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Landeskorrespondenz Nr. 267 vom 17. November 2005

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Pressekonferenz

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LH Pühringer: Europa muss zusätzliche Wachstumsimpulse setzen

Wirtschaft und Beschäftigung Schwerpunkt der Auschuss der Regionen-Tagung heute und morgen

 

Exportland Oberösterreich hat großes Interesse an gesamteuropäischen Wachstumsstrategien

 

(LK) Neben den Nationalstaaten und Regionen muss auch die europäische Ebene zusätzliche Impulse für mehr Wachstum und damit mehr Beschäftigung setzen, forderte gestern Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer anlässlich der Tagung des Ausschusses der Regionen in Brüssel.

 

Während etwa der nordamerikanische und chinesische Wirtschaftsraum seit drei Jahren ein kräftiges Wachstum jenseits von 3 % verzeichnen, liegt die Eurozone deutlich unter diesem Wert. Das stellt für ein Exportland wie Oberösterreich, das 26 % der gesamtösterreichischen Sachgüterausfuhr stellt, naturgemäß ein Hemmnis dar.

 

Oberösterreich hat daher großes Interesse an europaweiten Fortschritten in den Bereichen Wettbewerbsfähigkeit und Innovation, Lissabon Agenda sowie Beschäftigung.

 

"Ich begrüße daher, dass diese Themen ein Schwerpunkt der Ausschuss der Regionen-Tagung heute und morgen sind, wobei wir Oberösterreicher in einigen Bereichen bereits wichtige Etappenziele erreicht haben", so Pühringer.

 

Als konkrete Beispiele nannte der Landeshauptmann:
Das geplante 7. Rahmenprogramm Forschung, Technologie, Innovation 2007-2013, das einen wesentlichen Bestandteil des strategischen Programms Oberösterreich 2010 darstellt:
 
"Wir wollen im Rahmen dieses Programms die Technologieregion Oberösterreich im europäischen Forschungs- und Wirtschaftsraum gezielt positionieren und stärker an europäischen Programmen teilnehmen. Insbesondere die Ausrichtung auf internationale Forschungsaktivitäten und -kooperationen steht hier im Mittelpunkt. Dabei stellen europäische Programme ein wesentliches Instrument dar. Ziel ist die Sicherung eines angemessenen Rückflusses aus den EU-Rahmenprogrammen".

 

Im Bereich der Beschäftigung hat Oberösterreich das europaweite Ziel einer Beschäftigungsquote von 67 % bereits Ende der 90er Jahre erreicht und liegt heute deutlich über 70 %. Oberösterreich tritt jetzt dafür ein, dass der Kommissionsentwurf "Umstrukturierung und Beschäftigung", der eine stärkere Einbindung des Gemeinschaftshaushalts in die Modernisierung der Wirtschaft und stärkere Instrumentarien für die Regionen für die Bewältigung der Folgen von Betriebsabsiedelungen vorsieht, rasch verwirklicht wird.

 

Besonders begrüßt Pühringer, dass die zentrale Rolle der Regionen bei der Erreichung der Lissabon Strategie auch von Brüssel anerkannt wird. Dem Ausschuss der Regionen wurde heute eine Untersuchung präsentiert, die den Regionen 27 konkrete Maßnahmen zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit empfiehlt. Einige dieser Maßnahmen sind in Oberösterreich (z.B. Sicherung von Betriebsgründen, Standortmarketing, rasche Verfahren) bereits umgesetzt. "Wenn wir Europa als einen Wirtschaftsraum begreifen, der unseren Hausmarkt darstellt, müssen wir interessiert sein, dass auch andere Regionen hier rasch aufholen, und damit ein Abwandern von potentiellen Geschäftspartnern oberösterreichischer Unternehmen, etwa nach Fernost, verhindert wird", betonte Pühringer.

 

"Ich begrüße ausdrücklich, dass sich Europa heute nicht mehr primär in der Rolle des Wettbewerbswächters und Regionalförderers sieht, sondern sich das Bewusstsein durchsetzt, dass auch Wachstums- und Beschäftigungsimpulse eine europäische Aufgabe sind. Davon werden sowohl starke als auch schwächere Regionen profitieren."


Die aktuelle Ausschuss der Regionen-Tagung ist die letzte der laufenden Periode. Auch in der nächsten wird Oberösterreich wieder durch LH Pühringer als Mitglied und Europalandesrat Viktor Sigl als Ersatzmitglied vertreten sein.

 

"Die Zusammenarbeit der gemeinschaftlichen, nationalen, regionalen und kommunalen Ebene ist die Voraussetzung für ein solides Regieren in Europa. Jede dieser vier Ebenen ist unverzichtbar und sollte in dem gesamten Entscheidungsfindungsprozess eingebunden sein", betonte Pühringer aus Anlass der letzten Sitzung der laufenden AdR-Periode. Insbesondere trage der Ausschuss der Regionen dazu bei, dass Entscheidungen in der europäischen Union möglichst bürgernah getroffen werden. Bürgernähe bedeutet, die Arbeit in Brüssel transparent zu gestalten, damit die Bürger genau wissen, wer wofür zuständig ist und an wen sie sich mit ihren Anliegen wenden können. Transparenz trägt auch dazu bei, dass die oft komplizierten Materien, die hier zu behandeln sind, für den einzelnen leichter durchschaubar und nachvollziehbar werden.

Andreas Hörtenhuber (+43 732) 77 20-116 17

Handy-Trend: Eine Gefahr fürs Taschengeld? Jugendliche am Hörer

Vorträge und Infos am 17. November, 19:00 Uhr, in Linz

 

(LK) Mehr als die Hälfte der Kinder und Jugendlichen von sechs bis vierzehn Jahren haben bereits ein Handy - das geht aus verschiedenen Umfragen hervor. Viele Kinder sind sich der Verantwortung, die ein Handy mit sich bringt, nicht bewusst. Schnell wird das Handy zur Schuldenfalle. "Mit dieser Veranstaltung soll Aufklärungsarbeit für einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem Handy geleistet werden", betont JugendLandesrat Viktor Sigl. Die Veranstaltung wird vom Bildungsmedienzentrum (Bimez) des Landes Oberösterreich organisiert: Donnerstag, 17. November, 19:00 Uhr, im Ursulinenhof Linz, Eintritt ist frei.

 

Unter dem Motto "Handy-Trend - eine Gefahr fürs Taschengeld" werden dabei drei Fachreferate gehalten: "Das Handy im Alltag der Kids" von Mag. Michaela Egger (External Communications, mobilkom austria), "Schuldenfalle Handy" von Hannes Schur (Klartext, Präventionsfachkraft, Schuldnerberatung ) und "Sinnvoller Umgang mit dem Handy" von Petra Müller (Pädagogische Referentin des FWU Institutes für Film und Bild, Projektleitung Lernsoftware `Polly und Fred Handykurs´). Im Anschluss an die Fachreferate stehen Diskussion & Information am Programm.
Infos: http://www.bimez.at

 

"Beratung und Information für Eltern und Jugendliche rund ums Handy, Schuldenfalle Handy oder verantwortungsbewusster Umgang mit dem Handy gibt es auch jederzeit bei unseren JugendService-Stellen des Landes sowie im LandesJugendReferat", so Landesrat Sigl. Infos: www.ooe-jugend.at oder www.jugendservice.at


 

Gerhard Rumetshofer (+43 732) 77 20-151 02 oder (+43 664) 144 95 63

Lehrlings-Paket hat gegriffen: 130 Lehrverträge mehr als im Vorjahr

Landesrat Sigl: "Mit 15. November ein Plus von 1,3 % gegenüber Vorjahr"

 

(LK) "Insgesamt 10.144 neue Lehrverträge wurden heuer geschaffen. Das sind um 131 Lehrverträge bzw. 1,3 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Einsatz für mehr Lehrstellen hat sich bezahlt gemacht", ist Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl zufrieden. Noch im Sommer hatte sich die Situation am Lehrstellenmarkt dramatisch gezeigt. Jetzt liegt die Lehrstellenlücke aktuell bei 35 Lehrstellen (sofort verfügbar im Oktober). Insgesamt 10 Millionen Euro werden 2005 von AMS OÖ und Land Oberösterreich alleine für Maßnahmen für Lehrstellensuchende ausgegeben.

 

"Ich möchte mich dafür bei allen bedanken, die zu diesem derzeit positiven Lehrstellen-Ergebnis beigetragen haben. Von der oö. Wirtschaft, die viele Lehrlinge zusätzlich aufgenommen hat, über den Bund mit der so genannten Blum-Förderung bis hin zur guten Zusammenarbeit mit dem AMS Oberösterreich unter Führung von Dr. Roman Obrovski", betont Landesrat Sigl. Das Land Oberösterreich selbst, mit Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer an der Spitze, habe sich in den vergangenen Monaten besonders für eine positive Entwicklung am Lehrstellenmarkt stark gemacht (u.a. Lehrlingsgipfel), selbst zahlreiche zusätzliche Lehrstellen angeboten und klar betont, dass jeder/jede Jugendliche auch einen Ausbildungsplatz bekommen soll.

 

Gerhard Rumetshofer (+43 732) 77 20-151 02 oder (+43 664) 144 95 63

Benefizkonzert für Stiftung Hartheim - Restkarten

(LK)Am 12. Dezember 2005 um 19:00 Uhr dirigiert Nikolaus Harnoncourt in der Stadtpfarrkirche Eferding die Mozart-Messe in c-Moll, KV 427.
Mitwirkende: Concentus Musicus Wien, Arnold Schönberg Chor, Dorothea Röschmann (Sopran), Roberta Invernizzi (Alt), Herbert Lippert (Tenor), Florian Bösch (Bass). Der Erlös kommt der Stiftung "Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim" zugute. Eintrittspreise: zwischen 30 und 150 Euro. Restkarten sind noch zu bestellen unter: Tel.: (+43 732) 77 20 - 148 47, Fax: (+43 732) 77 20-117 86; E-Mail: reinhard.dyk@ooe.gv.at, simone.loitzberger@ooe.gv.at

Elke Leitgeb (+43 732) 77 20-114 97

Historische Daten zum österreichischen Jubiläumsjahr

Logo: Zum Staatsvertrag 1955. Osterreich ist frei!

 

(LK) Der nächste Termin, auf den wir hinweisen möchten, ist der 19. November 1955: Konstituierung des neu gewählten Landtages, Bestellung der neuen Landesregierung unter Landeshauptmann Gleißner.

Elke Leitgeb (+43 732) 77 20-114 97

Termine der Beratungsstellen

 Jugendinformation und Jugendberatung

(LK) Infos, Tipps und Beratung für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, persönlich und kostenlos.

 

Jugendservice des Landes Oberösterreich:

 

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 117 99: Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at, http://www.jugendservice.at/
  • Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. (+43 7272) 758 23, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. (+43 7942) 725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservice Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. (+43 7248) 644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at
  • Jugendservice Kirchdorf an der Krems, Kirchengasse 6, 4560 Kirchdorf, Tel. (+43 7582) 604 16, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-kirchdorf@ooe.gv.at
  • Jugendservice Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. (+43 7262) 581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservice Ried im Innkreis, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. (+43 7752) 715 15, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: Jugendservice-Ried@ooe.gv.at
  • Jugendservice Rohrbach, Pfarrplatz 1, 4150 Rohrbach, Tel. (+43 7289) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Tummelplatzstr. 9, 4780 Schärding, Tel. (+43 7712) 357 07, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Steyr, Pfarrgasse 6, 4400 Steyr, Tel. (+43 7252) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels, Rablstr. 16, 4600 Wels, Tel. (+43 7242) 21 14-11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at
  • Jugendservice Gmunden, Kirchengasse 18, 4810 Gmunden, Tel. (+43 7612) 17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugenservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. (+43 7672) 757 00, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at
  • Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. (+43 7722) 222 33, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.

 

 

Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen

(LK) Am Samstag, 19. November 2005, findet für den Bezirk Gmunden, Landeskrankenhaus Gmunden, Miller v. Aichholzstr. 49, eine therapeutische Zusammenkunft der Zielgruppe, von 18:00 bis 20:00 Uhr, statt.


 

Familien-Servicestelle

(LK) Das Familienservice  beim Amt der Oö. Landesregierung in Linz, Bahnhofsplatz 1 erteilt Auskunft über alle familiären Belangen. Telefonische Anmeldungen und Anfragen werden am Montag und Dienstag von 07:30 bis 12:30 Uhr und von 13:30 bis 17:00 Uhr, am Mittwoch und Donnerstag von 07:30 bis 12:30 Uhr und von 13:30  bis 17:00 Uhr sowie am Freitag von 07:30 bis 12:30 Uhr unter der Telefonnummer (+43 732) 77 20-118 31, oder -118 32 entgegen genommen.


 

Jugend- und Drogenberatung für kommende Woche

 

(LK)"POINT" - Beratungsstelle für Suchtfragen, Linz, Starhembergstraße 11/2:

  • nach telefonischer Vereinbarung: Tel. (+43 732) 77 08-95;

Jugend- und Drogenberatung "CIRCLE", Wels, Richard-Wagner-Straße 3:

  • nach telefonischer Vereinbarung: Tel. (+43 7242) 452 74

Jugend-, Drogen- und Alkoholberatung "EGO", Braunau, Ringstraße 45:

  • nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7722) 846 78

"X-DREAM" - Beratungsstelle für Jugend- und Suchtfragen, Steyr, Bahnhofstraße 8/2:

  • nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7252) 534 13

"IKARUS" - Beratungsstelle für Jugend- und Suchtfragen, Vöcklabruck, Dr. Alois-Scherer-Straße 17/1:

  • nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7672) 224 99

Gmunden, Kößlmühlgasse 4:

  • nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7612) 770 66
     

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 17. November 2005

Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl


zum Thema

"Straßenbauvorhaben im Bezirk Schärding"

KB)

Rückfragen-Kontakt:

Helmuth Rechberger (+43 732) 77 20-121 55 oder (+43 664) 412 39 80          

In den letzten Jahren wurde eine umfangreiche Straßenbauinfrastrukturoffensive in Oberösterreich gestartet. Dem Aus- und Neubau von Straßen kommt besondere Bedeutung zu, wenn Oberösterreich als Wirtschaftsstandort und als eine der leistungsfähigsten Regionen in Europa noch attraktiver werden will.

 

Straßen sind aber auch ein wichtiges Element gleicher Lebenschancen in Oberösterreich, denn gut ausgebaute Straßen sind die Wohlstandsachsen der Zukunft.  Durch die Infrastrukturoffensive "Straßen für die Zukunft" wollen wir

  • den Wirtschaftsstandort Oberösterreich weiter optimieren,
  • zusätzliche tausende Arbeitsplätze schaffen und
  • die Voraussetzungen für die tausenden Pendler in Oberösterreich spürbar verbessern,
    nennt Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl die Ziele.

 

SEIT 1995 WURDEN KNAPP 178 MIO. EURO
IN DAS STRAßENNETZ IM INNVIERTEL INVESTIERT

Im Rahmen der Straßenbauinfrastrukturoffensive liegt natürlich auch ein Schwerpunkt im Innviertel. Alleine in den letzten 10 Jahren wurden knapp 178 Mio. Euro in der Ausbau der Straßeninfrastruktur investiert, so Hiesl.

 

L 1126 GRIESBACHER STRAßE "EK ZELL/PRAM"

Gemeinden: Zell/Pram, Riedau
Baukosten: ca. 3,6 Mio. Euro davon 1,6 Mio. Euro ÖBB-Anteil

 

Die Auflassung der Eisenbahnkreuzung L 1126 Griesbacher Straße mit der ÖBB-Strecke Wels-Passau erfordert die Neutrassierung. Die Ausführung erfolgt in zwei Bauabschnitten.

 

Das Detailprojekt für den Gesamtausbau, die Verordnung, die naturschutz- und wasserrechtliche Bewilligung liegen vor. Die ÖBB haben die Bahnbrücke und die Fußgeherunterführung bereits errichtet. Die Straßenbaumaßnahme ist bereits in Bau.

 

 

L 1105 HARTER STRAßE "EDENAICHET"

Gemeinden: Eggerding, Ort, Lamprechten
Baukosten: 2,0 Mio. Euro

 

Der Abschnitt Edenaichet schließt die Ausbaulücke bis Eggerding. Es liegen unzulängliche Anlageverhältnisse vor. Der Ausbau soll unter weitestgehender Verwendung des Bestandes erfolgen.

 

 

L 1139 SIGHARTINGER STRAßE "KOPFING"

Gemeinde: Kopfing
Baukosten: 0,9 Mio. Euro

 

Das Projekt sowie sämtliche rechtlichen Voraussetzungen wie Verordnung, naturschutz- und wasserrechtliche Bewilligung liegen vor und die Grundeinlöse wurde gütlich abgeschlossen.

 

 

L 1145 "GW ANDIESEN - UMLEGUNG ST. MARIENKIRCHEN"

Gemeinde: St. Marienkirchen/Schärding
Baukosten: ca. 900.000 Euro (Finanzierung Gemeinde)

 

Hier soll die Schaffung eines großen Betriebsbaugebietes ermöglicht werden. Weiters soll die Eisenbahnkreuzung verlegt werden.
Verordnung beantragt, wasserrechtliche Bewilligung liegt vor, naturschutzrechtliches Verfahren ist durchgeführt.

 

Kostentragung zu hohem Teil durch Gemeinde und Projektwerber.
Baubeginn ab 2006/2007 möglich.

 

 

B 136 SAUWALD STRAßE "HINGSHAM / 2. BAUABSCHNITT SALLING"

Gemeinde: Rainbach
km 8,75 - km 9,3
Baukosten: ca. 0,5 Mio. Euro

 

Das Detailprojekt sieht eine Verbesserung der Linienführung vor und stellt den dritten Bauabschnitt des Gesamtprojektes Hingsham dar.

 

 

L 1144 TEUFENBACHER STRAßE "UNTERTEUFENBACH - HACKENBUCH"

Gemeinde: St. Marienkirchen/Schärding, St. Florian/Inn
Baukosten: ca. 2,0 Mio. Euro

 

Projekt für Ausbau am Bestand ist fertig.

 

 

L 1165 MÜNZKIRCHNER STRAßE "AUG"

Gemeinde: St. Roman und Esternberg
Baukosten: ca. 2,0 Mio. Euro

 

Der Straßenquerschnitt ist beengt und der Verlauf unübersichtlich. Die Fahrbahn bedarf einer Sanierung.

 

 

L 1175 ROßGATTERNER STRAßE "DORF-FRAUNHOF"

Gemeinde: St. Ädigi
Baukosten: ca. 1,0 Mio. Euro

 

Die vorhandene Straßenbreite beträgt 3,5 - 4 m, im Bereich "Dorf" soll die Roßgatterner Straße umgelegt werden.

 

 

B 130 NIBELUNGEN STRAßE "DONAURADWEG KREMPLSTEIN"

Gemeinde: Esternberg
Baukosten: ca. 1,1 Mio. Euro
km 46,6 - km 48,6

 

Der Abschnitt Krempelstein schließt den Donauradweg zwischen Passau und Engelhartszell. Mit den Bauarbeiten soll noch im kommenden Winter begonnen werden.

 

 

B 130 NIBELUNGEN STRAßE "SCHLÖGEN"

Gemeinde: Waldkirchen/Wesen
Baukosten: ca. 7,5 Mio. Euro
km 19,1 - km 22,6

 

Der Abschnitt Schlögen ist der letzte noch nicht ausgebaute Teil im Bereich der B 130 Nibelungen Straße. In diesem Projekt ist auch der donauseitig geführte Radweg enthalten. Zur Zeit werden die Vorarbeiten zur Schaffung der rechtlichen Voraussetzungen vorgenommen.

 

 

B 130 NIBELUNGEN STRAßE "RW OBERRANNA"

Gemeinde: Wesenufer, Engelhartszell

 

Dieser Radwegabschnitt wird nach Realisierung des Bauloses Krempelstein für weitere Planungsaktivitäten neu beurteilt.

 

 

B 130 NIBELUNGEN STRAßE "RW WESENUFER"

Gemeinde: Waldkirchen/Wesen

 

Der Radwegabschnitt Wesenufer stellt die Verbindung vom Wesenufer zum Baulos Schlögen her. Die Verwirklichung ist nur sinnvoll, wenn auch das Baulos Schlögen mit dem dazugehörigen Radweg gebaut ist.

 


L 1147 WERNSTEINER STRAßE "EK WERNSTEIN SÜD"

Gemeinde: Wernstein
Baukosten: ca. 4,0 Mio. Euro (Kostenbeteiligung ÖBB)

 

Dieses Projekt sieht die Umgestaltung der schienengleichen, schrankenabgesicherten Eisenbahnkreuzung in eine niveaufreie Anlage vor.

 

 

L 1147 WERNSTEINER STRAßE "LINDENBACH"

Gemeinde: Wernstein
Baukosten: ca. 3,0 Mio. Euro (Kostenbeteiligung ÖBB)

 

Auch diese Eisenbahnkreuzung soll durch eine niveaufreie Anlage ersetzt werden, wobei auch eine Umlegung der Wernsteiner Straße entlang des Lindenbaches vorgesehen ist.

 

 

B136 SAUWALD STRAßE - PRAMBRÜCKE ALLERHEILIGEN

Stadtgemeinde: Schärding
Neubau der 25 to beschränkten Brücke
Auftraggeber:  Land
Kosten:          ~ 1,0 Mio. Euro
Baubeginn:  August 2006
Fertigstellung:            2007

 

Beitrag Stadtgemeine Schärding für Radweg:  40.000,00 Euro

 

 

GEH- UND RADWEGBRÜCKE WERNSTEIN/INN UND NEUBURG/INN

Neubau einer Geh- und Radwegbrücke
Auftraggeber: Gemeinde Wernstein/Inn und Neuburg/Inn
Kosten: ca. 1,5 Mio. Euro
Land : Bauaufsicht
Baubeginn: 2006
Fertigstellung: 2007

 

 

B 129 EFERDINGER STRASSE "ORTSDURCHFAHRT SIGHARTING"

Gemeinde: Sigharting
km 62,0 - km 62,2

 

Durch die Einlöse eines Gebäudes im Ortszentrum von Sigharting (Gebäude Wölfleder) bietet sich die Chance, mit kleinen Korrekturen an der B 129 die Sichtverhältnisse in der Ortsdurchfahrt Sigharting bedeutend zu verbessern. Die Projektserstellung erfolgt in intensiver Zusammenarbeit mit der Gemeinde Sigharting, da gleichzeitig der Ortsplatz Sigharting erneuert werden soll. Die Einlöse des Gebäudes Wölfleder durch das Land Oö., eine eventuelle weitere Gebäudeeinlösung (Gebäude Hubinger) müsste durch die Gemeinde Sigharting erfolgen.

 

 

B 129 EFERDINGER STRASSE "UNTERTEUFENBACH II"

Gemeinde: St. Florian am Inn
km 70,7 - km 71,3
Gesamtkosten: 440.000 Euro

 

Anschließend an das bereits umgesetzte Baulos Unterteufenbach soll die B 129 von Unterteufenbach Richtung Taufkirchen an der Pram ausgebaut werden. Geplant sind Gehsteige und ein Fahrbahnteiler an der Ortseinfahrt aus Richtung Taufkirchen. Sollte in weiterer Folge entlang der B 129 ein durchgehender Radweg von Taufkirchen nach Unterteufenbach realisiert werden, so dient der Fahrbahnteiler auch als Querungshilfe für die Radfahrer.
Das Detailprojekt Unterteufenbach II ist bereits fertiggestellt.

 

 

B 149 SUBENER STRASSE "HAID - ST. FLORIAN AM INN"

Gemeinde: St. Florian am Inn
km 0,8 - km 2,8

 

Um für zukünftige Gewerbeansiedelungen entlang der B 149 im Bereich Haid - Badhöring - Sankt Florian verschiedene Erschließungsmöglichkeiten zu prüfen, wurde die Erstellung eines Erschließungskonzeptes vergeben. Da die B 149 die Hauptverbindung von der Autobahn A8 nach Schärding ist, muss auf jeden Fall die hohe Verbindungsfunktion der B 149 berücksichtigt werden.
Das Erschließungskonzept sieht wechselseitige Linksabbiegespuren vor.
Eine Umsetzung bzw. deren Finanzierung liegt bei der Gemeinde Sankt Florian am Inn und den zu erschließenden Gewerbebetrieben. Die Variante für einen Kreisverkehr kann aufgrund zu hoher Kosten nicht realisiert werden.

 

 

L 1152 SCHARDENBERGER STRASSE, KM 1,9 - 2,5 UND L 515 EISENBIRNER STRASSE, GEHSTEIG UND KREUZUNGSUMBAU KUBING

Gemeinde: Schardenberg

 

Aufgrund schlechter Sichtverhältnisse an der Kreuzung L 515 - 1152 soll ein Umbau der Kreuzung erfolgen und gleichzeitig ein Gehsteig entlang der Schardenberger Straße (Verbindung Schule - Kubing) errichtet werden. Schwierigkeiten bereiten einerseits die sehr beschränkten Platzverhältnisse an der Kreuzung als auch das große Gefälle an der Schardenberger Straße, so dass die Variante eines überlegten Kreisverkehres nunmehr ausscheidet. In der Planung wird eine versetzte T-Kreuzung weiterverfolgt. Eine Unfallhäufungsstelle liegt nicht vor.

 

 

L 1155 HAUGSTEIN STRASSE "SILBERING"

Gemeinde: Esternberg
km 16,6 - km 18,5
Gesamtkosten: 850.000,-Euro

 

Das Projekt sieht im Wesentlichen einen Ausbau am Bestand im Zuge einer Generalsanierung vor. Lediglich der Ortsteil Silbering wird umfahren. Bei einer Bürgerinformation im Jahr 2004 haben die Grundanrainer das Projekt akzeptiert.

 

Baudurchführung voraussichtlich 2009-2011

 

 

L 1173 KOPFINGER STRASSE, KM 3,9 - 4,1 UND L 1139 SIGHARTINGER STRASSE, KREUZUNG GÖTZENDORF

Gemeinde: Kopfing

 

Die Kreuzung der Kopfinger- mit der Sighartinger Straße ist eine versetzte T-Kreuzung in stark geneigtem Gelände, eine Unfallhäufungsstelle liegt nicht vor. Im direkten Kreuzungsbereich wurde vom Land Oö. ein Gebäude eingelöst, wodurch sich die Möglichkeit ergibt, durch einen Kreuzungsumbau die Längsneigung einzelner Kreuzungsäste zu reduzieren und die Knotensichtweiten zu erhöhen. Gemeinsam mit der Gemeinde Kopfing und dem verkehrstechnischen Sachverständigen wurde ein Lösungsvorschlag erarbeitet, auf dessen Basis derzeit ein Detailprojekt erstellt wird.

 

 

L 513 UNTERINNVIERTLER STRASSE "LAGERHAUSKREUZUNG"

Gemeinde: Taiskirchen

 

Die Kreuzung der Unterinnviertler Straße mit der 1077 Pramer Straße und der 1121 Lambrechtener Straße ist in den Unfallberichten der Jahre 2003 und 2004 nicht als Unfallhäufungsstelle aufgelistet, ist aber aufgrund der schiefwinkeligen Einmündung der Pramer Straße, schlechteten Sichtverhältnissen und der ungünstigen Lage einer Bushaltestelle im Kreuzungsbereich nicht ungefährlich. Da die Innviertler Lagerhausgenossenschaft einen Um- bzw. Ausbau ihres im Nahbereich der Kreuzung liegenden Geschäftsobjektes plant, wurde zur Abschätzung des Platzbedarfes eine Skizze eines möglichen Kreisverkehres erstellt und diese der Marktgemeinde Taiskirchen zur Verfügung gestellt.

 


L 513 UNTERINNVIERTLER STRASSE "LINKSABBIEGESTREIFEN SCHWABENBACH"

Gemeinde: Riedau (und tw. Taiskirchen)
km 15,6 - km 15,7
Baukosten:  ca. 44.000,00 Euro

 

Die Gemeinde Riedau hat im Zuge des Bahnhofumbaues in Riedau im Jahr 2003 einen neuen Anschluss einer Gemeindestraße an die L 513 errichtet. Auf Wunsch der Gemeinden Riedau und Taiskirchen soll nun aus Verkehrssicherheitsgründen an dieser neuen T-Kreuzung im Zuge der L 513 ein Linksabbiegestreifen errichtet werden. Eine Stellungnahme des verkehrstechnischen Sachverständigen ergab, dass ein Linksabbiegestreifen aufgrund der gegebenen Sichtweiten und der zu erwartenden Verkehrsmengen nicht zwingend erforderlich ist. Da der Anschluss der neuen Gemeindestraße ausschlaggebend für die Errichtung des Linksabbiegestreifens ist, müsste er durch die Gemeinden Riedau bzw. Taiskirchen finanziert werden, der Bau könnte durch die Straßenmeisterei Raab erfolgen.

 

 

L 1127 KALLINGER STRASSE "ANDORF - ANTERSHAM"

Gemeinde: Andorf
km 0,4 - km 2,0
Baukosten: 1,0 Mio. Euro

 

Zwischen dem Ortsgebiet von Andorf und dem bereits fertiggestellten Baulos Antersham soll die Kallinger Straße teils am Bestand und teils auf Neulage ausgebaut werden. Die Planung erfolgt in Abstimmung mit der Agrarbezirksbehörde, welche im Planungsgebiet ein Grundzusammenlegungsverfahren durchführt. Derzeit überlegt die Gemeinde Andorf im Zuge des Ausbaues auch einen straßenbegleitenden Radweg zu errichten, wodurch sich die Gesamtbaukosten um rund 225.000,- erhöhen würden.

 

 

L 1127 KALLINGER STRASSE  "ANTERSHAM - KALLING"

Gemeinde: Diersbach
km 3,2 - km 4,4
Baukosten: 1,5 Mio. Euro

 

Der Abschnitt Antersham-Kalling beginnt am bereits fertiggestellten Baulos Antersham und führt bis zur B 129 Eferdinger Straße in Kalling, Gemeinde Diersbach. Derzeit sind mehrere Varianten im Gespräch, welche entweder bestandsnah oder auf einer Neulage basieren. Knackpunkt wird die Querung des Pfudabaches in Kalling, da die bestehende Brücke auf 8t Gesamtlast beschränkt ist und ein aufgrund der beengten Lage zwischen 2 Gebäuden nur schwer am bestand auszubauen ist.

 

 

L 1128 TEUFLAUER STRASSE, KM 2,3 UND L 1127 KALLINGER STRASSE, KREUZUNG LANDWIRTSCHAFTSSCHULE (JETZINGERKREUZUNG)

Gemeinde: Andorf

 

Da die Vorrangverhältnisse nicht den tatsächlichen Knotenströmen entsprechen, kann eine Änderung der Vorrangverhältnisse mit einer baulichen Verdeutlichung dieser Vorrangverhältnisse eine Verbesserung bewirken. Dazu müsste eine bestehende Verkehrsinsel entfernt und die zukünftig benachrangte Kallinger Straße rechtwinkelig in die Teuflauer Straße eingebunden werden. Die Planung dazu erfolgt innerhalb der Abteilung BauE, ein Bau kann durch die Straßenmeisterei Raab erfolgen.

 

 

L 1130 KALLHAMER STRASSE "OBERRÖDHAM"

Gemeinde: Altschwendt (und tw. Raab)
km 7,2 - km 7,8

 

Aufgrund von Erosionen an landwirtschaftlichen Flächen in der Ortschaft Spreitzen bei Starkregen, soll durch die Gemeinden Raab und Altschwendt ein Entwässerungskanal und ein offenes Gerinne errichtet werden. Da davon auch die Entwässerung der Kallhamer Straße betroffen ist, wurde gleichzeitig mit dem Entwässerungsprojekt auch ein Straßenprojekt erstellt, um die Entwässerungsmaßnahmen auf einen längerfristigen Ausbau der Kallhamer Straße abstimmen zu können. Die Entwässerungsmaßnahmen sollen nach Vorliegen der wasserrechtlichen und naturschutzrechtlichen Bewilligung durch die Gemeinden Raab und Altschwendt durchgeführt werden.

 

Voraussichtlicher Baubeginn: 2010 ff

 

 

L 1135 ENZENKIRCHENER STRASSE  "LICHTENEGG - HAULA"

Gemeinde: Andorf
km 0,5 - km 1,7

 

Der Ausbau der Enzenkirchener Straße, Baulos Lichtegg-Haula, ist bereits fertig projektiert. Der geplante Bautermin wurde aber in Abstimmung mit der Gemeinde zugunsten des Projektes Andorf-Antersham an der Kallinger Straße zurückgereiht. Die Einholung der wasserrechtlichen, forstrechtlichen und naturschutzrechtlichen Bewilligung wurde somit gestoppt und erfolgt erst wieder in Abstimmung mit einem neuen Baubeginn.

 

Presseinformationen

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