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Landeskorrespondenz Nr. 132 vom 9. Juni 2006

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Pressekonferenz

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Landeshauptmann Pühringer: "Kultursommer 2006" präsentiert 2.500 Termine auf 100 Seiten

(LK) In neuem Design, mit mehr Lesekomfort und noch mehr Information: so präsentiert sich der "Kultursommer Oberösterreich", der am Mittwoch Abend von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer im Linzer Landhaus im Rahmen des ersten "Kultur.Sommer.Festes" präsentiert wurde. Den musikalischen Rahmen dazu bot das Linzer Bruckner Orchester, das unter der Leitung von Chefdirigent Dennis Russell Davies den "oberösterreichischen" Mozart aufgeführt hat.

 

"Der Kultursommer ist die Programmbroschüre des Kulturlandes Oberösterreich, vor allem aber ein beliebter Service für Gäste und Touristik. 2.500 Termine, um rund zehn Prozent mehr als im vergangenen Jahr, auf 100 Seiten sind ein kompakter Wegbegleiter durch das Veranstaltungsangebot in Oberösterreich", erklärt Pühringer, für den der Kultursommer Ausdruck der Vielfalt des kulturellen Lebens in Oberösterreich ist: "Das Kulturland Oberösterreich punktet mit qualitätsvollen Angeboten für alle Generationen, quer durch alle Sparten und Regionen. Das wird gerade in einer so umfassenden Programmbroschüre wie dem Kultursommer deutlich sichtbar. Er ist eben mehr, als eine Aufzählung von Daten und Fakten. Der Kultursommer repräsentiert die vielfältige Arbeit, die im kulturellen Bereich in unserem Land geleistet wird. Ein unverzichtbarer Wegweiser für alle, die den Kultursommer genießen wollen."

 

Der "Kultursommer" ist selbstverständlich auch im Internet jederzeit (und laufend aktualisiert) abrufbar, und zwar unter:  www.kultursommer-ooe.at.

 

In gedruckter Form ist das Programmheft kostenlos erhältlich unter folgender Adresse:
Landeskulturdirektion OÖ., Promenade 37, 4021 Linz, Tel.: (+43 732) 77 20-154 77, E-Mail: k.post@ooe.gv.at

Dr. Elisabeth Mayr-Kern (+43 732) 77 20-154 91

LH Pühringer überreichte Landesauszeichnungen

(LK) Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer überreichte am 8. Juni 2006 an verdiente Persönlichkeiten Landesauszeichnungen. Der Festakt fand in feierlichem Rahmen im Steinernen Saal des Linzer Landhauses statt.

 

Das "GOLDENE EHRENZEICHEN DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielten:

  • Dr. Helmut HUBNER, ehemaliger Präsident des Oberlandesgerichtes Linz, aus Ried/Traunkreis
  • General a.D. Hubertus, TRAUTTENBERG, ehem. Kommandant des II. Korps des Bundesministeriums für Landesverteidigung sowie Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Schloss Hartheim aus Gmunden

 

Das "GOLDENE VERDIENSTZEICHEN DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielten:

 

  • Veronika LEINER, ehem. Landesgeschäftsführerin der Oberösterreichischen  Frauenbewegung sowie ehem. Vizebürgermeisterin der Gemeinde Lichtenberg  aus Lichtenberg
  • Dr. Günther LEITNER, Leiter des Katholischen Bildungswerkes der Diözese  Linz aus Linz


Das "SILBERNE VERDIENSTZEICHEN DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielten:

 

  • Fritz BITTENECKER, Kurator der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B.  Eferding aus Breitenaich,
  • Margret CZERNI-SATTLBERGER, Landesvorsitzende der Interessen- gemeinschaft Österreichischer Autoren, Landesverband Oberösterreich, sowie  Mitglied des Adalbert Stifter Institutes aus Linz,
  • Susanne EIGL, ehem. Vizepräsidentin des Landesverbandes der  Oberösterreichischen Pfadfinder und Pfadfinderinnen aus Linz
  • Kurt FEICHTENBERGER, Presbyter und Kassier der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Steyr aus Steyr
  • Manuel GARCIA-BARRADO, ehem. Verwalter der KZ –Gedenkstätte Mauthausen  aus Mauthausen
  • Regierungsrat Helmut JUNGMEIER, Kurator der Evangelischen Pfarrgemeinde  A.B. Linz-Urfahr aus Linz
  • Wilhelm SCHACHERLEITNER, Kurator der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B.  Thening aus Alkoven
  • Dipl.-Ing. Sepp-Reiner ZEHETNER, ehem. Geschäftsführer der Nahverkehr- ErrichtungsGesmbH in Linz aus Linz


Die "VERDIENSTMEDAILLE DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielten:

 

  • Hans AICHMAYR, Wegewart des Österreichischen Alpenvereines, Sektion  Lambach aus Bachmanning,
  • Alois BADEGRUBER, Jugendteamleiter des Österreichischen  Alpenvereines, Sektion Lambach aus Lambach
  • Werner DEUTSCH, Obmann des Trachtenvereines der Steirer Landsmannschaft  in Linz aus Linz
  • August EICHINGER, Gründungsmitglied und Vorstandsmitglied des  Heimatvereines Perg aus Perg
  • Elsa KLAFFENBÖCK, Leiterin der Theatergruppe der Gemeinde Weißkirchen an  der Traun, aus Weißkirchen
  • Erich KOFLER, ehem. Obmann der Schutzgemeinschaft und der  Wildschadenkommission der Marktgemeinde Lenzing sowie ehem.  Gemeindevorstand der Marktgemeinde Lenzing aus Schörfling
  • Karl SCHÜTZ, Hüttenwart der  Dümlerhütte sowie langjähriges Mitglied des  Österreichischen Alpenvereines, Sektion Touristenklub-Linz aus Linz
  • Ing. Peter TRAUNFELLNER; technischer Referent der Geschäftsstelle Bau der  Wirtschaftskammer  Oberösterreich aus Linz

Bernadette Roth (+43 732) 77 20-116 34

Fahrradfreundliche Projekte in gesucht

(LK) Mit dem Wettbewerb "Fahrradfreundliche Projekte Oberösterreich 2006" will das Verkehrsressort des Landes in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit vorbildliche Aktivitäten und Projekte für den Radverkehr zur Förderung im Alltags- und Freizeitverkehr setzen. Einreichfrist: 01. August 2006

 

Ziel des Wettbewerbs "Fahrradfreundliche Projekte":
Verkehrsreferent Landeshauptmann-Stv. Dipl.-Ing. Erich Haider: "Ich möchte alle einladen, fahrradfreundliche Initiativen, Maßnahmen und Projekte in Oberösterreich bei diesem Bewerb einzureichen. Das Engagement von Gemeinden, Betrieben, Vereinen oder Privaten zur Förderung des Radverkehrs soll hervorgehoben, dokumentiert und öffentlich anerkannt werden."

 

Welche positiven Aktionen und Aktivitäten wurden für Radfahrer gesetzt? Wo wurden Gefahrenstellen entschärft, Radwegelücken geschlossen, vorbildliche Radabstell¬anlagen errichtet? Mit welchen Veranstaltungen wurde das Radfahren attraktiver gestaltet? Welche Betriebe motivieren Ihre Mitarbeiter/innen Rad zu fahren? Wer hat gute Motivations- oder Imagekampagnen zum Radfahren gestartet? Mit dem Bewerb "Fahrradfreundliche Projekte" sollen all jene Aktivitäten ausgezeichnet werden, die als Vorbild zur Förderung des Radverkehrs für den Alltagsverkehr oder auch für den Freizeitverkehr dienen können.

 

Fragebögen liegen in allen Sport-Eybl-Filialen auf oder können von der Homepage des Landes Oberösterreich heruntergeladen werden unter Themen > Verkehr > Fahrrad, Fußgänger). Für Anfragen zur Aktion "Fahrradfreundliches Projekt" steht das Kuratorium für Verkehrssicherheit unter fahrrad.ooe@kfv.at zur Verfügung. Die Einreichfrist endet am 01. August 2006. Den Einreichern von auszeichnungswürdigen Projekten winken Sachpreise. 


Das Fahrrad:  Ein schnelles, günstiges und umweltfreundliches Verkehrsmittel
Das Fahrrad ist ein ideales Verkehrsmittel für kurze Wege. Zwei Drittel der Autofahrten sind kürzer als fünf Kilometer. Innerorts ist diese Distanz mit dem Fahrrad oft schneller zu bewältigen als mit dem Auto. Gerade in Zeiten steigender Spritpreise ist das Fahrrad eine günstige Alternative. Auch um dem zunehmenden Verkehr und den dadurch entstehenden Staus zu entkommen, bietet sich das Fahrrad an. Zudem ist das Fahrrad eine umweltschonende und gesunde Möglichkeit der Fortbewegung.

 

Mehr Lebensqualität und Verkehrssicherheit
Ein fahrradfreundliches Klima erhöht die Lebensqualität für Bewohner und Gäste und ist daher auch attraktiv für den Tourismus. Durch verschiedene Aktivitäten im Radverkehrsbereich, wie z.B. den Ausbau von Radwegen und verkehrsberuhigten Bereichen, werden die Sicherheit der Radfahrer und somit gleichzeitig das Fahrvergnügen und die Lebensqualität erhöht.

 

Untersuchungen zeigen, dass zwischen dem Anteil der Radfahrer am Gesamtverkehr und deren Sicherheit im Straßenverkehr ein direkter Zusammenhang besteht. Je höher der Anteil der Radfahrer, desto sicherer sind sie unterwegs, da sie von den Kfz-Lenkern besser wahrgenommen werden und dadurch stärker im Straßenverkehr berücksichtigt werden.

 

Ing. Peter Kaufmann vom Kuratorium für Verkehrssicherheit: "Im Jahr 2005 ereigneten sich in Oberösterreich 1.125 Verkehrsunfälle mit Personenschaden und Radfahrerbeteiligung. Dabei wurden 1.113 Radfahrer verletzt, leider wurden aber auch 10 Radfahrer bei diesen Unfällen getötet. Die meisten verunglückten Radfahrer waren dabei auf Gemeindestraßen zu verzeichnen. Daher ist besonders die Förderung des Radverkehrs auf lokaler Ebene wichtig."


 

Bewertung und Auszeichnung
Die eingereichten Vorschläge werden von einer Fachjury (Experten des Verkehrsressorts des Landes Oberösterreich, des Kuratoriums für Verkehrssicherheit und der Fahrradorganisation Initiative Fahrrad, ARBÖ, VCÖ) bewertet. Die Prämierung findet im Herbst 2006 im Rahmen einer Feier statt.

Mag. Thomas Aichinger (+43 732) 77 20-111 42

Österreichs größtes Fest der Natur im Linzer Donaupark

(LK) Am Samstag, 1. Juli 06 eröffnet Naturschutzreferent LH-Stv. DI Erich Haider das dritte Fest der Natur im Linzer Donaupark. Im Vorjahr haben knapp 15.000 Besucher/innen zwischen Lentos und Brucknerhaus ein informatives und unterhaltsames Programm für die ganze Familie genossen.

 

Naturerlebnis mit der Ringelblume "Calendula"
Ganz im Zeichen der Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft verwandelt sich der Linzer Donaupark von 10:00 bis 22:00 Uhr in eine Naturmeile, bei der heuer dem Thema ERDE besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Das Naturschutzressort des Landes  bietet ein reichhaltiges Programm an Unterhaltung, Information und kulinarischen Schmankerln von oö. Biobauern, die zur 1. Biobrot-Prämierung einladen. Familien mit Kindern können die Ringelblume "Calendula" bei Ihrer Reise vom Samenkorn bis zur gelborange blühenden Schönheit begleiten und dabei spannende Abenteuer mit den Natur- und Landschaftsführern erleben.

 

Attraktives Rahmenprogramm
Das Fest der Natur wartet mit einem attraktiven Rahmenprogramm auf:
Streichelzoo, 4 Schiffsfahrten zu ausgewählten Exkursionszielen, Kletterwand, Sandspielplatz, Landmatura, Nordic-Walking mit Langlauf-Ass Alois Stadlober, außergewöhnliche Ausstellungen im Brucknerhaus, ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Künstlern und Akrobaten sowie ein Gewinnspiel mit wertvollen Preisen. Das abendliche Konzert mit der Band "Bluatschink" verspricht eine tolle Open-Air Stimmung - und das bei freiem Eintritt.

 

Naturschutz-Infos aus erster Hand
Wer sich über die umfangreichen Naturschutzangebote und -leistungen des Landes Oberösterreich und der vielen Naturschutzorganisationen im Detail informieren möchte, hat dazu ebenfalls die Gelegenheit. Insgesamt sind rund 40 Aussteller aus verschiedenen Bereichen vertreten. Neu ist unter anderem heuer der Verband der Naturparke Österreichs mit dem "Moorgatschweg".


Das Biologiezentrum der Oö. Landesmuseen und die Naturkundliche Station der Stadt Linz, sowie Nationalpark Kalkalpen, OÖ. Naturschutzbund, WWF Haibach, Österreichische Naturschutzjugend, Alpenvereinsjugend, Naturfreunde Linz, Agrarium, die Naturerlebnispfade "Wald der Kinder" und "Weg der Sinne" und viele weitere Organisationen stellen ebenfalls ihre Leistungen vor.

 

Im Brucknerhaus erwarten die Besucherinnen und Besucher außergewöhnliche Ausstellungen zu gefährdeten Tierarten wie den Flusskrebsen, der Flussperlmuschel, den Fledermäusen sowie Wildbienen und Hummeln. Besonders für Kinder macht der "Uhdertut der Umweltzug" Station, ebenso "Das Ökodorf", "Lebendige Strukturen" und das Internetspiel "Felixx". Faszinierende Naturfilme über die Ranna, die Eulen als Jäger der Nacht, Naturschutz in der Stadt und das "grüne Band Europas" runden das Programm ab.

 

"Kommen Sie zu Österreichs größtem Fest der Natur und genießen Sie einen unterhaltsamen und informativen Tag", so der oö. Naturschutzreferent LH-Stv. Erich Haider.

 

Nähere Infos: Oö. Akademie für Umwelt und Natur
Waltherstr. 24, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 77 20-144 02
uak.post@ooe.gv.at, Detailprogramm: www.natur-ooe.at

Mag. Thomas Aichinger (+43 732) 77 20-111 42

K(l)icken für Straßenkinder

Sigl und Stockinger: Fußball fördert global(l)e Solidarität

 

(LK) Zu Beginn der Weltmeisterschaft kickten Jugend-Landesrat Viktor Sigl und der für Entwicklungszusammenarbeit zuständige Landesrat Dr. Josef Stockinger gemeinsam mit LASK-Fußballer Florian Klein und Torhüter Gernot Frauenhuber aus Wartberg/Aist am 9. Juni vor dem Linzer Landhaus für einen guten Zweck. Sie schossen symbolisch Tore, von denen jedes 10 Cent durch die Entwicklungszusammenarbeit für ein Straßenkinderprojekt in der kenianischen Hauptstadt Nairobi bringt.

 

Insgesamt 30.000 Tore und damit 3.000 Euro können dann im Rahmen der Aktion "K(l)ick 4 Kenia" auf der Jugendkarten-Homepage www.4youcard.at virtuell geschossen werden. Für jedes Tor steuert die Entwicklungszusammenarbeit 10 Cent für das Projekt bei.

 

"Mit dieser Aktion wird die OÖ. Jugendkarte 4YOU dem Motto Fun and Fair einmal mehr gerecht", unterstreicht Jugend-Landesrat Viktor Sigl. "Fußball spielen ist bei diesem Projekt nicht nur eine Freizeitbeschäftigung, sondern soll Jugendliche von der Straße wegholen und ihnen eine neue Perspektive bieten," betont der für Entwicklungszusammenarbeit zuständige Landesrat Dr. Josef Stockinger. "Die Weltmeisterschaft und diese Aktion zeigen, dass Fußball die global(l)le Solidarität fördert", so die beiden Landesräte. Deren Appell: "Reinklicken auf www.4youcard.at und für den guten Zweck Tore schießen."

 

Das Geld kommt direkt Kindern in der kenianischen Hauptstadt Nairobi über MYSA zu Gute. Diese Organisation arbeitet eng mit der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar zusammen.

Gerhard Rumetshofer (+43 732) 77 20-151 02

Erste Rennstrecke für Modellautos

LR Stockinger: Land finanziert Grundankauf

 

(LK) In Aigen-Schlägl im Mühlviertel wird Oberösterreichs erste Modellauto-Rennbahn entstehen. Ziel ist es, das Modellautofahren geordnet als Sport auf eine genehmigte Rennstrecke zu bringen. Bisher sind Modellautofreunde auf asphaltierte Parkplätze oder sonstige Ersatzflächen angewiesen. Auf der Rennbahn in Schlägl können künftig sowohl Elektromodellautos als auch Autos mit Vergasermotoren fahren (in Steyregg gibt es eine Modellautorennbahn, auf der ausschließlich Elektromodellautos fahren dürfen).

 

Das Land Oberösterreich hat mit Gemeinde-Landesrat Dr. Josef Stockinger den Grundstücksankauf für die Gemeinde Schlägl mit 50.000 Euro mitfinanziert. Auf 4.000 m2 wird die Asphaltbahn mit einer Länge von 310 Metern und 4 Meter Breite gebaut. Dazu kommen ein Fahrerturm, 70 Mechanikerboxen sowie ein Clubraum mit WC und Dusche. Der Modellauto-Verein wird als Betreiber der Rennbahn das Gelände pachten. Die Kosten für den Bau werden mit 180.000 Euro beziffert, die der Verein über Sponsoren auftreiben will. Die neue Rennbahn entsteht im Gewerbegebiet und ist mit dem entstehenden Lärmwerten weit weg vom Siedlungsgebiet. "Diese Idee des Modellautorennsports habe ich gerne unterstützt. Die regionale Wirtschaft wird durch die Modellautorennen belebt", sagt Landesrat Stockinger. Der Bürgermeister von Schlägl, Josef Moser und Martin Mayrhofer aus Oepping als einer der zwei Vereinsgründer freuen sich über die neue Rennbahn: "Sie bietet den Jugendlichen und Junggebliebenen die Möglichkeit, ihr Hobby zu betreiben." Mayrhofer rechnet an den Rennwochenenden mit bis zu 150 Startern, die in Aigen und Schlägl übernachten und konsumieren werden. Baubeginn ist, wenn der Verein 90 % seiner Kosten über Sponsoren abgedeckt hat. Bisher sind 70 % gesichert. Mit der Fertigstellung wird für Anfang Herbst 2006 gerechnet.

Ing. Walter Silber (+43 732) 77 20-111 17

DI Karl Sterkl erhält das Silberne Verdienstzeichen des Landes

(LK) Anlässlich seiner Geburtstagsfeier zum 60er im Palais Kaufmännischer Verein  überreichte Landtagspräsidentin Angela Orthner das Silberne Verdienstzeichen des Landes Oberösterreich an DI Karl Sterkl.

 

Sterkl ist Geschäftsführer der Ziviltechniker GmbH Sterkl, Schörghuber & Partner.
Karl Sterkl hat 1984 eine Ziviltechnikerkanzlei in Walding gegründet. Aus Kapazitätsgründen wurde die Firma 1990 nach Linz verlegt. Die Firma, die unter anderem für das Land im  schwierigen Umfeld der Verkehrswegeplanung tätig ist, hat heute fünf Standorte in Österreich (Linz, Wien, Salzburg, Amstetten, Graz) und je eine in Ungarn und Tschechien.

 

Seit 1981 ist Karl Sterkl im Landesverband der Gerichtssachverständigen für Oberösterreich und Salzburg aktiv tätig.
1997 wurde ihm das Amt des Fachgruppenobmannes für das Bauwesen übertragen. Seit 2000 ist er einer der Geschäftsführer der Fortbildungsakademie des Landesverbandes der Gerichtssachverständigen.

 

Elke Leitgeb (+43 732) 77 20-117 44

Sprechtage für die Woche vom 12. Juni bis 16. Juni 2006

  • Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl
    nur gegen Voranmeldung, Mittwoch, 14. Juni 2006, 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr
    (+43 732) 121 90, Bahnhofplatz 1
  • Landesrat Dr. Josef Stockinger
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 11, Landhaus
  • Landesrat Josef Ackerl
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  • Landtagspräsidentin Angela Orthner
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 56, Landhaus
  • 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Landtagspräsidentin Doris Eisenriegler
    nur gegen Voranmeldung, (+43 732 ) 77 20- 111 54, Landhaus

Claudia Jungwirth (+43 732) 77 20-116 22

Termine der Beratungsstellen

Oberösterreichische Kinder- und Jugendanwaltschaft/KiJA

 

(LK) Beratung für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen. Auskünfte und Informationsmaterialien zu Kinder- und Jugendthemen.
Vertraulich und kostenlos.
KiJA/Oberösterreichische Kinder- und Jugendanwaltschaft, Tel: (+43 732) 77 97 77
 www.kija.at, e-mail: kija@ooe.gv.at, 4021 Linz, Promendade 37
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, von 10:00 - 12:00 Uhr
Montag, Dienstag und Donnerstag von 14:00 - 16:00 Uhr.

 

Oö. Patienten- und Pflegevertretung

 

(LK) Das Büro der Oö. Patienten- und Pflegevertretung in Linz, Bahnhofsplatz 1, Tel. (+43 732) 77 20-142 15, ist am Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 07:30 bis 17:00 Uhr sowie am Freitag von 07:30 bis 13:00 Uhr besetzt. In diesem Büro hält ein Oö. Patientenvertreter einmal pro Woche gegen telefonische Voranmeldung einen Sprechtag ab. 

 

EU-Auskünfte

 

(LK) Kostenlose Auskünfte zum Themenbereich EU und EWR gibt es im Info-Point-Europa, Amt der Oö. Landesregierung, Altstadt 30, 4010 Linz, Tel. (+43 732) 77 20-140 20, Fax: (+43 732) 77 20-140 22.

 

Therapiezentrum Traun für Medikamenten- und Alkoholabhängige

 

(LK) Das Therapiezentrum Traun  für Medikamenten- und Alkoholabhängige in 4050 Traun, Oberer Flötzerweg 1 bietet Erstkontakte für eine ambulante oder stationäre Therapie, Beratung für Angehörige, Psychotherapie sowie nachstationäre Behandlung. Telefonische Terminvereinbarungen von Montag bis Freitag in der Zeit von 09:00 bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer (+43 7229) 644 36-36 erbeten. 

 
Reisemedizinische Beratungsstelle

 

(LK) Um möglichen gefährlichen Erkrankungen bei Fernreisen vorbeugen zu können, hat die Landes-Sanitätsdienstabteilung Linz, Bahnhofsplatz 1, Montag bis Freitag von 10:00 bis 13:00 Uhr sowie Dienstag zusätzlich von 15:00 bis 18:00 Uhr eine "Reisemedizinische Beratungsstelle" eingerichtet, die über wichtige Vorsorge-Impfungen bei Reisen in ferne Länder informiert und Impfungen durchführt. Info-Telefon: (+43 732) 77 20-141 07.

Oö. Schulservice

 

(LK) In der Schulservicestelle des Landesschulrates für Oberösterreich können sich Schüler, Eltern und Lehrer informieren und beraten lassen. Rat und Hilfe in allen Schulfragen erteilen jeweils Montag bis Freitag Elisabeth Messner, Tel. (+43 732) 70 71-91 21, und Mag. Gertraud Schwarzmair, Tel. (+43 732) 70 71-91 22.
 
OÖ. Energiesparverband

 

(LK) Produktunabhängige Energieberatung für Haushalte, Unternehmen und Gemeinden erhalten Sie beim OÖ. Energiesparverband.
Montag bis Freitag von 08:00 bis 17:00 Uhr,
Landstraße 45, 4020 Linz
Energiesparhotline:
(+43) 800 205 206 oder (+43 732) 77 20-148 60
office@esv.or.at, www.energiesparverband.at

 

Zivildienst-Beratung

 

(LK) Beratungen und aktuelle Infos für künftige und aktive Zivildienstleistende sowie Zivildiensteinrichtungen in Linz, Amt der Oö. Landesregierung, LandesJugendReferat, Bahnhofplatz 1, Tel. (+43 732) 77 20-152 65. Beratungen finden montags von 14:00 - 17:00 Uhr statt.

 
Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen

 

(LK) Sprech- und Beratungsstunden für Alkoholkranke und deren Angehörige finden am Montag, 12. Juni 2006, in der Bezirkshauptmannschaft Grieskirchen, Manglburg 14, 4710 Grieskirchen, von 09:00 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck, Außenstelle, Jungmairgasse 1 von 08:00 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung, Peuerbachstraße 26, von 08:00 bis 12:00 Uhr, im Bezirk Linz-Land, Landesdienstleistungszentrum, Kärntnerstraße 1, von 08:30 bis 12:30 Uhr; im Bezirk Schärding, Bezirksaltenheim Schärding, Tummelplatzstraße 7, von 08:00 bis 13:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, Esplanade 10, von 08:00 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Ried, Parkgasse 1, von 08:00 bis 13:00 Uhr, sowie in der Bezirkshauptmannschaft Eferding, Stadtplatz 1 (Sparkassengebäude, 3. Stock), von 08:00 bis 12:00 Uhr statt.

 

Am Montag, 12. Juni 2006, findet für den Bezirk Gmunden, Führerscheingruppe, im Gebäude des Roten Kreuzes, 4655 Vorchdorf, ab 19:00 Uhr sowie für den Bezirk Urfahr-Umgebung, PSZ Exit Sozial, Aussenstelle 4190 Bad Leonfelden, Böhmerstraße 3, ab 19:45 Uhr, eine therapeutische Zusammenkunft der Selbsthilfegruppen für Alkoholkranke und deren Angehörige, statt.

 

Beratungen im Eltern-Kind-Zentrum Ried

 

(LK) Das Eltern-Kind-Zentrum Ried im Innkreis., Riedholzstraße 17, Eingang Nord bietet folgende Beratungen an:

 

Elternsprechstunde:

  • jeden Donnerstag von 13:00 bis 17:00 Uhr, Tel. (+43 7752) 912-361

 

Beratung von Eltern mit behinderten Kindern:

  • jeden 3. Dienstag im Monat von 09:30 bis 11:00 Uhr, Tel. (+43 7752) 912-361

Antidiskriminierungsstelle des Landes

 

(LK) Der Aufgabenbereich der Antidiskriminierungsstelle erstreckt sich auf alle Angelegenheiten des Landes, der Städte und der Gemeinden, sofern diese Angelegenheiten in die Gesetzgebungskompetenz des Landes fallen. Aufgabe der Antidiskriminierungsstelle ist unter anderem die Förderung und die Verwirklichung der Gleichbehandlung.
Personen, die diskriminiert oder belästigt werden, wurden oder dies vermuten können sich zur Wahrung ihrer Rechte kostenlos anonym und vertraulich an die Antidiskriminierungsstelle des Landes wenden:
Antidiskriminierungsstelle beim Amt der Oberösterreichischen Landesregierung
Amtsgebäude Landhaus/Eingang Klosterstraße 7
EG, Zimmer 7
4021 Linz
Tel.: (+43 732) 77 20-114 46
Fax.: (+43 732) 77 20-116 21
E-Mail: as.post@ooe.gv.at

 

Mo, Di, Do: 09:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr
Mi, Fr: 09:00 - 12:00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung
Um Voranmeldung wird gebeten!

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Pressekonferenz am 9. Juni 2006

Landesrat Rudi Anschober


zum Thema

"Problem Luftschadstoffe: verschärfte Gesetzesbestimmungen für Stickoxide, aber der Bund schaut tatenlos zu"

KB)
Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Dr. Isabella Zopf, Umweltrechtsabteilung

Rückfragen-Kontakt:

Mag.ª Sandra Haidinger (+43 732) 77 20 120 83                                    

"Problem Luftschadstoffe: verschärfte Gesetzesbestimmungen für Stickoxide, aber der Bund schaut tatenlos zu und verschläft die Vorbereitung ähnlich wie bei Feinstaub - gesetzlich verordnete Halbierung der Stickoxidemissionen ohne konsequente Maßnahmen nicht zu schaffen - Umwelt-Landesrat befürchtet Standortgefährdungen bei fehlender bundesweiter Vorbereitung"

 

Wirtschaft und Konsument/innen brauchen bei der Umweltpolitik Berechenbarkeit und Planbarkeit - weniger Papiertiger und mehr konsequent langfristig angestrebte und international abgestimmte Ziele und Vorgangsweisen.
Wie dies nicht funktionieren soll, hat das Beispiel der Feinstaubkonzentrationen eindrucksvoll bewiesen: zwar wurden bereits 1999 strengere Grenzwerte in Europa verankert, die ab 2005 Gültigkeit hatten, alleine die Vorbereitungsarbeiten, um diese strengeren Grenzwerte zu erreichen, wurden von der Umweltpolitik nicht verankert. Die Folge sind deshalb seit 2005 in ganz Europa serienweise Grenzwertüberschreitungen bei Feinstaub. Oberösterreich reagiert seit 2 Jahren konsequent und wird die Feinstaubemissionen bis Oktober 2007 deutlich absenken.
Nun droht der gleiche umweltpolitische Lapsus bei Stickoxiden. Hier werden die Grenzwerte bis 2010/2012 drastisch verringert. Aber auch hier fehlen bislang im wesentlichen die Vorbereitungen des Bundes. Sogar das Emissionshöchstmengengesetz, das seit Jahren besteht, sieht bis 2010 mehr als eine Halbierung der Stickoxidemissionen in Österreich vor - aber auch hier fehlen die vorbereitenden Maßnahmen des Bundes bislang. Anschober:" Anstatt eine konsequente, berechenbare und planbare Umweltpolitik zu verwirklichen und schrittweise die Emissionen abzusenken, droht durch diese verfehlte Politik eine Akutmaßnahme ab 2010,  die dann zu massiven Schwierigkeiten, auch zu Standortgefährdungen führen könnte. Um dies zu vermeiden, arbeiten wir derzeit im Oberösterreich nach dem Beispiel Feinstaub auch bei den Stickoxiden an einem Maßnahmenpaket zur Emissionsabsenkung. Alleine in alleine ist dies nicht zu bewältigen, wir brauchen auch bundesweite und europäische Maßnahmenpakete."

 

Bei der letzten Landesumweltreferent/innen - Konferenz in Wien im November 2005 wurde mit allen Umweltreferent/innen und Bundesminister DI Josef Pröll vereinbart, dass bis Juni 2006 ein Zeitplan für die Umsetzung eines koordinierten Maßnahmenpaketes vor allem für Feinstaub durch Bund und Länder erarbeitet wird.
Bis zum heutigen Tage wurde aber weder vom Minister noch vom Land Kärnten, welches der Konferenz zur Zeit vorsitzt, einen Konferenz einberufen. Aber auch bei der Vorbereitung von Maßnahmenprogrammen im Bereich der Stickoxide - ab 2010 gelten laut Emissionshöchstmengengesetz-Luft verschärfte Grenzwerte - ist die Bundesregierung säumig. "Im Bereich der Stickoxide ist ein Reduktionsbedarf auf rund die Hälfte bis 2010 gegeben (Details siehe unten), wenn die Bundesregierung nicht rasch ein konkretes Programm auf den Tisch legt, werden wir auch bei diesem Luftschadstoff mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben wie aktuell beim Feinstaub", warnt Umwelt-Landesrat Rudi Anschober, der von der Bundesregierung die rasche Erarbeitung und Vorlage eines Maßnahmenprogramms zur Reduktion der Stickoxid-Belastung fordert. "Wir müssen jetzt rasch Taten setzen, um die Fehler, die beim Feinstaub gemacht wurden, nicht auch in diesem Bereich zu wiederholen".


PM 10 und NOx Werte im Überblick

 

Hier ein Überblick über die PM 10 und NOx Werte der Vergangenheit.

 

  • PM 10


Bis Ende Mai hat es an den Stationen Linz-ORF-Zentrum, Linz-24erTurm, Linz-Römerberg, Linz-Neue Welt, Traun, Wels und Enns-Kristein mehr als die zulässige Anzahl von 30 Überschreitungstagen gegeben.
Die schlechteste Station ist heuer Linz-Römerberg mit schon mehr als 40 Überschreitungstagen.
Die Situation ist an allen Stationen schlechter als im Vorjahr und als 2004, aber an den meisten Stellen besser als im gleichen Zeitraum 2003.

 

PM 10 - Anzahl Überschreitungstage 2001 - 2006 Jänner bis Mai

Abbildung 1: PM 10-Überschreitungstage Jänner bis Mai

 

Die Überschreitungen fanden überwiegend im ersten Quartal statt, im April und Mai kamen wetterbedingt nur wenige Tage dazu.
Nur sehr knapp unter dem Limit liegen wir in Braunau. Wenn im Herbst nur wenige Tage dazukommen, ist auch hier eine Statuserhebung fällig.

 

NO2
Bei Stickstoffdioxid sind die Problemstationen wieder Linz-Römerberg und Enns-Kristein.
An beiden Stationen wurde heuer bereits der Grenzwert für den Halbstundenmittelwert überschritten (siehe Abbildung 2). Ziemlich nahe dem Grenzwert waren aber auch schon die Stationen Linz-Neue Welt und Enns-B309 (bei der Eckmayrmühle).

Stickstoffdioxid - Maximale Halbstundenmittelwerte 2001 - 2006, Monate Jänner bis Mai

Abbildung 2: NO2-Maximalwerte Jänner bis Mai

 

Wie hoch die Jahresmittelwerte sein werden, kann naturgemäß jetzt noch nicht gesagt werden, weil die Messwerte normalerweise im ersten Halbjahr etwas höher sind als im zweiten. 
Der Vergleich der Mittelwerte über die Monate Jänner bis Mai (Abbildung 3) deutet aber darauf hin, dass die Werte weiter ansteigen.
Die Ursache dieses Anstiegs bei fast gleich bleibender Summe aus NO und NO2 dürfte sein, dass die modernen Motoren einen höheren Anteil der Stickoxide direkt als NO2 emittieren.


 

Stickstoffdioxid - Mittelwerte Monate Jänner bis Mai 2001 - 2006
Abbildung 3: NO2-Mittelwerte Jänner bis Mai

 

Zum Vergleich zeigt Abbildung 4 die Jahresmittelwerte bis 2005. Römerberg und Enns-Kristein liegen derzeit schon über Grenzwert + Toleranz.

 

Stickstoffcioxid - Jahresmittelwerte 2001 - 2005

Abbildung 4: NO2-Jahresmittelwerte

 

Gesetzliche Grundlage - Emissionshöchstmengengesetz-Luft (BGBl. I Nr. 34/2003, in Kraft seit 1.7.2003)

 

Das Emissionshöchstmengengesetz-Luft setzt sich zum Ziel, die Emissionen der in der Anlage 1 zu diesem Gesetz genannten Luftschadstoffe - das sind Schwefeldioxid SO2, Stickstoffoxide NOx, flüchtige organische Verbindungen VOC und Ammoniak - durch Festlegung nationaler Emissionshöchstmengen zu begrenzen, um den Schutz der Umwelt und der menschlichen Gesundheit zu verbessern.
Das Gesetz gilt für Emissionen aus anthropogenen Quellen, ausgenommen jedoch Emissionen des internationalen Seeverkehrs und Emissionen von Flugzeugen außerhalb des Lande- und Startzyklus. Ab dem Jahr 2010 dürfen die Emissionsmengen der genannten Luftschadstoffe die festgelegten österreichischen Höchstmengen nicht mehr überschreiten.
Zuständig für die Vollziehung ist die Bundesregierung. Demnach ist der Umweltminister verpflichtet, für jedes Kalenderjahr Emissionsinventuren zu erstellen und diese der Europäischen Kommission und der Europäischen Umweltagentur zu übermitteln. Darüber hinaus hat der Minister eine Emissionsprognose für 2010 zu erstellen und jährlich zu aktualisieren. Die Bundesregierung hat ein Programm zur fortschreitenden Verminderung der nationalen Emissionen der genannten Schadstoffe mit dem Ziel zu erstellen, bis Ende 2010 die Emissionshöchstmengen einzuhalten oder zu unterschreiten. Im Rahmen dieses Programms soll es gegebenenfalls entsprechende emissionsreduzierende Gesetze bzw. Verordnungen geben.

 

Nationale Höchstmengen im Einzelnen:

SO2  ............. 39 kt/Jahr
NOx  ........... 103 kt/Jahr
VOC  ............159 kt/Jahr
Ammoniak .... 66 kt/Jahr

 

Vorgeschichte: "Göteborg-Protokoll" und EU-Richtlinien

 

Im Rahmen des Übereinkommens von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung wurde im Dezember 1999 das Protokoll betreffend die Verringerung von Versauerung, Überdüngung und bodennahem Ozon (sog. "Göteborg-Protokoll") von einer großen Zahl europäischer Staaten, darunter auch Österreich, unterzeichnet. In diesem Protokoll wurden für diese Schadstoffe nationale Emissionshöchstmengen vereinbart, um der Lösung dieser Probleme auf gesamteuropäischer Ebene näher zu kommen.

 

Ein - im Prinzip gleicher - Prozess wurde von der Europäischen Kommission durchgeführt, wobei dabei das Ziel verfolgt wurde, für die Gemeinschaft ein Ergebnis zu erzielen, das über das Göteborg-Protokoll hinausgeht.
Unter Zuhilfenahme von Modellrechnungen wurde eine Strategie entworfen, mit der es möglich sein sollte, für alle Gebiete der Gemeinschaft Mindestverbesserungen (ökologische Ziele) in allen drei Problembereichen zu erzielen.
Dies erfolgte auf EU-Ebene unter anderem in der am 27. November 2001 im Amtsblatt erschienenen Richtlinie 2001/81/EG vom 23. Oktober 2001 über nationale Emissionshöchstmengen für bestimmte Luftschadstoffe (NEC-RL), welche bis 27. November 2002 in nationales Recht umzusetzen gewesen wäre. Das Emissionshöchstmengengesetz-Luft ist, wie bereits ausgeführt, erst am 1. Juli 2003 in Kraft getreten.

 

Umsetzung des Gesetzes mangelhaft - Bundesregierung säumig

 

Nach wie vor stellen die folgenden Bereiche der Luftreinhaltung ernst zu nehmende Probleme dar:

  • Die Versauerung (auch Übersäuerung) der Böden durch den Eintrag von SO2, NOx und Ammoniak. Die Folgen der Versauerung sind vielfältig: In Seen und Flüssen kommt es durch verringertes Säurebindungsvermögen zu akuten und chronischen Auswirkungen auf Tier- und Pflanzenpopulationen. Extreme Konsequenzen konnten in Skandinavien beobachtet werden, wo die Fischpopulation in tausenden Seen und Flüssen vernichtet wurde. Aus Waldböden werden Nährstoffe ausgelaugt. Durch den dadurch entstehenden Nährstoffmangel werden Wälder anfällig für Trockenheit, Krankheit und Schädlingsbefall. Andererseits gelangen diese Nährstoffe und aus dem Boden gelösten Schwermetalle ins Grundwasser bzw. in Gewässer. Nicht zu vernachlässigen sind auch direkte Schäden an Trinkwasserversorgungssystemen und Schäden an Gebäuden und Kulturdenkmälern durch sauren Niederschlag.
  • Bodennahes Ozon ist ein Sekundärschadstoff, der in komplexen chemischen Reaktionen von Luftsauerstoff und Ozonvorläufersubstanzen wie NOx und VOC unter Sonneneinwirkung entsteht. Insbesondere Schädigungen des Atemtraktes können auftreten.
  • Stickstoffüberdüngung: Der Eintrag unnatürlich hoher Stickstoffmengen führt zu einer Bevorzugung von Arten, die auf stickstoffreichen Böden gedeihen. Ca 80 % der bedrohten Pflanzenarten in Europa benötigen aber ein geringeres Stickstoffangebot.

 

Der Trend des letzten Jahrzehnts zeigt klare Abnahmen bei SO2 und VOC, bei NOx und Ammoniak hingegen gleich bleibende Tendenz.

 

Als Hauptemittent von NOx gilt der Straßenverkehr, von Ammoniak die Landwirtschaft.

 

Bisherige Studien für das nationale Programm zeigten, dass Maßnahmen in einigen Bereichen der Klimastrategie auch zu einer Reduktion der betreffenden Luftschadstoffe führen werden. Die Einhaltung der Emissionshöchstmenge stellt jedenfalls bei NOx eine erhebliche Herausforderung dar, bei den anderen Schadstoffen erscheint die Einhaltung machbar.
So müssen z. B. die VOC-Emissionen in Österreich bis 2010 im Vergleich zu 2000 um ca 35 % reduziert werden. Durch die VOC-Anlagen-VO (BGBl. II/310/2002) ist aber mit einer so deutlichen Reduktion der VOC-Emissionen zu rechnen, dass die Einhaltung der Höchstmenge bis 2010 erfüllbar ist.

 

Bei NOx allerdings ist ein Reduktionsbedarf auf rund die Hälfte bis 2010 gegeben.

 

NOx Trend 1985 bis 2003 und Ziele, Quelle Umweltbundesamt

Abbildung 5: NOx Trend 1985 bis 2003 und Ziele, Quelle Umweltbundesamt

 

Um das Erreichen des Emissionsplafonds zu gewährleisten, hat die Bundesregierung unter Koordinierung des Umweltministers ein nationales Programm zu erstellen, welches bis Ende 2002 der europäischen Kommission zu melden gewesen wäre. Laut Gesetz wäre bereits bis 1. Oktober 2006 die Aktualisierung dieses Programms vorzunehmen. Inhalt des Programms sind jene geplanten Maßnahmen, mit denen die Emissionsreduktion bis 2010 erzielt werden soll.

Verzögerungen bei der Umsetzung des Emissionshöchstmengengesetzes ziehen auch Probleme beim Vollzug des IG-L nach sich, was die Einhaltung der Immissionsgrenzwerte für PM10 und NOx betrifft. Dafür sind allerdings die Landeshauptleute zuständig.

 

Grenzwerte des IG-L, BGBl. I Nr. 115/1997 idgF:

Als Immissionsgrenzwert der Konzentration zum dauerhaften Schutz der menschlichen Gesundheit gelten für PM10 und NOx nachstehende Werte (angegeben in µg/m3):

 

  HMW TMW JMW
PM10   50 40
NOx 200   30

 

Bei NOx ist der Immissionsgrenzwert von 30 µg/m³ ab 1. Jänner 2012 einzuhalten. Die Toleranzmarge beträgt 30 µg/m³ bei Inkrafttreten des IG-L und wurde am 1. Jänner jeden Jahres bis 1. Jänner 2005 um 5 µg/m³ verringert. Die Toleranzmarge von 10 µg/m³ gilt gleich bleibend von 1. Jänner 2005 bis 31. Dezember 2009. Die Toleranzmarge von 5 µg/m³ gilt gleich bleibend von 1. Jänner 2010 bis 31. Dezember 2011.

 

Bei PM10 ist pro Kalenderjahr folgende Zahl von Überschreitungen zulässig:

 

bis 2004 ................... 35 Tage
von 2005 bis 2009 ....30 Tage
ab 2010 ................... 25 Tage

 

Werden auf der Emissionsseite (Zuständigkeit Bund) keine rechtzeitigen Maßnahmen zur Reduktion der Emissionen gesetzt, wird die ohnedies bestehende Problematik, die Grenzwerte für PM10 und vor allem NOx immissionsseitig einzuhalten, weiter verschärft.

 

Außer der möglichen Schädigung der Gesundheit von Menschen und der Umwelt drohen Vertragsverletzungsverfahren bei der Europäischen Kommission.

 

"Es ist nun an der Zeit, dass die Bundesregierung, nicht so wie bei PM 10 Problematik mit der Lösung des Problems wartet und es dann wiederum zu spät sein wird, sondern nun sehr rasch Programme zur Bewältigung auf den Tisch legt", so Anschober abschließend.

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