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Landeskorrespondenz Nr. 265 vom 15. November 2005

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Pressekonferenz

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Landeshauptmann Pühringer: Initiative für Kunst und Medien Linz MEDEA erhält den ersten Landespreis für Kunst im interkulturellen Dialog

(LK) Das Land Oberösterreich vergibt heuer erstmals einen Landespreis für Kunst im interkulturellen Dialog. Die Vergabe des Preises geht unter anderem auf eine Initiative des Landeskulturbeirats zurück. Erster Preisträger ist die Initiative für Kunst und Medien MEDEA in Linz. Das hat die Oö. Landesregierung am 14. November 2005 auf Vorschlag einer unabhängigen Fachjury beschlossen. Der Landespreis für Kunst im interkulturellen Dialog ist mit 7.500 Euro dotiert. "Für ihre jahrelange erfolgreiche Vermittlungs- und Integrationstätigkeit im interkulturellen Dialog der Kunst- und Kulturvermittlung", so begründet die Jury ihre Entscheidung für die Initiative für Kunst und Medien MEDEA.

 

"Die Förderung zeitgenössischer Kunst und Kultur in all ihren Facetten ist ein wichtiger Teil der Kulturförderung des Landes Oberösterreich. Kulturförderung bedeutet aber nicht nur, Initiativen und Projekte in ihrer Arbeit zu unterstützen. Mit der Vergabe von Landespreisen wollen wir besonderes Engagement herausheben und zeigen, was innovative Kulturarbeit zu leisten imstande ist", betont Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer. Gerade in der Begegnung mit "anderen" Kulturen und "fremden" Ausdrucksformen liege eine große Chance. Kultur, Künste und kulturelle Bildung bieten eine Brücke, die gegenseitiges Kennenlernen und darauf aufbauend wechselseitige Toleranz und Akzeptanz ermöglicht. Mit der Verleihung des Landespreises für Kunst im interkulturellen Dialog soll dieser Weg bestärkt werden, so Pühringer.

 

Die feierliche Überreichung des Landespreises für Kunst im interkulturellen Dialog durch Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer findet am Donnerstag, 1. Dezember 2005, um 10 Uhr im Linzer Landhaus statt.

 

Dr. Elisabeth Mayr-Kern (+43 732) 77 20-154 91

Christbaumschmuck aus Hartheim und St.Pius für oö. Christbäume im Vatikan

(LK) Nicht nur auf dem Petersplatz wird heuer ein Christbaum aus Oberösterreich für weihnachtliche Stimmung sorgen, auch in der riesigen Audienzhalle des Vatikan werden zwei rund sieben Meter hohe Bäume aus heimischen Wäldern stehen. Der Christbaumschmuck für die beiden Fichten kommt vom Institut Hartheim in Alkoven und von St.Pius, einer Einrichtung der Caritas für Menschen mit Behinderungen in Steegen/Peuerbach.

 

Abordnungen der beiden Einrichtungen mit Direktor Dr.Günther Weixlbaumer vom Institut Hartheim und der Geschäftsführerin der Caritas für Menschen mit Behinderungen Mag.Maria Summereder an der Spitze überreichten Landeshauptmann Dr.Josef Pühringer im Linzer Landhaus Beispiele der künstlerischen Arbeiten für die Christbäume.

 

Im Institut Hartheim wurden seit Mai rund 170 Sterne und Kugeln mit Papier- und Lacktechnik in den Farben Rot, Weiß und Gold verziert. Rund 30 Personen in drei Werkstätten waren beschäftigt.

 

In St.Pius wurden seit dem Frühjahr 170 Sterne aus Filz, Moos und Keramik sowie Kugeln hergestellt.

 

Landeshauptmann Pühringer bedankte sich bei den Vertreterinnen und Vertretern der beiden Institute stellvertretend für alle, die mit ihrer Arbeit dafür gesorgt haben, dass die Christbäume aus Oberösterreich für Papst Benedikt XVI. in besonderem Glanz erstrahlen werden.

Mag.ª Karin Speidl (+43 732) 77 20-114 07

375. Todestag von Johannes Kepler LH Pühringer: Oberösterreich gedenkt großer Forscherpersönlichkeit, die in Linz den Höhepunkt ihres Schaffens erreicht hat

(LK) Heute Dienstag, 15. November, jährt sich zum 375. Mal der Todestag von Johannes Kepler (1571 bis 1630). Kepler gilt heute als einer der Wegbereiter der modernen Naturwissenschaft.

 

"Oberösterreich gedenkt dieser großen Forscherpersönlichkeit, die in Linz den Höhepunkt ihres Schaffens erreicht hat", erklärt dazu Landeshauptmann Pühringer. Linz könne sich heute mit Recht als Kepler-Stadt bezeichnen. Hier hat der große Mathematiker und Astronom länger als in irgendeiner anderen Stadt gewirkt. Die 14 Jahre, die Kepler von 1612 bis 1626 im Dienst der Landesstände als Mathematiker und als Lehrer an der evangelischen Landschaftsschule tätig war, bedeuten eine enge, auch innerliche Bindung an dieses Land. Kepler hat in Oberösterreich eine Art Asyl gefunden, als er nach dem Tode Kaiser Rudolfs II 1612 den Prager Hof verlies und seine württenbergische Heimat keinen Platz für ihn hatte. Hier erreichte er den Höhepunkt seiner Tätigkeit als Forscher und Wissenschafter. Er arbeitete er nicht nur im amtlichen Auftrag an einer Karte des Landes und vollendete die "Tabulae Rudolphinae" ein großes astronomisches Tafelwerk, an dem er schon in Prag gearbeitet hatte. Hier schuf er auch sein "Opus magnum" das Werk "harmonices mundi", in dem das von ihm am 15. Mai 1618 entdeckte dritte seiner Planetengesetze enthalten ist, ohne dessen Kenntnis Newton das Gravitationsgesetz nicht hätte finden können.

 

"Johannes Kepler hat damit in Oberösterreich eine große naturwissenschaftliche Tradition begründet. Daher wurde auch die Landes-Universität, die ebenfalls einen technisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkt hat, nach diesem Wissenschafter benannt", betont Pühringer.


Kepler stand darüber hinaus für eine universale Geisteshaltung, die heute Ziel akademischer Ausbildungsstätten ist. Heute geht es darum, in interdisziplinärem Zusammenwirken mathematisch-naturwissenschaftliche Methoden für praktische Problemstellungen einzusetzen. Auch für die Begründung dieser Tradition steht der Name Kepler.

Andreas Hörtenhuber (+43 732) 77 20-116 17

Landeshauptmann Pühringer: Landeskulturbeirat neu bestellt - Erstmals Geschlechterparität erreicht

(LK) Als "Ideenbringer für die Kulturpolitik des Landes" bezeichnet Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer den Landeskulturbeirat, dessen Mitglieder für die fünfte Funktionsperiode bis 2009 gestern Montag, 14. November 2005, von der Oö. Landesregierung ernannt wurden. Beraten, vertiefen, beurteilen: so fasst das Kulturförderungsgesetz die Aufgaben des Landeskulturbeirats zusammen. "Um einen guten Weg zwischen Kontinuität in der Arbeit und Erneuerung gehen zu können, wurde bei der Auswahl der Mitglieder auf ein möglichst ausgewogenes Verhältnis hinsichtlich der verschiedenen Kulturbereiche, der Geschlechterparität und der regionalen Streuung der Vertreterinnen und Vertreter gelegt", betont Landeshauptmann Pühringer. Ein wesentliches Kriterium war auch, möglichst viele aktive Kulturschaffende in die Arbeit des Kulturbeirats einzubinden.

 

Konkret bedeutet dies nun, dass von den 27 Mitgliedern des Landeskulturbeirats 12 neu berufen wurden, 15 waren bereits in der vergangenen Arbeitsperiode aktiv. 14 Männer und 13 Frauen werden im Landeskulturbeirat arbeiten. Damit wurde erstmals de facto eine Geschlechterparität erreicht. In der vergangenen Arbeitsperiode waren noch 21 Männer und sechs Frauen im Landeskulturbeirat vertreten. Von den nunmehr bestellten 27 Ersatzmitgliedern waren zehn bereits in der letzten Arbeitsperiode tätig. Unter ihnen sind 15 Männer und zwölf Frauen (in der letzten Periode waren 14 Männer und 13 Frauen Ersatzmitglieder).

 

"Die Arbeit des Landeskulturbeirats begleitet die oö. Kulturpolitik, die seit jeher von Offenheit, Toleranz und der kreativen Synthese von Tradition und Innovation gekennzeichnet ist", erklärt Pühringer. Die vielfältige Arbeit des Landeskulturbeirats leuchte alle Facetten des kulturellen Lebens unseres Landes aus. Gerade in der spartenübergreifenden Zusammenarbeit liege ein großes Potenzial, das immer neue Blickwinkel öffnet.
 
Gebündelt wird die Arbeit des Landeskulturbeirats in jährlichen Vorschlagspaketen an die Oö. Landesregierung, ein Ideenpool aus kurz-, mittel- und langfristig zu verwirklichenden Projekten. "Ein überdurchschnittliches Echo und ein hoher Umsetzungsgrad zeichnen die Vorschläge des Landeskulturbeirats seit jeher aus. Gemeinsam ist es so möglich, kulturpolitische Wegmarkierungen zu setzen, die das Kulturland Oberösterreich unverwechselbar machen", betont Pühringer.

 

Die konstituierende Sitzung des Landeskulturbeirats wird in den kommenden Wochen stattfinden. Im Rahmen dieser Sitzung wählt der Landeskulturbeirat aus seiner Mitte auch den Vorsitzenden bzw. die Vorsitzende für die kommende Arbeitsperiode, sowie die Vorsitzenden der einzelnen Fachbeiräte.


Mitglieder und Ersatzmitglieder im Landeskulturbeirat 2005 - 2009

Mitglieder (in alphabetischer Reihenfolge):
Dr. Johann Berger, Evangelisches Bildungswerk
Brigitta Edler
Architekt DI Klaus Hagenauer, KUPF
Konsulent Fritz Hagendorf, Landesverband der Heimat- u. Trachtenvereinigungen
Iris Hanousek - Mader, Festival behinderter Menschen
Konsulent Hans Haslinger, Chorverband OÖ.
Walter Hofmann, Kulturzentrum HOF
Univ. Prof. MMag. art. Ursula Hübner, Kunstuniversität Linz
Eugenie Kain, Autorin
Prof. Dr. Peter Paul Kaspar, PEN Club
Architekt DI Günther Kleinhanns
Rektorin Dr. Ilse Kögler, Kath. theolog. Privatuniversität Linz
Mag. Martina Kornfehl, freisch. Bühnen- und Kostümbildnerin
Heidelinde Leutgöb, Leiterin des Theaters für junges Publikum am Landestheater
Margund Lössl, Galeristin
Anna Mitgutsch
Mag. Günther Mitter
Renate Moran
Konsulent Adolf Neulinger, Landesobmann des oö. Volksbildungswerkes
Dr. Helmut Obermayr, Landesdirektor ORF
Joachim Rathke, Schauspieler Landestheater Linz
Präs. a. D. HR Prof. Dr. Johannes Riedl
Gerda Ritschel, Verein der Freunde des Linzer Musiktheaters
Konsulentin Ilse Sablatnig, Kath. Bildungswerk
Univ. Prof. Dr. Roman Sandgruber, Universität Linz
Dr. Georg Spiegelfeld
Konsulentin Ursula Zirsch, oö. Goldhaubengruppen

 

Ersatzmitglieder (in alphabetischer Reihenfolge)
Dr. Sieglinde Baumgartner, Volkskundehaus Ried i. I.
Eva Bosch, Künstlerin, Oö. Kunstverein
DI Manfred Diessl
Joachim Eckl, Künstler
Vera Felbermayr, KUPF
Elisabeth Freundlinger
Mag. Josef Habringer, Referent für Kirchenmusik der Diözese Linz
DI Georg Hanreich
Konsulentin Brigitte Heilingbrunner, Oö. Forum Volkskultur
Renate Hinterkörner, Oö. Kunstverein
Franz Xaver Hofer, Autor
Mag. Klaus Huber, ORF OÖ.
Konsulent Hubert Igelsböck, Oö. Blasmusikverband
Rosa Martl, Autorin
Wilhelm Mason, Sänger, Landestheater Linz
Doris Miedl, Künstlerin
Mag. Thomas Phillip
Manfred Pilsz, Pädagoge für Medienerziehung
Mag. Alfred Pittertschatscher, ORF OÖ.
Mag. Markus Riebe, Landesschulrat für OÖ.
Franz Schiefermair
Architektin Mag. Helga Schremmer
Architekt DI Josef Schütz
Bernhard Seyringer
Isa Stein, Architektin und Künstlerin
Univ. Prof. Dr. Christa Sommer, Kunstuniversität Linz
Mag. Daniela Zeilinger

Dr. Elisabeth Mayr-Kern (+43 732) 77 20-154 91

KA-Präsidentin Margit Hauft vertritt Oberösterreich für weitere Periode im Stiftungsrat des ORF

(LK) Die oberösterreichische Landesregierung hat am, 14. November 2005, über Antrag von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer einstimmig beschlossen, die Präsidentin der Katholischen Aktion Oberösterreich und Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs Margit Hauft erneut in den Stiftungsrat des ORF zu entsenden. Margit Hauft wird damit, wie schon ab dem Herbst 2001, das Land Oberösterreich für eine weitere Funktionsperiode im ORF-Stiftungsrat vertreten.

 

"Oberösterreich hat damit eine profilierte Persönlichkeit erneut als Vertreterin in das höchste ORF-Gremium entsandt, da sie bisher sehr gute Arbeit geleistet und die oberösterreichischen Interessen nachhaltig vertreten hat. Margit Hauft hat vor allem in Fragen der Erwachsenenbildung und des Frauenengagements in Öffentlichkeit und Kirche in Oberösterreich und darüber hinaus einen ausgezeichneten Namen", betont Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer anlässlich der erneuten Berufung von Margit Hauft durch die Oö. Landesregierung.

 

Mag.ª Karin Speidl (+43 732) 77 20-114 07

Landeshauptmann Pühringer begrüßt Beschluss der EU-Kulturminister: Linz zur "Europäischen Kulturhauptstadt 2009" ernannt

(LK) Den einstimmigen Beschluss der EU-Kulturminister vom Montag, 14. November 2005, Linz zur Europäischen Kulturhauptstadt 2009 zu ernennen, begrüßt Oberösterreichs Landeskulturreferent Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer. "Damit können sich Linz und Oberösterreich in ganz Europa als innovative Kulturregion präsentieren", so Pühringer, der sich vom Kulturhauptstadtjahr 2009 auch nachhaltige künstlerische, touristische und wirtschaftliche Impulse für das Land erwartet.

 

Mit dem Landestheater, dem Brucknerhaus, den Landesmuseen, dem Stifterhaus als internationale Literaturplattform, Lentos, Landesgalerie, Offenem Kulturhaus, AEC, der Kunstuniversität und der Anton Bruckner Privatuniversität verfügen Oberösterreich und die Landeshauptstadt Linz über Kultureinrichtungen von internationalem Rang. Zahlreiche Kulturinitiativen wie das internationale Kinder- und Jugendtheaterfestival "Schäxpir", Musikschulen, Kunstprojekte und renommierte Künstlerinnen und Künstler tragen zur Profilierung als europäische Kulturregion wesentlich bei. Auch die Errichtung des neuen Musiktheaters werde einen zusätzlichen Impuls bringen, ist Pühringer überzeugt. Es soll in Verbindung mit den Musikschulen, der Bruckneruniversität und vielen privaten Initiativen die Bedeutung von Linz und Oberösterreich im Bereich der Musik und darstellenden Kunst bestätigen und festigen.

 

Auch der Brückenschlag zu den Nachbarn, wie bereits in der Kooperation im Rahmen des Stifterjahres mit Tschechien und Bayern praktiziert, werde im Programm für das Kulturhauptstadtjahr eine wichtige Rolle spielen, so Pühringer.

 

Mag.ª Karin Speidl (+43 732) 77 20-114 07

LH Pühringer überreichte Landesauszeichnungen

(LK) Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer überreichte am 14. November 2005 an verdiente Persönlichkeiten Landesauszeichnungen. An diesem Festakt, der in feierlichem Rahmen im Steinernen Saal des Linzer Landhauses stattfand, nahmen auch Superintendent a.D. Mag. Hansjörg Eichmeyer und Supterintendent-Stellvertreter Dr. Rössler teil.


Das "Goldene EHRENZEICHEN DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielt Leitender Oberstaatsanwalt a.D. Dr. Klaus BUCHMAYR, ehem. Leiter der Oberstaatsanwaltschaft Linz aus 4020 Linz


Das "Silberne EHRENZEICHEN DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielten:

  • Dkfm. Rudolf JUNGWIRTH, ehem. Geschäftsführer der Firma Löffler GesmbH in Ried im Innkreis, aus 4910 Ried im Innkreis
  • Mag. Karl KOPPENSTEINER, Mitglied des Vorstandes der BMW Pensionskasse Oberösterreich AG aus 4407 Steyr-Gleink


Das "Goldene VERDIENSTZEICHEN DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielten:

  • Johann AICHBERGER, ehem. Bürgermeister der Marktgemeinde Taiskirchen im Innkreis sowie ehem. Obmann des Freizeitverbandes Taiskirchen-Pram-Dorf aus 4753 Taiskirchen im Innkreis
  • Johann BOCK, ehem. Bürgermeister der Gemeinde Lichtenau im Mühlkreis aus 4170 Lichtenau im Mühlkreis
  • Ulrike EICHMEYER-SCHMID, Leiterin des Evangelischen Bildungswerkes Oberösterreich und Bildungsreferentin der Evangelischen Diözese OÖ. aus 4020 Linz
  • Ökonomierat Matthias ERTL, ehem. Bürgermeister der Marktgemeinde Kopfing im Innkreis sowie ehem. Bezirksobmann- und Landesobmann-Stellvertreter des Bäuerlichen Waldbesitzerverbandes Kopfing im Innkreis aus 4794 Kopfing im Innkreis
  • Kommerzialrat Emil ILK, Geschäftsführender Gesellschafter der Inn Crystal Glass GmbH und Geschäftsführer der Inn Crystal Vertriebs-GmbH Mattighofen aus Mattighofen
  • Friedo JÄGER, Beirat und Gesellschafter der Artweger GmbH & Co KG in Bad Ischl aus 4820 Bad Ischl
  • Mag. Dr. Eckhard OBERKLAMMER, Geschäftsführer der Sparda-Bank Linz reg.GenmbH. Mauthausen aus 4310 Mauthausen
  • Kommerzialrat Karl Ernst SCHNEIDER, Gesellschafter der Autohaus Schneider GmbH in Rohr im Kremstal sowie ehem. Innungsmeister der Landesinnung OÖ. der Kraftfahrzeugtechniker aus 4532 Rohr im Kremstal,


Das "Silberne VERDIENSTZEICHEN DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielten:

  • Ferdinand HANL, Direktor der BVA Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Landesstelle OÖ. Ried in der Riedmark aus 4312 Ried in der Riedmark
  • Alois LOHNINGER, Geschäftsführer der Lohninger GmbH in Vorchdorf sowie Obmann des Wirtschaftsbundes Vorchdorf aus 4655 Vorchdorf
  • Josef SEIRINGER, ehem. Obmann des bäuerlichen Gästeringes Innviertel/Hausruckviertel aus 4682 Geboltskirchen
  • Dr. Fritz STERNEDER, ehem. stellvertretender Direktor der Welser Heimstätte sowie ehem. Mitglied des Regionalbeirates der Sparkasse Wels aus 4600 Wels
  • Ing. Mag. Gottfried TIEFBRUNNER, ehem. Lektor der Evangelishen Pfarrgemeinde AB Linz-Süd und ehem. Mitglied des Presbyteriums aus 4020 Linz


 Die "VERDIENSTMEDAILLE DES LANDES OBERÖSTERREICH" erhielten

  • Konsulent Mag.pharm. Wolfgang BERNHAUER, ehem. langjähriger Obmann des Vereines "Heimatpflege" in Steyr aus 4400 Steyr
  • Hofrat Mag. Hermann HEISLER, Leiter der Wilheringer Theatergruppe aus 4073 Wilhering-Ufer
  • Rosa HÖLLER, Vorstandsmitglied des Arbeitskreises für Klein- und Flurdenkmalforschung aus 4801 Traunkirchen

Bernadette Roth (+43 732) 77 20-116 34

Elternvertreter tagten in Linz: Unterstützung und Begleitung für eine zeitgemäße Pädagogik

(LK) "Strategisches Controlling in der Pädagogik" war Thema der Jahreshauptversammlung des Landesverbandes der Elternvereine öffentlicher Pflichtschulen. FH-Prof. Dr. Albert Mayr und Dr. Johann Engleitner vom Pädagogischen Institut des Bundes sprachen über Kontrolle, Unterstützung, Feedback und Hilfe für eine zeitgemäße Pädagogik. 

 

Der Landesverband betreut 361 Mitgliedsvereine mit über 26.000 Mitgliedern.
Die Präsidentin des Landesverbandes der Elternvereine Sieglinde Guserl versteht die Aufgabe der Elternvereine als intensive Serviceleistungen für Eltern, Lehrer/innen und Kinder. In Konfliktsituationen wird vermittelt, und Elternanliegen werden an den Landesschulrat oder das Ministerium weiter geleitet. In allen Bezirken Oberösterreichs finden Informationsabenden für Elternvertretern, Lehrer/innen und Schulleiter/innen statt.
Landtagspräsidentin Angela Orthner bei der Eröffnung der Jahreshauptversammlung: "Für das Schuljahr 2005/06 werden in Oberösterreich zusätzlich 1.760 Nachmittagsbetreuungsplätze zur Verfügung gestellt. Wir wollen eine Schule bieten, die Kinder fördert und ihnen Entwicklungschancen bietet. Und eine Schule, die Eltern, Lehrer/innen und Schüler/innen verbindet." Sie hebt die Bedeutung von Elternvereinen besonders hervor, denn Schule gelingt nur in einem offenen Miteinander aller Partner. "Elternvertreter/innen wissen um die Bedeutung des Wortes Partizipation. Sie nehmen das demokratische Angebot der Mitsprache an und engagieren sich zum Wohle unsere Kinder!"

Mag.ª Christa Höllhumer (+43 732) 77 20-117 44

Aus der Sitzung der Oö. Landesregierung: TMG-Aufsichtsratsmitglieder nominiert

(LK) Seitens des Landes werden folgende Personen weiterhin für den Aufsichtsrat der Technologie- und Marketing GmbH nominiert: Landesrat Viktor Sigl, Mag. Walter Winetzhammer, Vizerektor o.Univ.-Prof. Dr.DDr. Friedrich Schneider, Rektor o.Univ.-Prof. Dr.phil. Rudolf G. Ardelt sowie Landeshauptmann-Stellvertreter Dipl.-Ing. Erich Haider. Dies beschloss die Oö. Landesregierung in ihrer Sitzung am 14. November 2005.

 

Die Aufrechterhaltung einer flächendeckenden und nachhaltigen Landbewirtschaftung durch bäuerliche Familienbetriebe und damit die Sicherung einer gepflegten Kulturlandschaft ist im Bundesland Oberösterreich bei einem Anteil von 44,88 Prozent bewirtschaftetem Grünland an der landwirtschaftlich genutzten Fläche nur über flächendeckende Grünlandförderung möglich. Die Oö. Landesregierung stimmte daher dem Oö. Grünlandsicherungsprogramm 2005 zu und stellte dafür 9,6 Millionen Euro zur Verfügung. Dies entspricht einer Förderung von 37 Euro pro ha förderfähiges Grünland für Dauer- und Streuobstwiesen sowie Kulturweiden. Oberösterreich ist damit das einzige Bundesland das die Bewirtschaftung von Grünland unterstützt und damit einen aktiven Beitrag gegen die Verwaldung leistet.

 

Zur Erhöhung der Nächtigungen, Ankünfte, Wertschöpfung und Ausflugstourismus, zur Steigerung des Images und des Bekanntheitsgrades der oö. Donauregion sowie zur Entwicklung und für den Verkauf neuer touristischer Angebote wurden aus dem Tourismusförderprogramm insgesamt 237.500 Euro freigegeben.

 

Für die Neuerrichtung von Rot-Kreuz-Stellen in den Gemeinden St. Florian, Bad Leonfelden, Scharnstein und Bad Goisern genehmigte das Land zusammen 462.528 Euro.


Bedarfszuweisungsmittel in Höhe von rund 5,1 Millionen Euro wurden für zahlreiche oö. Gemeinden genehmigt. Damit werden unter anderem der ordentliche Haushalt in 10 Kommunen ausgeglichen, Neu- und Umbauten an Pflichtschulen mitfinanziert, sowie sonstige kommunale Aufgaben getätigt.

 

Im Rahmen der Förderung von Umweltschutzmaßnahmen wurde für die Errichtung einer neuen Biomassefeuerungsanlage in Pettenbach ein einmaliger Beitrag in Höhe von 40.720 Euro bewilligt.

 

Aus dem Kulturtopf gelangten diesmal insgesamt 202.500 Euro zur Vergabe. Damit werden unter anderem die Restaurierung von Gemälden im Schloss Würting und im Zisterzienserstift Schlierbach sowie Renovierungsarbeiten in der Stiftskirche Garsten mitfinanziert.

Waltraud Eder (+43 732) 77 20-114 96

Termine der Beratungsstunden

 Jugendberatung und Jugendinformation

(LK) Infos, Tipps und Beratung für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, persönlich und kostenlos.

 

Jugendservice des Landes Oberösterreich:

 

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 17 99: Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at, www.jugendservice.at
  • Jugendservice Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. (+43 7942) 725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservice Gmunden, Kirchengasse 18, 4810 Gmunden, Tel. (+43 7612) 17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugendservice Kirchdorf an der Krems, Kirchengasse 6, 4560 Kirchdorf, Tel. (+43 7582) 604 16, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-kirchdorf@ooe.gv.at
  • Jugendservice Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. (+ 43 7262) 581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Tummelplatzstraße 9, 4780 Schärding, Tel. (+43 7712) 357 07, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. (+43 7248) 644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.

 

Familienberatung

(LK) Familienberatung durch Arzt, Jurist und Sozialarbeiter am Donnerstag, 17. November 2005, in den Familienberatungsstellen des Landes Oberösterreich bei den Bezirkshauptmannschaften Gmunden, Tel. (+43 7612) 792-345 von 17:00 bis 19:00 Uhr und Steyr, Tel. (+43 7252) 523 61-82 von 18:00 bis 20:00 Uhr.

 

Familienberatung für den Bezirk Wels-Land

(LK) Familienberatungen durch einen Juristen und eine Psychologin für den Bezirk Wels-Land erfolgen nach telefonischer Vereinbarung. Anmeldungen werden während der Amtsstunden unter der Telefonnummer (+43 7242) 618-452 entgegen genommen: Montag und Donnerstag von 07:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 17:00 Uhr, Dienstag von 07:00 bis 17:00 Uhr, Mittwoch von 07:00 bis 13:00 Uhr und Freitag von 07:00 bis 12:30 Uhr.

 

Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen

(LK) Sprech- und Beratungsstunden für Alkoholkranke und deren Angehörige finden am Donnerstag, 17. November 2005, in der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung, Peuerbachstraße 26, von 14:00 bis 18:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Perg, Dirnbergerstraße 11, von 08:30 bis 12:30 Uhr, in der in der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck, Außenstelle Mondsee, Krankenhausstraße 8, von 09:00 bis 12:00 Uhr; in der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck, Außenstelle Jungmairgasse 1, von 08:00 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Linz-Land, Kärntnerstraße 16, von 08:30 bis 12:30 Uhr; in der Bezirkshauptmannschaft Linz-Land, Außenstelle Enns, Dr. Karl Rennerstraße 31, von 14:00 bis 18:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Kirchdorf an der Krems, Garnisonstraße 1, von 08:00 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, Esplanade 10, von 08:00 bis 12:00 Uhr, sowie in der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, Außenstelle Bad Ischl, Bahnhofstraße 10, von 14:00 bis 17:00 Uhr, statt.

 

Weiters findet ab 19:00 Uhr eine therapeutische Zusammenkunft der Selbsthilfegruppen für Alkoholkranke und deren Angehörige im Landeskrankenhaus Bad Ischl, Schulungsraum Parterre, statt.
 

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 15. November 2005

Landeshauptmann-Stellvertreter Dipl.-Ing. Erich Haider


zum Thema

"Neue Ära für die Linzer Lokalbahn: Direktes und bequemes Umsteigen am Hauptbahnhof"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • KommR Dipl.-Ing. Jochen Döderlein, Direktor der Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft
  • Obersenatsrat FH-Prof. Univ.-Doz. Dr. Friedrich Klug, Generaldirektor der Linzer Lokalbahn AG

Rückfragen-Kontakt:

Dr. Hendrik Schanovsky   (+43 732) 77 20-140 57

Einbindung der LILO in den Linzer Hauptbahnhof

 

Das Verkehrsressort des Landes finanziert diese Einbindung mit einem Anteil in der Höhe von 6,42 Millionen Euro

Die Finanzierungsvereinbarung für das Nahverkehrsgleis und die Schnittstellenkosten wurde am 16. 12. 2004 im Landtag beschlossen. Die Gesamtkosten betragen rd. 27 Mio. Euro. Das Verkehrsressort des Landes finanziert einen Anteil in der Höhe von von 6,42 Millionen Euro.

 

Im Zuge der Neugestaltung des Linzer Hauptbahnhofes und der Errichtung der Nahverkehrsdrehscheibe Hauptbahnhof wird am Freitag, dem 18. November, die Einbindung der Linzer Lokalbahn AG eröffnet.

 

Verkehrsreferent Dipl.-Ing. Erich Haider:
"Die Einbindung der Linzer Lokalbahn in den Hauptbahnhof ist Bestandteil des Konzepts, die regionalen und lokalen öffentlichen Verkehrsmittel - auf der Schiene und auf der Straße - beim Linzer Hauptbahnhof zusammenzuführen.

 

Damit wird auch den LILO-Fahrgästen ein direkter, rascher und behindertengerechter Umstieg auf andere öffentliche Verkehrsmittel ermöglicht. Die LILO weist die größten Beförderungspotenziale aller Regionalbahnen im Großraum Linz auf. Die Modernisierung der LILO ist daher eine ganz wichtige Aufgabe im Rahmen des Attraktivierungsprogrammes für den öffentlichen Verkehr im oberösterreichischen Zentralraum."


Generaldirektor FH-Prof. Dr. Friedrich Klug:
"Ich freue mich, dass nach vielen Verhandlungsrunden, die ein gutes Jahr dauerten, nunmehr die vertraglichen Voraussetzungen für die Einbindung der LILO in den Linzer Hauptbahnhof vorliegen. Am 11. November wurde der Verkehrsdienstevertrag mit dem Verkehrsunternehmen Stern & Hafferl unterfertigt, sodass heute der Infrastrukturverknüpfungsvertrag mit den ÖBB unterzeichnet werden kann.

 

Nach mehr als 93 Jahren ist die seit 1912 geplante Einbindung der LILO in den Hauptbahnhof Wirklichkeit geworden und somit schließt sich der Zeithorizont vom 21.3.1912 bis zum 18.11.2005. Mit der Einbindung wird eine überaus sinnvolle Verknüpfung von Nah- und Fernverkehr, Bussen und Straßenbahn hergestellt und eine Voraussetzung für die Weiterführung der LILO in die Region geschaffen, die mit den modernen Zweisystem-Triebfahrzeugen optimal gegeben ist.
 
Die LILO kann daher hoffnungsfroh in die Zukunft blicken und erwartet durch die qualitative Verbesserung es ÖPNV Frequenzzuwächse, welche die Spitzenfrequenzen in den Nachkriegsjahren noch übertreffen werden."

 

KommR Direktor Dipl.-Ing. Jochen Döderlein:
"Es freut mich, dass es nunmehr gelungen ist, das Provisorium durch die Einbindung in den Hauptbahnhof zu beenden. Bereits beim Bau durch Stern & Hafferl 1912 und in der 93-jährigen Geschichte der Lokalbahn hat es immer wieder Projekte für die Endstation gegeben, aber die nunmehrige Einbindung ist mit Abstand die beste Lösung. Als Fachgruppenvorsteher der Schienenbahnen habe ich mich immer bemüht die Schranken zwischen den Unternehmen abzubauen und Verbesserungen für die Allgemeinheit anzustreben.

 

So wird sich für die Fahrgäste die Umsteigesituation und die Qualität wesentlich verbessern. Für die Mitarbeiter ergibt sich durch die Ausbildung eine zusätzliche Absicherung der Arbeitsplätze. Der Individualverkehr bekommt die Alternative, um auf die Entwicklung der Treibstoffpreise reagieren zu können, dem täglichen Stau zu entkommen und die Umwelt zu schonen.

 

Die Einbindung in den Hauptbahnhof bringt uns die Verpflichtung, mit den  ÖBB und der LILO engstens zusammenzuarbeiten, um gemeinsam mit dem Land den öffentlichen Nahverkehr für den westlichen Zentralraum Oberösterreichs zu planen und zu verbessern."


Die LILO hat die größten Beförderungspotenziale aller Regionalbahnen im Großraum Linz

 

Die Linzer Lokalbahn LILO weist die größten Beförderungspotenziale aller Regionalbahnen im Großraum Linz auf. LH-Stv. Erich Haider: "Die Modernisierung der LILO ist daher eine ganz wichtige Aufgabe im Rahmen des Attraktivierungsprogrammes für den öffentlichen Verkehr im oberösterreichischen Zentralraum."

 

Im Jahr 2004 wurden insgesamt 1.633.739 Fahrgäste befördert


Modernisierung der Linzer Lokalbahn wird fortgesetzt:
Zwischen 2005 bis 2009 werden insgesamt 25 Millionen Euro investiert

 

Im Rahmen des "6. Mittelfristigen Investitionsprogramms" wird die erste Etappe der Generalsanierung der LILO abgewickelt werden. Bei der LILO werden in den Jahren 2005 bis 2009 insgesamt 25 Millionen Euro investiert, die je zur Hälfte von Land und Bund aufgebracht werden.

 

Generalsanierung des Abschnitts Leonding-Eferding

Eine Studie von "Röhr und Basler+Partner" hat klar aufgezeigt, dass die bestehende Infrastruktur nicht den Ansprüchen an einen zeitgemäßen Schienenverkehr entspricht, die vorhandenen Fahrgastpotenziale daher nicht ausgeschöpft werden können und auch das im Schienenverkehrskonzept des Landes vorgesehene Taktmodell nicht fahrbar ist. Dadurch kann auch die Erneuerung des Fuhrparks und die Einbindung der LILO in den Linzer Hauptbahnhof in ihrer Bedeutung nicht voll zur Geltung kommen.

 

Im Zeitraum 2005 bis 2009  soll die Generalsanierung des Abschnitts Leonding bis Eferding vorgenommen werden. In dieser Sanierungsphase geht es um die Beseitigung der Langsamfahrstellen durch die Auflassung bzw. technische Sicherung von Eisenbahnkreuzungen und die Streckensanierung, um die Verbesserung der Stromversorgung und Einführung eines Zugleitsystems, diverse Brückensanierungen sowie die Erneuerung der Kreuzungsstellen.

 

Wegen der Generalsanierung wurde mit dem Bund vereinbart, dass pro Jahr je 400.000 Euro mehr zur Verfügung stehen als bisher.

 

Dadurch erhöht sich der bisher für die Investitionen in die LILO vorgesehene Betrag von durchschnittlich 4,2 Mio. Euro auf 5,0 Mio. Euro pro Jahr. Es ergibt sich insgesamt ein Beitrag von 25 Mio. Euro für die Jahre 2005 bis 2009.


Sanierung der Eisenbahnkreuzungen

Im Investitionsprogramm 2005-2009 wird an folgenden Eisenbahnkreuzungen ein technischer Kreuzungsschutz (Lichtsignalanlage) vorgenommen:

 

Bahn-km 5,726     Dürrweg-Ortschaftsweg "Dürrweg"
Bahn-km 8,720     Thurnhartinger Gemeinde Str.
Bahn-km 10,865   Thürnauer Gemeindestraße
Bahn-km 15,494   Hartheimer-Schloss Gemeinde Str.
Bahn-km 16,489   Ortschaftsweg "Schulstraße"
Bahn-km 21,105   Ortschaftsweg-Schottergrubenzufahrt Fa. Klapfenböck + Fa.   Arthofer
Bahn-km 21,370   Raffeldinger Landesstraße L 1220
Bahn-km 23,390   Ortschaftsweg-Weiche 1 Hörsdorf


Das Ziel ist, eine durchgängige Mindestgeschwindigkeit von 60 km/h zu erreichen. Daher werden auch alle anderen Eisenbahnkreuzungen überprüft.

 

Es ist beabsichtigt, vor allem Kreuzungen mit Privatwegen aufzulassen oder jeweils einige Kreuzungen auf eine zusammenzulegen. Das setzt aber Verhandlungen mit den Grundeigentümern voraus.


Der neue Verkehrsdienstevertrag

Der neue Verkehrsdienstevertrag zur Sicherstellung des Betriebes auf der LILO wurde am 10. November 2005 vom Landtag beschlossen.

 

Es geht hier um einen Betrag von 383.000 Euro für das Jahr 2005 (April bis Dezember). Ab 2006 wird mit Kosten für das Land in der Höhe von rd. 680.000 Euro gerechnet.

 

Die besondere Neuheit und die Verbesserung an diesem Vertrag ist, dass es sich um einen sogenannten "Bruttovertrag" handelt. Es sind alle Kosten (Betriebskosten, Einbindung in Linz, Einbindung in Eferding, IBE auf der Strecke) und Erlöse inkludiert.


Modernisierung der Fahrzeuge:
Die Investitionen des Verkehrsressorts in die Wagenflotte betragen insgesamt 27 Mio. Euro

Zur Zeit wird die Finanzierung für die 2. Tranche des Fahrzeugbeschaffungsprogrammes verhandelt. Die Gesamtsumme des Beitrages seitens des Verkehrsressorts des Landes beträgt 18 Mio. Euro.

 

Verkehrsreferent LH-Stv. Dipl.-Ing. Erich Haider: "Das Verkehrsressort des Landes OÖ. hat bereits in das erste Fahrzeugbeschaffungsprogramm mit Zweisystem-Triebfahrzeugen knapp 9,3 Millionen Euro investiert."

 

Beide Fahrzeugbeschaffungsprogramme haben eine Höhe von rd. 35,5 Mio. Euro. - Die Investitionen des Verkehrsressorts in die Wagenflotte betragen insgesamt rd. 27 Mio. Euro.


"Wir wollen, dass die LILO attraktiver, schneller und damit kundenfreundlicher wird. Verbesserungen bei der Beförderungsqualität, beim Fahrtenangebot, bei der Fahrgeschwindigkeit und beim Erscheinungsbild sollen - insbesondere für Berufspendler - ein Argument sein, vom Auto auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen", betont Verkehrsreferent Dipl.-Ing. Erich Haider.

 


Bei eventuellen Rückfragen wenden Sie sich bitte an Dr. Hendrik Schanovsky, Tel.: (+43 732) 77 20-140 54.

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Pressekonferenz am 15. November 2005

Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl, Ing. Mag. Gerhard Wendelin Geschäftsführer EREMA Engineering Recycling Maschinen und Anlagen GmbH und Ing. Heinz Schulze Geschäftsführer PPI Plastic Products Innovation GmbH & CO KG


zum Thema

Kunststoff-Cluster: Kooperation bringt Spitzen-Erfolge!

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Weitere Gesprächsteilnehmer:

DI (FH) Werner Pamminger MBA, Cluster-Manager KC

Rückfragen-Kontakt:

 Gerhard Rumetshofer (+43 732) 77 20-151 02 
 TMG: Mag. Harald Hochgatterer (+43 732) 798 10-50 62

Landesrat Viktor Sigl:
Kunststoff: Hightech-Branche mit Zukunft!
Mit der EU-Osterweiterung hat sich vieles verändert. Österreich ist vom Rand Europas ins Zentrum eines noch größeren Wirtschaftsraumes gerückt. Das bringt Chancen, aber auch Risiken. Vor allem eine mögliche Abwanderung von Produktionsbetrieben in den "billigeren Osten". Darum müssen wir uns ganz klar auf unsere Stärken konzentrieren und diese weiter ausbauen. Und Österreich - insbesondere Oberösterreich - hat eine ganz besondere Stärke: Die Kunststoff-Branche. Mit einem prognostizierten Wachstum von weltweit 60 Prozent bis ins Jahr 2010 ist Kunststoff der Werkstoff von Morgen. In Summe also eine Hightech-Branche mit Zukunft.

 

Oberösterreich ist Spitzenreiter
Oberösterreichs Position innerhalb Österreichs ist herausragend: Mehr als ein Drittel der gesamten Kunststoff-Wertschöpfung kommt aus unserem Land. Das rührt nicht zuletzt daher, dass die gesamte Wertschöpfungskette von Rohstofferzeugung, über Maschinen- und Werk-zeugbau bis hin zur Verarbeitung hier vertreten ist.

Eine Oberösterreichkarte mit einem Branchenverzeichnis des Netzwerkes des Kunststoff-Clusters

 

Erfreulich ist, dass auch im Hochtechnologie-Bereich Oberösterreich die Nase vorn hat. Nicht grundlos: Eine hervorragende Infrastruktur, hochqualitative Lieferanten, ausgezeichnete Mitarbeiter/innen, eine gute Ausbildungsstruktur und hochrangige F&E-Einrichtungen zeichnen den Standort aus. Gerade Forschung und Entwicklung sind die Innovationsmotoren schlecht hin. Nicht zufällig  hat auch das Themenfeld F&E im Strategischen Programm "Innovatives 2010" ei-nen ganz besonderen Stellenwert: Rund 300 Millionen Euro werden in den nächsten fünf Jahren investiert, um Oberösterreich zu einer der innovativsten Regionen Europas zu machen. Gerade die Forschungs-Aktivitäten im Leichtbau werden für den Unternehmens-Sektor interessant sein.

 

Größtes kunststoffspezifisches Netzwerk Europas
Mit über 370 Partner-Unternehmen ist der Kunststoff-Cluster das größte branchenübergreifende Kunststoff-Netzwerk Europas. Unter dem Motto "leistungs-, aber nicht gewinnorientiert" wurde in den letzten Jahren viel für die Unternehmen der Branche getan. Im Mittelpunkt stehen die Klein- und Mittelbetriebe, aber auch die Großen profitieren von den Dienstleistungen und von der Zusammenarbeit im Netzwerk. Seit seinem Start im April 1999 hat der KC einen wahren Innovations-turbo ausgelöst: 68 Kooperationsprojekte mit mehr als 270 Unternehmen stellen das Kernstück dar. Aber auch im Bereich Qualifizierung hat der KC eine gute Bilanz vorzuweisen: 88 Veranstaltungen mit 420 Referenten und 5.169 Teilnehmern konnten realisiert werden. Mit der Ausweitung der Cluster-Aktivitäten auf Niederösterreich Anfang des Jahres wurde ein weiterer, wichtiger Schritt für die Branche gesetzt.
"Der KC vernetzt Unternehmen und Forschungs- und Bildungseinrichtungen wirkungsvoll. Das bringt klare Vorteile für unsere Betriebe. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Darum setzen wir auch weiterhin auf die Cluster-Arbeit!", unterstreicht Landesrat Viktor Sigl.

 

Was die Zusammenarbeit im KC bewirkt, zeigen folgende Projekt-Ergebnisse:

Ing. Mag. Gerhard Wendelin:
Vom PET-Abfall zur PET-Folie

Die Verwendung von PET-Flaschen schafft "post-consumer"-Abfall, der mengenmäßig stark im Steigen begriffen ist. Diesen "Rohstoff" durch stoffliches Recycling für hochwertige Anwendungen zu nutzen stand im Mittelpunkt dieses Innovations-Projekts. Durch eine bis dato weltweit einzigartige Kombination von Anlagenteilen einer Glättwerkanlage von SML Maschinengesellschaft mbH und einer Recycling-Anlage von Erema können thermoformbare Folien direkt in einem Arbeitsschritt aus PET-Abfällen erzeugt werden.

 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen
Das wesentlichste Ergebnis des Projekts war die Produktion einer optisch entsprechenden Flachfolie aus PET post consumer flakes. Durch die Kombination von Teilen einer Foliennachfolge direkt mit dem Vacurema Extrusionssystem wurden die Technologieschritte Kristallisieren, Vortrocknen und Granulieren, aber auch logistischer Aufwand eingespart.

 

Mit nur einem Aufschmelzvorgang lassen sich nun aus einem vergleichsweise günstigen Rohstoff hochwertige Halbzeuge (Tiefziehfolie, Eierverpackungen, Salatverpackungen, usw.) herstellen. Die im Rahmen des Projekts entwickelte Technologie reduziert die Produktionskosten einer Flachfolie um etwa 37 Prozent.

 

Die hervorragende Qualität der Folie z.B. hinsichtlich Reinheit wurde u.a. durch die US-FDA-Zertifizierung - die Zulassung für den Direktkontakt mit Lebensmitteln - bestätigt. Sowohl großflächige Tiefziehteile, als auch kleine Teile mit großer Tiefziehhöhe können reproduzierbar gut hergestellt werden.

 

Erfolgreich am Markt
Seit dem Ende des Projekts im Jahr 2002 konnten bereits 15 Anlagen mit einem Gesamtauftragswert von etwa 20 Millionen Euro verkauft werden.

 

Informationen zu den beteiligten Unternehmen
Hervorgegangen aus einem Geschäftszweig der Lenzing AG, spezialisierte sich die SML Maschinengesellschaft mbH in den letzten zehn Jahren auf die Herstellung von Extrusionsanlagen für Folien, Platten, Laminate und Filamente. Heute hat SML 170 Mitarbeiter und erwartet, dass der für 2005 prognostizierte Umsatz von 45 Millionen Euro aufgrund des starken Auftragseinganges deutlich überschritten wird.

 

EREMA baut seit seiner Gründung im Jahr 1983 Kunststoffrecyclinganlagen. Seither hat das Unternehmen - mit Hauptsitz in Ansfelden - die Position des weltweit führenden Anbieters von Kunststoffrecyclinganlagen und Komponenten erarbeitet. Rund 250 Mitarbeiter/innen produzieren pro Jahr etwa 200 komplette Recyclinganlagen nach neuestem Stand der Technik für Kunden aus aller Welt. Der konsolidierte Umsatz der EREMA-Gruppe stieg im vergangenen Jahr um rund 15 Prozent auf erstmals über 70 Millionen Euro.

 

"Mit diesem Projekt konnte eine faszinierende Idee verwirklicht werden. Die Müllberge werden kleiner, was auch nachhaltig und global den Umweltschutz unterstützt. Ohne den KC wäre eine Kooperation wohl nicht zustande gekommen. Das Cluster-Team garantierte ein professionelles Projektmanagement und kümmerte sich auch noch um die Landesförderung. So konnten wir in sehr kurzer Zeit zu einem hervorragenden Ergebnis kommen", erklärt Gerhard Wendelin die Rolle des KC.

 

Ing. Heinz Schulze:
Naturfaserverstärkte Kunststoffe:
Motor für die Wettbewerbsfähigkeit

Teure Rohstoffe und Konkurrenzprodukte aus Niedriglohnländern ergeben auch im Bereich der Freizeitmöbel einen immer höher werdenden Preisdruck. Als Lösung bieten sich einerseits eine Reduktion der Kostenstruktur, andererseits die Entwicklung hochwertigerer Produkte an.  Im Rahmen eines KC-Projekts hat das Ebenseer Unternehmen PPI Plastic Products Innovation GmbH & Co Kg gemeinsam mit dem Werkzeugbauer Haidlmair GesmbH  und der Upper Austrian Research GmbH einen Naturfaserwerkstoff aus Polypropylen mit 50 Prozent Holzfaseranteil entwickelt. Neben einer erhöhten Akzeptanz der Produkte am Markt trägt die Verwendung solcher - im Spritzgießverfahren verarbeitbarer - Werkstoffe auch dem Gedanken der Nachhaltigkeit Rechnung.

 

Ein Erfolg versprechendes Ergebnis
Mit ansprechenderer Optik als herkömmliches Polypropylen und umweltfreundlicher Energiebilanz blickt dieses Kunststoffcomposit einer erfolgreichen Zukunft entgegen. PPI ist es gelungen, eine qualitativ hochwertige Möbelvariante auf Aluminium/Kunststoff- Basis zu realisieren, die einerseits eine holzähnliche Optik hat, andererseits pflegeleicht und witterungsbeständig ist. Ab der Gartensaison 2006 wird das Naturfasercompound erstmals für ein Klappstuhlset inklusive optisch abgestimmtem Tisch unter dem Seriennamen "Compatec" zum Einsatz kommen. Im Gegensatz zur derzeit europaweit üblichen Vorgangsweise, derartige Produkte aus Fernost zu importieren, ist es PPI gelungen, die eigene Produktpalette  in Richtung exklusiver Garten- und Freizeitmöbel mit Wertschöpfung aus Ebensee auszubauen. Weitere Projekte auf Basis von naturfaserverstärkten Kunststoffen sollen nicht nur für den Gartenmöbelbereich, sondern auch für den Automotive- und Industriebereich folgen.
Für das Unternehmen Haidlmair stellt das Know-how in der Erzeugung entsprechender Werkzeugsysteme für naturfaserverstärkte Kunststoffe einen erheblichen Wettbewerbsvorteil dar. Vor allem dahingehend, als dass diese Art Werkstoff in Zukunft mit Sicherheit an Bedeutung gewinnen wird.
Das Transfercenter für Kunststofftechnik (TCKT) der Upper Austrian Research konnte vor allem im Bereich der Materialentwicklung und Verarbeitungstechnologie gute Erfahrungen sammeln. Das ist insbesondere für einen weiteren Kompetenzaufbau des TCKT von großer Bedeutung.

 

Informationen zu den beteiligten Unternehmen
Das Unternehmen PPI Plastic Products Innovation GmbH & Co KG aus Ebensee ist Entwickler und Produzent von großvolumigen Kunststoffteilen, vorwiegend Freizeitmöbel und Transportbehälter, weiters auch Lohnfertiger für Automotive- und andere Industriekunden.
PPI verarbeitet im Jahr ca. 11.000 Tonnen Kunststoffe im Spritzgussverfahren. 2004 konnte PPI mit 240 Mitarbeitern einen Umsatz von 36,8 Millionen Euro vorweisen.

 

Die Firma Haidlmair GesmbH Werkzeugbau in Nußbach, ein Unternehmen der Haidlmair Gruppe, ist Hersteller von Spritzgieß- und Druckgusswerkzeugen. Die Produktpalette reicht von Flaschenkästen, Transportbehältern über technische Funktionsbauteile für die Automobilindustrie bis zu Druckgussteilen für Mobilfunkgeräte sowie Pumpengehäuse und Sicherheitsbauteile im Fahrzeugbereich. Mit 152 Mitarbeitern erwirtschaftet das Unternehmen einen Umsatz von etwa 12 Millionen Euro.

 

Das Transfercenter für Kunststofftechnik (TCKT) der Upper Austrian Research GmbH ist seit 2001 operativ tätig und hat als Hauptaufgabe die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung, primär für die oö. Kunststoffindustrie. Das TCKT beschäftigt sich bereits seit mehr als 2 Jahren mit der Formulierung von Naturfaser-Kunststoff-Verbunden für die Extrusion und mit der Entwicklung optimierter Werkzeuge und Verarbeitungsprozesse. Im TCKT sind derzeit 17 Mitarbeiter/innen beschäftigt.

 

"Durch die Mitwirkung an diesem Projekt konnten wir unsere Position im Wettbewerb deutlich verbessern. Ein hochwertiger Werkstoff, für den auch der Konsument mehr zu zahlen bereit ist, ist eine sicherlich zufrieden stellende Bilanz. Mit Hilfe des Kunststoff-Clusters war es uns möglich, in relativ kurzer Zeit und durch Einbindung einer F&E-Einrichtung ein richtungsweisendes  Ergebnis für PPI zu erzielen", freut sich Heinz Schulze über den Erfolg des Projekts.

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Pressekonferenz am 15. November 2005

Landesrat Rudi Anschober und Jakob Leitner, Spar Marchtrenk 


zum Thema

"Dieselpartikelfilter-Förderaktion: Eine erste Zwischenbilanz nach fünf Monaten - Spar rüstet Flotte um"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:

Kurt Haider, Abteilung Umwelt- und Anlagentechnik

Rückfragen-Kontakt:

Mag.ª Sandra Haidinger  (+43 732) 77 20-120 83

Vorthema:
Letzte Chance für österreichische Stromlösung

Laut Medienberichten ist es am Montag Abend nicht zur geplanten Zustimmung des Verbund-Aufsichtsrates zum Kauf der Großkundenfirma APC gekommen. Bei einem derartigen Rückkauf wäre das Ende der österreichischen Stromlösung endgültig eingetreten, da dieser Verkauf ein Kernpunkt der Forderungen der EU zu einer Zustimmung zur ÖSL war. Drei Jahre nach der Vertragsunterzeichnung (8. November 2002) unter Anwesenheit des Energieministers ist damit eine letzte Chance für eine vernünftige Stromlösung vorhanden. Energieminister Bartenstein muss diese Chance nützen und drei Jahre Unsicherheit und Unklarheit für die Energiewirtschaft endlich beenden und seiner Eigentümerverantwortung beim Verbund gerecht werden. Als Affront bezeichnet Anschober die jüngste "Antwort" der Bundesregierung auf eine einstimmige Resolution des Oö. Landtages, in der dieser an Bartenstein zur Nützung seiner Eigentümerverantwortung zur Durchsetzung der ÖSL appelliert. Kein einziger Satz wird zum Stand der Verhandlungen und zu den weiteren Schritt der Regierung verloren. Ein massiver Akt der Missachtung des Landtages.

 

Erste Zwischenbilanz der Dieselpartikelfilter-Förderaktion bringt erfreuliches Ergebnis - insgesamt über Tausend Nachrüstungen - 861 Förderungen

Als eine von 30 Maßnahmen des umfangreichen Anti-Feinstaub-Pakets, das auf Initiative von Landesrat Rudi Anschober im Mai 2005 von der Oö. Landesregierung beschlossen wurde, fördert Oberösterreich, neben Salzburg und der Steiermark, seit 1. Juni 2005 die Nachrüstung von Dieselpartikelfilter mit 300 Euro. Diese Nachrüstförderung ist eine Ergänzung der Förderung von Dieselpartikelfilter bei Neuwägen durch den Bund und soll dazu beitragen die Feinstaubbelastung in Ballungsräumen zu minimieren: Etwa 40% des emittierten Dieselrußes können je PKW dadurch der Umwelt erspart werden.

 

Erste Zwischenbilanz: Aktion ist erfolgreich angelaufen

Nach gut fünf Monaten zieht Umweltlandesrat Rudi Anschober eine erste Zwischenbilanz: "Allen Unkenrufen zum Beginn der Aktion zum Trotz läuft die Aktion sehr erfolgreich und wird von den Diesel-PKW Fahrer/innen sehr gut angenommen. Insgesamt 861 PKWs wurden bis dato nachgerüstet", freut sich Anschober.
"Dies ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil der einzelne Fahrzeugbesitzer ja keinerlei persönlichen Vorteil durch die Umrüstung lukriert sondern seinen Teil zur Bekämpfung der Feinstaubproblematik beiträgt", so der Landesrat erfreut.
 
 

Zahlen, Daten und Fakten zur Förderaktion

 

1. Filteranträge pro Monat seit Start der Aktion

 

Juni

54

Juli

248

August

197

September

137

Oktober

131

November

94

Gesamtzwischenbilanz

861

 

"Wir planen ab sofort gezielt auch neue Schwerpunkte in der Bewerbung der Aktion zu setzen, um auch verstärkt Unternehmen und BetreiberInnen von Fahrzeugflotten für die Umrüstung zu begeistern und um die Umrüstmenge wieder zu steigern", betont Anschober.

 

 

2. Filteranträge pro Bezirk

 

Anzahl von Bezirk

Bezirk

Summe

FR

19

BR

34

EF

11

GM

53

GR

15

KI

14

L-

381

LL

115

PE

20

RI

20

RO

23

SD

4

SE

14

SR

16

UU

33

VB

56

WE

20

WL

13

Gesamtzwischenbilanz

861

 

"Naturgemäß sitzen in Linz die meisten Umrüster/innen da die Stadt Linz die Aktion mit 100 Euro zusätzlich unterstützt - was ich sehr begrüße .Ein Danke an die Stadt Linz für die Kooperation bei dieser Aktion- Dies ist auch deshalb so wichtig, weil wir  gerade in den Ballungsräumen erhebliche Feinstaubprobleme haben", so Anschober.


 

3. Ausgelöstes Invest- und Fördervolumen

Summe von Umrüstkosten

Summe

Summe

604.754

(brutto)

503.962

 

(netto)

Förderung

258.300

 

Durchschn. Förderung

43%

(brutto)

51%

(netto)

 

Mit der Förderung konnte ein Investitionsvolumen von über 600.000 Euro ausgelöst werden.

 

 

 

4. Filter pro Fabrikat

 

Fahrzeugfabrikat

Summe

Alfa

1

Audi

116

BMW

2

Chrysler

15

CITROEN

1

Fiat

1

FORD

73

Hyundai

3

JAGUAR

5

Jeep

1

KIA

7

Mazda

9

MERCEDES

128

Mitsubishi

3

Nissan

7

Opel

35

Peugeot

3

Renault

4

Seat

19

Skoda

80

Suzuki

2

Toyota

2

VOLVO

33

VW

311

Gesamtzwischenbilanz

861

 

Die Reihung nach Marken führt VW mit 36% vor Mercedes mit 15 % und Audi mit 13% an.

 

"Zu Beginn der Aktion wurde medial kritisiert, dass zu wenige Fahrzeuge umgerüstet werden können. Wenn heute Dieselautos von 24 (!) Marken umgerüstet wurden, so zeigt dies eindeutig wie schnell sich der Markt auf die Aktion eingestellt hat und ich möchte mich auch persönlich für die Kooperation der beteiligten Innungen der Wirtschaftskammer, bei den oö. Werkstätten und beim Fahrzeughandel bedanken", so Anschober.

 

"Dass die neue Förderaktion unbürokratisch und schnell abgewickelt werden kann verdanken wir flexiblen, kreativen Mitarbeiter/innen. Dass dies auch von Seite der Wirtschaft honoriert wird, zeigt etwa die Rückmeldung der Pappas-Gruppe, die wörtlich mitteilt "...dass wir mit Abwicklung der Sonderförderungsaktion und mit dem Service der Förderungsstelle des Landes sehr zufrieden sind.......", ist Anschober zufrieden.

 


5. Umrüster/innen - Wer hat bisher die Förderung in Anspruch genommen?

Summe

120

Betriebe

14%

19

Vereine

2%

722

Private

84%

861

100%

 

"Hauptzielgruppe der Förderaktion waren - auch in der Kommunikation - bisher hauptsächlich Privatpersonen. Gefördert wurden aber auch Vereine und Unternehmen. Ab heute werden wir noch gezielter als bisher an Unternehmen und Betreiber/innen von Flotten herantreten und versuchen, sie für die Umrüstaktion zu begeistern!", so Anschober.
Bisher haben der ÖAMTC (bisher 17 PKW), das Land Oberösterreich (dessen rund 220 PKW in der Statistik nicht enthalten sind) selbst, die Energiewerkstatt aus Munderfing (fünf PKW) und die Ferngas (fünf PKW) die Aktion unterstützt und Personenkraftwägen umgerüstet.

 

Mit SPAR setzt ein weiteres Unternehmen Akzente. SPAR wird in den kommenden Monaten 60 Autos mit Dieselpartikelfiltern nachrüsten und so seine Vorreiterrolle am Gebiet nachhaltiger Versorgung und seiner Verantwortung als innovatives Unternehmen gerecht.

 

 

Förderaktion wird bis Ende 2006 fortgesetzt

Die Förderaktion war zunächst bis 31. Mai 2006 befristet. Nach der nun erfolgten Evaluierung ist klar, dass es sich um eine sinnvolle Förderung handelt, die gut angenommen wird und wesentliche Effekte hat.
Aufgrund des Erfolgs der Nachrüstungsaktion wird Umwelt-Landesrat Rudi Anschober die Förderaktion auch im gesamten kommenden Jahr in Oberösterreich fortsetzen, um weitere hunderte KFZ-Besitzer/innen zu einer Nachrüstung zu motivieren.

 

Direktor Jakob Leitner

Umweltschutz ist für SPAR selbstverständlich:
SPAR rüstet sämtliche Dienstwagen mit Dieselpartikelfiltern aus


Derzeit ruft das Land Oberösterreich die Bevölkerung verstärkt auf, ihre Diesel-PKWs mit umweltfreundlichen Dieselpartikelfiltern nachzurüsten. Der gefährliche Feinstaub, den Dieselmotoren erzeugen, muss verringert werden. SPAR ist sich dieser Feinstaub-Gefahr für Umwelt und Gesundheit durchaus bewusst und zieht mit dem Land an einem Strang: "Wir werden gleich mit Jahresbeginn 2006 alle unsere über 60 Dienstautos mit Dieselpartikelfiltern ausstatten.", hebt SPAR -Direktor Jakob Leitner das Umweltbewusstsein seines Unternehmens hervor.


SPAR sagt dem Feinstaub den Kampf an

"Es ist wichtig", so Direktor Leitner, "nicht nur auf den eigenen Vorteil zu schauen, sondern auch etwas für die Allgemeinheit zu bewirken. Durch die neuen Dieselpartikelfilter wird die Feinstaubemission auf ein Zehntausendstel der ursprünglichen Menge reduziert. Ein Grund für uns von SPAR, sofort zu reagieren und umzurüsten." Dafür wird eine Investitionssumme von 43.000 Euro benötigt.


Umfangreiche Umweltschutzmaßnahmen

SPAR ist schon seit langem Vorreiter, was den Umweltschutz anbelangt: "Bereits 1994 haben wir unsere LKWs mit Kühlungen ausgestattet. Dafür wurden umweltfreundliche elektrogenerator-angetriebene Kühlaggregate verwendet," führt Fritz Tscherne, Leiter für Logistik und Organisation, an. Weitere Punkte sind etwa energiesparende Beleuchtungen, Wärmerückgewinnung bei Heiz- und Belüftungsanlagen bzw. bei Kühleinrichtungen, der Einsatz von Mehrwegtransportmitteln, ein umfassendes Abfallwirtschaftskonzept und vieles mehr. SPAR liegt der Umweltschutz am Herzen.


SPAR Natur*pur-Obst kompostierbar verpackt

Brandaktuell ist bei SPAR derzeit die Verwendung von kompostierbaren Kunststoffverpackungen aus Zucker-, Mais- oder Kartoffelstärke bei SPAR Natur*pur Obst. Schon im kommenden Frühjahr wird die gesamte SPAR-Natur*pur-Obst-palette (ausgenommen sind Bio-Bananen) umweltfreundlich verpackt. Seit November 2004 gibt es  SPAR Natur*pur Äpfel, Birnen, Tomaten und Erdbeeren in biologisch abbaubaren Stärkeverpackungen und das Kundeninteresse spricht für sich: "Unser Ziel muss es sein, hier generell umzustellen," ist Direktor Leitner überzeugt. "Denn jeder Schritt in Richtung Umweltschutz lohnt sich und wir von SPAR tun ihn auch."

Presseinformationen

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at