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Landeskorrespondenz Nr. 238 vom 12. Oktober 2005

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Landeshauptmann Josef Pühringer: "Oberösterreich unterstützt UNESCO Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen"

(LK) Kommende Woche wird in Paris die UNESCO Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen beschlossen. Österreich hat bereits zugesagt, dieser Konvention möglichst bald, wahrscheinlich binnen eines halben Jahres, beizutreten. Ein Weg, den Oberösterreich ausdrücklich unterstützt, wie Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer im Rahmen einer Podiumsdiskussion in Linz betont hat.

 

Es geht dabei um das Recht von Nationalstaaten und Regionen auf eine eigene Kulturpolitik, die nicht den Gesetzen der internationalen Handels- und Wettbewerbspolitik unterliegt. Rechtzeitig vor den in wenigen Monaten beginnenden GATS-Verhandlungen über eine weitere Liberalisierung von Dienstleistungen zeigt die UNESCO Konvention vor allem eines auf: kulturelle und sonstige Dienstleistungen können nicht in einen gemeinsamen (Verhandlungs-)Topf geworfen werden. Im Gegenteil: Der identitätsstiftende und ästhetische Charakter von Kultur muss weltweit besonders geschützt werden.

 

"Ich begrüße den Beschluss der UNESCO Konvention sehr", erklärt Landeshauptmann Pühringer, der bereits im Ausschuss der Regionen im Brüssel ausdrücklich betont hat, dass das "europäische Wettbewerbsrecht nicht für Kunst und Kultur geschaffen wurde. Kulturpolitik kann, darf und wird nicht auf Handelspolitik reduziert werden."

 

Dazu komme ein weiterer Aspekt: Wenn nur mehr das Marktgängige in Kunst und Kultur sein darf, droht kulturelle Verarmung, so Pühringer.

 

Hier setzt eine wichtige Aufgabe öffentlicher Kulturförderung an. Oberösterreich gibt daher 3% seines Budgets für Kultur aus.

 

Gleichzeitig entlässt diese hohe Dotierung des Kulturbudgets aber kulturelle Einrichtungen nicht aus ihrer Verantwortung, auf der Einnahmenseite bestmögliche Erfolge zu erreichen. Marketing und Verkaufsförderung müssen auch im Kulturbereich erlaubt sein, um den Zuschussbedarf möglichst gering zu halten, erklärte Pühringer. Das sind wir dem Steuerzahler schuldig.

Dr.in Elisabeth Mayr-Kern (+43 732) 77 20-154 91

Agrarische Investitionsförderung braucht dringend Übergangsregelung

LR Stockinger: Nationales Impulsprogramm wird geschmiedet

 

(LK) Mit Nachdruck arbeiten die Agrarreferenten der Landesregierungen gemeinsam mit Landwirtschaftsminister Dipl.-Ing. Josef Pröll an einer Übergangsregelung für die agrarische Investitionsförderung. Das ist eines der Ergebnisse der gestrigen Agrarreferentenkonferenz in Wien, berichtet Oberösterreichs Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger.

 

Durch das Nichtzustandekommen des EU-Finanzrahmens für die nächste Periode (2007 bis 2013) der so genannten ländlichen Entwicklung konnte eine schon weitgehend vorbereitete Übergangslösung nicht in Kraft gesetzt werden.  "Nun wollen die Landesagrarreferenten und der Landwirtschaftsminister einen neuen Anlauf nehmen, um die wichtigen Investitionen für den ländlichen Raum flott zu bekommen", sagt Landesrat Stockinger.

 

Allein in Oberösterreich liegen mehr als 1.200 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 50 Millionen Euro auf Eis. Stallbauten sowie Investitionen in die Energie und Biomassezukunft wären wichtige Impulse für Landwirtschaft und Arbeitsplätze. "Wir wollen die finanziellen Voraussetzungen rasch klären, damit im Frühjahr 2006 überall gebaut werden kann", sagt Landesrat Stockinger. Jenen bäuerlichen Betrieben, die investieren wollen, rät Stockinger, mit dem Baubeginn unbedingt auf die Förderzusage des Landes Oberösterreich zu warten. 

Ing. Walter Silber (+43 732) 77 20-111 17 oder 0664/829 89 99

LR Ackerl: "Gemeinden geben Jugend eine Zukunft!"

Derzeit 354 Lehrlinge in 31 Berufen in oö. Gemeinden in Ausbildung

 

(LK) "Ich danke den oberösterreichischen Gemeinden, die trotz der leeren Kassen ihrer gesellschaftspolitischen Verantwortung bei der Ausbildung der Jugend nachkommen!" sagt Oberösterreichs Gemeindereferent Landesrat Josef Ackerl. Derzeit - Stichtag 15.9. - werden in Oberösterreichs Gemeindestuben, den Gemeindeverbänden und den ihnen zurechenbaren Betrieben 354 Jugendliche in 31 Berufen ausgebildet.

 

"Oberösterreichs Gemeinden ist die Zukunft ihrer Jugendlichen nicht egal!" fasst Gemeindereferent Landesrat Ackerl die Erhebung der Lehrlingsstände zusammen. 354 Jugendliche befinden sich derzeit in Ausbildung, davon hat mehr als die Hälfte gerade einmal das erste Lehrjahr abgeschlossen oder befindet sich noch in diesem. Eine eigene Lehrlingsstudie aus dem Vorjahr ergab dazu, dass Gemeindelehrlinge jedenfalls Zukunft haben. "97,2% der Gemeindelehrlinge bewerten ihre Ausbildung als sehr gut bzw. gut!" zitiert Landesrat Ackerl. "Immerhin neun von zehn Gemeindelehr-absolvent/innen kommen zum selben Ergebnis!" Zwei Drittel der befragten Lehrabsolvent/innen sind noch im Lehrbetrieb tätig, in der Privatwirtschaft beträgt diese "Behaltequote" nur 44%. Dabei ist die Ausbildung in den Gemeinden jedenfalls konkurrenzfähig, der Wechsel in die Privatwirtschaft gestaltet sich weitestgehend problemlos. Drei von vier Gemeindelehrabsolvent/innen, die nicht mehr im Lehrbetrieb arbeiten, haben in die Privatwirtschaft gewechselt.

 

Zwischen 1.September des Vorjahres und dem 15.9.2005 haben 198 Jugendliche eine Ausbildung in einer Gemeinde, einem Gemeindeverband oder einem zurechenbaren Betrieb begonnen. "Das ist mehr als die Hälfte aller derzeitigen Gemeindelehrlinge!" so Ackerl. "Die Gemeinden nehmen ihre Verantwortung trotz leerer Kassen wahr und versuchen, die Lehrstellenlücke zu schließen!" Ackerl hofft, dass die Kommunen die Lehrstelleninitiative des Bundes für weitere Lehrlingsaufnahmen nutzen, aber: "Solange die Gemeinden nicht dauerhaft entlastet werden, ist ihr Spielraum eng!"

Peter Binder (+43 732) 77 20-151 12

Termine der Beratungsstellen

Jugendinformation und Jugendberatung

 

(LK) Infos, Tipps und Beratung für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, persönlich und kostenlos.

 

Jugendservice des Landes Oberösterreich:

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. +43 732/17 99: Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at, http://www.jugendservice.at/
  • Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. +43 7272/758 23, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Ried, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. +43 7752/715 15, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-Ried@ooe.gv.at
  • Jugendservice Rohrbach, Pfarrplatz 1, 4150 Rohrbach, Tel. +43 7289/17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at
  • Jugendservice Steyr, Pfarrgasse 6, 4400 Steyr, Tel. +43 7252/17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels,  Rablstraße 16, 4600 Wels, Tel. +43 7242/21 14 11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at
  • Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. +43 7722/222 33, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at
  • Jugendservice Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. +43 7942/725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservice Gmunden, Kirchengasse 18, 4810 Gmunden, Tel. +43 7612/17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugendservice Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. +43 7248/644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at
  • Jugendservice Kirchdorf, Kirchengasse 6, 4560 Kirchdorf, Tel. +43 7582/604 16, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-kirchdorf@ooe.gv.at
  • Jugendservice Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. +43 7262/581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Tummelplatzstr. 9, 4780 Schärding, Tel. +43 7712/357 07, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. +43 7672/757 00, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels, Rablstraße 16, 4600 Wels, Tel. +43 7242/21 14 11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.


Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen

 

(LK) Am Freitag, 14. Oktober 2005, findet von 17:00 bis 19:00 Uhr in der Bezirkshauptmannschaft Ried, Parkgasse 1, 4910 Ried, in der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, Außenstelle Bad Ischl, Bahnhofstraße 10, von 9:00 bis 12:00 Uhr; in der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck, Außenstelle, Jungmairgasse 1 von 8:00 bis 12:00 Uhr sowie für den Bezirk Urfahr-Umgebung im PSZ Exit Sozial, Böhmerstraße 3, 4190 Bad Leonfelden, von 09:00 bis 12:00 Uhr, eine Sprech- und Beratungsstunde für Alkoholkranke und deren Angehörige statt.

 

Therapeutische Zusammenkünfte von Selbsthilfegruppen für Alkoholkranke und deren Angehörige am Freitag, 14. Oktober 2005: Für den Bezirk Eferding im Rot-Kreuz-Gebäude, Solferino-Zimmer, Vor dem Linzer Tor 10, 4240 Eferding, ab 20:00 Uhr; für den Bezirk Grieskirchen im Sozialzentrum, Haag am Hausruck, Starhemberg 19, ab 19:00 Uhr; für den Bezirk Ried in der Seniorentagesheimstätte der Stadt Ried, Schärdinger Tor 3, ab 19:30 Uhr; für den Bezirk Steyr im Jugend- und Kulturzentrum Tabor Steyr, Industriestraße 7, ab 19:00 Uhr sowie für den Bezirk Perg, Bezirksstelle des Rotes Kreuzes, Dirnbergerstraße 15, ab 19:30 Uhr, für den Bezirk Gmunden, Außenstelle Bad Ischl, Sozialzentrum, Bahnhofstraße 14, ab 18:30 Uhr, statt.

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Pressekonferenz am 12. Oktober 2005

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Sportstaatssekretär Mag. Karl Schweitzer, ÖSV-Präsident Prof. Peter Schröcksnadel, o.Univ.Prof. Dr. Gerhard A. Wührer und Dr. David Pfarrhofer


zum Thema

"Sport und Wirtschaft"

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Weitere Gesprächsteilnehmer: Landessportdirektor Alfred Hartl

Rückfragen-Kontakt: Andreas Hörtenhuber (+43 732) 77 20-116 17

Sport und Wirtschaft - Starke Motoren für unser Land


Im Anschluss an die Landessportreferentenkonferenz hat sich heute in Hinterstoder eine hochkarätig besetzte Enquete mit dem Thema "Sport und Wirtschaft" beschäftigt. Nach einem Impulsreferat von ÖSV-Präsident Prof. Peter Schröcksnadel beschäftigte sich o.Univ.Prof. Dr. Gerhard A. Wührer von der Johannes Kepler Universität Linz mit dem Thema "Sport im Netzwerk".

 

Im Vorfeld der Enquete hat das Land Oberösterreich dem Institut market eine repräsentative Umfrage zum Thema "Wirtschaftsmotor Sport" in Auftrag gegeben, die unter der Leitung von Dr. David Pfarrhofer durchgeführt wurde. Im Zeitraum von 12. bis 19.September 2005 wurden 500 telefonische Interviews repräsentativ für die oberösterreichische Bevölkerung ab 18 Jahren durchgeführt.

 

Regelmäßige sportliche Aktivitäten und Sportausgaben

 

Zwei Drittel der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher sind mindestens einmal pro Woche sportlich aktiv. (Chart 1)

 

Aus dieser intensiven Sport-Aktivität resultiert auch eine hohe wirtschaftliche Bedeutung des Sports: Knapp die Hälfte der oberösterreichischen Bevölkerung tätigte innerhalb des letzten Monats Sportausgaben. (Chart 2)

 

Oberösterreicher geben mehr als 500 Millionen Euro jährlich für Sport aus

 

Eine Analyse der letzten 12 Monate hat ein stabiles Sport-Konsumverhalten ergeben: Sportbekleidung, Gastronomie und Sportgeräte dominieren die Sporteinkaufsliste der Oberösterreicher. (Chart 3)

 

Insgesamt liegen die Sportausgaben der oberösterreichischen Bevölkerung bei mehr als 500 Millionen Euro. (Chart 4)

 

Österreich: Rund 3 Milliarden Euro Sportausgaben pro Jahr

 

Geht man von ähnlichen Investitionssummen in anderen Bundesländern aus, so entspricht das österreichische Sport-Investitionsvolumen durch die Privathaushalte einer Größenordnung von 3 Milliarden Euro pro Jahr.

 

Nach Einschätzung der Oberösterreicher ist von einem leicht steigenden Nachfragevolumen auszugehen. Zwar spricht die Mehrheit von einem stabilen Ausgabeverhalten, der Anteil derjenigen, die von steigenden Ausgaben ausgehen, liegt aber über jenen, die rückläufige Ausgaben erwarten – vor allem die 30- bis 49-Jährigen und die aktiven Sportler rechnen mit  ansteigenden Investitionsvolumina. (Chart 5)

 

Sommer- und Wintertourismus ohne einer flächendeckenden Sportinfra-struktur wäre undenkbar

 

95% halten den Sport für sehr wichtig oder wichtig, dafür, dass in- und ausländische Gäste in Österreich Sommer- und Winterurlaub machen. (Chart 8)

 

Unsere 5.847 Sportanlagen und Sportzentren sind daher mit ihrer Infrastruktur wichtige Einrichtungen, die den Aktivitäten der sportbegeisterten Bevölkerung und Urlaubern zur Verfügung stehen.

  • Seilbahnen und Lifte mit Pistengeräten und Loipenspurgeräten für den Wintersport
  • Naturbadeanlagen, Frei- und Hallenbäder mit Wellnessbereichen und Attraktionen
  • Sportzentren von Gemeinden und Vereinen
  • Schulsportanlagen und diverse Trendsportanlagen
  • Rad-, Wander- und Reitwegenetze, die ständig erweitert werden

Ohne Unterstützung der öffentlichen Hand wäre der Sport in der heutigen Form nicht mehr möglich. Das Land investiert rund 30 Millionen Euro jährlich in den Sport.

 

Das Spektrum reicht vom Sportstätten- und Bäderbau, vom Breiten- bis zum Spitzen- und Hochleistungssport, wobei der Seniorensport immer mehr an Bedeutung gewinnt.

 

Sport - Sponsoring aus der Wirtschaft - Sportler sind Werbeträger von Heute und Morgen

 

Sport - Sponsoring hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert. Top- Unternehmen setzen auf den sportiven Sympathietransfer ihrer Produkte.

 

Sportsponsoring ist wie ein Wettrennen:

  • Dazu gehört der Mut zum Risiko, das richtige G´spür für einen Werbeträger und ehrlicherweise auch das nötige Glück am passenden Ort.
  • Von der bekannten und beliebten Transparent- und Bandenwerbung haben sich Werbung und Sponsoring zu den Athleten, zu den Medien und zum Publikum verlagert.
  • Es gibt keine Großsportveranstaltung ohne Hauptsponsoren und Kooperationspartner.
  • Spitzensportlerinnen und Spitzensportler, besonders aber auch der Mannschaftssport sind wichtige, nationale und internationale Werbeträger und steigern die Sympathiewerte von Produkten und Firmenphilosophien.

Sponsoring macht sich für die Wirtschaft bezahlt

 

Laut market stehen 95% der befragten Landesbürger dem Sportsponsoring der Wirtschaft positiv gegenüber. (Chart 6)

 

Sportsponsoring bringt auch einen gewaltigen Imagetransfer für jene Unternehmen, die hier investieren. 87% der Befragten glauben, dass Sportsponsoring "die Bekanntheit der Unternehmen steigert", je 84% glauben, Unternehmen, die den Sport unterstützen, "arbeiten erfolgreich" und "denken an die Zukunft", 72 bzw. 71% sagen, "Sportförderer aus der Wirtschaft sind an den Menschen ihrer Umgebung interessiert" und "denken auch an andere".

 

Der Vorwurf, Unternehmen, die den Sport fördern, würden ihr Geld leichtfertig ausgeben, wird von 79% der Befragten abgelehnt. (Chart 7)

 

Sportler mit Erfolg sind auch Garanten für wirtschaftliche Kompetenz

 

Namhafte Konzerne und Unternehmen setzen auf ehemalige, aber auch aktive Spitzensportler in ihren Betrieben. Viele oberösterreichische und österreichische Spitzensportler stehen heute an der Spitze oder in den Führungsetagen von großen Wirtschaftsunternehmen, sind aber auch in der Politik oder in internationalen Sportgremien, Vereinen oder Verbänden mit Erfolg tätig.


Spitzensportlerinnen und Spitzensportler sind weltweite Botschafter des Sports und unseres Landes

 

Olympiasieger und Medaillengewinner, Welt- und Europameister, großartige Mannschaftserfolge und Spitzenplatzierungen bei internationalen Wettkämpfen stehen im medialen Mittelpunkt der internationalen Sportpresse und sind besondere, positive Botschafter für das Sportland Oberösterreich.

 

Olympiasieger und Medaillengewinner wie Christian Hoffmann, Sissy Max-Theurer, Andreas Goldberger, Theresia Kiesl, Hannes Trinkl, Christoph Sieber; Josef Reiter, Günther Pfaff und die Legenden Sageder Alfred, Josef Kloimstein, Karl Steinhuber und Viktor Kalisch sind in den Sportgeschichtsbüchern untrennbar mit Oberösterreich verbunden. 

 

Synergie Wirtschaft - Sport

 

In Oberösterreich werden aber auch Synergien zwischen Wirtschaft und Sport intensiv genutzt.

 

Projekte im Zusammenhang mit wirtschaftlicher Bedeutung, gesundheitlichen Aspekten, sportlicher Betätigung und Wellnessangeboten:

  • Ausbau der Thermen Bad Schallerbach, Geinberg und Bad Hall
  • Neues Fußballstadion Ried und Ausbau des Waldstadions in Pasching
  • Errichtung der Intersportarena Linz
  • Neu- und Ausbau des Wintersportzentrums Hinterstoder, Erweiterung der Schiregion am Hochficht, Strukturverbesserungen bei kleineren Liftanlagen
  • Neue Golfanlagen in Kronstorf und in Edlbach, Erweiterung von bestehenden Anlagen und effiziente Steigerung bei den Mitgliedern

Verein der "Freunde des OÖ. Spitzensportes" - Eine Brücke zwischen Sport und Wirtschaft

 

Der Verein der "Freunde des OÖ. Spitzensportes", an der Spitze mit Präsident Dr. Rudolf Trauner ist für den Spitzensport seit nahezu 15 Jahren eine wichtige Anlaufstelle.

 

Die Mitglieder unterstützen mit ihren Mitgliedsbeiträgen Spitzensportlerinnen und
-sportler mit direkten Förderungen bei der Vorbereitung zu Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften. Bisher konnten 330 Athleten ein- und mehrmalig mit einer Gesamtförderung von 406.000 Euro unterstützt werden.


Oberösterreich ist Austragungsort von vielen Großsport - Veranstaltungen

 

Die Austragung von Welt- und Europameisterschaften, von internationalen Sportwettkämpfen im Winter-, Sommer- und Hallensport werden via Fernsehen und Printmedien in die Welt getragen.

 

Großsportereignisse im Jahr 2005  in Oberösterreich:

  • Junioren-Fecht-Weltmeisterschaften in der Intersportarena in Linz mit über 1.200 Aktiven
  • Bahnengolf- Weltmeisterschaften in Steyr
  • Tischtennis-Junioren-Weltmeisterschaften in Linz mit Hinblick auf die Bewerbung für die Weltmeisterschaft 2009, die im Frühjahr 2005 an Linz oder Yokohama vergeben wird
  • OMV Linz Marathon Linz mit mehr als 10.000 Läufern, 60.000 Zuschauern und ca. 1.000 Nächtigungen im Zentralraum
  • Die Yngling-Segel Weltmeisterschaft am Mondsee
  • eine Segel-Welt- und Europameisterschaft am Attersee
  • die Wasserski- Europameisterschaft in Linz/Steyregg und das
  • EA Generali Ladies Tennis Turnier und CSIO Reitturnier in Linz
  • Internationale Radrundfahrten und Radkriterien; internationale Mountainbike- Duathlon- und Triathlonwettkämpfe, sowie zahlreiche nationale Radsportveran-staltungen mit Tausenden Zuschauern
  • Der Fußball lockt während den laufenden Meisterschaften wöchentlich ca. 40.000 bis 50.000 Zuschauer in die Stadien und auf die Fußballplätze Oberösterreichs

Tourismus kooperiert mit Sportveranstaltern

 

Die OÖ. Werbung kooperiert in Marketing und Medienbetreuung mit Veranstaltern internationaler Großsportveranstaltungen im Hinblick auf nachhaltige touristische Nutzung. Im Jahr 2005 wurden drei Veranstaltungen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt:

  • Mountainbike Trophy in Bad Goisern: Die Gegend um Bad Goisern bietet den Mountainbike-Sportlern hervorragende Rahmenbedingungen
  • Internationales Gugl-Meeting: Das Internationale Leichtathletik-Gugl-Meeting lockte mehr als 15.000 Zuschauer ins Linzer Gugl-Oval und steigert den Bekanntheitsgrad der Landeshauptstadt
  • Wakeboard Open in Feldkirchen: Das internationale Wakeboard-Open in Feldkirchen an der Donau rückte eine trendige Wassersportveranstaltung in den medialen Blickpunkt.

Wichtige Botschaft bei den touristischen Werbeauftritten ist der rote Oberösterreich-Button, wobei sich der Slogan "Landschaften für Leidenschaften" in den Köpfen der Besucher/innen und  Sportler/innen verankern soll.


Großsportereignisse der nächsten drei Jahre, die zusätzlich zu den fixen Veranstaltungen und Wettkämpfen in Oberösterreich ausgetragen oder derzeit beworben werden:

 

2006 Leichtathletik- Masters-Weltmeisterschaft in Linz
Match- und Fieldarmbrust – Weltmeisterschaft in Steyr
ÖTB-Bundesturnfest in Linz mit ca. 15.000 Teilnehmern

2007 Ski-Weltcuprennen in Hinterstoder (Bwerbung)
U 19 Fußball – Europameisterschaft

2008 Ruder- Weltmeisterschaften in Linz-Ottensheim
Kurzbahn-Schwimm-Europameisterschaften (Bewerbung)

2009 Tischtennis- Weltmeisterschaften in Linz (Bewerbung)

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Pressekonferenz am 12. Oktober 2005

Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl

zum Thema

"Aktuelle Straßenbauvorhaben im Bezirk Linz-Land"

KB)

Rückfragen-Kontakt: Helmuth Rechberger (+43 732) 77 20-121 55

In den letzten Jahren wurde die größte Straßenbauinfrastrukturoffensive in der Geschichte unseres Bundeslandes gestartet. Wichtige Ortsumfahrungen wie Enns, Dietachdorf, Grünburg, Traunkirchen, Altheim West, Arnreit,  etc. sind derzeit in Bau. Dem Aus- und Neubau von Straßen kommt besondere Bedeutung zu, wenn Oberösterreich als Wirtschaftsstandort und als eine der leistungsfähigsten Regionen in Europa noch attraktiver werden will. Straßen sind aber auch ein wichtiges Element gleicher Lebenschancen in Oberösterreich, denn gut ausgebaute Straßen sind die Wohlstandsachsen der Zukunft.

 

STRAßENINFRASTRUKTUR-OFFENSIVE SOLL WIRTSCHAFTS-STAND-ORT OBERÖSTERREICH WEITER OPTIMIEREN

 

Durch die Infrastrukturoffensive "Straßen für die Zukunft" wollen wir den Wirtschaftsstandort Oberösterreich weiter optimieren, zusätzliche tausende Arbeitsplätze schaffen und die Voraussetzungen für die tausenden Pendler in Oberösterreich spürbar verbessern, nennt Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl die Ziele.

 

In einem weiteren Schritt wollen wir die großen Korridore in Oberösterreich

  • B 309 Steyrer Straße  - Baubeginn 2007
  • A 26 Westring Linz - Baubeginn 2009
  • S 10 Mühlviertler Schnellstraße - Baubeginn 2008/2009
    zu durchgängig leistungsfähigen Verkehrsadern ausbauen, kündigt Hiesl an.

B 309 STEYRER STRAßE "ABSCHNITT ENNS (A1) - STEYR (HEUBERG)"

 

Gemeinden: Enns, Hargelsberg, Kronstorf, Dietach
Gesamtkosten: ca. 70,0 Mio. Euro
Baubeginn: 2007

 

Für eine bessere Verkehrsanbindung von Steyr an die A 1 bzw. an den oö. Zentralraum wird eine Neulage der B 309 von der A 1 West Autobahn bis zum Heuberg unter Ausschaltung der Ortsdurchfahrten von Kronstorf und Thaling geplant. Die Trasse beginnt an der A 1 West Autobahn im Bereich der Eckmayrmühle und führt über den Rabenberg nordöstlich an Volkersdorf vorbei zur Harr Landesstraße im Bereich der Vogelmayrkapelle. Von dort verläuft sie in Richtung Süden zwischen der bestehenden B 309 und der Harr Landesstraße mitten in ebenem landwirtschaftlichen Gebiet und trifft auf die bestehende B 309 wieder im Bereich des Wein- bzw. Heuberges.

In diesem Bereich sind drei niveaufreie Anschlussstellen geplant:

  1. Anschluss Hargelsberg (Harr und Hargelsberger Landesstraße)
  2. Anschluss Kronstorf Süd (Anschluss der bestehenden B 309 und geplantem Betriebsbaugebiet sowie Möglichkeit der Querung von Stallbach nach Plaink)
  3. Anschluss Heuberg (Harr Landesstraße und Heuberger Landesstraße - Fa. Waizinger und Breitschopf).

Im nördlichen Abschnitt von der A 1 bis zum Anschluss Hargelsberg sind drei Grünbrücken geplant. Die Trasse wird durchgehend mit einem Wildzaun zu versehen sein. Es werden jedoch Querungsmöglichkeiten für das Wild im Bereich der Wälder errichtet.
Nur durch die Wahl des Anschlusses Enns-West (im Bereich der Eckmayr-Mühle) ist es möglich, in Richtung Ennshafen sowie Mauthausen und zurück, Enns zu umfahren.

 

Umweltverträglichkeitserklärung wurde bereits bei der Umweltrechtsabteilung zur Umweltverträglichkeitsprüfung eingereicht. Das Einreichprojekt für die B 309 liegt vor.

 

Es sind 23 Brückenbauwerke notwendig. Derzeit läuft neben dem UVE-Verfahren die europaweite Interessentensuche für die Projektierungsleistungen. Die Brückenplanungen sollen Ende 2006 abgeschlossen werden und bereits alle Auflagen aus dem UVE-Verfahren berücksichtigen. Die Brückenbaugesamtkosten werden sich bei etwa 14,0 Mio. Euro bewegen.

 

B 309 STEYRER STRAßE / A 1 WEST AUTOBAHN "AS ENNS-WEST"

 

Gemeinde: Enns
Gesamtkosten:  ca. 2,0 Mio. Euro (Asfinag)

 

Die Anschlussstelle Enns-West stellt eine Anbindung der B 309 Steyrer Straße an die A 1 West Autobahn her (Anschlussstellenbereich wurde bereits im Vorfeld fixiert). Nur durch die Wahl des Anschlusses Enns-West (im Bereich der Eckmayr-Mühle) ist es möglich, in Richtung Ennshafen sowie Mauthausen und zurück, Enns zu umfahren.

 

Das Vorprojekt inkl. Variantenuntersuchung für die Anschlussstelle wurde dem Ministerium zur Genehmigung vorgelegt. Die Umweltverträglichkeitserklärung für den Knotenbereich wird demnächst zur Delegierung vorgelegt.

 

B 1 WIENER STRAßE "UMFAHRUNG ENNSDORF-ENNS-ASTEN"

 

Gemeinden: Ennsdorf, Enns, Asten
Gesamtkosten: ca. 56,4 Mio. Euro (Oberösterreich)

 

Es wird von den beteiligten Firmen der Umfahrung Enns mit voller Leistung gearbeitet, um den Termin Dezember 2005 für die Verkehrsfreigabe des Teilstückes Hafenanschluss Enns bis Tanklager Rems (Nähe Autobahnauffahrt St. Valentin) einhalten zu können. Sämtliche Brückenbauarbeiten sind bereits fertiggestellt, die Arbeiten für die Straßenausrüstung in diesem Bereich sind im Gange. Zur Zeit wird gerade an den Asphaltierungsarbeiten im Bereich Ennsbrücke bis zum Kreisverkehr Hafenanschluss Enns gearbeitet. Die Arbeiten für die Bahnunterführung Asten sind in Arbeit und entsprechen dem Bauzeitplan. Die Einhaltung der gesamten Verkehrsfreigabe mit Sommer 2006 ist daher gesichert.

 

Die Aufforstungen im Gemeindegebiet von Enns mit einem Ausmaß von 9 ha wurden bereit soweit abgeschlossen, dass nur mehr die Teilflächen unmittelbar neben der Umfahrungsstraße noch offen sind. Auf den Böschungen der Straße sowie der Bahn wird mit einem neuen Verfahren, des sogenannten Heudruschverfahren, eine Begrünung durchgeführt, um die Ökologie in dieser Gegend wieder neu zu beleben.
Seitens des Landes Niederösterreich wurde bereits eine Teileröffnung für den Verkehr und zwar am 12.8.2005 durchgeführt, die Strecke Tanklager in Rems bis zum neuen Kreisverkehr mit der B 123 Mauthausener Bundesstraße ist bereits im Betrieb.

 

Auf oberösterr. Seite sind die Brückenbaumaßnahmen im Baulos 1 fertiggestellt und im Baulos 2 weitgehend abgeschlossen. Die Brückenbaumaßnahmen im Baulos 4 (E 18 Unterführung der Westbahnstrecke) sind noch voll in Arbeit und werden voraussichtlich im Frühjahr 2006 beendet werden. Die Brückenbaugesamtkosten betragen rund 23,25 Mio. Euro.

 

L 1403 VOLKERSDORFER STRAßE "ABSCHNITT B 1 - A 1"

 

Gemeinde: Enns
Gesamtkosten: ca. 2,7 Mio. Euro

Durch die Verlegung der L 1403 Volkersdorfer Straße soll das Siedlungsgebiet Kristein umfahren und eine Verbindung der Anschlussstelle A 1 Enns-West (im Bereich der Eckmayr-Mühle) mit der bestehenden B 1 hergestellt werden.

 

B 1 WIENER STRAßE "UMFAHRUNG NEUBAU"

 

Gemeinden: Hörsching, Traun
Gesamtkosten: ca. 29,0 Mio. Euro
Baubeginn: 2006

Für den Bereich ab der Kreuzung B 1/Umfahrung Traun bis zur Kreuzung B 1/B 133 soll die B 1 Wiener Straße als vordringlichster Abschnitt 4-streifig ausgebaut werden. Der Ortsteil "Neubau" soll umfahren werden, wobei die ursprünglich geplante Grünbrücke mit einer Länge von 374 m auf Grund der hohen Kostensteigerung durch die wasserdichte Ausführung und die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen bzw. die anfallenden Erhaltungs- und Betriebskosten auf  eine 177 m lange Grünbrücke verkürzt worden ist. Im östlichen Bereich des Ortes Neubau wird die Trasse im Einschnitt, ca. 2 - 2,5 m unter bestehendem Geländeniveau, mit begleitenden Lärmschutzwänden in einer Höhe von 4 - 5 m geführt.
Das Einreichprojekt liegt vor. Zur Zeit läuft das Trassenverordnungsverfahren und es werden die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen. Die Planungen für die Grünbrücke und dem damit verbundenen Kanaldüker sind derzeit am laufen. Ebenso die Planungen für die elektrotechnische und maschinelle Ausrüstung der Grünbrücke. Die Gesamtkosten der Brückenbaumaßnahmen (Grünbrücke und Radwegunterführung) werden unter Berücksichtigung der Preisgleitung und der Aufwendungen für Fremdfinanzierung auf rd. 10,1 Mio. Euro geschätzt.

 

B 1 WIENER STRAßE "4-STREIFIGER AUSBAU GEWERBEGEBIET ASTEN"

 

Gemeinde: Asten
Gesamtkosten: ca. 3,5 Mio. Euro

Die Straßenverwaltung plant die B 1 Wiener Straße vom Kreisverkehr Ebelsberg bis zum Baulosende der Umfahrung Enns (KV Asten) 4-streifig auszubauen. Auf Grund der Tatsache, dass in den Gewerbegebieten von Asten und St. Florian bereits jetzt durch die Neuerrichtung der Wohnanlage Solar City in Pichling sehr stark zunimmt, wird der Bereich von km 172,958 bis km 174,45 vorgezogen und ehest 4-streifig ausgebaut.

 

Ein Entwurf (Einreichprojekt) über den 4-streifigen Ausbau liegt vor. Es wurde auch mit den Gemeinden (Asten, St. Florian) bereits ein Einvernehmen hergestellt. Als nächster Schritt ist vorgesehen, das Einreichprojekt fertigzustellen und die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen (Wasserrecht, Grundeinlöse).


B 139 KREMSTAL STRAßE "UMFAHRUNG HAID"

 

Gemeinde: Ansfelden
Gesamtkosten: ca. 5,4 Mio. Euro (Westspange Dammstraße)
Baubeginn: 2006

Die Umfahrung Haid stellt aus verkehrstechnischer Sicht den erforderlichen Netzschluss zur bestehenden Umfahrung Traun her. Die ursprüngliche Trassenverordnung für die "Umfahrung Traun" im Ortsgebiet von Haid ist auf Betreiben der Stadt Ansfelden aufgehoben worden.

 

Im Oktober 2001 haben intensive Verhandlungen mit betroffenen Grundeigentümern sowie Vertretern der angrenzenden Siedlungsgebiete eine Trassenoptimierung der Umfahrung Haid ergeben. Die bestehende Autobahnanschlussstelle Traun wurde als Provisorium errichtet und genügt im Norden nicht mehr den Anforderungen. Die neu geplante Anschlussstelle verbindet die A 1 West Autobahn mit der A 25 Welser Autobahn und der Umfahrung Haid.
Für Umfahrung und Anschlussstelle wird ein UVP-Verfahren durchzuführen sein.

 

Der Nordteil der Umfahrung wird als "Westspange Dammstraße" bis zur Traunuferstraße 2-streifig errichtet. Dieser Teil ist nicht UVP-pflichtig und entlastet die bestehende B 139 vom Verkehr von und nach Pucking (ca. 30 %).

 

Um den ersten Ast der Umfahrung zu verwirklichen, ist der Bau bzw. die Adaptierung von 4 Brückenbauwerken erforderlich. Die Bodenaufschlüsse sind bereits durchgeführt, sodass demnächst die Brückenprojektierungen begonnen werden. Es ist geplant, mit der Brückenmeisterei die Durchlassverlängerung schon im Frühjahr 2006 zu errichten.

 

B 139 KREMSTAL STRAßE "UMFAHRUNG NEUHOFEN WEST"

 

Gemeinde: Neuhofen / Krems
Gesamtkosten: ca. 13 ,0 Mio. Euro

Zur Ausschaltung der engen und verwinkelten Ortsdurchfahrt von Neuhofen an der Krems wurde eine Verkehrsuntersuchung (Verkehrsumlagerungsmodell), eine Machbarkeitsstudie und eine Variantenbeurteilung durchgeführt, die derzeit überarbeitet und aktualisiert werden

 

B 139 KREMSTAL STRAßE "UMFAHRUNG DOPPL 2"

 

Gemeinden: Pasching, Leonding
Gesamtkosten: ca. 9,4 Mio. Euro

 

Als Fortsetzung des Bauloses Doppl 1 ist das Baulos Doppl 2 der Lückenschluss zur B 139 in der Höhe des Weingartenhofes mit Kreisverkehrsausbildung und Anbindung des Industrieparks über die Randlstraße (Gemeinde Pasching).

 

In Anbetracht der in Zukunft zu erwartenden Verkehrsmengen, welche mit 35.000 - 40.000 Kfz/24 h auf der B 139 im Bereich des Harter Plateaus ihre Kapazitätsgrenze erreichen wird, können über die geplante Umfahrung Doppl 2 rund 25.000 Kfz/24h geleitet werden. Derzeit werden die Vorbereitungen getroffen, die 2002 als Gemeindestraße verordnete Trasse als Landesstraße nach § 11 oö. Straßengesetz umzureihen. Im Zuge der Errichtung von Doppl II wird die Kreisverkehrsanlage Flughafen als Kreisverkehr mit Unterführung (Verteilerkreis) ausgebaut.

 

Ein Finanzierungsvertrag für die Errichtung des Bauloses wurde ausgearbeitet und den Vertragspartnern (Land Oö., Pasching, Leonding und Flughafen Beteiligungs GmbH) zur Unterzeichnung übermittelt. Von den Gesamtbaukosten von 9,4 Mio. Euro trägt das Land Oberösterreich 4,4 Mio. Euro, der Rest wird von den Vertragspartnern übernommen. Erst wenn die Finanzierung gesichert ist, kann eine Real-isierung erfolgen.

 

Die Brückenbauplanungen für den Teil des Landes OÖ. sind weitgehend abgeschlossen. Die Brückenbaugesamtkosten (ohne Naveg und Uno-Shopping) werden auf rd. 2,1 Mio. Euro geschätzt, wobei der Landesanteil rd. 1,14 Mio. Euro betragen.

 

L 1375 NETTINGSDORFER STRAßE "UMFAHRUNG NETTINGSDORF"

 

Gemeinde: Ansfelden, St. Marien
Gesamtkosten: ca. 6,6 Mio. Euro

Die Ortschaft Nettingsdorf weist mehrere unübersichtliche Engstellen auf und darüber hinaus wird der gesamte Schwerverkehr zu und von der Nettingsdorfer Papierfabrik durch das Ortsgebiet geführt. Durch das Schulgelände Ritzlhof wird der Schwerverkehr zu und von der Firma Interwell aber auch der Anrainerverkehr nach Nöstlbach geführt.

 

Die Bauarbeiten wurden im Herbst 2004 ausgeschrieben und an die ARGE Umfahrung Nettingsdorf bestehend aus den Firmen Habau und Alpine-Mayreder im Dezember 2004 vergeben. Die Bodenverbesserungsarbeiten (Rüttelstopfen) wurden im Spätfrühjahr 2005 ab-geschlossen.

 

Die Kreisverkehrsanlage auf der B 139 Kremstal Straße wurde Anfang August 2005 fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben. Die Arbeiten zur Renaturierung Aubach wurden im Sommer 2005 abgeschlossen - die Bepflanzungen erfolgen im Frühjahr 2006. Die Erdarbeiten im restlichen Baulos sind im Gange.

 

Die Bauarbeiten für 4 Brückenobjekte sind im Gange und werden im Spätsommer 2006 beendet sein. Die Brückenbaugesamtkosten betragen rund 1.250.000 Euro. Die Verkehrsfreigabe ist für Ende Oktober 2006 vorgesehen.

 

B 1 WIENER STRAßE "SANIERUNG DER BAHNBRÜCKE WEGSCHEID"

 

Gesamtkosten: ca. 700.000,00 Euro

Die Sanierung der Brücke ist für die Sommerferien 2006 geplant. Es ist diese Baumaßnahme jedoch im verkehrstechnischen Zusammenhang mit dem Baulos Doppl 2 zu sehen, sodass noch eine Rest-unsicherheit verbleibt.

 

B 1 WIENER STRAßE "UFERKURVE"

 

Gemeinde: Linz
Gesamtkosten: ca. 0,5 Mio. Euro

Auf Grund der ständig auftretenden Verkehrsüberlastungen auf der B 1 Wiener Straße (die in diesem Abschnitt derzeit 2-streifig ist) im Bereich der Traundorfer Straße bis zum Kreisverkehr Ebelsberg wird in diesem Abschnitt der 4-streifige Ausbau der B 1 Wiener Straße so rasch als möglich geplant. Weiters wird bei diesen Planungen auch eine Korrektur des Kreisverkehrs der Umfahrung Ebelsberg durch-geführt und die Richtungsfahrbahn Richtung Asten begradigt.

 

Die Planungsarbeiten sind abgeschlossen, bzgl. Grundeinlöse wird mit der Stadt Linz verhandelt.

 

B 1 WIENER STRAßE "ASTEN - EBELSBERG" (STUDIE)

 

Gemeinden: Asten, Ebelsberg

Die Verkehrsbelastungen auf der B 1 Wiener Straße zwischen Asten und Ebelsberg haben ein Niveau erreicht, ab dem es notwendig ist, Untersuchungen für einen 4-streifigen Ausbau mit Verkehrslicht-signalanlagen geregelten Kreuzungen durchzuführen. Berück-sich-tigt muss dabei einerseits die Leistungsfähigkeit der Umfahrung Ebelsberg werden und andererseits die zunehmende Nutzung von Betriebs- und Geschäftsbaugebieten entlang der B 1 im Raume Asten.

 

Eine Studie über den erforderlichen Ausbau (4-streifig) sowie über die Möglichkeiten von VLSA-geregelten Kreuzungen in Verbindung mit einer "Grünen Welle" ist ausgearbeitet worden und liegt vor.

 

L 532 HÖRSCHINGER STRAßE "KREIS SPORTPLATZSTRAßE"

 

Gemeinde: Hörsching
Gesamtkosten: ca. 900.000,00 Euro

Die bestehende Kreuzung L 532 - Sportplatzstraße-Mozartstraße-Voglstraße stellt zurzeit eine fünfstrahlige Kreuzung mit schrägen Anbindungen dar.
Zur Verbesserung der Verkehrsführung und Hebung der Verkehrssicherheit ist der Umbau in eine Kreisverkehrsanlage im Gang.

 

Mit den Bauarbeiten wurde im Juli 2005 begonnen, voraussichtliches Ende: Anfang November 2005.

 

L 534 MARCHTRENKER STRAßE "UMFAHRUNG ALLHAMING"

 

Gemeinde: Allhaming
Gesamtkosten: ca. 2,5 Mio. Euro (ohne Grundeinlösekosten)

Eine Machbarkeitsstudie mit mehreren Varianten für eine Umfahrung von Allhaming im Zuge der L 534 Machtrenker Straße sowie eine Verkehrsuntersuchung vom Raum "West Autobahn/Allhaming und B 139 Kremstal Straße/Neuhofen-Kematen" wurden ausgear-beitet und im Jahr 2002 der Bevölkerung von Allhaming vorgestellt.

 

Nach Fertigstellung des derzeit in Bau befindlichen Abschlussknotens Allhaming wird eine Verkehrszählung durchgeführt, welche Aufschluss über die neuen Verkehrszahlen an der L 534 Marchtrenker Straße im Bereich der Ortschaft Allhaming ergeben wird.
Eine Verkehrsuntersuchung auf Basis dieser neuen Daten wird Grundlage für weitere Gespräche  mit der oö. Umweltanwaltschaft, dem Naturschutzbeauftragten sowie der Gemeinde zur Festlegung einer neuen Trassenlage sein.


L 1368 GERERSDORFER STRAßE BAULOS "GERERSDORF 2"

 

Gesamtkosten: 370.000 Euro
Gemeinde: Neuhofen/Krems und Kematen/Krems und Allhaming

Aufgrund des mangelnden Ausbauquerschnittes und dem allge-mein sehr schlechten Zustand der Fahrbahn wird die L1368 Gerersdorfer Straße im gegenständlichen Bereich verbreitert und die Linienführung verbessert. Im Bereich von km 4,800 wird die Anbin-dung der L 534 Marchtrenker Straße verbessert (rechtwinkelige Einbindung).
Das Detailprojekt ist fertig, alle Bewilligungen (Naturschutz, Wasserrecht, Straßenrecht etc.) sind vorhanden, Grundeinlöse ist abgeschlossen, voraussichtlicher Baubeginn im Jahr 2007.

Presseinformationen

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at