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Landeskorrespondenz Nr. 143 vom 22. Juni 2005

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Pressekonferenz

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Kulturmedaille des Landes an 10 verdiente Persönlichkeiten

(LK)  An zehn verdiente Persönlichkeiten des oberösterreichischen Kulturlebens überreichte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer am 20.Juni 2005 in Würdigung ihrer Verdienste die Kulturmedaille des Landes Oberösterreich. Die Verleihung fand im Rahmen einer Feierstunde in den Redoutensälen in Linz statt.

 

Mit der Kulturmedaille des Landes Oberösterreich wurden ausgezeichnet:

 

Univ.Prof. Dr. Egon Boshof von der Universität Passau, wissenschaftlicher Ausstellungsleiter für die Schau „Adelsherrschaft und Klosterleben“ im Museumskloster Aspach im Rahmen der Landesausstellung 2004 „grenzenlos. Geschichte der Menschen am Inn“.

 

Richard Eder aus Linz, Gründer der Galerie Eder, die seit 30 Jahren jeweils an Montag Abenden in seiner Wohnung zugänglich ist und der viele heimische Künstlerinnen und Künstler günstige Startmöglichkeiten verdanken.

 

Univ.Prof. Hermann Furthmoser aus Linz, als Dirigent, Chordirektor und mit seiner Lehrtätigkeit an der Wiener Musikakademie und Musikuniversität Botschafter des Kulturlandes Oberösterreich.

 

Prof. Mag. Heinrich Gattermeyer aus Sierning, ehemaliger Vorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für zeitgenössische Musik, Präsident der AKM und des Österreichischen Komponistenbundes sowie Schöpfer zahlreicher eigener Kompositionen, unter anderem auch für oberösterreichische Institutionen.


 
Prof. Helmuth Gsöllpointner aus Linz, geboren in Brunnwald bei Bad Leonfelden, hat sich als Künstler, Lehrer an der Linzer Kunsthochschule und schließlich Kunstuniversität auf fast allen möglichen Wegen der Kunst gewidmet, als Rektor viele neue Akzente gesetzt und verfolgt bei seinen Kulturaktivitäten immer auch eine europäische und internationale Dimension.

 

Dr. Manfred Hasenöhrl, geboren in Schärding, von 1992 bis 2005 Präsident des    OÖ. Kunstvereines, seine Funktionsperiode war von vielen Innovationen gezeichnet, unter anderem durch die Schaffung zahlreicher neuer Ausstellungs-möglichkeiten für die Mitglieder des OÖ. Kunstvereines.

 

Hubert Huber aus Fürstenzell in Bayern, Erster Vorsitzender des Berufsverbandes Bildender Künstler Niederbayern, hat durch sein persönliches Engagement mit dem Büro für kulturelle Auslandsbeziehungen und der Innviertler Künstlergilde großen Anteil an der vorbildlichen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit von Kulturschaffenden aus Oberösterreich und Bayern.

 

Propst  Mag. Werner Thanecker vom Stift Reichersberg, geboren in Rainbach bei Schärding, Initiator des Bayerisch-Oberösterreichischen Klostermarktes von Reichersberg, Vorsitzender des Tourismusverbandes „Ferienregion s´Innviertel, Verfasser heiterer Bücher vom Leben hinter Klostermauern, hat mit großem Engagement und in vielfältiger Weise zum Erfolg der grenzüberschreitenden Landesausstellung 2004 und zum Kulturgeschehen im Land beigetragen.

 

Dr. Elisabeth Vavra aus Krems, Direktorin des Institutes für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Gestalterin zahlreicher niederösterreichischer Landesausstellungen, war zuletzt Leiterin der „grenzenlosen“ Landesausstellung 2004 mit den beiden Ausstellungsprojekten in Reichersberg und Schärding.
 
Prof. Peter Paul Wiplinger
, geboren in Haslach, bedeutender Lyriker, Kulturpublizist und künstlerischer Fotograf, seine Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt,
fotografisch befasst er sich vor allem mit Fragen der Architektur und Baukultur im ländlichen Raum, Träger zahlreicher Literatur- und Fotopreise.

Mag.ª Karin Speidl (+43 732) 77 20-114 07

A 8 Innkreisautobahn: Generalsanierung startet bereits 2008

LH-Stv. Hiesl: Bei der Sicherheit und beim Lärmschutz für die betroffene Bevölkerung werden wir keine Kompromisse akzeptieren.

 

(LK) Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl präsentierte heute in Ried erstmals den genauen Ablauf der Generalsanierung der A 8 Innkreisautobahn. Die Generalsanierung der A 8 Innkreisautobahn wird bereits 2008 starten und Gesamtkosten von rund 126 Mio. Euro verursachen, so Hiesl. Der bestmögliche Schutz der betroffenen Bevölkerung und Verbesserungen bei der Verkehrssicherheit müssen bei der Generalsanierung der A 8 Innkreisautobahn Vorrang haben, stellte Hiesl erneut klar.

 

Oberösterreich fordert die rasche Sanierung dieser wichtigen Verkehrsverbindung. Statt des 6-spurigen Ausbaues müssen vor allem Maßnahmen zum bestmöglichen Schutz der Anrainer, insbesondere vor dem Verkehrslärm, rasch realisiert werden.

 

Teile der A 8 Innkreis Autobahn wurden auf Weisung von Minister Übleis im Jahr 1985 als "Sparautobahn" - 24 statt 30 m Querschnitt - errichtet. Die mit diesem Sparquerschnitt gewonnenen Erfahrungen in Hinblick auf die Erhaltung und der Verkehrssicherheit sind äußerst negativ. Es besteht also dringender Handlungsbedarf. Der Streckenabschnitt mit dem Sparquerschnitt muss aus Gründen der Verkehrssicherheit mit vollwertigen zwei Fahrstreifen und einem Pannenstreifen generalsaniert werden. Bei der Sicherheit und beim notwendigen Lärmschutz für die betroffene Bevölkerung dürfen keine Kompromisse gemacht werden, so Hiesl wörtlich.
 
Folgende Sanierungsabschnitte mit Gesamtkosten von rund 126 Mio. Euro sind  bereits ab 2008 im ASFINAG-Programm enthalten:

 

2008     Pichl-Meggenhofen     Rfb. Wels                 16,5 Mio. Euro
2009     Meggenhofen-Haag     Rfb. Wels                 18,0 Mio. Euro
2010     Pichl-Meggenhofen     Rfb. Suben               16,5 Mio. Euro
2011     Wels-Pichl                   Rfb. Wels+Suben     15,0 Mio. Euro
2012     Meggenhofen-Haag     Rfb. Suben                18,0 Mio. Euro
2013     Haag-Ried                    Rfb. Wels                  16,0 Mio. Euro
2014     Haag-Ried                    Rfb. Suben 1               6,0 Mio. Euro
2015     Ort-Suben                    Rfb. Wels+Suben         5,0 Mio. Euro
2016     Ried-Ort                       Rfb. Wels+Suben         5,0 Mio. Euro

 

Gesamtkosten                                                         rd. 126,0 Mio. Euro

 

 


Helmuth Rechberger (+43 732) 77 20-121 55

Bildungsmedien-"Oskar" an BildungsMedienZentrum

Landesrat Viktor Sigl:  "Moderne Unterrichtsmedien mit Landesbezug stärken Landesbewusstsein"

 

(LK) "Für die vor kurzem erschienene Stifter-DVD hat das BildungsMedienZentrum des Landes den Comenius-Preis, den "Oskar" der europäischen audiovisuellen Bildungsmedien, gewonnen", berichtet Jugend- und Bildungs-Landesrat Viktor Sigl. Dies sei umso erfreulicher, als damit eine tolle Produktion mit unmittelbaren Landesbezug ausgezeichnet wurde. Gerade solche modernen oberösterreichischen Unterrichtsmedien würden das Landesbewusstsein wesentlich stärken.
Die internationale Jury begründete ihre Entscheidung unter anderem auch mit der 'hervorragenden pädagogisch-didaktischen Gestaltung der Produktion' und der 'hohen technischen sowie ästhetischen Umsetzung' des Unterrichtsthemas. Die ausgezeichnete Produktion wurde allen oö. Schulen bereits gratis zur Verfügung gestellt, so Sigl.

Gerhard Rumetshofer (+43 732) 77 20-151 02

Kein BSE-Fall in Oberösterreich: 340.000 Tests negativ

LR Stockinger: Seit 2001 wird durchgehend jedes Rind getestet
und am Schlachtkörper alles Risikomaterial entfernt

 

(LK) Nach dem Auftreten eines BSE-Falls im Kleinen Walsertal in Vorarlberg gibt Oberösterreichs Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger Entwarnung und weist darauf hin, dass ein Drittel aller österreichischen BSE-Tests in unserem Bundesland durchgeführt werden: Das sind flächendeckend 340.000 BSE-Untersuchungen in Oberösterreich.

 

Seit dem Jahr 2001 wurden die für eine BSE-Übertragung in Frage kommenden Rinder durchgehend untersucht und das gesamte Risikomaterial (Rinderkopf, Rückenmark) bei der Schlachtung entfernt und durch Verbrennung aus dem Nahrungskreislauf für Mensch und Tier ferngehalten.

 

"Oberösterreich hat damit alle Vorsichtsmaßnahmen durchgeführt und einen Sicherheitsstandard angelegt, der dem Konsumenten Gewissheit über eine durchgängige Kontrollkette gibt", sagt Agrar-Landesrat Stockinger.

 

Stockinger: "Heimisches Rindfleisch kann ich mit gutem Gewissen empfehlen. Alle Rindfleischteile werden selbstverständlich erst nach Vorliegen aller Testergebnisse zum Verkauf frei gegeben. Das ist bei uns Standard. Die flächendeckende und lückenlose Kontrolle gibt Sicherheit für die Konsumenten. Einem genussvollen Grillfest steht nichts im Wege."

Ing. Walter Silber (+43 732) 77 20-111 17

Wohnbau-LR Kepplinger übergibt 12 Mietkaufwohnungen in Vorchdorf

(LK) Wohnbau-Landesrat Dr. Hermann Kepplinger übergibt am 23. Juni 2005 in Vorchdorf, Fischböckau, Wohnungen der Styria, Gemeinnützige Steyrer Wohn- und Siedlungsgenossenschaft.

 

Die Wohneinheiten sind mit Loggien ausgestattet, wobei die Erdgeschoßwohnungen über eine Loggia und eine private Freifläche verfügen können.

 

Der südwestliche Grundstücksbereich wurde mit großzügigen Grün- und Spielflächen gestaltet. Außerdem verfügen alle Bewohner/innen über einen Kfz-Abstellplatz im Freien.

 

Bei diesem Projekt betrugen die Gesamtbaukosten etwas über 1,5 Millionen Euro und rund 1,1 Millionen Euro wurden vom Land Oberösterreich durch die Wohnbauförderung mitfinanziert.

Mag.ª Sabrina Hebenstreit (+43 732) 77 20-120 43

LR Stöger: Urlaubstauschbörse für Haustiere bietet ideale Betreuungsmöglichkeiten

(LK) Leider kommt es immer wieder vor, dass Tiere in der Urlaubszeit ausgesetzt werden, weil sie für den Besitzer unbequem geworden sind. Ist es nicht möglich sein Tier im Urlaub mitzunehmen, sollte man sich rechtzeitig Gedanken machen, wo man es in dieser Zeit hingibt. Tierschutz-Landesrätin Dr. Silvia Stöger veranlasste deshalb, die schon bewährte Aktion "Nimmst du mein Tier, nehm‘ ich dein Tier" auch heuer wieder fortzusetzen. "Ich ersuche nicht nur die Haustierbesitzer, sondern auch alle tierliebenden Menschen, sich an dieser bewährten Urlaubsaktion für Haustiere zu beteiligen", appelliert Dr. Stöger.

 

Personen mit Haustieren, die ihre Lieblinge nicht in den Urlaub mitnehmen können und nicht in eine Tierpension geben wollen, geben bei den an der Aktion teilnehmenden Tierschutzorganisationen ihre Adresse und den Zeitraum für die gewünschte Betreuung bekannt. Die Tierschutzorganisationen verwalten die Adressen und geben sie an einen Interessierten weiter. Durch diese Vermittlung soll ermöglicht werden, dass sich Tierbesitzer finden, die während der Urlaubszeit Haustiere in Betreuung nehmen. Die Betreuung sollte kostenlos sein, ausgenommen Futter- und eventuelle Tierarztkosten. "Der Idealfall wäre, wenn der Betreuungstausch der Haustiere auf Gegenseitigkeit beruhen könnte und die Haustiere in einen Familienverband integriert werden", betont Landesrätin Dr. Silvia Stöger.

 

An der Aktion beteiligen sich folgende Tierschutzorganisationen:
OÖ. Landestierschutzverein für die Bezirke Linz-Stadt, Linz-Land, Eferding Rohrbach, Urfahr-Umgebung, Freistadt, Perg, Steyr-Stadt und Steyr-Land.
Welser Tierschutzverein für die Bezirke Wels-Stadt, Wels-Land und Grieskirchen.
Tierschutzzentrum Lochen für die Bezirke Braunau, Ried, Schärding u. Vöcklabruck
Tierschutzverein Franz von Assisi für den Bezirk Gmunden
Tierparadies Schabenreith für den Bezirk Kirchdorf
So wie in den vergangenen Jahren sind gewerbsmäßige Tierpensionen von der Aktion ausgeschlossen.

 

 Als zentrale Vermittlungsstelle fungiert die Polizeiabteilung des Amtes der Oö. Landsregierung, wo bis Mitte September an Wochentagen von 9 bis 13 Uhr eine Service-Hotline mit der Telefonnummer +43 732/77 20-143 20 zur Verfügung steht.

Werner Pfeffer (+43 732) 77 20-111 27

LR Ackerl: "Kein Schulrechtspaket ohne Zusagen zur Finanzierung!"

Vorlage zum Schulrechtspaket 2005 verleugnet neue Belastungen für Gemeinden

 

(LK) Mit dem Schulrechtspaket 2005 des Bundes soll unter anderem eine über den Unterricht hinausgehende schulische Betreuung an den österreichischen Pflichtschulen sichergestellt werden. In den Erläuterungen wird allerdings nur ein finanzieller Mehraufwand bei den Personalkosten errechnet. "Das stimmt nicht!" sagt der Gemeindereferent des Landes Oberösterreich, Landesrat Josef Ackerl. "In vielen oberösterreichischen Gemeinden - den gesetzlichen Schulerhaltern - stehen die für eine Tagesbetreuung erforderlichen Räumlichkeiten nicht zur Verfügung, dadurch kommt auf die Gemeinden ein baulicher und einrichtungsmäßiger Mehraufwand zu!" Dem Ziel der verstärkten Tagesbetreuung steht Ackerl positiv gegenüber, aber für den Mehraufwand muss der Bund zahlen.

 

In den Erläuterungen der Regierungsvorlage ist im allgemeinen Teil unter "4: Finanzielle Auswirkungen" der zu erwartende Mehraufwand aufgelistet. Tatsächlich bezieht sich die Bundesregierung hier nur auf die Personalkosten, abschließend wird vermerkt: "Im Übrigen entstehen durch ein diesem Entwurf entsprechendes Bundesgesetz keine finanziellen Mehr- oder Minderbelastungen. Insbesondere bezüglich der Ausstattungsfrage ist davon auszugehen, dass nach dem Unterricht die erforderlichen Räumlichkeiten zur Verfügung stehen." Für Landesrat Ackerl völlig unverständlich: "Für den Bund entstehen keine neuen Kosten, für die gesetzlichen Schulerhalter - die Gemeinden - aber sehr wohl!" Zu den angeblich ohnehin zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten meint Ackerl: "Es ist in der Öffentlichkeit durchaus bekannt, dass in manchen Gemeinden die Schulen aus allen Nähten platzen!" Ackerl steht einer Tagesbetreuung durchaus positiv gegenüber, betont aber:

 

 "Der Bund muss den Gemeinden eine Zusage geben, den entstehenden baulichen und einrichtungsmäßigen Mehraufwand abzudecken!" Denn den ohnehin leeren Gemeindekassen kann man keine neuen Belastungen zumuten.

Peter Binder (+43 732) 77 20-151 12

Konferenz der Präsident/innen der österreichischen und deutschen Landtage in Innsbruck fordert: "Die Aushöhlung der Länder und ihrer Parlamente muss ein Ende haben!"


(LK) Jedes zweite Jahr findet eine gemeinsame Konferenz der Präsident/innen aller österreichischen und deutschen Landesparlamente statt. Für die Konferenz 2005 war Tirol Gastgeber. Zu den Themen der diesjährigen Arbeitsgespräche zählten die EU-Erweiterung, der Österreich-Konvent und der Europäische Verfassungsvertrag.
In einer gemeinsamen Resolution wurde die "Innsbrucker Erklärung" formuliert, in der es u.a. heißt: "Die Europäische Union muss sich auf ihre eigentlichen Aufgaben besinnen, sich selbst begrenzen und davon absehen, alle Lebensbereiche gestalten zu wollen. Eine Neuordnung der Aufgabenverteilung zwischen der EU und den Mitgliedsstaaten ist erforderlich. Die Politik ist  auf allen Ebenen aufgerufen, ihrer historischen Verantwortung für die Weiterentwicklung des europäischen Einigungsprozesses gerecht zu werden. Die Gestaltungsmöglichkeiten der Länder und ihrer Parlamente dürfen nicht weiter ausgehöhlt werden."

 

Dazu Landtagspräsidentin Angela Orthner: "Die europäische Vereinigung ist unumkehrbar. Gerade deshalb haben die Länder und ihre Parlamente eine besondere Bedeutung. Sie können die guten Gründe für Europa besser sichtbar und begreifbar machen. Die Menschen wollen politische Ansprechpartner vor Ort."

Mag.ª Christa Höllhumer (+43 732) 77 20-117 44

Pollenwarndienst für Oberösterreich von 22. bis 29. Juni 2005

(LK) Der Schwerpunkt der Gräserpollen-Belastung verschiebt sich aus dem Alpenvorland in das höhere Mühlviertel und die Randalpen über 1200 Meter. Wegerich und Ampfer sowie Getreide verstärken die Belastung. Weiters können Linde, Holunder, Robinie, Götterbaum und Edelkastanie zu lokalen Belastungen führen.

 

Tonbanddienste:
AKH Linz: 0732/7806-6919
LKH Freistadt: 050/554-76-28400
LKH Vöcklabruck: 050/554-71-49900

Roland Schmidt (+43 6232) 35 81

Termine der Beratungsstellen

Jugendinformation und Jugendberatung

 

(LK) Infos, Tipps und Beratung für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, persönlich und kostenlos.

 

Jugendservice des Landes Oberösterreich:

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. +43 732/17 99: Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at, http://www.jugendservice.at/
  • Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. +43 7272/758 23, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Ried, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. +43 7752/715 15, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-Ried@ooe.gv.at
  • Jugendservice Rohrbach, Linzerstr. 3, 4150 Rohrbach, Tel. +43 7289/17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at
  • Jugendservice Steyr, Pfarrgasse 6, 4400 Steyr, Tel. +43 7252/17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels,  Rablstraße 16, 4600 Wels, Tel. +43 7242/21 14 11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at
  • Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. +43 7722/222 33, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at
  • Jugendservice Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. +43 7942/725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservice Gmunden, Kirchengasse 18, 4810 Gmunden, Tel. +43 7612/17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugendservice Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. +43 7248/644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at
  • Jugendservice Kirchdorf, Kirchengasse 6, 4560 Kirchdorf, Tel. +43 7582/604 16, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-kirchdorf@ooe.gv.at
  • Jugendservice Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. +43 7262/581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Tummelplatzstr. 9, 4780 Schärding, Tel. +43 7712/357 07, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. +43 7672/757 00, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels, Rablstraße 16, 4600 Wels, Tel. +43 7242/21 14 11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.


Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen

 

(LK) Sprech- und Beratungsstunden für Alkoholkranke und deren Angehörige finden am Freitag, 24. Juni 2005 in der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, Außenstelle Bad Ischl, Bahnhofstraße 10, von 9:00 bis 12:00 Uhr; in der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck, Außenstelle, Jungmairgasse 1 von 8:00 bis 12:00 Uhr sowie für den Bezirk Urfahr-Umgebung im PSZ Exit Sozial, Böhmerstraße 3, 4190 Bad Leonfelden, von 09:00 bis 12:00 Uhr, statt.


Weiters finden therapeutische Zusammenkünfte von Selbsthilfegruppen für Alkoholkranke und deren Angehörige am Freitag, 24. Juni 2005 für den Bezirk Gmunden, Außenstelle Bad Ischl, Sozialzentrum, Bahnhofstraße 14, ab 18:30 Uhr, statt.

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Pressekonferenz am 22. Juni 2005

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer
zum Thema

"Kunst am Bau in Oberösterreich" Bilanz 2000 - 2004

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Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Landeskulturdirektor Hofrat Dr. Reinhard Mattes
  • Mag.a Anneliese Geyer, Landeskulturdirektion

Rückfragen-Kontakt: Mag.ª Karin Speidl  (+43 732) 77 20-114 07

Kunst am Bau in Oberösterreich 
Bilanz 2000 - 2004

 

Das Land Oberösterreich setzt mit seinen Bauvorhaben wichtige Impulse für Oberösterreich: Arbeitsplätze werden gesichert, die Infrastruktur ausgebaut, die Wirtschaft insgesamt wird gefördert. Oberösterreich als Kulturland sieht Bauvorhaben aber auch als wesentlichen Schrittmacher für die kulturelle Entwicklung des Landes. Kunst gestaltet und beeinflusst das öffentliche Leben. Kunst am Bau ist daher mehr, als eine weitere öffentliche Förderungsmöglichkeit für bildende Kunst. Kunst am Bau bietet die Chance, die Wechselspannung zwischen Architektur und Funktion eines Gebäudes zu nützen, um Kunst im öffentlichen Raum präsent zu machen.

 

Kunst am Bau - Die Bestimmungen des Oö. Kulturförderungsgesetzes

 

Auf Initiative des Landeskulturbeirats, der sich 1995  bis 1998 intensiv mit dem Thema befasst hat, hat der Oö. Landtag im Juni 2000 in einer Novelle zum Oö. Kulturförderungsgesetz folgende Richtlinien im Hinblick auf Kunst am Bau beschlossen:

  • Bei Hochbauten des Landes ist eine integrierte künstlerische Gestaltung anzustreben.
  • Die Aufwendungen für die künstlerische Gestaltung haben sich an der Bedeutung des Bauwerks und an der Höhe des Bauaufwandes zu orientieren.
  • Grundlage für die Berechnung der Aufwendungen für Kunst am Bau ist die Gesamtbausumme aller Hochbauvorhaben des Landes innerhalb eines Zeitraumes von fünf Jahren. Bewertet werden daher nicht einzelne Projekte, sondern ein Durchschnittswert über alle Hochbauvorhaben des Landes. Für sie gilt, dass innerhalb von fünf Jahren mindestens 1,5 Prozent des Gesamtaufwandes der Landeshochbauten in Kunst am Bau investiert werden müssen.
  • Diese Bestimmungen gelten auch für Gemeinden und Gemeindeverbände, wenn das Land mehr als 50 Prozent der Bausumme (Landesbeiträge und Bedarfszuweisungen) zahlt.
  • Die Bestimmungen gelten nur für Hochbauten, die vom jeweiligen Rechtsträger errichtet werden.

Bereits vor 2000 Budget für Kunstwerke im Rahmen von Bauvorhaben

 

Bereits vor dem Jahr 2000 gab es im Rahmen der Kulturförderung des Landes Oberösterreich ein Budget für Kunstwerke, die im Rahmen von baulichen Veränderungen bzw. Neubauten in Auftrag gegeben wurden. So erhielten etwa die Landeskinderklinik Linz, die Berufsschule Linz, die Bezirkshauptmannschaften von Perg, Gmunden und Wels-Land, die Ennsbrücke Ternberg und das O.K Zentrum für Gegenwartskunst Landesförderungen zur künstlerischen Gestaltung. Der Aufwand dafür betrug zwischen 0,3 und 0,7 Prozent der Gesamtbaukosten.

 

Kunst am Bau - Bilanz 2000 bis 2004

  • Im Zeitraum Jänner 2000 - September 2004 wurden 97 Bauprojekte begonnen, auf die die Bestimmungen des Kulturförderungsgesetzes zutreffen. Berücksichtigt werden muss, dass 2000 und 2001 noch keine auf den gesetzlichen Bestimmungen beruhenden künstlerischen Aktivitäten gesetzt werden konnten. Bauten, die in diesen Jahren entstanden sind, wurden bereits vor in Kraft treten des Gesetzes geplant. De facto ist das Gesetz daher erst seit 2002 wirksam geworden.
  • Bei 34 Bauprojekten wurde Kunst am Bau erfüllt, bei 63 Bauobjekten ist die künstlerische Ausgestaltung im Gang bzw. in Planung. Bei weiteren 31 Bauprojekten wurden nur Sanierungen bzw. Ein- und Umbauten durchgeführt. Diese fallen daher nicht unter die Bestimmungen des Oö. Kulturförderungsgesetzes.
  • Bei den insgesamt 34 Bauobjekten, die laut Kulturförderungsgesetz in die Bestimmungen für Kunst am Bau fallen, lagen die Gesamtbaukosten bei 149,034.022,63 Euro. Die Summe der Gesamtaufwendungen für die integrierte künstlerische Gestaltung lag bei diesen Projekten bei 2,415.463,578 Euro, das sind 1,62 % der Gesamtbausumme.

Kunst am Bau wird in Oberösterreich aber auch außerhalb der gesetzlichen Verpflichtungen umgesetzt. Wegweisende Projekte gibt es zum Beispiel bei Bauten, die zu weniger als 50 Prozent vom Land Oberösterreich (mit-)finanziert werden. Dies gilt besonders für Sakralbauten, wie z.B. die Pfarre St. Franziskus in Steyr-Resthof (Lichtskulptur von Keith Sonnier) und St. Franziskus in Braunau (Kunstwerke von Katharina Struber und Andrea Witzany). Weitere Beispiele für Kunst am Bau, die außerhalb der gesetzlichen Verpflichtung umgesetzt wurden: Umbau des Stadttheaters Gmunden (Inge Dick, Franz Josef Altenburg), künstlerische Gestaltung des Linzer Kolpinghauses (Ulrike Neumaier).

 

Vorbildlich war aber auch die Berücksichtigung von Kunst am Bau bei den Tunnelbauten in Losenstein und in Neumarkt/Mühlkreis (Skulpturen von Josef Linschinger und Otto Ruhsam). Da es sich hier um keine Hochbauten handelt, hätte das Kulturförderungsgesetz nicht berücksichtigt werden müssen.


Land Oberösterreich Vorreiter bei Kunst am Bau

 

Das Land Oberösterreich nimmt seine Verantwortung für die Umsetzung von Kunst am Bau auch im eigenen Bereich sehr ernst. Zwei Großprojekte gelten als Leitprojekte für die Umsetzung: der Neubau des Wagner Jauregg Krankenhauses und des Landesdienstleistungszentrums.

 

Wagner Jauregg Krankenhaus:
Insgesamt sind im Neubau der Landes-Nervenklinik mehr als 100 Künstler/innen mit ihren Werken vertreten. Das Spektrum reicht von Licht- und Wasserinstallationen über klassische Malerei, Wandgrafiken, Stahlskulpturen bis zur gesamten Raumgestaltung. 98 Prozent der ausgestellten Kunstwerke wurden durch geladene und offene Wettbewerbe ermittelt. Zwei Prozent der Werke wurde direkt angekauft. Insgesamt 80 Prozent der Werke kommen aus Oberösterreich. Vertreten sind unter anderem: Sepp Auer, Dietmar Brehm, Waltraud Cooper, Judith Huemer und Günther Selichar.

 

Landesdienstleistungszentrum:
Das Land hat zur künstlerischen Ausstattung des Landesdienstleistungszentrums einen bedeutenden Beitrag zu Kunst am Bau geleistet. Da das Land im LDZ  Mieter ist, scheint dieser Beitrag in der offiziellen Statistik der Kunst am Bau-Vorhaben aber nicht auf.

 

Insgesamt hat das Land für die künstlerische Ausgestaltung des LDZ mehr als 750.000 Euro aufgewendet. Davon entfallen auf Einzelwerkankäufe für die repräsentative künstlerische Ausstattung der öffentlichen Innenräume rund 200.000 Euro.

 

Kunst am Bau-Informationsoffensive ab 2005

 

Der vorliegende Bericht an den Oö. Landtag gibt erstmals in Oberösterreich Auskunft über die Umsetzung von Kunst am Bau. Er zeigt, dass die Novelle zum Kulturförderungsgesetz, in der erstmals Kunst am Bau mit genau definierten Zielvorgaben festgeschrieben wurde, ein Schritt in die richtige Richtung war. Bauvorhaben sind wichtige Schrittmacher für die kulturelle Entwicklung, weil sie durch die künstlerische Gestaltung im Lebensumfeld der Menschen unmittelbar wirken.

 

Um diese Entwicklung fortzusetzen und zu vertiefen, plant die Landeskulturdirektion in den kommenden Jahren eine Informations-offensive zu Kunst am Bau. Mit Veranstaltungen und Publikationen sollen alle Bauträger über Möglichkeiten und Chancen von Kunst am Bau informiert, und die Bevölkerung für das Thema sensibilisiert werden.

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Pressekonferenz am 22. Juni 2005

Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl
zum Thema

"Aktuelle Straßenbauvorhaben im Bezirk Ried"

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Rückfragen-Kontakt: Helmuth Rechberger  (+43 732) 77 20-121 55

Seit einigen Jahren läuft in Oberösterreich die größte Straßenbauinfrastrukturoffensive in der Geschichte unseres Bundeslandes. Alleine seit dem Jahr 2000 wurden in Oberösterreich Straßenbauvorhaben mit Gesamtkosten von 1.334 Mio. Euro begonnen bzw. fertiggestellt. Dem Aus- und Neubau von Straßen kommt besondere Bedeutung zu, wenn Oberösterreich als Wirtschaftsstandort und als eine der leistungsfähigsten Regionen in Europa noch attraktiver werden will. Straßen sind aber auch ein wichtiges Element gleicher Lebenschancen in Oberösterreich, denn gut ausgebaute Straßen sind die Wohlstandsachsen der Zukunft. Durch die Infrastrukturoffensive "Straßen für die Zukunft" wollen wir den Wirtschaftsstandort Oberösterreich weiter optimieren, zusätzliche Arbeitsplätze schaffen und die Voraussetzungen für die tausenden Pendler in Oberösterreich spürbar verbessern, nennt Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl die Ziele.

 

Das Straßenbaubudget beläuft sich 2005 in Oberösterreich auf 332 Mio. Euro. 168 Mio. Euro davon entfallen auf die Autobahnen und 164,63 Mio. Euro auf den Bereich der Landesstraßen, informiert Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl.

 

Highlights 2005: 

  • Gesamtfertigstellung A 7 Bindermichl
  • Gesamtfertigstellung A 1 Generalerneuerung Haid-Sattledt
  • Start für Vollausbau A 9 Pyhrnautobahn
  • Bau bzw. Fertigstellung wichtiger Ortsumfahrungen wie Dietachdorf, Grün-burg, Traunkirchen, Enns, Altheim West, St. Georgen, Münzbacher Zubringer Teil II;

A 8 INNKREISAUTOBAHN: GENERALSANIERUNG
STARTET BEREITS 2008

 

Der bestmögliche Schutz der betroffenen Bevölkerung und Verbesserungen bei der Verkehrssicherheit müssen bei der Generalsanierung der A 8 Innkreisautobahn Vorrang haben, stellt Hiesl klar. Oberösterreich fordert die rasche Sanierung dieser wichtigen Verkehrsverbindung. Statt des 6-spurigen Ausbaues müssen vor allem Maßnahmen zum bestmöglichen Schutz der Anrainer, insbesondere vor dem Verkehrslärm, rasch realisiert werden.

 

Teile der A 8 Innkreis Autobahn wurden auf Weisung von Minister Übleis im Jahr 1985 als "Sparautobahn" - 24 statt 30 m Querschnitt - errichtet. Die mit diesem Sparquerschnitt gewonnenen Erfahrungen in Hinblick auf die Erhaltung und der Verkehrssicherheit sind äußerst negativ. Es besteht also dringender Handlungsbedarf. Der Streckenabschnitt mit dem Sparquerschnitt muss aus Gründen der Verkehrssicherheit mit vollwertigen zwei Fahrstreifen und einem Pannenstreifen generalsaniert werden. Bei der Sicherheit und beim notwendigen Lärmschutz für die betroffene Bevölkerung dürfen keine Kompromisse gemacht werden, so Hiesl wörtlich.

 

Folgende Sanierungsabschnitte mit Gesamtkosten von rund 126 Mio. Euro sind bereits ab 2008 im ASFINAG-Programm enthalten:

2008    Pichl-Meggenhofen          Rfb. Wels                16,5 Mio. Euro
2009    Meggenhofen-Haag          Rfb. Wels                18,0 Mio. Euro
2010    Pichl-Meggenhofen          Rfb. Suben              16,5 Mio. Euro
2011    Wels-Pichl                        Rfb. Wels+Suben    15, 0 Mio. Euro
2012    Meggenhofen-Haag          Rfb. Suben              18,0 Mio. Euro
2013    Haag-Ried                         Rfb. Wels                16,0 Mio. Euro
2014    Haag-Ried                         Rfb. Suben              16,0 Mio. Euro
2015    Ort-Suben                         Rfb. Wels+Suben      5,0 Mio. Euro
2016    Ried-Ort                            Rfb. Wels+Suben      5,0 Mio. Euro

                                                        Gesamtkosten rd. 126,0 Mio. Euro

 

B 141 RIEDER STRAßE, BAULOS "KREIS AUBACH"

 

Gemeinde: Ried/I.
Gesamtkosten: 0,54 Mio. Euro
Die vorhandene Kreuzung ist eine Unfallhäufungsstelle, daher soll der Kreuzungsbereich "Aubachberg" als Kreisverkehr ausgebildet werden. Die Detailplanungen für das so genannte "Bermuda-Dreieck" sind schon im Gange. Die weiteren Abstimmungen werden zurzeit vorgenommen.

 

B 141 RIEDER STRAßE, BAULOS "RAMPE RIED/I."

 

Gemeinde: Ried/I.
Gesamtkosten: 0,7 Mio. Euro
Ziel ist die Verbesserung der Kreuzungssituation mit der B 143 Hausruck Straße.
Die Planungsarbeiten werden im Zusammenhang mit der großräumigen Verkehrsuntersuchung für den Raum Ried, welche eine Neubeurteilung des Straßennetzes zum Inhalt hat, vorgenommen.

 

B 141A RIEDER STRAßE, ABZWEIGUNG WALCHSHAUSEN
BAULOS "SPANGE WALCHSHAUSEN"

 

Gemeinde: Tumeltsham, Aurolzmünster
Gesamtkosten: 5,5 Mio. Euro
Die neue Spange Walchshausen stellt die Verbindung von Ried (B 141/B 143) zur Anschlussstelle Walchshausen an der A 8 Innkreis Autobahn her. Derzeit verläuft dieser Autobahnzubringer durch Tumeltsham und deckt sich mit der L 513 Unterinnviertler Landesstraße. Das Generelle Projekt liegt vor. Im Zusammenhang mit diesem Projekt wird aufgrund der in den letzten Jahren eingetretenen Veränderungen der Verkehrsbelastungen im Großraum Ried zurzeit eine großräumige Verkehrsuntersuchung durchgeführt. Das Ergebnis soll aufzeigen, welche weiteren Planungsmaßnahmen vorzunehmen sein werden, um das Straßennetz zukunftsorientiert weiterentwickeln zu können.

B 141A RIEDER STRAßE, ABZWEIGUNG WALCHSHAUSEN
BAULOS "AS RIED B 141"

 

Gemeinde: Tumeltsham
Gesamtkosten: 1,0 Mio. Euro
Aufgrund von Problemen bei der Leistungsfähigkeit der Abfahrtsrampen der B 141 - Linkseinbieger an die B 141a Richtung A 8 Innkreis Autobahn ist eine Umplanung in eine verkehrsgerechte Anschlussstelle erforderlich. Die Detailplanung liegt vor.

 

B 141A RIEDER STRAßE, ABZWEIGUNG WALCHSHAUSEN
BAULOS "LINKSABBIEGESTREIFEN TUMELTSHAM"

 

Gemeinde: Tumeltsham
Gesamtkosten: 0,15 Mio. Euro
Die Zufahrt ins Ortszentrum von der B 141a Rieder Straße, Abzweigung Walchshausen, stellt einen Unfallhäufungspunkt dar.
Zur Hebung der Verkehrssicherheit soll ein Linksabbiegestreifen und eine Querungshilfe errichtet werden. Ein Detailprojekt ist in Arbeit.

 

B 143 HAUSRUCK STRAßE, BAULOS "KREIS RIED/I."

 

Gemeinde: Ried/I.
Gesamtkosten: 0,4 Mio. Euro
Kreuzung Stadteinfahrt Ried/Nord. Umgestaltung in Kreisverkehrsanlage zur besseren Verkehrsführung und Verkehrsberuhigung im Stadteinfahrtsbereich.
Das Detailprojekt ist in Arbeit. Auch dieses Projekt ist durch eine Neubeurteilung der Verkehrsuntersuchung Großraum Ried betroffen.

 

B 143 HAUSRUCK STRAßE,
BAULOS "UMFAHRUNG AUROLZMÜNSTER"

 

Gemeinde: Aurolzmünster
Gesamtkosten: 7,5 Mio. Euro
Ziel ist die enge und unübersichtliche Ortsdurchfahrt auszuschalten.
Entsprechende Überlegungen werden auch im Zusammenhang mit der Verkehrsuntersuchung Raum Ried vorzunehmen sein.

 

B 143 HAUSRUCK STRAßE, BAULOS "HAGING, KRZG. L 514"

 

Gemeinde: Aurolzmünster
Gesamtkosten: 0,45 Mio. Euro
Durch die Umgestaltung der Kreuzung in eine Kreisverkehrsanlage soll dieser Unfallhäufungspunkt wesentlich entschärft werden. Ein Detailprojekt liegt vor.

 

B 148 ALTHEIMER STRAßE,
BAULOS "KREUZUNG L 510 WEILBACHER"

 

Gemeinde: St. Georgen/O. 
Gesamtkosten: 0,5 Mio. Euro
Die Kreuzung B 148 mit der L 510 bei Obernberg stellt einen Unfallhäufungspunkt dar. Nach längeren Projektsüberlegungen soll durch die Errichtung eines Kreisverkehrs die Verkehrssicherheit wesentlich gehoben werden. Das Detailprojekt liegt bereits vor.

 

L 508 KOBERNAUßER STRAßE,
BAULOS "UMFAHRUNG LOHNSBURG"

 

Gemeinde: Lohnsburg
Gesamtkosten: 1,8 Mio. Euro
Das Projekt "Umfahrung Lohnsburg" gliedert sich in zwei Abschnitte und zwar in die eigentliche Umfahrung Lohnsburg und den Bereich "Kramling".
Der Bereich der Umfahrung von Lohnsburg soll in Weiterführung der südlich bereits ausgebauten L 508 am Ortskern von Lohnsburg vorbeigeführt werden.
Eine Studie für die Trassenführung wurde mit der Gemeinde abgestimmt.

 

Bereich Kramling:
Gesamtkosten: rd. 450.000 Euro
Im Bereich der Ortschaft Kramling soll die Landesstraße umgelegt und als 1. Teil, also unabhängig von der eigentlichen Umfahrung Lohnsburg, hinsichtlich der Realisierung vorgezogen werden (Geh- und Radwegerrichtung).

 

L 513 UNTERINNVIERTLER STRAßE,
BAULOS "KREUZUNG VOGLWEG"

 

Gemeinde: Ried/I.
Gesamtkosten: 0,3 Mio. Euro
Kreuzung Unterinnviertler Straße - Vogelweg; Hebung der Verkehrssicherheit wird angestrebt.
Das Projekt und die erforderlichen Bewilligungen liegen vor. Baubeginn wird noch im Herbst 2005 angestrebt.

 

L 1064 WALDZELLER STRAßE, BAULOS "WIRGLAU/BRAST"

 

Gemeinde: Waldzell
Gesamtkosten: rd. 2,0 Mio. Euro (davon 20 % Land = 400.000 Euro)
Die Linienführung der Waldzeller Straße war unübersichtlich und sehr kurvenreich mit engen Radien. Entsprechend dem Verursacherprinzip wurde die Planung und Bauausführung dieses Bauloses von der Firma Bau Mayr vorgenommen. Die Bauarbeiten sind noch im Gange.

 

L 1070 GUTENSHAMER STRAßE, BAULOS "UMFAHRUNG WALLING"

 

Gemeinde: Eberschwang, Pramet, Pattigham
Gesamtkosten: rd. 1,7 Mio. Euro
Die Gutenshamer Straße weist im alten Abschnitt eine Fahrbahnbreite von rd. 3,80 m auf und ist aufgrund des allgemeinen Zustandes äußerst sanierungsbedürftig.
Das Projekt und die rechtlichen Voraussetzungen liegen vor und die Bauarbeiten sind im Gange.

 

L 1075 GEIERSBERGER STRAßE, BAULOS "ÖTZLING"

 

Gemeinde: Eberschwang
Gesamtkosten: 1,4 Mio. Euro
Für die Umlegung der Geiersberger Straße im Bereich Ötzling wurde gemeinsam mit der ABB Gmunden (Z-Gebiet) eine Trasse für eine Umfahrung entwickelt.
Zurzeit ist das Grundeinlösungsverfahren im Gange.

 

L 1082 MARIA-AICHER STRAßE, BAULOS "TUMELTSHAM"

 

Gemeinde: Tumeltsham
Gesamtkosten: 0,5 Mio. Euro
Die Maria Aicher Straße weist im Abschnitt zwischen der Unterinnviertler Straße und dem Baulosbereich Ornetsmühl eine sehr enge und gefährliche Straßenführung auf.
Zur Hebung der Verkehrssicherheit soll ein Gehsteig errichtet werden. Die Detailplanung sowie alle Bewilligungen liegen vor.

 

L 1088 METTMACHER STRAßE, BAULOS "KLEINWEIFFENDORF"

 

Gemeinde: Mettmach
Gesamtkosten: 1,4 Mio. Euro
Der Bestand weist eine kleinräumige Linienführung auf, wobei auch die Fahrbahnbreiten nicht entsprechen. Das Baulos ist die Fortsetzung vom Baulos Whiskymühle in Richtung Mettmach. Ausbau am Bestand. Korrektur der Linienführung.
Ein Generelles Projekt wurde in Abstimmung mit Naturschutz und Umweltanwaltschaft erstellt. Im Zuge der Detailprojektsentwicklung wird auch die Schaffung der weiteren rechtlichen Voraussetzungen, auch im Hinblick auf die Grundeinlösung, vorgenommen.

 

L 1090 BUCH STRAßE, BAULOS "BU GURTEN"

 

Gemeinde: Gurten
Gesamtkosten: 0,25 Mio. Euro
Um einen Zugleitbetrieb der ÖBB auf der Bahnstrecke Neumarkt - Ried - Braunau installieren zu können, sind niveaufreie Eisenbahnkreuzungen erforderlich. Aufgrund der geringen Verkehrsbelastung kommt ein reduzierter Straßenquerschnitt zur Ausführung.
Das Detailprojekt und alle rechtlichen Voraussetzungen liegen vor. Mit dem Bau wurde bereits begonnen.

 

L 1101 MOOSHAMER STRAßE, BAULOS "UMLEGUNG MOOSHAM"

 

Gemeinde: Geinberg
Gesamtkosten: 4,5 Mio. Euro
Durch die Auflassung der Eisenbahnkreuzung in Moosham im Zusammenhang mit der Umfahrung Altheim ist das Straßennetz neu zu ordnen. Im Zuge dessen wird die Mooshamer Straße um-gelegt und erhält einen niveaufreien Bahnübergang. Gleichzeitig sind die bestehenden Betriebe an die neue Straße anzuschließen. Die ÖBB beteiligen sich an der Finanzierung.
Eine Trassenuntersuchung auf Orthophoto unter Beteiligung der Grundeigentümer ist in Arbeit.

 

L 1102 GEINBERG STRAßE, BAULOS "AUSÄSTUNG THERME"

 

Gemeinde: Geinberg
Gesamtkosten: dzt. nicht abschätzbar
Langfristige Planung zur Ausschaltung der schienengleichen Bahnkreuzung.
Die Trassenführung ist im Flächenwidmungsplan berücksichtigt bzw. freigehalten. In weiterer Folge werden von der Straßenverwaltung im Einvernehmen mit den ÖBB Überlegungen hinsichtlich der Ausschaltung der niveaugleichen Bahnkreuzungen im Abschnitt zwischen Gurten und Altheim durchgeführt. In diesem Zusammenhang wird auch die gegenständliche Planungsmaßnahme "Ausästung Therme" mitüberdacht. Das gegenständliche Projekt ist auch Bestandteil der Verkehrsuntersuchung, welche gemeinsam mit den ÖBB hinsichtlich der Eisenbahnkreuzungen durchgeführt wird.

 

L 1105 HARTER STRAßE, BAULOS "RUTSCHUNG-ORT"

 

Gemeinde: Ort/I.
Gesamtkosten: 0,9 Mio. Euro
Im Anschluss an das Baulos "Aichberg" ist der Abschnitt "Rutschung-Ort" mit Sanierung einer Hangrutschung vorgesehen. Die Anlageverhältnisse dieser Straße sind unzulänglich.
Das Detailprojekt liegt vor.
Die wasserbautechnischen Maßnahmen wurden bereits im Wasserrechtsverfahren für den Abschnitt Aichberg mitverhandelt. Die Bauausführung ist durch die Straßenmeisterei Obernberg vorge-sehen. Die Trassenverordnung wurde durchgeführt, die Grundeinlöse wurde beantragt und aufgrund der offenen Frage bezüglich der Finanzierung zurückgestellt.

 

L 1106 HACKLEDTER STRAßE,
BAULOS "UMLEGUNG ANTIESENHOFEN"

 

Gemeinde: Antiesenhofen
Gesamtkosten: derzeit nicht abschätzbar
Die bestehende Bahnunterführung sowie die vorhandene Fahrbahnbreite sind unzureichend und können am Bestand nicht ausgebaut werden. Für eine Trassenfindung werden die entsprechenden Planungsarbeiten auf Basis des Orthophotos sowie der Katasterpläne in einer Variantenuntersuchung vorzunehmen sein.

 

BRÜCKE ÜBER DIE WALDZELLER ACHE

 

Gemeinde: Waldzell
Gesamtkosten: 140.000 Euro
Generalsanierung
Bau: Sommer, Herbst 2005 - halbseitige Verkehrsführung

 

WEGBRÜCKE

 

Gemeinde: Gurten 
Gesamtkosten: 110.000 Euro
Generalsanierung
Bau: Herbst 2005 - halbseitige Verkehrsführung

 

GURTENBACHBRÜCKE

 

Gemeinde: Gurten
Gesamtkosten: 80.000 Euro
Generalsanierung
Sommer, Herbst 2005 - halbseitige Verkehrsführung

 

ANTIESENBRÜCKE

 

Gemeinde: Ried
Generalsanierung
Frühjahr 2006 - Verkehrsführung über ehemalige alte Bundesstraße

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