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Landeskorrespondenz Nr. 259 vom 8. November 2005

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Spatenstich für erfolgreiche Zukunft:Fröling erweitert und errichtet neuen Produktionsstandort

Landesrat Viktor Sigl: "Neues Fröling-Produktionswerk mit mehr als
10 Millionen Euro Investition starker Impuls für die gesamte Region"

 

(LK) Erst im Vorjahr verzeichnete der Holzkesselspezialist Fröling aus Grieskirchen das erfolgreichste Jahr in seiner 45-jährigen Firmengeschichte. Ein unter anderem durch die Verteuerung von Heizöl entstandener Boom bei Holzheizungen übertrifft 2005 jedoch alle Erwartungen. Fröling steuert abermals auf ein neues Rekordjahr zu und setzt auf Expansion. Um den enormen Bedarf an modernen Holz-Heizsystemen abdecken zu können, errichtet Fröling derzeit einen neuen, zusätzlichen Standort nahe dem Stammwerk in Grieskirchen. "Es werden durch diese Investition wiederum in ländlicher Region mehr als 50 weitere Arbeitsplätze entstehen", hebt Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl hervor.


Der Spatenstich erfolgte im Gewerbegebiet des Gemeindeverbandes Grieskirchen, St. Georgen und Tollet. Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl legte dabei ebenso Hand an wie Bundesrat Dr. Georg Spiegelfeld, die drei Bürgermeister Wolfgang Großruck, Dagmar Holter und Karl Furthmair sowie Fröling Geschäftsführer Dr. Ernst Hutterer. Sigl gratulierte Fröling zu dieser Entscheidung für den Standort Stritzing. "Wir erleben hier ein Vorzeigebeispiel für optimale Zusammenarbeit von Wirtschaft und Politik", freut sich Sigl. Für die Firma Fröling ist die Entscheidung für den Standort Stritzing auch Ausdruck ihrer Verbundenheit mit der Region. Als Alternativen bot sich eine Absiedelung der gesamten Produktion in ein Niedriglohnland. Für Grieskirchens Bürgermeister Wolfgang Großruck hätte dies ein wirtschaftliches Desaster für den Bezirk zur Folge gehabt.

 

Neubau deutlich größer als geplant
Ursprünglich war in einem ersten Schritt "lediglich" die Errichtung einer vollautomatischen Blechverarbeitungshalle geplant. Die europaweit hohe Nachfrage erfordert nun zusätzlich den Bau weiterer Hallen, u.a. mit weiteren hochmodernen Schweißroboterstraßen.


"Expansion ist die Basis zur Absicherung des Erfolges. Mit dem Ausbau und der weiteren Modernisierung unserer Werke werden wir auch künftig die Nachfrage nach unseren Scheitholz-, Hackgut- und Pelletsheizungen befriedigen können", ist Fröling-Geschäftsführer Dr. Ernst Hutterer überzeugt.

 

Die Investitionssumme für Grundstück, Hallenbau und hochmoderne Maschinen beträgt insgesamt über 10 Millionen Euro. Die über 90.000 große Grundstücksfläche lässt auch in Zukunft Platz für weiteres Wachstum. "Der Trend zu Heizungssystemen, betrieben mit den so genannten erneuerbaren Energieträgern, wird nicht nur anhalten, sondern weltweit weiter steigen. Das wird notwendigerweise weitere Ausbauschritte nach sich ziehen", zeigt sich Hutterer zuversichtlich. Fröling ist mit seinen rund 400 Mitarbeitern und seiner vorausschauenden Strategie für die Zukunft bestens gerüstet.

Gerhard Rumetshofer (+43 732) 77 20-151 02 oder (+43 664) 144 95 63

Wohnbau-LR Kepplinger übergibt 9 betreubare Wohnungen in Lambach

(LK) Am 9. November 2005 übergibt Landesrat Dr. Hermann Kepplinger 9 betreubare Wohnungen der LAWOG Gemeinnützige Landeswohnungsgen. für Oö. in Lambach.

 

Dieses Bauvorhaben befindet sich in unmittelbarer Nähe des Altenwohnheimes in Lambach. Die Wohnanlage verfügt über Laubengänge, ein Stiegenhaus und natürlich auch über einen behindertengerechten Lift. Sämtliche Wohneinheiten sind mit Loggien ausgestattet, wobei die Bewohner/innen der Wohnungen, die auf gleicher Höhe des Geländeniveaus sind, auch über die Terrasse direkt in den Garten gelangen können.

 

Die Gesamtbaukosten dieses Projekts machen rund 706.000 Euro aus und werden zur Gänze durch die Wohnbauförderung finanziert. In diesen Kosten sind auch 50 % der Liftkosten enthalten.

 

Die Besonderheit der betreubaren Wohnprojekte liegt einerseits in der alten- und behindertengerechten Ausführung und andererseits darin, dass die Bewohner/innen je nach gesundheitlichem Bedarf auf ein geschultes Pflegepersonal zurückgreifen können.

 

Mag.ª Sabrina Hebenstreit (+43 732) 77 20-120 43

"Grenzenlos" - Oberösterreichische Wirtschaft vertieft Kontakte zu Polen

(LK) Die Energie AG Oberösterreich, Caparol Farben und Lacke und die Otto Hirsch GmbH. veranstalteten am vergangenen Wochenende ein "Fest der Begegnung" unter dem Motto "Grenzenlos" in Krakau. Zahlreiche oberösterreichische Firmen nahmen teil, um wirtschaftliche Kontakte in die Region Kleinpolen aufzubauen oder zu vertiefen. Das österreichischen Generalkonsulat lud zu einem Round Table Gespräch, um mit namhaften polnischen Vertretern aus Industrie und Wirtschaft zukünftige Kooperationen  zu sondieren. Entwicklungen im Sektor Energie standen bei diesem Gespräch im Mittelpunkt.

 

Landtagspräsidentin Angela Orthner hatte den Ehrenschutz inne: " Die Region um Krakau ist mit seinen 300.000 Klein- und Mittelbetrieben für Oberösterreich ein interessanter Wirtschaftspartner. Vor allem in den  Bereichen Umwelttechnologien und erneuerbare Energien kann Oberösterreich mit Produkten und Know-how punkten. Im Hinblick auf das Kyoto Protokoll wird diese überregionale Zusammenarbeit von großer Bedeutung sein."

 

Mag.ª Christa Höllhumer (+43 732) 77 20-117 44

Aus der Sitzung der Oö. Landesregierung: 100.000 Euro für Entwicklungshilfe

(LK) Im Rahmen der Förderung von Entwicklungshilfe unterstützt die Oö. Landesregierung die Projekte "Moskitonetze für Mosambik", "Armutsbegrenzung und Verbesserung der Lebenssituation der ländlichen Bevölkerung" in Musoma, Tansania, und "Solidarität gegen Krieg - Aufbau und Betrieb einer Schneiderei, Schule, Kindergarten und Sozialberatungsstelle" in Kanduz, Nord-Afghanistan, mit insgesamt 100.000 Euro. Dies beschloss die Oö. Landesregierung in ihrer Sitzung am 7. November 2005.

 

Insgesamt 440.040 Euro wurden für die Förderung von Musikvereinen und Musikveranstaltungen freigegeben. Unter anderem wurden das Kinder- und Jugendmusikprojekt AM DAM JAZZ, das Upper Austrian Jazz Orchestra Rüstorf und die Durchführung des Ars Electronica  Festival finanziell unterstützt.

 

Von insgesamt 310 Gemeinden wurden Förderungsanträge betreffend den Winterdienst 2004/2005 auf Landesstrassen eingebracht. Dafür stellte das Land Mittel in Höhe von 2,180.000 Millionen Euro zur Verfügung.

 

Auf Grund der großen Nachfrage nach Fahrradhelmen an Schulen wurde eine weiterer Beitrag von 3.893 Euro bewilligt.

 

Für die Errichtung des Alten- und Pflegeheimes Bad Goisern wird eine einmalige Beihilfe von 240.000 Euro gewährt.

 

Der Energiesparverband Oberösterreich fördert die sparsame Verwendung von Energie im privaten, gewerblichen und öffentlichen Bereich mit dem Schwerpunkt eines effizienten und umweltschonenden Energieeinsatzes in Oberösterreich. Für seine spezielle Beratungstätigkeit für das Projekt "Gewerbe-Energieberatung 2005" erhielt der Energiesparverband eine Förderung von 100.000 Euro.
 
Für den Neubau und die Erstausstattung eines Altstoffsammelzentrums in Lembach wurden 107.978 Euro freigegeben.
 
Rund eine Million Euro wurden für hochwasserbedingte Aussiedlungen im Machland sowie für die Behebung von Katastrophenschäden an privaten Gut genehmigt.

Waltraud Eder (+43 732) 77 20-114 96

Termine der Beratungsstellen

(LK) Infos, Tipps und Beratung für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, persönlich und kostenlos.

Jugendservice des Landes Oberösterreich:

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.
 

 

Familienberatung

(LK) Familienberatung durch Arzt, Jurist und Sozialarbeiter am Donnerstag, 10. November 2005, in den Familienberatungsstellen des Landes Oberösterreich bei den Bezirkshauptmannschaften Gmunden (Tel. +43 7612/ 792-345) von 17:00 bis 19:00 Uhr und Steyr (Tel. +43 7252/ 523 61-82) von 18:00 bis 20:00 Uhr.

 

Familienberatung für den Bezirk Wels-Land

(LK) Familienberatungen durch einen Juristen und eine Psychologin für den Bezirk Wels-Land erfolgen nach telefonischer Vereinbarung. Anmeldungen werden während der Amtsstunden unter der Telefonnummer (+43 7242) 618-452 entgegen genommen: Montag und Donnerstag von 07:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 17:00 Uhr, Dienstag von 07:00 bis 17:00 Uhr, Mittwoch von 07:00 bis 13:00 Uhr und Freitag von 07:00 bis 12:30 Uhr.

 

Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen

(LK) Sprech- und Beratungsstunden für Alkoholkranke und deren Angehörige finden am Donnerstag, 10. November 2005, in der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung, Peuerbachstraße 26, von 14:00 bis 18:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Perg, Dirnbergerstraße 11, von 08:30 bis 12:30 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck, Außenstelle Mondsee, Krankenhausstraße 8, von 09:00 bis 12:00 Uhr; in der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck, Außenstelle Jungmairgasse 1, von 08:00 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Linz-Land, Kärntnerstraße 16, von 08:30 bis 12:30 Uhr; in der Bezirkshauptmannschaft Linz-Land,
Außenstelle Enns, Dr. Karl Rennerstraße 31, von 14:00 bis 18:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Kirchdorf an der Krems, Garnisonstraße 1, von 08:00 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, Esplanade 10, von 08:00 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, sowie Außenstelle Bad Ischl, Bahnhofstraße 10, von 14:00 bis 17:00 Uhr, statt.


Weiters finden Therapeutische Zusammenkünfte der Selbsthilfegruppen für Alkoholkranke und deren Angehörige am Donnerstag, 10. November 2005, für den Bezirk Linz-Land in der Außenstelle Enns, Dr. Karl Rennerstraße 32 (Seniorenclub), ab 19:00 Uhr sowie für den Bezirk Gmunden, Führerscheingruppe, Außenstelle 4820 Bad Ischl, Bahnhofstraße 10, ab 19:00 Uhr, statt.

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Pressekonferenz am 8. November 2005

Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl


zum Thema

"Aktuelle Straßenbauvorhaben im Bezirk Eferding"

KB)

Rückfragen-Kontakt:

 Helmuth Rechberger (+43 732) 77 20-121 55

In den letzten Jahren wurde die größte Straßenbauinfrastrukturoffensive in der Geschichte unseres Bundeslandes gestartet. Dem Aus- und Neubau von Straßen kommt besondere Bedeutung zu, wenn Oberösterreich als Wirtschaftsstandort und als eine der leistungsfähigsten Regionen in Europa noch attraktiver werden will. Straßen sind aber auch ein wichtiges Element gleicher Lebenschancen in Oberösterreich, denn gut ausgebaute Straßen sind die Wohlstandsachsen der Zukunft.

Durch die Infrastrukturoffensive "Straßen für die Zukunft" wollen wir den Wirtschaftsstandort Oberösterreich weiter optimieren, zusätzliche tausende Arbeitsplätze schaffen und die Voraussetzungen für die tausenden Pendler in Oberösterreich spürbar verbessern, nennt Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl die Ziele.

 

 

B 129 EFERDINGER STRAßE
BAULOS "UMF. EFERDING B 129/B 130"

Gemeinde: Eferding, Fraham, Pupping, Hinzenbach 
Gesamtkosten: ca. 23,0 Mio. Euro
Baubeginn: 2009

 

Das Stadtgebiet von Eferding stellt einen Schnittpunkt mehrerer wichtiger Straßenzüge dar. Die B 129 Eferdinger Straße, die B 130 Nibelungen Straße, die B 134 Wallerner Straße, und die L 1219 Brandstatter Straße, weisen davon die größten Verkehrsmengen auf. Die Umfahrung beginnt in Fraham, B 129 Eferdinger Straße (km 23,5), kreuzt die B 134 Wallerner Straße sowie die B 129 in Hinzenbach und mündet vor Pupping in die B 130 Nibelungen Straße. Im Bereich der Ortschaft Hinzenbach führt die Trasse in Tieflage.

 

Am 21.10.2004 erfolgte durch LH-Stv. Hiesl die Präsentation einer durchgehenden Trasse von Fraham bis vor Pupping.
In den Monaten März und April 2005 wurden Vermessungsarbeiten durchgeführt. Am 14.6.2005 fand in Hinzenbach eine Informationsveranstaltung für betroffene Grundeigentümer statt. Die Vergabe des Einreichprojektes erfolgte in einem offenen Verfahren gemäß Bundesvergabegesetz.
Derzeit wird das Eineichprojekt in Zusammenarbeit mit den betroffenen Gemeinden erstellt.
 


 

B 129 EFERDINGER STRAßE  "WEIßER GRABEN, OBERRUDLING"

Gemeinde: Hinzenbach 
Gesamtkosten: 2,3 Mio. Euro
Baubeginn: 2007

 

Die B 129 Eferdinger Straße ist im Gemeindegebiet von Hinzenbach im Bereich der Ortschaft Oberrudling sehr steil (bis max. 14 %) und kurvenreich (mit viel zu kleinen Radien) ausgeführt, so dass es hier immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen und schlussendlich auch zu Unfällen kommt. Zudem entspricht die derzeitige Fahrbahnbreite von ca. 5,70 - 6,20 m (zum Teil ohne Bankette und Entwässerungsmulden) nicht mehr den heutigen technisch notwendigen Anforderungen. Aus diesem Grund wurde das Detailprojekt "Weißer Graben" und "Oberrudling" sowie ein Brückenverbreiterungsprojekt ausgearbeitet, um die o.e. Mängel zu beheben. Es ist vorgesehen, die Baulose "Weißer Graben" und "Oberrudling" gemeinsam zu realisieren. Sämtliche rechtliche Voraussetzungen (inkl. Grundeinlöse) dafür sind vorhanden. 

 

 

B 130 NIBELUNGEN STRAßE  "UMFAHRUNG KARLING"

Gemeinde: Hartkirchen

 

Die B 130 Nibelungen Straße ist im Ortsbereich von Karling äußerst beengt u. unübersichtlich ausgebaut. Ein Ausbau am Bestand ist aufgrund dieser Situation nicht möglich, so dass eine Umfahrung erforderlich ist. Die Umfahrungen Karling und Pupping stellen eine Fortsetzung der Umfahrung Eferding dar. Eine Realisierung soll nach dem Bau der Umfahrung Eferding erfolgen.

 

 

B 134 WALLERNER STRAßE  "EFERDING - WALLERN"

Aufgrund der hohen Verkehrsbelastung und des hohen LKW-Anteils auf der B 134 Wallerner Straße sind die Leistungsfähigkeit und die Kreuzungsausbildungen im Hinblick auf die Verkehrssicherheit zu überprüfen. Der Bestand entspricht nicht mehr den heutigen Verkehrsanforderungen.


Ein Verkehrskonzept für einen einheitlichen Ausbau des gesamten Straßenzuges liegt vor. Die erforderlichen Verkehrszählungen wurden durchgeführt. Besonders schlechte Straßenabschnitte sind der Bereich Lahöfen, LA Göldinger sowie Parzham.
Lahöfen: Sämtliche rechtlichen Voraussetzungen (inkl. Grundeinlöse) zur Realisierung des Bauloses "Lahöfen" im Zuge der B 134 Wallerner Straße sind vorhanden, so dass am 12.05.2005 mit den Bauarbeiten begonnen werden konnte.
LA Göldinger Straße: Projekt ist ausverhandelt u. die Grundeinlösungen wurden durchgeführt. Baubeginn: August 2005
Parzham: Ein Einreichprojekt liegt vor. Das Planauflageverfahren für eine Trassenverordnung gemäß § 11 StG wurde durchgeführt. Die rechtlichen Voraussetzungen sollen 2006 vorliegen. 

 


B 134 WALLERNER STRAßE  "LAHÖFEN"

Gemeinde: Eferding, Fraham, Hinzenbach 
Gesamtkosten: ca. 5,5 Mio.  Euro

 

Der vorliegende Abschnitt ist ein Teil der verkehrstechnischen Gesamtuntersuchung für die B 134 Wallerner Straße zwischen Eferding und der Einbindung in die B 137 Innviertler Straße.
Der Trassenabschnitt ist aufgrund der schlechten Linienführung (vor allem im Bereich bei der "Lohmeierkurve"), der ungünstig situierten Bushaltestellen, dem Nichtvorhandensein von entsprechenden Links- u. Rechtsabbiegestreifen und dem Nichtvorhandensein von Rechtseinbiegestreifen und hier im Besonderen in der Nähe von Eisenbahnkreuzungen, eine Unfallhäufungsstelle. Zudem ist dieser Abschnitt dringend sanierungsbedürftig.
Das Projekt sieht den Ausbau mit Verbesserung der Trassierungselemente sowie die Anordnung von Links- u. Rechtsabbiegestreifen und Rechtseinbiegestreifen bei unmittelbarer Nähe von Eisenbahnkreuzungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit vor. Sämtliche rechtlichen Voraussetzungen (inkl. Grundeinlöse) zur Rea-lisierung des Bauloses "Lahöfen" im Zuge der B 134 Wallerner Straße sind vorhanden, so dass am 12.05.2005 mit den Bauarbeiten begonnen werden konnte.
 

 

L 532 HÖRSCHINGER STRAßE  "UMLEGUNG HÖRSCHINGERSTR. ALKOVEN"

Gemeinde: Alkoven
Gesamtkosten: ca. 2,6 Mio. Euro

 

Das Projekt sieht eine Verlegung der L 532 Hörschinger Straße von der B 129 Bereich Lagerhaus - Institut Hartheim mit einem Brückenneubau beim Feldbachgraben zur Verbesserung der Verkehrssituation im Ortszentrum von Alkoven vor.
Sämtliche rechtlichen Voraussetzungen liegen vor. Es wird noch im November 2005 mit den Bauarbeiten begonnen.

 

 

BAUVORHABEN AUS INSTANDSETZUNG U. UMBAU, BEI DENEN MAßNAHMEN MIT BRÜCKENBAU ERFORDERLICH WERDEN:

Derzeit sind im Bezirk keine aktuellen Baumaßnahmen vorgesehen.
Erst im Jahr 2007 sind auf der B 129 bei 2 Brückenobjekten im Gemeindegebiet Fraham - (km 22,58-Innmühlbachbrücke u. km 22,88-Innbachbrücke) - Generalsanierungen geplant.

 

 

B 133 THENINGER STRAßE, KM 9,400 - KM 10,000
"ORTSDURCHFAHRT STRAßHAM"

Gesamtkosten:   ca. 1,1 Mio. Euro
Gemeinde:         Alkoven

 

Zur Erhöhung der Verkehrsicherheit werden im ggst. Bereich Fahrbahnteiler mit Querungshilfen errichtet. Ebenso erfolgt teilweise eine Trassenverlegung zur Verbesserung der Linienführung und um die B133 von einem sehr nahegelegen Gehöft abzurücken.
Das Detailprojekt ist fertig, wasserrechtliche Bewilligung und Grundeinlöse sind noch ausständig.
Voraussichtlicher Baubeginn: frühestens ab 2010, sofern Mitfinanzierung der Nebenanlagen durch die Gemeinde gesichert ist.

 

 

B 134 WALLERNER STRAßE, KM 6,600 - KM 7,600
"LINKSABBIEGER GÖLDINGER STRAßE"

Gesamtkosten:  1,13 Mio. Euro
Gemeinde:         Scharten, St. Marienkirchen/Polsenz

 

Aufgrund des mangelnden Ausbauquerschnittes und dem allgemein sehr schlechten Zustand der Fahrbahn wird die B134 Wallerner Straße im gegenständlichen Bereich verbreitert und die Linienführung verbessert. Im Bereich der Kreuzung mit der 1218 Göldinger Straße, wird zur Erhöhung der Verkehrsicherheit ein Linksabbiegestreifen errichtet. Entlang des gesamten Bauabschnittes wird ein Geh- und Radweg errichtet.
Ab Dezember ist die B134 Wallerner Straße in diesem Abschnitt wieder ohne Behinderungen zu passieren.
Bau seit August 2005; Fertigstellung (Aufbringung der Deckschicht) 2. Quartal 2006.

 

 

L532 HÖRSCHINGER  STRAßE, KM 1,800 - 2,800     "WINKELN"

Gesamtkosten:    335.000 Euro
Gemeinde:          Alkoven

 

Im ggst. Bereich wird aufgrund des äußerst schlechten Fahrbahnzustandes eine Sanierung der Fahrbahn stattfinden. Außerdem fehlt in diesem beidseitig verbauten Abschnitt ein Gehsteig, der ebenfalls im Zuge der Sanierungsarbeiten errichtet wird. Das Detailprojekt ist fertig, wasserrechtliche Bewilligung ist vorhanden, Grundeinlöse vorhanden, Mitfinanzierung der Gemeinde noch nicht gesichert.
Voraussichtlicher Baubeginn: 2008

 

 

B 130 NIBELUNGEN STRAßE - KM 8,600 - KM 10,950
RADWEG "HILKERING - STEINWÄND"

Gesamtkosten:   350.000 Euro
Gemeinde:          Hartkirchen

 

Das Projekt sieht die Errichtung eines Radweges li.i.S.d.Km. als Lückenschluss zwischen dem Aschachtalradweg in Steinwänd und dem Ort Hilkering entlang der B 130 Nibelungen Straße vor. Gleichzeitig werden mehrere Kreuzungen mit Querungshilfen ausgestattet. Heuer wurde ein 1,3 km langer Abschnitt gebaut.
Die restlichen Abschnitte sollen nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Mittel in den Folgejahren fertiggestellt werden.

 

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Pressekonferenz am 8. November 2005

Landesrat Viktor Sigl und Dr. Dr. Helmut Retzl, Institut Retzl


zum Thema

"Kinderbetreuung in Oö.: Vereinbarkeit von Familie und Beruf"

KB)
Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Dr. Barbara Trixner, Leiterin Abteilung Kindergarten- und Hortreferat
    des Landes Oö.

Rückfragen-Kontakt:

Gerhard Rumetshofer  (+43 732) 77 20-151 02 

Landesrat Viktor Sigl:
Kinderbetreuungsoffensive in Oberösterreich

 

1. Kindergärten
Oberösterreich ist mit knapp 41.700 bewilligten Kindergartenplätzen (Arbeitsjahr 2004/05) voll versorgt. Das vorhandene Angebot wird von 36.806 Kindern (20.840 in öffentlichen, 15.966 in privaten Einrichtungen) in insgesamt 702 Kindergärten und 1.928 Gruppen genutzt, dies ergibt einen Gruppendurchschnitt von 19,1 Kindern. Die  Kinder werden von 2.536 Pädagoginnen und 1.174 Helferinnen betreut.

 

Langfristige Entwicklung -> maßgebliche Qualitätssteigerung:

1995

1996

1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

Einrichtungen

703

707

708

713

708

705

703

706

703

699

702

Gruppen

1.683

1.742

1.775

1.825

1.867

1.873

1.883

1.898

1.907

1.912

1.928

Kinder

37.893

39.018

39.659

40.393

40.576

39.927

39.796

39.340

38.285

37.175

36.806

 

Bei der Anzahl der Kindergärten in Oberösterreich gibt es seit 1995 nur eine geringe Abweichung. Eine Verringerung der Kindergartenkinder ist jährlich festzustellen, wobei trotz des andauernden Geburtenrückganges nur 369 Kinder weniger als im Vorjahreszeitraum einen oö. Kindergarten besuchen. Innerhalb der letzten zehn Jahre sind 245 zusätzliche Kindergartengruppen geschaffen worden. Gegenüber 1995 wurden 2005 um 1.087 Kinder weniger betreut, d.h. die durchschnittliche Gruppengröße ist von 22,5 Kindern auf 19,1 Kinder gesunken. Da die Gruppengröße ein wesentliches Qualitätsmerkmal darstellt, kann man zu Recht von einer wesentlichen Qualitätssteigerung sprechen.

 

Integration -> eine Selbstverständlichkeit:
Von den insgesamt 36.806 Kindern sind rund 743 Integrationskinder mit speziellem Förderbedarf. Die Gruppengrößen für Gruppen, in denen Kinder mit Behinderung integriert sind, betragen für Einzelintegration 20 sowie für die Integration mehrerer Kinder mit Behinderung 15 (normale Gruppengröße: 23 Kinder). Durch die Senkung der Kinderzahlen in Integrationsgruppen sowie den Einsatz von Stützkräften wird eine bestmögliche Betreuung und spezielle Förderung sichergestellt. Im Vordergrund steht die soziale Integration.

 

Finanzielle Unterstützung des Landes:
Das Land unterstützt die Kindergartenerhalter ganz maßgeblich:
Grafik: Entwicklung Kindergartenbudget

 

 

"Öffnung" der Kindergärten - ein Meilenstein für die Kinderbetreuung in Oö.:
Um es Eltern leichter zu machen, Familie und Beruf zu vereinbaren, wurde das Betreuungsangebot in den oö. Kindergärten ausgeweitet. Nunmehr werden in alterserweiterten Gruppen auch Kinder vor dem vollendeten dritten Lebensjahr oder/und nach dem Erreichen des schulpflichtigen Alters betreut. In Pilotversuchen wurden die entsprechenden Erfahrungen gewonnen und in einer Novelle zum Oö. Kindergarten- und Hortgesetz auch regulär gesetzlich verankert. Im heurigen Arbeitsjahr wird diese Novelle das erste Mal wirksam. 2005/06 sind an 44 Standorten unter 3-Jährige, an zehn Standorten Schulkinder und in weiteren vier Standorten Kinder mit großer Altersmischung, das heißt unter 3-Jährige, Kindergarten- und Schulkinder, untergebracht.

 


2. Horte
"Nachmittagsbetreuung für Schulkinder, ein heiß diskutiertes Thema:
Oberösterreich ist Vorreiter:
Nach Wien liegt Oberösterreich bei der Zahl der Hortgruppen und der in Horten betreuten Kinder österreichweit an zweiter Stelle. In Oberösterreich gibt es 170 Horte mit 464 Gruppen, in denen 8.281 Kinder im schulpflichtigen Alter betreut werden, dies ergibt einen Gruppendurchschnitt von 17,85 Kindern. Die Kinder werden von 628 Pädagoginnen und 180 Helferinnen betreut.

 

Langfristige Entwicklung:

1995

1996

1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

Einrichtungen

84

86

91

96

102

115

127

136

147

158

170

Gruppen

261

266

275

290

303

330

354

383

409

443

464

Kinder

5.323

5.225

5.497

5.860

6.165

6.812

7.318

7.762

7.571

8.049

8.281

 

Seit 1995 hat sich die Zahl der Horte und Gruppen verdoppelt. Es werden um rund 3000 Kinder mehr betreut als noch vor 10 Jahren.

 

Integration:
407 Kinder mit Beeinträchtigung sind ins Hortleben eingebunden. Integration zielt darauf ab, Kinder zur gegenseitigen Unterstützung zu erziehen, kooperatives Verhalten zu fördern, Einfühlungsvermögen und Sensibilität füreinander zu entwickeln. Durch den Einsatz von Stützkräften wird eine größtmögliche Betreuung sichergestellt.

 

Auch Horterhalter werden maßgeblich unterstützt:

 

3. Oö. Kinderbetreuungsgesetz
Das geplante Kinderbetreuungsgesetz ist Höhepunkt und vorläufiger Zielpunkt der Kinderbetreuungsoffensive in Oberösterreich.

Es soll für die nächsten Jahre

  • die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter verbessern
  • mit zukunftsweisenden innovativen Vorgaben hohe pädagogische Qualität in allen Kinderbetreuungseinrichtungen sicherstellen
  • neue flexible Formen ermöglichen, die die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen berücksichtigen
  • die Finanzierbarkeit sicherstellen und
  • Rechtsvereinheitlichung und -bereinigung bringen.

 

Sigl-Initiative für neues Kinderbetreuungsgesetz
"Vor dem Hintergrund des massiven Geburtenrückgangs, der angespannten finanziellen Lage vieler oö. Gemeinden und der unterschiedlichen Interessenlagen habe ich den Auftrag gegeben, dass die Suche nach maßgerechten flexiblen Lösungen, die auch eine hohe pädagogische Qualität für alle Einrichtungen sicherstellen, unter früher Einbindung aller Beteiligten geschehen soll. "

 

Dieser spannende Prozess wurde extern begleitet. Aufgrund einer Ausschreibung wurde das Angebot des Instituts Prof. DDr. Retzl angenommen und dieses beauftragt, die Eckpunkte für ein Kinderbetreuungsgesetz zu erarbeiten. In dem Prozess mit Prof. DDr. Retzl als Vorschlag für die Politik waren

  • politische Verantwortungsträger
  • Erhalter der Einrichtungen
  • Vertreter der Berufsgruppen
  • Interessensvertretungen (Kammern)
  • Familienorganisationen als Vertreter der Elterninteressen
  • die Bezirksverwaltungsbehörden und
  • die zuständigen Fachabteilungen des Amtes der Oö. Landesregierung
    maßgeblich eingebunden.

Am 3.11.2005 fand die abschließende Sitzung der so genannten "Facharbeitsgruppe" statt.
 

 

Dr. Dr. Helmut Retzl:  Dialogprozess zur Erarbeitung der Grundlagen für ein neues Oö. Kinderbetreuungsgesetz

Die Rahmenbedingungen für die Tagesbetreuung von Kindern ist bislang im Oö. Kindergarten- und Hortgesetz und im Oö. Jugendwohlfahrtsgesetz sehr unterschiedlich geregelt.
Es ist das Ziel, die außerschulische und außerfamiliäre Betreuung und Bildung von Kindern unter einem Dach zusammenzuführen und an die aktuellen Anforderungen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf anzupassen. Dazu liegen nunmehr die Grundlagen vor, die in ein neues Oö. Kinderbetreuungsgesetz einfließen sollen.

 

Diese Grundlagen wurden in einem Dialogprozess mit Interessensvertreterinnen und -vertretern über einen Zeitraum von gut einem Jahr erstellt. In einer dafür eingerichteten Facharbeitsgruppe wurden die Stärken und Schwächen der derzeitigen Regelungen analysiert und die Anforderungen an ein neues Gesetz aus der Sicht der verschiedenen Interessen definiert.

 

In dieser Facharbeitsgruppe waren vertreten: Gemeindebund und Städtebund,  private Trägerorganisationen, Berufsgruppenvertreter, Sozialpartner, Politische Parteien, Familienorganisationen, Plattform für Integration, Landesschulrat, Fachabteilungen des Landes

 

Die gemeinsame Arbeit hat es ermöglicht, dass über weite Strecken ein Konsens über die Anforderungen an ein neues Gesetz erarbeitet werden konnte. Retzl: "Es ist wichtig, dass alle die Sichtweisen und die Problemlagen der jeweils anderen unmittelbar kennen gelernt haben. Das ist eine wichtige Voraussetzung, weil ja unterschiedliche Interessen hier an einem Tisch aufeinander getroffen sind."

 

Mit der abschließenden Sitzung der Facharbeitsgruppe liegen nun wichtige Bausteine vor, die die Grundlage für die Gesetzesvorlage der Oö. Landesregierung sein werden:
Die Eckpfeiler für ein "Kinderbetreuungsgesetz neu"

 

Bildung bereits im Vorschulalter
Die dem Alter des Kindes entsprechende bestmögliche Förderung und Bildung ist ein wesentlicher Inhalt von Kinderbetreuungseinrichtungen. Das soll auch durch die Grundsätze des neuen Gesetzes deutlich unterstrichen werden. Insbesondere die Kindergärten erfüllen hier eine wichtige Aufgabe in der Vorbereitung der Kinder auf die Schule. Daher ist auch angestrebt, dass möglichst alle Kinder zumindest im letzten Jahr vor dem Schuleintritt einen Kindergarten besuchen.

 

Neues Fördersystem: Ein Grundsystem für alle Einrichtungen, bessere Berücksichtigung der tatsächlichen Öffnungszeiten bei der Landesförderung, soziale Staffelung für Elternbeiträge

 

Die Durchführung der Kinderbetreuung ist Kompetenz der Gemeinden. Das Land Oö. definiert durch Qualitätsanforderungen und finanzielle Förderung wesentliche Rahmenbedingungen. Daher soll ein Anreizsystem für flexible und bedarfsgerechte Öffnungszeiten geschaffen werden. Das ist unbestrittener Wunsch aller Beteiligten am Dialogprozess.

 

Es soll von der Krabbelstube bis zum Hort ein vergleichbares Finanzierungssystem bestehen. Für die Elternbeiträge ist vorgesehen, mittelfristig eine Annäherung der sehr unterschiedlichen Tarife in verschiedenen Gemeinden zu erreichen. Für ähnliche Leistung sollen ähnliche Tarife eingehoben werden. Es ist vorgesehen, dass die Träger stärker auf die finanzielle Leistungsfähigkeit der Eltern Rücksicht nehmen müssen. Das bedeutet, dass eine einkommensabhängige Staffelung der Elternbeiträge für die einzelnen Einrichtungen Standard werden soll.

 

Mehr Elternpartizipation
Das Zusammenwirken von Eltern und Einrichtungen soll noch ausgebaut werden. Die Gründung von Elternvereinen soll möglich werden und auch eine stärkere Mitwirkung der Eltern bei organisatorischen Fragen wie Öffnungszeiten, Ferienregelungen ist ausdrücklich erwünscht und vorgesehen.

 

Vereinheitlichung der Zuständigkeit für Integrationsmaßnahmen
Integration von Kindern mit Beeinträchtigungen ist ein Grundprinzip in allen Einrichtungen. Es ist unbestritten, dass das Land Oö. eine verbindliche Unterstützungsleistung für die Integration erbringt. Das soll jedenfalls weitgehend nach einem einheitlichen System erfolgen, dass für Kinder in verschiedenen Altersgruppen vergleichbare Unterstützung gewährleistet.

 

Flexiblere Besuchsmöglichkeiten
Der Besuch einer Kinderbetreuungseinrichtung soll weiterhin regelmäßig stattfinden. Es soll aber möglich sein, individuellere Regelungen zwischen Eltern und Erhalter zu treffen, die die speziellen Bedürfnisse von Familien besser berücksichtigen können. Z.B. soll es möglich sein, dass Kinder nur an bestimmten Nachmittagen im Kindergarten verbringen und andere Nachmittage zu Hause. Die starre Trennung zwischen Halb- und Ganztagsbesuch soll wegfallen.

 

Bedarfsplanung durch Gemeinden und Regionen

Die Gemeinden und Regionen sollen konkrete Bedarfspläne erstellen, in denen die Art und Zahl der Plätze für die Kinderbetreuung definiert werden. Das Land Oö. stellt dafür eine Handlungsanleitung zur Verfügung. Insgesamt soll dadurch ermöglicht werden, dass eine möglichst bedarfsgerechte Kinderbetreuung in jeder oö. Gemeinde erfolgt.

 

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Pressekonferenz am 8. November 2005

Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger, GD Mag. Klaus Buchleitner, Vorstandsvorsitzender der RWA, ÖR Josef Raffelsberger, RWA-Aufsichtsratspräsident-Stv. und NRAbg. Bgm. Jakob Auer, Genossenschaftsanwalt


zum Thema

"RWA-Lagerhäuser als starke Partner - Vielfältiger Dienstleister im ländlichen Raum"

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Rückfragen-Kontakt:

  • Mag. Susanne Aigner, RWA-Marketingabteilung, (+43 1) 605 15-55 10
  • Ing. Walter Silber, Büro LR Stockinger, (+43 732) 77 20-111 17

Lagerhausorganisation ist ein Stück der Erfolgsgeschichte

 

Die Lagerhäuser müssen sich ständig dem Wechsel und den neuen Herausforderungen in der Landwirtschaft stellen. "Mit kompetenter Beratung, der günstigen Beschaffung von Betriebsmitteln sowie der Vermarktung der Produkte im pflanzenbaulichen Bereich sind die Lagerhäuser ein wesentlicher Partner der Bauern. Daher ist die Lagerhausorganisation mit ihrer professionellen Begleitung des Agrarsektors ein Stück der Erfolgsgeschichte der Landwirtschaft", sagt Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger.

 

Die Lagerhäuser werden immer mehr zu einem Dienstleistungsrückgrat für den ländlichen Raum. Stockinger: "Neben dem landwirtschaftlichen Angebot werden die Bereiche Baumarkt, Gartenmarkt, Tankstellen und Nahversorgung als Projekte gemeinsam mit der Lagerhausorganisation verwirklicht; sie sichern somit flächendeckend die Grundinfrastruktur im ländlichen Raum".

 

Die Lagerhäuser beschäftigen in den 214 oberösterreichischen Betriebsstellen 1.901 Mitarbeiter, davon sind 226 Lehrlinge. Investiert werden im Jahr 2005 insgesamt rund 21 Millionen Euro. Mit diesen Zahlen unterstreicht Landesrat Stockinger den Stellenwert der Lagerhausorganisation für die Arbeitsplätze und Investitionskraft in der Region. Die wieder gewonnene Zusammenarbeit im Lagerhausbereich unter dem Dach der Raiffeisen Ware Austria (RWA) stärkt den Wirtschaftsstandort Oberösterreich.

 


Lagerhäuser führend im ländlichen Raum

"Lagerhäuser haben viele Nahversorgungs- und Servicefunktionen für den ländlichen Raum - Produktangebote und Dienstleistungen sind auf die Bedürfnisse der ländlichen Bevölkerung ideal abgestimmt. Wesentliche Bedeutung kommt den Lagerhäusern als Arbeitgeber und Geschäftspartner im ländlichen Raum zu", sagt Generaldirektor Mag. Klaus Buchleitner, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Ware Austria (RWA).

 

Flächendeckend in ganz Oberösterreich angesiedelt, ist Lagerhaus nicht nur wichtiger Nahversorger sondern auch Arbeitgeber und Investor im ländlichen Raum. In den 214 oberösterreichischen Betriebsstellen, davon 156 Bau-, Garten- und Baustoffmärkten, sind 1.901 Mitarbeiter beschäftigt, darunter 226 Lehrlinge. 2005 werden die 15 Lagerhäuser aus Oberösterreich rund 21 Millionen Euro investieren. Zu den größten Investitionen im heurigen Jahr zählen der Bau- und Gartenmarkt in Enns (Oö. Mitte), eine Trocknungsanlage in Hörsching (Oö. Mitte) und der Lagerhausmarkt in Aurolzmünster (Innviertler Lgh. Gen.). Die Umsatzentwicklung 2004 in Oberösterreich verläuft laut Generaldirektor Buchleitner trotz der witterungsbedingt schwierigen Randbedingungen zufrieden stellend. Mit Ende August liegt der kumulierte Umsatz bei 454 Millionen Euro und somit um
+9,1 % über dem Vorjahresergebnis. Umsatzspitzenreiter sind die Geschäftsfelder Energie, Baustoffe und landwirtschaftlicher Bedarf.

 

Österreichweit gibt es im Vergleich zu den oberösterreichischen Zahlen mehr als 1.000 Betriebsstellen, davon 500 Bau- und Gartenmärkte sowie 200 Werkstätten. In ganz Österreich sind außerdem ca. 11.000 Mitarbeiter im Lagerhaus beschäftigt, davon 1.200 Lehrlinge. 2005 werden alle RWA-Lagerhäuser in Summe Investitionen im Wert von rund 65 Millionen Euro tätigen. Mit Ende August liegt der kumulierte Umsatz aller RWA-Lagerhäuser in ganz Österreich bei 1.402 Millionen Euro, um +4,3% über dem Vorjahresergebnis.

 

 

Beratung und Service bei Lagerhäusern an erster Stelle

Die Lagerhäuser haben ihr Betätigungsfeld und damit auch ihren Kundenkreis ständig erweitert. Mittlerweile sind sie österreichweit in fünf Kerngeschäftsfeldern tätig: Agrar, Technik, Energie, Bau, Garten und Baustoffe. Zunehmend wird auch der Service- und Dienstleistungsbereich ausgebaut.

 

Diesen Trend bestätigt ganz speziell der Bau- und Baustoffbereich. Die Lagerhaus-Baustoffabteilungen gelten als die Profis für sämtliche Bauvorhaben. Von der Planung bis zur Fertigstellungsgarantie, von den richtigen Baustoffen bis zum Bauzubehör reicht das Angebot. Viele Lagerhäuser bieten auch gewerbliche Dienstleistungen wie Tischlerei, Zimmerei, Malerei oder Gas-, Wasser-, Heizungsinstallationen usw. an. "Hier profitiert der Kunde vom All-in-One-Angebot. Kundenberatung und Service sind neben dem Bereich ums Bauen und Wohnen aber auch in den Sparten Technik, Agrar und Energie immer wichtiger", betont Buchleitner.

 


Die Top Marken für Landwirte

Das Angebot ausgewählter Top-Marken wie John Deere, Steyr, Lindner, Pöttinger, Kuhn, Reform oder Brantner und die Fachberatung im Landtechnikbereich überzeugen. 2005 wurden mit 37 Profiverkäufern in Oberösterreich Landmaschinen verkauft. Zusätzlich betreiben die oberösterreichischen Lagerhäuser 43 Landtechnik und KFZ-Fachwerkstätten, mit hohen selbst auferlegten Qualitätsstandards und gut ausgebildetem Fachpersonal.

 


Getreidevermarktung: Logistik und Know-How sind entscheidend

Die traditionellen Stärken der Lagerhäuser bei der Vermarktung von Getreide liegen vor allem in einer sorgfältigen Ernteübernahme und -analyse, in der Trennung nach Qualitätsmerkmalen, in der sicheren Lagerung, Beladung und Zustellung zum Endkunden. ÖR Josef Raffelsberger, RWA-Aufsichtsratspräsident-Stellvertreter: "Um die Qualität auf höchstem Niveau zu halten, unterstützen die Lagerhäuser Österreichs Landwirte durch ständige Innovationen vom Saatgut bis zur Düngung."

 


Energie, die bewegt

Genol, die RWA-Tochter und somit Exklusivmarke des Lagerhauses im Energiebereich bietet dem Kunden einerseits eine breite Palette an Treib- und Schmierstoffen, andererseits innovative Heizformen. Pellets zum Beispiel sind sparsam und umweltschonend und gelten daher als beliebte Heizalternative. Als besondere Serviceleistung bieten viele Lagerhäuser die Rund-um-die-Uhr Tankkarte an. In Oberösterreich gibt es bisher bereits 118 Genol Tankstellen.

 


Regionales Service durch Kundennähe

Durch ihr flächendeckendes Standortnetz und die damit verbundene Kundennähe passen die Lagerhaus Betriebe ihre Produkt- und Serviceangebote den lokalen Gegebenheiten äußerst präzise an. Nicht nur die Sortimente orientieren sich an regionalen Besonderheiten, auch die Lagerhaus Mitarbeiter sind persönlich mit der Region und der Bevölkerung verbunden. Dadurch entsteht eine große Vertrauensbasis zwischen dem Nahversorger und seinen Kunden.
Land blüht auf

 

Das Bestreben, für die Region da zu sein, die Bedürfnisse der Region und seiner Bewohner abzudecken, hat sich im Laufe der Zeit nicht geändert. Zur Förderung der Gesellschaft leisten die Lagerhäuser nicht nur ihren Beitrag für karitative Projekte und Organisationen, wie etwa die oberösterreichische Initiative "Bauern helfen Bauern", sondern ebenso für Vereine und Schulen. Aktuell unterstützt die Lagerhausorganisation ganz bewusst die Kampagne der oberösterreichischen Landesregierung "Land blüht auf". Diese Kampagne sieht Maßnahmen zur Stärkung der ländlichen Regionen vor, sie ist bemüht mit Wirtschaft und Bevölkerung beste Bedingungen herzustellen, damit langfristige Wertschöpfung sichergestellt wird. Diese Bemühungen werden von der Lagerhausorganisation befürwortet und deshalb aktiv unterstützt. "Mit diesen verschiedenen Aktionen bringen die Lagerhäuser zum Ausdruck, dass sie auch künftig ihren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Beitrag für die Regionen leisten wollen. Als wichtiger Arbeitgeber und Investor nehmen sie so ihre Verantwortung für den ländlichen Raum wahr", betont GD Buchleitner.


 

Lagerhäuser stärken Wirtschaftsstandort

Genossenschaftsanwalt Abg. z. NR Jakob Auer betont, dass die 15 Lagerhäuser in Oberösterreich ein bedeutender Faktor für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich sind. "Investitionen, Arbeitsplätze und Dienstleistungen machen die Lagerhäuser zu einem unverzichtbaren Bestandteil für den ländlichen Raum, sagt Auer, der die Zusammenarbeit der Lagerhäuser unter dem RWA-Dach begrüsst.

 

 

Beispiel Fischlham: Regionales Nahversorgungszentrum

Die Gemeinde Fischlham im Bezirk Wels-Land hat mit Bürgermeister Jakob Auer die aufgelassene Lagerhaus-Liegenschaft zu einem neuen Nahversorgungszentrum umfunktioniert. "Fischlham hat hier innovative Ideen umgesetzt und in der Agrar- und Wohngemeinde mit 1.260 Einwohnern die Nahversorgung mit Bürgerservice abgesichert", sagt Bürgermeister Auer.

 

Die Gemeinde Fischlham hat die Liegenschaft des früheren Lagerhauses angekauft. An diesem Standort betreibt jetzt ein selbständiger ADEG-Kaufmann sein Geschäft, das Lagerhaus eine Tankstelle, die Raiffeisenbank Wels-Süd eine Bankstelle, außerdem sind zwei Privatfirmen eingemietet. "Die Neunutzung der Gebäude ist eine Aufwertung für die Gemeinde", sagt Bürgermeister Auer.

 

Presseinformationen

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Presseinformation

"Spatenstich am LKH Freistadt: Umfangreiches Aus- und Umbauvorhaben startet"

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Pressegespräch
LKH Freistadt

"Spatenstich am LKH Freistadt:
Umfangreiches Aus- und Umbauvorhaben startet"



Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:

Dr. Josef Pühringer                                                      Landeshauptmann Oberösterreich
Dr. Silvia Stöger                                                          Gesundheits- und Spitalslandesrätin
Dr. Maximilian Koblmüller                                           Mitglied des Vorstands der gespag
W. HR Prim. Prof. Dr. Josef Friedrich Hofer               Ärztlicher Direktor LKH Freistadt
Rudolf Wagner                                                             Kaufmännischer Direktor LKH Freistadt

 

 

OÖ. Spitalsoffensive läuft weiter auf Hochtouren

Die OÖ. Spitalsoffensive läuft weiter auf Hochtouren. "Insgesamt investiert das Land Oberösterreich im Rahmen dieser Investitionsoffensive im Spitalsbereich bis zum Jahr 2010 rund 1,7 Milliarden Euro für die bestmögliche medizinische und pflegerische Versorgung der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher", unterstreicht Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer.

 

Die wichtigsten Projekte:

 

  • Neubau der Landes Nervenklinik Wagner-Jauregg
  • Neubau des LKH Vöcklabruck
  • Ausbau des LKH Steyr
  • Neubau der Landes-Frauen- und Kinderklinik
  • Zubau beim LKH Schärding
  • Zubau am LKH Gmunden
  • Zubau am LKH Bad Ischl
  • Ausbau des LKH Rohrbach
  • Ausbau des LKH Freistadt

 

"Wir investieren nicht nur in den Häusern der gespag, sondern es gibt praktisch kein Krankenhaus in Oberösterreich, wo nicht erst kürzlich gebaut wurde oder noch gebaut wird", ergänzt der Landeshauptmann.

 

Insgesamt werden rund 15 Mio. Euro in die Zu- und Umbauten des Landes-Krankenhauses Freistadt investiert. Nach Abschluss der Arbeiten stehen den Patientinnen und Patienten nicht nur moderne Räumlichkeiten zur Verfügung, sie haben auch Zugang zu neuen medizinischen Leistungsfeldern und Serviceangeboten.

 


Regionale oö. Spitalsstruktur muss gesichert werden

Der umfangreiche Aus- und Umbau des LKH Freistadt ist ein wichtiger Teil der OÖ. Spitalsoffensive, mit der unsere Spitäler modern und funktionell gestaltet werden. "Dieses Ausbauprogramm ist abgestimmt auf das Ergebnis der OÖ. Spitalsreform, bei der politisch einvernehmlich die künftige Versorgungsstruktur in unserem Bundesland festgelegt wurde. Ein unverzichtbarer Fixpunkt dabei ist die regionale Ausgewogenheit und die zukunftsorientierte Sicherung der peripheren Spitalsstandorte wie etwa Freistadt", betont Spitals- und Gesundheits-Landesrätin Dr. Silvia Stöger.

 

Allerdings müssen die Planungen der OÖ. Spitalsreform jetzt noch mit dem "Österreichischen Strukturplan Gesundheit" (ÖSG) in Einklang gebracht werden, der noch heuer vom Bund zu beschließen ist. "Dabei habe ich bei der gestrigen Verhandlungsrunde mit der Gesundheitsministerin festgehalten, dass durch übersteigerte Planungsvorgaben im vorgelegten ÖSG-Entwurf des Bundes die in Oberösterreich vereinbarte regionale Spitalsversorgung zumindest in vielen Teilbereichen unmöglich gemacht würde", so Stöger. So hätte man am LKH Freistadt beispielsweise orthopädische Eingriffe nur noch in Notfällen vornehmen dürfen. Und viele andere Behandlungen und Operationen wären künftig deshalb in Freistadt untersagt, weil man vorgeschriebene Mindestfrequenzen nicht erreichen würde. Vor der Festlegung solcher Kriterien fordert Stöger klare qualitative Argumente: "Dabei muss der Patientennutzen im Vordergrund stehen, andere Lösungen sind nicht akzeptabel."

 

 

Bauarbeiten starten noch im November dieses Jahres

Termingerecht beginnen Ende November die geplanten Bauarbeiten im Landes-Krankenhaus Freistadt. Der Startschuss hierfür fällt mit dem symbolischen Spatenstich am 8. November 2005.

 

"Das umfangreiche Vorhaben sieht die Neuerrichtung eines Traktes an der rechten Seite des Haupteingangsbereiches, einen eingeschossigen Anbau im Innenhof mit Anbindung an den stationären Bereich im ersten Stock sowie den Neubau des NEF-Stützpunktes für das Notarzteinsatzfahrzeug an der Rückseite des Hauses vor. Darüber hinaus erfolgt die Sanierung und Umgestaltung sowie die Erweiterung von bereits bestehenden Gebäuden", gibt Vorstandsmitglied Dr. Maximilian Koblmüller einen Grobüberblick über das dreijährige Projekt.

 

Ein bisher noch nicht angebotenes Leistungsfeld, die Psychiatrie, findet in Form einer Tagesklinik und einer Ambulanz im neuen Trakt des Spitals ihr Zuhause. Aber auch das Labor, ein neuer Vortragssaal, mehrere Ärztedienstzimmer, die gesamte Kaufmännische Direktion sowie die Krankenhausleitung werden zukünftig in den Räumlichkeiten rechts des Haupteingangsbereiches untergebracht sein. Die Interne Diagnostik sowie die interdisziplinäre Endoskopie übersiedeln in die zu adaptierenden Räumlichkeiten des jetzigen Verwaltungsbereiches. Die dadurch entstehenden freien Kapazitäten kommen der chirurgischen und der unfallchirurgischen Ambulanz zugute, die beide umgebaut und vergrößert werden.

 

Der stationäre Bereich der Abteilung für Innere Medizin übersiedelt in den ersten Stock, erhält zusätzliche Untersuchungszimmer sowie neu gestaltete Besprechungsräume und ein Sekretariat.

Auch die Abteilungen für Chirurgie und Unfallchirurgie verlassen ihre derzeitigen Räumlichkeiten und sind in naher Zukunft im zweiten Stock vorzufinden. Die weitere Umgestaltung und Erweiterung betreffen die Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, wo unter anderem die Ambulanz sowie das Sekretariat erweitert und einige Räumlichkeiten, wie z. B. das Stillzimmer, adaptiert werden sowie den OP-Bereich. So erhält das Landes-Krankenhaus Freistadt einen zusätzlichen Aufwachraum und eine neue Sterilisation.


 

Erweitertes Leistungsspektrum im LKH Freistadt:
Psychiatrische Tagesklinik und Ambulanz

Ein neues medizinisches Angebot steht der Bevölkerung aus Freistadt und Umgebung in etwa drei Jahren zur Verfügung und schafft darüber hinaus zehn zusätzliche Arbeitsplätze: die Psychiatrie. Im Rahmen einer Ambulanz und einer Tagesklinik können Menschen mit psychischen Problemen ganz in der Nähe ihres Wohnortes Hilfe in Anspruch nehmen und müssen bei einer Reihe von Erkrankungen nicht mehr die psychiatrischen Kliniken der Großstädte aufsuchen. "Durch die Einrichtung dieser Versorgungsangebote in peripheren Regionen setzt die moderne Medizin einer langjährigen Stigmatisierung entgegen. Denn PatientInnen mit psychischen Problemen wurden lange Zeit nur in psychiatrischen Großkrankenhäusern betreut, sodass sie nicht selten zusätzlich zu ihrem Leiden eine Ausgrenzung durch die Gesellschaft erfahren mussten", zeigt der Ärztliche Direktor des LKH Freistadt, Prim. Prof. Dr. Josef Friedrich Hofer, die Notwendigkeit dieser Einrichtung auf und betont, dass heute bereits jeder vierte Österreicher im Laufe seines Lebens mit psychischen Leidenszuständen Bekanntschaft macht: "Wir reagieren somit auf den enormen Bedarf einer adäquaten regionalen medizinischen Versorgung in diesem Bereich."


 

Modernisierung der Abteilung für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe

Um den Anforderungen der PatientInnen auch weiterhin in gewohnter Art und Weise gerecht zu werden, erweitert das LKH Freistadt in naher Zukunft die gynäkologische Ambulanz und baut die Urodynamik (Untersuchungsmethode bei Inkontinenz) aus. Die First Love Ambulanz, die sich besonderer Frequenzen erfreuen darf, ist erste Anlauf- und Beratungsstelle für Jugendliche bei allen Fragen rund um Sexualität und Partnerschaft und findet in neuen Räumlichkeiten im Bereich Gynäkologie ihr Zuhause.

 

Mit Abschluss der Baumaßnahmen wird frisch gebackenen Müttern darüber hinaus ein eigenes Stillzimmer in einem freundlichen Ambiente zur Verfügung stehen.

 

Gesamtfertigstellung für Ende 2008 geplant

 

Die Umsetzung aller Maßnahmen erfolgt etappenweise bis Ende 2008. "Soweit es die Wetterverhältnisse zulassen, möchten wir noch heuer mit der Einrichtung der Baustelle und ersten Erdarbeiten beginnen", blickt der Kaufmännische Direktor des LKH Freistadt, Rudolf Wagner, in die nahe Zukunft.

 

Der Rohbau für die psychiatrische Tagesklinik soll im Sommer 2006 fertig gestellt sein, wobei im Anschluss daran sofort mit der Fassadengestaltung und dem Innenausbau begonnen wird. Diese Arbeiten werden voraussichtlich im Herbst 2007 abgeschlossen sein.

 

Die weiteren Bau- und Sanierungsmaßnahmen nehmen die Baufirmen ab dem Frühjahr 2006 in Angriff. Bereits ab März 2006 wird mit der Errichtung der Sterilisation, einer leistungsstärkeren Notstromversorgung sowie des NEF-Stützpunktes begonnen. Mit der Fertigstellung ist Mitte 2007 zu rechnen.

 

Im Herbst 2007 starten schließlich die Baumaßnahmen in den Räumlichkeiten der jetzigen Verwaltung. Dort werden im Endausbau die Interne Diagnostik sowie die Endoskopie untergebracht sein. Bis Ende 2008 sollten planmäßig auch diese Arbeiten abgeschlossen sein.

 

"Damit stellen wir auch in Zukunft die gewohnte, erstklassige Versorgung für die Bevölkerung unseres Einzugsgebietes sicher", erklärt Rudolf Wagner und ergänzt: "Wir bemühen uns natürlich, die Beeinträchtigungen für unsere PatientInnen so gering als möglich zu halten. Sollte es dennoch zu Unannehmlichkeiten kommen, bitten wir um Verständnis."

 

 

 

 

Für Fragen steht zur Verfügung:
Birgit Auer
PR & Kommunikation
Landes-Krankenhaus Freistadt
Tel.: (+43 50) 554 76-222 40
Fax: (+43 50) 554 76-222 04
birgit.auer@gespag.at

 

 


Das Bauprojekt im Überblick


Architektur: Freie Architekten Heinle, Wischer und Partner,
Stuttgart
Baubeginn: Ende November 2005
Kosten: € 15 Mio.

 

Etappenweise Fertigstellung bis 2008: Mitte 2007:
Psychiatrische Tagesklinik und Ambulanz
Labor
Dienstzimmer
Kaufmännische Direktion
Zentralsterilisation
NEF-Stützpunkt
Notstromversorgung

 

Ende 2008:
Fertigstellung Ambulanzen
Fertigstellung stationäre Baumaßnahmen
(abhängig vom Behandlungsablauf)

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at