Amt der Oö. Landesregierung
4021 Linz • Landhausplatz 1

Telefon (+43 732) 77 20-0
Fax (+43 732) 77 20-2116 68

E-Mail post@ooe.gv.at
www.land-oberoesterreich.gv.at

Landeskorrespondenz Nr. 127 vom 3. Juni 2005

Landeskorrespondenz

Pressekonferenz

Logo Landeskorrespondenz

Landeskorrespondenz

Landesauszeichnung für SOS-Kinderdorf-Präsident Helmut Kutin und Liselotte Morscher und Walter Grafenauer von SOS-Kinderdorf Oberösterreich

(LK) Im Rahmen eines Kongresses von SOS-Kinderdorf International am 2. Juni 2005 in Altmünster überreichte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer das Goldene Ehrenzeichen des Landes Oberösterreich an Präsidenten von SOS-Kinderdorf International Helmut Kutin. Walter Grafenauer aus Haslach, Vorstandsmitglied im Verein SOS-Kinderdorf Oberösterreich, sowie Mag. Liselotte Morscher, ebenfalls Vorstandsmitglied im SOS-Kinderdorf, erhielten das Goldene Verdienstzeichen des Landes.

 

Kutin, der selbst in einem SOS-Kinderdorf aufgewachsen ist, trat 1985 die Nachfolge von Hermann Gmeiner als Präsident des Dachverbandes SOS-Kinderdorf International an. Unter seiner Leitung und Verantwortung wurden weltweit mehr als 150 neue SOS-Kinderdörfer gebaut. "Helmut Kutin ist es gelungen, das Werk von Hermann Gmeiner nicht nur weiterzuführen, sondern auszubauen und zu vertiefen. Das gilt auch für die Arbeit von SOS-Kinderdorf Oberösterreich. Gerade hier ist viel Neues entstanden, das ohne die wohlwollende Begleitung und Förderung durch Helmut Kutin nicht möglich gewesen wäre", betonte der Landeshauptmann in seiner Würdigung. So sei es gelungen, das "Colleg für Familienpädagogik" als einzigartige Aus- und Weiterbildungseinrichtung im familiennahen sozialpädagogischen Bereich in Wels anzusiedeln, und damit das Bildungswesen in Oberösterreich zu bereichern.

 

Walter Grafenauer war viele Jahre Hauptschuldirektor in Haslach und CLV-Obmann des Bezirkes Rohrbach. Durch seine Tätigkeit im Vorstand von SOS-Kinderdorf Oberösterreich seit 1986 tritt er als Bindeglied zwischen Lehrerschaft und dem Verein auf. Es war ihm immer ein Anliegen, die Arbeit von SOS-Kinderdorf in seinem Wirkungskreis zu vertreten und zu fördern.


Frau Mag. Liselotte Morscher und ihr Gatte Dr. Elmar Morscher führten in Vöcklabruck 32 Jahre lang eine Facharztpraxis. Schon 1978 begann sie ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Verein SOS-Kinderdorf Oberösterreich, von 1985 bis 2001 gehörte sie dem Vorstand des österreichischen Hauptvereines an. Mit ihrer Arbeit trug sie wesentlich zur hervorragenden Entwicklung des Kinderdorfes in Altmünster bei, wo es heute unter anderem die Kinderwohngruppen "Simba" und "Tabaluga" gibt, deren Betreuungsziel es ist, Kinder wieder in ihre Herkunftsfamilien zu integrieren.

 

Beide Vorstandsmitglieder haben sich durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit beachtliche Verdienste um die Mitmenschlichkeit in Oberösterreich erworben, so der Landeshauptmann.

Mag.ª Karin Speidl (+43 732) 77 20- 114 07

Heimische Unternehmen in Osteuropa auf Erfolgskurs

Oö. Wirtschaftsdelegation zu Gesprächen in Bratislava und Budapest


(LK) Auf Initiative der Sparkasse Oberösterreich besuchte diese Woche eine hochrangige oberösterreichische Wirtschaftsdelegation mit LH Dr. Josef Pühringer, Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl und Sparkassen-Vorstandssprecher Dr. Markus Limberger an der Spitze die Hauptstädte der beiden neuen EU-Mitgliedsstaaten Slowakei und Ungarn, Bratislava und Budapest. Im Mittelpunkt der Gespräche standen dabei einerseits der politische Erfahrungsaustausch mit führenden slowakischen Repräsentanten und andererseits ein Treffen mit heimischen Unternehmern, die in Osteuropa bereits sehr erfolgreich tätig sind. An dieser Informationsfahrt nahmen u.a. auch Klubobmann Mag. Michael Strugl sowie Wirtschaftskammer-Vizepräsident Hermann Haslauer teil.

 

Den politischen Höhepunkt des dreitägigen Besuchsprogramms bildete das Arbeitsgespräch mit dem Slowakischen Außenminister Eduard Kukan in Bratislva. Dabei verwies der Minister auf die beachtlichen Investitionen österreichischer Betriebe in seinem Land, womit Österreich zum drittgrößten Investor in der Slowakei geworden ist. Die Slowakei brauche vor allem technisches Know-how und hier sei Oberösterreich ein kompetenter und höchst willkommener Partner. LH Dr. Pühringer führte aus, dass derzeit bereits über 200 oö. Betriebe in der Slowakei ansässig sind und hier gute wirtschaftliche Voraussetzungen bestehen. Neben der Intensivierung der wirtschaftlichen Beziehungen wurden aber auch Möglichkeiten der engeren Kooperation auf touristischem und kulturellem Gebiet erörtert. Im Rahmen dieses in sehr freundschaftlicher Atmosphäre verlaufenen Gespräches lud LH Dr. Pühringer Außenminister Kukan auch zu einem Besuch in Oberösterreich ein.

 

Weitere Gesprächspartner der oö. Delegation waren der Landeshauptmann der Region Bratislava Lubomir Roman und der Oberbürgermeister von Bratislva, Andrej Durkovsky. Bei diesen Treffen ging es vor allem um die Vertiefung  der Zusammenarbeit auf ökologischem Gebiet sowie dem Forschungs- und Wissenschaftssektor. So bot Dr. Pühringer die Unterstützung bei der kommunalen Abwasserbeseitigung und umweltfreundlichen Energieversorgung an, wo Oberösterreich über reiche Erfahrungen verfügt. Aber auch eine engere Zusammenarbeit des Linzer Hafens und des Ennshafens mit dem Donauhafen Bratislava, eine Intensivierung des Studentenaustausches der Linzer Universitäten mit der Universität Bratislava sowie kulturelle Austauschprogramme, etwa mit dem Brucknerorchester, wurden vereinbart. Den Höhepunkt dieser Gespräche bildete die Eintragung Dr. Pühringers in das Goldene Buch der Stadt Bratislava.

 

Auf wirtschaftlichem Gebiet standen weiters Treffen mit dem Slowakischen Nationalbankpräsidenten Sramko, der Generaldirektorin der Slowakischen Sparkasse Ovesny-Straka, Vertretern der Region Zilina/Misura sowie mit dem Österreichischen Botschafter Dr.Bolldorf. Die oö. Delegation besichtigte aber auch die Baustelle der Linzer MCE, die in Bratislava eine neue Donaubrücke errichtet, sowie das Firmengelände der Welser Hebetechnik- und Transport-Unternehmensgruppe Felbermayr unweit des Flughafens.

 

Im Mittelpunkt des zweiten Teiles des Besuchsprogrammes stand ein eingehender Erfahrungsaustausch mit heimischen Unternehmern in Budapest, wobei es vor allem darum ging, in welcher Weise Oberösterreich vom Engagement oö. Betriebe in den neuen EU-Ländern profitieren kann. Übereinstimmend wurde von den Unternehmensvertretern dabei herausgestrichen, dass mit den Auslandsaktivitäten sehr wohl zusätzliche Arbeitsplätze in Oberösterreich geschaffen werden, weil beispielsweise die Bereiche Forschung und Entwicklung, aber auch zum Teil der Einkauf  von den Unternehmenszentralen abgewickelt werden. Darüber hinaus würden auch mehr Steuern im Inland abgeführt. Steigt das Gesamtvolumen, steigt auch die Wertschöpfung zu Hause, so der einheitliche Tenor.


LH Dr. Pühringer und Sparkassen-Vorstandssprecher Dr. Limberger erklärten übereinstimmend, dass es das Ziel sein müsse, die oö. Unternehmen auf ihrem Weg in die neuen EU-Märkte intensiv zu begleiten. Osteuropa sei ein attraktiver Markt, auf dem die heimischen Betriebe mit ihren hohen Qualitätsstandards gute Geschäfte machen können.

 

"Der wirtschaftliche Erfolg Oberösterreichs war und ist der Export, er ist der Wirtschaftsmotor. Das Land wird die Unternehmen daher bei der Bearbeitung der Exportmärkte weiterhin unterstützen", erklärte der Landeshauptmann. Angesichts des stärker werdenden Standortwettbewerbes unter den Regionen sei es wichtig, Forschung und Bildung zu intensivieren, weshalb das Land im Herbst auch eine große Forschungsanleihe auflegen wird. Darüber hinaus müsse konsequent die Infrastruktur ausgebaut werden. Hier liegen die Schwerpunkte beim Bau des Linzer Westringes, bei den Verbindungen nach Tschechien sowie beim besseren Anschluss des Raumes Steyr. Die Auslandspolitik des Landes habe die Aufgabe, vor allem "Brückenöffner" für Kontakte zu sein, stellte Dr. Pühringer in Budapest fest.

Gerhard Hasenöhrl (+43 732) 77 20-114 00

Siegerehrung Landesjugendredewettbewerb - Jugend-Landesrat Viktor Sigl: "Auf die Jugend hören!"

(LK) An die 100 Schülerinnen und Schüler von Polytechnischen, Berufs-, Mittleren und Höheren Schulen nahmen am diesjährigen Landesjugendredewettbewerb teil, berichtet Jugend-Landesrat Viktor Sigl. Bei dem vom LandesJugendReferat durchgeführten Bewerb referierten die 15- bis 19-Jährigen über aktuelle gesellschaftspolitische aber auch sehr persönliche Themen.

 

Die Besten unter ihnen wurden am 2. Juni im Landesdienstleistungszentrum in Linz geehrt. Dabei erklärte der Jugend-Landesrat, dass eine zukunftsorientierte Gesellschaft auf die Stimme der Jugendlichen hören müsse. Dadurch erhalte jede Entwicklung eine zusätzliche Dynamik.

 

Die folgenden Siegerinnen und Sieger in den einzelnen Kategorien werden Oberösterreich in der zweiten Juniwoche beim Bundesbewerb vertreten:


Höhere Schulen: Julia Lastonersky, BG Braunau
Mittlere Schulen: Cornelia Hinterberger, LWFS Andorf
Berufsschulen:Anne Rodewald, Berufsschule Altmünster
Polytechnische Schulen: Susanne Stadlbauer, Poly Bad Leonfelden
Spontanrede: Bernhard Reingruber, HAK Freistadt
Neues Sprachrohr: Andrea Aigner und Nicole Radinger, HAK Steyr

Gerhard Rumetshofer (+43 732) 77 20-151 02

Oberösterreich positioniert sich als Pferdeland

Landesrat Josef Stockinger und Sissy Max-Theurer gründen VIP-Club: Oberösterreich tritt der Plattform "Pferd Austria" bei

 

(LK) Oberösterreich hat sich in den vergangenen Jahren zu einem starken Pferdeland entwickelt. Seit 1972 hat sich die Zahl der Pferde in Oberösterreich auf fast 20.000 Pferde verdoppelt. Eindeutig im Aufschwung ist das Pferd in der Freizeitwirtschaft. Landwirtschaft und Tourismus können davon profitieren. Landesrat Stockinger: "Oberösterreich nutzt diesen Trend und unterstützt die österreichweiten Aktivitäten der neuen Plattform "Pferd Austria".

 

Zurzeit findet in Schloss Achleiten in der Gemeinde Rohr im Kremstal von 2. bis 5. Juni 2005 ein hochrangiges CDI-Turnier auf der Reitanlage von Sissy Max-Theurer statt. Dieser Höhepunkt im österreichischen Dressurkalender der Pferdewirtschaft ist auch der Rahmen für die Neugründung eines VIP-Clubs im Rahmen der Plattform "Pferd Austria". Präsidenten des VIP-Clubs Oberösterreich sind Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger und Sissy Max-Theurer. Im VIP-Club "Pferd Austria" Oberösterreich sind derzeit 70 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und dem Fachbereich Pferdewirtschaft. Sie haben sich ehrenamtlich verpflichtet, als Botschafter für das Thema Pferd aufzutreten.

 

Die Gründung des VIP-Clubs findet am 3. Juni 2005 um 17.30 Uhr im Rittersaal des Schlosses Achleiten statt. Österreich-Präsident sind Bundesminster Dipl.-Ing. Josef Pröll und Frank Stronach. Die Plattform "Pferd Austria" wurde im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums gegründet. Sie betreibt Lobbying, Werbung und Information rund um das Thema Pferd.

 

Landesrat Stockinger: "Die Vernetzung des Freizeitfaktors und Wirtschaftsfaktors Pferd mit der Gesellschaft der Jugend, den Reitsport der Wirtschaft, des Tourismus und der Landwirtschaft ist eine wichtige Aufgabe".


Innovative Ideen mit Pferden

Oberösterreich ist für Pferdefreunde ein innovatives Bundesland. Mit dem Pferdezentrum Stadl-Paura hat sich in der Pferdezucht eine Österreichdrehscheibe für Ausbildungspferde und Leistungsprüfung positionieren können.

 

Die Pferdewirtausbildung in der Landwirtschaftsschule Lambach ist bisher einzigartig in Österreich und bildet derzeit 130 Schülerinnen und Schüler aus allen Bundesländern zur Pferdewirtin und zum Pferdewirt aus.

 

In Oberösterreich gibt es 2.500 Kilometer markierte und betreute Reitwege. In den vergangenen 10 Jahren wurden 10 regionale Reitwegenetze umgesetzt (Mühlviertler Alm, Strudengau, Mühlviertler Kernland, Mühlviertler Sterngartl, Eferdinger Landl, Mondseeland, Höhenpanoramaweg Langbathsee, Innviertel-Hausruckwald, Pyhrn-Eisenwurzen, Römerweg).

 

Eine Innovation ist das GPS-Reiten. Das längste zusammenhängende und durchmarkierte Reitwegenetz in Europa befindet sich in Oberösterreich. Im Mühlviertel sind 1.300 Kilometer für eine individuelle Reittour entstanden. Einzigartig ist das sogenannte GPRS-Reiten: Ein Interessent lädt sich über das Internet eine Reittour kostenfrei auf den eigenen PC. Die Tour wird dann auf das GPRS-Gerät geladen. Per Display kann der Reiter durch die Mühlviertler Landschaft bis an das gewünschte Ziel geführt werden.

 

In der Pferdezucht und dem Pferdesport ist Oberösterreich Trendsetzer. Der Landesverband für Pferdezüchter Oberösterreichs zählt derzeit 1.400 Mitglieder. Im Zuchtbuch sind 1.972 Stuten eingetragen, darüber hinaus gibt es in Oberösterreich internationale Aktivitäten im Pferdesport mit erstrangigen Turnieren. Allen voran das CSIO in Linz oder aktuell das CDI-Turnier in Schloss Achleiten in Rohr.
Agrar-Landesrat Stockinger: "Mit den vielfältigen Aktivitäten zum Thema Pferd in Oberösterreich kommt ein neuer Schwung in die Pferdewirtschaft. Letztlich wird das auch Wertschöpfung in die Landwirtschaft und den Tourismus in Oberösterreich bringen".

Ing. Walter Silber (+43 732) 77 20-111 17

Landesrat Kepplinger eröffnet den Trendsportpark in Alberndorf

(LK) Wohnbau-Landesrat Dr. Hermann Kepplinger eröffnet am 5. Juni 2005 eine Trendsportanlage in Alberndorf. Diese Anlage, für die ein Grundstück von 10.400 erworben wurde, umfasst neben Beach-Volleyballplätzen auch einen Funcourt und eine Skater- und BMX-Bahn.

 

Dieser Trendsportpark liegt ca. 0,5 km außerhalb von Alberndorf und bietet den Jugendlichen genügend Freiraum und Möglichkeit zum Ausüben eines Sports gemeinsam mit Freunden.

 

Bei diesem Projekt betrugen die Gesamtbaukosten knapp unter 240.000 Euro und wurden mit 81.000 Euro vom Land Oberösterreich nach den Richtlinien der Wohnumfeldverbesserung mitfinanziert. Die Finanzierung des Restbetrages erfolgt durch Zuschüsse aus der Gemeinde (ordentlicher Haushalt), sowie den Abteilungen Bildung, Jugend und Sport, Gewerbe, Gemeinden und dem Sportreferat.

Mag.ª Sabrina Lindemann (+43 732) 77 20-120 43

HTL-Schüler optimierten Brennwert-Gastherme

(LK) In einer Projektarbeit befassten sich eine Studentin und zwei ihrer Kollegen am LiTec-HTL Paul-Hahn (Linzer Technicum) mit der Optimierung einer Brennwert-Gastherme. Brennwertgeräte zeichnen sich durch besonders hohen Wirkungsgrad aus. Es wird Brennstoff eingespart und weniger CO2 emittiert. Die Studenten kamen zu einem sehr beachtlichen Ergebnis und durften ihr Projekt einem prominenten Auditorium präsentierten: Unter den Zuhörern befanden sich auch Wärmepumpenspezialist Dipl.-Ing. Karl Ochsner, Erdgas -Vorstand Klaus Dorninger MBA und LSR Präsident Fritz Enzenhofer.

 

Irene Watzinger, Thomas Beirl und Josef Mileder (5BHMM, Höhere Abteilung für Maschineningenieurwesen) befassten sich mit der Optimierung einer Gasheizungsanlage. Mit fachkundiger Betreuung durch Prof. DI Rudolf Hametner und Werkstättenlehrer Franz Reitmayr kombinierten sie einen Gas-Brennwertkessel mit einer Wärmepumpe. Dadurch konnte mehr Wasserdampf als bei herkömmlichen Anlagen kondensiert werden. So wird Energie, die sonst über das Rauchgas - im wahrsten Sinne des Wortes - im Kamin landet, dem Wärmekreislauf zugeführt.
Diese Kombianlage wird in den nächsten Jahren im Laborbetrieb des Linzer Technikums eingesetzt und repräsentiert einen Wert von ca. 12.000 Euro. Sie konnte Dank der großzügigen Unterstützung der Firmen Ochsner, Viessmann, Kelit und Erdgas realisiert werden.

 

Präsident Enzenhofer freute sich über die Firmenbeteiligung und hob die Bedeutung der Zusammenarbeit der HTLs mit der Wirtschaft hervor. Er dankte den anwesenden Vertretern der Firmen Ochsner und Ferngas für ihr zukunftsweisendes Engagement und hob die Leistung der Diplomandin und der beiden Diplomanden hervor, die mit dieser Entwicklung auch einen Beitrag für das Kyoto-Projekt leisten.

 

Das Projekt wird im Rahmen des Projektpräsentationstages am Freitag, den 10. Juni 2005 im Linzer Technikum der Öffentlichkeit vorgestellt.

Karl Steinparz (+43 732) 70 71-40 81

Sprechtage für die Woche vom 6. bis 10. Juni 2005

  • Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl
    nur gegen Voranmeldung (+43 732) 77 20-121 90, Montag, 6. Juni 2005, von
    08:30 bis 9:30 Uhr und am Dienstag, 7. Juni 2005 von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr,
    LDZ, Bahnhofplatz 1, 6. Stock
  • Landesrat Josef Ackerl
    nur gegen Voranmeldung (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  • Landesrat Dr. Josef Stockinger
    jeden Dienstag nur gegen Voranmeldung (+43 732) 77 20-111 11, Landhaus
  • Landesrat Rudolf Anschober
    nur gegen Voranmeldung (+43 732) 77 20-120 70, Mittwoch, 8. Juni 2005 von
    8:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Promenade 37
  • Landesrätin Dr. Silvia Stöger
    nur gegen Voranmeldung (+43 732) 77 20-111 20, Starhembergstraße 14
  • 1. Präsidentin des Oö. Landtages Angela Orthner
    nur gegen Voranmeldung (+43 732) 77 20-111 50, Dienstag, 7. Juni 2005 von
    9.00 Uhr bis 11.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr, Landhaus
  • 2. Präsidentin des Oö. Landtages Gerda Weichsler
    nur gegen Voranmeldung (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Präsidentin des Oö. Landtages Doris Eisenriegler
    nur gegen Voranmeldung (+43 732) 77 20-111 54, Landhaus

Claudia Jungwirth (+43 732) 77 20-116 22

Termine der Beratungsstellen

Reisemedizinische Beratungsstelle

 

(LK) Um möglichen gefährlichen Erkrankungen bei Fernreisen vorbeugen zu können, hat die Landes-Sanitätsdienstabteilung Linz, Bahnhofsplatz 1, Montag bis Freitag von 10:00 bis 13:00 Uhr sowie Dienstag zusätzlich von 15:00 bis 18:00 Uhr eine "Reisemedizinische Beratungsstelle" eingerichtet, die über wichtige Vorsorge-Impfungen bei Reisen in ferne Länder informiert und Impfungen durchführt. Info-Telefon: +43 732/77 20-141 07.
 

Oö. Schulservice

 

(LK) In der Schulservicestelle des Landesschulrates für Oberösterreich können sich Schüler, Eltern und Lehrer informieren und beraten lassen. Rat und Hilfe in allen Schulfragen erteilen jeweils Montag bis Freitag Elisabeth Messner (Tel. +43 732/70 71-91 21) und Mag. Gertraud Schwarzmair (Tel. +43 732/70 71-91 22).
 

Familienberatung

 

(LK) Beratung in Familienangelegenheiten durch Psychologen, Juristen (+43 732/694 14 -665 00) Sozialarbeiter (+43 732/694 14-664 70 und Klappe 664 72) am Montag, 6. Juni 2005 : Familienberatungsstelle des Landes Oberösterreich in Linz, Kärntnerstraße 16, Bezirkshauptmannschaft, von 18:00 bis 20:00 Uhr. Für eine psychologische Beratung wird um telefonische Voranmeldung unter +43 732/694 14 Klappe 664 70 und 664 72 gebeten.

 

Oberösterreichische Kinder- und Jugendanwaltschaft/KiJA

 

(LK) Beratung für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen. Auskünfte und Informationsmaterialien zu Kinder- und Jugendthemen.
Vertraulich und kostenlos.
KiJA/Oberösterreichische Kinder- und Jugendanwaltschaft, Tel: +43 732/77 97 77
www.kija.at, e-mail: kija@ooe.gv.at, 4021 Linz, Promenade 37
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, von 10:00 - 12:00 Uhr
Montag, Dienstag und Donnerstag von 14:00 - 16:00 Uhr.


Oö. Patienten- und Pflegevertretung

 

(LK) Das Büro der Oö. Patienten- und Pflegevertretung in Linz, Bahnhofsplatz 1 (Tel. +43 732/77 20-142 15) ist am Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 7:30 bis 17:00 Uhr sowie am Freitag von 7:30 bis 13:00 Uhr besetzt. In diesem Büro hält ein Oö. Patientenvertreter einmal pro Woche gegen telefonische Voranmeldung einen Sprechtag ab. 


EU-Auskünfte

 

(LK) Kostenlose Auskünfte zum Themenbereich EU und EWR gibt es im Info-Point-Europa, Amt der Oö. Landesregierung, Altstadt 30, 4010 Linz, Tel. +43 732/77 20-140 20, Fax: +43 732/77 20-140 22.

 

Therapiezentrum Traun für Medikamenten- und Alkoholabhängige

(LK) Das Therapiezentrum Traun  für Medikamenten- und Alkoholabhängige in 4050 Traun, Oberer Flötzerweg 1 bietet Erstkontakte für eine ambulante oder stationäre Therapie, Beratung für Angehörige, Psychotherapie sowie nachstationäre Behandlung. Telefonische Terminvereinbarungen von Montag bis Freitag in der Zeit von 9:00 bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer +43 7229/644 36-36 erbeten. 


 Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen

(LK) Sprech- und Beratungsstunden für Alkoholkranke und deren Angehörige finden am Montag, 6. Juni 2005 Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck, Außenstelle, Jungmairgasse 1 von 8:00 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung, Peuerbachstraße 26, von 8:00 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Linz-Land, Kärntnerstraße 16, von 08:30 bis 12:30 Uhr; in der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, Esplanade 10, von 08:00 bis 12:00 Uhr, sowie in der Bezirkshauptmannschaft Eferding, Stadtplatz 1 (Sparkassengebäude, 3. Stock), von 08:00 bis 12:00 Uhr statt.


Beratungen im Eltern-Kind-Zentrum Ried

 

(LK) Das Eltern-Kind-Zentrum Ried i.I., Riedholzstraße 17, Eingang Nord bietet folgende Beratungen an:

 

Elternsprechstunde:

  • jeden Donnerstag von 13:00 bis 17:00 Uhr (Tel. +43 7752/912-361)

 

Beratung von Eltern mit behinderten Kindern:

  • jeden 3. Dienstag im Monat von 9:30 bis 11:00 Uhr (Tel. +43 7752/912-361)

 

Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen

 

(LK) Am Montag, 6. Juni 2005, finden in der Bezirkshauptmannschaft Schärding, Außenstelle Pramhöhe 10, 4780 Schärding, von 13:00 bis 18:00 Uhr Sprech- und Beratungsstunden für Alkoholkranke und deren Angehörige statt.

Weiters findet am Montag, 6. Juni 2005 für den Bezirk Grieskirchen in Waizenkirchen, Huemerstraße 16, eine therapeutische Zusammenkunft der Selbsthilfegruppen für Alkoholkranke und deren Angehörige, ab 19:00 Uhr, statt.


Gruppe für Angehörige von Menschen mit Alkoholproblemen

 

(LK)  Am Montag, 6. Juni 2005, findet für den Bezirk Urfahr-Umgebung, in der Außenstelle Bad Leonfelden, Böhmerstraße 3, 4190 Bad Leonfelden, im PSZ ”Exit Sozial” eine Gruppe für Angehörige von Menschen mit Alkoholproblemen, ab 19:30 Uhr, statt.

Pressekonferenzen

Logo Landeskorrespondenz

Pressekonferenz am 3. Juni 2005

Wirtschaftskammerpräsident Dr. Christoph Leitl

und

Europa- und Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl


zum Thema

"10 Jahre Wirtschaftsstandort Oberösterreich in Europa"

KB)

Rückfragen-Kontakt: Gerhard Rumetshofer (+43 732) 77 20-151 02

EU-Beitritt war richtige Entscheidung
Oberösterreich hat von Europa stark profitiert

 

Am 12. Juni 1994 stimmten mehr als zwei Drittel der Österreicher für einen Beitritt Österreichs zur Europäischen Union. Mit 1. Jänner 1995 wurde Österreich Mitglied der EU. Die EU-Erweiterung im Mai des Vorjahres hat Österreich in die Mitte eines noch größeren Wirtschafts- und Forschungsraumes, dem nunmehr 25 Staaten angehören, gerückt.

 

Oberösterreichs Wirtschaft hat vom Binnenmarkt kräftig profitiert. Mit der Erweiterung der EU und dem so entstandenen, größeren einheitlichen Wirtschaftsraum haben sich die Entwicklungsmöglichkeiten für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich stark erweitert.

 

Natürlich hat der größere, europäische Markt, dessen Bestandteil Oberösterreich 1995 wurde, auch Herausforderungen wie etwa ein Mehr an Wettbewerb gebracht. "Eine Reihe von Benchmarks zeigt aber heute, dass uns dieser Wettbewerb volkswirtschaftlich sehr gut getan hat. Oberösterreich kann sich mit ausgezeichneten gesamtwirtschaftlichen Daten sehen lassen", betonen Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl und Europa- und Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl.


hat sich in Europa behauptet

 

Seit dem EU-Beitritt verzeichnete Oberösterreich ein durchschnittliches Wachstum von 2,6 Prozent. Dieser Durchschnittswert aus den Jahren 1995 bis 2003 ist deshalb bemerkenswert, weil darin auch die konjunkturell schwachen Jahre 2001 und 2002, in denen es international bedingt auch in Oberösterreich praktisch null Wachstum gegeben hat, enthalten sind. Beim durchschnittlichen Wirtschaftswachstum wurde Oberösterreich bundesweit nur vom Burgenland übertroffen, das als Ziel-1-Gebiet naturgemäß besonders von Europa profitiert hat.

 

Wirtschaftswachstum 1995 bis 2003 in %

Burgenland

3,1 %

Oberösterreich

2,6 %

Steiermark

2,4 %

Vorarlberg

2,4 %

Niederösterreich

2,3 %

Tirol

2,2 %

Kärnten

2,1 %

Salzburg

2,0 %

Wien

1,4 %

 

 

 

Balken-Diagramm über die Wirtschaftskammermitglieder in Oberösterreich

(Balken-Diagramm über die Wirtschaftskammermitglieder in Oberösterreich)

 

10 Jahre EU-Förderungen
2,15 Milliarden Euro für Oberösterreich

 

Mit Hilfe der EU-Fördergelder konnten wichtige Impulse zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und des Standortes Oberösterreich gesetzt werden. In Summe flossen rund 2,15 Milliarden Euro aus EU-Töpfen nach Oberösterreich, wobei die regionale Entwicklung und damit die Förderung der regionalen Unternehmen neben der Landwirtschaft die Hauptprofiteure waren.

 

Besonders erfreulich ist, dass durch ein effizientes Fördermanagement auf Landesebene die von der EU zugesagten Regionalfördermittel auch tatsächlich ausgenutzt wurden. Wichtige Leitprojekte bildeten beispielsweise die Ausbaustufen des BMW-Motorenwerkes in Steyr oder die Errichtung der Therme Geinberg.
In der Umsetzung der EU-Förderprogramme wurde insbesondere auf die Förderung der Klein- und Mittelbetriebe Bedacht genommen, da mehr als die Hälfte der Regionalförderung für Oberösterreich in den einzelbetrieblichen Bereich geflossen ist, wie z. B. in Betriebsgründungen, Jungunternehmerförderungen oder Umwelt- bzw. Energieprojekte der Wirtschaft.


Export-Lokomotive Oberösterreich

 

Oberösterreich hat seine Position als Export-Bundesland Nummer 1 weiter gefestigt. Insgesamt konnte das Exportvolumen seit 1995 mehr als verdoppelt werden. Das hat für Oberösterreich, das rund 25 % aller österreichischen Exporte stellt, besondere Bedeutung. Durch die Exporterfolge der heimischen Wirtschaft werden in Oberösterreich mehr als 200.000 Arbeitsplätze gesichert.

 

Gerade auch im Bereich der Öko- und Umwelttechnologien eröffnen sich für unser Bundesland neue Perspektiven durch die EU-Erweiterung und den damit verbundenen enormen Nachholbedarf in den neuen Partnerstaaten.

 

Österreichs Exportvolumen wächst weiter - das verdeutlichen die aktuellen Zahlen der Außenhandelsbilanz, zu der Oberösterreich mit rund einem Viertel aller Exporte hervorragende Daten beisteuert.
Die hohen Exportzuwächse Österreichs des vergangenen Jahres konnten im ersten Quartal 2005 nicht nur gehalten werden, sie sind sogar um weitere 2,5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2004 angestiegen und haben ein Volumen von 21,44 Milliarden Euro erreicht.  Die Gesamteinfuhren nahmen im Vergleich der beiden Perioden um 1,9 Prozent zu.

 

Besonders erfreulich ist die Entwicklung des Außenhandels mit Drittländern (exklusive EU-25), die eine Exportzunahme von 5,4 Prozent und eine Importzunahme von 5,5 Prozent aufweist.
Auch anhand der Zuwachsraten im Handel innerhalb der europäischen Gemeinschaft ist der positive Trend klar zu erkennen: Exportzuwachs im ersten Quartal 2005 um 1,4 Prozent, der Importzuwachs liegt bei 0,8 Prozent.

 

Österreichs Exporte in der EU

 

Werte in 1000 EURO

Export

1995

2004

Belgien

1.280.392

Belgien-Lux

787.920

0

Luxemburg

283.471

Dänemark

360.597

594.120

Deutschland

16.167.820

28.582.272

Finnland

275.464

442.482

Frankreich

1.872.646

3.739.833

Griechenland

237.196

463.538

Irland

96.815

632.973

Italien

3.729.076

7.629.316

Niederlande

1.202.875

1.649.555

Portugal

167.498

336.016

Schweden

600.093

920.079

Spanien

884.440

2.180.928

Ver. Königreich

1.392.387

3.745.991

Bordvorräte EU

11.737

EU 15

27.774.827

52.492.702

Estland

10.933

88.938

Lettland

16.427

89.177

Litauen

16.513

108.731

Malta

6.293

21.062

Polen

574.215

1.604.798

Slowakei

414.231

1.353.698

Slowenien

713.308

1.951.401

CSFR

0

Tschechien Rep.

1.154.087

2.728.519

Ungarn

1.534.551

3.347.475

Zypern

14.982

38.576

N.BEITR.LD(10)

4.455.540

11.332.376

EU 25

32.230.367

63.825.078

 

 

* Ca. 25 % der österreichischen Exporte kommen aus Oberösterreich.

Torten-Diagramm über Österreichs Exporte nach Regionen

(Torten-Diagramm über Österreichs Exporte nach Regionen)

 

Torten-Diagramm über Österreichs Importe nach Regionen

(Torten-Diagramm über Österrreichs Importe nach Regionen)

 

Arbeitsplatzmotor Oberösterreich

 

"Mit EU-Geldern wurde auch ein gewaltiger Investitionsschub ausgelöst", hebt Landesrat Sigl hervor. Über 47.000 neue Arbeitsplätze wurden in Oberösterreich seit 1995 geschaffen. Damit war der Zuwachs an Arbeitsplätzen in Oberösterreich doppelt so hoch wie im Österreich-Schnitt. Die wirtschaftlichen Impulse, die vom EU-Beitritt ausgingen, haben dazu beigetragen, dass Oberösterreich seit dem Jahr 2000 die niedrigste Arbeitslosenquote aller österreichischen Bundesländer hat.

 

Tabelle über die Entwicklung der Zahl der unselbstständig Beschäftigten 1994 bis 2004 im Jahresdurchschnitt

(Tabelle über die Entwicklung der Zahl der unselbstständig Beschäftigten 1994 bis 2004 im Jahresdruchschnitt)

 

Dynamischer Standort

 

Die Anzahl der Unternehmen in Oberösterreich ist in den vergangenen zehn Jahren insgesamt um mehr als 40 % gewachsen.
Durch erfolgreiche Betriebsansiedlungspolitik konnten seit 1995 von der oö. Technologie- und Marketinggesellschaft über 350 Unternehmen mit 13.000 Arbeitsplätzen bei Erweiterungen und Ansiedelungen unterstützt werden. 110 Betriebe mit 3300 - rund ein Drittel - davon sind ausländische Unternehmen, die in Oberösterreich investieren.
Durch große EU-geförderte Infrastrukturvorhaben wie die Erweiterung des Netzwerkes der oö. Technologiezentren, der Ausweitung des Softwareparks Hagenberg oder zuletzt der Breitband-Initiative des Landes hat sich unser Bundesland im Wettbewerb der Regionen ausgezeichnet positioniert.

 

Tabelle über die von er TMG betreuten Ansiedlungs- und Erweiterungsprojekte 1995 - 2004

 

(Tabelle über die von der TMG betreuten Ansiedlungs- und Erweiterungsprojekte 1995 - 2004)

 

Investitionsschub durch EU-Gelder
Technologienetzwerk aufgebaut

 

Mit Hilfe von EU-Geldern konnte Oberösterreich in den letzten zehn Jahren unter anderem ein flächendeckendes Technologienetzwerk mit Forschungs-zentren und 20 Technologiezentren mit 530 Unternehmen und 3.000 Beschäftigen aufbauen.

 

Die EU-Mitgliedschaft hat sich jedoch nicht allein auf unsere Wirtschaft positiv ausgewirkt, denn auch die heimische Jugend setzt auf die neuen Möglichkeiten des geeinten Europas mit Austauschprogramm und Auslandsaufenthalten. Auf kultureller Ebene wurde von Oberösterreich mit unseren Nachbarländern vielfältige Initiativen gestartet, die die gemeinsamen europäischen Wurzeln deutlich machen sollen.

 

Von 1995 bis 1999 wurden knapp 5600 Projekte im Bereich Wirtschaft, Technologie und Tourismus umgesetzt (Beitrag EU-Mittel: 62,8 Millionen Euro). 140 Projekte erfolgten im Bereich grenzüberschreitende Zusammenarbeit (4,2 Millionen Euro EU-Mittel). Im Zuge des 4. Forschungsrahmenprogrammes flossen 24 Millionen Euro nach Oberösterreich, über das Leader-Programm weitere fünf Millionen Euro EU-Gelder.

 

In der Förderperiode 2000 bis 2006 schaffte es Oberösterreich auch bisher schon beeindruckende Summen aus EU-Mitteln zu lukrieren. Beispielsweise:
Ziel-2 (inklusive Phasing out): 127 Millionen Euro EU-Mittel lösen ein Investitionsvolumen von 723 Millionen Euro in aus
Interreg: 13,5 Millionen Euro fließen von EU nach Oberösterreich

5. Forschungsprogramm: cirka 25 Millionen Euro
Leader: Projekte mit einer Gesamtinvestitionssumme von 13,3 Millionen Euro sind eingereicht (5,8 Millionen Euro EU-Mittel).

 

In Summe sind seit 1995 aus den verschiedensten EU-Töpfen bisher insgesamt 2,15 Milliarden Euro nach Oberösterreich geflossen (inklusive Agrar).


Gemeinsames EU-Förderlobbying

 

Der Frage, welche EU-Mittel Oberösterreich in der nächsten Förderperiode lukrieren kann, kommt zentrale Bedeutung zu. Die besondere Problematik besteht zudem darin, dass die angrenzenden neuen EU-Regionen höchste Förderpriorität genießen. Oberösterreichs klares Ziel ist es, ein zu hohes Fördergefälle - etwa zwischen Mühlviertel und Südböhmen - zu vermeiden. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, gerade die oö. Grenzregion zu Tschechien weiterhin als EU-Regionalfördergebiet zu halten. Um hier gemeinsames Lobbying zu betreiben, engagiert sich die Wirtschaftskammer Oberösterreich in einer strategischen Allianz von 28 Wirtschaftskammern entlang der Grenzen zu den neuen Mitgliedsstaaten für eine Ausrichtung der EU-Förderpolitik, die auf diese besondere Situation Rücksicht nimmt.

 

Auf Landesebene haben Land und Wirtschaftskammer vor rund einem Jahr eine gemeinsame EU-Förderlobbying-Initiative mit dem Namen EU+ geschaffen, die sich jener EU-Förderbereich annimmt, die bisher noch nicht oder zu wenig genutzt wurden.  Während Oberösterreich im Bereich der Forschung und Entwicklung bei der Beantragung von EU-Geldern in Brüssel erfolgreich ist, gibt es noch Potenzial und Chancen in anderen Förderschienen, etwa beim EU-Umweltprogramm Life oder bei Sondertöpfen im Europäischen Sozialfonds.

 

Dazu kommt die bewährte Beratungsinfrastruktur des "Euro Info Centre" (EIC)  in der Wirtschaftskammer , das seit mittlerweile zehn Jahren über 25.000 Anfragen und Beratungen von Unternehmen bearbeitet hat. Neben dem Binnenmarkt und EU-Rechtsinformationen bildeten die EU-Förderprogramme den Schwerpunkt in der Beratungstätigkeit des EIC.

 

Dazu kommt die Europa-Informationsstelle des Landes Oberösterreich, die für alle Bürgerinnen und Bürger offen steht und auch aktiv in die Gemeinden, in die Schulen mit Vorträgen, Informationen und Beiträgen hinausgeht.


Aktuelle politische Schwerpunkte

 

1. Grenzregionen stärken: Oberösterreich ist Teil einer Initiative zur Stärkung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit.

 

Gemeinsam mit Bayern, Sachsen, Niederschlesien (Polen), Nieder-österreich, Elsass (Frankreich) und Friaul Julisch Venetien (Italien) hat Oberösterreich eine Initiative zur Stärkung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit gestartet. In der kürzlich unterzeichneten Erklärung begrüßen die Unterzeichner

  • den Vorschlag der Europäischen Kommission, die europäische territoriale Zusammenarbeit auch in Zukunft durch die EU-Strukturfonds zu unterstützen.
  • fordern sie, dass der Förderschwerpunkt innerhalb des Ziels „europäische territoriale Zusammenarbeit“ eindeutig auf die grenz-übergreifende Zusammenarbeit gelegt wird. Besonderer Stellenwert sollte dabei den Regionen an den ehemaligen Außengrenzen eingeräumt werden.
  • regen sie an, dass die Verordnung mehr Spielraum bei der Entscheidung einräumt, wie die Mittel zwischen der grenzübergreifenden Zusammen-arbeit und transnationalen Zusammenarbeit verteilt werden, sodass daher der Flexibilitätsrahmen auf 30 % erweitert wird.
  • weisen sie ergänzend auf die Bedeutung hin, hier ein angemessener EU-Beihilferahmen für eine aktive Strukturpolitik in den Grenzregion hat.

 

Gerade die Grenzregionen machen durch konkrete Projekte das Zusammenwachsen Europas für die Menschen sichtbar und erlebbar. Neben den vielen positiven Erfahrungen der bisherigen Interreg III-A Förderung wollen die unterzeichnenden Regionen daher auch für die künftige Förderperiode ab 2007 erreichen, dass die europäische Strukturförderung schwerpunktmäßig für grenzübergreifende Zusam-menarbeit zur Verfügung steht.

 

Dazu kommt die gemeinsame Forderung der Grenzregionen, dass das Fördergefälle nicht mehr als 20 % betragen darf und im neuen Ziel 2 Spielräume auch für regionale Beihilfen notwendig sind.

 

2. Ein weiterer Schwerpunkt der oberösterreichischen Bemühungen ist das Thema Gentechnik.

Hier zeigt die oberösterreichische Strategie des Verbündens mit anderen Regionen erste Erfolge. Wir können heute feststellen, dass bei jenen Verantwortlichen, die bisher das Ko-Existenzprinzip kompromisslos verteidigt haben, ein Nachdenkprozess eingesetzt hat. Gerade für Oberösterreich mit seinem hohen Bioanteil ist ein Nebeneinander von Gentechnik-freier Landwirtschaft und jener mit Einsatz von gentechnisch verwendeten Organismen unmöglich.

 

3. Innovatives Oberösterreich 2010 - EU-Networking als tragende Säule.

Über 80 % aller für Oberösterreich relevanten Entscheidungen fallen in Brüssel. Für eine wirtschaftlich starke Region wie Oberösterreich ist es daher notwendig, ein europäischer Player zu sein. Im Zukunftsprogramm für den Standort Oberösterreich "Innovatives Oberösterreich 2010", das vor kurzem der Öffentlichkeit präsentiert wurde, gehört intensives EU-Networking daher zu den tragenden Säulen. Oberösterreich will durch drei Strategien in Brüssel stärker auftreten:

  • mehr Oberösterreicherinnen und Oberösterreichern in die EU-Institutionen
  • noch stärkere Nutzung von EU-Programmen
  • Partnerschaften mit anderen Regionen, insbesondere mit neuen Mitgliedsstaaten


EU/Europa-Ansprechpartner in Oberösterreich

 

EuropeDirect, Europa-Informationsstelle des Landes OÖ., (Bürgerinformation), Altstadt 30, 4021 Linz, 0732/7720-14020
Euro-Info-Centre, Wirtschaftskammer OÖ. (Wirtschaftstreibende), Mag. Robert Leitner, Mozartstraße 20, 4020 Linz, 05/90909-3450
Landesschulrat für OÖ., Mag. Wilfried Nagl, Sonnensteinstraße 20, 4020 Linz, 0732/7071-9321 (Bildungsprogramme)
CATT Innovation Management GmbH, Hafenstraße 47-51, 4020 Linz, 0732/9015-0 (Bildung, Technologie, Forschung, ...)
Verein 4YOUgend, Pfarrplatz 1, 4020 Linz, Fr. Susanne Rosmann, 0732/77 10 30-12 (Jugendprogramme)
InfoRelais, Im Weizenfeld 26, 4209 Engerwitzdorf,  Mag. Sylvia Amann, 07235/660-5411 (Kultur)
Agrar- und Forstrechtsabteilung, HR DI Johann Gruber, Promenade 31, 4020 Linz, 0732/7720-11525 (Agrarförderungen)
Koordinationsstelle für EU-Regionalpolitik, Bahnhofplatz 1, 4020 Linz, DI Robert Schrötter, 0732/7720-14819 (Regionalförderungen)
Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, Kärntner Ring 5-7, 1010 Wien, Dkfm Karl Doutlik, 01/516 18-0

Presseinformationen

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at