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Landeskorrespondenz Nr. 147 vom 27. Juni 2005

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Landeshauptmann Pühringer bei der Eröffnung der Ausstellung "Rose und Schwert. ´Stifters Witiko´" im südböhmischen Stift Hohenfurth: Meilenstein der Zusammenarbeit

(LK) "Mit dem Stifter-Jahr 2005 haben die beiden europäischen Nachbarregionen Oberösterreich und Südböhmen, die durch die EU-Erweiterung noch näher zusammen gerückt sind, auf kultureller Ebene neue und noch engere Bande knüpfen können", betonte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bei der Eröffnung des Ausstellungsprojektes "Rose und Schwert. ´Stifters Witiko´" im Zisterzienserstift Hohenfurth/Vissy Brod am 25. Juni 2005.

 

In seinem großen historischen Roman Witiko, der den Aufstieg des Ahnherrn der Rosenberger im Südböhmen des 12. Jahrhunderts schildert, entwickelte Stifter die Vorstellung einer übergreifenden europäischen Staatengemeinschaft als Gegenmodell zur politischen Realität des 19. Jahrhunderts. Diese für Stifters nationalistisch gesonnenen Zeitgenossen undenkbare visionäre Vorstellung eines gemeinsamen Europas sei heute aktueller denn je, so Pühringer.

 

In die wissenschaftliche, organisatorische und gestalterische Arbeit und Umsetzung waren von Beginn an sowohl tschechische als auch österreichische Experten einbezogen. "Das tschechisch-österreichische Team und alle, die am Zustandekommen der Ausstellung mitgewirkt haben, zeigen es: Mit dem Stifter-Jahr 2005 haben wir im Bereich der Kultur ein neues Kapitel in den Beziehungen Oberösterreichs und Südböhmens aufgeschlagen", unterstrich der Landes-hauptmann. Es wurden nicht nur enge persönliche Beziehungen geknüpft, sondern auch neue Qualitätsmaßstäbe im Bereich der grenzüberschreitenden Organisation, Vermarktung und wissenschaftlichen Zusammenarbeit gesetzt, die einen deutlichen Professionalisierungsschub für alle weiteren gemeinsamen Projekte bringen werden.

 
"In diesem Sinne ist dieses Ausstellungsprojekt und das Stifter-Jahr im Gesamten auch ein Meilenstein für eine gemeinsame Zukunft im Haus Europa", so Pühringer abschließend.

Mag.ª Karin Speidl (+43 732) 77 20-114 07

Landeshauptmann Pühringer bei der Eröffnung des neuen Technologie- und Dienstleistungszentrums sowie Nationalpark-Besucherzentrums Ennstal: Einzigartige Verknüpfung zwischen Natur und Wirtschaft gibt der Region Wachstumsimpulse

Landesrat Viktor Sigl: 21. Technologiezentrum in Oberösterreich macht heimisches Technologienetzwerk noch dichter

 

(LK)  „Mit der gemeinsamen Eröffnung des Technologie- und Dienstleistungszentrums Ennstal sowie des Nationalpark-Besucherzentrums entsteht eine einzigartige Verknüpfung zwischen Natur und Wirtschaft, die der Region weitere Wachstumsimpulse geben wird“, erklärte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer.

 

Damit werden zwei sehr unterschiedliche Bereiche zusammen geführt, die ein gemeinsames Ziel haben: Die Region lebens- und erlebenswert zu machen, den ländlichen Raum zu stärken und den sanften Tourismus anzukurbeln. Bei diesem Großprojekt wird die Kraft der Region gebündelt.

 

Das neue Technologie- und Dienstleistungszentrum soll vor allem das Marketing der Region unterstützen, betont Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl. Zum einen werden dadurch die Tourismus- und Dienstleistungsbetriebe unterstützt und zum anderen – aus Folge daraus – auch weitere Arbeitsplätze geschaffen, die den  Menschen in der Region zusätzliche Einkommensmöglichkeiten mit kurzen Anfahrtszeiten bieten.  Mit dem mittlerweile 21. Technologiezentrum Oberösterreich wird das heimische Technologienetzwerk noch dichter.

 

Da Holz und Wasser die wichtigsten Rohstoffe des Ennstales (80% Waldanteil) sind, setzt dieses Zentrum einen Schwerpunkt auf die Holz- und Wasserwirtschaft. Dazu kommt noch, dass das TDZ Ennstal sehr viel Wert auf erneuerbare Energien legt. Damit passt sich das neue Technologiezentrum auch der Philosophie des Nationalparks Kalkalpen an.

Andreas Hörtenhuber (+43 732) 77 20-116 17

LH Pühringer: Bayern-Schwerpunkt in der regionalen Außenpolitik des Landes

(LK) Einen "Bayern-Schwerpunkt" in der regionalen Außenpolitik des Landes Oberösterreich kündigt Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer für die kommenden beiden Wochen an.

 

Kommenden Donnerstag wird der bayerische Staatsminister für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen, Eberhard Sinner, Oberösterreich einen offiziellen Besuch abstatten und mit dem Landeshauptmann und Landesrat Viktor Sigl zu einem Arbeitsgespräch zusammentreffen. Am 5. Juli wird sich Oberösterreich beim traditionellen Sommerempfang der Außenhandelsstelle München der österreichischen Bundeswirtschaftskammer als Wirtschaftspartner und Tourismusland präsentieren.

 

Am 5. und 6. Juli steht außerdem ein "Gesprächsmarathon" mit insgesamt vier Mitgliedern der bayerischen Staatsregierung auf dem Programm:   Pühringer trifft  Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber sowie die Staatsminister Dr.Otto Wiesheu (Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie), Prof. Dr.Kurt Faltlhauser (Finanzen) und Dr. Thomas Goppel (Wissenschaft, Forschung und Kunst) zu Arbeitsgesprächen.

 

"In den letzten Monaten haben wir begonnen, die regionale Außenpolitik des Landes Oberösterreich zu verstärken und in den neuen EU-Mitgliedsstaaten als Türöffner für die heimische Exportwirtschaft zu wirken", so der Landeshauptmann. So sei es bereits gelungen, in Polen, in der Slowakei und Ungarn wertvolle Kontakte auf politischer und wirtschaftlicher Ebene zu knüpfen.

 

"Aber auch unsere deutschen Nachbarn werden in den Aktivitäten weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Gerade zu Bayern gibt es ja traditionell ausgezeichnete Beziehungen", unterstreicht der Landeshauptmann.

Mag.ª Karin Speidl (+43 732) 77 20-114 07

Ein "Attersee" für erfolgreiches Kanuten-Ehepaar Violetta und Helmut Oblinger


(LK) Das erfolgreiche oberösterreichische Kanuten-Ehepaar Violetta und Helmut Oblinger empfing Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer heute, 27. Juni 2005, im Linzer Landhaus und gratulierte zu den Erfolgen bei der Europameisterschaft in Slowenien. Violetta Oblinger Peters hatte die Bronzemedaille im Teambewerb und einen 4. Platz im Wildwasser Slalom geholt. Helmut Oblinger ist frisch gebackener Europameister und Gewinner der Goldmedaille im Wildwasser Slalom. Als Ehrengeschenk erhielten die beiden einen echten "Attersee" – ein Bild des Malers Christian Ludwig Attersee.

Mag.ª Karin Speidl (+43 732) 77 20-114 07

Österreich wehrt sich erfolgreich gegen Genmais

LR Stockinger gratuliert Bundesminister Pröll zum Durchsetzungsvermögen

 

(LK) Die EU-Umweltminister haben sich am Freitag, 24. Juni 2005 in Luxemburg weiterhin gegen Genmais ausgesprochen. Das Importverbot für die gentechnisch veränderten Maislinien Bt176, MON810 und T25 bleibt weiter aufrecht. Österreich hat sich durchgesetzt. Die Ablehnung gegen Bt176 (Genmais) ist groß, weil bei diesem Genmais ein antibiotisches Gen verwendet wird. Mit dem vom Umweltministerrat ausgesprochenen Importverbot wehrt sich die EU ausgehend von Österreich, Luxemburg und Deutschland gegen die nationale Zulassung von Genmais. Landesrat Stockinger: "Ich danke Umweltminister Josef Pröll für dieses Durchsetzungsvermögen und begrüße diese Entscheidung. Sie stärkt das Profil und das Ansehen Österreichs als Qualitätsstandort für erstklassige und unverfälschte Lebensmittel".

Ing. Walter Silber (+43 732) 77 20-111 17

Firmensitz von Wien nach Ansfelden in einen Bauernhof verlegt

LR Stockinger: Sinnvolle Nutzung von leerstehenden Gebäudeteilen

 

(LK) Die Firma BASF hat für ihren Agro-Bereich die Konzernzentrale vom 19. Bezirk in Wien auf einen Bauernhof in Ansfelden () verlegt. BASF ist ein Beispiel, wie leerstehende Gebäudeteile von Bauernhöfen vorteilhaft genutzt werden können. Bürozentrale, Labor und Versuchsfelder hat BASF nun in nächster Nähe beim Kunden. Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger steht hinter solchen sinnvollen Kooperationen, die nach dem Raumordnungsgesetz möglich sind: "Neben dem Wohnen im Grünen gibt es inzwischen auch bei vielen Firmenchefs den Wunsch nach dem Arbeiten im Grünen. Die Nutzung leerstehender Bauernhof-Teile zur Vermietung an gewerbliche Firmen stellt auch sicher, dass wertvolle Gebäudesubstanz erhalten bleiben kann."

Ing. Walter Silber (+43 732) 77 20-111 17

Termine der Beratungsstellen


Sozialmedizinische Beratungsstellen bei Alkoholproblemen

 

(LK) Eine therapeutische Zusammenkunft der Selbsthilfegruppen für Alkoholkranke und deren Angehörige findet am Mittwoch, 29. Juni 2005, für den Bezirk Gmunden, Kößlmühlgasse 4, ab 18:00 Uhr, statt.


Erziehungs- und Familienberatungszentrum Ried/I.,
Riedholzstraße 17, 4910 Ried/I.

 

(LK) Familienberatungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: +43 7752/912 Dw. 361
  • jeden Donnerstag von 17:30 bis 19:30 Uhr

Erziehungsberatungsstelle

  • Parkgasse 1, 4910 Ried
  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: +43 7752/912 Dw. 361

Familientherapeutische Beratungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: +43 732/66 64 12

Mutterberatung

  • Dienstag von 09:00 bis 12:00 Uhr, Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr

Männerberatungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • +43 732/66 64 12

 Jugendberatung und Jugendinformation

 

(LK) Beratung, Infos und Tipps für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, kostenlos  und persönlich.

  • Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. +43 7272/758 23, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Tummelplatzstr. 9, 4780 Schärding, Tel. +43 7712/357 07, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Ried, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. +43 7752/715 15, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: Jugendservice-Ried@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. +43 7942/725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Gmunden, Kirchengasse 18, 4810 Gmunden, Tel. +43 7612/17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Rohrbach, Linzerstr. 3, 4150 Rohrbach, Tel. +43 7289/17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Steyr, Pfarrgasse 6, 4400 Steyr, Tel. +43 7252/17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels, Rablstraße 16, 4600 Wels, Tel. +43 7242/21 14 11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at
  • Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. +43 7722/222 33, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at
  • Jugendservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. +43 7672/757 00, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mailjugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.

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Pressekonferenz am 25. Juni 2005

Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl
zum Thema

"Eröffnung Umfahrung Rohr"

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Rückfragen-Kontakt: Helmuth Rechberger  (+43 732) 77 20-121 55

Seit einigen Jahren läuft in Oberösterreich die größte Infrastrukturoffensive in der Geschichte unseres Bundeslandes. Alleine seit dem Jahr 2000 wurden in Oberösterreich Straßenbauvorhaben mit Gesamtkosten von 1.334 Mio. Euro begonnen bzw. fertiggestellt. Dem Aus- und Neubau von Straßen kommt besondere Bedeutung zu, wenn Oberösterreich als Wirtschaftsstandort und als eine der leistungsfähigsten Regionen in Europa noch attraktiver werden will. Straßen sind aber auch ein wichtiges Element gleicher Lebenschancen in Oberösterreich, denn gut ausgebaute Straßen sind die Wohlstandsachsen der Zukunft.

 

Durch die Infrastrukturoffensive "Straßen für die Zukunft" wollen wir den Wirtschaftsstandort Oberösterreich weiter optimieren, zusätzliche Arbeitsplätze schaffen und die Voraussetzungen für die tausenden Pendler in Oberösterreich spürbar verbessern, nennt Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl die Ziele.

 

Das Straßenbaubudget beläuft sich 2005 in Oberösterreich auf 332 Mio. Euro. 168 Mio. Euro davon entfallen auf die Autobahnen und 164,63 Mio. Euro auf den Bereich der Landesstraßen, informiert Hiesl.

 

Highlights 2005:

  • Gesamtfertigstellung A 7 Bindermichl
  • Gesamtfertigstellung A 1 Generalerneuerung Haid-Sattledt
  • Start für Vollausbau A 9 Pyhrnautobahn
  • Bau bzw. Fertigstellung wichtiger Ortsumfahrungen wie Dietachdorf, Grünburg, Traunkirchen, Enns, Altheim West, St. Georgen, Münzbacher Zubringer Teil II;

UMFAHRUNG ROHR: ERÖFFNUNG 25. JUNI 2005  

Der Spatenstich für die Umfahrung Rohr erfolgte am 6.9.2003. Bereits ein Jahr später, am 30. September 2004, wurde die Umfahrung für den Verkehr freigegeben. Am 25. Juni 2005 erfolgt die Eröffnung der Umfahrung mit der gesamten Bevölkerung.
Das Straßenprojekt umfasst die Detailplanung der B 122 Voralpenstraße als Umfahrung der Ortschaft Rohr im Kremstal von Alt km 53,422 bis kurz nach der Einmündung der L 561 "Bad Haller Straße" bei Alt km 55,580.

Die Gesamtlänge der Umfahrung Rohr beträgt ca. 1,881 km.

DURCH UMFAHRUNG ENTLASTUNG DES ORTGEBIETES

Die B 122 stellt eine wichtige Verbindung von Sattledt, A 1 und A 9 über Bad Hall in den Steyrer Wirtschaftsraum dar.

Die Ortsdurchfahrt Rohr ist infolge der engen Bebauung im Ortskern von Engstellen, engen Kurvenradien und großen Steigungen sehr erschwert befahrbar und außerdem nicht ausbaufähig. Zudem soll das Ortszentrum wegen seines dörflichen Charakters und der zu erwartenden Zunahme des Verkehrstromes beruhigt werden.

 

85 % DES VERKEHRS KÖNNEN VERLAGERT WERDEN

Die Verkehrsbelastung liegt derzeit bei mehr als 9.300 Kraftfahrzeugen pro Tag, davon 19 % LKW-Anteil.

Nach Errichtung der Umfahrung Rohr werden ca. 85 % des Verkehrstromes diese Umfahrungsmöglichkeit nutzen, nur ca. 15 %, ca. 1.500 Kfz / 24h, werden weiterhin als örtlicher Ziel-Quellverkehr durch den Ortskern von Rohr fahren. Damit kann der Ortskern wesentlich beruhigt werden.

 

Bild Umfahrung Rohr

Bild Umfahrung Rohr

 

Ausgehend von einem generellen Projekt wurde die neue Umfahrungstrasse mit den Anrainern und dem Naturschutzbeauftragten besprochen. Auf Grund von Anrainerwünschen erfolgten Verschiebungen der Straßenachse Richtung Bach am Projektsanfang und -ende.

 

Ebenso wurden Varianten für die Anbindung der Bad Haller Straße, der Ortszufahrt Rohr und der Lage des Kreisverkehrs am Trassenbeginn untersucht. Die Umweltuntersuchungen werden in einem eigenem Projekt der Fa. Umweltconsulting behandelt.


BESCHREIBUNG DES BAUVORHABENS

Für die Umfahrung Rohr sind zwei Brücken erforderlich:

  • Überführung eines Wirtschaftsweges - Lichte Weite 28,5 m
  • Brücke über Grundlbach - Lichte Weite 10 m

Am Beginn des Bauloses wurde ein Kreisverkehr errichtet.

 

In der Nähe vom Baulosbeginn wurde eine 300 m lange Lärmschutz-wand (Profil 17 bis Profil 33) mit einer Höhe von 2 m errichtet.

Fahrbahnbreite:                       6,00 m
Bankett:                                   1,25 m
Kronenbreite:                           8,50m

 

Dammschüttung:                 30.000 m³
Offener Abtrag:                   60.000 m³
Frostschutzschichte:           11.000 m³
mech. stab. Tragschichte:   19.000
bit. Tragschichte:                19.000
Deckschichte:                      19.000

 

Bauloslänge:                            1,9 km

 

Gesamtbaukosten:        3,2 Millionen Euro
Liegenschaftserwerb:    0,6 Millionen Euro
Brücken:                        0,6 Millionen Euro
Straßenbau:                  2,0 Millionen Euro

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Pressekonferenz am 27. Juni 2005

Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl und ÖAMTC-Direktor Ing. Josef Thurnhofer


zum Thema

"Sicher in den Urlaub"

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Rückfragen-Kontakt: Helmuth Rechberger  (+43 732) 77 20-121 55

Ferienzeit ist Reisezeit für die ganze Familie und die schönste Zeit des Jahres. Viele Familien wählen das Auto als Transportmittel zum Urlaubsziel, weil sie unabhängig sind und sich Fahrtroute und Fahrtdauer selber einteilen können. Auch am Urlaubsort ist man ungebunden und kann spontan zu Ausflügen aufbrechen. Aber gerade Autofahrten sind für Kinder und Eltern oft eine Strapaze und können eine gewisse Gefahr darstellen. Der ÖAMTC und das Familienreferat wollen daher rechtzeitig vor der Urlaubszeit Tipps zur Urlaubsreise geben, zeigt Landeshauptmann-Stellvertreter Franz
Hiesl auf.


 

LH-Stv. Hiesl mit einem Kind im Auto-Kindersitz

 

KINDERSITZE GEWINNEN

 

Das Familienreferat und der ÖAMTC stellen drei Kindersitze und 100 Baseballkappen zur Verfügung. Einfach ein ausgedrucktes Foto ihr(es)er gesicherten Kind(es)er im Auto an das Familienreferat, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, bis 31. August 2005 einsenden. Unter den besten Fotos werden die Preise verlost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

ÖAMTC - TOURING-SET FÜR OÖ. FAMILIEN-KARTEN-BESITZER GRATIS

 

Wer kennt nicht die Probleme bei der Urlaubsfahrt in ein anderes Land: welche Strecke in den Urlaubsort nehme ich, was gibt es dort zu sehen und wo kann ich Abendessen.

 

Aus diesem Grund gibt es für die OÖ. Familienkartenbesitzer im Juli und August das persönliche Touringset in allen ÖAMTC-Dienstleistungszentren in Oberösterreich kostenlos. Einfach die OÖ. Familienkarte vorzeigen und Sie erhalten Informationen über wichtige Bestimmungen und Adressen, übersichtliche Planungskarten mit den attraktivsten Reisezielen im Urlaubsland und ihre persönliche Reiseroute inkl. Entfernungen und Mautkosten.

 

Eine Kurzzusammenfassung über die Geschichte, die Kultur und die Küche des Landes darf natürlich auch nicht fehlen.

Weitere Infos auf www.oeamtc.at.

 

90 % DES ERFOLGES LIEGT IN DER VORBEREITUNG

 

Ferienzeit ist Reisezeit. Und auch heuer werden wieder viele Oberösterreicher/innen ihre Reise mit dem Auto antreten. Dies bedeutet meist nicht nur Freude, sondern auch Stress und birgt eine Reihe von Risiken und Gefahren in sich.

Wie sich bereits im Vorfeld durch die richtige Vorbereitung Ärger, Streit, aber auch Unfälle vermeiden lassen, was bei der Urlaubsfahrt mit Kindern im Speziellen zu beachten ist und wie durch die richtige Planung bereits die Autofahrt zum Teil des Urlaubes wird, informiert der ÖAMTC.

 

ETWAS ENTERTAINMENT MACHT DIE URLAUBSFAHRT FÜR KIDS ZUM ERLEBNIS

 

Vielen Eltern graut vor der Autofahrt in den Urlaub mit quengeligen Kindern auf dem Rücksitz. "Dabei kann es im Wagen recht vergnüglich und stressfrei sein. Alles, was es für eine längere Autofahrt mit Kindern braucht, ist gute Reiseplanung und einen Entertainer an Bord. Für diesen Job ist Mama oder Papa am Beifahrersitz bestens qualifiziert, wenn die Vorbereitung stimmt, empfiehlt ÖAMTC-Verkehrssicherheits-experte, Harald Köpplmayr, der noch einige Tipps parat hat:

 

  • Vor der Abfahrt: Am besten ist es, mit den Kindern abzusprechen, was sie im Auto lesen und spielen möchten. Dann wird gemeinsam eine autogerechte "Spieletasche" gepackt. Eine Decke sowie das Lieblingskuscheltier für jüngere Kinder oder der Discman mit den dazugehörigen Lieblings-CD´s dürfen dabei nicht fehlen. Mit etwas älteren Kindern kann man vor Reiseantritt eine Kinderkarte basteln, auf der die Reiseroute markiert wird. So können sie die Fahrtstrecke mitverfolgen und Flüsse, Berge, Städte im Ratespiel erkennen.
  • Spiel und Spaß im Auto: Phantasiegeschichten mit Anregungen aus der vorbeiziehenden Landschaft begeistern, vor allem die Kleineren. Besonders aufmerksam hören die Kinder dann zu, wenn sie die Erzählung aktiv mitgestalten dürfen oder mit Fragen wie "Welche Tiere wohnen im Wald?" einbezogen werden. Weitere "Klassiker" unter den Autospielen: Neben "Ich sehe was, was du nicht siehst" ist das "Wortkettenspiel" beliebt. Einer beginnt mit einem zusammengesetzten Hauptwort, der nächste macht aus dem zweiten Wortteil einen ersten und hängt etwas anderes dran. So wird zB aus "Autofarbe" ein "Farbpinsel" und ein "Pinselstrich". Als "Straßendetektive" betätigen sich die Kinder in einem anderen Spiel, wenn es darum geht, auf der Fahrt bestimmte Automarken oder Gebäude zu entdecken oder zu zählen. Auch Verkehrsschilder oder Kennzeichen erraten, macht Kindern Spaß.
  • Zwischen-Snack: Eine Trinkflasche mit verdünntem Fruchtsaft und etwas Proviant - am besten Riegel, Kekse oder mundgerecht geschnittenes Obst - dürfen nicht fehlen. Essen verkürzt die Zeit und hält die Kinder bei Laune. Allerdings müssen Eltern darauf achten, dass ihre Sprösslinge nicht zu viel und vor allem leichte Kost zu sich nehmen, weil Übelkeit sonst wahrlich ein Spaßverderber ist.
  • Genügend Pausen einplanen: Das lange und ruhige Sitzen überfordert Kinder. Sie werden unruhig und quengelig. Jetzt ist es Zeit für eine Rast, bei der sich die Kinder, aber auch Eltern bewegen können. Dazu nimmt man am besten ein handliches "Bewegungs-Spielzeug", wie zB eine Springschnur mit. Die Kinder werden danach bei der Weiterfahrt ruhiger oder schlafen sogar ein, wenn sie sich zwischendurch austoben.
  • Herumturnen im Auto ist tabu: Das Auto ist hingegen für Kinder der absolut falsche Ort zum Umhertollen. Die Sicherheit der Kleinen muss oberste Priorität haben. Deswegen vereinbart man mit den Kindern schon vor Reiseantritt bestimmte Spielregeln. Wichtig ist, dass jedes Kind einen eigenen Sitz mit passendem Kinder-Rück-haltesystem hat und während der Fahrt immer ordnungsgemäß angeschnallt darin sitzen bleibt. Jedenfalls sollen Eltern mit gutem Beispiel vorangehen: Sind Mama und Papa angeschnallt, akzeptieren auch die Kids den Kindersitz.  Hier ist absolute Konsequenz angesagt, ohne Gurt „fährt das Auto einfach nicht!“

Bei Hitze oder im Stau tun sich manche schwer, ruhig und gelassen zu bleiben: "Umso wichtiger ist es für Eltern aber gerade in diesen Situationen, kühlen Kopf zu bewahren, weil Eskalationen im Auto sonst programmiert sind", appelliert der ÖAMTC-Experte.

 

Weitere Sicherheitstipps für Kinder finden sich im eben erschienen ÖAMTC Kinder(sicherheits)buch, das kostenlos für ÖAMTC-Mitglieder bei allen Dienststellen aufliegt.

 

CLUB-TECHNIKER GIBT TIPPS FÜR EINE PANNENFREIE REISE IN DEN URLAUB

 

Wer mit seinem Pkw in die Ferien fahren will, sollte sein Auto urlaubsfit machen, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden. "Das Auto muss schließlich unter oft brütender Hitze, volle Beladung und lange Strecken problemlos verkraften können", sagt ÖAMTC-Techniker Herbert Breitenfellner. Der Techniker des Clubs rät rechtzeitig vor Reisebeginn einen gründlichen Rundum-Check durchzuführen.

 

Sind Batterie, Reifen, Bremsen OK? Folgende Punkte gilt es zu beachten:

  • Check der Fahrzeugbeleuchtung: Nur wenn alle Lichter einwandfrei funktionieren, wird man auch von den anderen Verkehrsteilnehmern richtig wahrgenommen. Bei starker Beladung muss man übrigens bei den meisten Autos die Scheinwerfer-einstellung anpassen.
  • Freie Sicht: Eine gründliche Scheibenreinigung außen und innen ist vor, aber auch während der Fahrt unerlässlich. Treten beim Einsatz der Scheibenwaschanlage Schlieren auf, sind neue Wischerblätter fällig. Vor Fahrtantritt sollte auch fehlendes Scheiben-reinigungsmittel nachgefüllt werden.
  • Kritischer Blick auf die Bereifung: Alle Räder, inklusive Reserverad, sollten noch ausreichend Profil aufweisen. "Die gesetzliche Mindestprofiltiefe ist 1,6 Millimeter. Wir empfehlen aber, die Sommerreifen zu ersetzen, wenn das Reifenprofil unter drei Millimeter hat", rät der ÖAMTC-Techniker zur Vorsicht, um Gefahren wie Aquaplaning zu vermeiden. Wie bei den Winterreifen gilt es immer vier gleiche Reifen zu verwenden und darauf zu achten, dass diese nicht länger als vier Jahre in Gebrauch sind. Außerdem darf der Reifengummi keine Verletzungen aufweisen. Die meisten Reifenschäden treten bei voller Beladung auf schnellen Autobahnstrecken auf, weil dann der Reifen am stärksten beansprucht wird. Deshalb bei schwerer Beladung den Luftdruck laut Betriebsanleitung entsprechend erhöhen.
  • Für die Sicherheit wichtig: Stoßdämpfer, Bremsen, Lenkung, Radlager und Spur sollten auf den technischen Zustand überprüft werden. Bei einem Defekt der Fahrwerksbestandteile kann sich das Fahrverhalten gefährlich ändern.
  • Ausreichend Flüssigkeit: Die Flüssigkeitsstände von Kühlwasser, Motoröl, Batterieflüssigkeit und Bremsflüssigkeit gehören vor der Fahrt in den Urlaub kontrolliert und Fehlbestände müssen nachgefüllt werden. Übrigens: Nicht nur bei großer Kälte versagen Batterien den Dienst, es kann ihnen auch hitzebedingt der "Saft" ausgehen. Durch die erhöhte Betriebstemperatur des Fahrzeugs - etwa im Stau - verliert die Batterie an Flüssigkeit und kann ausfallen.

Vorher zum ÖAMTC: Wer als Club-Mitglied auf Nummer Sicher gehen will, vereinbart beim nächsten Dienstleistungszentrum einen Überprüfungstermin:

  • Autocheck vor der Reise: Beleuchtung, Bremsen, Flüssigkeitsstände, Keilriemen, Auspuff und Räder werden unter die Lupe genommen.
  • Sicherheits-Überprüfung: Bei dieser "Gesundenuntersuchung" fürs Auto werden die wichtigsten Fehlerquellen durchgecheckt.
  • Fahrwerks-Überprüfung: Vor weiten Strecken wichtig, weil sie die optimale Straßenlage und Reifen schonendes Fahren sicherstellen.

Noch ein Tipp von ÖAMTC-Techniker Breitenfellner: Wenn das Service oder der Pickerltermin erst kurz nach dem Urlaub anstehen, sollte man beides vorziehen.

 

Sicher in den Urlaub: So bewahrt man bei Hitze im Auto einen „kühlen Kopf“

 

HOCHSOMMERLICHE TEMPERATUREN MACHEN AUTOLENKERN ZU SCHAFFEN

 

Hitze bedeutet Stress. Vielen Lenkern fällt es schwer, bei den sommerlichen Temperaturen "kühlen Kopf" zu bewahren. Aggressivität, Gereiztheit und Ungeduld sind die Folge. Die Parkplatzsuche, unruhige Kinder am Rücksitz oder ein kurzer Stau bringen so manchen bei hohen Temperaturen "zum Kochen". "Von der Hitzebelastung des Körpers geht eine Kettenreaktion aus, die sich massiv auf die Verkehrssicherheit auswirken kann", sagt ÖAMTC-Verkehrssicherheitsexperte Harald Köpplmayr.

 

Generell sinkt die Leistungsfähigkeit. Die Herzfrequenz steigt und es kommt durch stärkeres Schwitzen zu einem hitzebedingten Flüssigkeitsverlust. Kopfschmerzen und Schwindel können die Folge sein. Ermüdung und Abgeschlagenheit führen zu verminderter Konzentration und es kommt zu verlängerten Reaktionszeiten.

 

Auf dem 60 Grad heißen Lenkrad kann man sich die Finger gewaltig verbrennen

 

Einsteigen in ein Auto, das in der prallen Hitze steht, erfordert einige Überwindung. Schon beim Öffnen der Autotür schlägt einem ein gewaltiger Hitzeschwall entgegen, der die Luft zum Atmen nimmt. Dass die hochsommerlichen Temperaturen die Autofahrer im wahrsten Sinne des Wortes 'zum Kochen' bringen können, beweisen Tests des ÖAMTC.

 

Armaturenbrett – 55 Grad: Wenn die Sonne bei einer Lufttemperatur von etwa 25 Grad auf die Windschutzscheibe knallt, heizt sich das Armaturenbrett auf 55 Grad auf. Steigt die Außenluft auf um die 30 Grad, wird das Armaturenbrett sogar bis zu 70 Grad heiß. Je flacher die Windschutzscheibe, desto glühender wird es im Auto. Daher ist auch ein schattiger Parkplatz im Sommer durch nichts zu ersetzen. Aber auch eine Sonnenschutzblende aus Karton schafft Abhilfe. Diese einfache Maßnahme bringt bei 25 Grad Außentemperatur um 15 Grad weniger am Armaturenbrett, also 40 Grad. Noch effektiver sind silberbeschichtete Matten, die außen angebracht werden. Sie sorgen dafür, dass die Hitze reflektiert wird und sich die Windschutzscheibe nicht erwärmt.

 

Lenkrad – 60 Grad: Autsch. Reflexartig wird das heiße Steuer vor Schmerz immer wieder losgelassen, ein Manövrieren des Autos ist einfach unmöglich. Eine Sonnenschutzblende bewirkt, dass die Temperatur des Lenkrads mit 40 Grad deutlich geringer ausfällt, fanden die ÖAMTC-Techniker beim Hitzetest heraus.

 

Luft in Höhe des Fahrerkopfes – 43 Grad: Hitze wirkt sich auf jeden Lenker anders, aber stets negativ aus. Der eine wird aggressiv, der andere müde. Bei derart hohen Temperaturen beginnt man regelrecht zu "hecheln", mit der Konzentration ist es beim Autofahren jedenfalls vorbei. 37 Grad wurden beim Fahrerkopf gemessen, wenn eine Sonnenschutzblende die pralle Sonne abgehalten hat.

 

Kindersitz – 60 Grad: Ein Kind in einen derart "heißen Stuhl" zu stecken, ist unzumutbar. Es wird sich mit Recht beschweren und die Sicherung ablehnen. Der Praxistipp des ÖAMTC: Gibt es für das Parken des Autos schon keinen Schattenplatz, sollte man ein helles Tuch über den Sitz legen, damit er nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Wird das Tuch vorher angefeuchtet, ist der Kühleffekt noch besser. Schon beim Kindersitz-Kauf daran denken: Der Stoffbezug des Sitzes sollte über den gesamten Sitzbereich gehen, damit das Kind nicht direkt auf Plastik sitzen muss.

 

Das unumstritten beste Mittel zur Wärmebekämpfung bleibt die Klimaanlage. Aber auch dann ist ein Schutzkarton dienlich, weil die Klimaanlage schneller angenehme Temperatur im Fahrzeug schafft. Wer über keine Klimaanlage verfügt, lässt auf dem ersten Teil der Fahrtstrecke die Luft bei geöffneten Fenstern durchziehen und sorgt mit der richtigen Lüftungseinstellung für eine effektive Luftzirkulation im Auto. "Denn Innenraumtemperaturen von 45 Grad und mehr beeinträchtigen den Lenker und seine Fahrsicherheit enorm", warnt der ÖAMTC.

 

WAS IN DER REISEAPOTHEKE MIT MUSS

 

Besondere Umsicht ist beim Reisen mit Kindern erforderlich. Im Urlaub will man entspannen und abschalten. Damit das auch wirklich ungestört möglich ist, sollte man bei den Reisevorbereitungen sehr genau sein. "Alles, was man im Vorhinein bedenkt, kann im Ernstfall Stress ersparen und eine große Hilfe sein", sagt ÖAMTC-Verkehrsmediziner Raimund Saam. Oft wird zum Beispiel auf eine geeignete Reiseapotheke vergessen. Kleine "Wehwehchen" sind mit ihrer Hilfe ohne den lästigen Weg in eine Apotheke kurierbar. Aber auch eine geeignete Erste-Hilfe-Ausstattung kann plötzlich nötig sein. Deshalb sollte man rund 2-3 Wochen vor der Abreise seine Reiseapotheke zusammenstellen. "Prinzipiell ist die Anschaffung einer Reiseapotheke mit Wärmeisolierung sinnvoll. Viele Medikamente werden bei extremer Hitzeeinwirkung unbrauchbar. Außerdem soll man die Haltbarkeit der Medikamente jährlich kontrollieren", weiß Saam. Und so sollte laut ÖAMTC-Experten der Inhalt aussehen:

 

Zur Grundausstattung gehören:

  • Fieberthermometer
  • Pinzette
  • Schere
  • Wundpflaster
  • Wundspray
  • Desinfektionsmittel
  • Schmerzmittel
  • Mückenschutz
  • Mittel gegen Durchfall, Allergien und Sonnenbrand
  • Antivirusmittel
  • Antibiotikum (Penicillin)

Wenn man mit Kindern unterwegs ist, muss man besonders umsichtig einpacken. Gegen folgende Erkrankungen sollte man dem Alter des Kindes entsprechende Medikamente mitführen: Durchfall, Verstopfung, Säuglingskoliken, Fieber und Schmerzen, Husten, Ohrenschmerzen bei Flügen (Nasentropfen für den Druckausgleich im Handgepäck), Augenentzündungen, Ohrenent-zündungen (bei Anfälligkeit), eventuell antiallergische Medikamente auf Anraten des Kinderarztes. Unbedingt mit müssen natürlich alle Dauermedikamente.

 

Ebenfalls zur Reiseapotheke gehören geeignete Sonnenschutzmittel. Achten muss man auf einen hohen Lichtschutzfaktor sowie einen geeigneten Schutz vor UVA- und UVB-Strahlen. Besonders effizient sind Produkte mit Mikropigmenten. Außerdem gibt es Lotionen, die nur einmal täglich aufzutragen sind. Damit bleibt ein dauerhafter Schutz erhalten. Ein oft vernachlässigter Körperteil sind die Lippen. Sie brauchen ebenfalls einen geeigneten Sonnenschutz. Erhöhte Vorsicht gilt auch beim Sonnenschutz für Kinder. Säuglinge im 1. Lebensjahr müssen vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Kleinkinder sollten immer einen Sonnenhut aufsetzen und die Mittagssonne meiden. Für Schulkinder gilt, wasserfeste Sonnen-creme etwa eine halbe Stunde vor dem Baden verwenden und möglichst nicht in der Mittagshitze Sport betreiben. Wenn der Sonnenbrand doch zugeschlagen hat, ist die wichtigste Regel: Raus aus der Sonne! Feuchte, kühlende Umschläge und kühle, entzündungshemmende Cremes und Lotionen bringen erste Erleichterung. Sonnen-brände größeren oder schwereren Ausmaßes müssen aber ärztlich behandelt werden.

 

"Die beste Reiseapotheke kann keine Krankenversicherung ersetzen, also unbedingt vor Reiseantritt auch vergewissern, dass der Versicherungsschutz aufrecht ist", rät Saam abschließend.

 

DIE RICHTIGE GEPÄCKSICHERUNG

 

Das Szenario sieht häufig so aus: Gepäck, Sonnenschirm und Schlauchboot werden rasch ins Fahrzeug gequetscht, dazwischen sitzt der Sprössling im Kindersitz, die Kühlbox liegt auf der Rückbank. Bei einer Vollbremsung fliegen den Passagieren Getränkedosen, Paddel und Kinderspielzeug um die Ohren. Der ÖAMTC-Techniker Herbert Breitenfellner warnt: „Ist die Ladung des Autos nicht richtig gesichert, drohen den Passagieren schwerste Verletzungen.“

 

Beim Verwahren des Urlaubsgepäcks kann man nicht vorsichtig genug sein. Grundsätzlich sollten schwere Gepäckstücke im Kofferraum möglichst an der Rückseite der hinteren Sitzbank liegen. Leichte Gegenstände kann man dann darauf oder davor schlichten. Hier einige Tipps vom ÖAMTC-Techniker zur richtigen Beladung:

 

Bei Limousinen mit geteilt umlegbaren Rücksitzen stets darauf achten, dass die Verriegelung wirklich eingerastet ist. Den Spalt zwischen den Lehnen - wenn möglich - mit einem großen Gepäckstück verstellen; die Ladung dann dahinter gleichmäßig verteilen.

 

Bei Fahrzeugen mit Heckklappen, Kombis und Vans darf das Ladegut nie über die Oberkante der Rücksitzlehne ragen. Lässt sich dies nicht vermeiden, empfiehlt der Experte, Sicherheitsnetze oder Trenngitter zu montieren. Bevor der Kofferraum bis zum Bersten gefüllt ist, leichtere, platzraubende Gepäckstücke in Dachboxen oder auf Dachträgern unterbringen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Dachträger 100%ig fest am Dach sitzen, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden. Wichtig ist auch, die Fahrweise und das Tempo an die veränderten Fahrbedingungen (veränderter Fahrzeug-Schwerpunkt) anzupassen sowie die höchstzulässige Dachlast nicht zu überschreiten.

 

Bei allen Dienstleistungszentren in Oberösterreich ist ein breites Sortiment an Thuleträgersystemen und Radträgern erhältlich. Die ÖAMTC-Mitarbeiter unterstützen Sie gerne bei der Wahl des geeigneten Produktes und geben nützliche Tipps bei der Montage. So steht einer angenehmen Fahrt in den Urlaub - mit ausreichendem Stauraum -  nichts mehr im Wege.

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Pressekonferenz am 27. Juni 2005

Verkehrsreferenz Landeshauptmann-Stellvertreter Dipl.-Ing. Erich Haider und Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl


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"10 Jahre Oberösterreichischer Verkehrsverbund"

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Weitere Gesprächsteilnehmer: Dipl.-Ing. Herbert Kubast, Geschäftsführer der OÖVG

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