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Landeskorrespondenz Nr. 135 vom 13. Juni 2005

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Pressekonferenz

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LH Pühringer: Landesmusikschulen sind "Labors der guten Ideen" - Erste Innovationspreise der Oö. Landesmusikschulen nach St. Georgen an der Gusen, Hellmonsödt und Braunau

(LK) Die ersten Innovationspreise der oö. Landesmusikschulen überreichte kürzlich Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer im Rahmen der Zukunftskonferenz der oö. Landesmusikschulen in Lenzing. Die Geld- und Sachpreise wurden vom Verein Tonart, dem Verein der Freunde der Oö. Landesmusikschulen, mit Obmann Direktor Wolfgang Pfeil gestiftet.

 

"In unseren Musikschulen gibt es ungeheuer großes Potential an Kreativität. Sie sind neben ihrer Rolle als kulturelle Nahversorger auch zu Labors der guten Ideen geworden. Das zeigen die hervorragenden Projekte, die für den Innovationspreis eingereicht wurden. Dieser Preis ist ein deutliches Signal, dass es ausdrücklich erwünscht ist, neue Wege zu gehen", betonte der Landeshauptmann bei der Preisverleihung. Die Preisträger wurden aus zahlreichen Einreichungen von einer Jury ausgewählt.

 

Die Landesmusikschule St. Georgen an der Gusen erhielt den Innovationspreis für das "Ensembletreffen 4222". Bei diesem innovativem Wettbewerb gab es weder Sieger noch Verlierer, dafür aber viele wertvolle Jurygespräche und Feedbacks, die von hochkarätigen Fachleuten mit den teilnehmenden Ensembles geführt wurden. Als absolutes Novum wurden auch die teilnehmenden Musikerinnen und Musiker als Juroren eingebunden.

 

Der Landesmusikschule Hellmonsödt wurde der Innovationspreis für ihr Projekt "Kunstmappen" überreicht. Das Projekt soll ein Ansporn für die Schülerinnen und Schüler zu einem regen Kulturkonsum sein. Jede und jeder von ihnen stellt sich kreativ eine Mappe her und sammelt in den Mappen Eintrittskarten, Programmhefte, Autogramme und Künstlerfotos von Konzertbesuchen, Ausstellungsbesuchen, Opernaufführungen, Ballettaufführungen und natürlich auch Musikschulkonzerten. Die Mappen werden einmal jährlich prämiert.

Die Landesmusikschule Braunau wurde für das Projekt "Induktive Höranlage" mit dem Innovationspreis ausgezeichnet. Hörbehinderte Menschen können durch diese Anlage praktisch nebengeräuschfrei dem akustischen Geschehen im Konzertsaal folgen. Die Landesmusikschule Braunau und ihre Zweigstelle Neukirchen an der Enknach sind seit zwei Jahren mit einer solchen Höranlage ausgestattet. Eine Induktionsanlage ist relativ einfach auch im Nachhinein in einem Vortragssaal zu installieren.

Mag.ª Karin Speidl (+43 732) 77 20-114 07

Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich für Superintendent Mag. Hansjörg Eichmeyer

LH Pühringer: Der Name Eichmeyer steht heute in Oberösterreich für ein umfangreiches Engagement im Sozial- und Bildungsbereich

 

(LK) Der scheidende Superintendent der Evangelischen Kirche A.B. Mag. Hansjörg Eichmeyer wurde am 10. Juni mit dem "Großen Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich" ausgezeichnet.

 

In seiner Laudatio hob Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer das umfangreiche Engagement Eichmeyers im Sozial- und Bildungsbereich hervor.

 

In die Amtszeit Eichmeyers fiel die Errichtung des Studentenheims Dietrich Bonhoeffer sowie die Neustrukturierung des Evangelischen Bildungswerks.

 

Im Sozialbereich war Eichmeyer als Kuratoriumsmitglied des Diakoniewerks Gallneukirchen und der Hospizbewegung tätig. Dazu kommt Eichmeyers ständiges Eintreten für die sozial Benachteiligten in der Gesellschaft. "Gemeinsam mit dem in der Bischofskonferenz für Sozialfragen zuständigen Bischof Maximilian Aichern, hat Eichmeyer hier eine besonders starke Achse gebildet. Beide Persönlichkeiten sind starke und anerkannte Sprachrohre jener, die es im Leben schwerer haben", so Pühringer.

 

Im Kulturbereich hat Eichmeyer mit der Schaffung des evangelischen Diözesanmuseums in Rutzenmoos bleibende Spuren hinterlassen.

 

Eichmeyer, Jahrgang 1940, studierte im evangelisch-lutherischen Missions- und Diasporaseminar bzw. an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau/Bayern Theologie, wurde 1968 zum Pfarrer ordiniert und begann seine Pfarrertätigkeit in der evangelischen Pfarrgemeinde Attersee. 1974 wurde er von der evangelischen Pfarrgemeinde Vöckabruck zum Pfarrer gewählt.

 

Seit 1980 ist er Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche A.B. und der Generalsynode A. und H.B. 1985 erfolgte die Wahl zum Stellvertreter des Superintendenten und 1990 wurde er zum Superintendenten der Evangelischen Superintendenz A.B. Oberösterreich gewählt.

Andreas Hörtenhuber (+43 732) 77 20-116 17

Panoramaturm am Erlebnisberg Wurbauerkogel im Nationalpark Kalkalpen eröffnet - Pühringer und Sigl: Weitere Aufwertung der Nationalparkregion

(LK) Als gewaltige Aufwertung und Weiterentwicklung für die Nationalparkregion begrüßten Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Tourismus-Landesrat Viktor Sigl das Besucherzentrum und den Panoramaturm am Erlebnisberg Wurbauerkogel bei der Eröffnung am 11.Juni 2005. Der Panoramaturm, der einen 360-Grad Gebirgsblick auf 21 Zweitausender ermöglicht, wurde von den Nationalparkgemeinden Windischgarsten und Rosenau am Hengstpass initiiert und ist Bestandteil des Gesamtkonzeptes Erlebnisberg Wurbauerkogel. Das neue Besucherzentrum beherbergt auch die Ausstellung "Faszination Fels", die auf 150 m2 Außergewöhnliches, Besonderes und Weltmeisterliches aus dem Reich der Tier- und Pflanzenwelt oberhalb der Waldgrenze präsentiert.

 

Teil des Erlebniskonzepts sind auch die Nationalpark-Wandergebiete Wurbauerkogel in Rosenau und Windischgarsten sowie Feichltal in Roßleithen, zwei von insgesamt sieben Wandergebieten, die mit der dazu gehörigen Infrastruktur im Nationalpark eingerichtet werden.

 

"Uns ist wichtig, im Gebiet des Nationalparks Oö. Kalkalpen die Natur zu bewahren, sie gleichzeitig erlebbar und erfahrbar zu machen und sie den Menschen in gezielten Erlebnisprogrammen näher zu bringen. Diese beiden Ziele werden mit den Mitteln des sanften Tourismus mit dem neuen Besucherzentrum erreicht", betont Landeshauptmann Pühringer.

 

"Für mehr als die Hälfte der Oberösterreich-Urlauber ist Wandern der Beweggrund, warum sie unser Bundesland besuchen. Daher ist eine qualitätsvolle Weiterentwicklung in diesem Bereich wichtig. Die Nationalparkregion hebt sich als Wanderkompetenzzentrum besonders ab", unterstreicht Landesrat Sigl.

Ing. Walter Silber (+43 732) 77 20-111 17

Landeshauptmann Pühringer eröffnete Stifterausstellung "Lebenszeichen" in der Metz-Villa in Kirchschlag

(LK) Adalbert Stifters letzte Lebensjahre thematisiert die Ausstellung "Lebenszeichen". Späte Jahre - späte Werke. in der Metz-Villa in Kirchschlag, die von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer am 12. Juni 2005 eröffnet wurde.

 

Als weiteren Baustein der Wiederentdeckung Adalbert Stifters und der Auseinandersetzung mit einer überaus vielseitigen und faszinierenden Künstlerpersönlichkeit bezeichnete der Landeshauptmann die Ausstellung. Denn Stifter war nicht nur Literat, sondern auch Maler und Grafiker, er interessierte sich nicht nur für die Geistes-, sondern auch für die Naturwissenschaften. Er setze sich für das Bildungswesen ein und war Initiator der ersten Realschule in Linz. In seiner Eigenschaft als Landeskonservator verdanken wir ihm die Rettung des gotischen Flügelaltares von Kefermarkt. Durch die Gründung der Landesgalerie förderte er das zeitgenössische Kunstschaffen. In gewisser Weise habe er damit Grundsätze der Kulturpolitik in Oberösterreich vorgezeichnet, die bis heute Bestand haben: das kulturelle Erbe bewahren, dem Neuen aufgeschlossen sein und junge Talente bestmöglich fördern.

 

In Kirchschlag absolvierte der schwerkranke Stifter zwischen 1865 und 1867 sieben Kuraufenthalte in der Hoffnung, Heilung zu finden. Die unaufhebbaren körperlichen und physischen Spannungszustände seiner letzten Jahre sind in zahlreichen "Lebenszeichen", wie Stifter seine Briefe nannte, dokumentiert. Die Ausstellung in der Metz-Villa beleuchtet anhand inszenierter Raumsituationen vier wichtige, durchaus widersprüchliche Aspekte der letzten Lebensjahre Stifters: Im zentralen Raum des Hauses ist ein "Ordnungsraster" installiert, der unter anderem Stifters rituelle Tagesabläufe, seine Selbstbeobachtungen und Selbststilisierungen sichtbar macht. Der anschließende Wintergarten ist als "Buch- und Hörraum" gestaltet, in dem ausgewählte Textbeispiele aus dem Spätwerk präsentiert werden.

 

Eine kleine "naturwissenschaftliche Forschungsstation" im Nebenraum beschäftigt sich mit den "Winterbriefen aus Kirchschlag", und in der Küche werden Stifters eigenwillige Ess- und Trinkgewohnheiten thematisiert. Der Panoramablick vom Breitenstein ist ebenfalls miteinbezogen. Am Sonntag fand im Rahmen der Eröffnung auch ein "Nordic Walking Marathon" rund um den Breitenstein statt.

Mag.a Karin Speidl (+43 732) 77 20-114 07

Von Badeseepflege bis Winterdienst: Bauern als kommunale Dienstleister

LR Stockinger: Jeder zweite Gemeinde setzt auf Dienste von MR-Service

 

(LK) 6.000 Bäuerinnen und Bauern in Oberösterreich haben in der eigenen Gemeinde einen Zuerwerb. Über die genossenschaftliche Tochter MR-Service des Vereins Maschinenring wird so eine Wertschöpfung für die Landwirtschaft in der Höhe von 4,5 Millionen Euro (2004) erwirtschaftet. Zwei Drittel der Geschäftstätigkeit in der kommunalen Dienstleistung verbucht der Winterdienst. 208 Gemeinden sind derzeit bei MR-Service für den Winterdienst unter Vertrag. Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger: "Jede zweite Gemeinde nutzt damit das Angebot von MR-Service und sichert so regionale Wertschöpfung für die Landwirtschaft".

 

MR-Service wurde als Genossenschaft im Jahr 1995 gegründet und feiert am 14. Juni im Sumerauerhof, St. Florian, das 10-Jahres-Bestehen. Ziel ist, dass jede der 445 oberösterreichischen Gemeinden das Angebot von MR-Service nutzen kann. Beginnend vom Winterdienst über Böschungmähen, Sportplatzmähen bis zur Freibadpflege reicht das umfangreiche kommunale Angebot der MR-Service-Bauern.

 

Neu im Auftragsbuch ist die Badeseepflege für das Land Oberösterreich. In der heurigen Saison werden beispielsweise alle vier Badeplätze am Attersee von MR-Service-Bauern betreut. Für Agrar-Landesrat Josef Stockinger sind die Maschinenring-Service-Angebote eine ideale Ergänzung zu den bestehenden Bauhöfen in den Gemeinden: "Nicht jede Gemeinde muss eine Maschine selber kaufen. Durch die Nutzung landwirtschaftlicher Geräte für kommunale Arbeit können Kosten gespart werden".  Landesrat Stockinger unterstützt als Gemeindereferent jede Zusammenarbeit mit den MR-Service-Bauern.

Ing. Walter Silber (+43 732) 77 20-111 17

Rinderexporte nach Russland wieder flott

LR Stockinger: Verhandlungen in Moskau erfolgreich

 

(LK) Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger hat sich in Moskau für die Wiederbelebung der Rinderexporte aus Oberösterreich eingesetzt. Bei einem Treffen mit Ivan Roschdestwensky, dem zuständigen Veterinär im russischen Landwirtschaftsministerium, konnten Landesrat Stockinger und Bundesminister Pröll im Rahmen der Exportoffensive stabile Rahmenbedingungen für den Marktzutritt Österreichs in Russland ausverhandeln.

 

In den vergangenen Monaten sind in Folge von Unstimmigkeiten zwischen der EU und Russland die Zuchtviehexporte wegen veterinärrechtlicher Hürden ins Stocken geraten. Stockinger: "Uns ist es gelungen, die Exporte wieder flott zu bekommen und die Veterinärabwicklung zu erleichtern". Im Russland-Geschäft erweisen sich bürokratische Hürden immer wieder als Bremsklotz. Russland ist weder Mitglied der WTO, noch  Vertragspartner der EU. Das heißt, der wirtschaftspolitische Rahmen ist häufigen Schwankungen unterlaufen. Vor allem im Bereich von Zöllen und Lizenzierungssystemen. Die Bestimmungen dazu ändern sich laufend. Jetzt ist in einem Memorandum zwischen dem österreichischen und dem russischen Landwirtschaftsministerium der Marktzutritt stabiler geregelt. Landesrat Stockinger: "Die Zuchtviehexporteure aus Oberösterreich können ab sofort auf stabile Rahmenbedingungen und verlässliche Marktpartner setzen". Die ersten Exporte von Zuchtrindern starten bereits wieder.

 

Zuchtrinder aus Österreich sind der Exportschlager. Österreich ist das Rinderexportland Nummer 1 in der Europäischen Union. Stockinger: "Im Vorjahr wurden 400 hochwertige Zuchtrinder aus Oberösterreich nach Russland exportiert. Die Zuchtrinder tragen so den Ruf Oberösterreichs und das Können der bäuerlichen Züchter in alle Welt hinaus".

Ing. Walter Silber (+43 732) 77 20-111 17

LR Stöger lädt zum Frauen-Infotag in Ebensee ein

Beratung und Unterstützung unter einem Dach

 

(LK) Ob Fragen zu Job und Ausbildung, bei Problemen in der Familie oder mit dem Arbeitgeber aber auch bei der Suche nach einem Kinderbetreuungsplatz - beim Frauen-Infotag am Freitag, 17. Juni, in Ebensee gibt es zu allen Themen Service und Unterstützung unter einem Dach. Mehr als ein Dutzend Beratungseinrichtungen stehen den Frauen von 10 bis 16 Uhr im Rathaus Ebensee, Hauptstraße 34, mit Rat und Tat zur Seite.

 

Initiiert wurden die landesweit veranstalteten Frauen-Infotage von Frauen-Landesrätin Dr. Silvia Stöger. Nach dem Start in Steyr im Mai findet der zweite Frauen-Infotag nun am 17. Juni in Ebensee statt. "Ich will die oberösterreichischen Frauen stärken, denn selbstbewusste und gut informierte Frauen haben es im Beruf, aber auch privat leichter", formuliert die Landesrätin die Ziele ihrer Beratungsoffensive. Selbstverständlich steht die Landesrätin beim Frauen-Infotag in Ebensee auch für persönliche Gespräche zur Verfügung.

 

Frauenpolitisch liegen der Landesrätin vor allem die Themen Arbeitslosigkeit und Karrierechancen am Herzen. "Im Salzkammergut ist die Frauenarbeitslosigkeit besonders hoch. Viele müssen mehr als 50 Kilometer zu ihrem Arbeitsplatz pendeln", analysiert Stöger die lokale Lage. Um die Jobchancen für Frauen zu verbessern setzt sich die Landesrätin für moderne Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen und für mehr Kinderbetreuungseinrichtungen ein.

 

Frauenforum Salzkammergut als starker Partner in Ebensee

 

Organisiert wird der Frauen-Infotag in Ebensee vom Frauenforum Salzkammergut. Der Verein arbeitet seit vielen Jahren daran, Frauen und Mädchen in allen Lebensbereichen zu unterstützen. Zu den Schwerpunkten des Frauenforums gehören Veranstaltungen und Kurse, aber auch die Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Kinderbetreuungsplatz.

Als Partner für den Frauen-Infotag konnte das Frauenforum Salzkammergut unter anderem die Arbeiterkammer, das Arbeitsmarktservice, das Bildungszentrum Salzkammergut sowie regionale Fraueninitiativen gewinnen. Zusätzlich wird es beim Frauen-Infotag verschiedene Vorträge zu Gesundheitsthemen geben.

Walter Walch (+43 732) 77 20-111 26

Termine der Beratungsstellen

Jugendberatung und Jugendinformation

 

(LK) Beratung, Infos und Tipps für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, kostenlos  und persönlich. 

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. +43 732/17 99: Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at, http://www.jugendservice.at/
  • Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. +43 7272/758 23, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Tummelplatzstr. 9, 4780 Schärding, Tel. +43 7712/357 07, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Ried, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. +43 7752/715 15, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: Jugendservice-Ried@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. +43 7942/725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Gmunden, Kirchengasse 18, 4810 Gmunden, Tel. +43 7612/17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. +43 7248/644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. +43 7262/581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservicestelle-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Rohrbach, Linzerstr. 3, 4150 Rohrbach, Tel. +43 7289/17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Steyr, Pfarrgasse 6, 4400 Steyr, Tel. +43 7252/17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels, Rablstraße 16, 4600 Wels, Tel. +43 7242/21 14 11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at
  • Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. +43 7722/222 33, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at
  • Jugendservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. +43 7672/757 00, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mailjugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.

 

Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen

 

(LK) Therapeutische Zusammenkünfte von Selbsthilfegruppen für Alkoholkranke und deren Angehörige am Mittwoch, 15. Juni 2005: Für den Bezirk Freistadt, Rot-Kreuz-Zentrum Freistadt, Zemannstraße 33 um 19:30 Uhr, sowie für den Bezirk Gmunden, Kößlmühlgasse 4, ab 18:00 Uhr, statt.


Erziehungs- und Familienberatungszentrum Ried/I.,
Riedholzstraße 17, 4910 Ried/I.

 

(LK) Familienberatungsstelle 

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: +43 7752/912 Dw. 361
  • jeden Donnerstag von 17:30 bis 19:30 Uhr

Erziehungsberatungsstelle

  • Parkgasse 1, 4910 Ried
  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: +43 7752/912 Dw. 361

Familientherapeutische Beratungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: +43 732/66 64 12

Mutterberatung

  • Dienstag von 09:00 bis 12:00 Uhr, Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr

Männerberatungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • +43 732/66 64 12

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 13. Juni 2005

Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl
zum Thema

"Startschuss A 7 Einhausung Niedernhart"

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Rückfragen-Kontakt: Helmuth Rechberger  (+43 732) 77 20-121 55

Die A 7 Einhausung Bindermichl ist die mit Abstand am raschesten durchgeführte Autobahnbaustelle Österreichs. Sie ist eines der komplexesten Straßenbauvorhaben in Europa und eine logistische Meisterleistung.

 

GESAMTVERKEHRSFREIGABE AM 10. DEZEMBER 2005

 

Bereits seit 19. Dezember 2004 rollen die rd. 100.000 Fahrzeuge pro Tag unter der Erde. Die Gesamtfertigstellung und damit volle Verkehrsfreigabe wird termingerecht Ende des Jahres 2005 erfolgen. Die Gesamtverkehrsfreigabe ist für 10. Dezember 2005 geplant, kündigt Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl an.

 

EINHAUSUNG NIEDERNHART - VERLEGUNG DER FERTIGTEILTRÄGER UND -PLATTEN STARTET HEUTE

 

Die ca. 70 bis 100 Tonnen schweren Fertigteilträger werden mittels eines 500 Tonnenkran versetzt. In den Wänden der Einhausung sind Aussparungen vorgesehen, in welche die Träger eingefädelt werden müssen. Insgesamt werden pro Fahrtrichtung rd. 150 Fertigteilträger eingehoben. Die Fertigteilträger werden von heute Montag, den 13.06.2005 bis Mittwoch, den 29.06.2005 versetzt. Mit einer Woche Nachlauf werden die darüber liegenden Fertigteilplatten auf die Betonträger verlegt.

 

Bis 31.07.2005 wird die elektromaschinelle Ausrüstung der Einhausung montiert. Die Brandversuche und Tests werden bis 4.8.2005 abgewickelt, anschließend wird die Markierung und Reinigung vorgenommen, sodass am 8.8.2005 der Verkehr durch die Nordröhre der neuen Einhausung Niederhart geführt werden kann.

 

Für die darauf folgende Verkehrsphase sind zwei Spuren Richtung Norden und zwei Spuren Richtung Süden vorgesehen.

 

In Fahrtrichtung Süden steht bis 8.8.2005 nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Bezüglich der zu erwartenden Staubildungen wird das LED-Informationssystem im Bereich Urfahr und Industriezeile etc. Richtung SÜD eine besondere Bedeutung für die Verkehrsteilnehmer zukommen, um rechtzeitig GROSSRÄUMIG auszuweichen!

 

Bis 8.8.2005 bedeutet dies, dass im untergeordneten Straßennetz das Verkehrsaufkommen erheblich anwachsen wird.

 

Mo. 13.06.2005 – 29.06.2005 Beginn Versetzen der Fertigteilträger

 

bis    06.07.2005 Versetzen der Fertigteildecken

 

bis    31.07.2005 Montage der elektromaschinellen  Ausrüstung

 

am    04.08.2005 Durchführung der Brandversuche

 

anschließend Aufbringen der Bodenmarkierung und  Reinigung der Einhausung

 

ab  08.08.2005 Führung des Verkehrs in der fertig gestellten Einhausung Niedernhart RFB Nord (2 Spuren Richtung Norden, 2 Spuren Richtung Süden)   

 

Bauphase 3.3 vom 13.06.2005 bis 07.08.2005:

 

Einhausung Niedernhart
Verkehrsführung:  - zwei Fahrspuren Richtung Norden (Freistadt)
                             - nur eine Fahrspur Richtung Süden (A1)
                             - keine Verbindung Richtung Linz Zentrum

 

Tunnel Bindermichl
Verkehrsführung: - zwei Fahrspuren Richtung Süden
                            - zwei Fahrspuren Richtung Norden
                            - Verbindung Richtung Linz Zentrum über das Brückenobjekt LZ 13

 

Einhausung Niedernhart
Verkehrsführung:  - Auffahrt Wienerstraße gesperrt
                              - Auffahrt Wankmüllerhofstraße gesperrt

     
SICHER DURCH DEN TUNNEL BINDERMICHL

 

Die Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen im Tunnel Bindermichl und der Einhausung Niedernhart entsprechen dem modernsten Stand der Technik. Sicherheit im Tunnel hat oberste Priorität.
Aufbauend auf eine im internationalen Vergleich sehr kurze Fluchtweglänge von nur rund 150 m wurde ein Rettungskonzept entwickelt und durch eine rechnergestützte Selbstrettungssimulation überprüft.
Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wird im Tunnel Bindermichl erstmals in Österreich neben einer Vielzahl von sicherheitstechnischen Anlagen auch eine sogenannte Verkehrsbeeinflussungsanlage installiert, welche der Anpassung von dynamischen Verkehrszeichen an die aktuelle Straßensituation und somit der Lenkung der Verkehrsströme dient und die Verkehrsteilnehmer rechtzeitig über Verkehrsbehinderungen wie Unfälle, Staus etc., informiert. Bereits im Vorfeld auf der A 1 Westautobahn werden dafür Verkehrsinformationstafeln aktiviert, welche die Verkehrsteilnehmer großräumig umleiten.
Die Tunnelanlage Bindermichl/Niedernhart wird durch die Tunnelüberwachungszentrale (ÜZ-Wels) der ABM Wels rund um die Uhr überwacht. Dabei steht neben einer nach modernstem Standard konzipierten elektronischen Notfall- und Störungsmeldeanlage auch eine lückenlose Videoüberwachung der gesamten Tunnelstrecken und der Portalbereiche zur Verfügung. Über Fernwirkung kann von der ÜZ-Wels auch die gesamte Tunnelsteuerung bedient werden. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wurden selbstleuchtende Bordsteinreflektoren aus LED installiert.
Die durchgehende ca. 5 m hohe helle Beschichtung sowie die ebenfalls helle Beleuchtung lässt den Tunnel freundlich erscheinen und erhöht die Verkehrssicherheit.
Der Tunnelfunk gewährleistet einen sicheren Funkverkehr im Tunnel und nach außen bzw. zur Tunnelwarte für die Einsatzkräfte und den Erhaltungsbetrieb. Zusätzlich werden über diese Kabel die Frequenzen der Verkehrssender abgestrahlt, auf die der Tunnelwart allenfalls einsprechen kann.
Außerdem werden im Tunnelbereich laufend Messungen der Trübsicht, der Stickstoff und CO²-Belastung sowie der Längsluftströmung durchgeführt.

 

ZAHLEN UND FAKTEN

 

Gesamte Betonkubatur: 200.000 m³
Gesamte Stahltonagen: 20.000 to
Gesamte Erdbewegungen: 800.000 m³
Lärmschutzmaßnahmen (offene Strecke): 12.000
Lärmschutzmaßnahmen (im Tunnel):  25.000

A 7 Mühlkreis Autobahn - Einhausung Bindermichl

Presseinformationen

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