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Landeskorrespondenz Nr. 258 vom 7. November 2005

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Pressekonferenz

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Landeshauptmann Pühringer bei der Verleihung der Denkmalpflegepreise 2005 des Landes Oberösterreich an die Evangelische Pfarre Wallern und die Stadtgemeinde Braunau: Denkmalpflege - Eine Investition in die Identität unseres Landes

(LK) "Für ein Kulturland wie Oberösterreich ist es wichtig, seine Wurzeln zu pflegen, um mit ganzer Kraft für die Zukunft arbeiten zu können. In diesem Sinne ist gelebte Denkmalpflege nichts anderes als eine Investition in die Identität unseres Landes", betonte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer anlässlich der Verleihung der Landespreise für Denkmalpflege am Freitag, 4. November 2005, im Schloss Ranshofen bei Braunau. Das Land Oberösterreich vergibt über Vorschlag einer unabhängigen Fachjury seit 2002 jährlich Landespreise für Denkmalpflege, mit denen denkmalpflegerisch herausragende Leistungen ausgezeichnet werden.

 

Die mit je 7.500 Euro dotierten Denkmalpflegepreise 2005 erhielten:

- Evangelische Pfarre Wallern für die Innen- und Außensanierung der Evangelischen Dreieinigkeitskirche in Wallern a.d. Trattnach.

- Stadtgemeinde Braunau am Inn für die Sanierung und Revitalisierung des Vorderbades sowie für die Bemühungen zur Pflege der Altstadt von Braunau.

Zwei Anerkennungspreise in Höhe von je 1.500 Euro gingen an:

- Benito Zambelli aus Sattledt für die Restaurierung bzw. Erneuerung des Turmdaches des Linzer Landhausturmes.

- Andreas Pilstl (Pilstl Holding GmbH) aus Raab für die Sanierung und Restaurierung des Wasserschlosses Raab.


 
"Die Preisträger 2005 reihen sich ein in eine lange, hervorragende Tradition gelebten Denkmalschutzes in Oberösterreich. Schon Adalbert Stifter, dessen 200sten Geburtstag wir vor wenigen Wochen gefeiert haben, hat erkannt, wie wichtig es ist, Denkmäler zu pflegen und zu erhalten", erklärte Pühringer. Gerade in der universalen Persönlichkeit und dem vielfältigen Wirken Stifters zeige sich, wie Denkmalpflege Teil eines umfassenden kulturpolitischen Konzepts sein kann. Auch im 21. Jahrhundert ist Denkmalpflege ein wichtiger Teil der Kulturpolitik. Gerade Landesausstellungen und die Landesmusikschulen sind heute Ausdruck dieser Haltung. Landesmusikschulen werden seit mehr als 25 Jahren in denkmalgeschützten Gebäuden untergebracht, um historisch wertvolle Gebäude für die Zukunft zu öffnen und zu beleben. Auch die Landesausstellungen waren stets Anlass für innovative Denkmalschutzprojekte, die über die jeweiligen Orte und Regionen hinaus Wirkung entfaltet haben. Selbstverständlich wird auch die kommende Landesausstellung 2006 in Ampflwang diesen Weg weitergehen, so Pühringer.


 

Dr. Elisabeth Mayr-Kern (+43 732) 77 20-154 91

Pühringer: Landeshauptleute fordern österreichweite Handymastenlösung, mehr Geld für Hochwasserschutzbauten und rasche Maßnahmen für besseren Uni-Zugang österreichischer Studenten

(LK) In der Stadtgemeinde Hermagor in Kärnten hat am Freitag, 4. November 2005, die Landeshauptleutekonferenz getagt und sich unter anderem mit folgenden Themen befasst:

 

Mehr Geld für Hochwasserschutzbauten
Die Landeshauptleute haben ihre bereits einmal aufgestellte Forderung unterstrichen, die Dotation für den Schutzwasserbau in den Bundes- und Landesbudgets deutlich anzuheben. Damit sollen die Schutzwasserbauten, die sich aufgrund der Hochwässer der letzten Jahre als notwendig erwiesen haben, rasch realisiert werden können. Die Länder verlangen diesbezüglich Verhandlungen mit dem Bund, berichtet Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer. „Ich habe großes Verständnis für die Menschen, die die rasche Realisierung der inzwischen projektierten Schutzwasserbaumaßnahmen verlangen. Bisher ist noch keinerlei Verzögerung eingetreten, da die Projekte erst geplant werden mussten. Aber ab Mitte des nächsten Jahres muss es sowohl vom Bund als auch von den Ländern zusätzliche Gelder geben, damit sie rasch realisiert werden können. Da reicht die übliche Jahresdotierung bei weitem nicht aus, wir werden eine Verdoppelung der Mittel brauchen“, betont Pühringer.

 

Auf Landesebene wurde entsprechend vorgesorgt. Die Landeshauptleutekonferenz verlangt diese budgetäre Aufstockung nun auch vom Bund, da im Schutzwasserbau
eine gemeinsame Finanzierung gesetzlich verankert ist.

 

Österreichweite Handymastenlösung
Die in Niederösterreich ausgehandelte Handymastenlösung zwischen Land und Mobilfunkbetreibern soll auf das gesamte Bundesgebiet ausgedehnt werden, wobei natürlich auf die Besonderheiten der Städte Rücksicht genommen werden muss, lautet eine weitere Forderung der Landeshauptleute.
 
Es wäre nicht einzusehen, wenn die offensichtlich technisch möglichen Standortreduzierungen nicht in allen Bundesländern realisiert würden. Der Eingriff in die Natur muss bei derartigen Maßnahmen so gering wie möglich gehalten werden. Die Landeshauptleute verlangen daher die Übertragung des niederösterreichischen Modells auf alle Bundesländer, so Pühringer.

 

Länder verlangen Beteiligung des Bundes beim Heizkostenzuschuss
Einstimmig fordert die Landeshauptleutekonferenz, dass sich der Bund am Heizkostenzuschuss der Länder für sozial Bedürftige mit 50 % beteiligt. „Es wäre nur gerecht, da der Bund Hauptnutznießer der erhöhten Mineralölsteuereinnahmen und außerdem an der OMV beteiligt ist, die durch den hohen Rohölpreis weitaus bessere Gewinne schreiben kann,“ erklärt der Landeshauptmann.

 

Die LH-Konferenz erinnert auch daran, dass sich der Bund bereits 2001 mit dieser Begründung an einem Heizkostenzuschuss beteiligt hatte. Es sei nicht einzusehen, dass die Länder diesen Beitrag alleine finanzieren sollen.

 

Für EU-Regionalförderung auch nach 2007
Die Landeshauptleute appellieren an die österreichische Bundesregierung, sich dafür einzusetzen, dass in die wirtschaftlich benachteiligten Gebiete - insbesondere in die Grenzgebiete - auch nach 2007 Regionalförderungsmittel der Europäischen Union fließen. Der Bund solle sich bei der Fixierung der Förderrichtlinien und der Förderkulisse insbesondere für die Grenzräume einsetzen, die fast ausschließlich Ziel 1-Fördergebiete als unmittelbare Nachbarn haben und mit diesen im wirtschaftlichen Wettbewerb stehen, so die LH-Konferenz.

 

„Für Oberösterreich bedeutet dies, dass vor allem die Grenzgebiete des Mühlviertels auch ab 2007 attraktive Regionalförderungen bekommen sollen. Sonst wäre eine ungerechtfertige und benachteiligende Wettbewerbssituation mit Südböhmen gegeben“, präzisiert Pühringer.


Rasche Neuregelung für den Uni-Zugang österreichischer Studierender
Die derzeitige Situation insbesondere für Erstsemestrige an medizinischen Universitäten, aber auch in anderen Bereichen, ist unzumutbar. Die Landeshauptleute fordern daher den Bund auf, rasch rechtskonforme Lösungsmöglichkeiten unter Beachtung des EU-Rechts für den Uni-Zugang österreichischer Studierender vorzulegen. „Die derzeitige durch die EuGH-Entscheidung herbeigeführte Situation ist unbefriedigend. Wir fordern daher, dass bis spätestens Beginn des Sommersemesters am 1. März 2006 eine Regelung gefunden wird“, so Pühringer abschließend.


 

Mag.ª Karin Speidl (+43 732) 77 20-114 07

Heizen mit Biomasse: Investition frei für 40 Nahwärmeprojekte

LR Stockinger und BM Pröll machen nationale Mittel flüssig

 

(LK) Für mehr als 40 Nahwärmeprojekte in Oberösterreich hat Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger gemeinsam mit Landwirtschaftsminister DI Josef Pröll den Weg für die Investitionsförderung frei gemacht. Zuletzt waren diese Nahwärmeprojekte in der Warteschleife, weil der EU-Finanzstreit um das Programm "Ländliche Entwicklung" diese Investitionsvorhaben blockierte. Durch das Flüssigmachen nationaler Mittel kann ein sofortiger Baubeginn ab Förderzusage starten. Landesrat Stockinger: "Damit kann gerade jetzt angesichts der hohen Erdölpreise zum richtigen Zeitpunkt in neue Nahwärmeanlagen investiert werden".

 

Wärme aus Holz ist auf der Überholspur. In Oberösterreich bestehen derzeit 265 Biomassegemeinschaftsheizanlagen, die zur Hälfte bäuerlich und zur anderen Hälfte gewerblich betrieben werden. Im privaten Wohnbau sind bereits 14.500 Biomasseeinzelheizanlagen eingebaut. Mehr als ein Drittel aller in Österreich jährlich neu installierten Hackschnitzelheizanlagen befinden sich in Oberösterreich. Jährlich werden so eine Million Schüttraummeter Hackschnitzel und Pellets zum Energiespender aus der Region. Durch Biomasse als Heizenergie können jährlich 75 Millionen Liter Heizöl eingespart werden, was wiederum den Ausstoß am schädlichen Treibhausgas CO2 um 187 Millionen Kilogramm verringert.

 

Bares Geld sparen kann man im heurigen Winter mit Biomasse. Die Preise für Holz, Pellets und Hackschnitzel sind im Vergleich zu den Erdölpreisen stabil. Laut Biomasseverband betragen die Kosten pro Kilowattstunde derzeit bei Heizöl extraleicht 7,4 Cent, bei Erdgas 4,9 Cent, bei Holzpellets 3,2 Cent und bei Holzhackschnitzel 2,5 Cent. Wer mit Öl heizt, zahlt derzeit im Jahr rund 1.000 Euro bis 1.200 Euro mehr als jene die mit Holz heizen, bestätigt der Biomasseverband. Damit besteht echter Rückenwind für heimische Biomasse. "Die Land- und Forstwirtschaft ist hier gerüstet und liefert Energie aus heimischen Wäldern. Das hilft dem Klima und schont die Geldtasche", sagt Agrarlandesrat Stockinger.

 

Ing. Walter Silber (+43 732) 77 20-111 17

Rettungshunde-Brigarde in Katastrophenhilfsdienst des Landes Oberösterreich aufgenommen

LR Stockinger: Sicherheitsnetz in Oberösterreich erweitert

(LK) Die Rettungshunde-Brigarde ist nun offizieller Bestandteil des Katastrophenhilfsdienstes des Landes Oberösterreich. Acht Hundestaffeln mit 50 ausgebildeten Rettungshundeteams (Hundeführer samt Rettungshund) sind in Oberösterreich flächendeckend über den Notruf 012 88 98 erreichbar. "Das ehrenamtliche Engagement und die Einsatzkraft der österreichischen Rettungshunde-Brigarde arbeitet auch in Oberösterreich verlässlich im Sicherheitsnetz mit. Die Aufnahme in den Katastrophenhilfsdienst ist eine logische Folge. Damit kann im Zusammenwirken aller Einsatzkräfte über die öffentlichen Stellen rasch Hilfe angeboten werden", sagt der für den Katastrophenhilfsdienst zuständige Landesrat Dr. Josef Stockinger. Zu den Aufgaben der österreichischen Rettungshunde-Brigarde (ÖRHB) sind der Schutz und die Rettung von Menschenleben. Zum Einsatz kommt ein Hundeführer mit seinem Rettungshund wenn es gilt, die Fährte von vermissten oder verirrten Personen zu suchen, insbesondere nach Lawinenabgängen, nach Hauseinstürzen (z.B. nach einer Gasexplosion) oder bei sonstigen Katastrophen, die dazu führen, dass Menschen gesucht werden müssen.

 

Pro Jahr hat die Rettungshunde-Brigarde Oberösterreichs in Verbindung mit anderen Einsatzorganisationen laut Landesleiter Heinz Fischer 10 bis 15 Einsätze. Die Rettungshunde-Teams aus Oberösterreich sind auch immer wieder im Einsatz nach Erdbebenkatastrophen in anderen Ländern wie in der Türkei, Taiwan, Armenien, Algerien oder Iran.


Weitere Informationen zur Oberösterreichischen Rettungshunde-Brigarde finden Sie auf der Homepage: www.rescuedog-ooe.at

Ing. Walter Silber (+43 732) 77 20-111 17 oder 0664/829 89 99

Landesrat Kepplinger:Rieder Messe für Haus & Bau als wichtiger, wirtschaftlicher Impuls für Oberösterreich

(LK) Landesrat Dr. Hermann Kepplinger hat am 4. November die Rieder Fachmesse Haus & Bau eröffnet, bei der zum Thema Bauen und Wohnen von A bis Z wirklich alles geboten wird. Den Besucher/innen wird auf rund 8.000 Ausstellungsfläche in insgesamt 7 Hallen von über 250 Firmen ein besonders umfangreiches Programm präsentiert.

 

"Der Erfolg der Rieder Messe unterstreicht sehr deutlich, dass Wohnen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist und die Messe selbst auch heuer wieder einen regionalen, wirtschaftlichen Impuls setzt. Es werden über 20.000 Messebesucher/innen erwartet, denen eine breit gefächerte Produktpalette, die von Althaussanierung, über Böden, Dach- und Fassadenmaterialien, Energieberatung, bis hin zu Solaranlagen und Wärmepumpen wirklich alles enthält, geboten wird. Es freut mich sehr, dass das Thema rund um den Klimaschutz entsprechend präsentiert wird, da die Wohnbauförderung NEU Häuslbauer/innen, die energiesparend Bauen, sowie Sanierer/innen besonders hohe Förderungen gewährt. Energiesparendes Bauen schont also nicht nur unsere Umwelt, sondern auch die Geldbörse," ist Landesrat Kepplinger von der wirtschaftlichen Bedeutung und der Sinnhaftigkeit für alle Interessierten überzeugt.

 

Neben dem Ausstellungsprogramm wird den Besucher/innen aber auch eine Vielzahl an Fachvorträgen geboten, um Fragen rund um das Wohnen im Vorhinein zu beantworten.


 

Mag.ª Sabrina Hebenstreit (+43 732) 77 20-120 43

Anschober: Appell an Nationalrat, Gesetz zum Durchboxen von Tempo 160 zu stoppen

Oberösterreichs Umwelt-Landesrat Rudi Anschober sieht gravierende inhaltliche und rechtliche Bedenken und informiert in einem Schreiben alle Klubobleute und Umweltsprecher der Parlamentsfaktionen.

 

(LK) Am 25 November beschäftigt sich die Landesumweltreferentenkonferenz gemeinsam mit Umweltminister Pröll mit der Erstellung eines bundesweiten Maßnahmenpakets zur Senkung der Feinstaubkonzentrationen. Nur wenige Tage davor soll im Umweltausschuss des Nationalrates den Ländern eine wichtige Handlungskompetenz de facto entzogen werden - mit dem offensichtlichen Hintergedanken des Durchboxens von Tempo 160 und der Unterbindung von möglichen rechtlichen Gegenmaßnahmen der Länder.

 

In der Regierungsvorlage zum Umweltrechtsanpassungsgesetz verbirgt sich eine Bestimmung, auf die besonders hinzuweisen ist. Diese ist laut der Oö. Umweltrechtsbehörde verfassungs- und EU-widrig und konterkariert die Bemühungen der Länder zur Verbesserung der Luftsituation:
Im Artikel 4 der Regierungsvorlage soll das Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-L) novelliert werden. Dazu soll auch Paragraph 14 Abs. 1 geändert werden - die Bestimmung die bisher den Ländern das Recht gab, generell Geschwindigkeitsbeschränkungen anzuordnen.
In der Novelle soll nunmehr vorgesehen werden, diese Beschränkungen auf Autobahnen und Schnellstraßen nur mehr bis zu drei Monate anordnen zu dürfen. Darüber hinaus muss das Einvernehmen mit dem Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) hergestellt werden.
In der Pressekonferenz zur Vorstellung dieser Novelle hat der Pressesprecher von Vizekanzler Gorbach die Notwendigkeit dieser Regelung damit begründet, dass damit der „Willkür der Länder" Einhalt geboten werden soll.

 

 Diese Neuregelung der Herstellung eines „Einvernehmens“ bedeutet nichts anderes als die Abhängigkeit der Länder von der Zustimmung des Herrn Bundesministers.
Anschober: "Mit anderen Worten: Auch wenn die Luftqualität so schlecht wäre, dass die Voraussetzungen für die Erlassung einer Geschwindigkeitsbeschränkung erfüllt sind, kann der Bundesminister aus Verkehrsrücksichten die Erlassung einer derartigen Geschwindigkeitsbeschränkung verhindern."

 

Dies ist laut der Oö. Umweltrechtsbehörde aus folgenden Gründen verfassungs- und EU-rechtswidrig.

1. Der BMVIT kann lediglich die Geschwindigkeit auf Autobahnen regeln (§ 43 Abs. 4 StVO 1960), nicht aber auf Schnellstraßen, weil es diesen Begriff in der StVO 1960 gar nicht gibt.

2. „Straßenpolizei“ ist nach Art. 11 Abs. 1 Z. 4 B-VG Bundessache in Gesetzgebung, aber Landessache in der Vollziehung. Die Verordnungsbefugnis des BMVIT für Autobahnen ist bereits eine Einschränkung der Länderkompetenz in der Vollziehung, die daher nicht auf Schnellstraßen ausgedehnt werden kann, ohne die Länderkompetenz unzulässig zu beschneiden.

3. Luftreinhaltung ist eine Materie nach Art. 10 Abs. 1 Z. 12 B-VG. Ihre Vollziehung ist dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) zugewiesen (§ 33 Abs. 1 IG-L).

4. Die Reinhaltung der Luft ist ein höherwertiges Rechtsgut als die Fahrgeschwindigkeit auf Autobahnen und Schnellstraßen.

5. Die Luftqualitätsrahmenrechtlinie 96/62/EG und die dazugehörigen Tochterrahmenrichtlinien verpflichten die Mitgliedsstaaten, entsprechende Vorschriften für die Vermeidung, Verhinderung und Verringerung der Konzentrationen gefährlicher Luftschadstoffe zum Schutz der Umwelt insgesamt und der menschlichen Gesundheit zu erlassen.
 
Wesentliche Anforderungen dieser Richtlinien sind im IG-L umgesetzt; durch die vorgesehene Neuer-ung würden diese Vorgaben zu Gunsten von Verkehrsrücksichten verwässert oder gar unmöglich gemacht.
Ein Blick nach Deutschland zeigt, dass nach deutschem Recht die Straßenverkehrsbehörde zur Umsetzung der Luftreinhaltemaßnahmen ausdrücklich gesetzlich verpflichtet wurde (siehe § 40 Abs. 1 Bundes-Immissionsschutzgesetz).

Mag.ª Sandra Haidinger (+43 732) 77 20-120 83

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer überreichte Landesauszeichnungen bzw. Bundes-Ehrenzeichen


Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer überreichte Landesauszeichnungen bzw. Bundes-Ehrenzeichen

(LK) Am 3. November 2005 überreichte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer an verdiente Persönlichkeiten Landesauszeichnungen bzw. Bundes-Ehrenzeichen. An diesem Festakt, der in feierlichem Rahmen im Steinernen Saal des Linzer Landhauses stattfand, nahm auch Landeshauptmann a. D. Dr. Josef Ratzenböck, teil.

Die "Verdienstmedaille des Landes Oberösterreich" erhielten:

  • Ökonomierat Josef DIEPLINGER, Obmann der Ortsgruppe Obernberg am Inn aus Obernberg am Inn
  • Gemeinderat Friedrich HIEMETSBERGER, Obmann der Ortsgruppe Kaltenberg aus Kaltenberg
  • Gemeinderat a.D. Ignaz HÖLLER, Obmann der Ortsgruppe Berg bei Rohrbach aus  Rohrbach
  • Vizebürgermeister a.D. Friedrich KEMETHOFER, Obmann der Ortsgruppe Saxen aus Saxen
  • Franziska KOLLER, Obfrau der Ortsgruppe Enzenkirchen sowie Bezirksobmann-Stellvertreterin des Bezirkes Schärding aus Enzenkirchen
  • Ing. Alois LEITNER, Obmann der Ortsgruppe Altenfelden sowie Kassenprüfer des Bezirkes Rohrbach aus  Altenfelden
  • Maria LUGER, Obfrau der Ortsgruppe St. Georgen am Fillmannsbach aus Handenberg
  • Johann PENNINGER, Obmann der Ortsgruppe Eggelsberg sowie Bezirksobmann-Stellvertreter des Bezirkes Braunau am Inn aus Eggelsberg
  • Gemeinderat a.D. Josef REICHSÖLLNER, Obmann der Ortsgruppe Schwand im Innkreis aus  Schwand im Innkreis
  • Gemeindevorstand a.D. Franz REITER, Obmann der Ortsgruppe Aurach am Hongar aus  Schörfling a.A.
  • Irmengard Maria RICHTER, Obfrau der Stadtgruppe Franckviertel der Stadt Linz aus  Linz
  • Franz ROTH, Obmann der Ortsgruppe Ulrichsberg aus Ulrichsberg
  • Johann SCHMIDLEITNER, Obmann der Ortsgruppe Lambrechten aus Lambrechten
  • Eveline SCHNOPFHAGEN, Obfrau der Stadtgruppe Neustadt der Stadt Linz aus Linz
  • Leopoldine SCHÖLLHAMMER, Obfrau der Ortsgruppe Grünbach aus Grünbach
  • Ing. Karl SIGL, Obmann der Ortsgruppe Mauthausen aus Mauthausen
  • Gemeinderat Ludwig SPITZBART, Obmann der Ortsgruppe Scharten aus Scharten
  • Josef WEIßENSTEINER, Bezirksobmann-Stellvertreter des Bezirkes Eferding sowie Obmann-Stellvertreter der Ortsgruppe Scharten aus Breitenaich
  • Ludwig WENGER, Obmann der Ortsgruppe Niederthalheim aus Niederthalheim

 

Das "BUNDES-EHRENZEICHEN" erhielten:

  • Katharina HOPFINGER aus  Kematen an der Krems
  • Anna TRAGLER aus  Kirchdorf an der Krems
  • Rosa TRETTER aus Kirchdorf an der Krems
  • Notburga UNGER aus  Kematen an der Krems
  • Karl WÜRZLHUBER aus  Nußbach

 

Bernadette Roth (+43 732) 77 20-116 34

Termine der Beratungsstellen

 Jugendberatung und Jugendinformation

(LK) Beratung, Infos und Tipps für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, kostenlos  und persönlich.

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 17 99: Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at, http://www.jugendservice.at/
  • Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. (+43 7272) 758 23, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Tummelplatzstr. 9, 4780 Schärding, Tel. (+43 7712) 357 07, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Ried im Innkreis, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. (+43 7752) 715 15, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: Jugendservice-Ried@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. (+43 7942) 725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Gmunden, Kirchengasse 18, 4810 Gmunden, Tel. (+43 7612) 17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. (+43 7248) 644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. (+43 7262) 581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservicestelle-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Rohrbach, Pfarrplatz 1, 4150 Rohrbach, Tel. (+43 7289) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Steyr, Pfarrgasse 6, 4400 Steyr, Tel. (+43 7252) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels, Rablstraße 16, 4600 Wels, Tel. (+43 7242) 21 14-11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at
  • Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. (+43 7722) 222 33, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at
  • Jugendservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. (+43 7672) 757 00, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mailjugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at

 

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.

 

 

 

Erziehungs- und Familienberatungszentrum Ried im Innkreis,
Riedholzstraße 17, 4910 Ried im Innkreis

(LK) Familienberatungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: (+43 7752) 912-361
  • jeden Donnerstag von 17:30 bis 19:30 Uhr

Erziehungsberatungsstelle

  • Parkgasse 1, 4910 Ried
  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: (+43 7752) 912-361

Familientherapeutische Beratungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: (+43 732) 66 64 12

Mutterberatung

  • Dienstag von 09:00 bis 12:00 Uhr, Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr

 

Männerberatungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • (+43 732) 66 64 12

 


 

Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen

Therapeutische Zusammenkünfte der Selbsthilfegruppen für Alkoholkranke und deren Angehörige finden am Mittwoch, 9. November 2005, im Bezirk Kirchdorf an der Krems, im Bezirksalten- und Pflegeheim in 4563 Micheldorf, Heiligenkreuzerstraße 7, von 19:00 – 21:00 Uhr, sowie für den Bezirk Gmunden, Kößlmühlgasse 4, ab 18:00 Uhr, statt.
 

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 7. November 2005

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl, Bürgermeister Dr. Franz Dobusch, Vizebürgermeister Dr. Erich Watzl und FH-OÖ Geschäftsführer Dr. Gerald Reisinger


zum Thema

"Eröffnung Fachhochschul-Neubau Linz"

KB)

Rückfragen-Kontakt:

Gerhard Rumetshofer (+43 732) 77 20-151 02

LH Dr. Josef Pühringer:
Studium mit Zukunft:
Karrierechance Fachhochschulstudium
28 Studiengänge zu vier "Themenfeldern" zur Wahl


Mit 28 Studiengängen an den vier Standorten Hagenberg, Linz, Steyr und Wels ist die FH Oberösterreich der größte Fachhochschulerhalter Österreichs. Rund 3.500 Studierende - in den Bereichen Technik und Wirtschaft sowie Soziales und Gesundheit - absolvieren derzeit eine praxisorientierte akademische Ausbildung mit straffer Studienorganisation und internationaler Anerkennung.

 

Vier FH-"Themenfelder" in Oberösterreich
- Hagenberg: Software / Systeme / Medien
- Linz: Gesundheit / Soziales
- Steyr: Unternehmensführung / Unternehmensnetzwerke
- Wels: Ingenieur- & Wirtschaftsingenieurwissenschaften / Umwelt   & Energie

 

"Bildung zählt zu den wichtigsten Zukunftsinvestitionen unseres Bundeslandes, denn eine Region kann als Wirtschaftsstandort immer nur so gut sein, wie die Menschen, die hier arbeiten. Die Fachhochschul-Studiengänge Oberösterreichs stellen seit mittlerweile zehn Jahren ein praxisnahes Fundament für den Start ins Berufsleben dar", so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer.


 

Oö. Studiengänge: Starkes Netzwerk - starker Wirtschaftsstandort

Die FH Oberösterreich hebt sich in der österreichischen Fachhochschullandschaft durch drei wesentliche Merkmale hervor:

 

Starker Wirtschaftsstandort - Starker Sozialstandort - Starkes Netzwerk
Der Wirtschaftsstandort Oberösterreich bietet ein ideales Umfeld für die Studierenden: bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit Top-Unternehmen und Organisationen, dem Berufspraktikum oder der Diplomarbeit in den unterschiedlichsten Branchen und Bereichen. Kombiniert mit Auslandssemestern schafft die praxisnahe Ausbildung Profit für Wirtschaft und Gesellschaft:

  • Für die stark technologieorientierten oö. Betriebe bilden die FH-Studiengänge Oö. "maßgeschneiderte" Mitarbeiter/innen aus
  • Für den Gesundheits- und Sozialbereich die Spezialist/innen der Zukunft durch kompetente Ausbildung

 

"So gesehen hat der FH Standort Linz den ´Schwerpunkt Mensch`, denn zum Wohle des Menschen werden hier medizinische Technologien, Konzepte für den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft sowie eine bürgerfreundliche Verwaltung erforscht und gelehrt", so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer

 

Transferkompetenz
Nach dem 6semestrigen Bakkalaureats-Studium (Bakk) kann mit dem Magister-Studium eine Zusatzqualifikation erworben werden (z.B. Bakk-Studium in Medizintechnik und viersemestriges Magister-Studium in Prozessmanagement Gesundheit) - die Kombination zweier Kompetenzen steigert die Chancen am Arbeitsmarkt.

 

Durch die neue Kooperation mit der Uni Linz soll es zu einer weiteren Verbesserung der Durchlässigkeit durch Abgleichung der Studienpläne kommen und damit auch der Unizugang im neuen dreistufigen System (Bologna-Verordnung) ermöglicht werden. Nach Bakkalaureat und Magister-Studium können FH-Absolventen somit das Doktoratsstudium belegen.

 

Beste Infrastruktur
Den Studierenden bietet sich ab dem Studienjahr 2005/06 an allen vier Standorten neueste Top-Ausstattung sowie beste und modernste Studienbedingungen.

 

Rund 66 Millionen Euro für modernste Infrastruktur an allen vier Standorten.
Dem starken Wirtschaftsstandort entsprechend greift das Land Oberösterreich finanziell tief in die Tasche und investiert an allen vier Standorten in modernste Infrastruktur im Umfang von rund 66 Mio. Euro Baukosten:

  • Hagenberg und Steyr konnten bereits zu Beginn des Studienjahres 2004/2005 die neuen Gebäude beziehen,
  • der Neubau der FH Wels wurde am 14. Oktober offiziell eröffnet,
  • die FH Linz - bisher auf drei Standorte aufgeteilt - startete ebenfalls mit modernster Ausstattung ins neue Studienjahr 2005/06

 

"Das sind Investitionen in die Zukunft - nicht nur für die beruflichen Chancen jedes einzelnen jungen Menschen, sondern auch für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich", so Landeshauptmann Dr. Pühringer.

 

 

Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl:
Seit 2001 Fachhochschulstudium in Linz


Seit Oktober 2001 gibt es in Linz Fachhochschul-Studiengänge im Themenbereich "Gesundheit und Soziales". Derzeit studieren dazu in den fünf Studiengängen Medizintechnik, Sozialarbeit, Soziale Dienstleistungen für Menschen mit Betreuungsbedarf, Sozialmanagement und Verwaltungsmanagement rund 650 Studentinnen und Studenten.

Soziale Dienstleistungen für Menschen mit Betreuungsbedarf, Sozialmanagement und Verwaltungsmanagement werden berufsbegleitend, Medizintechnik und Sozialarbeit als Tagesstudien angeboten werden.

 

Sozialarbeit: Erste AbsolventInnen 2005

Die ersten 31 Absolventinnen und Absolventen am Standort Linz haben im Sommer 2005 im Studiengang Sozialarbeit zum Mag. (FH) spondiert, weitere neun werden im Dezember dieses Jahres noch folgen.

 

Neues Linzer Fachhochschulgebäude - Optimale Lage bringt enge Kooperation mit Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

 

Seit Anfang Oktober 2005 sind alle Linzer FH-Studiengänge mit ca.  ca. 650 Studierenden in dem neu errichteten Gebäude - Kosten: 11,3 Mio. Euro - am ehemaligen Areal des Schärdinger Milchhofes in optimaler städtebaulicher Lage in der Garnisonstrasse 21 und in unmittelbarer Nähe von AKH-Linz, neuem UKH und dem Mutter-Kind-Zentrum der Gespag untergebracht.

 

Neue Forschungsmöglichkeiten mit Unternehmen

Im neuen FH-Gebäude wurde Ende September der Studienbetrieb auf 5.200 m2 Studienbetriebsfläche aufgenommen, wobei im Gesamtkomplex der Gebäudeanlage die Ansiedlung von einschlägigen Firmen und Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens vorgesehen wird. Die enge Kooperation zwischen Forschung und Firmen sowie Sozial- und Gesundheitseinrichtungen soll den Wissenstransfer zwischen Ausbildung, Forschung und Anwendung sicherstellen und den raschen Rückfluss neuer Erkenntnisse in die Ausbildung ermöglichen und somit die Qualität der Ausbildung noch weiter steigern.

 

Ideale Voraussetzungen für Berufspraktika, Diplomarbeiten und Forschungsprojekte

Die Nähe wichtiger Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens rund um den FH-Standort Linz wie die Landesspitäler Frauen- und Kinderklinik, das AKh-Linz, das UKh sowie ein geplantes Reha-Zentrum der -GKK wie auch die Forschungseinrichtungen BioMed und das Mikrochirurgische Aus- und Weiterbildungszentrum bilden die Grundlage für zukunftsweisende Kooperationen. Die Ansiedlung von Unternehmen des Sozialwesens und der Medizintechnik soll ermöglichen, am Standort gemeinsam Projektthemen zu bearbeiten mit unmittelbarem Nutzen für die Gesellschaft. Diese Projekte können im Rahmen von Berufspraktika, Diplomarbeiten und Forschungsprojekten mit der FH-Linz durchgeführt werden. Als Beispiele seien die Forschungsprojekte Miniendoskopie in Kooperation mit BioMed wie auch das Projekt Gemeinwesen angeführt.

 

Das Gebäude wurde im Auftrag der AREV Immobilien Gesm.b.H. durch Architekten Kneidinger entworfen und durch den Gestaltungsbeirat Linz genehmigt. Das Raumangebot für den Studienbetrieb umfasst

  • 7 Hörsäle,
  • 2 PC-Labors,
  • 18 Seminarräume und
  • 2 technische Labors
  • 1 wissenschaftliche Bibliothek (öffentlich zugänglich)
  • Tiefgarage mit rund 100 Plätzen


 

Bürgermeister Dr. Franz Dobusch und
Vizebürgermeister Dr. Erich Watzl:
Neues Fachhochschulgebäude:
Start mit 650 Studierenden

 

Linz gilt als jüngster, aber auch aufstrebendster Fachhochschul-Standort in Oberösterreich mit dem äußerst wichtigen Kompetenzfeld "Gesundheit und Soziales". Im Mittelpunkt dieses Schwerpunkthemas steht der Mensch mit seinen sozialen und gesundheitlichen Problemen. Mit der vom Standort Linz gewählten Thematik wird eine Symbiose von technisch-naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Inhalten erreicht.

 

Rechtzeitig ab dem Wintersemester 2005/2006 steht nun eines der modernsten Fachhochschulgebäude Österreichs im neuen Krankenhausbezirk zur Verfügung. 650 Studierende sind im Neubau an der Garnisonstraße Anfang Oktober in das neue Studienjahr gestartet. Jeder Studienplatz wird übrigens ab Jänner 2006 von der Stadt Linz mit 460 Euro (bisher 436 Euro) gefördert.

 

Optimale Lage
Architektonisch anspruchsvoll gestaltet, stehen auf insgesamt 5200 Quadratmetern Fläche moderne Hörsäle, Seminarräume, zeitgemäße Labors und eine Bibliothek sowie Büros für Professor/innen und Forscher/innen zur Verfügung. Alle fünf Linzer Studiengänge – Medizintechnik, Sozialarbeit, Soziale Dienstleistungen für Menschen mit Betreuungsbedarf, Sozialmanagement und Verwaltungsmanagement – befinden sich in optimaler Lage nahe dem Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Linz, dem neuen Unfallkrankenhaus und dem Mutter-Kind-Zentrum der gespag
 
Zukunftsaspekte
Der Fachhochschul-Standort Linz eignet sich als Wirtschafts- und Verwaltungszentrum in besonderer Weise für den weiteren Ausbau des Kompetenzfeldes „Gesundheit und Soziales“: So ist der Studiengang Verwaltungsmanagement um einen berufsbegleitenden Lehrgang „Akademischer Verwaltungsmanager/in“ ergänzt worden. Weitere Lehrgänge sollen eingerichtet werden, die eine generelle Ausbildung nicht nur für die öffentliche Verwaltung, sondern auch die Privatwirtschaft ermöglichen.

 

Das Linzer Konzept wird im Sinne des „Bologna-Prozesses“ ein Kontinuum von Bakkalaureats- und Magister-Studien enthalten, wobei die Magisterstudien der Spezialisierung im fachlichen Bereich dienen werden.

 

In Zusammenarbeit mit der Universität werden sinnvolle Kombinationsmöglichkeiten für die Studierenden der Fachhochschule und der Universität angestrebt. Die Bakkalaureatsstudien können dann an einer der beiden Einrichtungen mit „Magister“ und in weiterer Folge mit „Doktor“ abgeschlossen werden.

 

In Planung
In Planung befindliche Studiengänge, die erst kürzlich dem Fachhochschul-Rat vorgelegt wurden, sind:

  • Pflegemanagement
  • Biosensorik und molekulare Diagnostik
  • Magister-Studiengang Wirtschafts- und Verwaltungsmanagement.

Der letzt genannte Studiengang stellt die Verbindung zwischen Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung her (Stichwort: Public Private Partnership – PPP) und vermittelt in integrierender Funktion das Managementwissen für die Linzer Fachhochschul-Studiengänge.
Überdies soll das Angebot an berufsbegleitenden Studien intensiviert und jene, die besonders für Frauen geeignet sind, ausgebaut werden. Ferner ist die Entwicklung auf dem Sektor der medizinisch-technischen Dienste zu verfolgen, die sehr gut zur Thematik „Gesundheit und Soziales“ passen.

 

FH-Day am 19. Dezember
Beim FH-Day am 19. Dezember haben Interessierte von 9 Uhr bis 16 Uhr Gelegenheit, sich ein Bild vom Studienbetrieb zu machen. Das neue Fachhochschulgebäude sowie Lehrveranstaltungen und Übungen sind an diesem Tag für jedermann/-frau zugänglich.

 

Link: www.fh-linz.at

 

GF Dr. Gerald Reisinger:
Die Fachhochschul-Studiengänge LINZ


MEDIZINTECHNIK (45 Plätze)
Technisches Studium zur Führungs- und Fachkraft im Kernbereich der medizinischen Gerätetechnik (Ultraschall, Tomographen, Defibrillatoren,Hörgeräte, uvm.) und dessen Umfeld, zum Beispiel der Rehatechnik. Typische Einsatzgebiete sind bei Geräteherstellern (Produktion, Vertrieb), Geräteanwendern (Qualitätssicherung, Einkauf) und im selbstständigen Bereich (Gutachter) oder der
Forschung & Entwicklung.

 

SOZIALE DIENSTLEISTUNGEN FÜR MENSCHEN MIT BETREUUNGSBEDARF (15 Plätze)
 Ausbildung zur Führungs- und Fachkraft in der Behinderten- und Altenhilfe mit den Berufsbildern Projektverantwortliche/r, QualitätsmanagerInnen, fachlich/pädagogischer LeiterIn einer Sozialeinrichtung, BeraterIn für Menschen mit Behinderung und Menschen im Alter.

 

SOZIALARBEIT (45 Plätze)
 Sozialarbeit ist ein professioneller Problemlösungsberuf, der im Spannungsfeld von sozialer Beziehungsarbeit, rechtlichen Rahmenbedingungen und methodischen Know-how zur Integration, Rehabilitation und Resozialisation von Menschen in schwierigen Lebenslagen beiträgt. Berufsbilder: Familienarbeit z.B in der Jugendwohlfahrt, Straffälligenarbeit, Arbeit mit von sozialer Ausgrenzung betroffenen Gruppen.

 

SOZIALMANAGEMENT (30 Plätze)
 Eine betriebswirtschaftliche Ausbildung für das Arbeitsfeld sozialer Dienste; Berufsfelder sind etwa Projektmanagement, Controlling, Personawesen, Organisationsentwicklung, Marketing, Fundraising, sowie wirtschaftliche Führungsaufgaben in Sozialeinrichtungen.

 

VERWALTUNGSMANAGEMENT (40 Plätze)
 Ziel des FH-Studienganges VM ist die Vermittlung von Management-Kompetenz für den öffentlichen Sektor. Kenntnisse auf dem Gebiet des e-governments sind ebenso zu vermitteln wie die optimale Kombination der Wirtschafts-, Rechts- und Sprachkompetenz. Absolventen öffnet sich ein breites Berufsfeld in Behörden und Institutionen aller Ebenen. VM ermöglicht die Höherqualifizierung für Berufstätige, die im öffentlichen Bereich bereits tätig sind. 

 

Ziel: 1000 Studierende am Standort Linz

Die Landeshauptstadt Linz hat als dynamisches Wirtschafts- und Dienstleistungszentrum die Vorteile des eng mit der Praxis verbundenen FH-Studiums erkannt. Der jüngste FH-Standort in Oberösterreich legt seinen Schwerpunkt auf das äußerst wichtige Kompetenzfeld"Gesundheit und Soziales".

 

"Die weiteren Ziele der Standortentwicklung der FH Linz sind neben der Umstellung auf Bakkalaureats/Magister-Studienkonzepte die Stärkung der Standortkompetenz "Gesundheit & Soziales" durch weitere Studiengangsangebote und der damit verbundene Ausbau auf 1000 Studierende."

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Pressekonferenz am 7. November 2005

Jugend-Landesrat Viktor Sigl


zum Thema

"Spieletage 2005 des Landes Oö."

KB)
Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Mag. Christian Brauner und DSA Peter Hojdar, Landesjugendreferat

Rückfragen-Kontakt:

Gerhard Rumetshofer  (+43 732) 77 20-151 02

JugendLandesrat Viktor Sigl:

 

Die Spieletage des Landes Oö. sind der Megahit am Spielesektor in Oberösterreich

 

Spielen ist immer "in". Noch nie gab es im gesamten deutschsprachigen Raum so viele Spieleveranstaltungen wie heuer. Aber auch Spieletreffs und Spielrunden erfreuen sich eines immer stärker werdenden Zulaufs. "Genau deshalb führen wir auch dieses Jahr wieder die Spieletage des Landes Oö. durch, bei denen wir so wie in den vergangenen Jahren mit weit über 10.000 Besucher/innen rechnen", berichtet JugendLandesrat Viktor Sigl. Diese 9. Spieletage finden von Donnerstag, 10. November, bis Sonntag, 13. November 2005, täglich von 10 bis 18 Uhr in allen Räumlichkeiten des Landeskulturzentrums Ursulinenhof in Linz statt. Der Eintritt ist frei.

 

Orientierungshilfe für's Christkind
Bei Familien mit Kindern dürfen Spiele unterm Christbaum nicht fehlen. Auch dieses Jahr möchten wir die Auswahl an pädagogisch wertvollen, gleichzeitig spannenden und unterhaltsamen Spielen erleichtern.

"Die Spieletage des Landes bieten gerade in der Vorweihnachtszeit wertvolle Informationen über die aktuellsten Neuerscheinungen" fasst JugendLandesrat Viktor Sigl zusammen. Weit über 1.000 Brettspiele und Computer-Games warten im Ursulinenhof auf ihre Entdeckung. Selbstverständlich gibt es auch kompetente pädagogische Beratung über Inhalt, Ablauf und altersspezifische Eigenschaften der Spiele.
 
Spielen fördert Gemeinschaft und Persönlichkeitsentwicklung
"Spielen ist mehr als nur kurzweiliger Zeitvertreib" bringt es JugendLandesrat Viktor Sigl auf den Punkt. Es fördert die Gemeinschaft von Gleichaltrigen, Geschwistern und Familien. Darüber hinaus ist die Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung durch das Spielen unbestritten, werden doch Eigenschaften wie Konzentration, Fairness, Geduld, logisches Denken, Geschicklichkeit etc. gefördert.
Gerade jetzt, wo Wissen und Technik in der Erwachsenenwelt stark im Vordergrund stehen, stellt die Förderung sozialer und emotionaler Fähigkeiten, die auch in der Wirtschaft von großer Bedeutung sind, ein wichtiges Ziel dar.

 

Zahlreiche Zusatzangebote
Von "A"lpenverein bis bime"Z"!
Neben der kompetenten Beratung durch die Spielpädagogen des JugendReferates und der mannigfaltigen Möglichkeiten Spiele zu testen, bieten wir den Besucherinnen und Besuchern eine Vielzahl an zusätzlichen Attraktivitäten:

  • Kletterwand: für mutige Kraxler.
    Betreuer/innen der OÖ. Alpenvereinsjugend unterstützen dabei!
  • Sinnes-Spiele: für sinnige Typen. Tastsinn, Geschmackssinn, Barfussstrecke.
  • "Team-Drumming": Innerhalb kurzer Zeit können Kinder und Jugendliche dabei einfache Rhythmen auf Trommeln und Percussions-Instrumenten entwickeln.
  • Außerdem warten verschiedenste Musikinstrumente zum Ausprobieren. Musikexperte Karl Danner zeigt, wie´s jeder schafft, dass aus dem Lieblingsinstrument der erste Ton kommt!
  • Spielend helfen: für alle, die spielerisch Erste Hilfe lernen und testen möchten. Beim Jugend-Rotkreuz wartet auch ein Defibrillator auf junge Leute.
  • Spiele basteln: für geschickte Hände und flinke Finger!
    Ausschneiden, zusammen bauen, mitnehmen!
  • Alkfreie Cocktails: für Genießer/innen von Cocktails ohne Alkohol - frisch gemixt an der Bar "Barfuss" zum coolen Preis.
    Darf's ein "Tropical Touch", ein "Anna-Banana" oder ein "Freshmaker" sein?
  • JugendService-Info-Stand: Für junge (Mit-)Denker/innen.
  • 4youCard-Ausgabe: Für Mädchen und Burschen von 12 bis 25 Jahre, die diese oö. Vorteilskarte des JugendReferates des Landes Oö. noch nicht besitzen - kostenlos und unverbindlich!
  • BIMEZ: Für interessierte Eltern und Pädagog/innen. Information und Beratung zu Lernsoftware.

Die Nacht der Spiele
Als besonderes Highlight hat sich die Nacht der Spiele entwickelt. "Eine ganze Nacht lang spielen. Endlich dem Spieltrieb ausgiebig frönen, ohne lästige Blicke auf die Uhr! Auch das bieten unsere Spieletage", lädt JugendLandesrat Viktor Sigl aufgeweckte Frohnaturen ein.

Von Samstag, 12. November, auf Sonntag, 13. November, können Spielbegeisterte ab 16 Jahre bewährte ebenso wie neue Brett- und Computerspiele in gemütlicher Runde kennen lernen und bis in die frühen Morgenstunden testen. Dabei gibt es auch die Möglichkeit tolle Preise zu gewinnen.
Einlass ist von 20 Uhr bis 22 Uhr! Wir bitten um Verständnis, dass wir Jugendliche unter 16 Jahre nur in Begleitung der Eltern oder Erziehungsberechtigten einlassen können.
 
Fachtagung  "Nonformales Lernen im Spiel"
Freitag 11. November 2005, 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Linz, Landeskulturzentrum Ursulinenhof, Konferenzsaal
Mit der Fachtagung, die wir im Rahmen der Spieletage durchführen und deren Thema durch die Pisastudie besonders aktuell ist, wollen wir Pädagoginnen und Pädagogen, Spielothekarinnen und Spielothekare, aber auch interessierte Eltern mit folgendem Programm ansprechen:

 

REFERAT
Lernsoftware zur Förderung von "Spielerischem Lernen" - Kriterien und Beispiele
Möglichkeiten der Aufbereitung von Inhalten des Curriculums unserer Schule und deren multimediale Präsentation in interaktiven E-Learning-Sequenzen.
Prof. Alois Bachinger ist seit 20 Jahren in der Lehreraus- und Weiterbildung des IKT-Bereichs in Österreich tätig. An der Pädagogischen Akademie der Diözese unterrichtet er seit 15 Jahren im Bereich der Multimedia- und WEB-Designausbildung und produziert in Entwicklergruppen mit Lehrern und Studenten Lernsoftware für den Bereich der Volksschule, Hauptschule und AHS-Unterstufe.

 

REFERAT
"Non formales Lernen" unter dem Aspekt der Brettspielpädagogik
"Spielerisch lernen" ist kein Schlagwort, sondern der Schlüssel einer zukunftsorientierten Freizeitpädagogik. Ergänzend zur schulischen Bildungsarbeit können so Wissensinhalte vermittelt oder gefestigt werden, die es jungen Menschen ermöglicht, ihr Leben besser zu meistern.
Dr. Florian Kainzner, Historiker und Erwachsenenbildner, ist Mitarbeiter im JugendReferat des Landes Oö., war mehrere Jahre hindurch in der offenen Jugendarbeit tätig und beschäftigt sich seither mit Spielpädagogik.

WORKSHOPS
In Kleingruppen eingeteilt, erfahren die Tagungsteilnehmer/innen die Neuheiten des Jahres 2005 sowohl im Brett- und Gesellschaftsspielbereich als auch bei Computerspielen und Lernsoftware. All das können sie gleich ausgiebig testen.

 

BildungsMedienZentrum vor Ort!
Bei den Spieletagen 2005 ist auch wieder das BIMEZ mit 6 PC-Stationen vertreten, bei denen pädagogisch ausgewählte Lernsoftware getestet werden kann.
Die Lernsoftwarebroschüre 2005/2006 mit dem Themenschwerpunkt Leseförderung gibt es für Eltern und Pädagog/innen kostenlos.
Das Medienpädagogikteam des BildungsMedienZentrums informiert vor Ort über die aktuellen Trends und empfehlenswerte Lernsoftware.
Das BIMEZ, das Kompetenzzentrum des Landes für Lernsoftware, liefert Fachinformationen und berät Schulen, Familien und Pädagog/innen.

 

Trends bei Computerspielen
Der einsame Wolf vor dem Computer ist eher eine aussterbende Spezies. Die Mehrspieleroption ist bei den Kids gefragter denn je und die Entwickler reagieren auf diesen Trend. Kaum ein Spiel kann es sich leisten, auf Multiplayer-Modus zu verzichten. Zu zweit vor dem Computer, im Netzwerk (Stichwort LAN-Party) oder im Internet bei weltweiten Turnieren - community ist angesagt.

 

Brettspiele immer aktuell - Spiele von 3 - 99
"Die elektronischen Medien haben die Brett- und Gesellschaftsspiele nicht verdrängt. Im Gegenteil, die Spiele werden im Familien- und Freundeskreis wieder zunehmend beliebter", stellt JugendLandesrat Viktor Sigl fest.
Bei den Spieletagen gibt es für alle Altersgruppen eine Vielzahl von Spielen zum Testen. Die meisten sind für Kinder genauso attraktiv wie für Jugendliche, Eltern und Großeltern.

 

Trends bei Brettspielen
Seit Mitte der 90er Jahre sind taktische Spiele besonders beliebt. Damit will der Spielemarkt die beachtliche Gruppe der jugendlichen und erwachsenen Spielbegeisterten ansprechen. In den letzten Jahren bemühen sich die Verlage wieder verstärkt um ein breites Angebot an guten Spielen für Familien mit Kindern.
Awards für Brett- und Gesellschaftsspiele gibt es inzwischen schon sehr viele. Die bekanntesten sind das "Spiel des Jahres" und der "Deutsche Spielepreis". Bei diesen beiden belegen heuer zwei Taktikspiele die vordersten Ränge. "Niagara" ist ein Familienspiel ab 8 Jahren, bei dem es um geschicktes Navigieren geht. Dabei gilt es nicht nur die trockene Haut zu retten, sondern auch ein ganzes Kanu voll Edelsteinen!
Bei den rund 200 neuen Brettspielen kommen auch die Kinder nicht zu kurz. Mit dem Kinderspiel des Jahres "Das kleine Gespenst" machte ein Spiel für Kinder ab 5 Jahre das Rennen, dem eine reizende Buchvorlage bei der Entstehung Pate stand. Dieses Gedächtnisspiel fordert die Kinder nicht nur, es räumt ihnen auch gute Chancen gegen Erwachsene ein.
Auch in Österreich gibt es einen Spiele-Award: Zum "Spiel der Spiele" wurde dieses Jahr mit "Trans Europa" ein ebenfalls taktisches Legespiel aus dem aktuellen Genre der Eisenbahnspiele gewählt. Für Jugendliche ab 8 Jahre und Familien ist es leicht erklärt, schnell gespielt und hat einen hohen Wiederspiel-Anreiz.

 

DVD "Tipps für Computerspiele"
Ebenso gratis erhältlich ist bei unserer Veranstaltung auch die DVD "ACOS 2005", in der rund 50 empfehlenswerte Computerspiele vorgestellt werden. Neben einer Beschreibung und Beurteilung samt Altersempfehlung ist diese DVD mit ca. 20 Demoversionen der beschriebenen Spiele vollgepackt, die somit selbst "angespielt" und getestet werden können. Diese DVD, von der das JugendReferat des Landes Oö. 2.000 Stück angekauft hat, wird auf Bestellung kostenlos zugesandt.
Die besonderen Hits sind derzeit:

  • Die Sims 2 
  • FIFA 06
  • Juiced
  • RollerCoaster Tycoon 3: Soaked

Vom www downloaden
Auf der Homepage des JugendReferates (www.ooe-jugend.at/angebote) findet man Beschreibungen von ausgewählten Brettspielen, die den Weihnachtseinkauf erleichtern sollen. Dazu gibt es eine Liste mit Adressen, Öffnungszeiten und weiteren Informationen über die mehr als 200 Spielotheken in Oberösterreich, die Brett- und zum Teil auch Computerspiele verleihen.

 

 

 

Kontakt

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Pressekonferenz am 7. November 2005

Landesrat Dr. Hermann Kepplinger, Mag. Karl Wurm, Obmann der Gemeinnützigen Bauvereinigungen und Dr. Wolfgang Stagel, Institut für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften


zum Thema

"Objektförderung und Gemeinnützigkeit sind Säulen der österreichischen Wohnbauförderung

KB)

Rückfragen-Kontakt:

Mag.ª Sabrina Hebenstreit (+43 732) 77 20-120 43

Objektförderung und Gemeinnützigkeit sind Säulen der österreichischen Wohnbauförderung

 

Das Institut für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (ISW) wurde 2004 von Landesrat Dr. Hermann Kepplinger mit einer Studie beauftragt. Aufgabe dieser Studie war es,

  • die Qualität der Wohnversorgung Österreichs im internationalen Vergleich zu bewerten,
  • den Beitrag der Wohnungspolitik zur Sicherung der Wohnversorgung der Bevölkerung zu untersuchen,
  • die Rolle der Wohnbauförderung als wesentlicher Bestandteil der Wohnungspolitik herauszuarbeiten.

Im Rahmen der Untersuchung wurde Österreich mit den EU-Ländern Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Schweden und dem Vereinigten Königreich verglichen. Auch die Schweiz wurde zum Teil in diese Analyse einbezogen.

 

Ausgabenstruktur der Wohnbauförderung

Die Auswahl der in den Benchmark einbezogenen EU-Ländern erfolgte mit dem Ziel, unterschiedliche Systeme der Wohnbauförderung vergleichen zu können. Vor allem die Analyse der Effizienzunterschiede zwischen dem in Österreich verwendeten System der Objektförderung und der vor allem in England und Frankreich ausgeprägten Subjektförderung ist für die politische Diskussion um die heimische Wohnbauförderung von besonderem Interesse.

 

Auch wenn die Finanzierung der Wohnbauförderung in Österreich für die laufende Finanzierungsperiode bis 2009 gesichert ist, muss befürchtet werden, dass selbsternannte ExpertInnen unser gutes System im Rahmen der nächsten Finanzierungsverhandlungen wieder in Diskussionen ziehen werden.
Die Ergebnisse dieser Studie geben eine erste Messlatte vor, die die KritikerInnen unserer Wohnbauförderung überwinden müssen.

 

Abbildung 1: Struktur der öffentlichen Ausgaben für Wohnbauförderung im internationalen Vergleich (Angaben in Prozent), 2001

 

 

 

 

  • Österreich weist den weitaus höchsten Anteil der Objektförderung mit einem Wert von 78 % auf.
  • Der Anteil der Subjektförderung ist dagegen in Österreich mit einem Anteil von 7 % geringer als in den anderen untersuchten Ländern.
  • Relativ gering ist in Österreich auch der Anteil der indirekten Förderung mit einem Wert von 15 %.

Kosten der Wohnbauförderung

Zum Vergleich der Kosten der Wohnbauförderung wurde der Anteil der öffentlichen Ausgaben für Wohnbauförderung am Bruttoinlandsprodukt (BIP) berechnet. Die Summe der öffentlichen Ausgaben für Wohnbauförderung setzt sich zusammen aus

  • der direkten Förderung der Baukosten (Objektförderung),
  • der direkten Förderung der Haushalte über Wohnbeihilfen (Subjektförderung),
  • der indirekten Förderung über Steuererleichterungen.

Die österreichische Wohnbauförderung gehört zu den effizientesten Systemen im EU-Vergleich.

 

Tabelle 1: Summe der Ausgaben für Wohnbauförderung und Anteil dieser Ausgaben am BIP im internationalen Vergleich für das Jahr 2001

 

 

BIP

Ausgaben für Wohnbauförderung

Mrd. Euro

Mrd. Euro

In % des BIP

Deutschland

2.073,7

23,3

1,1

Österreich

212,5

2,9

1,3

Schweden

244,9

3,1

1,3

Vereinigtes Königreich

1.598,5

22,1

1,4

Frankreich

1.475,6

25,0

1,7

Niederlande

429,1

7,7

1,8

Quelle: Die Berechnung der Daten zur Wohnbauförderung basiert auf Berichten und Mitteilungen der Regierungen (D, F, NL, S), auf Daten statistischer Ämter (F) und statistischen Veröffentlichungen (UK) sowie auf Mitteilungen von ExpertInnen der betreffenden Länder (F, NL, UK).


 

  • Österreich liegt mit einem Anteil der öffentlichen Ausgaben am BIP von 1,3 % an zweiter Stelle nach Deutschland (1,1 %), gleichauf mit Schweden (1,3 %).
  • Der Wert für das Vereinigte Königreich liegt mit 1,4 % knapp darüber.
  • Höhere Anteile der Ausgaben für Wohnbauförderung am BIP ergeben sich für Frankreich (1,7 %) und für die Niederlande (1,8 %).

Das österreichische System der Wohnbauförderung mit der Betonung der Objektförderung verursacht gleich niedrige bzw. teilweise sogar geringere Kosten als jene Systeme, die den Schwerpunkt auf die Förderung mittels Beihilfen legen.

 

Eine Ursache für die Kostengünstigkeit des österreichischen Systems der Wohnbauförderung besteht darin, dass den Ausgaben für Objektförderung - soweit sie aus Darlehen bestehen - Rückflüsse aus den Rückzahlungen gegenüberstehen. Weiters wirkt die Objektförderung gepaart mit den Kostenvorteilen der Gemeinnützigkeit kostendämpfend auf die Wohnungskosten, sodass Ausgaben für Wohnbeihilfen in Österreich nur in begrenztem Maße erforderlich sind. In einem System der Wohnbauförderung, das vorwiegend aus der Förderung mittels Wohnbeihilfen besteht, sind diese Vorteile nicht gegeben.

 

Vorteile der Objektförderung

Außerdem wird durch die Objektförderung die Neubautätigkeit angeregt und führt auf diesem Weg zu einem Ausgleich von Angebot und Nachfrage am Wohnungsmarkt. Dieser Ausgleich von Angebot und Nachfrage wirkt wiederum kostendämpfend auf die Preise am Wohnungsmarkt.

 

Weiters werden durch die öffentliche Förderung der Wohnbautätigkeit beträchtliche Beschäftigungseffekte initiiert. Die Entwicklung der Konjunktur wird positiv beeinflusst. Damit ist die Wohnbauförderung auch ein wichtiges Instrument der Wirtschaftsförderung!

 

Eine Kürzung der Mittel für die Objektförderung (Neubau und Sanierung) würde zu einem Absinken der Neubautätigkeit unter das erforderliche Niveau führen. Damit wären auch negative Auswirkungen auf die Beschäftigung und die Konjunktur verbunden. Die Preise neuerrichteter Wohnungen würden steigen. Die Verknappung des Wohnungsangebots würde auch die Mietpreise im Bereich privater nicht preisgeregelter Mietwohnungen steigen lassen, was wiederum negative Effekte auf das Niveau der Wohnbeihilfe hat. Eine Reduzierung der Mittel für die Sanierungsförderung würde die Belastung der betroffenen Haushalte in sanierten Wohnungen erhöhen - im Mietwohnungsbereich betrifft das häufig einkommensschwächere Haushalte.

 

Ein allein auf Förderung über Beihilfen konzentriertes System führt dazu, dass beim Empfänger eine Abhängigkeit von diesen Zuwendungen entsteht. Das zeigt sich am Beispiel des Vereinigten Königreichs, wo die Beihilfe für die Empfänger im Sozialwohnungssektor im Durchschnitt 90 % der Miete abdeckt.

 

Diese Abhängigkeit bedeutet auch, dass die Empfänger z. B. Verschlechterungen der Bezugsbedingungen ausgesetzt sind oder eine schleichende Entwertung durch eine fehlende Anpassung der Richtwerte für den Bezug hinnehmen müssen, wie das beispielsweise in Deutschland in den 1990er Jahren der Fall war.

 

Gemeinnützigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil

Ein wesentlicher Bestandteil des österreichischen Systems der Wohnbauförderung sind die gemeinnützigen Wohnbauträger. Die derzeitige Regelung des gemeinnützigen Wohnbaus garantiert, dass gemeinnützige Mietwohnungen nach dem Kostendeckungsprinzip errichtet und vermietet werden:

  • Die Höhe der Mietpreise ist auf Dauer gesetzlich geregelt.
  • Erträge gemeinnütziger Wohnbaugesellschaften müssen wiederum zur Wohnbaufinanzierung verwendet werden.

Die relativ preisgünstigen Genossenschaftswohnungen aus dem Altbestand stehen bei Freiwerden für die Vergabe an jüngere einkommensschwächere Haushalte zur Verfügung. Ein Erhalt des Systems des gemeinnützigen Wohnens ist im Interesse der Sicherung einer hochwertigen und kostengünstigen Wohnversorgung der Bevölkerung.

 

Im Gegensatz dazu zeigt das Beispiel Deutschland, welche negativen Folgen eine Abschaffung der Gemeinnützigkeit (1990) nach sich zieht. Mit einem Schlag wurde damit die Sozialbindung (Miethöhe und Belegungsrechte der Gemeinden) von rund 2,3 Millionen Sozialwohnungen aufgehoben. Nach dem Auslaufen der Förderung können die ehemaligen Sozialwohnungen zu Marktpreisen vermietet werden. Für die Zukunft ist absehbar, dass sich aus dem rapiden Schwund von Sozialwohnungen Schwierigkeiten für die Gemeinden ergeben werden, Wohnungen für Haushalte mit niedrigem Einkommen zur Verfügung zu stellen.

 

Wohnbeihilfe trägt zum sozialen Ausgleich bei

Die Konzentration der oberösterreichischen Wohnbaupolitik auf die Objektförderung bedeutet aber nicht, dass auf das komplementäre Instrument der Subjektförderung vollständig verzichtet wird.

 

Die Förderung mittels Wohnbeihilfen (Subjektförderung) ist in Österreich ein wichtiger Bestandteil der Wohnbaupolitik, der zum sozialen Ausgleich beiträgt. Die Wohnbeihilfe soll aber auf die Unterstützung der wirtschaftlich schwächeren Haushalte begrenzt bleiben und nicht als 'Massenphänomen' eine Abhängigkeit breiter Bevölkerungsschichten von dieser Unterstützung nach sich ziehen. Detail am Rande: Im Rahmen der Reform der Wohnbauförderung wurde in Oberösterreich die Wohnbeihilfe mit Wirksamkeit 1. Mai 2005 erhöht. 20.000 Haushalte, in denen etwa 56.000 Personen leben, kommen durch die "Wohnbauförderung Neu" in den Genuss einer höheren Wohnbeihilfe. Das sind zwei Drittel aller Haushalte, die derzeit in Oberösterreich eine Wohnbeihilfe beziehen. Am stärksten profitieren kinderreiche Familien und MindestrentnerInnen bzw. AusgleichszulagenbezieherInnen von dieser Erhöhung. Im Durchschnitt beträgt die Erhöhung der Wohnbeihilfe 270 Euro pro begünstigtem Haushalt im Jahr.

 

Wohnversorgung Österreichs im internationalen Vergleich

Auch der Vergleich in Bezug auf die Wohnversorgung Österreichs bestätigt die Effizienz der heimischen Wohnbauförderung.

 

Wasdie Zahl der Wohnungen pro 1.000 Einwohner betrifft, liegt Österreich mit einem Wert von 475 Wohnungen an vierter Stelle der untersuchten Länder. Eine bessere Versorgung weisen Frankreich und die Schweiz mit 490 Wohnungen pro 1.000 Einwohner auf; auch Schweden (484) liegt noch vor Österreich (Siehe Abbildung 2).

 

Abbildung 2: Zahl der Wohnungen pro 1.000 Einwohner, 2001

 

Was die Struktur des Wohnungsbestandes betrifft, ist ein hoher Stellenwert des Sektors der sozialen Mietwohnungen für Österreich kennzeichnend. Den höchsten Anteil an Sozialwohnungen am Wohnungsbestand weisen die Niederlande mit 36 % auf. Österreich folgt an zweiter Stelle mit einem Anteil von 22 %. In etwa auf derselben Höhe liegen die Anteile im Vereinigten Königreich und in Schweden (21 %). In Frankreich beträgt der Anteil an Sozialwohnungen 16 %, in der Schweiz 7 % des Wohnungsbestands und in Deutschland sind nur mehr ca. 6 % der Wohnungen als Sozialwohnungen zu bezeichnen (Siehe Abbildung 3).

 

Abbildung 3: Sozialwohnungen am Wohnungsbestand, 2000/2001

 

Als "Sozialwohnungen" werden dabei jene Wohnungen verstanden, die sich im öffentlichen Eigentum (z.B. von Gemeinden) befinden oder im Eigentum von nicht gewinnorientierten Wohnbauvereinigungen.

 

Das wichtigste Argument für die heimischen Wohnbaupolitik liefert der vergleich der Wohnungskosten. Als ein Indikator dafür wird der Anteil der Wohnungskosten an allen privaten Konsumausgaben herangezogen. Hausbetriebskosten sowie Reparatur- und Erhaltungsaufwand sind berücksichtigt. Weiters ist in der Datenquelle (Housing Statistics in the European Union 2003) der Anteil der individuellen Energiekosten genannt, sodass auch ein Gesamtanteil inklusive Energiekosten angegeben wird (für die Schweiz ist nur dieser Gesamtanteil verfügbar).

 

Abbildung 4: Anteil der Wohnungskosten an den privaten Konsumausgaben in Prozent - 2001/ 2002

Quelle: Housing Statistics in the EU 2003. Schweiz: Eigene Berechnungen nach Daten des Bundesamts für Statistik.

 

 

Österreich schneidet mit einem Anteil der Wohnungskosten (inklusive Energieaufwand) an den privaten Konsumausgaben von rund einem Fünftel am günstigsten ab. Wenn man nun in Betracht zieht, dass die Energiekosten weiter ansteigen, würde sich sicherlich an den absoluten Zahlen der obigen Grafik einiges verschieben. Die wesentliche Kernaussage, nämlich dass Österreich am günstigsten abschneidet, würde aber auch unter Einbeziehung aktuellerer Daten gleich bleiben und die Position, die Österreich einnimmt, nur noch weiter verstärken.

 

Einen anderen Zugang zu den Wohnungskosten bietet eine 2003 abgeschlossene Studie der Stadt- und Regionalforschungs-GmbH, die sich mit einem Vergleich der Wohnungskosten in Mietwohnungen und der Belastung der Haushalte mit den Wohnungskosten beschäftigt. Diese Studie stützt sich auf Daten des Europäischen Haushaltspanels. Im Vergleich mit weiteren fünf EU-Staaten (Deutschland, Frankreich, Niederlande, Schweden, Vereinigtes Königreich) zeigt sich, dass die Haushalte in Österreich im Durchschnitt 17 % ihres Einkommens für Mietkosten ausgeben. Das ist der niedrigste Wert in diesem Vergleich mit weiteren 5 EU-Ländern. Die Wirkung der Wohnbeihilfen auf die Wohnungskosten ist dabei schon berücksichtigt.

 

In Ländern mit einem hohen Stellenwert der Förderung über Wohnbeihilfen wie Frankreich, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden und Schweden ist die Belastung der Haushalte mit Mietkosten somit höher als in Österreich. Maßgeblichen Anteil an diesem positiven Resultat hat die Wohnbauförderung in Österreich mit dem hohen Stellenwert der Objektförderung in Kombination mit den Gemeinnützigkeitsprinzipien Kostendeckung und Verbot der Gewinnausschüttung. Sie trägt dazu bei, die Wohnungskosten niedrig zu halten.

 

Presseinformationen

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at