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Landeskorrespondenz Nr. 137 vom 15. Juni 2005

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Landeshauptmann Pühringer würdigt Prof. Franz Rieger: "Einer der großen und bedeutenden Schriftsteller unseres Landes, ein Leiser, der in der Literaturgeschichte Oberösterreichs Spuren hinterlassen hat"

(LK) "Er war einer der großen Schriftsteller unseres Landes, ein Leiser, der in der Literaturgeschichte Oberösterreichs Spuren hinterlassen hat", würdigt Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer Prof. Franz Rieger, der am Samstag, 11. Juni 2005, in seiner Heimatgemeinde Oftering verstorben ist. Als einen der bedeutendsten oberösterreichischen Schriftsteller hat ihn Alois Brandstetter bezeichnet.

 

"Prof. Franz Rieger hat in seinen Büchern Oberösterreich einzigartige literarische Denkmäler gesetzt. Dabei hat er sich nicht gescheut, Wegbereiter zu sein, was die Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte unseres Landes betrifft. Mit seinem 1985 erschienenen Buch ‚Schattenschweigen oder Hartheim‘ hat er eines der wichtigsten politischen Bücher der zeitgenössischen Literatur geschrieben", so der Landeshauptmann. "Was Prof. Rieger ausgezeichnet hat, war seine sowohl persönlich auch in seinem Werkstil zurückgezogene Eigen-Art, die Ruhe, Tiefe und Prägnanz, die sein Werk ausstrahlt. Das macht ihn einzigartig."

 

Prof. Franz Rieger wurde für sein Werk vielfach ausgezeichnet: Er war Träger des Landeskulturpreises für Literatur (1975), des Heinrich-Gleißner-Preises (1993) und des Adalbert-Stifter-Preises des Landes Oberösterreich (1999). Anlässlich seines 80. Geburtstages 2003 erhielt er die Kulturmedaille des Landes. Über Prof. Franz Rieger erschien 1993 auch ein ausführliches Porträt-Heft im Rahmen der Literaturzeitschrift "Die Rampe".

 

Prof. Franz Rieger wurde am 23. Jänner 1923 in Riedau geboren. Er besuchte das Petrinum in Linz und anschließend ein Gymnasium in Passau. 1941 wurde er zum Arbeits- und Kriegsdienst eingezogen, war 1944 bis 1946 in Kriegsgefangenschaft. Von 1955 bis zu seiner Pensionierung 1983 war er Bibliothekar in den Büchereien der Stadt Linz.

Dr. Elisabeth Mayr-Kern (+43 732) 77 20-154 91

LH Pühringer: Stiftung wird das umfassende Gedenken in Hartheim finanziell absichern

Stiftung Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim offiziell gegründet

 

(LK) "Orte des Gedenkens, wie Schloss Hartheim sollen jedem, der hier herkommt, die Möglichkeit geben, aus der Vergangenheit zu lernen und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Dazu gehört die ständige Mahnung, in unserer Gesellschaft dafür zu sorgen, dass jedem ihrer Mitglieder ein Leben in Menschenwürde garantiert ist", erklärte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer gestern anlässlich der offiziellen Gründung der "Stiftung Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim".

 

Die Stiftung hat die Aufgabe, das Gedenken in Hartheim einer breiten Öffentlichkeit, insbesondere jungen Mensch möglich zu machen und die finanzielle Absicherung dieser Aktivitäten zu gewährleisten.

 

Die Patronanz über diese Stiftung hat Bundespräsident Dr. Heinz Fischer übernommen. Dem Proponentenkomitee gehören der israelische Staatspräsident Moshe Katzav, EU-Kommissarin Dr. Benita Ferrero-Waldner, Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel, Mitglieder der Bundesregierung und die Klubobleute der im Nationalrat vertretenen Parteien an. Auch das politische Oberösterreich steht hinter dieser Stiftung. Sie wird von allen in der Landesregierung bzw. im Landtag vertretenen politischen Parteien unterstützt. Insgesamt hat sich ein engagierter Kreis von über 300 Persönlichkeiten gefunden.

 

Neben der Politik sind führende Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, der Sozial-partnerschaft, der Diplomatie, der Wissenschaft sowie die Spitzen der Religions-gemeinschaften, darunter Kardinal Dr. Schönborn, Bischof Mag. Sturm und Präsident Dr. Muzicant sowie maßgebliche Vertreter aus den Bereichen Verwaltung, Bildung, Sport, Medizin und Soziales vertreten.

 

Auch Kunst und Kultur leisten wertvolle Beiträge. Unter anderem wurde gestern ein Bild von Christian Ludwig Attersee versteigert. Der Erlös kam der Stiftung zugute.

Andreas Hörtenhuber (+43 732) 77 20-116 17

Alt und Jung feierten Erfolg bei der "Aktion Di@log" Sigl: Jugendliche führten 2.000 Senioren ins Internet

(LK) Mit einem gelungenen Fest feierten Kursanbieter, jugendliche Lehrmeister/innen und jung gebliebene Teilnehmer/innen im voll besetzten Großen Saal des LandesKulturzentrums Ursulinenhof in Linz ihren Erfolg bei der "Aktion Di@log" des JugendReferates des Landes Oberösterreich.

 

Jugendliche unterstützten  in ganz Oberösterreich bei dieser Aktion Seniorinnen und Senioren dabei, sich in die Welt des Internets zu wagen, die Scheu vor dem Computer abzulegen.

 

Jugend-Landesrat Viktor Sigl bedankte sich bei den Kursanbietern im Beisein von Landeshauptmann aD. Dr. Josef Ratzenböck - er hat heuer den Ehrenschutz übernommen - mit Anerkennungspreisen.

 

"Über 200 Kursangebote mit 'frisch gebackenen' 2.000 Internet-Senior/innen zeigen, dass unsere 'Aktion Di@log' Alt und Jung zu einem erfolgreichen Miteinander zusammenführen konnte", freute sich Landesrat Sigl. "Daher ist diese Aktion auch im kommenden Jahr wieder geplant."

Gerhard Rumetshofer (+43 732) 77 20-151 02

LR Stöger: Nur Impfen bietet ausreichend Schutz vor Masern

Gesundheits-Landesrätin appelliert an die oberösterreichische Bevölkerung

 

(LK) Einen Masernausbruch in Bayern nimmt Gesundheits-Landesrätin Dr. Silvia Stöger zum Anlass, um einmal mehr auf die Wichtigkeit der Schutzimpfung hinzuweisen. Bisher wurden den Gesundheitsämtern in Bayern 110 Fälle gemeldet. Betroffen sind vor allem nicht geimpfte Kinder zwischen fünf und 15 Jahren. Die Erkrankung wurde auch schon auf Erwachsene übertragen, vier Personen mussten bereits stationär behandelt werden. „Den besten Schutz vor Masern bietet nur die Impfung. Denn bei an Masern Erkrankten ist der weitere Verlauf therapeutisch nicht beeinflussbar, eine Behandlung kann nur die Symptome lindern", bekräftigt Stöger.

 

Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit, sondern eine gefährliche Infektionskrankheit und daher hoch ansteckend. Die Erkrankung kann jeden treffen, der nicht durch Impfung oder durch eine frühere Masernkrankheit immun ist. Masern verursachen neben den unangenehmen Symptomen wie hohem Fieber, tränenden Augen, Husten und Ausschlag oft auch schwerwiegende Komplikationen wie Mittelohr- und Lungenentzündung. Darüber hinaus kann bei einer Maserninfektion mit einer Häufigkeit von 1:1000 eine Gehirnentzündung auftreten, die in rund 25 Prozent der Fälle tödlich verläuft. „Trotz kostenloser Impfungen für alle Kinder bis zum 15. Lebensjahr liegen in Oberösterreich die Durchimpfungsraten für die erste Maser/Mumps/Röteln-Impfung bei etwa 80 Prozent“, bedauert Dr. Stöger.

 

Ausbrüche mit mehreren hundert Erkrankten, schwere Komplikationen und sogar Todesfälle führen immer wieder vor Augen, wieviel Leid durch rechtzeitige Impfung vermeidbar gewesen wäre. Hohe Durchimpfungsraten bieten nicht nur einen persönlichen Schutz, sondern es werden damit auch jene Personen geschützt, die noch nicht geimpft sind.

 

Immer wieder ist es in den letzten Jahren in Europa zu großen Massenausbrüchen gekommen, wie in Irland mit rund 1.500 Erkrankten und zwei Todesfällen, Deutschland mit mehr als 10.500 Erkrankten und einem Todesfall sowie Italien mit mehr als 40.000 Erkrankten und vier Todesfällen. In Österreich gab es den letzten Ausbruch 1995/96 mit rund 7.000 Erkrankungen. Seit 1997 sind auch insgesamt 15 Fälle der tödlich verlaufenden Gehirnentzündung aufgetreten. „Allein diese Zahlen machen deutlich, welch hohe Bedeutung Vorsorgeimpfungen zukommt“, bekräftigt Dr. Stöger.

Walter Walch (+43 732) 77 20-111 26

Ein 'Fest im Zeichen der Sonne' mit Wohnbau-Landesrat Kepplinger

Solarfest in Laakirchen - eine der 10 innovativsten Gemeinden

 

(LK) Landesrat Dr. Kepplinger lädt gemeinsam mit der Gemeinde Laakirchen zu einem Solarfest ein. Laakirchen wurde vom Österreichischen Gemeindebund, dem WirtschaftsBlatt und T-Mobile zu einer der 10 innovativsten Gemeinden gekürt. Das Fest, welches im Zeichen der Sonne steht, soll das tolle Projekt der Gemeinde Laakirchen, nämlich den Solaranlagen-Gemeinschaftskauf, entsprechend würdigen.

 

Im Jahr 2004 schaffte es die Gemeinde durch ein perfekt organisiertes Projekt in Laakirchen an 100 Eigenheimen Solaranlagen zu installieren. Zum Vergleich: Bis zum Jahr 2003 gab es in der Gemeinde rund 100 Eigenheimbesitzer mit einer Solaranlage. Das bedeutet, dass durch dieses Projekt und den Gemeinschaftseinkauf die Anzahl an Eigenheimen mit Solaranlagen innerhalb eines Jahres verdoppelt werden konnte.

 

"Das Projekt in Laakirchen gilt als Vorzeigebeispiel für andere Gemeinden. Laakirchen verdient zu Recht den Titel 'innovativste Gemeinde', da sich die Bewohnerinnen und Bewohner besonders umweltbewusst zeigen und viel für den Umweltschutz tun. Ich wünsche mir, dass andere Gemeinden in Oberösterreich, und idealerweise auch in Österreich, Gefallen an diesem Projekt finden und dies in ebensolchem Umfang umsetzen können. Denn dies würde ungemein viel zur Erreichung des Kyoto-Zieles beitragen und Oberösterreich im Europavergleich erneut als Vorzeigeland betreffend Umweltschutz hervorheben", zeigt sich Landesrat Dr. Kepplinger erfreut über das Engagement von Laakirchen in Bezug auf Umwelt- und Klimaschutz.

 

Neben Informationen über das Solaranlagen-Projekt und das im Herbst beginnende Pilot-Projekt 'kostengünstige Fassadendämmung und Fenstertausch', erwartet alle Besucherinnen und Besucher ein netter Nachmittag mit abschließendem Sonnwendfeuer. Darüber hinaus wird Landesrat Dr. Kepplinger einen Vortrag über die Wohnbauförderung NEU halten.

 

Interessierte werden über folgende Themen der  Wohnbauförderung NEU im Detail aufgeklärt:

  • Reihenhaus- und Eigenheimförderung NEU
  • Sanierungsförderung NEU
  • Klima- und Umweltschutzförderung NEU
  • Barrierefreiheit NEU
  • Wohnbeihilfe NEU

Informationen können vorab auf der Homepage www.wohnbaufoerderung-neu.at heruntergeladen werden. Zusätzlich stehen allen Interessierten natürlich auch die Fachberater der Abteilung Wohnbauförderung jederzeit und gerne zur Verfügung (+43 732/77 20-141 43/141 44).

 

Das 'Fest im Zeichen der Sonne' wird am 25. Juni 2005 ab 14 Uhr im Kulturzentrum ALFA in Steyrermühl stattfinden. Landesrat Dr. Hermann Kepplinger und die Gemeinde Laakirchen freuen sich bereits jetzt, Sie bei dieser tollen Veranstaltung begrüßen zu dürfen!

Mag.ª Sabrina Hebenstreit (+43 732) 77 20-120 43

Pollenwarndienst für Oberösterreich vom 15. bis 22. Juni 2005

(LK) Bis 1200 Meter dominiert der Wiesenaspekt mit Gräsern, Ampfer und Wegerich. Vor allem im Mühlviertel und Alpenvorland verstärkt die Roggenblüte die Belastung. Lokal können Holunder und Robinie zu zusätzlichen Belastungen führen. In den Alpen und Böhmerwald blüht die Grünerle. Die auffällig, aber allergologisch wenig relevante Föhrenblüte klingt allmählich aus. Die bei Temperaturanstieg allgemein starke Pollenbelastung wird vorübergehend durch die unbeständige Witterung und die lokale Wiesenmahd abgeschwächt.

 

Tonbanddienste:
AKH Linz: 0732/7806-6919
LKH Freistadt: 050/554-76-28400
LKH Vöcklabruck: 050/554-71-49900

 

Roland Schmidt (+43 6232) 35 81

Termine der Beratungsstellen

Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen

 

(LK) Sprech- und Beratungsstunden für Alkoholkranke und deren Angehörige finden am Freitag, 17. Juni 2005, in der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, Außenstelle Bad Ischl, Bahnhofstraße 10, von 9:00 bis 12:00 Uhr; in der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck, Außenstelle, Jungmairgasse 1 von 8:00 bis 12:00 Uhr sowie für den Bezirk Urfahr-Umgebung im PSZ Exit Sozial, Böhmerstraße 3, 4190 Bad Leonfelden, von 09:00 bis 12:00 Uhr, statt


Weiters finden therapeutische Zusammenkünfte von Selbsthilfegruppen für Alkoholkranke und deren Angehörige am Freitag, 17. Juni 2005, für den Bezirk Gmunden, Außenstelle Bad Ischl, Sozialzentrum, Bahnhofstraße 14, ab 18:30 Uhr, statt.

 

Jugendinformation und Jugendberatung

(LK) Infos, Tipps und Beratung für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, persönlich und kostenlos.

 

Jugendservice des Landes Oberösterreich:

  • Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. +43 7272/758 23, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Ried, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. +43 7752/715 15, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-Ried@ooe.gv.at
  • Jugendservice Rohrbach, Linzerstr. 3, 4150 Rohrbach, Tel. +43 7289/17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at
  • Jugendservice Steyr, Pfarrgasse 6, 4400 Steyr, Tel. +43 7252/17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels,  Rablstraße 16, 4600 Wels, Tel. +43 7242/21 14 11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at
  • Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. +43 7722/222 33, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at
  • Jugendservice Gmunden, Kirchengasse 18, 4810 Gmunden, Tel. +43 7612/17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugendservice Kirchdorf, Kirchengasse 6, 4560 Kirchdorf, Tel. +43 7582/604 16, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-kirchdorf@ooe.gv.at
  • Jugendservice Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. +43 7262/581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Tummelplatzstr. 9, 4780 Schärding, Tel. +43 7712/357 07, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels, Rablstraße 16, 4600 Wels, Tel. +43 7242/21 14 11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at


Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.

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