebietskategorien" zu verordnen sind. Ein "Beobachtungsgebiet" ist dann (per Verordnung des Landeshauptmannes) auszuweisen, wenn 30 Prozent oder mehr Messstellen in einem Gebiet im Mittelwert eines Beobachtungszeitraums von zumindest 2 Jahren den festgelegten Schwellenwert überschreiten. Ein "vorläufiges Maßnahmengebiet" ist bei Überschreiten an mehr als der Hälfte der Messstellen zu verordnen.


Förderung der grundwasserschonenden landwirtschaftlichen Bewirtschaftung

 

Die zielgerichtete Förderung grundwasserschonender Bewirtschaftungsmaßnahmen erfolgt derzeit im Rahmen des Oö. Regionalprojektes für den vorbeugenden Gewässerschutz (Grundwasser 2000 NEU), welches auf dem Förderprogramm ÖPUL aufbaut. Das Programm wird neben der Traun-Enns-Platte auch in den Grundwassergebieten Machland, Südliches Eferdinger Becken, Welser Heide und Unteres Ennstal angeboten.
Das Regionalprogramm Grundwasser 2000 NEU wird künftig vom Programm Grundwasser 2010 abgelöst, welches auf dem Agrarumweltprogramm ÖPUL 4 aufbaut. Dieses soll von 2007 bis 2013 angeboten werden, um den bewährten Weg der Förderung grundwasserschonender landwirtschaftlicher Flächennutzung fortzusetzen. Neben der Ausweitung der Teilnehmerzahlen und Flächenanteile sollen vor allem Anreize zur Teilnahme viehstarker Betriebe sowie landwirtschaftlicher Betriebe mit Risikokulturen geschaffen werden. Das Programm wurde vom BMLFUW zur Notifizierung durch die EU in Brüssel eingereicht.
Im Jahr 2005 nahmen im gesamten Projektsgebiet (s. u.) 2.269 Betriebe am Programm Grundwasser 2000 NEU teil. Das entspricht einer Teilnahmequote von durchschnittlich 55 Prozent. Im Vergleich zum ersten Antragsjahr ist die Teilnahmerate in Summe um 21 Prozent gestiegen. Insgesamt werden damit derzeit etwa 62.480 ha Ackerfläche - das entspricht 68 Prozent der teilnahmeberechtigten Ackerfläche - entsprechend den Anforderungen des Regionalprogramms bewirtschaftet. An die Grundwasser 2000 NEU-Teilnehmer wurden im Jahr 2005 4,88 Millionen Euro ausbezahlt; das Land trägt zwischen 20 Prozent und 30 Prozent dieses Fördervolumens. Besonders erfreulich ist die hohe Teilnahme an freiwilligen Zusatzmaßnahmen wie der Erweiterung der Begrünung (Teilnahmerate 88 Prozent der Betriebe) und der bodennahen Ausbringung von Wirtschaftsdünger (Teilnahmerate 64 Prozent der Betriebe). Im Vergleich zum Jahr 2001 hat sich die Ausbringmenge nahezu verdreifacht.
Die Ziele des neuen Programmes  GW 2010 (2007 - 20011) sind wieder hoch gesteckt: Die Kostenschätzung auf Basis erhöhter Teilnehmer/innenzahlen ergibt eine Gesamtfördersumme von  6,7 Mill. €/a, die endgültige Genehmigung und Aufteilung zwischen EU, Bund und Ländern wird zur Zeit noch verhandelt.

Projektgebiet und Anzahl der Betriebe, die 2005 am Förderprogramm Grundwasser 2000 NEU teilnahmen, Quelle: Abteilung Wasserwirtschaft

Abbildung 6: Projektgebiet und Anzahl der Betriebe, die2005 am Förderprogramm Grundwasser 2000 NEU teilnahmen

(Quelle: Abteilung Wasserwirtschaft)


Beratung durch die Oö. Wasserschutzberatung

 

In Ergänzung zu den Förderinstrumenten wurde im Jahr 2000 die Oö. Wasserschutzberatung als Verein gegründet, um so die Umsetzung des flächendeckenden Grundwasserschutzes und Stärkung der ortsgebundenen Trinkwasserversorgung zu unterstützen.
Im Mittelpunkt steht die Beratung und Weiterbildung der Landwirte um eine Verbesserung der Gewässergüte und eine Sicherung der ortsgebundenen Wasserversorgung zu erreichen. Träger des Vereins sind das Land Oberösterreich und die Landwirtschaftskammer für Oberösterreich. Die Fortführung der Oö. Wasserschutzberatung ist auf Grundlage des Landtagsbeschlusses vom 9. Juni 2005 bis ins Jahr 2010 gesichert. Die WSB präsentiert sich und ihre Arbeitsschwerpunkte unter http://www.ooe-wsb.at/.
In derzeit 57 Arbeitskreisen sind 1.526 Landwirt/innen und 255 Interessent/innen eingeschrieben. 47 Landwirt/innen sind als Wasserbauern (Arbeitskreisleiter) tätig. Inhalte der Arbeitskreisveranstaltungen sind u.a. die Düngung von Kulturen und der Anbau von Zwischenfrüchten als ein Kernelement des Grundwasserschutzes. Im Beratungsjahr 2004/05 wurden im Rahmen der Beratung und Weiterbildung in fast 500 Veranstaltungen über 10.200 Personen erreicht. Das Beratungsangebot steht allen Landwirt/innen zur Verfügung.

 

Weitere Maßnahmen zur Grundwassersanierung der Traun-Enns-Platte

 

Die bisher durchgeführten Messungen zur Grundwasserqualität in der Traun-Enns-Platte lassen erwarten, dass für diesen Grundwasserkörper für das Gesamtgebiet Traun-Enns-Platte ein sogenanntes Beobachtungsgebiet gemäß Schwellenwertverordnung fest zu legen ist. Ab 2007 (=ausreichend langer Beobachtungszeitraum von 2 Jahren) wird damit in eine vertiefte Ursachenermittlung einzusteigen sein:

  • welche Art der landwirtschaftlichen Nutzung führt zu den festgestellten Belastungen
  • Verstärkung der Gewässeraufsichtstätigkeit
  • Prüfung, ob im Grundwasser-Gesamtgebiet in sich abgrenzbare Teilgebiete vorhanden sind

 

Die Festlegung eines Maßnahmenkataloges (mit Düngebeschränkungen etc.) mittels Verordnung, wie er für die nächste Stufe der Sanierung  gem. Grundwasserschwellenwertverordnung in den sog. "vorläufige Maßnahmengebieten"  vorgesehen ist, kann in "Beobachtungsgebieten" noch nicht erfolgen.
Mit dem Angebot des  Programms Grundwasser 2010 wird die Förderung  der grundwasserschonenden Bewirtschaftung, wie sie derzeit im Programm Grundwasser 2000 NEU erfolgt, fortgesetzt. Mit der Neuauflage sollen verstärkt viehstarke Betriebe und Betriebe mit Risikokulturen für die Teilnahme gewonnen werden. Die Oö. Wasserschutzberatung wirkt unterstützend zur Einbindung möglichst vieler Landwirtinnen und Landwirte ins Förderprogramm und schafft hier ein Problembewusstsein der Landwirtschaft gegenüber dem Schutzgut Grundwasser = Trinkwasser.
Mit dieser Kombination an Maßnahmen der Umsetzung der gesetzlichen Möglichkeiten, der Förderung und der Beratung wird der erfolgreiche Weg Oberösterreichs bei der Grundwassersanierung fortgesetzt. Die angebotenen Förderungs- und Beratungsmaßnahmen bieten den Landwirtinnen und Landwirte in der Traun-Enns-Platte die Möglichkeit, sich bereits im Vorfeld der Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen Grundwassersanierung an freiwilligen Programmen zu beteiligen.

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Pressekonferenz am 11. Juli 2006

Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer


zum Thema

"Sommerakademien und Outdoor-Seminare des Vereines Stiftung Talente"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Dr.in  Agnes Lang, Geschäftsführerin Stiftung Talente
  • Michaela Wagner, Gen.-Sekretärin Stiftung Talente
  • Mag.ª Dr.in Ulrike Moser, Leiterin der SA - Sek I 2006
  • MMag. Dr. Thomas Zwicker, Leiter der SA Sek I 2006
  • Mag.ª Ulrike Kempter, Leiterin der SA-Oberst.-2006
  • FI Mag.ª Karin Steppan , Leiterin der SA-Oberst. 2006
  • Dir. Hubert Fachberger, Gastgeber

Rückfragen-Kontakt:

Karl Steinparz (+43 732) 70 71-40 81

Maßgeschneiderte Angebote für Hochbegabte
Kinder drücken freiwillig
die  Schulbank

 

Das Ende dieses Schuljahres ist zugleich der Start für die Sommerakademien des Vereins Stiftung Talente für hochbegabte Schülerinnen und Schüler.  Während sich 11-  bis 14-Jährige hochbegabte Mädchen und Buben in St. Florian treffen,  forschen und  experimentieren  die Jugendlichen aus der  AHS Oberstufe und der BMHS in der ersten Ferienwoche eifrig in Bad Leonfelden.
 
In nahezu unberührter Natur, fernab von Auto, Handy, Fernseher und PC erweitern in den Sommerferien 35 begabte Kinder bzw. Jugendliche in Outdoor-Seminaren auf der Laussabauernalm und der Menaueralm Teamfähigkeit und Kooperationsbereitschaft. Sie schärfen in zwei unterschiedlichen Altersgruppen gemeinsam mit geschulten Betreuer/innen, Naturerlebnispädagog/innen und einer Biologin ihre Sinne.

 

Zusätzlich zu diesen sozialen Aspekten wird im Raum Natur/Wildnis die intellektuelle Begabung der Teilnehmer/innen gefördert. Komplexe ökologische Zusammenhänge können vor Ort beobachtet, erforscht und erfahren werden.

 

Ziel dieser Sommercamps und Outdoor-Seminare ist es, besonders interessierten und talentierten Kindern und Jugendlichen anspruchsvolle Förderangebote in der Gruppe Gleich-Motivierter anzubieten.

 

Es werden dabei Themen behandelt, die schulische Förderangebote ergänzen und vertiefen. Heuer werden unter anderem chemische Experimente mit kreativem Ausgang erforscht, Roboter programmiert, es wird Musik gemacht, in die Vergangenheit gereist, dem Ursprung des Bösen auf den Grund gegangen und noch vieles mehr erörtert.

 

Wichtiger sozialer Aspekt
Teamarbeit wird immer wichtiger

 

Neben der intellektuellen Herausforderung sollen auch die sozialen Aspekte durch das gemeinsame Erleben und kooperative Arbeiten nicht zu kurz kommen. Wie in den Betrieben wird auch in Unterricht und Forschung Teamarbeit immer wichtiger. Auch in dieser Hinsicht profitieren die Teilnehmer der Sommerakademien des Vereines Stiftung Talente. Besonders für Hochbegabte ist es wichtig, ihre Rolle in einer Gruppe und in der Gesellschaft zu finden.

 

Die Anmeldung zu diesen Sommerakademien erfolgt ausschließlich über die Schulen und über die Schulpsychologischen Beratungsstellen.
Alle Kurse sind zu 100% ausgebucht.

 

Fortbildung für Eltern
Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch

 

Im Rahmen der Sommerakademie der Volksschule findet eine Elternfortbildung zu folgenden Themen statt:

  • Begabungskonzepte
  • Differentielle Sicht von Intelligenzprofilen
  • Entwicklungsverläufe von Begabungen
  • Fördermöglichkeiten
  • Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern

 

Einen guten Überblick über Angebote und Tätigkeit des Vereines bietet die Hompage  http://www.stiftungtalente.at/
 

Weitere Projekte des Vereins während des Schuljahres
Werkstätten und
Projektwochen

 

Werkstätte "Euler, Gauß & Co"
 "Euler, Gauß & Co" befasste sich mit mathematischen Phänomenen
(7. und 8. Schulstufe).

 

Projektwoche "Angewandte Mathematik"
Diese Projektwoche fand heuer im Februar zum dritten Mal für Schülerinnen und Schüler ab der 9. Schulstufe statt.

 

Sprachkurs Chinesisch
In Kooperation mit dem WIFI OÖ, 14 Teilnehmer/innen, die bereits den Fortsetzungskurs besuchen; 100%ige Auslastung;

 

Werkstätten "Archäologie"
Drei Veranstaltungen für zwei Altersgruppen (3.und 4. Schulstufe) bieten eine Zeitreise zu den Kelten in Mitterkirchen sowie zur "Asterix&Co" – Experimentalarchäologie (6. bis 8. Schulstufe) in Hallstatt.

 

Werkstätte "SprachSpielSpaß"
Sprachlich hochbegabte Kinder der 3.und 4.Klasse VS beschäftigten sich intensiv  mit den verschiedenen Arten unserer Sprache. Neben dem Erkunden und Erproben der Körper- und Bildersprache wurde unsere geschriebene Sprache in ihre Bausteine zerlegt, damit experimentiert, und die Schülerinnen und Schüler erforschten auf spielerische Art, was sie mit Sprache bewirken können.

 

Werkstätte "Schreiben was Sache ist"
Hochbegabte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe versuchen sich als Jounalisten und stellen ihre Arbeiten in den Nahrichten auf einer speziellen Seite vor.

 

Werkstätte "Naturwissenschaft&Kunst"
In dieser vom Verein "Stiftung Talente" veranstalteten Werkstätte werden vier unterschiedliche naturwissenschaftliche Phänomene musisch-kreativ aufgearbeitet.
So werden nicht nur die Verbindungen zwischen Naturwissenschaft und Kunst transparent gemacht sondern auch mit Hilfe der Kunst die naturwissenschaftlichen Phänomene erklärt und anschaulich dargestellt.


Der Verein Stiftung Talente
Ansprechpartner für Eltern und Lehrer

 

Der Verein hat zum Ziel, Kinder und Jugendliche mit besonderem Potenzial für Hochleistungen zu erkennen und zu fördern. In Zusammenarbeit mit dem Landesschulrat für ist der Verein Stiftung Talente Ansprechpartner für Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrer.
 
Sein Arbeitsfeld sieht der Verein sowohl in der Förderung und Begleitung der Hochbegabten als auch in der Information der Öffentlichkeit.
Stiftung Talente hat sich folgende Aufgaben zum Ziel gesetzt:

  • Information von Eltern hochbegabter Kinder und Jugendlicher sowie Unterstützung von Lehrer/innen und weiterer mit der Kinder- und Jugendarbeit befasster Personen
  • Zusammenarbeit mit einschlägigen Bildungsseinrichtungen und Elternverbänden
  • Aufklärung der Öffentlichkeit über Bedeutung und Ziele der Hochbegabtenförderung
  • Unterstützung von Einrichtungen und Initiativen, die Eltern und Lehrer/innen hochbegabter Kinder die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch untereinander und mit Experten bieten
  • Förderung und finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen für hochbegabte Kinder und Jugendliche
  • Anregung und Unterstützung von wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich der Hochbegabtenförderung
  • Zusammenarbeit mit ausländischen Organisationen, die gleiche und ähnliche Ziele verfolgen
  • Unterstützung beim Kauf von Lehrmitteln zur Hochbegabtenförderung

 

Im Verein Stiftung Talente:

 

Vorsitzender des Kuratoriums:                              Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer
Stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums:  Präsident Dkfm. Dr. Michael Teufelberger
Stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums:  Präsident Dr. Rudolf Trauner

 

Präsident:                                                             Dr. Franz Gasselsberger
Präsident Stellvertreter:                                       Präsident Fritz Enzenhofer
Präsident Stellvertreterin:                                    Vizepräsidentin Brigitte Leidlmayer
Geschäftsführerin:                                                Dr. Agnes Lang

Presseinformationen

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at