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Landeskorrespondenz Nr. 233 vom 6. Oktober 2005

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Bauoffensive im oö. Straßenbau

LH.-Stv. Hiesl: Nun werden wir die großen Korridore A 26, S 10 und B 309 zu leistungsfähigen Verkehrsadern ausbauen

 

(LK) In Oberösterreich läuft derzeit die größte Straßenbauinfrastrukturoffensive in der Geschichte unseres Bundeslandes. 332 Mio. Euro werden alleine 2005 in unser Straßennetz investiert, gab heute Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl bei einer Tagung der Industriellenvereinigung bekannt. 2004 haben wir mit der Fertigstellung der Pyhrnautobahn den Lückenschluss im oö. Autobahnnetz erreicht und noch heuer wird die A 7 Einhausung Bindermichl fertiggestellt. Nun wollen wir in einem weiteren Schritt die großen Korridore in Oberösterreich - A 26 Westring Linz, S 10 Mühlviertler Schnellstraße und B 309 Steyrer Straße - zu durchgängig leistungsfähigen Verkehrsadern ausbauen, nennt Hiesl die wichtigsten Ziele.


Die Infrastruktur offensive "Straßen für die Zukunft" wird voll fortgeführt - im oö. Straßenbau geht es ab sofort Schlag auf Schlag:

  • Gesamtfertigstellung A 7 Bindermichl am 26.11.2005
  • Gesamtfertigstellung A 1 Generalerneuerung Haid-Sattledt am 1.10.2005
  • Start für Vollausbau A 9 Pyhrnautobahn
  • Bau bzw. Fertigstellung wichtiger Ortsumfahrungen wie Dietachdorf, Grünburg, Traunkirchen, Enns, Altheim West,etc.

Die ASFINAG wird von 2005 bis 2009 rund 875 Mio. Euro in Oberösterreich investieren, das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Baurate von rund 175 Mio. Euro, geplant, freut sich Hiesl.

 

Schwerpunkte der geplanten Investitionen von 2005 - 2009:

  • A 1 West Autobahn
    Generalerneuerung der Abschnitte Vorchdorf - Steyrermühl, St. Georgen - Wangauer Ache, Regau - Seewalchen
  • A 8 Innkreis Autobahn
    Generalerneuerung und Beseitigung des Sparquerschittes sowie zeitgemäßer Lärmschutz
  • A 9 Pyhrn Autobahn - Vollausbau
  • A 26 Linzer Autobahn
    2009 Beginn Neubau des Linzer Westrings: Abschnitt Süd (Knoten Linz/Donau - A 7) - Neubau der 4. Linzer Donaubrücke
  • S 10 Mühlviertler Schnellstraße
    2008/2009 Beginn: Neubau in den Abschnitten Unterweitersdorf - Freistadt und Freistadt - Wullowitz (Staatsgrenze)

Helmuth Rechberger (+43 732) 77 20-121 55

Wohnbau-LR Kepplinger übergibt 26 Mietkaufwohnungen in Wels

(LK) Am 11. Oktober 2005 übergibt Landesrat Dr. Hermann Kepplinger 26 Mietkaufwohnungen und ebenso viele Tiefgaragenplätze an die zukünftigen Bewohner/innen in der Grieskirchnerstraße/Beethovenstraße in Wels.

Diese Wohneinheiten und Tiefgaragenplätze wurden durch die 'Gesellschaft für den Wohnungsbau' Gemeinnützige Ges.m.b.H. errichtet.

 

Bei diesem Bauvorhaben handelt es sich um ein Wohn- und Geschäftshaus, welches sich im Stadtgebiet Wels befindet. Im Erdgeschoß ist ein Lebensmittelgeschäft untergebracht und die Wohnungen selbst befinden sich in den Obergeschoßen des Gebäudes. Den Mieter/innen des ersten und zweiten Geschoßes stehen Balkone zur Verfügung, während den Bewohner/innen der beiden Dachgeschoße Freiflächen in Form von Terrassen zugeordnet sind. Weiters gibt es zusätzlich noch eine allgemeine Grünfläche im ersten Obergeschoß, wo auch ein Kinderspielbereich zur Verfügung steht.

 

Das Land Oberösterreich förderte dieses Bauvorhaben mit etwas über 2 Millionen Euro bei Gesamtbaukosten von rund 2,7 Millionen Euro.

Mag.ª Sabrina Hebenstreit (+43 732) 77 20-120 43

Termine der Beratungsstellen

Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen

 

(LK) Am Samstag, 8. Oktober 2005 findet für den Bezirk Gmunden, Landeskrankenhaus Gmunden, Miller v. Aichholzstr. 49, eine therapeutische Zusammenkunft der Zielgruppe, von 18:00 bis 20:00 Uhr, statt.

 

Familien-Servicestelle

 

(LK) Das Familienservice  beim Amt der Oö. Landesregierung in Linz, Bahnhofsplatz 1 erteilt Auskunft über alle familiären Belange. Telefonische Anmeldungen und Anfragen werden am Montag und Dienstag von 7:30 bis 12:30 Uhr und von 13:30 bis 17:00 Uhr, am Mittwoch und Donnerstag von 7:30 bis 12:30 Uhr und von 13:30  bis 17:00 Uhr sowie am Freitag von 7:30 bis 12:30 Uhr unter der Telefonnummer +43 732/77 20-118 31, -118 32 entgegen genommen.


Jugend- und Drogenberatung für kommende Woche

 

(LK) "POINT" - Beratungsstelle für Suchtfragen, Linz, Starhembergstraße 11/2:

  • nach telefonischer Vereinbarung: +43 732/77 08 95;

Jugend- und Drogenberatung "CIRCLE", Wels, Richard-Wagner-Straße 3:

  • nach telefonischer Vereinbarung: +43 7242/452 74

Jugend-, Drogen- und Alkoholberatung "EGO", Braunau, Ringstraße 45:

  • nach telefonischer Vereinbarung: +43 7722/846 78

"X-DREAM" - Beratungsstelle für Jugend- und Suchtfragen, Steyr, Bahnhofstraße 8/2:

  • nach telefonischer Vereinbarung: +43 7252/534 13

"IKARUS" - Beratungsstelle für Jugend- und Suchtfragen, Vöcklabruck, Dr. Alois-Scherer-Straße 17/1:

  • nach telefonischer Vereinbarung: +43 7672/224 99

Gmunden, Kößlmühlgasse 4:

  • nach telefonischer Vereinbarung: +43 7612/770 66

Jugendinformation und Jugendberatung

 

(LK) Infos, Tipps und Beratung für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, persönlich und kostenlos.

 

Jugendservice des Landes Oberösterreich:

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. +43 732/117 99: Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at, http://www.jugendservice.at/
  • Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. +43 7272/758 23, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. +43 7942/725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservice Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. +43 7248/644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at
  • Jugendservice Kirchdorf, Kirchengasse 6, 4560 Kirchdorf, Tel. +43 7582/604 16, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-kirchdorf@ooe.gv.at
  • Jugendservice Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. +43 7262/581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-mail: jugendservice-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservice Ried, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. +43 7752/715 15, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: Jugendservice-Ried@ooe.gv.at
  • Jugendservice Rohrbach, Pfarrplatz 1, 4150 Rohrbach, Tel. +43 7289/17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Tummelplatzstr. 9, 4780 Schärding, Tel. +43 7712/357 07, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Steyr, Pfarrgasse 6, 4400 Steyr, Tel. +43 7252/17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels, Rablstr. 16, 4600 Wels, Tel. +43 7242/21 14 11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at
  • Jugendservice Gmunden, Kirchengasse 18, 4810 Gmunden, Tel. +43 7612/17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugenservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. +43 7672/757 00, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at
  • Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. +43 7722/222 33, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.

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Pressekonferenz am 5. Oktober 2005

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Kreisratsvorsitzender Prof. Martin Bottesch und Obmann LAbg.  Mag. Otto Gumpinger

zum Thema

"Besuch des Kreishauptmannes von Hermannstadt - Ergebnisse des Arbeitsgespräches"

KB)

Rückfragen-Kontakt: Andreas Hörtenhuber (+43 732) 77 20-116 17

Besuch des Kreishauptmannes von Hermannstadt: Ergebnisse des Arbeitsgespräches

 

Zur Person Professor Martin Bottesch


Professor Bottesch, Jahrgang 1953, ist studierter Mathematiker und seit 2004 Vorsitzender des Kreises Hermannstadt. Politisch gehört er dem demokratischen Forum der Deutschen in Rumänien (DFDR) an. Bemerkenswert ist dabei, dass er im Kreis Hermannstadt von der überwiegend rumänischen Bevölkerung gewählt wurde. Bottesch stammt aus einer echten Landlerfamilie mit einer gemischt oberöster-reichisch-kärntnerischen Abstammung und spricht den altober-österreichischen Dialekt.

 

Zusammenarbeit Hermannstadt-Oberösterreich


1. Verwaltung

Das Land Oberösterreich bietet an, dass Verwaltungsbedienstete aus Hermannstadt ein Verwaltungspraktikum in Oberösterreich absolvieren. Eine ähnliche Zusammenarbeit gibt es bereits mit den Regionen Zilina (Slowenien), Heves (Ungarn) und Südböhmen.


2. Hochwasser

Rumänien wurde heuer bereits zwei Mal von Jahrhunderthochwassern heimgesucht. Der Kreis Hermannstadt gehörte zwar nicht zu den hauptbetroffenen Regionen, dennoch wurde vereinbart, das die Erfahrungen und die von Oberösterreich seit dem letzten Jahrhundert-hochwasser im Jahr 2002 getroffenen Vorsorgemaßnahmen Hermann-stadt zur Verfügung gestellt werden.

 

3. Zusammenarbeit im landwirtschaftlichen Bereich

Die Landwirtschaft stellt neben der Industrie nach wie vor einen bedeutenden wirtschaftlichen Zweig in Hermannstadt dar. Daher ist die Anpassung der Landwirtschaft an EU-Standards für diesen Kreis von besonderem Interesse. Ein erster Erfahrungsaustausch zwischen Oberösterreich und Hermannstadt in Agrarfragen hat bereits heute Vormittag beim Oö. Schafzuchtverband in Gmunden stattgefunden und soll fortgesetzt werden.

SPES Schlierbach hat gerade ein Qualifizierungsprojekt im Bereich Biolandbau und Regionalentwicklung in Vorbereitung. Ziel ist es, lokale Akteure in Rumänien für nachhaltige Entwicklung im Bereich Bioland-bau zu qualifizieren.

Als Erstkontakt werden von 16. bis 20. Oktober zwanzig rumänische Landwirtschaftsberater, Landwirtschaftslehrer und Biolandbauvertreter (auch aus dem Kreis Hermannstadt sowie Klausenburg) zu einer Exkursion nach Oberösterreich eingeladen. In der Folge sollen dann Qualifizierungsprogramme in Rumänien starten.


4. Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Rumänien ist das zweitgrößte Reformland Osteuropas und befindet sich wirtschaftlich mit einem Wirtschaftswachstum von 8,3 % im Jahr 2004 in einem Aufholprozess. Viele oberösterreichische Unternehmen haben bereits erfolgreich in Rumänien Fuß gefasst.

Darüber hinaus wird Oberösterreich bei den heute noch folgenden Gesprächen in der Wirtschaftskammer Oberösterreich über eine grundlegende Struktur und Finanzierung im Tourismusbereich mit Vertretern des Landes Oberösterreich, des Tourismus Oberösterreich und der Wirtschaftskammer sein Know-how in diesem Bereich zur Verfügung stellen.


5. Zusammenarbeit im kulturellen Bereich

Hermannstadt wird 2007 gemeinsam mit Luxemburg Europäische Kulturhauptstadt sein. Oberösterreich wird die Erfahrungen Hermann-stadts als Kulturhauptstadt nutzen. Die Aktivitäten werden mit der Stadt Linz abgestimmt.

Eine weitere Vertiefung der kulturellen Beziehungen wurde vereinbart.

 

6. Zusammenarbeit im humanitären Bereich

Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit zwischen dem Land Ober-österreich und dem Kreis Hermannstadt bilden naturgemäß die engen Kontakte zu den Landlern, von denen derzeit noch etwa 300 in den Landler-Dörfern Großpold (rumänisch: Apoldu de Sus), Großau (rumänisch: Cristian), Neppendorf (rumänisch: Turnisor, Stadtteil von Sibiu) und rund um Hermannstadt (rumänisch: Sibiu) im rumänischen Siebenbürgen sowie 1.200 in Oberwischau im Wassertal in den rumänischen Karpaten an der ukrainischen Grenzen leben.

 

Durch viele Hilfstransporte bzw. Hilfsprojekte des Vereins „Eine Welt -Oö. Landlerhilfe“ konnte die Situation der Landler lebenswerter gemacht, der immer noch vorherrschende Auswanderungsdruck verringert und für die Menschen vor Ort Zukunftsperspektiven eröffnet werden.

 

Die Arbeitsweise der Oö. Landlerhilfe: Sie führt viele Projekte eigenständig durch, auch Projekte, die über die Landlerhilfe hinausgehen. Weiters arbeitet sie eng mit zwei im Salzkammergut aktiven Organisationen zusammen, und zwar mit der Karpatenhilfe Bad Ischl/Hallstadt ARGE Oberösterreich und der Hilfe für Altsalz-kammergütler in der Ukraine und Rumänien.

 

Darüber hinaus koordiniert die Landlerhilfe im Rahmen von mehr-maligen Koordinationstreffen pro Jahr die Aktivitäten von rund 100 Aktivgruppen und Einzelpersonen, die in diesen Gebieten humanitäre Projekte abwickeln.

 

Ingesamt konnten bisher rund 12,5 Millionen Euro an direkter Hilfe geleistet werden. Unter anderem wurden bisher ca. 7.000 Tonnen Bekleidung in die Landlerdörfer in Siebenbürgen und in die ukrainischen Westkarpaten gebracht.

 

Mit dem Einsatzfahrzeug der Oö. Landlerhilfe wurden in den letzten
15 Jahren über 750.000 Kilometer im Rahmen der Hilfstransporte und aller sonstigen Erfordernisse zurückgelegt.

 

Bisher haben 60 Sozialdienstleistende bzw. Zivildiener oder Lehrkräfte in den Landlerdörfern in Siebenbürgen bzw. Oberwischau in Nord-rumänien und im ukrainischen Theresiental zur Aufrechterhaltung des deutschsprachigen Schulwesens und der Altenhilfe ihren Sozialdienst geleistet. Diese Einsätze sind noch viele Jahre hindurch notwendig und bringen für Jugendliche aus Österreich eine wertvolle Lebenserfahrung.

 

Die jährliche Weihnachtsaktion „Christkindl aus der Schuhschachtel“ für Bedürftige und kinderreiche Familien in den Landlerdörfern der Ukraine und Rumänien rundet das umfangreiche Jahresprogramm der Landlerhilfe ab und symbolisiert die Verbundenheit Oberösterreichs mit seinen fernen Landsleuten.

 

Botschaftsrat Modovan, LH Dr. Pühringer, Prof. Bottesch Vize. Kreishauptmann Dicu, Mag. Gumpinger

Bild Nr.: IY6N4857 V.l.n.r.: Botschaftsrat Petre Modovan,LH. Dr. Josef Pühringer, Kreishauptmann Prof. Bottesch, Vize. Kreishauptmann Gheorghe Dicu, Mag. Otto Gumpinger (Foto: Landespresse/Kraml)

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Pressekonferenz am 5. Oktober 2005

Landesrat Rudi Anschober und Landesrat Dr. Josef Stockinger


zum Thema

"Präsentation des EuGH-Urteils zum Oö. Gentechnikgesetz - nächste Schritte Oberösterreichs"

KB)

Rückfragen-Kontakt:

Mag.ª Sandra Haidinger  (+43 732) 77 20-120 83, Ing. Walter Silber (+43 732) 77 20 111 17

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes zum Oö. Gentechnikverbotsgesetz - nächste Schritte Oberösterreichs

 

Durch seine zahlreichen Aktivitäten im Kampf gegen den Einsatz der Gentechnologie in der Landwirtschaft und im Lebensmittelbereich ist Oberösterreich europaweiter Vorreiter in dieser Frage. Oberösterreich hatte 2003 mit dem Oö. Gentechnik-Verbotsgesetz das umfassendste und härteste Gesetz gegen GVO-Aussaat mittels eines flächendeckenden Verbots erarbeitet, die EU-Kommission daraufhin im September 2003 die Notifizierung verweigert. Die Begründung der EU-Kommission: Oberösterreich könne weder neue wissenschaftliche Erkenntnisse über Umweltprobleme durch die Technologie vorlegen noch landesspezifische Probleme durch die Verwendung gentechnisch veränderter Pflanzen nachweisen. Oberösterreich zog gegen diese Entscheidung vor den Europäischen Gerichtshof. Die Republik Österreich unterstützte die Klage.

 

Parallel dazu startete Oberösterreich eine ganze Reihe weiterer Initiativen und Maßnahmen im Kampf gegen den Einsatz der Gentechnologie:

  • Im November 2003 gründete Oberösterreich gemeinsam mit der Toskana die Allianz jener Regionen, die auf Anbau und Aussaat von gentechnisch veränderten Organismen verzichten wollen. Die Allianz ist mittlerweile bereits auf insgesamt 28 Mitglieder aus ganz Europa angewachsen, im Februar 2005 fand die dritte Konferenz statt. (Mitglieder der Allianz siehe beiliegende Karte)
  • Bei zahlreichen Gesprächen mit den Verantwortlichen in Brüssel versuchte Oberösterreich seine Position zu untermauern. Die Landesräte Anschober und Stockinger besuchten dazu auch die neue EU-Kommissarin Fischer-Boel Anfang April.
  • Bei der im vorigen Jahr gestarteten Aktion "Wir sind so frei - Landwirtschaft verzichtet auf Gentechnikanbau" beteiligten sich insgesamt 4625 Oö. Landwirtinnen und Landwirte, die freiwillig auf GVO-Saatgut bei Anbei verzichten.

Europäischer Gerichtshof hat Klage gegen EU-Kommission in allen Punkten abgewiesen

 

Der Europäische Gerichtshof wies in seinem Urteil alle von Oberösterreich beanstandete Punkte ab.

 

Oberösterreich führte insgesamt vier Klagegründe an:

  • Verletzung des Grundsatzes des kontradiktorischen Verfahrens: Oberösterreich wirft der Kommission vor, vor Erlassung der angefochtenen Entscheidung nicht angehört worden zu sein.
  • Verletzung der Begründungspflicht
  • Verletzung von Artikel 95 Absatz 5 EG: Die Kommission hätte dem Antrag der Republik Österreich stattgeben müssen, weil die Voraussetzungen von Artikel 95 Absatz 5 EG erfüllt seien. Die mitgeteilte Maßnahme sei zum Schutz der Umwelt bestimmt gewesen, sie habe auf neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht, und sie sei durch ein für Österreich spezifisches Problem gerechtfertigt gewesen und habe dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz entsprochen.
  • Verstoß gegen das Vorsorgeprinzip: Oberösterreich wirft der Kommission vor, nicht berücksichtigt zu haben, dass die mitgeteilte Maßnahme eine Präventivmaßnahme im Sinne von Artikel 174 Absatz 2 EG sei, die durch das Vorsorgeprinzip gerechtfertigt sei.

Das gesamte Urteil im Wortlaut liegt als Anhang bei.


Zentrale Frage "Koexistenz" bleibt offen

 

Oberösterreichs Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger bedauert am Urteil des EuGH auch, dass der Gerichtshof die Binnenmarktregeln und das EU-Wettbewerbsrecht über die Bedenken nach den Risken des Gentechnikeinsatzes und der Unmöglichkeit des   Nebeneinanders ("Koexistenz")  von Gentechnik und Nichtgentechnik in kleinstrukturierten Agrarländern gestellt hat. Der EuGH hat leider nur formell entschieden und wenig inhaltliche Aussagen zum Grundproblem gemacht. Es bleibt die Frage, wie die Spielregeln der Koexistenz künftig aussehen sollen. Oberösterreich befürwortet ausdrücklich, dass Umwelt- und Landwirtschaftsminister Dipl.-Ing. Josef Pröll im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft diese Frage bei einem Gentechniksondergipfel vom 4. bis 6. April 2005 auf europäischer Ebene thematisieren wird und erhofft sich weitere Konkretisierungsschritte, wie gentechnikfrei produzierende Landwirtschaft geschützt werden soll.


Oberösterreich: Statt Gentechnik-Verbotsgesetz jetzt Gentechnik-Vorsorgegesetz

 

Oberösterreich hat sich auf einen negativen Entscheid des EuGH vorbereitet. Alle Landtagsparteien haben zugestimmt, diese Vorlage bereits bei der Landtagssitzung am 6.10.2005 in die parlamentarische Beratung einzubringen, sodass die neue oberösterreichische Regelung noch im Oktober der EU-Kommission zur Notifizierung vorgelegt werden kann. Das Vorsorgegesetz orientiert sich an den bereits genehmigten Regelungen in anderen Bundesländern und sieht zur Unterbindung des unkontrollierten Anbaus von GVO-Saatgut unter anderem vor, dass der Anbau einem Anmeldeverfahren unterzogen wird, in welchem die Abstandsbestimmungen, Wiederherstellungs- und Beseitigungspflichten für den Anbauer fixiert werden. Die Eintragung der Anbauflächen in ein öffentliches Register und die Beschilderung des Feldes ist ebenfalls vorgesehen. Je nach Kulturart (Raps, Mais, ....) werden gesetzliche Abstandsbestimmungen zu Nachbarfeldern verlangt.


Oberösterreich will Gentechnikfreiheit auf den Feldern bewahren

 

Das beschriebene Vorsorgegesetz nehmen die verantwortlichen Landesräte Anschober und Stockinger  als "zweitbeste Lösung". Es ist aber neben der Bewusstseinsbildung eine brauchbare Handhabe, um die unkontrollierte Ausbreitung von GVO auf Oberösterreichs Feldern zu unterbinden.

 

Oberösterreichs Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger: "Noch sind in der agrarischen Gentechnik die Fragen der Risken höher als die Antworten auf den Nutzen. Es geht am Standort Oberösterreich darum, die Unschuld auf den Feldern zu bewahren und das Profil eines sauberen Agrarlandes - ohne Gentechnik im agrarischen Pflanzenbau - zu schärfen".

 

Ausgehend von Oberösterreich und der Toscana wurde am 4. November 2003 die Allianz gegen Gentechnik im agrarischen Pflanzenbau gegründet. Heute umfasst dieses freiwillige Netzwerk 28 Regionen in der Europäischen Union, die allesamt das Ziel haben, in der Grundfrage zu Recht auf Selbstbestimmung bei Verwendung von Gentechnik selbst entscheiden zu können. Oberösterreich wird in diesem Netzwerk mit Nachdruck weiter arbeiten und die Frage der Koexistenz mit ihren enormen Kosten international problematisieren und Antworten der EU-Kommission einfordern. "Momentan wir die heiße Kartoffel an die Mitgliedsländer weiter gegeben. Selbstbewusste Lösungsversuche nach dem Muster Oberösterreichs werden bedauerlicherweise aber dann abgewürgt."


Oberösterreich fordert pflanzenspezifische Verbote

 

Da das generelle Verbot von GVO-Aussaat abgelehnt wurde, wird sich die wissenschaftliche Beweisführung nun auf jedes gentechnisch zugelassene Saatgut beziehen. Landesrat Anschober: "Wir werden den Beweis antreten, dass eine Koexistenz von Nicht-GVO und GVO-Mais bzw. Raps in der kleinstrukturierten Landwirtschaft Oberösterreichs nicht möglich ist. Diese Möglichkeit wurde auch bereits im Gespräch mit EU-Kommissarin Fischer-Boel erörtert."


Nach Absprache mit den 4 Klubobmännern: Vorsorgegesetz bereits morgen im OÖ. Landtag

 

Nach Vorbild anderer Bundesländer wird der Oö. Landtag nun die "zweitbeste" Lösung umsetzen. In der Sitzung des Oö. Landtages am 6. Oktober 2005 wird in Übereinstimmung mit den 4 Klubobmännern der im Landtag vertretenen Parteien das bereits vorbereitete Oö. Gentechnik-Vorsorgegesetz eingebracht. "Mit dieser legistischen Alternative waren wir auf die heutige EuGH-Entscheidung vorbereitet. Ein Gentechnik-Vorsorgegesetz ist allerdings die zweitbeste Lösung, weil die entscheidenden Probleme der Koexistenz nicht wirklich gelöst werden können", betonen Landesrat Anschober und Landesrat Stockinger.


Chronologie Gentechnik-Verbotsgesetz


2002: Der oberösterreichische Landtag einigt sich in einer Allparteieneinigung (4 Jahre befristetes Verbotsgesetz für Anbau und Aussaat von GVO-verändertem Saatgut auf dem gesamten Landesgebiet). Dieses Gesetz muss vor Beschlussfassung der EU-Kommmission notifiziert werden

02.09.2003: Die EU-Kommission verweigert die Zustimmung zum  Oö. Gentechnik-Verbotsgesetz und spricht sich gegen generelle, landesweite Anbauverbote aus (lt. Kommission muss Koexistenz möglich sein)

04.11.2003: Oberösterreich reicht beim EuGH gegen diesen Kommissionsentscheid eine "Nichtigkeitsklage" ein und verlangt eine Überprüfung der Argumente

17.03.2005:  Mündliche Erörterung vor dem EuGH

05.10.2005: Der Europäische Gerichtshof weist die Klage Oberösterreichs ab und bestätigt die formelle Richtigkeit des Kommissionsbe-schlusses. Binnenmarktregelungen und Wettbewerbsrecht wiegen stärker als die oberösterreichischen Argumente der Nichtbeteiligung im  Zulassungsverfahren und die Unmöglichkeit der Koexistenz in kleinstrukturierten Agrarländern. 

06.10.2005: In der Sitzung des Oö. Landtages wird in Übereinstimmung mit den 4 Klubobmännern der im Landtag vertretenen Parteien das Oö. Gentechnik-Vorsorgegesetz eingebracht. Das Vorsorge-gesetz ist die zweitbeste Lösung zu dem vom EuGH abgewiesenen Verbotsgesetz.

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Pressekonferenz am 6. Oktober 2005

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und o.Univ.-Prof. Dr. DDr.h.c. Friedrich Schneider (Johannes Kepler Universität Linz)

zum Thema

"Präsentation der Studie 'Beschäftigungseffekte des oberösterreichischen Landeshaushaltes 2005' "

123,56 KB)

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Pressekonferenz am 6. Oktober 2005

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer,
Gesandtem Botschaftsrat Eitan Levon,
Israelische Botschaft Wien,
Präsidentin Elisabeth Freundlinger,
Verein Musica Sacra,
und
Mag. Dr. Michael Macek,
LIVA

zum Thema

"Initiative 'Himmlische Jüdische Musik' von Musica Sacra"

KB)
Weitere Gesprächsteilnehmer: Heinz-Karl Kuba, Verein Musica Sacra

Rückfragen-Kontakt:

Mag.ª Karin Speidl  (+43 732) 77 20-114 07
Heinz-Karl Kuba (+43 732) 77 20-156 67

Kulturabkommen zwischen Israel und Oberösterreich

Initiative ‚Himmlische Jüdische Musik‘ von Musica Sacra

 

"Memorandum of Understanding" zwischen Israel und Oberösterreich

 

Am 24. November 2004 haben Oberösterreich als erstes österreichisches Bundesland und Israel in Jerusalem eine Absichtserklärung über die kulturelle Zusammenarbeit unterzeichnet. Dieses „Memorandum of Understanding“ sieht vor, dass gemeinsame kulturelle Aktivitäten zwischen Israel und Oberösterreich, insbesondere auf dem Gebiet der Musik, gefördert werden sollen.


Kulturabkommen wird mit Leben erfüllt

 

Dieses Kulturabkommen wird nun durch eine Reihe von Veranstaltungen durch das Land Oberösterreich bzw. mit Unterstützung des Landes in der nächsten Zeit umgesetzt und mit Leben erfüllt:

  • Konzertzyklus "Himmlische Jüdische Musik" im Rahmen von Musica Sacra
  • Konzert der QULTURSzene Hörsching mit Arik & Timna BRAUER und dem Elias MEIRI Ensemble
  • Ausstellung mit dem israelischen Fotokünstler Zeev Ramiel im Landeskulturzentrum Ursulinenhof
  • Lesungen der oö. Autorin Anna Mitgutsch in Tel Aviv, Jerusalem und Haifa

Musica Sacra: Seit 19 Jahren geistliche Musik

 

In Linz bietet der Verein Musica Sacra - geistliche Musik in Linzer Kirchen - seit nunmehr 19 Jahren ein vielfältiges Konzertprogramm, das sich vor allem wegen des Schwerpunktes selten gespielter bzw. in Vergessenheit geratener Werke auszeichnet. Alljährlich im Herbst präsentiert Musica Sacra das neue Saisonprogramm, das sich wieder an den großen kirchlichen Feiertagen orientiert.

 

18 Konzerte im prächtigen Ambiente des Alten Domes, der Martinskirche, der Martin-Luther-Kirche, der Minoritenkirche, der Ursulinenkirche und erstmalig ein Konzert in der Linzer Synagoge garantieren auch in der Saison 2005/06 wieder eindrucksvolle aber auch besinnliche Konzerterlebnisse.

 

Gleich geblieben sind die Programmschwerpunkte zu Allerseelen, Advent/Weinachten, im gemeinsam mit dem Brucknerhaus veranstalteten Passionsfestival und zum "Marienmonat" Mai. Neu im diesjährigen Konzertprogramm ist ein Zyklus mit jüdischer Musik.


Jüdische Musik wurde Teil westlicher Musiktradition

 

Eine Konzertreihe, die sich die Pflege geistlicher Musik zur Aufgabe gesetzt hat, trifft bei der intensiven Beschäftigung mit der Kirchenmusik der katholischen und evangelischen Kirche immer wieder auf geistliche Musik, die von jüdischen Komponisten geschrieben wurde. Da die mittelalterliche Kirche überdies vieles aus der musikalischen Praxis der Synagogen übernommen hat, wurde jüdische Musik auch auf diesem Weg Teil der westlichen Musiktradition.


Drei Konzerte im Zyklus "Himmlische jüdische Musik"

 

Die Einladung von zwei Künstlern aus Israel im Rahmen des Kulturabkommens des Landes Oberösterreich mit dem Staat Israel war Motivation, in einem Zyklus von drei Konzerten einen Überblick über jüdisches Musikschaffen zu geben:


Samstag, 15. Oktober 2005 um 19:30 Uhr, Ursulinenkirche: Gottesrede - Menschenwort. Kantate für Frauenchor, Synagogenkantor und Bläserquintett nach Texten aus dem Alten Testament

 

In der Ursulinenkirche steht im Mittelpunkt des 1. Konzertes der Serie "Himmlische jüdische Musik" die Aufführung des Werkes "Gottesrede - Menschenwort". Die Texte aus dem Alten Testament stellte Gregoria Hötzer zusammen, die Musik des 2002 in Millstatt uraufgeführten Werkes komponierte Orthulf Prunner, der zu dem Werk sagt: "Das Konzept und die Musik zu dieser Kantate entstanden aus dem Bedürfnis, eine Antwort auf die Ereignisse des 11. September in Form eines Dialoges zu geben. Nicht, dass damit irgendetwas beantwortet wäre, aber als Ahnung steigt es auf, dass im Dialog, im Gespräch irgendwo die Lösung versucht werden muss. Sowohl im Dialog zwischen Gott und Mensch vor dem Hintergrund eines menschlichen Lebensablaufes als auch im Dialog der Religionen. Und Gottesbild ist auch Menschenbild. Die Auseinandersetzung damit ist in unserer dem Säkularen zugewandten Zeit wichtiger denn je".

 

Sonntag, 16. Oktober 2005, 17:00 Uhr, Landhaus, Steinerner Saal: "Celestial Dialoques" für Tenor, Klarinette, Harfe und Streicher.
Werke von Felix Mendelssohn, Ralf Goldberg, Naomi Schemer, Ofer Ben-Amots

 

Die israelische Künstlerin Haya Livni wird im 1. Teil des Konzertes gemeinsam mit Mitgliedern des Bruckner Orchesters Linz Mendelssohns Konzert für Violine und Orchester aufführen, der 2. Teil ist dann israelischen Komponisten gewidmet. Wieder einmal zu Gast in Linz ist der Oberkantor der Synagoge in Wien, Shmuel Barzilai. Auf dem Programm stehen u.a. die "Celestial Dialoques" von Ofer Ben Amots. Ofer Ben  Amots wurde in Haifa geboren, studierte zunächst in Israel, dann in Genf, Detmold und in den USA. Im Rahmen des Festivals „modern“ wurde er als Sieger des internationalen Kompositions-Wettbewerbes Wien 1994 ausgezeichnet; seine Werke werden von vielen großen Orchestern der Welt aufgeführt. Ofer Ben Amots wird bei diesem Konzert anwesend sein.

 

Dienstag, 18. Oktober 2005, 19:30 Uhr, Linzer Synagoge: "Duo Avivt". Haya Livni (Violine), Yoni Farhi (Klavier).
Werke von Yossef Achron, Sarah Feigin, Ben Haim, Clara Schumann

 

Beim 3. Konzert in der Synagoge spielt das Duo AVIVT aus Tel Aviv Kammermusik von israelischen Künstlern. Bei der Programmauswahl wurde auf den geistlichen Hintergrund der Werke größter Wert gelegt. So wird u.a.von Joseph  Acharon: Hebrew Melody, von Julius Cahjes:Tefila (ein Gebet), von Yoni Farhi: ein Gebet und von Max Bruch: kol Nidrei zu hören sein. Bei der Programmauswahl wurde auf den geistlichen Hintergrund der Werke größter Wert gelegt.

 

Kooperation mit dem Brucknerhaus, Unterstützung von Land, Stadt Linz und ORF Oberösterreich

 

Das Projekt "Himmlische Jüdische Musik" ist eine weitere Kooperation mit dem Brucknerhaus Linz. Besondere Unterstützung erhält das Projekt durch das Land Oberösterreich, die Stadt Linz und den ORF Oberösterreich.


Die weiteren Veranstaltungen im Detail:

 

Arik & Timna BRAUER und dem Elias MEIRI Ensemble im Kulturzentrum Hörsching

 

Die QULTURSzene Hörsching veranstaltet ein Konzert am Dienstag, 25. Oktober 2005, 20.00 Uhr mit Arik & Timna BRAUER und dem Elias MEIRI Ensemble im Kulturzentrum Hörsching.

 

Arik Brauer schlägt erstmals eine Seite seiner Biografie auf, die einen pointierten, ergreifenden Rückblick auf seine Erlebnisse nach dem Krieg gewährt. "Wien 1945" ist ein eigens für das Jahr 2005 komponierter Liederzyklus, ein Beitrag zur Erinnerung und Reflektion unserer Geschichte. Wie keiner versteht es Arik Brauer darin Düsteres und Ernstes dieser Zeit unbeschwert "wienerisch" und humorvoll zu vermitteln.

 

Tochter Timna und Elias Meiri präsentieren "Musik for Peace", in dem sie mit viel Einfühlungsvermögen einen zeitgemäßen musikalischen Zugang zu jüdischer, jemetischer, chassidischer oder arabischer Musik suchen, um sie von ihrem oft starren, musealen Charakter zu befreien und so vor allem die asiatischen, nordafrikanischen oder spanischen Einflüsse wieder transparent zu machen.


Fotoausstellung im Ursulinenhof

 

Ab 18. Jänner 2006 wird im Landeskulturzentrum Ursulinenhof eine Ausstellung mit dem israelischen Fotokünstler Zeev Ramiel gezeigt. Die Ausstellung wird vom israelischen Botschafter in Österreich S.E. Dan Asbel eröffnet werden.

Zur Eröffnung der Ausstellung am 18. Jänner 2006 um 19:30 Uhr wird auch ein Konzert des AMBER TRIO - Jerusalem stattfinden.


Anna Mitgutsch liest in Israel

 

Im Zeitraum vom 17. bis 21. November 2005 wird die oö. Autorin Anna Mitgutsch im Rahmen der Friedenslichtreise 2005 Lesungen in Tel Aviv, Jerusalem und Haifa durchführen.

Presseinformationen

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Presseinformation

"Fanszination Moor"

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Ausstellung im Biologiezentrum Linz
Eröffnung: Donnerstag, 6. Oktober 2005, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 7. Oktober 2005 bis 26. März 2006
 www.biologiezentrum.at

 

Faszination Moor - von Sibirien bis Feuerland

 

Moore sind unheimlich, sie haben den Menschen Angst eingeflößt, weil sie nass, kalt und unwirtlich sein können. Man hat sie als ungeweihten Boden betrachtet, als Heide, weil sie unfruchtbar sind, und man hat Verbrecher dort eingegraben, die uns als Moorleichen erhalten blieben.

Moore sind nützlich, schon Tacitus schrieb, dass Torf, der Boden im Moor, alle Wunden heilt und Plinius der Jüngere berichtete in seiner Naturgeschichte vom Stamm der Chauken, die diesen Boden als Brennmaterial benützten. Die Briten verwendeten im Ersten Weltkrieg Torfmoos als Wundverband und Torf ist nach wie vor ein wichtiges Brennmaterial -  in Irland gibt es sogar Torfkraftwerke.
Moore sind störend für Land- und Forstwirtschaft, man muss sie trockenlegen, um sie nutzen zu können. Seit Menschengedenken werden die Moore entwässert, um Kulturflächen oder Aufforstungen anzulegen. Moore sind nützlich, für Glashauskulturen und die Anzucht von Pflanzen ist Torf, das Produkt der Moore, nach wie vor das wichtigste Substrat.

Moore sind wichtig für die Menschheit, sie verzögern den Abfluss des Regens und verhindern damit Hochwässer. Moore reinigen das Wasser, sie sind unsere wichtigsten natürlichen Entsorgungs-systeme. Moore speichern Kohlenstoff und Wasser, entziehen sie der Atmosphäre, und sind daher wichtige Klimaregulatoren.
Moore sind faszinierend, und je besser man sie kennt, desto mehr wird man in ihren Bann gezogen. Sie beherbergen nicht nur hochspezialisierte Pflanzen und Tiere, sondern sie sind auch einfach schön anzusehen.

Moore haben noch viele andere Eigenheiten und Eigenschaften und so ist es nicht erstaunlich, dass man sich weltweit auch wissenschaftlich mit ihnen befasst.

 

Was ist ein Moor


Je nach Interessenslage gibt es verschiedene Definitionen für den Begriff Moor: Für den Geologen: Torflagerstätte; für die Deutsche Industrienorm (DIN 4047): "Ein Gelände mit einer oberflächennahen, mindestens 20 cm mächtigen entwässerten Torfschicht in ursprünglicher Lagerung oder mit einer mindestens 30 bis 50 cm mächtigen unentwässerten Torfschicht"; für den Biologen: Ökosystem mit torfbildenden Pflanzen-gesellschaften.
"Moor" ist die Lebensstätte einer torfbildenden Vegetation auf dem von ihr gebildeten Torf (dies gilt für lebende, wachsende Moore), bzw. als "Moor" gilt eine mindestens 30 cm dicke Schichte oder Schichtfolge von Torfen. (Anwendbar auf lebende und bereits überdeckte, tote Moore.) Das "Moor" ist demnach die natürliche Lagerstätte des Torfs. Torf nennt man jenen Lagerstätteninhalt eines Moores, der mindestens 50% organische Stoffe in der Trockenmasse enthält.
Er entsteht durch Anhäufung unvollständig zersetzter Pflanzen in wassergesättigtem Milieu.
Moore sind relativ junge Lebensräume, die sich erst seit dem Ende der letzten Eiszeit vor ca. 12.000 Jahren gebildet haben.

 

Moore - bedrohte Lebensräume


Das Image von Mooren war und ist häufig mit negativen Assoziationen behaftet. Nur langsam ändert sich das Bewusstsein gegenüber diesen einzigartigen Naturjuwelen, noch viel zu oft werden die Jahrhunderte alten Vorstellungen vom düsteren Moor gepflegt.

In der Landwirtschaft werden Moore meist als Öd- oder Unland eingestuft. Die stark vernässten und oft unproduktiven Moore wurden trocken gelegt um eine bessere Kultivierbarkeit zu erzielen.
Die wenigen "positiven" Assoziationen mit dem Thema Moor sind meist auf die guten Eigenschaften der Moorsubstrates, den Torf, zurückzuführen. Die besonders günstigen Eigenschaften des Torfes im Gartenbau, als Stalleinstreu, als Brennmaterial und in der Balneologie (erst seit der ersten Hälfte des 19. Jhdts bekannt) sind aber gleichzeitig die Ursache der Zerstörung großer Moorgebiete.
Weltweit wurden durch anthropogenen Einfluss ca. 800.000 km² Moorfläche zerstört, davon 50% durch die Landwirtschaft, 30% durch die Forstwirtschaft und 10% durch den Torfabbau.
Die Vegetationskunde beschäftigt sich seit etwa einem Jahrhundert intensiver mit Mooren, anfangs nur im Zuge der Torfgewinnung, viel später erst im Hinblick auf die Erhaltung der Feuchtlebensräume.
Von den verbleibenden 4 Mio. km²  Moorfläche weltweit sind 80% noch intakt und 60% akkumulieren noch Torf. Jährlich gehen rund 1 ‰ der weltweiten Moore verloren, was einen Verlust von 0,5 ‰ Torfmenge bedeutet. In Europa ist die Situation noch weitaus dramatischer, hier wurden schon rund 60% der ursprünglichen Moorflächen zerstört. Vor allem die Moore der Tallagen fielen fast zur Gänze der Kultivierung zum Opfer.
In Österreich sind nur noch ungefähr 0.3% (ca. 25.000 ha) der Landesfläche (84.000 km²) von Mooren bedeckt. Die variablen geologischen, morphologischen und klimatischen Verhältnisse Österreichs lassen jedoch eine entsprechend große Vielfalt an Mooren zu. So sind beinahe alle Moortypen Mitteleuropas in Österreich vertreten. Landesweit  sind mindestens 1300 Moorobjekte schützenswert.
Der Naturschutzwert der Moore begann erst am Beginn der 1970er Jahre eine Rolle zu spielen. Bis dahin wurden Moorerhebungen nur im Hinblick auf deren Verwertung durchgeführt. Heute hat sich diese Situation grundlegend verändert: Zwar werden nach wie vor Moore und Feuchtwiesen "melioriert", um Anbaufläche zu gewinnen oder die maschinelle Bearbeitung zu erleichtern, Moorschutz ist auf der anderen Seite aber auch ein integraler Bestandteil der EU- (und damit auch unserer) Naturschutzpolitik geworden: In der Liste der prioritären Lebensräume der FFH-Richtlinie stehen Moore ganz weit oben. Zahlreiche Renaturierungsprojekte von Moorlandschaften zeigen eine langsames Umdenken in Richtung Schutz von Mooren.

 

Die Besonderheiten der Moore sind gleichzeitig auch Gründe für ihren Schutz:

  • Ausgleich des Landschaftswasserhaushalts: Der enormen Wasserspeicher-kapazität und der sehr geringen Wasserleitfähigkeit des Torfs ist es zu verdanken, dass Moore hydrologische Puffer darstellen, die große Mengen an Wasser aufnehmen können und diese nur langsam an ihre Umgebung abgeben.
  • CO2-Senke: Intakte, wachsende Moore wirken dem Treibhauseffekt entgegen, obwohl einiges an Kohlenstoff in Form von Sumpfgasen (Methan) entweicht, wird im Verhältnis dazu mehr Kohlendioxid in Form von Torf fest gebunden. Durch eine Entwässerung wird genau das Gegenteil bewirkt, die trockengefallenen Torfkörper können nun durch aerobe Bakterien mineralisiert werden. Die dadurch freigesetzten großen Mengen an Kohlenstoff und Stickstoff belasten als Nährstoffeinträge die Gewässer oder gehen als klimarelevante Gase, Kohlendioxid und Stickoxide, in die Atmosphäre über.
  • Rückzugsgebiete für nördliche Arten: die etwas kühleren kleinklimatischen Verhältnisse, die durch den unbewegten Wasserkörper im Inneren des Torfs entstehen, bedingen das Vorkommen von Arten der Taiga und Tundra in südlicheren Breiten.
  • Moore stellen letzte noch weitgehend natürliche Landschaftselemente außerhalb der Hochgebirge dar.
  • Archive für Klima- und Vegetationsgeschichte:
  • Palynologie: Der Ablauf der Wiederbewaldung nach der letzten Eiszeit und der Einfluss des Menschen auf die Vegetation kann mit Hilfe von Pollenfunden in datierbaren Torfschichten rekonstruiert werden.
  • Moorarchäologie:
    In Hochmooren bleiben viele Materialien wie Holz, Leder, Wolle, Körperhaut, innere Organe, Bronze und Edelmetalle gut erhalten;
  • Die Zerstörung von Mooren ist, vor allem im Falle von Hochmooren, kaum rückgängig zu machen. Auch umfassende Renaturierungsmaßnahmen können nur eine Wiedergutmachung darstellen, niemals jedoch eine komplette Wiederherstellung garantieren.

Die Nutzung der Moore


Für die Nutzung von Mooren war einerseits ihr Torf als Brennmaterial und andererseits die Möglichkeit der Landgewinnung ausschlaggebend. In Mitteleuropa werden Moore schon seit Beginn der Bronzezeit vor 4000 Jahren genutzt. Der römische Schriftsteller Plinius berichtet von Bewohnern der Nordseeküste, die getrockneten Torfschlamm zum Kochen und Heizen benutzten.
Die direkte Nutzung von Mooren ist in Mitteleuropa seit Beginn der Bronzezeit bekannt. Torf wurde als Brennmaterial für die Bronzeherstellung verwendet. Im Mittelalter begann die Gewinnung von Kulturland auf entwässerten und trockengelegten Mooren.

Zu Zeiten der k. u. k. Monarchie wurde die Urbarmachung des öden, nutzlosen Landes speziell gefördert.
Mit der Holzverknappung in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts setzte der Torfabbau in größerem Umfang ein. Torf wurde als Feuerungsmittel z.B. in der Eisenproduktion eingesetzt, aber auch für Brauereien, Ziegeleien, Glasfabriken, Kalkbrennöfen und um öffentliche Gebäude und Schulhäuser zu heizen.
Heute wird Torf vor allem in Gärtnereien und im Gartenbau verwendet, sodass nach wie vor große Flächen - vor allem in Nordosteuropa - nach wie vor für den Torfabbau zerstört werden.


Kulturvermittlung


Zur Ausstellung wurden Vermittlungsprogramme für Kinder (ab 5 Jahren), Jugendliche und Erwachsene entwickelt. Die BesucherInnen entdecken in der Ausstellung einen einzigartigen Lebensraum. Für das große und kleine Museumspublikum wurden vielerlei Anschauungsmaterialien zum Angreifen vorbereitet. Abgerundet wird der Rundgang für Kinder durch Geschichten über Elfen und Moorgeister.

In der Traumwerkstatt begeben sich die jungen BesucherInnen auf eine Expedition durch Moore: Dabei wird ein Würfelspiel entworfen. Wer schafft es, ohne sich in die Irre leitet zu lassen, so rasch als möglich das Moor zu durchqueren?
Ein in den Grundzügen vorgegebener Spielplan wird von den Kindern und Jugendlichen fertig gestaltet (mit Moorlandschaft, Tieren im Moor,…). Weiters formen die BesucherInnen dazupassende Spielfiguren aus Fimo und vervollständigen die "Helferkarten der Moorfee".  Hindernisse, Aufgaben und Helferkarten können den Weg entweder erschweren oder  ein rascheres Vorwärtskommen ermöglichen. Eine genaue Spielanleitung und ein Würfel gehören ebenfalls zum Spiel.   

Für Familien bzw. Kinder (von 8-12 Jahren) wurden Rätselblätter mit Informationen, Aufgabenstellungen und Spielen zur Ausstellung vorbereitet (zur freien Entnahme beim Portier erhältlich).

 

Museum am Sonntag:
Führungen finden jeden Sonntag um 15.00 Uhr statt.

 

Traumwerkstatt für Kinder (ab 5 J.):
Fr, 28. 10. von 14:30 - 16:30 Uhr
Fr, 25.11. von 14:30 - 16:30 Uhr
Di, 27. 12. von 10:00 - 12:00 Uhr
Di, 3. 1. von 10:00 - 12:00 Uhr

 

Anmeldung und Information:
(+43 732) 75 97 33-10

 

Begleitveranstaltungen:

  • Sa, 8. 10. 2005, ganztägig:
    Sonderführung Moorausstellung am Biologiezentrum (ca 9-11 Uhr) anschließend Exkursion nach Bad Leonfelden zu den "Roten Auen" - Führung durch Mag. Mario Pöstinger, Linz 
  • Do, 3. 11. 2005, 19 Uhr:
    Diavortrag. Univ.Prof. Dr. Robert Krisai, Braunau: Moore in - Stand 1980 und heute 
  • Do, 24. 11. 2005, 19 Uhr:
    Diavortrag. Hans Uhl, Schlierbach, Alois Schwalzer Schönau i.Mkr., & Norbert Pühringer Scharnstein: Vogelschutzprojekte in Mooren anhand der Beispiele Freiwald, Ibmer Moor und Waidmoos. 
  • Do, 15. 11. 2005, 19 Uhr:
    DI Andreas Grünig, ETH Zürich, Schweiz: Moore, Moorschutz, Moormanagement - Beispiele aus der Schweiz 
  • Do, 9. 3. 2006, 19 Uhr:
    Im Rahmen der bot. AG ein Vortrag von M. Magnes: Das Edlacher Moor

Ausstellung "Faszination Moor"

 

Ausstellungseröffnung  

Donnerstag, 6. Oktober 2005 um 19:00 Uhr

 

Ausstellungsdauer   

7. Oktober 2005 bis 26. März 2006

 

Ausstellungsort   

Biologiezentrum Linz/Dornach
J.-W.-Klein-Straße 73, 4040 Linz-Dornach
www.biologiezentrum.at

 

Pressegespräch und  Presseführung

6. Oktober 2005, 10:00 Uhr

 

Öffnungszeiten   

Montag bis Freitag von 9:00 - 17:00 Uhr                

Sonn- und Feiertage von 10:00 - 17:00 Uhr

Samstag geschlossen
     
Begleitende Veranstaltungen/Termine siehe Kulturvermittlung, weitere Termine auf Anfrage im Biologiezentrum:
Telefon (+43  732) 75 97 33-10, Fax-Dw. -99
www.biologiezentrum.at

 

Direktor der OÖ. Landesmuseen   

Mag. Dr. Peter Assmann

 

Leiter des Biologiezentrums  

Dr. Gerhard Aubrecht
J.-W.-Klein-Straße 73, 4040 Linz
Telefon: (+43 732) 75 97 33-57, Fax-Dw. -99

E-mail: g.aubrecht@landesmuseum.at

 

Ausstellungskurator                     

DI Martin Pfosser
Telefon: (+43 732) 75 97 33-40, 50
E-mail: m.pfosser@landesmuseum.at

 

Ausstellungsorganisation  

Mag. Stephan Weigl
Telefon: (+43 732) 75 97 33-28
E-mail: s.weigl@landesmuseum.at 

 

Kunstvermittlung   

Mag. Sandra Kotschwar
Telefon: (+43 732) 77 44 82-54
E-mail: s.kotschwar@landesmuseum.at

 

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit   

Nina Stögmüller

Museumstraße 14, 4010 Linz
Telefon (+43 732) 77 44 82-35
Fax (+43 732) 77 44 82-66
E-mail: n.stoegmueller@landesmuseum.at

 

Eintrittspreise 

Eintritt frei

Führungskarte 2 Euro pro Kind / 2,50 Euro pro Erwachsenem

Begleitpersonen von Schulklassen haben freien Eintritt.

 

Linz, im Oktober 2005

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at