Amt der Oö. Landesregierung
4021 Linz • Landhausplatz 1

Telefon (+43 732) 77 20-0
Fax (+43 732) 77 20-2116 68

E-Mail post@ooe.gv.at
www.land-oberoesterreich.gv.at

Landeskorrespondenz Nr. 276 vom 28. November 2005

Landeskorrespondenz

Pressekonferenz

Logo Landeskorrespondenz

Landeskorrespondenz

ANSCHOBER: Spatenstich für Hochwasserschutz Urfahr - Finanzabsicherung für gesamten Hochwasserschutz an der Donau in bis Feber

(LK) Ein weiteres von 385 Landesprojekten im ambitionierten Hochwasserschutzprogramm steht heute am offiziellen Start: der mobile Hochwasserschutzdamm in Alt-Urfahr West. Das Land Oberösterreich übernimmt 30 Prozent der Gesamtprojektkosten, die sich auf 8,1 Millionen Euro belaufen.
Insgesamt sind derzeit über 170 Projekte in Arbeit (Planung, Projektierung, Bau). Alleine in der heutigen Sitzung der Landesregierung werden von Wasser-Landesrat Anschober Finanzierungen für sechs Projekte mit einem Kostenvolumen von rund einer Million Euro eingebracht (Einzugsgebiet von Antiesen, Aschach, Pram, Trattnach, Mattig; Instandhaltungsarbeiten an den Linzer Donaudämmen).
Anlässlich des Spatenstichs wies Anschober aber auch darauf hin, dass die Kosten für den Hochwasserschutz auch wegen der Klimaveränderung massiv steigen: die extremen Witterungssituationen nehmen weltweit drastisch zu, vorsorgender Hochwasserschutz müsse deshalb auch verstärkter Klimaschutz sein.
Gerade am Start der Weltklimakonferenz in Montreal werde der Handlungsbedarf besonders dramatisch sichtbar: weltweit würden die Emissionen an Treibhausgasen weiter steigen, auch Österreich sei mit einem Zuwachs von 16,6 Prozent CO2-Emissionen meilenweit vom Kyotoziel entfernt (minus 13% bis 2012 - laut Kyotopfad der Bundesregierung müssten dies aktuell bereits 8,5% an Einsparungen sein).
Anschober: "Wir wollen uns von diesem negativen Bundestrend als Land Oberösterreich abkoppeln und engagierte Fortschritte beim Klimaschutz verwirklichen - der oö. Klimapakt hat dafür die Voraussetzungen geschaffen. Allerdings sind wir vielfach auf Unterstützung des Bundes angewiesen - die enormen Kürzungen bei den Ökostromförderungen sind dabei eine völlig verfehlte Entwicklung. Eine große Klimaschutzchance droht so verspielt zu werden."

Mag.ª Sandra Haidinger (+43 732) 77 20-120 83

Ungarische Volkskunst zu Gast im Ursulinenhof

(LK) Zwischen dem Komitat Heves in Nord-Ungarn und Oberösterreich gibt es langjährige herzliche Beziehungen.  Ab Freitag stellt sich die Region auf Einladung des Volksbildungswerkes unter der Leitung von Anna-Elisabeth Avesani mit einer weihnachtlichen Verkaufsausstellung von ungarischer Volkskunst im Linzer Ursulinenhof vor. Es gibt traditionelle Keramik, Textilkunst und Weihnachtsschmuck zu erwerben, als Geschenkideen oder zur Dekoration der festlich geschmückten Wohnung.

 

Landtagspräsidentin Angela Orthner begrüßte die ungarischen Gäste: " Die Adventzeit eignet sich besonders für freundschaftliche Begegnungen. Die Ausstellung, die wir heute eröffnen, soll dem Ziel dienen, eine ungarische Region über ihre Volkskunst und Gebräuche kennen zu lernen. Wer sich versteht, wer den anderen kennt, wird keine Scheu haben, aufeinander zuzugehen."

 

Die Ausstellung ist bis 11. Dezember 2005, Montag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, geöffnet.

Mag.ª Christa Höllhumer (+43 732) 77 20-117 44

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung vom 28. November bis 2. Dezember 2005

(LK) Heute Montag ist es im Bergland am Vormittag teils aufgelockert und wechselhaft. In 1500 m Höhe hat es minus 5 Grad. Der Wind aus Südwest bis West ist lebhaft bis kräftig. Der Dienstag ist trocken, teils kann die Sonne etwas durchschauen. In 1500m Höhe hat es minus 2 Grad. Der Mittwoch ist wechselhaft mit lebhaftem Wind um West und es kann auch etwas schneien bei minus 5 Grad in 1500m Höhe.

SCHNEEDECKENAUFBAU:
Gestern gab es im Bergland nur etwas Neuschnee. Ansonsten liegt verbreitet eine zwischen 60cm und 100cm mächtige Schneedecke, die sich bereits etwas setzen konnte. Der Schnee ist durch die tiefen Temperaturen locker und trocken, am Boden aber bis in die mittleren Höhenlagen feucht. In den Hochlagen wurde die Schneedecke letzte Woche in den Kammlagen teils auch etwas windbeeinflusst und verfrachtet.

GEFAHRENBEURTEILUNG:
Die Lawinengefahr wird allgemein als mäßig eingestuft. In den Hochlagen sind kammnahe Bereiche, steile Mulden und Rinnen vorwiegend ost- bis südseitig zu beachten. Hier sind teils ältere Triebschneelagerungen, die auch überdeckt sind, anzutreffen und kritisch zu beurteilen.
Ein neuer Lawinenlagebereicht wird erst wieder bei wesentlicher Änderung der Gefahrensituation herausgegeben.

 

Gefahrenstufung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 2
  • Tendenz der Gefahr: gleichbleibend

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

Auf der Landeshomepage finden Sie den Amtlichen Lawinenwarndienst unter der Internetadresse: http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst
 

Dipl.-Ing. Florian Stifter (+43 732) 77 20-124 92

Termine der Beratungsstellen

 Jugendberatung und Jugendinformation

 

(LK) Beratung, Infos und Tipps für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, kostenlos  und persönlich.

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 17 99: Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at, http://www.jugendservice.at/
  • Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. (+43 7272) 758 23, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Tummelplatzstr. 9, 4780 Schärding, Tel. (+43 7712) 357 07, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Ried im Innkreis, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. (+43 7752) 715 15, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-Ried@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. (+43 7942) 725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Gmunden, Kirchengasse 18, 4810 Gmunden, Tel. (+43 7612) 17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. (+43 7248) 644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. (+43 7262) 581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservicestelle-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Rohrbach, Pfarrplatz 1, 4150 Rohrbach, Tel. (+43 7289) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Steyr, Pfarrgasse 6, 4400 Steyr, Tel. (+43 7252) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels, Rablstraße 16, 4600 Wels, Tel. (+43 7242) 21 14-11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at
  • Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. (+43 7722) 222 33, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at
  • Jugendservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. (+43 7672) 757 00, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mailjugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.


 

Sozialmedizinische Beratungsstellen bei Alkoholproblemen

 

(LK) Eine therapeutische Zusammenkunft der Selbsthilfegruppen für Alkoholkranke und deren Angehörige findet am Mittwoch, 30. November 2005, für den Bezirk Gmunden, Kößlmühlgasse 4, ab 18:00 Uhr, statt.

 

Erziehungs- und Familienberatungszentrum Ried im Innkreis,
Riedholzstraße 17, 4910 Ried im Innkreis

 

(LK) Familienberatungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: (+43 7752) 912-361
  • jeden Donnerstag von 17:30 bis 19:30 Uhr

Erziehungsberatungsstelle

  • Parkgasse 1, 4910 Ried
  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: (+43 7752) 912-361

Familientherapeutische Beratungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: (+43 732) 66 64 12

Mutterberatung

  • Dienstag von 09:00 bis 12:00 Uhr, Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr

Männerberatungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • (+43 732) 66 64 12

Pressekonferenzen

Logo Landeskorrespondenz

Pressekonferenz am 26. November 2005

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl


zum Thema

"Verkehrsfreigabe A7 Einhausung Bindermichl"

KB)

Rückfragen-Kontakt:

Helmuth Rechberger (+43 732) 77 20-121 55

In Anwesenheit zahlreicher politischer Prominenz - Staatssekretär Mag. Helmut Kukacka, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, die Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl und DI Erich Haider, Bürgermeister Dr. Franz Dobusch und ASFINAG-Vorstand DI Franz Lückler - wird heute der Tunnel Bindermichl offiziell eröffnet. Damit wurde das wohl komplexeste Straßenbauvorhaben Österreichs der letzten Jahre in Rekordzeit umgesetzt.

 

Die Realisierung der Großbaustelle Bindermichl innerhalb von nur zwei Jahren und das unter vollem Verkehr mit täglich rd. 100.000 Fahrzeugen ist eine logistische Meisterleistung", freuen sich LH Dr. Pühringer und LH.-Stv. Hiesl. "Die Baumaßnahmen liefen hervorragend. Dies ist auf das vorbildliche Baumanagement zurückzuführen - bei der A 7 Einhausung Bindermichl waren rund 450 Arbeiter praktisch rund um die Uhr tätig. Sie leisteten hervorragende Arbeit".

 

Die Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen im Tunnel Bindermichl und in der Einhausung Niedernhart entsprechen dem modernsten Stand der Technik.

 

Nach der heutigen offiziellen Eröffnung sind bis zur tatsächlichen Verkehrsfreigabe am Montag, 28. November 2005, noch umfangreiche Betriebsmaßnahmen zu treffen, um den bisherigen Baustellenbetrieb in Echtbetrieb fahren zu können. Insgesamt müssen 600 Stk. Betonleitwände sowie die gesamte Baustellenmarkierung entfernt werden. Anschließend erfolgt eine letzte Tunnelreinigung, das Aufbringen der definitiven Bodenmarkierung für den Richtungsverkehr sowie ein letzter Sicherheitscheck.

 

Die A 7 Einhausung Bindermichl wird am Montag, den 28. November 2005 - 05:00 Uhr - offiziell für den Verkehr freigegeben. Mit der Einhausung Bindermichl ist somit der Startschuss für die große Linzer Verkehrslösung gefallen.

 

A7 EINHAUSUNG BINDERMICHL GLÄNZT MIT SUPERLATIVEN!

Die A 7 Einhausung Bindermichl ist

  • die mit Abstand schnellste Autobahnbaustelle Österreichs.
  • die europaweit komplexeste Baustelle und
  • die sicherste Tunnelanlage.

Innerhalb von nur zwei Jahren wird dieses Projekt unter vollem Verkehr mit täglich rd. 100.000 Fahrzeugen verwirklicht. Sie ist eine logistische Meisterleistung. Wir danken vor allem den Bauarbeitern und deren Firmen. Sie leisten exzellente Arbeit.


Mit der Fertigstellung des Bindermichl wird das wohl komplexeste Straßenbauvorhaben Österreichs der letzten Jahre in Rekordzeit umgesetzt. Dieses vor allem für die Anrainer wichtige Bauwerk wurde erst durch die Verdreifachung der Straßeninvestitionsmittel im Vergleich zu den 90er Jahren ermöglicht. Die Herstellung dieses modernen und sicheren Tunnels inkl. einer Verkehrsbeeinflussungsanlage bringt nicht nur eine Verbesserung der Umweltsituation für die Anrainer, sondern ist auch ein wesentlicher Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.

 

Der ständig steigende Verkehr von und zur A 1 Westautobahn und die damit verbundene Lärmbelastung war für die Anwohner eine große Belastung. Mit ca. 100.000 Fahrzeugen pro Tag zählt die Mühlkreisautobahn im Bereich Bindermichl zu den meist befahrenen Straßen Österreichs. Die Absenkung und Einhausung der Stadtautobahn in diesem Bereich ist das bisher größte Lärmschutzprojekt der oberösterreichischen Landeshauptstadt. Die Untertunnelung der A 7 trägt wesentlich zur Steigerung der Wohn- und Lebensqualität der Bewohner/innen des Bindermichls und Spallerhofs bei. Das Projekt umfasst eine jeweils dreispurig geführte Richtungsfahrbahn mit zusätzlichen durchgehenden Pannenstreifern im Bereich des Tunnels Bindermichl, sowie die Ertüchtigung und Erneuerung der Autobahn im gesamten Projektsbereich zur Entlastung der angespannten Verkehrssituation in beiden Fahrtrichtungen vor.

 

Das städtebauliche Ziel ist die Schaffung eines neuen ca. 40.000 großen Parkes auf der neuen Tunneloberfläche und einer merklichen Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität für ca. 3000 Bewohner der Stadtteile Bindermichl, Spallerhof und Niedernhart.

 

GESAMTKOSTEN 150 MIO. EURO

Das Projekt der "Einhausung und Absenkung der A 7 im Bereich Bindermichl" beinhaltet folgende Einzelmaßnahmen:

  • zweiröhriger Autobahntunnel Bereich Bindermichl - 1062 m.
  • zweiröhrige Autobahneinhausung Bereich Niedernhart - 580 m.
  • Umbau der Anschlussstelle Muldenstraße in "Kreisverkehrsform" mit zusätzlichen Auf- und Abfahrtsspuren aus dem bzw. in den Tunnel.
  • Ertüchtigung des Autobahnquerschnittes durch zusätzliche Spuren und durchgehende Pannenstreifen.
  • Errichtung neuer bzw. Verbreiterung bestehender Direktrampen im Knoten Hummelhof.
  • Errichtung neuer bzw. Sanierung bestehender Brückenobjekte im Projektsbereich.
  • Errichtung zusätzlicher Lärmschutzwände


Weiters werden folgende städtebauliche Maßnahmen realisiert:

  • Errichtung einer Lärmschutzwand zum Schutz der höherliegenden Wohngeschoße im Bereich des Bogens Kopernikusstraße (Hummelhofknoten).
  • Architektonische Gestaltung der Tunnelportale und der Lärmschutzwände.
  • Städtebauliche Gestaltung der Tunneloberfläche (Nutzung als Park usw.)

Die Gesamtkosten inklusive notwendiger Grundeinlösen, Planung, Bau, Projektmanagement und Indexsteigerungen betragen ca. 150 Mio. Euro.

 

Zahlen und Fakten

Gesamte Betonkubatur: 200.000 m³
Gesamte Stahltonagen: 20.000 to
Gesamte Erdbewegungen: 800.000 m³
Lärmschutzmaßnahmen (offene Strecke): 12.000
Lärmschutzmaßnahmen (im Tunnel): 25.000

 

MODERNSTE SICHERHEITSEINRICHTUNGEN IM TUNNELBEREICH

Die Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen im Tunnel Bindermichl und der Einhausung Niedernhart entsprechen dem modernsten Stand der Technik. Sicherheit im Tunnel hat oberste Priorität.
Aufbauend auf eine im internationalen Vergleich sehr kurze Fluchtweglänge von nur rund 150 m wurde ein Rettungskonzept entwickelt und durch eine rechnergestützte Selbstrettungssimulation überprüft.

 

Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wird im Tunnel Bindermichl, erstmals in Österreich neben einer Vielzahl von sicherheitstechnischen Anlagen auch eine sogenannte Verkehrsbeeinflussungsanlage installiert, welche der Anpassung von dynamischen Verkehrszeichen an die aktuelle Straßensituation und somit der Lenkung der Verkehrsströme dient und die Verkehrsteilnehmer rechtzeitig über Verkehrsbehinderungen wie Unfälle, Staus etc., informiert. Bereits im Vorfeld auf der A 1 Westautobahn werden dafür Verkehrsinformationstafeln aktiviert, welche die Verkehrsteilnehmer großräumig umleiten.

 

Die Tunnelanlage Bindermichl/Niedernhart wird durch die Tunnelüberwachungszentrale (ÜZ-Wels) der ABM Wels rund um die Uhr überwacht. Dabei steht neben einer nach modernstem Standard konzipierten elektronischen Notfall- und Störungsmeldeanlage auch eine lückenlose Videoüberwachung der gesamten Tunnelstrecken und der Portalbereiche zur Verfügung. Über Fernwirkung kann von der ÜZ-Wels auch die gesamte Tunnelsteuerung bedient werden. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wurden selbstleuchtende Bordsteinreflektoren aus LED installiert. Die durchgehende ca. 5 m hohe helle Beschichtung sowie die ebenfalls helle Beleuchtung lässt den Tunnel freundlich erscheinen und erhöht die Verkehrssicherheit.

 

Der Tunnelfunk gewährleistet einen sicheren Funkverkehr im Tunnel und nach außen bzw. zur Tunnelwarte für die Einsatzkräfte und den Erhaltungsbetrieb. Zusätzlich werden über diese Kabel die Frequenzen der Verkehrssender abgestrahlt, auf die der Tunnelwart allenfalls einsprechen kann.

 

Außerdem werden im Tunnelbereich laufend Messungen der Trübsicht, der Stickstoff-und CO2 -Belastung sowie der Längsluftströmung durchgeführt.

Logo Landeskorrespondenz

Pressekonferenz am 28. November 2005

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Direktor Mag. Karl Pramendorfer, LAbg. Anton Hüttmayr und Bürgermeisterin Abg.z.NR. Rosemarie Schönpass


zum Thema

"Landesausstellung 2006 'Kohle und Dampf' in Ampflwang"

KB)
Weitere Gesprächsteilnehmer:

Mag. Martina Kornfehl, Ausstellungsgestalterin
Landeskulturdirektor Hofrat Dr. Reinhard Mattes
Mag. Reinhold Kräter, Landeskulturdirektion

Rückfragen-Kontakt:

Mag.ª Karin Speidl  (+43 732) 77 20-114 07
Roland Pichlbauer  (+43 732) 77 20-143 69

Am 5. Mai 2006 wird die nächstjährige oberösterreichische Landesausstellung mit dem Titel "Kohle und Dampf" eröffnet.

 

Die Landesausstellung ist in der einstigen Braunkohle-Sortierung am früheren Gelände der Wolfsegg-Traunthaler Kohlenwerks AG. In Ampflwang untergebracht.

 


Braunkohlebergbau und Eisenbahnwesen im Mittelpunkt

Die Landesausstellung dokumentiert die wirtschaftlichen Zusammenhänge zwischen dem Braunkohlebergbau und der Entstehung bzw. technischen Weiterentwicklung des Eisenbahnwesens in Oberösterreich.

 

Sie geht im besonderen auch auf die Lebensumstände der im Bergbau beschäftigten Männer und Frauen ein und präsentiert eine Reihe von historischen Lokomotiven und Waggons aus dem Bestand der Österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (ÖGEG), die in Ampflwang ihren Heimatbahnhof und ihre Zugförderstelle errichtet hat.

 

Nach 1998, wo die Gewinnung und Verarbeitung des Eisens im Rahmen einer dezentralen Landesausstellung in der Region Pyhrn-Eisenwurzen dokumentiert wurde, steht im Jahr 2006 mit der Gewinnung, dem Transport und den Möglichkeiten der Nutzung der Braunkohle ein weiteres Mal ein Thema aus dem Bereich der Montangeschichte im Mittelpunkt einer Landesausstellung.
 

 

Großes Besucherinteresse schon im Vorfeld

Noch nie bei einer Landesausstellung in den letzten zehn Jahren gab es ein derart großes Besucherinteresse im Vorfeld. Bereits im Oktober wurde das Anmeldungs-buch für Besucherführungen eröffnet, derzeit sind schon rund 150 Gruppen verbindlich für Führungen angemeldet.

 

In der Landeskulturdirektion gehen darüber hinaus laufend Anfragen zur Landesausstellung ein  besonders erfreulich daran, dass das Interesse nicht nur auf Oberösterreich beschränkt ist, sondern sich mittlerweile auf ganz Österreich ausgedehnt hat und auch die Eisenbahn- und Bergbaufreunde aus Europa bereits zahlreich nach Werbematerial nachfragen.

 

Auch die Vorabversion der Homepage, die derzeit unter   http://www.landesausstellung.com/ im Netz steht und ab Jahreswechsel als Vollversion laufen wird, konnte sich in den vergangenen zweieinhalb Monaten über 8.000 Zugriffe freuen.

 


Familienfreundliche Landesausstellung - Erlebnis Technik

Die Landeskulturdirektion hat sich bei der Umsetzung der Landesausstellung 2006 zum Ziel gesetzt, eine besonders familienfreundliche Ausstellung zu gestalten. Dies ist mit folgenden Maßnahmen gelungen:

  • Umsetzung technischer Zusammenhänge in einer fachlich fundierten aber doch allgemein verständlichen Form
  • Dokumentation der Ausstellungsinhalte im Wechsel aus klassischer Exponat-präsentation und inszenierten Bereichen mit hohem Grad an interaktiven Komponenten ("Hands On"; z.B. Kohle schaufeln am Tender)
  • Ausarbeitung eines eigenen Kinder-Vermittlungspfades durch die Ausstellung
  • Regelmäßige Vermittlungsprogramme "Ein Lokführer erzählt" und "Ein Bergmann erzählt" mit Zeitzeugen
  • Errichtung eines TÜV geprüften Bergbau- und Eisenbahnerlebnisspielplatzes am Ausstellungsgelände
  • Eine 40m² große Modellbahnanlage ("Westbahn Lambach und Haager Lies") und eine 20m² große Modellbahnanlage ("Schwerkraftbahn Breitenschützing") beeindrucken große und kleine Modellbahnfans
  • Familien- und jugendfreundliche Tarife bei den Fahrten im Nostalgiezug und beim Ausstellungseintritt
  • Erlebnisorientierte Projekte an der oö. Kohlestraße (z.B. Draisinenfahren in Geboltskirchen)

Die Landesausstellung präsentiert demnach Eisenbahn und Bergbau nicht bloß als nüchterne technische Fakten, sondern sie stellt das Erlebnis Technik in den Mittelpunkt.

 

 

Die baulichen Einrichtungen am Landesausstellungsareal

Besucher, die mit dem Nostalgiezug aus Richtung Timelkam, mit dem Reisebus oder auch mit dem Privat-PKW anreisen, betreten das Landesausstellungsgelände durch das ehemalige Badhaus.

 

Dort waren früher die Umkleidebereiche der Bergknappen ("Schwarzkaue" und "Weißkaue") untergebracht, die für die Ausstellung erhalten worden sind. Zudem übernimmt das Gebäude heute die Funktion der Kassa, einer Tourist-Information, sowie des Ausstellungsshops. Eine kleine Cafeteria ist ebenfalls untergebracht.

 

Vom Badhaus führt der Rundweg weiter zum Bergbau- und Eisenbahn-Erlebnisspielplatz. Mit TÜV-geprüften Geräten werden dort verschiedene grundlegende Tätigkeiten aus dem Bereich des Bergbaus und der Eisenbahn spielerisch umgesetzt. Die Be- und Entladung sowie das Fortbewegen von Hunten ist dabei ebenso möglich wie das Erkunden von Stollen oder das Erklimmen von Abraumhügeln. Traditionelle Spielgeräte ergänzen das Angebot.

 

Im Anschluss an den Spielplatz führt der Weg weiter über die Gleisbrücke hinein in die Sortierung, wo der Rundgang durch die eigentliche Ausstellung beginnt.

 

Im Anschluss an die Sortierung geht es weiter zur Werkstätte, wo den Mitgliedern des Vereines ÖGEG bei Restaurierungsarbeiten an Eisenbahnbetriebsmitteln über die Schulter geblickt werden kann.

 

Den eigentlichen Höhepunkt im Freigelände bildet der so genannte "Ringlokschuppen", vermutlich der einzige ringförmige Bau dieser Größenordnung, der in Österreich in diesem Jahrhundert errichtet werden wird. Dort werden Kostbarkeiten aus Oberösterreichs Eisenbahngeschichte ausgestellt: Zum Beispiel die so genannte "Anna", eine gerade in Restaurierung befindliche Dauerleihgabe des Technischen Museums in Wien, die den ältesten zwischen Timelkam und Ampflwang einstmals verkehrenden Dampfzug darstellt.

 

Vorbei am alten Heizhaus eröffnet sich dem Besucher die Möglichkeit, in zwanzig Gehminuten weiter zum nahe gelegenen ehemaligen Kohle-Brecher Buchleiten (Die Strecke kann auch mit einem Shuttle bewältigt werden!) zu gehen.

 

Der Besucher begeht den Brecher von oben nach unten, indem er - ausgehend vom Mundloch des Stollens, wie es einst der Weg der Kohle war – vorbei am Mahlwerk  in dessen Erdgeschoß gelangt. Dabei können die einzelnen Zerkleinerungsvorgänge im Gebäude – heute ein bedeutendes montanhistorisches Gebäude – nachvollzogen werden. Ein historisches Filmdokument auf Großprojektion trägt dabei noch zur besseren Illustration bei.

 

 

Die wichtigsten Ausstellungsinhalte in der Sortierung

Ein Modell des Gebäudes erläutert eingangs seine einstmalige Funktion bei der Vorbereitung der gewonnenen Kohle für den Transport und soll dem Besucher die Orientierung im Gebäude erleichtern.

 

Anschließend taucht der Besucher ein in die Welt unter Tag. Es ist zunächst die Rede vom Mythos des Lebens und Arbeitens unter Tag, vom Wirken guter und böser Berggeister, aber auch von der Angst vor den realen Gefahren.

 

Während der Besucher den Weg "unter Tag" weiter geht, begegnet er den unterschiedlichsten Abbaumethoden für Braunkohle. Vom Pfeilerbruchbau über den Schießstreb bis hin zum Einsatz moderner Walzen-Schremmlader und Förderbänder reicht die Darstellung, die versucht, ein möglichst authentisches Bild der harten Arbeit unter Tag zu zeichnen und möglichst viele der zu verrichtenden Arbeiten (=Bergmannsberufe) und der dafür notwendigen Geräte (z.B. Geleucht) zu dokumentieren.

 

Die Geschichte der WTK findet dabei natürlich ebenso Berücksichtigung wie die Darstellung der verschiedenen Kohlevorkommen im Hausruck.

 

Anschließend führt der Ausstellungsrundgang den Besucher wieder in die Welt über Tag. In einer Inszenierung mit Originalexponaten unternimmt der Besucher eine Fahrt mit der virtuellen Stollenbahn bzw. dem Schichtbus und betritt letztlich die Bergarbeiterkolonien, wo er viele interessante Informationen zur Alltagskultur der Knappen erhält.

 

Die Verehrung der Heiligen Barbara bildet dabei genauso einen Bestandteil der Ausstellung wie z.B. die einfachen Wohnverhältnisse im 19. und frühen 20. Jahrhundert.

 

Die Auseinandersetzung mit Kohle und Dampf bedingt aber auch, dass - nicht nur die jüngeren Besucher - Gelegenheit haben sollen, mit den beiden Stoffen einfache physikalische und chemische Versuche zu unternehmen. Daher wird die Landesausstellung in Ampflwang ein spezielles Kohle-Labor und ein Dampf-Labor beherbergen.

 

Am Beginn des Eisenbahnwesens steht eine Auseinandersetzung mit der Entwicklungsgeschichte der Eisenbahnen in Oberösterreich, die mit vielen tollen Exponaten aus der Pionierzeit dieses Transportmittels illustriert wird.

 

Auch die Pferdeeisenbahn von Gmunden über Linz nach Budweis darf in diesem Zusammenhang natürlich nicht fehlen. Entgegen bisheriger Abhandlungen in Ausstellungen geht es diesmal aber nicht um Details wie Streckenführung oder transportierte Personen, sondern – der Rolle Ampflwangs als Reiterdorf Rechnung tragend – liegt diesmal der Schwerpunkt auf der Pferdewirtschaft.

 

Eine weitere eisenbahntechnische Besonderheit im Hausruck waren die zahlreichen Kohlebahnen, von denen zum Beispiel jene von Kohlgrube nach Breitenschützing  bis zum Ende der 50er Jahre als Schwerkraftbahn funktionierte.

 

Der letzte Waggon konnte noch gerettet werden, er bildet die eindrucksvolle Kulisse für zahlreiche unwiederbringliche Filmdokumente über das Eisenbahnwesen im Hausruck.

 

Die Rolle der Bahnhöfe als Kommunikations- und Verkehrsknotenpunkte über die Jahrhunderte findet natürlich ebenso Berücksichtigung wie die Darstellung historischer Signaltypen, Fahrkartensammlungen, womit auch das System Eisenbahn und seine Funktionsweise eingehend dokumentiert wird.

 

Im Sinne der Familienfreundlichkeit wird es für Kinder von 4-8 Jahren spezielle Spielzeugeisenbahnen geben, deren Schienen selbst gelegt werden können. Darüber hinaus wird für Erwachsene wie für Kinder eine fast 50m² große Modelleisenbahn einen Anziehungspunkt darstellen. Diese Anlage, die den Bahnhof Lambach und die Strecke der "Haager Lies" zeigt, wird gemeinsam mit dem Modelleisenbahnhersteller "Roco" erarbeitet und hergestellt.

 

Am Ende des Rundgangs durch die Ausstellung in der Sortierung, im 5. Stock, steht nicht nur ein grandioser Ausblick von Ampflwang bis ins Salzkammergut, der Besucher hat auch noch die Möglichkeit auf einem riesigen Panoramabild von Oberösterreich seine Heimat näher zu erkunden.


 

Die Nostalgiezug-Sonderfahrten als Bestandteil des Konzeptes

Im Rahmen der Landesausstellung "Kohle und Dampf" stellen die Nostalgie-zugfahrten der ÖGEG und des ÖBB-Personenverkehrs/Nostalgie aus Wien einen integrativen Bestandteil des Konzeptes dar.

 

An folgenden Tagen gibt es ein spezielles Dampfwochenende mit Führerstandsmitfahrten am Gelände:

6./7. Mai, 25. bis 28. Mai, 3./4./5. Juni, 1./2. Juli, 12./15. August, 2./3. September,
7./8. Oktober, 4./5. November

 

Von einschließlich 6. Mai bis einschließlich 4. November verkehrt zum Beispiel jeden Samstag der "Nostalgie-Zug Donau" von Wien Südbahnhof nach Passau, an dessen Ende sich vier Kurswägen nach Ampflwang befinden, die in Wels abgehängt und von der ÖGEG mittels Dampftraktion zur Landesausstellung gezogen werden.

 

Fahrplanmäßige Nostalgiefahrten ab Attnang bzw. Timelkam nach Ampflwang vice versa gibt es auch an Samstagen, Sonn- und Feiertagen, wobei die Fahrzeiten so abgestimmt sind, dass Anschlüsse an Züge aus Wien, Salzburg und München bestehen und darüber hinaus auch ein Besuch der von der Energie AG im (Kohle-) Kraftwerk Timelkam gestalteten Ausstellung möglich ist.

 

Genaue Fahrzeiten und Fahrpreise können nachstehenden Tabellen entnommen werden. Die Ticketpreise sind extrem familienfreundlich, mit 30 Euro pro Person für die einfache Strecke von Wien-Südbahnhof nach Ampflwang, inklusive Ausstellungs-eintritt, ist das Package zum Beispiel bereits günstiger als der reguläre Fahrpreis von Wien-Südbahnhof nach Timelkam.

 

 

Tarife Bahnfahrt-Eintritt (Timelkam – Ampflwang) LA 2006

 

 

Bahnfahrt
hin und zurück

Bahnfahrt
1-fach

Kombi
(Bahn + La 2006)

Einzel Vollz.

 

10 Euro

6 Euro

14 Euro

Einzel erm.

8 Euro

5 Euro

12 Euro

Fam. ohne Fam.karte

22 Euro

12 Euro

29 Euro

Fam. mit Fam.karte

20 Euro

11 Euro

25 Euro

 

 

 

Eintrittspreise LA 2006

Vollzahler

6 Euro

Ermäßigt

4 Euro

Schüler/Klasse

2 Euro

Familie ohne Fam.Karte

11 Euro

Familie mit Fam.Karte

8 Euro

Führung

2 Euro

Führung Schüler

1 Euro

 

Täglich von 09.00 - 18.00 Uhr geöffnet, letzter Einlass um 17.00 Uhr

 

 

Wochenendfahrplan der ÖGEG

So. u.

Feiertag

Sa

Sa, So. u. Feiertag

Sa

ab

Attnang

10:40

12:11

ab

Vöcklabruck

10:50

12:16

an

Timelkam

11:00

12:25

ab

Timelkam

11:10

12:35

15:10

18:00

an

Ampflwang

11:40

12:55

15:40

18:20

Sa

Sa, So. u. Feiertag

Sa

So. u. Feiertag

ab

Ampflwang

10:50

13:50

16:45

16:55

an

Timelkam

11:10

14:10

17:05

17:15

ab

Timelkam

17:10

17:35

ab

Vöcklabruck

17:22

17:45

an

Attnang

17:30

17:55

Nostalgiezüge - in der Regel mit Dampflok bzw. mit historischer Diesellok


 

Das Projekt OÖ. Kohlestraße

Ebenfalls in der Endphase der Umsetzung befinden sich derzeit die Projekte der oö. Kohlestraße. Es sind dies Kulturprojekte in den Gemeinden Hausruckwaldes, die bergbautechnische Besonderheiten in den Mittelpunkt rücken. Sie bilden eine ideale Ergänzung im Bereich des kulturtouristischen Angebots und bleiben selbstverständlich auch in der Zeit nach der Landesausstellung erhalten.

 

Nachstehende Projekte werden zu besichtigen sein:
Eberschwang - Antiesenursprung-Weg samt Adaptierung der historischen Portale der Stollen "Ing. Obermayr" und "Ing. Heisler".

 

Geboltskirchen – Draisinenfahrstrecke auf den Gleisen der ehemaligen Kohlebahn und Fotodokumentation in der so genannten "Scheiben".

Ottnang/Ortsteil Thomasroith – Museale Gestaltung des ehemaligen Südfeldstollens auf einer Länge von 30m mit Anfahrtsstube.

 

Wolfsegg/Ortsteil Kohlgrube – Multimedia-Schau in der ehemaligen Werkskantine mit einer "Bergknappenmatura".

 

Zell am Pettenfirst/Ortsteil Kalletzberg – Aufschließung eines mächtigen Kohleflöz verbunden mit einer kleinen Dokumentationseinheit zur Entstehung der Kohle.

 

Die Projekte werden über einen eigenen Internet-Auftritt, mittels Vorstellung im Regionalmedium und im Zuge der allgemeinen Werbeaktivitäten der Landesaus-stellung vermarktet.


 

"Kohle und Dampf" sorgt für Schwung im Tourismus

Die bereits seit langem bewährte Kooperation zwischen der Landeskulturdirektion und dem OÖ. Tourismus in Sachen Landesausstellungen findet im Jahr 2006 ihre Fortsetzung. Dadurch ergibt sich die Chance, Ampflwang und die Hausruckregion in der ganzen Vielfalt zu präsentieren und das touristische Angebot nachhaltig auszubauen.

 

Besonders bewährt haben sich in diesem Zusammenhang die Gruppenreiseangebote der Oberösterreich Touristik GmbH, die den geführten Besuch der Landesausstellung mit touristischen Attraktionen der Region zu ein- oder zweitägigen Programmen verbinden. Neben dem Besuch der Ausstellung lernen die Gäste im Zuge dieser Programme auch das reichhaltige Ausflugs-Angebot der Umgebung kennen.


 

Folder "Auf zur Landesausstellung"

"Auf zur Landesausstellung" heißt der übersichtliche Folder, in dem die acht Packages für Gruppentouren zusammengefasst sind. Von der unvergesslichen Fahrt mit dem nostalgischen Dampfzug über erlebnisreiche Wanderritte in den Weiten des Hausruckwaldes bis hin zum kulinarischen Most-Erlebnis spannt sich ein weiter thematischer Bogen.


 

Wirtekooperation "Hausruck-Wirte"

Auch zur Landesausstellung 2006 wird es wieder - wie bei den beiden Ausstellungen zuvor - eine Wirtekooperation geben. Unter Anleitung und Moderation der Wirtschaftskammer Vöcklabruck sowie des Oberösterreich Tourismus haben sich 15 Gastronomiebetriebe der Region zu den so genannten "Hausruck-Wirten" zusammengeschlossen.

 

Ihr Ziel ist es, mit regionaltypischen Schmankerln die kulinarische Tradition des Hausruck hoch zu halten und die Gäste dabei bestmöglich zu verwöhnen.

 

Gleichzeitig sollen die Besucher bewogen werden, sich auf kulinarische Entdeckungsreise durch die Region zu begeben und dabei länger in der Region zu verweilen als nur für die Dauer des Ausstellungsbesuchs.


 

Kosten und Nachnutzung für die Landesausstellung 2006

Die Kosten für die bauliche Instandsetzung der ehemaligen Sortierung, des Brechers Buchleiten und des Freigeländes - inklusive Errichtung des Lokschuppens - für die Bewerbung und den Betrieb der Ausstellung betragen gesamt 12 Millionen Euro.

 

Aus dem Kulturreferat Landes stammen 8 Millionen Euro, aus dem Gemeinderessort des Landes weitere 4 Millionen Euro.

 

Die Nachnutzung der Ausstellung in der ehemaligen Sortierung erfolgt - nach einer kurzen Umbau- und Adaptierungsphase von November 2006 bis April 2007 - in Form eines Bergbau- und Eisenbahnmuseums das von der ÖGEG betrieben wird.

 

Der Brecher Buchleiten bleibt als begehbares montanhistorisches Denkmal erhalten und wird von der Gemeinde Ampflwang für kulturelle Zwecke weiter genutzt.

 

Die Projekte der oö. Kohlestraße werden vom Kulturreferat des Landes mit rund 230.000 Euro gefördert, weitere 100.000 Euro aus Kulturmitteln werden für ein einheitliches Leitsystem und die Bewerbung aufgewendet.

 


Die nächsten Termine

Ende Dezember 2005:  Fertigstellung der Baumaßnahmen
Anfang Jänner 2006:  Beginn der Gestaltungsmaßnahmen in der Sortierung und im Brecher
Vollversion der Homepage geht unter  www.landesausstellung.com online
21. Jänner 2006: Bezirk Vöcklabruck und Landesausstellungsregion präsentieren sich am Ball der Oberösterreicher in Wien
März 2006: Finalisierung der Gestaltung am Außengelände
5. Mai 2006: Eröffnung der Landesausstellung
6. Mai 2006: erster Besuchstag

Logo Landeskorrespondenz

Pressekonferenz am 28. November 2005

Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl


zum Thema

"Landespersonal 2006"

KB)
Weitere Gesprächsteilnehmer:

Dr. Peter Reinberg, Landespersonaldirektor

Rückfragen-Kontakt:

Helmuth Rechberger (+43 732) 77 20-121 55

OÖ. LANDESVERWALTUNG IST NUMMER 1

Das Land hat im Bereich des Personals seine Hausaufgaben gemacht. Im Gegensatz zur Post oder ÖBB haben wir notwendige Reformen rechtzeitig erkannt und sie auch durchgeführt. Wir haben uns ehrgeizige Ziele gesetzt und diese auch mehr als erreicht.

 

Wir sind heute in der Liga der Topdienstleister und brauchen den Vergleich mit Großunternehmungen in der Privatwirtschaft nicht scheuen. In der Oö. Landesverwaltung haben wir wichtige Reformen, über die in Österreich noch diskutiert wird, bereits realisiert:

  • 16 % weniger Dienstposten in Verwaltung
  • Konsolidierung des Personalbudgets
  • Teilzeitarbeitsplätze auf mehr als 33 % ausgebaut
  • Pensionsreform für Landesbeamte
  • Verwendungsorientierte Entlohnung Neu

 

Die Oö. Landesverwaltung ist heute mit Abstand die Nummer 1 unter den Bundesländern:

 

  • Wir sind ein topmoderner Dienstleistungsbetrieb mit sozialer Verantwortung
  • Wir bieten Topqualität und Topservice (Landesdienstleistungszentrum) für unsere Kunden, die Bürger auch am Mittwochnachmittag
  • Wir investieren noch mehr in die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter - Personalentwicklung
  • Wir bekennen uns zur Sozialpartnerschaft

BESOLDUNG NEU: SYSTEM LÄUFT BESTENS

Mit 1.7.2001 wurde beim Land die Besoldung Neu ins Leben gerufen. Dieses österreichweit einmalige Entlohnungsmodell im Öffentlichen Dienst, das sich ausschließlich an Leistung und Verantwortung orientiert, bewährt sich hervorragend.
Mehr als 32 % der Landesmitarbeiter werden bereits nach dem neuen zukunftsorientierten System entlohnt (GESPAG 39 %).
Die Bundesländer Niederösterreich und Steiermark sind unserem Beispiel gefolgt und haben ebenfalls ein ähnliches System eingeführt.

 

LANDES-PENSIONSSYSTEM: OBERÖSTERREICH HAT VOLL HARMONISIERT

Das Oö. Pensionsharmonisierungsgesetz, das mit 1.2.2006 in Kraft treten wird, wurde einstimmig im Oö. Landtag beschlossen.

  • Oberösterreich hat den 2000 eingeschlagenen eigenständigen Weg fortgesetzt - Zielsetzungen waren richtig.
  • Bekenntnis zu den Harmonisierungszielen des Bundes.
  • Gerechte Lastenverteilung unter den Generationen (auch die Pensionisten wurden einbezogen  - 10 %
  • Mindervalorisierung jener Pensionsteile über der ASVG-Höchstpension.
  • Einfaches, transparentes System (keine komplizierte Parallelrechnung wie Bund)
  • Anhebung des Regelpensionsalters bis 2020 auf 65 Jahre
  • Für Bedienstete, die ab 1.2.2006 in den Landesdienst eintreten, gibt es ein eigenes Pensionsrecht analog dem APG (=ASVG für Neue).
  • Bekenntnis zum Umlagesystem und zum Aufbau einer 2. Säule =  Pensionskasse
  • Gleitpension (Altersteilzeit für Beamte) durchgesetzt - gab es bisher nur für Vertragsbedienstete.
    Das Pensionsantrittsalter liegt beim Land Oberösterreich derzeit bereits bei über 59 Jahren (Stadt Wien: Pensionsantrittsalter 55,5 Jahre).  Das Land Oberösterreich hat in Relation einen bescheidenen Anteil von nur 3.826 Beamten. 80 % der Landesmitarbeiter sind im ASVG-System und nur 20 % sind pragmatisiert. Die Pragmatisierungsquote des Bundes liegt bei ca. 60 %

LANDES-PERSONALBUDGET SOLL 2006
UM KEINEN EURO ANWACHSEN

Durch straffe Personalbewirtschaftung ist es in den letzten Jahren gelungen, das vom Oö. Landtag bereits genehmigte Personalbudget deutlich zu unterschreiten.

 

"Seit 1995 wurden mehr als 160 Mio. Euro der vom Oö. Landtag bereits genehmigten Budgets eingespart. Dadurch konnten wir wichtige Strukturreformen wie die Besoldungs- oder Pensionsreform aus eigener Kraft realisieren. Diesen Weg werden wir auch in den kommenden Jahren fortschreiben. Das Landes-Personalbudget soll im Jahr 2006 um keinen einzigen Euro anwachsen", nennt Hiesl sein ehrgeiziges Ziel.

 

Die einzige Variable, die wir noch nicht kennen, ist der Gehaltsabschluss im Öffentlichen Dienst. Wir fühlen uns aber daran gebunden und werden daher den Gehaltsabschluss auch im oö. Landesdienst übernehmen, kündigt Hiesl an.

 

DIENSTPOSTEN IN LANDESVERWALTUNG
WURDEN UM 16 % REDUZIERT

Das ehrgeizige Ziel, die Dienstposten innerhalb von 10 Jahren um 10 % zu reduzieren, haben wir übererfüllt: Seit 1992 wurden in der Oö. Landesverwaltung die Dienstposten um 1.387  oder 16 % verringert. Damit wurden die Personalkosten um knapp 70 Mio. Euro pro Jahr reduziert.

 

Trotz der erfolgten Einsparungen beim Personal haben wir unsere Leistungsqualität nicht reduziert, sondern durch eine gezielte Personalentwicklung (Führungskräfte-Curriculum, Potenzialträgerlehrgänge, laufende Aus- und Fortbildungsmaßnahmen) sogar verbessert.

 

LAND GRÖßTER LEHRLINGSAUSBILDNER

Innerhalb von wenigen Jahren wurde das Land zum größten Lehrlingsausbildner unseres Bundeslandes. Seit 1997 wurden   786 Lehrlinge eingestellt - davon 50 Jugendliche mit Behinderung. Alleine 2005 haben 104 Jugendliche ihre Ausbildung begonnen.

 

Im Jahr 2006 werden wir weitere 50 Lehrlinge aufnehmen, kündigt Hiesl an. Dazu kommt ein völlig neues Modell der internen Lehrlingsausbildung (Lehrlings-College).

 

LAND EIN SOZIALER DIENSTGEBER

Das Land hat bundesweit die Vorreiterrolle bei der Suche nach Beschäftigungsmöglichkeiten für Behinderte übernommen. 1.651 Pflichtstellen für Behinderte sind beim Land besetzt, damit wird beim Land die Einstellungspflicht mehr als erfüllt.

 

Wir müssen aber auch die Betriebe animieren, Behinderte einzustellen und sich nicht länger "freizukaufen". Dafür wird es aber notwendig sein, den besonderen Kündigungsschutz zu lockern. Denn dieses Gesetz behindert die Einstellung von Behinderten, es hilft ihnen nicht, es schadet ihnen, so Hiesl. Die Kündigungsfristen sollten für Behinderte gleich wie für Angestellte sein, einen besonderen Kündigungsschutz soll es aber bei langer Betriebszugehörigkeit geben, präzisiert Hiesl seine Forderung.

 

JEDER 3. LANDESBEDIENSTETE IST TEILBESCHÄFTIGT

Das Land Oberösterreich setzt seit Jahren massiv auf Teilzeit-beschäftigung. Derzeit liegt die Teilzeitquote bereits bei über 33 %. Jeder 3. Landesmitarbeiter ist damit teilbeschäftigt.

 

Es ist eine familienpolitische Verpflichtung, diese frauenfreundliche Entwicklung zügig voranzutreiben. Als Familien- und zugleich Personalreferent werde ich deshalb die Anzahl der Teilbeschäftigten weiter anheben und neue Beschäftigungsmodelle weiter forcieren.

Logo Landeskorrespondenz

Pressekonferenz am 28. November 2005

Landesrat Viktor Sigl, Alfred Reindl, Schösswender Möbel Gesellschaft m.b.H., Gerhard Hackl, HAKA Küche GmbH und Mag. Roland Ragailler, sedda Polstermöbelwerke Hans Thalermaier GmbH


zum Thema

"Einzigartige, zukunftsweisende Branchenlösung Premiere: 9 Möbelhersteller - 1 Planungstool"

KB)
Weitere Gesprächsteilnehmer:

Mag. Gernot Kammerhofer, MBA, Cluster-Manager MHC

Rückfragen-Kontakt:

Gerhard Rumetshofer  (+43 732) 77 20-151 02
TMG: Mag. Harald Hochgatterer (+43 732) 798 10-50 62

Landesrat Viktor Sigl:
Oö. Möbelproduzenten sind Vorreiter

Oberösterreich ist das Möbelland Nummer eins. Von den ca. 50 österreichischen Möbelproduzenten haben 23 ihren Standort in Oberösterreich. Auf das gesamte österreichische Produktionsvolumen gesehen kommen 90 Prozent der Küchen, 40 Prozent der Wohn-, Ess- und Schlafzimmer, ein Drittel der Büromöbel und ein Viertel der Polstermöbel aus oberösterreichischen Betrieben.

 

In einem Vorzeigeprojekt des Möbel- und Holzbau-Clusters haben neun führende Möbelproduzenten (acht davon aus Oberösterreich) die insgesamt 1.500 Mitarbeiter/innen haben und einen Umsatz von 134 Millionen Euro erwirtschaften, zusammengearbeitet.

 

Neun Unternehmen in Vorzeigemodell
Das Besondere an dieser Kooperation ist schon allein die Tatsache, dass sich neun direkte Mitbewerber an einen Tisch gesetzt haben, um gemeinsam Problemlösungen zu suchen und umzusetzen. Durch die Aktivitäten des MHC und speziell durch die ambitionierten Bestrebungen dieser Kooperationsgruppe hat sich eine neue, zukunftsweisende Denkweise etabliert:

 

Freier und fairer Wettbewerb ist der Motor für eine erfolgreiche Branche, der nicht gleichgeschaltet werden darf. Kooperationen unter Mitbewerbern setzen dort an, wo alle beteiligten Unternehmen einen deutlichen Mehrwert generieren, den sie als Einzelkämpfer nicht erreicht hätten.

 

Das Ergebnis - die innovative Planungssoftware "planmatic" - kann sich sehen lassen. Hinzu kommt die starke Symbolkraft für die noch nicht im Cluster vertretenen österreichischen Möbelproduzenten: Dieses Schlüsselprojekt des MHC zeichnet sich vor allem durch folgende Punkte aus:

1) Bedeutende österreichische Produzenten in direktem Konkurrenzverhältnis entwickeln gemeinsam eine Branchenlösung und demonstrieren echte Clusterarbeit.
2) Win-Win-Situation: Von der Effizienzsteigerung profitieren Produzenten, Möbelhändler und Endkunden.
3) Verbesserungen sind auch in weiteren vom Cluster-Team betreuten Themenkomplexen, wie z.B. in der Auslieferungslogistik und im Bereich der Exportkooperationen, denkbar.

 

"Diese Kooperationsgruppe ist ein ausgezeichnetes Beispiel für gelebte Clusterphilosophie. Die Form der Zusammenarbeit hilft nicht nur jedem einzelnen Betrieb, sondern der gesamten Branche. Die oberösterreichischen Möbelbetriebe demonstrieren hier einmal mehr ihre Vorreiterrolle", betont Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl.

 

 

Alfred Reindl:
Planungssoftware bringt Branchenlösung

Der Arbeitsaufwand bei der Auftragsabwicklung zwischen Möbelherstellern und Möbelhändlern ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Paradoxer Weise liegt der Grund dafür in EDV-Systemen, die eigentlich zur Arbeitserleichterung und Automatisierung gedacht waren. Wie so oft scheitert die EDV an der fehlenden Kompatibilität der Systeme und an unterschiedlichen Datenformaten.

 

Neun Möbelhersteller und "cad-concept" als Softwareentwickler haben bei der Entwicklung dieses Planungstools einen unkonventionellen Denkansatz verfolgt: Im Mittelpunkt stand der gesamte Abwicklungsprozess zwischen Möbelhändlern und -herstellern. Wie können Planung, Präsentation, Kalkulation und Bestellung für den Handel und die Hersteller in ein einfaches und einheitliches System gepackt werden? Der Schlüssel dazu liegt in einheitlichen Datenformaten bei den Planungskatalogen und in der Entscheidung für ein Planungssystem. Neun Möbelhersteller haben diese Entscheidung getroffen und konsequent an der Umsetzung gearbeitet.

 

"Das Ergebnis, das wir heute präsentieren, ist eine echte Branchenlösung, die beispielgebend für neue Wege und mehr Servicequalität in der Zusammenarbeit zwischen Möbelherstellern und Möbelhändlern sein wird", ist Alfred Reindl überzeugt.


 

Gerhard Hackl:
Absolute Praxistauglichkeit als oberste Prämisse

"Qualitativ hochwertige Möbel werden längst nicht mehr nur über das Produkt selbst, sondern zu einem wichtigen Teil über ein Gesamtpaket aus Serviceleistungen verkauft. Mit dem neuen Planungstool "planmatic" bekommen Möbelhändler ein Werkzeug in die Hand, mit dem sie diese Servicequalität optimal erfüllen können", erklärt Gerhard Hackl.

 

Eingesetzt wird ein "Werkzeug" aber nur dann, wenn es absolut praxistauglich in der Handhabung ist und im Einsatz einen deutlichen Mehrwert für den Möbelhändler und letztendlich für den Endkonsumenten bringt. Folgende Zielvorgaben wurden definiert und - ganz wichtig - auch realisiert:

  • Ein Planungsprogramm für alle Wohnbereiche
  • Ein Programm für  individuelle Lösungen
  • Topaktuelle Daten mit standardisierten Datenformaten
  • Einfachere Abwicklung in Planung, Anbotslegung und Bestellung

 

 

Mag. Roland Ragailler:
"planmatic" setzt neue Maßstäbe

"planmatic" setzt neue Maßstäbe im Hinblick auf Handhabung, Qualität der Planungsdaten und Auftragsabwicklung. In folgenden Punkten weist "planmatic" deutliche Vorteile gegenüber derzeit am Markt befindlicher Planungssoftware auf:

  • Die Möbelproduzenten haben sich auf ein Planungsprogramm und ein Datenformat geeinigt. Der Händler kann alle Wohnbereiche in einem Programm planen.
  • Die Planungsdaten werden von den Produzenten selbst gewartet. Alle Möbelkomponenten können millimetergenau verplant werden. Neue Möbelmodelle werden über Internet upgedatet. Der Händler arbeitet immer mit top-aktuellen Planungsdaten. Für den Endkunden bedeutet das: "You see what you get!"
  • Während der Planung werden im Hintergrund alle für den Hersteller wichtigen Produktinformationen automatisch mitgespeichert. Die Anfrage oder die Bestellung per e-mail an den Hersteller ist nur mehr ein Mouse-Click.

Das gesamte Paket ist zudem deutlich kostengünstiger als andere Planungssysteme: Während die Kosten für Planungssoftware zwischen 150 bis 300 Euro pro Monat liegen, wird "planmatic" um 99 Euro pro Monat angeboten.

 

"Mit diesem Projekt haben wir gezeigt, dass mit guten Ideen, optimal eingesetzter Technik und Kooperationsbereitschaft innovative Lösungen möglich sind. Was jahrelang nicht umgesetzt werden konnte, ist nun mit höherer Qualität und geringeren Kosten realisiert worden!", so Mag. Roland Ragailler.

 

Mag. Gernot Kammerhofer:
Bedarfsorientierte Betreuung

"Wie funktioniert Clusterarbeit in der Praxis?” Die wesentliche Aufgabenstellung für die Projektverantwortlichen liegt in der Moderation gruppendynamischer Prozesse.

 

Dabei liegt die Herausforderung nicht nur im Organisieren von Kooperationstreffen, um die Entscheidungsträger an einen Tisch zu holen. Vielmehr liegt die Kunst in der Schaffung eines Interessensausgleiches zwischen den Partnern sowie in der Vorgabe einer klaren Projektstruktur. Im gemeinsamen Projektplan muss sich jede beteiligte Firma wiederfinden.

 

Nach innen wurde die Plattform des MHC genutzt, um die bestehende Wohnmöbelgruppe um Betriebe aus den Segmenten Küche und Polstermöbel zu erweitern. Nach außen wird die Plattform von den Clusterpartnern für den Kontakt mit dem Möbelhandel genutzt.


"Der MHC tritt wie eine "Marke der Möbelproduzenten" gegenüber dem Handel auf und steht für Neutralität und eine hohe Glaubwürdigkeit bei der Zielgruppe", so Gernot Kammerhofer abschließend.

Logo Landeskorrespondenz

Pressekonferenz am 28. November 2005

Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger und Manfred Ahorner Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Großküchen Österreich (AGÖ)


zum Thema

"Oberösterreich auf dem Speiseplan - Betriebsküchen bevorzugen regionale Lebensmittel beim Einkauf"

KB)
Weitere Gesprächsteilnehmer:

Mag.ª Gabriele Doppelbauer, Projektmanagement Genussland ,
Agrar- und Forstrechtsabteilung, Land
 

Rückfragen-Kontakt:

Walter Silber (+43 732) 77 20-111 17

Genusslandwochen in den Betriebsküchen

Im Rahmen der erfolgreichen Initiative "Genussland Oberösterreich" gibt es einen weiteren Schritt: In ausgewählten Betriebsküchen werden Schwerpunktwochen mit heimischen Lebensmitteln angeboten. Neben landeseigenen Küchen haben sich auch große Betriebsküchen (wie BMW Steyr, Oberbank, Rosenbauer, AUVA Linz,  OÖ. Landesfeuerwehrverband, HBLA Landwiedstraße, Bezirks-seniorenheim Leumühle - Eferding) bereit erklärt, auf dem Speisezettel Oberösterreich anzubieten. Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger hat die Genusslandwochen bei einem Treffen der Arbeitsgemeinschaft Großküchen Österreichs (AGÖ) gestartet. "Gesunde Ernährung bedeutet Wertschätzung für die Mitarbeiter. Ein regionaler Lebensmitteleinkauf steht außerdem für Frische und Qualität und schont durch kurze Transportwege das Klima", betont Landesrat Stockinger.

 


Netzwerk Ernährung setzt die richtigen Botschaften

Landesrat Stockinger hat das Netzwerk Ernährung ins Leben gerufen. Dabei treffen sich regelmäßig die Vertreter entlang der Lebensmittelkette von der Produktion über die Verarbeiter, von Vermarkter über Schulen bis zum Tourismus. Ziel ist, den Lebensmittelstandort Oberösterreich weiter zu entwickeln. Landesrat Stockinger: "Es geht uns in Oberösterreich um ein klares Profil für Qualitätslebensmittel. Dieses Thema wollen wir bewusst auch in die großen Betriebsküchen des Landes tragen, weil dort oftmals die Hauptmahlzeit des Tages eingenommen wird.

 


Gesunde Ernährung bedeutet Wertschätzung für Mitarbeiter

Der Einsatz von höchstwertigen Lebensmitteln, ein ausgewogener Speiseplan und ein gesundes Kochen sind in vielen Betriebsküchen ein besonderer Ausdruck der Wertschätzung den Mitarbeitern oder Kunden gegenüber.  Das betontManfred Ahorner, Küchenleiter der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt in Linz und Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Großküchen Österreichs. Sowohl von der öffentlichen Hand als auch von vielen Arbeitgebern wird auf Qualität bei Lebensmitteln sehr viel Wert gelegt.


 

Bei Hauptmahlzeiten bleibt die Küche immer öfter kalt

Laut Konsumerhebung nimmt der Außer-Haus-Verzehr ständig zu: Im langjährigen Durchschnitt jedes Jahr um 3,8 %. Aktuell werden 27 % der gesamten Ernährungsausgaben eines Haushaltes in den Außer-Haus-Verzehr investiert. Das entspricht 140 Euro für Lebensmittel und Getränke.

 

Durch den steigenden Außer-Haus-Verzehr hat in vielen Bereichen des täglichen Lebens die Gemeinschaftsverpflegung in großen Betriebsküchen eine wesentliche Rolle erlangt. Sowohl am Arbeitsplatz als auch in Ausbildungseinrichtungen oder  öffentlichen Einrichtungen steigt das Angebot von Betriebsküchen oder öffentlichen Küchen. "Generell ist im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung eine enorme Qualitätssteigerung in den vergangenen Jahren zu verzeichnen. In vielen Küchen wird auch großes Augenmerk auf die Ausgewogenheit der Ernährung und am Speiseplan geachtet", sagt AUVA-Küchenleiter Ahorner.

 

 

Bewusster Einkauf im Genussland Oberösterreich

"Die Genussland-Wochen in ausgewählten Betriebsküchen sind ein Startzeichen und haben Vorbildcharakter auch für andere Betriebsküchen im Land. Wir wollen klar aufzeigen, dass es Lebensqualität aus der Region zu marktfähigen Preisen gibt", betont Landesrat Stockinger.  Das Netzwerk zwischen Genussland Oberösterreich und der Arbeitsgemeinschaft Großküchen Österreich soll weiter gestärkt werden. "Letztlich ist das auch eine Chance für mehr Wertschöpfung in der heimischen Landwirtschaft, die am Anfang der qualitätsorientierten Lebensmittelproduktion steht".

 

Im Aktionszeitraum der Genussland-Wochen in den Betriebsküchen kommen täglich 5.000 Personen in Kontakt mit dem Genussland Oberösterreich. Über Plakate und Folder wird zudem bei Tisch informiert, was man am Teller schmeckt. Diese Kontakte sind wertvoll, weil die Kunden der Betriebsküchen auf das Genussland Oberösterreich aufmerksam werden und sich beispielsweise auf der Genussland-Homepage www.genussland.at weiter informieren.

Teilnehmende Großküchen
1) BMW Steyr
BMW Motoren GmbH
Artur Jedlicka
Betriebsgastronomie
4400 Steyr
Tel. 07252 / 888-2197
pro Tag 1500 Essen

 

2) Oberbank
Herbert Bina
Untere Donaulände 28
A-4020 Linz
Tel. +43 (0)732/7802-2392
mailto:herbert.bina@oberbank.at
beim normalen Mittagstisch ca. 400 Pers. täglich

 

3) Rosenbauer
Streicher Josef [mailto:Josef.Streicher@rosenbauer.com]
pro Tag ca 300 bis 350 Leute

 

4) AUVA
Manfred Ahorner
Küchenleiter
Allg. Unfallversicherungsanstalt
A-4020 Linz, Garnisonstrasse 7
Tel.Nr.: +43 (0)732/6920-1541
mailto:manfred.ahorner@auva.at
verköstigen zu Mittag ca. 350-400 Personen

 

5) Oö. Landes-Feuerwehrverband
Fritz Reifenmüller
A-4017 Linz, Petzoldstraße 43
+43/732/770122 DW 280
ca. 350 Personen pro Tag

 

6) HBLA Landwiedstraße
ebecker@hbla-landwied.ac.at
Zwischen 140 und 300 Essensteilnehmer pro Tag.

 

7) Bezirksseniorenheim Leumühle
Margareta Gumpoldsberger (bsh-kueche@ef1.at)
verköstigen zu Mittag ca. 280 Essensteilnehmer (150 Heimbewohner +
90 - 100 Essen auf Räder Teinehmer +ca. 30 Personalessen)

 

8) LDZ- Betriebsküche des Amtes der LReg
Christian Hügelsberger
0664 / 829 89 15
ca. 1.700 Personen pro Tag


An starken Tagen werden insgesamt bis zu 5.280 Personen verköstigt.

Presseinformationen

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at