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Landeskorrespondenz Nr. 144 vom 23. Juni 2005

Landeskorrespondenz

Pressekonferenzen:

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Landeskorrespondenz

Oberösterreicher im VW-Vorstand zu Arbeitsgespräch beim Landeshauptmann

(LK) Mit Dipl.Wirtsch.-Ing. Hans Dieter Pötsch sitzt ein Oberösterreicher im Vorstand der Volkswagen AG. Seit September 2003 ist er für den Geschäftsbereich Controlling und Rechnungswesen auf der Ebene des Konzerns mit weltweit rund 342.500 Mitarbeitern und an die 100 Milliarden Euro Umsatz zuständig.

Am 22.Juni 2005 traf der gebürtige Trauner, der nach der HTL Paul Hahn-Straße in Linz und dem Studium Wirtschaftsingenieurwesen in Darmstadt seine Berufslaufbahn bei BMW begonnen hatte, mit Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer zu einem Arbeitsgespräch zusammen.

 

Dabei wurde unter anderem ein Besuch Pühringers in der Konzernzentrale in Wolfsburg im kommenden Jahr vereinbart, bei dem die Kontakte mit dem Oö. Automobilcluster vertieft werden sollen.

 

Angeregt hat der Landeshauptmann auch, dass die Möglichkeit von Berufspraktika für junge Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher bei der Volkswagen AG in Wolfsburg geprüft wird.

 

Im Juli 2006 ist unser Bundesland Gastgeberregion der Konferenz der Regierungschefs von Bayern, Oberösterreich, Québec, Sao Paulo, Shandong und Westkap. Pühringer hat die Einladung an Volkswagen ausgesprochen, im Rahmen dieses Treffens einen inhaltlichen Beitrag zum Thema Globalisierung aus Sicht eines internationalen Konzerns zu leisten.

Mag.ª Karin Speidl (+43 732) 77 20-114 07

Heimrad-Bäcker-Preise 2005 an Gundi Feyrer und Thomas Raab, Anerkennungspreise an Erhan Altan und Selda Saka

(LK) Die Heimrad-Bäcker-Preise 2005 wurden am 21. Juni 2005 im Adalbert-Stifter-Haus im Rahmen einer Gedenkveranstaltung zu Ehren des großen Linzer Dichters und Verlegers Heimrad Bäcker (1925-2003) verliehen. Die Jury dieses von Margret und Heimrad Bäcker gestifteten Preises für "Literatur als Kunst" (Friedrich Achleitner, Thomas Eder und der letztjährige Preisträger Anselm Glück) hat Gundi Feyrer mit dem Heimrad-Bäcker-Preis 2005 (dotiert mit 8.000 Euro) und Thomas Raab mit dem Förderpreis zum Heimrad Bäcker-Preis (dotiert mit 3.500 Euro) für ihr bisheriges literarisches Schaffen ausgezeichnet.

 

Zusätzlich haben in diesem Jahr erstmals Erhan Altan und Selda Saka einen "Anerkennungspreis für die Beschäftigung mit dem Werk Heimrad Bäckers" (dotiert mit 1.000 Euro) für ihre Übersetzung der "nachschrift" ins Türkische (mit dem Titel "tutanak") erhalten.

 

Unter den zahlreichen begeisterten Festgästen und Gratulanten fanden sich auch Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Vizebürgermeister Dr. Erich Watzl ein, die das Land Oberösterreich und die Stadt Linz als großzügige Fördergeber der Preise vertreten haben.

Dr. Thomas Eder (+ 43 1) 599 66-49 55 42

Europäische Zuckermarktreform sägt am eigenen Ast

LR Stockinger: Demonstration der Rübenbauern ist ein
gerechter Aufschrei gegen unsinnige Reform

 

(LK) Agrar-Landesrat Josef Stockinger zeigt sich solidarisch mit den österreichischen Rübenbauern. "Es ist höchst unvernünftig, mit einer neuen europäischen Zuckermarktordnung ein funktionierendes System zu zerstören, den ungehemmten  Liberalisierern nachzugeben und so den europäischen Zuckermarkt ungeschützt billigen Exporten zu überlassen. Damit sägen wir den Ast ab, auf dem wir sitzen".

 

Die geplante europäische Zuckermarktreform und ihre Auswirkungen treffen nicht nur die Rübenbauern unmittelbar, sondern auch die Wertschöpfung und Arbeitsplätze im eigenen Land. So ist in der Folge ein schärfer werdender Verdrängungswettbewerb zu erwarten. Auch die Schließung mindestens einer der drei Zuckerfabriken in Österreich ist eine der unmittelbaren Konsequenzen. "Mit etwas mehr Hausverstand und Maßhalten könnte man sich diese negativen Konsequenzen ersparen", betont Agrar-Landesrat Stockinger, dem es auch leid tut, dass in dieser Diskussion die ärmsten Länder als Argument vorgeschoben werden. Stockinger: "In Wirklichkeit geht es um eine Totalliberalisierung zugunsten der internationalen Zuckerbarone, die mit Raubbauwirtschaft und Ausbeuterei in den Armenländern der Welt auftreten".

 

Die morgen, am 24. Juni 2005 auf der Wiener Ringstraße stattfindende Demonstration der österreichischen Rübenbauern und Zuckerfabriksarbeiter ist ein gerechter Aufschrei gegen die übertriebene und deshalb unsinnige Reform der Zuckermarktordnung in der Europäischen Union und ein Zeichen der Rübenbauern gegen die Totalliberalisierung, betont Oberösterreichs Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger.

Ing. Walter Silber (+43 732) 77 20-111 17

Wohnbau-LR Kepplinger übergibt 24 Mietkaufwohnungen in Sierninghofen

(LK) Im Zuge der Eröffnung des Bürgerzentrums und des Ortsplatzes von Sierninghofen wird Landesrat Dr. Hermann Kepplinger am 24. Juni 2005 insgesamt 24 Mietkaufwohnungen und ebenso viele Tiefgaragenplätze an die neuen Mieter in Sierninghofen übergeben.

 

Diese Wohneinheiten und Tiefgaragenplätze wurden durch die gemeinnützige Steyrer Wohn- und Siedlungsgenossenschaft "STYRIA" errichtet.

 

Den Wohneinheiten sind Loggien zugeordnet, wobei jedoch die Bewohner/innen der Erdgeschoßwohnungen darüber hinaus über private Gartenflächen verfügen können. Weiters wurde bei diesem Bauvorhaben ein behindertengerechter Lift eingebaut.

 

Das Land Oberösterreich förderte dieses Bauvorhaben mit rund 2,3 Millionen Euro bei Gesamtbaukosten von knapp 3,1 Millionen Euro.

Mag.ª Sabrina Hebenstreit (+43 732) 77 20-120 43

Wohnbau-LR Kepplinger übergibt 12 betreubare Mietwohnungen in Wolfsegg

(LK) Wohnbau-Landesrat Dr. Hermann Kepplinger übergibt am 24. Juni 2005 in Wolfsegg 12 Wohnungen der Gemeinnützigen Siedlungsgesellschaft mbH für den Bezirk Vöcklabruck.

 

Das gesamte Gebäude umfasst eine Grundrissgröße von 40 x 10,8 Metern. Insgesamt handelt es sich um ein viergeschoßiges Bauvorhaben, das aber aufgrund der starken Hanglage im Südwesten nur zweigeschoßig erscheint.

 

Die verbleibenden Grundstücksflächen wurden begrünt und finden teils als Garten- bzw. Abstellflächen Verwendung.

 

Die Gesamtbaukosten dieses Projekts betrugen knapp über 1,06 Millionen Euro und wurden zur Gänze vom Land Oberösterreich durch Wohnbauförderungsmittel finanziert.

 

Die Besonderheit der betreubaren Wohnprojekte liegt einerseits in der alten- und behindertengerechten Ausführung und andererseits darin, dass die Bewohner/innen je nach gesundheitlichem Bedarf auf ein geschultes Pflegepersonal zurückgreifen können.

Mag.ª Sabrina Hebenstreit (+43 732) 77 20-120 43

Überschreitung der Ozon-Informationsschwelle - Fortdauer der Warnung

(LK) Die Informationsschwelle gemäß Ozongesetz wird nach den gestern aufgetretenen Überschreitungen derzeit an keiner der Messstellen im Ozonüberwachungsgebiet 3 überschritten. Aufgrund der meteorologischen Situation ist für den weiteren Tagesverlauf ein Ansteigen der Ozonbelastung zu erwarten. Weitere Überschreitungen der Informationsschwelle im Ozonüberwachungsgebiet 3 können nicht ausgeschlossen werden.

 

Detailliertere Information über die aktuelle Höhe der Belastung an den einzelnen Messstellen sind im Internet auf der Homepage des Landes Oberösterreich unter www.ooe.gv.at/umwelt/luft/luftguet, auf der Homepage des Umweltbundesamtes unter http://www.umweltbundesamt.at/, oder im ORF Teletext auf den Seiten 782-783 verfügbar.

 

Empfehlungen zu freiwilligen Verhaltensweisen:
Ozonkonzentrationen über der Informationsschwelle können bei einzelnen, besonders empfindlichen Personen und erhöhter körperlicher Belastung geringfügige Beeinträchtigungen hervorrufen. Der normale Aufenthalt im Freien, z. B. Spaziergang, Baden oder Picknick, ist auch für empfindliche Personen unbedenklich. Diese sollten sich besonders über den weiteren Verlauf der Ozonkonzentration im Aufenthaltsbereich informieren. Weitere individuelle Schutzmaßnahmen sind erst bei Überschreiten der Alarmschwelle erforderlich.

 

Da Ozon im wesentlichen aus Abgasen des Straßenverkehrs gebildet wird, wird ersucht, auf nicht unbedingt notwendige Autofahrten zu verzichten und öffentliche Verkehrsmittel zu benützen. Für Autobahn-Fahrten wird empfohlen ein Tempolimit von 100 km/h freiwillig einzuhalten, da bei höheren Geschwindigkeiten der Ausstoß an Ozonvorläufersubstanzen stark ansteigt, und generell das Tempo zu drosseln.

Abteilung Umwelt- und Anlagentechnik (+43 732) 77 20-136 32

Termine der Beratungsstellen

Jugendinformation und Jugendberatung

 

(LK) Infos, Tipps und Beratung für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, persönlich und kostenlos.

 

Jugendservice des Landes Oberösterreich:

 

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. +43 732/117 99: Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at,  http://www.jugendservice.at/
  • JugendserviceEferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. +43 7272/758 23, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. +43 7942/725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservice Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. +43 7248/644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at
  • Jugendservice Kirchdorf, Kirchengasse 6, 4560 Kirchdorf, Tel. +43 7582/604 16, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-kirchdorf@ooe.gv.at
  • Jugendservice Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. +43 7262/581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-mail: jugendservice-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservice Ried, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. +43 7752/715 15, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: Jugendservice-Ried@ooe.gv.at
  • Jugendservice Rohrbach, Linzerstr. 3, 4150 Rohrbach, Tel. +43 7289/17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Tummelplatzstr. 9, 4780 Schärding, Tel. +43 7712/357 07, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Steyr, Pfarrgasse 6, 4400 Steyr, Tel. +43 7252/17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels, Rablstr. 16, 4600 Wels, Tel. +43 7242/21 14 11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at
  • Jugendservice Gmunden, Kirchengasse 18, 4810 Gmunden, Tel. +43 7612/17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugenservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. +43 7672/757 00, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at
  • Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. +43 7722/222 33, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.


Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen

 

(LK) Am Samstag, 25. Juni 2005 findet für den Bezirk Gmunden, Landeskrankenhaus Gmunden, Miller v. Aichholzstr. 49, eine therapeutische Zusammenkunft der Zielgruppe, von 18:00 bis 20:00 Uhr, statt.


Familien-Servicestelle

 

(LK) Das Familienservice beim Amt der Oö. Landesregierung in Linz, Bahnhofsplatz 1 erteilt Auskunft über alle familiären Belange. Telefonische Anmeldungen und Anfragen werden am Montag und Dienstag von 7:30 bis 12:30 Uhr und von 13:30 bis 17:00 Uhr, am Mittwoch und Donnerstag von 7:30 bis 12:30 Uhr und von 13:30  bis 17:00 Uhr sowie am Freitag von 7:30 bis 12:30 Uhr unter der Telefonnummer +43 732/77 20-118 31, -118 32 entgegen genommen.


 Jugend- und Drogenberatung für kommende Woche

 

(LK) "POINT" - Beratungsstelle für Suchtfragen, Linz, Starhembergstraße 11/2:

 

 

  • nach telefonischer Vereinbarung: Tel. +43 732/77 08 95;

Jugend- und Drogenberatung "CIRCLE", Wels, Richard-Wagner-Straße 3:

  • nach telefonischer Vereinbarung: Tel. +43 7242/452 74

Jugend-, Drogen- und Alkoholberatung "EGO", Braunau, Ringstraße 45:

  • nach telefonischer Vereinbarung: +43 7722/846 78

 

"X-DREAM" - Beratungsstelle für Jugend- und Suchtfragen, Steyr, Bahnhofstraße 8/2:

 

  • nach telefonischer Vereinbarung: +43 7252/534 13


 "IKARUS" - Beratungsstelle für Jugend- und Suchtfragen, Vöcklabruck, Dr. Alois-Scherer-Straße 17/1:

 

  • nach telefonischer Vereinbarung: +43 7672/224 99

 

Gmunden, Kößlmühlgasse 4:

 

  • nach telefonischer Vereinbarung: +43 7612/770 66

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 23. Juni 2005

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Landeshauptmann-Stellvertreter DI Erich Haider, Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Viktor Sigl und Wirtschaftskammer-Direktor-Stv. Dr. Walter Bremberger (in Vertretung von Wirtschaftskammerpräsident Dr. Rudolf Trauner)

zum Thema

"Neues Technologie- und Dienstleistungszentrum sowie Nationalpark Besucherzentrum Ennstal"

KB)
Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • WK-Bezirksstellenobmann Stadtrat Gunter Mayrhofer
  • Nationalparkdirektor Dr. Erich Mayrhofer
  • Bürgermeister Reinhold Haslinger, Reichraming

Rückfragen-Kontakt: Mag.ª Karin Speidl (+43 732) 77 20-114 07
Gerhard Rumetshofer (+43 732) 77 20-151 02

Neues Technologie- und Dienstleistungszentrum
und Nationalpark Besucherzentrum Ennstal

 

Wirtschaft und Nationalpark kooperieren
mit der "Kraft der Region" !

 

Ein neues Bauwerk an der Eisenbundesstraße symbolisiert die Kraft der Nationalpark Region Kalkalpen im Ennstal. Es wird am 25. Juni 2005, 14 Uhr, am Standort Arzberg in der Nationalpark Gemeinde Reichraming eröffnet  und besteht aus folgenden zwei Teilen:

 

Skizze des Technologie- und Dienstleistungszentrums in Ennstal

1. dem markanten, geradlinigen, quer zum Ennstal stehenden Baukörper des Technologie- und Dienstleistungszentrums. Er signalisiert: konstruktive, aufstrebende, innovative Firmen mit Eingangshalle, Seminarraum, Büros und Werkstättentrakt samt angeschlossenem Gewerbegebiet. Neuen Ideen, Produkten, Kooperationen und Vernetzungen soll hier der Durchbruch erleichtert werden. Inhaltlich widmen sich die Unternehmen dem ökologischen Bauen, der erneuerbaren Energie samt Kraft-Wärme-Kopplung, der Oberflächenbehandlung von Holz und seiner konstruktiven Gestaltung.

 

2. dem vergleichsweise sanften, begrünten Wellen des Nationalpark Besucherzentrums Ennstal. Die Wellen symbolisieren das "Waldmeer des Nationalparks Kalkalpen". Dieser Gebäudeteil beherbergt die Ausstellung "Wunder Welt Wald Wildnis", ein Waldkino, die Waldwerkstatt sowie Service und Information für die Individual-besucher und Gruppen. "Erlebnisbox" und Schiffsanlegestelle am Ennsstausee Großraming werden die außenliegenden Verbindungen zur Nationalpark Region sein. Der mehrgemeindige Tourismusverband Nationalpark Region Ennstal und die Österreichische Bundesforste AG, Nationalparkbetrieb Kalkalpen sind wichtige Partner im Nationalpark Besucherzentrum und in der  Regionalentwicklung.

 

Technischen Daten:

 

   Nutzfläche  Kosten in
 TDZ  1.900  2,5 Mio.
 BEZ  950 m²   2,9 Mio.
 Gesamt:  2.850 m²   5,4 Mio.

 

Trotz markanter baulicher Unterschiede verfolgen Technologie- und Dienstleistungszentrum und Nationalpark Besucherzentrum gemeinsame Zielsetzungen.

 

Der Standort selbst ist nicht nur geographisches Zentrum des Ennstals, sondern versteht sich auch als:

 

  • Mittelpunkt gemeinsamer Interessen des regionalen Wirtschaftsverbandes Ennstal. Dieser besteht aus den 8 Gemeinden Gaflenz, Großraming, Lassa, Losenstein, Maria Neustift, Reichraming, Weyer-Land und Weyer- Markt. Gemeinsam mit Ternberg bilden diese Gemeinden die Nationalpark Region Ennstal.
  • Knoten an der B 115: beim Ennskraftwerk Großraming gelegen, mit Anschluss über die Kraftwerksbrücke an den Ennsradweg und mit Bushalt und Bahnstation für Besucher. Eine Floß- und Schiffsanlegestelle für Gesellschaftsfahrten am Ennsstausee wird im Frühjahr 2006 in Betrieb gehen.
  • "Portal zur Region" mit den Kompetenzfeldern:

1. Technologie- und Dienstleistungen: Anlaufstelle für Kooperationsprojekte im Bereich: Holzverarbeitung und  Oberflächenbehandlung, ökologisches Bauen, erneuerbare Energie, Aus- und Weiterbildungsstätte, Entwicklung neuer regionaler Projekte und Produkte und innovativer Dienstleistungen.

 

2. Nationalpark und touristische Angebote: Informations- und Servicestelle, Präsentation und Vermittlung der Nationalpark Inhalte und der Nationalpark Region sowie der Freizeitangebote wie: Wandern, Rad fahren, Museen besuchen, Ausflugsziel Almen, Gastronomie und Beherbergung.

 

  •  Wanderkompetenzzentrum: Diese Anlaufstelle für Besucher und Touristen betreibt auch die Weiterentwicklung von Angeboten der Nationalpark Region. Damit sollen die Inhalte des Kursbuchs für Tourismus- und Freizeitwirtschaft Oberösterreichs noch besser umgesetzt und die Region zum Wanderkompetenzzentrum weiter aufgewertet  werden.

 1. Neues Technologie- und Dienstleistungszentrum Ennstal

 

Technologie-Netzwerk für ganz Oberösterreich

 

Oberösterreich ist das führende Technologie-, Industrie- und Exportbundesland in Österreich. Zur Absicherung dieses international geschätzten Top-Wirtschaftsstandortes für die Zukunft und zur laufenden Weiterentwicklung werden im Auftrag des Landes Oberösterreich Technologiezentren in fast allen Bezirken unseres Bundeslandes errichtet. Diese Impulszentren fungieren als regionale Knoten für Technologietransfer und bilden zusammen mit Kompetenzzentren, den Clustern, Fachhochschulen, Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen das oö. Technologienetzwerk.

 

Dieses Netzwerk umfasste bisher bereits insgesamt 20 Technologiezentren in ganz Oberösterreich. Jetzt kommt mit dem neuen Technologie- und Dienstleistungszentrum Ennstal im Bezirk Steyr-Land die 21. derartige Einrichtung  hinzu:  Dieses ist in der Gemeinde Reichraming auf einem Areal neben dem Kraftwerk Großraming als Teil eines interkommunalen Gewerbegebietes entstanden, das vom Regionalen Wirtschaftsverband Ennstal (Gaflenz, Weyer-Markt, Weyer-Land, Großraming, Maria Neustift, Reichraming, Losenstein, Laussa) erschlossen und entwickelt wird.


Nachhaltiges Wirtschaften


als Schwerpunkt im TDZ Ennstal

 

Die gesamte Region ist reich an den Rohstoffen Holz und Wasser. Der inhaltliche Schwerpunkt des TDZ Ennstal "Nachhaltig Wirtschaften: Nachwachsende Rohstoffe, Erneuerbare Energien, Umwelt- und Sicherheitstechnik" ist darauf ausgerichtet und hat eine Steigerung der regionalen Wertschöpfung auf Basis dieser "Rohstoffe der Zukunft" zum Ziel.

 

Das TDZ Ennstal hat die Aufgabe, den dazu erforderlichen Technologietransferprozess von Forschungsinstitutionen zu kleinen und mittleren Unternehmen zu unterstützen und als Informationsdrehscheibe Know-how auf verschiedensten Gebieten zu vermitteln.

 

Im TDZ-Gebäude stehen voll aufgeschlossene Büro- und Werkstattflächen zur Verfügung. Innovative technologieorientierte Unternehmen erhalten die Möglichkeit, sich in einer gut erschlossenen Wirtschaftsumgebung anzusiedeln, zusätzlich soll sich ein Zentrum für verschiedenste Dienstleister der Region entwickeln. Die räumliche Konzentration bringt hohe Synergien mit sich und stellt optimale Bedingungen auch für Unternehmensgründer dar, die durch das TDZ Ennstal spezielle Unterstützung erhalten.

 

Doppelpack im Ennstal: Technologiezentrum


und Besucherinfozentrum Nationalpark Kalkalpen

 

Das TDZ Ennstal wird als gemeinsamer Gebäudekomplex mit dem Nationalpark Besucherinformationszentrum Ennstal der Nationalpark Oö. Kalkalpen Ges.m.b.H. errichtet und ermöglicht eine wertvolle Verknüpfung von Technik/Wirtschaft mit Natur/Freizeit/Tourismus zum beiderseitigen Vorteil.

 

Direkt neben dem TDZ Ennstal befindet sich ein Areal von etwa 1,5 Hektar Betriebsbaugebiet. Diese Fläche, die als interkommunales Gewerbegebiet von mehreren Gemeinden des Ennstals gemeinsam erschlossen und entwickelt wird, bietet somit perfekte Voraussetzungen für Betriebsansiedlungen.

 

Derzeit sind bereits vier Mieter im TDZ Ennstal eingezogen  - das entspricht einer Flächenbelegung von knapp 30 Prozent. Weitere 3 bis 5 Unternehmen wollen in nächster Zeit einziehen. Sie stehen kurz vor Abschluss der Mietverträge und haben bereits detailliert Flächen reserviert. Damit wäre dann eine Auslastung von etwa 50 Prozent erreicht. Darüber hinaus bestehen Kontakte zu einem halben Dutzend weiterer interessierter Unternehmen.

 

Die Projekt-Gesamtkosten für das TDZ Ennstal liegen bei rund 2,56 Millionen Euro inklusive Grund und Aufschließung. Die Finanzierung gestaltet sich wie folgt: Eigenkapital 1,2 Mio., Förderung EFRE 0,9 Mio., Förderung Land Oberösterreich 0,063 Mio. und ERP-Kredit 0,4 Mio. Euro.

 

Wirtschaftskammer Oberösterreich


als Wegbereiter des TDZ Ennstal

 

Wie bei fast allen Technologiezentren im Bundesland hat die Wirtschaftskammer Oberösterreich auch für das neue Technologie- und Dienstleistungszentrum Ennstal die ersten Impulse ausgelöst und ist gleichsam an der Wiege gestanden. "Die Wirtschaftskammer Oberösterreich hat, vor Ort repräsentiert durch ihre Bezirksstelle, die Wirtschaftskammer Steyr, die entscheidenden Weichenstellungen entweder selbst vorgenommen oder zusammen mit anderen Gruppierungen und Institutionen, die an der Errichtung eines Technologie- und Dienstleistungszentrums in der Region Steyr-Land interessiert waren, eingeleitet", weist Wirtschaftskammer-Direktor-Stv. Dr. Walter Bremberger auf die Tatsache hin, "dass die Wirtschaftskammer Oberösterreich als Regionalentwickler eine federführende Rolle einnimmt. Das TDZ Ennstal ist ein weiteres Beispiel dafür."

 

Durch Eigeninitiative und Engagement und durch die kooperative Mittlerrolle der Wirtschaftskammer Steyr ist bei vielen das Interesse an diesem neuen Technologiezentrum geweckt worden. Um die Errichtung eines Innovations- und Technologiezentrums für den Bezirk Steyr-Land zu unterstützen, hat die Wirtschaftskammer Steyr im Jahr 2002 einen eigenen Förderverein gegründet. Überaus erfreulich war bei dieser Vereinsgründung die rege Beteiligung regionaler Unternehmen. Die Bedeutung dieses Vereins wurde auch dadurch unterstrichen, dass alle 21 Gemeinden des Bezirkes Mitglied dieses Vereins geworden sind. Die Wirtschaftskammer fühlte sich dadurch in ihrem Vorhaben bestätigt, die Kräfte im Bezirk Steyr-Land zu bündeln und Ziel gerichtet einer innovativen Wirtschaftsentwicklung zuzuführen.

 

Nach der Bestellung des Geschäftsführers DI Dr. Werner Auer wurde als nächster Schritt die Gemeinde Reichraming als Standort bestimmt. Gleichzeitig wurde auch der Beschluss gefasst, das TDZ Ennstal als gemeinsamen Gebäudekomplex mit dem Besucherinformationszentrum des Nationalparks Kalkalpen zu gestalten. Damit wurde eine Symbiose zwischen Wirtschaft und Natur geschaffen, die bisher einmalig in Österreich ist. Diese ist nicht zuletzt durch die inhaltliche Ausrichtung des TDZ Ennstal auf das nachhaltige Wirtschaften mit nachwachsenden Rohstoffen, erneuerbare Energien sowie Umwelt- und Sicherheitstechnik entstanden.

 

Durch das neue Technologie- und Dienstleistungszentrum und durch die Ausnutzung des oö. Technologienetzwerkes bzw. durch das vernetzte Wirken des TDZ Ennstal wird schließlich auch die Wettbewerbsfähigkeit vor allem der kleinen und mittleren Unternehmen im Bezirk Steyr-Land gesteigert.

 

Bei fast allen Technologie- und Innovationszentren im Bundesland hat die Wirtschaftskammer Oberösterreich ihr Know-how sowie finanzielle Mittel zur Errichtung bereitgestellt. Auch das TDZ Ennstal wird von der Wirtschaftskammer Oberösterreich gefördert und unterstützt.


 

2. Nationalpark Besucherzentrum Ennstal

 

Besucherinformationssystem,
interaktive Ausstellung und Waldwerkstatt

 

Im Eingangsbereich wird die Region präsentiert und der Empfangsbereich steht für Wechselausstellungen zur Verfügung. Ein Besucherinformationssystem für das Nationalpark Erlebnis steht für naturinteressierte  Wanderer, Radfahrer und geführte Touren bereit.
Herzstück ist eine interaktive Ausstellung zum Thema "Wunder Welt Wald Wildnis" mit angeschlossenem Medienraum. Für Jugendgruppen bietet ein pädagogisches Programm in der Waldwerkstatt ein ausreichendes Betätigungs- und Erkundungsfeld.

 

Im Freigelände befinden sich in einer Erlebnisbox eine vergrößerte Inszenierung über die "Wildnis im Boden", eine Baumartenübersicht und ein Totholzbestand. Mit Schiffs- und Floßfahrten soll ab Frühjahr 2006 das Programm im Besucherzentrum abgerundet werden.

 

Finanzierung des Nationalpark Besucherzentrum erfolgt zu: 78 % durch das Land Oö., 15 % durch das Lebensministerium  und zu 7 % durch die Nationalpark Gesellschaft.

 

Mit diesem Projekt  im Ennstal soll das Potenzial der Nationalpark Region geweckt und die "Kraft der Region" auf folgende Bereiche konzentriert wird:

 

  • Das Waldland mit teilweise über 80% Waldanteil an den Gemeindeflächen soll zur Holzregion werden. Eine Wertschöpfungskette für Holzprodukte soll aufgebaut werden.
  • Nationalpark Region der Nachhaltigkeit: Einerseits ist der Nationalpark Herzstück innovativer Angebote für Wanderer, Bergsteiger, Mountainbiker und Reiter, also für die Freizeitwirtschaft und den sanften Tourismus. Andererseits ist es dazu notwendig die Landschaft durch landwirtschaftliche Projekte in Zusammenarbeit mit Raumordnung und Naturschutz  in der Region offen zu halten.
  • Marke Nationalpark bürgt für Qualität. Lebensmittel und regionale Köstlichkeiten aus Landwirtschaft und Gastronomie lassen sich durch ein gezieltes Marketing gut präsentieren. Die enge Verzahnung von Natur und Kultur kann so der regionalen Wertschöpfung auf Almen, bei den Nationalpark Höfen und  den Dienstleistungsbetrieben in Gastronomie und Beherbergung dienen.

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Pressekonferenz am 23. Juni 2005

Gemeinde-Landesrat Dr. Josef Stockinger
zum Thema

"Aktuelles aus dem Gemeinderessort" (Finanzvorschau, Investitionen, Bürgermeisterbefragung)

KB)

Rückfragen-Kontakt: Ing. Walter Silber  (+43 732) 77 20-111 17

OÖ. Gemeinden finanziell wieder im Aufwind

 

Gemeindereferent Landesrat Dr. Josef Stockinger: "Finanziell sind die Gemeinden endlich wieder im Aufwind. Dafür gibt es deutliche Signale". Als positive Signale beurteilt Gemeinde-Landesrat Stockinger:

 

1. Die Ertragsanteile für die oberösterreichischen Gemeinden weisen im Jahr 2004 eine Summe in der Höhe von 981 Millionen Euro aus. Laut aktueller Berechnung des Finanzministeriums wird dieser Wert im Jahr 2005 trotz Steuerreform für die oberösterreichischen Gemeinden auf 1.007 Millionen Euro (+2,65 %) steigen. In der Prognose bis zum Jahr 2008 gehen die Finanzfachleute von einer durchschnittlichen Steigerung pro Jahr um jeweils 3,1 Prozent aus. Damit wird die sich seit Monaten abzeichnende positive Einnahmensituation für die oberösterreichischen Gemeinden im Jahr 2005 vom Finanzministerium offiziell bestätigt.

 

2. Die Zahl der Abgangsgemeinden ist in der Tendenz nach einem Anstieg 2003/04 wieder rückläufig.

 

3. Das Maastricht-Ergebnis bei den oberösterreichischen Gemeinden hat sich nach dem schwierigen (Wahl)Jahr 2003 mit 99 Millionen Euro Neuverschuldung deutlich verbessert. Im Jahr 2004 hat sich der Negativsaldo auf 13,5 Millionen Euro reduziert. Dazu trägt allein die Stadt Linz 11 Millionen Euro bei. Für 2005 zeichnet sich ein leicht positives Maastricht-Ergebnis ab.

 

4. Die Spitalsreform bringt im Endausbau 30 Millionen Euro Kostendämpfung jährlich für die Spitalsbeiträge der oberösterreichischen Gemeinden.

5. Nach dem Erfolg bei den Finanzausgleichsverhandlungen, die insgesamt ein Ergebnis von 30 Millionen Euro mehr für die oberösterreichischen Gemeinden erbrachten (20 Millionen Euro mehr Ertragsanteile und 10 Millionen Euro weniger Spitalsbeiträge).

 

6. Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer plant ein weiteres Entlastungspaket für die Gemeinden in Oberösterreich.

 

In Oberösterreich wird überall aufgesperrt!
Gemeinden investieren kräftig

 

Dass in den oberösterreichischen Gemeinden kräftig investiert wird und etwas weiter geht, beweist die Tatsache, dass derzeit fast 2.000 Projekte geplant und umgesetzt werden. Die Liste ausgewählter Bauvorhaben zeigt die Vielfalt der Investitionen in den oberösterreichischen Gemeinden:

 

172  Schulen
90  Feuerwehrzeugstätten
76  Kindergärten
69   Rettungs-Ortsstellen
51  Amtsgebäude
35  Musikschulen
33  Bauhöfe
31  Mehrzweckgebäude
30  Musikheime und Musikproberäume
30  Alten- und Pflegeheime
8   Bäder

 

Schwerpunkte in der Gemeindearbeit aus Sicht der Bürgermeister

 

Für zwei Drittel der Bürgermeister in Oberösterreich sind Gemeindekooperationen im Infrastruktur- und Verwaltungsbereich wichtig. In einer Bürgermeisterbefragung des Markt- und Meinungsforschungsinstitutes Jaksch & Partner im Auftrag des Landes OÖ. haben 67,8 Prozent der Bürgermeister Gemeindekooperationen als wichtig bezeichnet. 20 Prozent als eher wichtig. Gemeinde-Landesrat Stockinger: "Das ist ein deutliches Zeichen für mehr Bürgerservice bei weniger Kosten".

Tortendiagramm über die Bedeutung einer Gemeindekooperation im Infrastruktur- und Verwaltungsbereich - Quelle: Jaksch & Partner

Balkendiagramm über die zukünftigen Herausforderungen der Gemeindearbeit aus Sicht der Bürgermeister - Quelle: Jaksch & Partner

Die wesentlichen Schwerpunkte in der Zukunft der Gemeindearbeit sehen mehr als die Hälfte der Bürgermeister in den Bereichen Infrastruktur, Straßenbau, Kanal und Wasser.

 

Ein Drittel der Bürgermeister bewertet die Kindergarten- und Schulentwicklung sowie die Wirtschafts- und Arbeitsplatzentwicklung in der Gemeinde als vorrangig.

 

Gut abgedeckt dürfte das Freizeitangebot in den Gemeinden sein. Nur mehr 7,7 Prozent der Bürgermeister sehen hier die wesentlichen Herausforderungen für die Zukunft.

 

Aus der Bürgermeisterbefragung geht hervor, dass sich die Bürgermeister zunehmend verantwortlich sehen für die Schaffung von Arbeitsplätzen und für die Wirtschaftsentwicklung. Gemeinde-Landesrat Stockinger weist aber darauf hin, dass die Bürgermeister auf die Bereiche Soziales und Gesundheit nicht vergessen dürfen. "Hier muss es ein Umdenken geben. Gute Sozialarbeit und gute Gesundheitsarbeit müssen auch von den Bürgermeistern als eigenes Kind gesehen werden und nicht nur als Belastung", appelliert Landesrat Stockinger.

Kurzüberblick:

  • Finanzvorschau: Ertragsanteile höher als prognostiziert (+20 Mio. Euro in den Gemeindekassen)
  • Spitalsreform bringt Kostendämpfung: Jährlich 30 Mio. Euro
  • Senkung der Krankenanstaltenbeiträge erspart jährlich 10 Millionen Euro
  • Maastricht-Ergebnis im Jahr 2005 wieder leicht positiv (Neuverschuldung abgebaut)
  • Gemeinden investieren in 1.952 Projekte
  • Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer schnürt weiteres Entlastungspaket für oö. Gemeinden
  • Gemeinde-Landesrat Dr. Josef Stockinger:
    • Deutlicher Aufwärtstrend bei den Gemeindefinanzen
    • Bürgermeister stehen zu Ausbau der Gemeindekooperationen im Verwaltungsbereich
    • Sozial- und Gesundheitsarbeit  in den Gemeinden intensivieren

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