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Landeskorrespondenz Nr. 149 vom 29. Juni 2005

Landeskorrespondenz

Pressekonferenz

Presseinformation

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Landeskorrespondenz

Heimatvertriebenen-Organisationen beim Landeshauptmann: Feierliche Ehrung am Tag vor dem Nationalfeiertag geplant

(LK) Vertreter von in Oberösterreich tätigen Heimatvertriebenen-Organisationen und -Verbänden hat Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer kürzlich zu einem Gespräch ins Linzer Landhaus eingeladen.

 

Vertreten waren die Landsmannschaft der Donauschwaben, die Sudetendeutsche Landsmannschaft, die Karpatendeutsche Landsmannschaft, der Verband der Siebenbürger Sachsen, der Verband der Böhmerwäldler, der Verband der Südmährer, die Egerländer Gmoi z´Linz, die Riesen-Isergebirger und der Kulturverein der Heimatvertriebenen in Oberösterreich.

 

Landeshauptmann Pühringer kündigte an, dass im heurigen Herbst aus Anlass der Jubiläumsfeierlichkeiten zu 60 Jahre Republik und 50 Jahre Staatsvertrag das Land Oberösterreich den Heimatvertriebenen besonderen Dank und Anerkennung für die erbrachten Leistungen aussprechen wird. Im Rahmen eines Festaktes im Landhaus am Tag vor dem Nationalfeiertag sollen von den Heimatvertriebenen nominierte Persönlichkeiten stellvertretend für alle geehrt werden.

 

"Die Heimatvertriebenen haben zum Wiederaufbau unseres Landes ganz besondere Leistungen erbracht und damit wesentlich dazu beigetragen, dass Oberösterreich sich heute unter den erfolgreichsten Regionen Europas befindet. Sie haben in unserem Bundesland ihre zweite Heimat gefunden, aber ihre Herkunft dabei nie vergessen. Mit der Pflege ihrer Traditionen tragen sie darüber hinaus auch zu einer lebendigen Kulturlandschaft in Oberösterreich bei", betonte der Landeshauptmann.

 

Gerade aus Anlass der Jubiläen von Republik und Staatsvertrag wolle das Land Oberösterreich daher ein deutliches Zeichen des Dankes und der Anerkennung für die Heimatvertriebenen setzen.

Mag.ª Karin Speidl (+43 732) 77 20-114 07

WIFO-Chef Aiginger beim Landeshauptmann

(LK) Der Leiter des Wirtschaftsforschungsinstitutes Prof. Dr. Karl Aiginger war gestern bei Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer zu einem Arbeitsgespräch zu Gast. Das Land Oberösterreich arbeitet bereits traditionell in Fragen der Finanz- und Wirtschaftspolitik eng mit Wirtschaftsforschern zusammen.

 

Dazu gehören unter anderem die jährlichen Konjunkturgespräche, bei denen das Land Oberösterreich als WIFO-Mitglied Mitveranstalter ist.

Darüber hinaus holt die oö. Landes-Wirtschaftspolitik regelmäßig den Rat der Wirtschaftsforscher bei aktuellen Fragen der

Finanz-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik ein.

Andreas Hörtenhuber (+43 732) 77 20-116 17

A 1 Generalerneuerung St. Georgen - Wangauer Ache: Verkehrsfreigabe von 5,5 km am 1.7.2005

LH.-Stv. Hiesl: Gesamte A 1 Wetautobahn in Oberösterreich wird bis Ende 2008 generalsaniert

 

Auf der A 1 Westautobahn wird derzeit der 13,5 km lange Abschnitt St. Georgen - Wangauer Ache mit Gesamtkosten von rund 53 Mio. Euro generalsaniert. Rechtzeitig vor der Urlaubszeit kann nun bereits ab 1.7.2005 ein 5,5 km langer Abschnitt für den Verkehr freigegeben werden, informiert heute Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl. Vom insgesamt 112 km langen oberösterreichischen Abschnitt der A 1 Westautobahn sind bereits 47 km generalsaniert und derzeit ca. 40 km in Bau. Ziel ist, die Generalerneuerung im derzeit in Bau befindlichen ca. 20 km langen Bereich "Haid - Sattledt" bis Mitte Oktober 2005 und die restlichen 29 km bis Ende des Jahres 2008 abzu-schließen, so Hiesl.

 

Der gesamte Abschnitt St. Georgen - Wangauer Ache wird in nur knapp 20 Monaten bis Ende Juni 2006 generalsaniert. Die ASFINAG hat einer Baubeschleunigung zugestimmt, 650.000 Euro werden dafür zusätzlich aufgewendet, so Hiesl.

 

Sanierung der RFB Wien: Die derzeit seit Anfang November 2004 laufende Bauphase 1 (Baubereich 5,5 km) mit einer aktuellen 4+0 Gegenverkehrslänge von ca. 6,7 km wurde nach den Semesterferien 2005 um die Bauphase 2 (Baubereich 7,8 km) erweitert, wodurch sich die 4+0 Gegenverkehrslänge auf 14,5 km verlängert.
Am 1.7.2005 also vor Beginn der Sommerferien 2005 erfolgt wiederum eine Verkürzung um den bis dahin fertiggestellten 5,5 km langen Abschnitt der Bauphase 1. Dadurch kann eine Reduzierung der 4+0 Gegenverkehrslänge auf 8,2 km erfolgen, diese dauert bis Mitte Oktober 2005 an.
Ab Mitte Oktober 2005 steht die gesamte sanierte RFB Wien dem Verkehr zur Verfügung. Es wird sofort die 4+0 Gegenverkehrsführung zur Sanierung der RFB Salzburg eingerichtet.


Sanierung der RFB Salzburg:
Ab Anfang November beginnt die Sanierung der RFB Salzburg über den gesamten  Baulosbereich von 13,4 km. Dabei läuft die 4+0 Gegenverkehrsführung auf der bereits sanierten RFB Wien über eine Länge von wiederum 14,5 km.
Mit Ende Juni 2006 ist die Sanierung der gesamten RFB Salzburg soweit abgeschlossen, dass eine Aufhebung dieser langen 4+0 Gegenverkehrsführung noch vor den Sommerferien 2006 erfolgen kann.
Bis Ende August 2006 = neues Bauende, erfolgen noch Restarbeiten am Lärmschutz etc., welche lediglich abschnittsweise örtliche Pannenstreifensperren erfordern und somit den öffentlichen Verkehr nicht mehr wesentlich beeinträchtigen.

Helmuth Rechberger (+43 732) 77 20-121 55

OÖ. Fachhochschulwesen im In- und Ausland top

Landesrat Sigl zeichnet 36 neue FH-Professoren  aus

 

(LK) Sie sind allesamt Experten in ihren Fachgebieten und zeichnen sich durch herausragende Leistungen im Bereich der Lehre, qualitativer Weiterentwicklung der Fachhochschul-Studiengänge und im Bereich der Forschung und Entwicklung aus: die Rede ist von jenen 36 Lehrenden der oö. Fachhochschulstandorte Hagenberg, Linz, Wels und Steyr, die am 28. Juni vom ressortzuständigen Landesrat Viktor Sigl das Dekret "FH-Professor" im Linzer Landhaus erhielten. Ein strenges Auswahlverfahren setzt für die Verleihung des Berufstitels hohe Qualitätsmaßstäbe in Lehre, Forschung und Entwickung, persönliche Qualifikation sowie wissenschaftliche Publikationen voraus.

 

"Oberösterreich hat eine der besten Fachhochschulen Österreichs, die auch über die Grenzen hinaus einen ausgezeichneten Ruf genießt", so Landesrat Sigl. Ein Erfolg, der  aus dem beeindruckenden qualitativen und persönlichen Einsatz der Lehrenden resultiere, die unsere jungen Leute maßgeschneidert für die hohen Anforderungen der Wirtschaft ausbilden. Er sei stolz auf das oö. Fachhochschulwesen, das sich durch hohe Dynamik und Professionalität auszeichne. Alleine in den letzten beiden Jahren habe das Land Oberösterreich mit Investitionen von 66 Millionen Euro in modernste Infrastruktur an allen vier Standorten dieser rasanten Entwicklung Rechnung getragen. "In enger Kooperation mit der heimischen und internationalen Wirtschaft, Sozial- und Gesundheitsorganisationen leistet die FH Oberösterreich als größte Fachhochschul-Organisation Österreichs mit rund 1.000 haupt- und nebenberuflich Lehrenden und 3.200 Studierenden auch einen wesentlichen Beitrag zum Wirtschafts- und Technologiestandort Oberösterreich", so Sigl.

Gerhard Rumetshofer (+43 732) 77 20-151 02

Anschober: Einhaltung des nächtlichen Tempolimits für LKWs an der A8 würde massivste Lärmminderung für Anrainer/innen bringen

Umwelt-Landesrat lobt Exekutive für aktuelle Kontrolloffensive von Tempo 60 an der Innkreisautobahn und fordert generellen Kontrollschwerpunkt

 

(LK) Das Umweltressort lässt derzeit in einem Gutachten untersuchen, wie die starke Lärmbelastung der Anrainer/innen an der Innkreisautobahn verringert werden kann. Der Grundtenor der Expertenaussagen ist eindeutig: Die stärkste Lärmminderung könnte in den Nachtstunden durch ein Einhalten des gültigen Tempolimits von 60 km/h für LKWs auf der A8 erreicht werden: Die StVO schreibt vor, dass LKWs zwischen 22:00 Uhr und 5:00 Uhr mit einer höchstzulässigen Geschwindigkeit von 60 km/h fahren dürfen.

 

In der Vergangenheit wurde dieses Tempolimit kaum kontrolliert und regelmäßig teilweise drastisch überschritten - im Durchschnitt sind die meisten LKWs mit einer Geschwindigkeit von rund 90 km/h unterwegs.
Auf Ersuchen des Umwelt-Landesrates wird das nächtliche Tempolimit derzeit intensiv kontrolliert. Zusätzlich setzt sich Anschober bei der Exekutive für einen längerfristigen Kontrollschwerpunkt ein. "Gültige Geschwindigkeitslimits müssen auch von LKWs eingehalten werden", so der Landesrat, "immerhin haben Berechnungen der Lärmexperten des Landes Oö. ergeben, dass die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h zu einer Lärmsenkung von 1,5 - 2 dB führen würde. Das bedeutet, dass durch laufende flächendeckende Geschwindigkeitskontrollen die Lärmbelästigung der Anrainer/innen der A8 zumindest in den Nachtstunden deutlich gesenkt werden würde, da zu erwarten ist, dass sich die Kontrollpraxis untern den LKW-Lenkern herumspricht und alleine dadurch die zulässige Höchstgeschwindigkeit besser eingehalten wird. "

Mag.ª Sandra Haidinger (+43 732) 77 20-120 83

Pollenwarndienst für Oberösterreich vom 29.6. bis 5.7.2005

(LK) Weiterhin dominieren Gräserpollen. Der Schwerpunkt der Gräserpollen-Belastung verschiebt sich jedoch aus dem Alpenvorland in das höhere Mühlviertel und den Randalpenbereich. In tieferen Lagen führt die trockene Witterung zu stärkerer Belastung mit Wegerich. Lokal können Linde, Holunder, Robinie, Götterbaum und Edelkastanie die allgemein mäßig bis starke Pollenbelastung verstärken. Der Anteil der Pilzsporen ist steigend.


Tonbanddienste:
AKH Linz: +43 732/78 06-69 19
LKH Freistadt: +43 50/554 76-28 400
LKH Vöcklabruck: +43 50/554 71-499 00

Roland Schmidt (+43 6232) 35 81

Termine der Beratungsstellen

Jugendinformation und Jugendberatung

 

(LK) Infos, Tipps und Beratung für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, persönlich und kostenlos.

 

Jugendservice des Landes Oberösterreich:

 

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. +43 732/17 99: Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at, http://www.jugendservice.at/
  • Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. +43 7272/758 23, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Ried, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. +43 7752/715 15, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-Ried@ooe.gv.at
  • Jugendservice Rohrbach, Linzerstr. 3, 4150 Rohrbach, Tel. +43 7289/17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at
  • Jugendservice Steyr, Pfarrgasse 6, 4400 Steyr, Tel. +43 7252/17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels,  Rablstraße 16, 4600 Wels, Tel. +43 7242/21 14 11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at
  • Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. +43 7722/222 33, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at
  • Jugendservice Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. +43 7942/725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservice Gmunden, Kirchengasse 18, 4810 Gmunden, Tel. +43 7612/17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugendservice Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. +43 7248/644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at
  • Jugendservice Kirchdorf, Kirchengasse 6, 4560 Kirchdorf, Tel. +43 7582/604 16, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-kirchdorf@ooe.gv.at
  • Jugendservice Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. +43 7262/581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Tummelplatzstr. 9, 4780 Schärding, Tel. +43 7712/357 07, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. +43 7672/757 00, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels, Rablstraße 16, 4600 Wels, Tel. +43 7242/21 14 11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at


Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.

 

Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen

 

(LK) Sprech- und Beratungsstunden für Alkoholkranke und deren Angehörige finden am Freitag, in der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, Außenstelle Bad Ischl, Bahnhofstraße 10, von 9:00 bis 12:00 Uhr; in der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck, Außenstelle, Jungmairgasse 1 von 8:00 bis 12:00 Uhr sowie für den Bezirk Urfahr-Umgebung im PSZ Exit Sozial, Böhmerstraße 3, 4190 Bad Leonfelden, von 09:00 bis 12:00 Uhr, statt

 

Weiters finden therapeutische Zusammenkünfte von Selbsthilfegruppen für Alkoholkranke und deren Angehörige am Freitag, für den Bezirk Gmunden, Außenstelle Bad Ischl, Sozialzentrum, Bahnhofstraße 14, ab 18:30 Uhr, statt.

 

(LK) Therapeutische Zusammenkünfte von Selbsthilfegruppen für Alkoholkranke und deren Angehörige finden am Freitag, 1. Juli 2005, für den Bezirk Grieskirchen in der Bezirksstelle des Roten Kreuzes Grieskirchen, Manglburg 18, ab 19:00 Uhr; sowie für den Bezirk Freistadt im Gasthaus Weiermann, Freistadt, Schmiedgasse 27, ab 20:00 Uhr, statt.

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 29. Juni 2005

Landesrat Josef Ackerl
zum Thema

"kick - das erfolgreiche Jugendprojekt des VSG zieht Bilanz"

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Vizebürgermeisterin Dr. Ingrid Holzhammer, Stadt Linz
  • Dr. Roman Obrovski, AMS Oberösterreich
  • Mag. Dr. Günther Bauer, VSG

 

Kick - ein Projekt im Rahmen des Beschäftigungs- und Qualifizierungspaktes

 

Allgemeines

 

Der Beschäftigungs- und Qualifizierungspakt für Oö. (BQP) ist ein gemeinsames Förderungsprogramm von Arbeitsmarktsservice Oberösterreich, Land Oberösterreich, Arbeiterkammer sowie Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung und ÖGB sowie des Landesschulrates für Oö. zur

 

- Verbesserung der Vermittelbarkeit insbesondere langzeitbeschäftigungsloser Personen
- Förderung der Anpassungsfähigkeit von Arbeitnehmer/innen und Arbeitgeber/innen an den strukturellen Wandel
- Förderung der Chancengleichheit

 

Zielgruppen dieses Förderprogrammes sind:

 

- Jugendliche (Pflicht-)Schulabgänger/innen und junge Erwachsene
- Erwachsene Langzeitbeschäftigungslose
- (arbeitslose) Menschen mit Beeinträchtigungen
- arbeitslose Arbeitnehmer/innen im Haupterwerbsalter, die über keinen Berufsabschluss verfügen
- arbeitslose Frauen und Männer, älter als 50
- und natürlich potentielle Arbeitgeber/innen

 

Sozialökonomische Betriebe leisten im Rahmen des Paktes einen wesentlichen Beitrag vor allem zur Verbesserung der Vermittelbarkeit, im Speziellen

 

- Neustart für langzeitbeschäftigungslose Erwachsene durch Bereitstellung von Transitarbeitsplätzen und   betriebsnahen Trainingsplätzen und zusätzlichen Qualifizierungsangeboten

 

- Berufsstart für Jugendliche und junge Erwachsene durch Lehrgänge, Anlehren bzw. Teilqualifizierungen, Start-Jobs bis hin zur vollen Lehrausbildung

 

- Neustart für Menschen mit Beeinträchtigungen durch Qualifizierungsmaßnahmen, Stabilisierungsmaßnahmen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen Bewerbungstraining und Arbeitsassistenzen

 

Das Land trägt in Summe - Sozial- und Wirtschaftsressort gemeinsam - rund 38 Millionen Euro zu den Gesamtkosten von über 100 Millionen bei. "Ohne diese Maßnahmen hätten wir in vielen Bereichen - gerade aber für schwer vermittelbare Jugendliche - keinerlei Angebote zur Beschäftigung und Qualifizierung!" so Landesrat Josef Ackerl. "So können wir einem großen Teil der Betroffenen Zukunftshoffnung schenken und damit einen wesentlichen Beitrag zur Chancengleichheit leisten!"

 

kick - das Jugendprojekt

Der Start ins Berufsleben

 

Zielgruppe: arbeitssuchende, sozial benachteiligte Jugendliche aus Linz im Alter von 16 bis 22 Jahren

 

Angebot: Berufsorientierung, Bewerbungstraining, Vermittlungs-unterstützung, Praktika, Qualifizierung, soziale Beratung, geschlechtsspezifische Pädagogik

 

Ziel: Soziale und persönliche Stabilisierung, Wiederherstellung der Handlungskompetenz, Integration in den Lehrstellen- oder Arbeitsmarkt mit Nachhaltigkeit, Qualifizierung, Vermittlung von Schlüsselkompetenzen

 

Finanzierung: Stadt Linz, Land Oö. zu gleichen Teilen und
Das AMS Linz als Kooperationspartner (Teilnehmer/innenkosten)

Gründung: 04/1997

1. kick-Ergebnisübersicht von 1997 bis 2005

 

ERGEBNISÜBERSICHT KICK

 

 

Ergebnisübersicht Kick

* Erhebungsstichtag: 15.06.2005; dritter Kurs wird 09/2005 starten; bis dato keine Kursabbrüche.

 

2. kick 2004 in Zahlen

 

Aufgenommene Teilnehmer/innen im Jahr 2004 insgesamt 67 Teilnehmer/innen

 

> davon in Betreuung im Jahr 2005                          16 und

> abgeschlossene Betreuungen des Jahres 2004 51 (Grundgesamtheit n=51)

 

2.1. Berufliche Integration

 

Die Vermittlungsquote des kick-Projektes im Jahr 2004 liegt bei 88 % und stellt sich im Detail wie folgt dar:

 


 

* Andere Maßnahmen, d. s. Bundesheer (3 TN), Zivildienst (1 TN), Workbox – promente (2 TN) und Ausbildungen (6 TN) – Ausbildung zur Altenfachbetreuerin, Abendschule Gymnasium, Studium Universität Linz, Facharbeiter-Ausbildung Koch im WIFI, Tischlereifachschule in UK, Anlehre Tischlerei im Vehikel, …

 

Dieses Ergebnis ist insofern beachtlich als man die seit Jahren angespannte Lehrstellenmarktsituation zuzüglich der Vermittlungshemmnisse der kick-TeilnehmerInnen berücksichtigen muss. In diesem Zusammenhang ist auch die hohe Nachhaltigkeit der beruflichen Integration zu nennen. Die Effizienz des kick-Projektes, die hohe Nachhaltigkeit und der Leitsatz "Hilfe zur Selbsthilfe" stehen in der Arbeit mit dem Klienten an oberster Stelle. Es konnten nachstehende Zahlen der Nachhaltigkeit in der Betreuungsarbeit ermittelt werden.

 

* Beschäftigung, d. h. in einem Lehr- bzw. Arbeitsverhältnis (50/38 TN), in einer Ausbildung (6/3 TN), in Karenz (2/3 TN), im Zivildienst (2/1 TN).

 

Die obige Tabelle zeigt auf, dass

  • 88 % der Jugendlichen 6 Monate nach Ende der kick-Betreuungszeit in Beschäftigung waren (kick VII/1, VII/2, VII/3 und VIII/1) und dass
  • fast 90 % der Jugendlichen 1 Jahr nach Ende der kick-Betreuungszeit in Beschäftigung waren (kick VII/1, VII/2 und VII/3).

2.2. (Psychosoziale) Problemlagen im Jahr 2004

 

Die Erfassungder psychosozialen Problemlagen und Vermittlungshemmnisse des Jahres 2004 erfolgte anhand einer internen Evaluierung. Dabei muss besonders hervorgehoben werden, dass die kick-Jugendlichen unterschiedlichste Problemlagen aufweisen und die Jugendlichen nicht nur mit einem sondern mit mehreren Defiziten konfrontiert sind (siehe dazu nachstehende Grafik).
Die Ergebnisse der Evaluierung spiegeln einerseits die kick-Zielgruppe sehr gut wieder und andererseits veranschaulichen sie die Komplexität der kick-Betreuungsarbeit.

Die Erfassung der psychoszialen Problemlagen und Vermittlungshemmnisse des Jahres 2004

Erwartungsgemäß wurden bei etwa 3/4 aller Teilnehmer/innen

  • Orientierungslosigkeit hinsichtlich Ausbildung und Berufsmöglichkeiten,
  • mangelnde Berufserfahrung und –praxis sowie
  • unrealistische Berufsziele

als schwerwiegende Vermittlungshemmnisse erfasst.

 

Ebenfalls 75 % aller kick-Teilnehmer/innen hatten im Jahre 2004 große familiäre Probleme, die den Eintritt ins Erwerbsleben stark beeinträchtigten.

 

Rund 70 % aller Jugendlichen

  • fehlt ein soziales Netzwerk,

  • haben ein geringes Selbstvertrauen bzw. ein geringes Selbstbewusstsein,

  • leiden unter massiven Versagensängsten und

  • sind in ihrer Mobilität eingeschränkt.

Die Hälfte aller von kick-betreuten Jugendlichen (48 %) zeichnen sich durch eine sehr rasche Demotivation aus. Diesem Umstand wird besonders in der täglichen Bezugsbetreuung Rechnung getragen.

 

Bei etwa 30 – 40 % aller Klient/innen liegen

  • psychische Gesundheitsprobleme (z. B. Angststörungen, Depressionen, Anorexie, Bulimie, Borderline),
  • fehlendes Durchhaltevermögen,

  • Grundbildungsdefizite (z. B. mangelnde Kenntnisse in Lesen, Schreiben, Allgemeinbildung),

  • Defizite in sozialer Kompetenz (wie z. B. Unpünktlichkeit, Distanzlosigkeit, Unverlässlichkeit),

  • Wohnungsprobleme (z. B. Bedrohung durch Obdachlosigkeit bzw. durch Unterbringung in Notschlafstellen, Raumnot),

  • Stigmatisierung durch Herkunft und Kultur sowie

  • intellektuelle Teilleistungsschwächen (z. B. Legasthenie) vor.

Jede/r vierte/r Teilnehmer/in hat finanzielle Schwierigkeiten bzw. hat mit der Abklärung von Schulden zu tun.

 

Sonstige Vermittlungshemmnisse, die sich zahlenmäßig nicht niederschlugen, jedoch sehrnennenswert sind, waren u. a.:

  • erhöhtes Aggressionspotential
  • massive Gewalterfahrungen (in der Familie, durch Kriegserfahrungen, sexuelle Gewalt)

  • Zugehörigkeit zu einer Sub-Kultur (z. B. Punk)

Im Jahr 2004 wurden 12 Teilnehmer/innen (18 %) neben kick auch von anderen Institutionen betreut, davon lebten 4 Teilnehmer/innen in einer betreuten Wohnform.

 

2.3. Staatsbürgerschaft

 

84 % der kick-Jugendlichen weisen eine österreichische Staatsbürgerschaft auf, davon sind 40 % Migrant/innen mit nicht-deutscher Muttersprache.

16 % der kick-Teilnehmer/innen (11) besitzen die Staatsbürgerschaft von Afghanistan (1), Ghana (1), Sierra Leone (1), Bosnien (2), Kosovo (1), Kroatien (2) und Türkei (3).

 

2.3.1. Teilnehmer/innenlebensläufe

  • Herr Ibrahim

 

Männlich, 21 Jahre

 

Afghanische Staatsbürgerschaft, geboren 1982 in Kabul

 

Muttersprache: darisch

 

 

1989-1995

Absolvierung von 6. Klassen Grundschule

 

>

dann flüchtet Herr Ibrahim mit seinen Eltern mittels Schlepper nach Russland, um dort ihre neue Existenz aufzubauen. Grund der Flucht ist das Engagement der Mutter als Bürgerrechtlerin in Afghanistan.

Die Existenzgründung in Russland scheitert aufgrund der Korruption im Lande bzw. im System und der Gefährdung des eigenen Lebens, denn die Eltern von Herrn Ibrahim betrieben ein Geschäft.

 

01/2000

Herr Ibrahim und seine Eltern flüchten aus Russland und erreichen im Jänner Österreich.

 

2000-2001

Antrag auf Asyl - dies wird abgewiesen

 

 

2001-2002

Herr Ibrahim absolviert einige Deutschkurse, um die deutsche Sprache zu erlernen.

Gleichzeitig wird er von Sozialarbeiter/innen betreut und ist bemüht, eine Lehrstelle zu bekommen.

 

2002-2003

Beginn der Lehre als KFZ-Mechaniker (Anlernkurs) bei Vehikel, Pasching

Diese muss leider nach einem Jahr abgebrochen werden, da Herr Ibrahim die Jahresprüfung negativ abschließt.

 

01/2004

Start im kick-Kurs

Deutschkenntnisse: schlecht (4)

Wünschenswerte EDV-Kenntnisse: nicht vorhanden (5)

Berufliches Ziel: Dienstverhältnis im Anlernbereich aufgrund der schulischen und sprachlichen Defizite

Ist im Kurs sehr motiviert eine Anstellung zu finden

 

seit 04/2004

Dienstverhältnis bei einem Einrichtungshaus als Hilfsarbeiter

  • Frau Edona

 

Weiblich, 17 Jahre

 

Österreiche Staatsbürgerschaft, geboren 1987 in Albanien

 

Muttersprache: albanisch

 

Religionsbekenntnis: islamistisch

 

1993-1998

Grundschule in Albanien (VS, 1. Kl. HS)

 

1998

Vater und Großvater verstirbt im Kosovokrieg (Kriegstraumatisierung) > Flucht nach Österreich mit der verbleibenden Familie

 

1998-1999

Absolvierung von Deutschkursen

 

1999-2003

Schulische Integration

höchster positiver Schulabschluss: Polytechnische Schule, 3. LG.; Notendurchschnitt: 2,2 !

 

01/2004

Start im kick-Kurs

Deutschkenntnisse: schlecht (4)

Wünschenswerte EDV-Kenntnisse: nicht vorhanden (5)

Berufliches Ziel:  Lehre bzw. Anlehre; Branche: soziales

Ist im Kurs sehr motiviert einen Ausbildungsplatz zu finden, absolviert sieben Praktika – zwei in Seniorenzentren, eines bei Caritas Familienhilfe, drei Ärzten als Ordinationsgehilfin, Apotheke

 

Seit 10/2004

Anlehre zur Ordinationsgehilfin (DV) bei einem Facharzt

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Brücken- & Tunnelbau Sanierung von 2 Brücken bei km 224,350 bis km 224,800. Donau Straße B 3

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