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Landeskorrespondenz Nr. 261 vom 10. November 2005

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Landeskorrespondenz

Der Apfel als gesunde Naturapotheke

Tag des Apfels (am 11. November) mit erntefrischem Genuss

 

(LK) Die 85 Apfelbauern in Oberösterreich verzeichnen heuer eine Apfelernte von 7.500 Tonnen. Mit dieser Menge wird ein Drittel des Apfelbedarfes in Oberösterreich gedeckt. Der gesunde Biss in den Apfel ist ein ernährungsphysiologischer Gang durch die Naturapotheke. Ein Apfel deckt ein Viertel des täglichen Vitamin C-Bedarfs, enthält Kalium und Eisen, die Energie von Traubenzucker und Fruchtzucker gelangt über das Blut in die Muskeln, die Ballaststoffe helfen der Verdauung, die Fruchtsäuren und zahlreichen bioaktiven Substanzen können vor Herz-Kreislauf-Beschwerden schützen und mit 60 kcal pro Apfel kann man ohne Gewichtssorgen mehrmals am Tag zugreifen.

 

Mit einem Korb voll Rubinette, Jonagold und Gala deponierten die oberösterreichischen Apfelbauern zum Tag des Apfels am 11. November 2005 einen Korb voll gesunder Jause im Büro von Agrarlandesrat Dr. Josef Stockinger. Bei einem Pro-Kopf-Verbrauch von 28 Kilogramm Äpfel pro Jahr ist Österreich Selbstversorger bei Äpfeln. Mehr als 20 Apfelsorten decken die gesunde Vielfalt ab. Darauf weisen der Obmann der oö. Apfelbauern Ing. Johann Schiefermüller aus Buchkirchen und der Obstbaureferent der Landwirtschaftskammer Dipl.-HLFL-Ing. Heimo Strebl hin.

Ing. Walter Silber (+43 732) 77 20-111 17 oder (+43 664) 829 89 99

Wohnbau-LR Kepplinger übergibt insgesamt 17 Mietwohnungen in Attnang-Puchheim


(LK) Am 11. November 2005 übergibt Landesrat Dr. Hermann Kepplinger insgesamt 17 Mietwohnungen und neun Garagen an die zukünftigen Bewohner/innen in Attnang-Puchheim.

 

Es handelt sich um zwei Bauvorhaben, die beide durch die 'Wohnbau Hausruckviertel Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft' errichtet wurden.

 

Das eine Bauvorhaben mit neun Mietwohnungen wurde in der Badgasse errichtet und ist nach Südwesten ausgerichtet. Den MieterInnen stehen Freiflächen in Form von Loggien zur Verfügung. Weiters befinden sich im Kellergeschoß Abstellräume für Kinderwägen und Fahrräder, der Wasch- und Trockenraum und Kellerabteile für jede Wohnung. Im südwestlichen Bereich des Grundstücks befinden sich Grünflachen samt Kinderspielplatz.

 

Das Land Oberösterreich förderte dieses Bauvorhaben mit rund 771.000 Euro bei Gesamtbaukosten von etwas über 1 Million Euro.

 

Das andere Projekt wurde in der Nelkenstraße errichtet und ist ebenfalls südwestlich ausgerichtet. Den MieterInnen stehen Grünflächen und Kinderspielplätze zur Verfügung, sowie diverse Allgemeinräume in den Kellergeschoßen.

Bei diesem Wohnprojekt finanzierte das Land Oberösterreich etwas über 343.000 Euro mit, bei Gesamtbaukosten von rund 446.000 Euro.


 

Mag.ª Sabrina Hebenstreit (+43 732) 77 20-120 43

LR Ackerl: "Familienbeihilfe muss auch im Freiwilligen Sozialen Jahr ausbezahlt werden!"

Trotz großem Interesse stehen finanzielle Verluste der Leistung eines Freiwilligen Sozialen Jahres im Wege

 

(LK) "Das Freiwillige Soziale Jahr ist eine sinnvolle Einrichtung, die vielen jungen Menschen den Weg in einen Sozialberuf öffnet!" so Sozial-Landesrat Josef Ackerl. "Wir könnten aber noch viel mehr junge Menschen für dieses Angebot gewinnen, müssten diese nicht befürchten, dadurch finanzielle Verluste zu riskieren!" Die Bundesregierung müsste - gemäß ihrem Regierungsübereinkommen - dafür sorgen, dass den Teilnehmer/innen an einem Freiwilligen Sozialen Jahr die Familienbeihilfe weiterhin gewährt bleibt.

 

Das Freiwillige Soziale Jahr gibt es seit mittlerweile mehr als 35 Jahren. Ein Jahr lang können junge Menschen nach Erfüllung der Aufnahmekriterien mit vollem Einsatz in das weite Feld der Sozialberufe hineinschnuppern. Viele nutzen es als Praktikum oder als Vorbereitung für eine Ausbildung im Sozialbereich. "Wir haben großen Bedarf an Menschen, die sich für die Ausübung eines Sozialberufs begeistern können, deshalb unterstützen wir dieses Projekt natürlich!" so Sozial-Landesrat Josef Ackerl. Die Hälfte der rund 160 Teilnehmer/innen kommt aus Oberösterreich und ist vorwiegend in 38 verschiedenen oberösterreichischen Einrichtungen beschäftigt. Beinahe 80 Prozent erlernen in Folge einen Beruf im Sozialbereich, z.B. Altenfachbetreuer/innen.

 

Die Teilnehmer/innen werden im geringen, allerdings nicht geringfügigen Ausmaß entschädigt. "Durch diesen kleinen Unterschied verlieren die jungen Menschen ihren Anspruch auf Familienbeihilfe!" klagt Landesrat Ackerl. Ein Umstand, der viele davon abhält, das Freiwillige Soziale Jahr tatsächlich in Anspruch zu nehmen. "Die Bundesregierung hat in ihrem Regierungsübereinkommen 2003 in Aussicht gestellt, während der Teilnahme am Freiwilligen Sozialen Jahr die Familienbeihilfe weiter zu gewähren!" so Ackerl. "Ich fordere sie auf, diesen Worten auch Taten folgen zu lassen!"

Peter Binder (+43 732) 77 20-151 12

Anschober: Oberösterreichs Ärzte sollen über mögliche Mobilfunk-Auswirkungen informieren

Oberösterreichs Ärzte sollen der Wiener Initiative zur Aufklärung über den richtigen Umgang mit dem Handy folgen und in diese Plakat-Kampagne einsteigen - Infobroschüre des Landes Oberösterreich folgt noch im November

 

(LK) In den nächsten Tagen werden alle Wiener Arztpraxen von der Ärztekammer Wien mit Plakaten für die Ordinationen versorgt, auf denen vor möglichen gesundheitlichen Gefahren durch häufiges und unkontrolliertes Telefonieren mit dem Handy gewarnt wird.
Anschober: "Hierbei werden "zehn medizinische Handy-Regeln" im Mittelpunkt stehen, die eine maximale Reduktion der Strahlenexposition zur gesundheitlichen Vorsorge garantieren sollen. Diesen sorgsamen Umgang mit dem Handy sehe ich für unumgänglich an, weshalb wir auch derzeit an der Erstellung einer Broschüre zum Thema Mobilfunk arbeiten, die noch diesen Monat erscheint und präsentiert wird."

 

Grund für diese Aktion der Wiener Ärztekammer sind die Ergebnisse vielerlei Studien, welche mögliche negative Langzeitwirkungen durch Mobilfunkstrahlung nicht definitiv ausschließen können.
Viele Bürgerinnen und Bürger fordern von der Politik auf allen Ebenen, auch wenn die Zuständigkeiten für Mobilfunk-Angelegenheiten fast ausschließlich im Telekommunikationsgesetz auf Bundesebene geregelt sind, die Implementierung eines nachhaltigen Vorsorgeprinzips mit geringst möglicher Strahlungsbelastung ein. Anschober:" Leider blieben diese Forderungen von Herrn Bundesminister Gorbach bis dato ungehört, obwohl die Umweltreferenten aller Bundesländer auf ihn diesbezüglich einwirkten"
Um die Bevölkerung über einen sorgsamen Mobiltelefon-Gebrauch zu informieren, ersuchte Anschober den Präsidenten der Ärztekammer für Oberösterreich Dr. Otto Pjeta dem Vorbild der Wiener Ärztekammer zu folgen.


 
"Das Affichieren dieser Plakate in den Wartezimmern und Arztpraxen Oberösterreichs wäre ein wichtiger Schritt zur Bewusstseinsbildung, da derartige Aufklärung natürlich beim Arzt gleich doppelt wirkt. Darüberhinaus biete ich der Ärzteschaft die in Kürze präsentierte Landesstudie über Mobilfunk-Auswirkungen gerne zusätzlich an", so Anschober abschließend.

Der Link zum Plakat: http://www.aekwien.at/media/Plakat_Handy.pdf

Mag.ª Sandra Haidinger (+43 732) 77 20-120 83

Aktuelle Feinstaubwerte unter www.land-oberoesterreich.gv.at

(LK) Täglich werden in den Mess-Stationen des Landes Oberösterreich Luftschadstoffe gemessen. Die Ergebnisse stehen im Internet unter www.land-oberoesterreich.gv.at zur Verfügung. Wer sich für die Luftgüte in  Oberösterreich interessiert, kann die Daten mehrerer Stationen von einer Komponente oder mehreren Komponenten einer Station als Grafik oder in Tabellenform abrufen. Darüber hinaus können die gewünschten Auswertungen in Excel tauglicher Form auf den eigenen PC exportiert werden. All jenen, die regelmäßig per E-Mail über Luftgütedaten informiert werden möchten, bietet die Abteilung für Umwelt- und Anlagentechnik einen Luftgüte-Newsletter an.

Mag.ª Daniela Rotschädl (+43 732) 77 20-157 60

Termine der Beratungsstellen

(LK) Infos, Tipps und Beratung für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, persönlich und kostenlos.

Jugendservice des Landes Oberösterreich:

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 117 99: Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at, http://www.jugendservice.at/
  • Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. (+43 7272) 758 23, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. (+43 7942) 725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservice Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. (+43 7248) 644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at
  • Jugendservice Kirchdorf an der Krems, Kirchengasse 6, 4560 Kirchdorf, Tel. (+43 7582) 604 16, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-kirchdorf@ooe.gv.at
  • Jugendservice Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. (+43 7262) 581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservice Ried im Innkreis, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. (+43 7752) 715 15, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: Jugendservice-Ried@ooe.gv.at
  • Jugendservice Rohrbach, Pfarrplatz 1, 4150 Rohrbach, Tel. (+43 7289) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Tummelplatzstr. 9, 4780 Schärding, Tel. (+43 7712) 357 07, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Steyr, Pfarrgasse 6, 4400 Steyr, Tel. (+43 7252) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels, Rablstr. 16, 4600 Wels, Tel. (+43 7242) 21 14-11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at
  • Jugendservice Gmunden, Kirchengasse 18, 4810 Gmunden, Tel. (+43 7612) 17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugenservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. (+43 7672) 757 00, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at
  • Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. (+43 7722) 222 33, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.

 

 

Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen

(LK) Am Samstag, 12. November 2005, findet für den Bezirk Gmunden, Landeskrankenhaus Gmunden, Miller v. Aichholzstr. 49, eine therapeutische Zusammenkunft der Zielgruppe, von 18:00 bis 20:00 Uhr, statt.

 

 

Familien-Servicestelle

(LK) Das Familienservice  beim Amt der Oö. Landesregierung in Linz, Bahnhofsplatz 1 erteilt Auskunft über alle familiären Belangen. Telefonische Anmeldungen und Anfragen werden am Montag und Dienstag von 07:30 bis 12:30 Uhr und von 13:30 bis 17:00 Uhr, am Mittwoch und Donnerstag von 07:30 bis 12:30 Uhr und von 13:30  bis 17:00 Uhr sowie am Freitag von 07:30 bis 12:30 Uhr unter der Telefonnummer (+43 732) 77 20-118 31, oder -118 32 entgegen genommen.

 

 

Jugend- und Drogenberatung für kommende Woche

 

(LK) "POINT" - Beratungsstelle für Suchtfragen, Linz, Starhembergstraße 11/2:

  • nach telefonischer Vereinbarung: Tel. (+43 732) 77 08-95;

 

 

Jugend- und Drogenberatung "CIRCLE", Wels, Richard-Wagner-Straße 3:

  • nach telefonischer Vereinbarung: Tel. (+43 7242) 452 74

 

 

Jugend-, Drogen- und Alkoholberatung "EGO", Braunau, Ringstraße 45:

  • nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7722) 846 78

 

 

"X-DREAM" - Beratungsstelle für Jugend- und Suchtfragen, Steyr, Bahnhofstraße 8/2:

  • nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7252) 534 13

 

 

"IKARUS" - Beratungsstelle für Jugend- und Suchtfragen, Vöcklabruck, Dr. Alois-Scherer-Straße 17/1:

  • nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7672) 224 99

 

 

Gmunden, Kößlmühlgasse 4:

  • nach telefonischer Vereinbarung: (+43 7612) 770 66

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 10. November 2005

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Finanzreferent & Eigentümervertreter Bürgermeister Gerhard Baumgartner, Geschäftsführer und Direktor Markus Achleitner, Geschäftsführer


zum Thema

"Start für Oberösterreichs neuen touristischen Leitbetrieb"

KB)

Rückfragen-Kontakt:

Direktor Markus Achleitner  (+43 7249) 44 05 00 und Mag.ª Karin Speidl (+43 732) 77 20-114 07

Ziel: Oberösterreich bis 2010 als das Gesundheitsland positionieren

Der Trend zu qualitätsorientierten Gesundheits- und Wellnessprodukten hält an, dem Gesundheitsmarkt wird für die nächsten Jahre enormes Wachstum vorausgesagt. Als touristisches Ziel hat sich das Land Oberösterreich daher vorgenommen, bis zum Jahr 2010 das Gesundheitsland Österreichs zu werden. Einerseits wurde die touristische Vermarktung Oberösterreichs dementsprechend auf Themen umgestellt, wobei "Gesundheit" als eines von zwei Hauptvermarktungsthemen definiert wurde, andererseits waren und sind auch angebotsseitige Investitionen erforderlich. 
 

Thermenoffensive des Landes mit umfassenden Investitionen

Das Land Oberösterreich bekennt sich als Eigentümer zu den oberösterreichischen Thermenstandorten Bad Schallerbach, Bad Hall und Bad Ischl und zu einer umfassenden Investitionsoffensive an diesen Standorten.

 

Bad Hall: Rund 19 Millionen Euro

Als Eigentümer der Tassilo Kurbetriebe wird das Land in die Gesundheits- und Thermenentwicklung in Bad Hall rund 19 Millionen Euro investieren. Der Startschuss für die Detailplanungen im Rahmen der vorliegenden Konzeption wurde bereits gegeben. Nach Vorliegen dieser Planungen wird die konkrete Projektentscheidung getroffen und mit der Realisierung begonnen. Voraussichtlicher Baubeginn wird je nach Verlauf der Planungsphase Herbst 2006 oder Frühjahr 2007 sein. Durch diese Investitionen in die touristische Infrastruktur soll ein Impuls für die gesamte Region Bad Hall gesetzt werden.

 

Bad Ischl: Investitionsentscheidung noch heuer

Auch zum Thermenstandort Bad Ischl mit der Kaisertherme bekennt sich das Land Oberösterreich als Eigentümer. Ein bereits vorliegendes Konzept wird derzeit überarbeitet und den aktuellen Rahmenbedingungen angepasst. Noch heuer wird es die konkrete Investitionsentscheidung geben. Ziel ist eine Neupositionierung der Kaisertherme.


Das Projekt "Eurotherme Resort Bad Schallerbach"
steht vor der Fertigstellung und Eröffnung:


Das Land Oberösterreich als Mehrheitseigentümer besitzt mit der Eurotherme Bad Schallerbach die meistbesuchte Touristikattraktion Oberösterreichs, deren positive Entwicklung in den letzten Jahren zu einer Erfolgsstory wurde.  Die Geschäftsführung hat daher im Jahr 2002 mit dem größten Investitionsprojektes in der über 80-jährigen Unternehmensgeschichte die ambitionierte Konzeption eines nachhaltigen Zukunfts- und Entwicklungskonzeptes unter dem Motto "Eurotherme Resort Bad Schallerbach" vorgelegt, das in der Generalversammlung vom Juli 2003 auch genehmigt wurde.

 

Wirtschaftlicher Erfolg als Basis für Expansion:

Aufbauend auf die wirtschaftliche Selbständigkeit des Unternehmens wurde das Projekt mit folgenden Eckpunkte konzipiert:

  • Neubau eines Gesundheits- & Relaxhotels mit 150 Zimmern und Suiten
  • Ausbau der Colorama-Therme
  • Neubau des Therapiezentrums
  • Gesamtinvestitionsvolumen 40 Mio. Euro

Die Eurotherme Bad Schallerbach soll damit zu einer der modernsten Gesundheits- und Wellnessdestinationen Österreichs ausgebaut werden.

 

Internationales Planungsteam

Für die Planungen des Gesamtresorts wurde ein internationales Planungsteam zusammengestellt. Durch die komplexe Aufgabe einer durchgängigen Planung eines Neubaus (Hotel) bzw. der Erweiterung einer bestehenden Anlage (Therme) und der Generalsanierung (Kurzentrum) und teilweisen Neuerrichtung eines Therapiezentrums wurden in den verschieden Fachbereichen Experten mit speziellem Know-how engagiert.

 

Als Kontrollinstanz wurde ein eigenes Projektmanagement eingerichtet, das von der Welser Delta Baumanagement GmbH ausgeführt wurde. Für den Bereich Architektur wurde ein Team, bestehend aus dem spanischen Architekturbüro Arcadia Design Architects und dem Linzer Architekturbüro Zellinger-Landrichtinger-Schrenk (ZLS), beauftragt. Das spanische Architekturbüro ist spezialisiert auf die Planung von touristischen Resortanlagen und weltweit für Hotelketten wie Hyatt oder Hilton tätig und hat die Entwurfsplanung durchgeführt, die Ausführungsplanung und Umsetzung wurde erfolgreich durch ZLS abgewickelt.

 

"Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile"

Darauf begründet sich das Konzept des "Eurotherme Resorts Bad Schallerbach", das in bisher einzigartiger Art und Weise die verschiedensten Angebotsteile kompakt miteinander verbindet und als Ganzes entstehen lässt.


 

1. Das Paradiso**** 

  • 150 Zimmer bzw. 300 Betten in herrlicher Parklage (22ha)
  • Positionierung als naturorientiertes Gesundheits- und Wellnesshotel
  • Anbindung an das neue Gesundheitszentrum Physikarium
  • Anbindung an die öffentliche Therme mit Colorama, Relaxium und Aquapulco
  • daürberhinaus als USP eine hoteleigene Pool- & Saunaanlage exklusiv für Hotelgäste

 

2. Therme     

  • Großzügige Erweiterung der Colorama-Therme
  • Wintergärten für über 250 Liegeplätze
  • Vergrößerung der Colorama-Außenpools
  • Europaweit einzigartige Whirl-Yacht

 

 

3. Physikarium

  • Neuerrichtung  eines Gesundheitskompetenzzentrums
  • Adaptierung verbleibender historischer  Anlagen
  • Klassisches Therapieangebot & Massagen aus aller Welt


 

Gesamt-Investment 40  Mio. Euro

 

Finanzierung:
  
Gesellschaft:   30  Mio. (12 Mio. Cash-flow, 18 Mio. Leasingfinanzierung)

Land :       10  Mio. (Eigenkapital für den Therapiebereich)

 

 

Zahlen in Bildern:

Konzeption                     60 Tage
Planung bis Baubeginn   350 Tage
Bauzeit                           845 Tage

 

  • 22.800 Fläche     =  vier Fußballfelder
  • 82.500 m³ Umbauter Raum   =  200 Einfamilienhäuser
  • 1.100.000m E-Verkabelung  =  Schallerbach - Rom
  • Investsumme S 550.412.000  =  S 651.000 pro Tag

 

Gemeinde Bad Schallerbach bekennt sich zum Tourismus


Auch die Gemeinde Bad Schallerbach hat einen wesentlichen Beitrag zu diesem Gesamtkonzept geleistet, beispielsweise durch entsprechende

  • Verkehrsanbindungen - neue Brücke, Europaplatz und Kreisverkehr
  • Adaptierung des bestehenden Gästezentrums zu einem modernen Veranstaltungszentrum namens "Atrium", das ebenfalls über einen Verbindungsgang mit dem Eurotherme Resort verbunden ist
  • Fußgängerzone vom Eurotherme Resort ins Zentrum von Bad Schallerbach
  • Vitadrom Sportpark mit Tennishalle, Kletterwand, Fitness-Studio 

Alle genannten Projekte wurden so abgestimmt, dass diese ebenfalls gleichzeitig mit der Inbetriebnahme des EurothermeResorts fertiggestellt werden konnten.

 

Bad Schallerbach hat ja auch bereits in der Vergangenheit viel für die touristische Ausrichtung getan:

  • Ein eigenes Tourismusleitbild wurde 1997 erarbeitet und weitestgehend bereits umgesetzt:
  • Infrastruktur auf Tourismus ausgerichtet
    z. B. ÖBB-Unterführungen, Zentrumsgestaltung, Leitsystem
  • Touristische Organisation - "Vitalwelt Bad Schallerbach" als mehrgemeindiger Tourismusverband aus sechs Orten gegründet und als professionelle touristische Vermarktung etabliert
  • Eurotherme Resort ist Leitbetrieb für die gesamte Region


Das heißt zusammenfassend - Bad Schallerbach bekennt sich voll zum Tourismus! Bevölkerung, Wirtschaft und die Gemeinde selbst profitieren von dieser Ausrichtung. Der Leitbetrieb "Eurotherme Resort Bad Schallerbach" wird auch  weiterhin in einem wesentlichen Ausmaß dazu  beitragen.

 

Wirtschaftliche Auswirkungen:


Das Eurotherme Resort-Projekt hat enorme wirtschaftliche Auswirkungen auf den Tourismus in Oberösterreich und in der Errichtungsphase große Bedeutung für die Bauwirtschaft und die ganze Region.

  • Über 100 Baufirmen mit über 1000 Mitarbeitern waren beschäftigt
  • Über 80 % der Aufträge ging an oö. Unternehmen
  • Im EurothermeResort entstehen insgesamt 100 neue Arbeitsplätze
  • Mitarbeiter-Zahl steigt damit von 150 auf jetzt 250 Mitarbeiter/innen


Die Eurotherme Bad Schallerbach war bereits vor diesem Investitionsschritt der  touristische Leitbetrieb und eine bedeutende - auch volkswirtschaftliche - Größe. Die Edinger Tourismusberatung hat die regionalwirtschaftliche Bedeutung durch die touristische Ausrichtung des Unternehmens für die Volkswirtschaft wie folgt errechnet:

  • der touristische regionale Gesamtumsatz durch Tages- und Nächtigungsgäste beträgt ca. 27 – 30 Mio. Euro p.a.
  • davon werden etwa 14, 3 Mio. Euro an direktem Einkommen geschaffen
  • Insgesamt werden durch den touristischen Umsatz ca. 740 – 790 Arbeitsplätze in der Region gesichert
  • ein induziertes Steueraufkommen durch den touristischen Umsatz von ca. 13 Mio. Euro. pro Jahr bewirkt

Diese Zahlen beziehen sich auf die derzeitige Situation, mit dem Projekt Eurotherme-Resort werden diese Zahlen in allen Bereichen wesentlich gesteigert  werden.

 

"Österreichs neue Nummer 1"

 

Das Eurotherme Resort ist als Urlaubsdomizil aufgrund seiner Angebotsvielfalt in Österreich einzigartig, daher auch die klare Ansage dass "Österreichs neue Nummer 1" entsteht - das Eurotherme Resort präsentiert im Paradiso****:


 

die größte Hotel-Pool- & Saunalandschaft eines Thermenhotels, neben großer öffentlicher Therme auch über 2000m² Wellnessbereich exklusiv für Hotelgäste

  • direkter Zugang zum öffentlichen Top-Thermenbereich mit Colorama, Relaxium und Aquapulco
  • im direkt angeschlossenen Physikarium mit über 60 Therapeutinnen das größte Gesundheitskompetenzzentrum eines Thermenhotels
  • erstes Thermenhotel mit südländischer Architektur als Basis eines unverwechselbaren Ferienhotels.
  • mit  220.000 Österreichweit größter Park für Urlaubsgäste
  • alle Zimmer 100%ig ins Grüne ausgerichtet und auf Basis der "Kraft der Farben"
  • mit der Anbindung des Tagungszentrums "Atrium" perfekte Veranstaltungsinfrastruktur mit Europasaal für bis zu 700 Personen und weiteren 4 Seminarräumen.

 

Nachfrage-Situation bereits sehr erfreulich


Das Paradiso**** wird bereits jetzt in der Voreröffnungsphase sehr gut nachgefragt. Obwohl alleine im November und Dezember 2005 Österreichweit über 1500 Viersterne-Betten im Wellness-Geschäft eröffnen, ist die Nachfrage für das noch nicht geöffnete Haus sehr ermutigend.


Als Hauptmarkt für den Hotelbereich ist vor allem Oberösterreich selbst heranzuziehen, da sich ein immer größer werdender Trend abzeichnet, dass Gäste vor allem für Kurzaufenthalte von 3 - 4 Nächten den Vorteil einer sehr geringen Anfahrtszeit mehr und mehr erkennen. Wo man bei einem Weekend in anderen Bundesländern oft einen halben Tag Anreise und einen halben Tag Heimreise einkalkulieren muss, kann man diese Zeit in Bad Schallerbach bereits dem ausgiebigen Relaxen und Erholen widmen.

Neben Oberösterreich sind die Hauptherkunftsmärkte vor allem Niederösterreich, Wien, Salzburg und Bayern.

 

 

Kennenlern-Angebot im Dezember

Nach einigen Testwochen im November, geht das neue Paradiso**** mit 1. Dezember 2005 dann in Betrieb. Vom 1. - 26. Dezember 2005 gibt es ein attraktives Kennenlern-Angebot für drei Urlaubstage/zwei Nächte mit Frühstücksbuffet bis 12:00 Uhr, nachmittags Strudl-Buffet und 5-gängigem Genießerdinner am Abend, inklusive Zutritt zur öffentlichen und zur Hoteltherme  zum Preis von 179 Euro während der Woche bzw. 199 Euro am Wochenende - Infos unter www.eurotherme.at

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Drei neue Spitzenbeamte beim Land

KB)

Beim Land Oberösterreich werden drei neue Spitzenposten besetzt. Mag. Antonia Licka wird Leiterin des Präsidiums, Dr. Paul Gruber Bezirkshauptmann von Grieskirchen und Dr. Alois Lanz Bezirkshauptmann von Gmunden. Außerdem wird Mag. Gerlinde Pöchhacker zur Geschäftsführerin der TMG bestellt. LH Dr. Josef Pühringer betont, dass bei der objektiven Postenbesetzung zwei Frauen zum Zug kommen. Erstmals haben sich mehrere Kandidat/innen von außerhalb beworben.

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