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Landeskorrespondenz Nr. 126 vom 2. Juni 2005

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Landeskorrespondenz

Kulturmedaille des Landes Oberösterreich für Publikumsliebling Gerhard Brössner

(LK) Im Anschluss an eine Vorstellung von Patrick Süskinds "Der Kontrabass" in den Kammerspielen des Linzer Landestheaters überreichte Landeshauptmann Dr.Josef Pühringer am 1. Juni 2005 die "Kulturmedaille des Landes Oberösterreich" an Publikumsliebling Gerhard Brössner.

 

Gerhard Brössner wurde 1940 in Temesvár in Rumänien geboren, wo seine Familie der deutschen Minderheit angehörte. 1964 kam er zusammen mit seinen Eltern nach Österreich und bekam bald eine Chance für eine Anstellung im Theater. Nach drei Jahren Engagement in Baden und Wien wurde er vom damaligen Schauspielleiter und späteren Intendant Alfred Stögmüller 1968 nach Linz geholt. "Seit dem ist er Linz treu geblieben und widerstand den zahlreichen Abwerbungsversuchen. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler wurde ihm auch die Leitung der Jugendtheaterabteilung übertragen, die er fast 20 Jahre mit großem Verantwortungsbewusstsein und  Enthusiasmus ausübte",  betonte der Landeshauptmann in seiner Würdigung.

 

Gerhard Brössner habe in den rund 200 Stücken, die er in seinem Leben bisher gespielt hat, sowohl ernste als auch heitere Rollen immer mit großer Überzeugung dargeboten. Seine Paraderolle im Einmann-Stück "Der Kontrabass" hat er insgesamt über 80 Mal gespielt. Damit verabschiede er sich nun nach 36 Jahren am Landestheater zwar offiziell in den Ruhestand, bleibe dem Haus und dem Publikum aber im Rahmen von Sonderengagements weiter erhalten, wie Landeshauptmann Pühringer ankündigte.

Mag.ª Karin Speidl (+43 732) 77 20-114 07

Landesrat Viktor Sigl: "1,6 Millionen Euro für die Förderung von Innovation in den Regionen!"

Oö. Technologiezentren räumten bei der REGplus-Ausschreibung die Hälfte der Projekte ab

 

(LK) Mit dem Förderungsprogramm REGplus stärkt der Bund Innovationen in den Regionen. Das betrifft die Leistungsfähigkeit der Technologiezentren und deren Aktivitäten in der Region. Das Ziel: Die Zentren noch stärker als Träger von Forschungs-, Technologie- und Entwicklungsaktivitäten zu etablieren.

 

An der aktuellen, dritten REGplus-Ausschreibungsrunde beteiligten sich österreichweit Zentren mit insgesamt 25 Projekten, eine international besetzte Jury wählte die zwölf besten aus. sechs aus Oberösterreich wurden zur Förderung empfohlen. Insgesamt wurden sogar sieben Projekte positiv bewertet, bei einem ist aber die Finanzierung noch nicht fixiert. "Mit diesen sechs genehmigten Projekten - das ist immerhin die Hälfte aller positiv beurteilten - wird die Stärke des oberösterreichischen Innovationsnetzwerkes einmal mehr unterstrichen", freut sich Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl und verweist auf die Rolle der Oö. Technologie- und Marketinggesellschaft (TMG), die als „starker Partner“ die Zentren bei der Antragstellung unterstützt hatte und nun auch bei der Projektumsetzung zur Verfügung stehen wird.

 

"Mit 650.000 Euro von Seiten des Bundes, einer gleich hohen Kofinanzierung des Wirtschaftsressorts des Landes und zusätzlich rund 300.000 Euro Eigenmittel können die Technologiezentren Ried, Steyr, Kirchdorf, Attnang und Neufelden wichtige Akzente für die Region setzen", so Sigl abschließend. Inhaltlich ist der Bogen der Projekte weit gespannt: Von der Erhöhung der Produktivitätssteigerung in der Metallbearbeitung über Projekte zum Thema erneuerbare Energie bis hin zu innovationsorientierten Unternehmensgründungen in der Region Steyr.

Gerhard Rumetshofer (+43 732) 77 20-151 02 oder Mag. Harald Hochgatterer (+43 732) 798 10-50 62

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Information zum Thema "Die Projekte in der Übersicht" 21,17 KB)

Anschober: Am Sonntag ist Weltumwelttag: Bundesregierung soll aktiver für eine starke UN-Umweltorganisation eintreten

(LK) Verschärfte globale Umweltprobleme brauchen eine starke UN-Umweltbehörde, die vergleichbar ist mit Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Welternährungsorganisation (FAO) und mit starken organisatorischen und finanziellen Strukturen ausgestattet werden muss

 

Viele Umweltfragen lassen sich nur mehr global, nur mit regionalen Aktivitäten bei internationaler Vernetzung und internationaler Kontrolle lösen. Diese Einsicht führte zu den Klimaschutzübereinkommen, zu den Millenniumszielen und zu den Forderungen des Johannesburg-Gipfels auf u.a. massiven Ausbau der erneuerbaren Energieträger. "Zur Umsetzung auf internationaler Ebene existiert jedoch nur das Umweltprogramm der vereinten Nationen (UNEP) aus 1972, eine Organisation, die mit Professor Dr. Klaus Töpfer einen sehr engagierten Chef besitzt, aber insgesamt aus organisatorischen und finanziellen Gründen in der Auseinandersetzung der Mächtigen viel zu schwach ist", bedauert oö. Umwelt-Landesrat Rudi Anschober. "Die existenziellen Ziele der Klimavereinbarungen, des Johannesburg-Gipfels und der Millenniumserklärung lassen sich jedoch nur mit einer starken UN-Organisation erreichen, die auf gleicher Augenhöhe mit anderen internationalen Organisationen wie Weltbank , Währungsfonds und Welthandelsorganisation arbeiten kann und damit das derzeitige enorme Ungleichgewicht zulasten der Umwelt positiv verändern kann. Die Architektur der internationalen Umweltordnung muss an die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts angepasst werden. Die geplante UNO-Reform wäre ein idealer Zeitpunkt zur Entscheidung für diese neue, starke UN-Umweltbehörde, die das Gewicht der Umwelt auf internationaler Ebene entscheidend erhöhen würde und auch die Umweltaktivitäten der Regionen stärken würde", so Anschober weiter.

 

Oberösterreichs Umwelt-Landesrat Rudi Anschober freut sich über entsprechende Initiativen seitens einer Reihe von EU-Umweltminister wie Jürgen Trittin und fordert von der österreichischen Bundesregierung mehr Druck und mehr Engagement in diese Richtung.

Mag.ª Sandra Haidinger (+43 732) 77 20-120 83

Spatenstichfeier mit Wohnbau-LR Kepplinger in Spital am Pyhrn

(LK) Am Freitag, 3. Juni 2005, führt Landesrat Dr. Kepplinger den Spatenstich für neun betreubare Wohnungen der GIWOG in Spital am Pyhrn durch.

 

Die Wohneinheiten werden allesamt behindertengerecht und barrierefrei ausgeführt und mit Loggien ausgestattet. Um die Heizkosten für die Senior/innen möglichst gering zu halten, wird das gesamte Gebäude mit einer erhöhten Wärmedämmung ausgestattet und zusätzlich wird eine Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung installiert.

 

Die Gesamtbaukosten dieses Projekts werden voraussichtlich knapp über 782.000 Euro betragen und mit 700.000 Euro von der Wohnbauförderung mitfinanziert.

 

Die Besonderheit der betreubaren Wohnprojekte liegt einerseits in der alten- und behindertengerechten Ausführung und andererseits darin, dass die Bewohner/innen je nach gesundheitlichem Bedarf auf ein geschultes Pflegepersonal zurückgreifen können.

Mag.ª Sabrina Lindemann (+43 732) 77 20-120 43

Historische Daten zum Österreichischen Jubiläumsjahr

(LK) Das Jahr 2005 wird auch in Oberösterreich ganz im Zeichen der Jubiläen "60 Jahre Zweite Republik" und "50 Jahre Staatsvertrag" stehen.

 

Der nächste Termin, auf den wir hinweisen möchten, ist der 5. Juni 2005.

 

Der Übergang an der Enns wird gesperrt.

Elke Leitgeb (+43 732) 77 20-114 97

Beilage:

Logo "Zum Staatsvertrag 2955" 67,17 KB)

Termine der Beratungsstellen

Jugendinformation und Jugendberatung

 

(LK) Infos, Tipps und Beratung für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, persönlich und kostenlos.

 

Jugendservice des Landes Oberösterreich:

 

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. +43 732/117 99: Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at, www.jugendservice.at
  • Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. +43 7272/758 23, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. +43 7942/725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservice Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. +43 7248/644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at
  • Jugendservice Kirchdorf, Kirchengasse 6, 4560 Kirchdorf, Tel. +43 7582/604 16, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-kirchdorf@ooe.gv.at
  • Jugendservice Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. +43 7262/581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-mail: jugendservice-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservice Ried, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. +43 7752/715 15, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: Jugendservice-Ried@ooe.gv.at
  • Jugendservice Rohrbach, Linzerstr. 3, 4150 Rohrbach, Tel. +43 7289/17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Tummelplatzstr. 9, 4780 Schärding, Tel. +43 7712/357 07, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Steyr, Pfarrgasse 6, 4400 Steyr, Tel. +43 7252/17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels, Rablstr. 16, 4600 Wels, Tel. +43 7242/21 14 11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at
  • Jugendservice Gmunden, Kirchengasse 18, 4810 Gmunden, Tel. +43 7612/17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugenservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. +43 7672/757 00, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr
    E-Mail: jugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at
  • Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. +43 7722/222 33, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at

 

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.


Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen

 

(LK) Am Samstag, 4. Juni 2005 findet für den Bezirk Gmunden, Landeskrankenhaus Gmunden, Miller v. Aichholzstr. 49, eine therapeutische Zusammenkunft der Zielgruppe, von 18:00 bis 20:00 Uhr, statt.

 

Familien-Servicestelle

(LK) Das Familienservice  beim Amt der Oö. Landesregierung in Linz, Bahnhofsplatz 1 erteilt Auskunft über alle familiären Belange. Telefonische Anmeldungen und Anfragen werden am Montag und Dienstag von 7:30 bis 12:30 Uhr und von 13:30 bis 17:00 Uhr, am Mittwoch und Donnerstag von 7:30 bis 12:30 Uhr und von 13:30  bis 17:00 Uhr sowie am Freitag von 7:30 bis 12:30 Uhr unter der Telefonnummer +43 732/77 20-118 31, -118 32 entgegen genommen.


 Jugend- und Drogenberatung für kommende Woche

 

(LK) "POINT" - Beratungsstelle für Suchtfragen, Linz, Starhembergstraße 11/2:

  • nach telefonischer Vereinbarung: Tel. +43 732/77 08 95;

 

Jugend- und Drogenberatung "CIRCLE", Wels, Richard-Wagner-Straße 3:

  • nach telefonischer Vereinbarung: Tel. +43 7242/452 74

 

Jugend-, Drogen- und Alkoholberatung "EGO", Braunau, Ringstraße 45:

  • nach telefonischer Vereinbarung: +43 7722/846 78

 

"X-DREAM" - Beratungsstelle für Jugend- und Suchtfragen, Steyr, Bahnhofstraße 8/2:

  • nach telefonischer Vereinbarung: +43 7252/534 13


 "IKARUS" - Beratungsstelle für Jugend- und Suchtfragen, Vöcklabruck, Dr. Alois-Scherer-Straße 17/1:

 

  • nach telefonischer Vereinbarung: +43 7672/224 99

 

Gmunden, Kößlmühlgasse 4:

  • nach telefonischer Vereinbarung: +43 7612/770 66

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Pressekonferenz am 2. Juni 2005

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Landesrat Josef Ackerl und Landesrat Viktor Sigl


zum Thema

"Nationalpark Kalkalpen erweitert Besucherangebot: Neuer Panoramaturm am Erlebnisberg Wurbauerkogel"

KB)
Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • Bürgermeister Peter Auerbach, Rosenau am Hengstpass
  • Bürgermeister Ing. Norbert Vögerl, Windischgarsten
  • GF Dipl.-Ing. Alois Aigner, Regionalforum Steyr-Kirchdorf
  • Nationalpark-Direktor Dr. Erich Mayrhofer

Rückfragen-Kontakt: Mag.ª Karin Speidl (+43 732) 77 20-114 07
Peter Binder (+43 732) 77 20-151 12 
Gerhard Rumetshofer (+43 732) 77 20-151 02

Nationalpark Kalkalpen
erweitert Besucherangebot

 

 

Neuer Panoramaturm am Erlebnisberg Wurbauerkogel - Eröffnung am 11. Juni

Als attraktiver Zielpunkt und Ausgangspunkt für ein "Naturerlebnis mit Weitblick", kann schon jetzt der Nationalpark Panoramaturm am Wurbauerkogel in Windischgarsten und Rosenau am Hengstpass im Bezirk Kirchdorf bezeichnet werden. Das Gesamtkonzept dieses Erlebnisberges sieht folgende Projektetappen vor:

  • Alpin Coaster und Mountainbike Downhill Strecke wurden am 8. Mai 2004 eröffnet.
  • Nationalpark Panoramaturm Wurbauerkogel wird am 11. Juni 2005 um 15.00 Uhr eröffnet.
  • Restaurant am Wurbauerkogel geht ebenfalls am 11. Juni 2005 in Betrieb.
  • Die Weganschlüsse und die Nationalpark Wandergebiete Wurbauerkogel und Feichltal werden laufend bis Frühjahr 2006 realisiert.

360 Grad-Blick auf 21 Zweitausender
Der 21 Meter hohe, sechsgeschossige Panoramaturm bietet einen atemberaubenden 360 Grad-Gebirgspanoramablick auf 21 "Zweitausender". Dazu zählen die Gebirgsgruppen:

  • Sengsengebirge im Nationalpark Kalkalpen,
  • Totes Gebirge mit Priel Gruppe, Warscheneck,
  • Ennstaler Alpen mit Haller Mauern,
  • Buchstein im Nationalpark Gesäuse in der Steiermark.

Der Panoramaturm liegt auf einer Seehöhe von 858 Metern. Er ist am leichtesten mit dem geruhsamen Sessellift auf den Wurbauerkogel erreichbar. Auch Wanderwege eine Straße führen von Windischgarsten (602 Höhenmeter) auf den Erlebnisberg Wurbauer.

 

Der Nationalpark Panoramaturm ist auch Ausgangspunkt für lohnende Wanderungen:

  • Nationalpark Schnuppertour führt in 1,5 Stunden durch das romantische Salzatal zum Nationalparkhaus Villa Sonnwend,
  • in ca. drei Stunden durch den Nationalpark auf den Hengstpass; Rückfahrt mit Wandertaxi,
  • Nationalpark Durchquerung: in elf Stunden ins Ennstal nach Großraming.

Ausstellung "Faszination Fels" ebenfalls ab 11. Juni
Das neue Besucherzentrum beherbergt neben dem Panoramaturm auch die Ausstellung "Faszination Fels". Diese präsentiert auf einer Fläche von 150 Außergewöhnliches, Besonderes und Weltmeisterliches aus dem Reich der Tier- und Pflanzenwelt oberhalb der Waldgrenze wie:

  • Wanderfalke als Geschwindigkeitsweltmeister
  • der Tannenhäher als Zirbengärtner des Gebirges
  • der Schlangenadler als Sommergast
  • der Alpensalamander als Alpinist unter den Amphibien
  • der Höhlenlaufkäfer als ältester Überlebender der Eiszeit
  • der Mauerläufer als Gauckler im Fels

Es beherbergt weiters ein Felsenkino. Dort werden außergewöhnliche Flugaufnahmen über die Felsregion zu bestaunen sein. Die als Universum-Filmemacher bekannten Dr. Rita und Michael Schlamberger haben einen eindrucksvollen Film über das harte und karge Leben im Fels gedreht, der einen Einblick über die vielfältigen Überlebensstrategien bedeutender Tierarten gibt.

 

Öffnungszeiten und Service Angebot
Der Panoramaturm ist jährlich von 15. April bis 31. Oktober in der Zeit von 09:00 - 17:00 Uhr geöffnet. Er beinhaltet ein umfassendes Besucherservice des Nationalpark Kalkalpen. Angeboten werden

  • Wander-, Rad- und Tourenberatung,
  • Infostelle für geführte Nationalpark Touren und
  • Nationalpark Shop.


Gesamtkonzept "Erlebnisberg Wurbauerkogel"

Der Panoramaturm ist ein Teil des von den Nationalpark Gemeinden Windischgarsten und Rosenau am Hengstpass initiierten Gesamtkonzeptes Erlebnisberg Wurbauerkogel. Die Umsetzung und Gesamtkoordination lag in Händen der "Touristischen Freizeiteinrichtung Wurbauerkogel GmbH".

 

Das Konzept "Erlebnisberg Wurbauerkogel" ist und wird in enger Kooperation der Touristischen Freizeiteinrichtung Wurbauerkogel GmbH mit dem Nationalpark Kalkalpen und den "Hinterstoder - Wurzeralm Bergbahnen AG" realisiert. Das Regionalforum Steyr - Kirchdorf hat mit Geschäftsführer DI Alois Aigner die Gesamtkoordination des Projektes übernommen.
Die Gesamtkosten des Erlebnisberges inklusive den Teilprojekten betragen 3,3 Millionen Euro. Diese wurden zu 50 % aus EFRE-Mittel, Ziel 2 Programm, durch die Europäische Union kofinanziert sowie durch Mittel des Landes Oberösterreich und Eigenmittel abgedeckt.

 

Betrieben werden die einzelnen Teile des Erlebnisberges von den Projektpartnern Hinterstoder - Wurzeralm Bergbahnen AG, Nationalpark Kalkalpen und der Familie Albrecht als Pächter der Gastronomie am Wurbauerkogel.


Besucherkonzept für verbessertes Naturerlebnis

 

Der Nationalpark O.ö. Kalkalpen liegt mit seinen 210 km² im Herzen eines großen geschlossenen Waldgebietes zwischen den Flüssen Enns, Steyr und Teichl. Von den Ortszentren der Nationalpark Gemeinden bis zu den Nationalpark Eingängen muss der Nationalpark Besucher, je nach Region verschieden, zwischen 3 und 18 Kilometer zurücklegen. Der Besucher soll aber schon im Vorfeld des Nationalpark Kalkalpen die Möglichkeit haben sich in entsprechenden Nationalpark Einrichtungen zu informieren und Naturerlebnisse genießen können.
 
Dazu bietet das Besucherkonzept des Nationalparks ein verbes-sertes Naturerlebnis. In Zusammenarbeit mit den mehrgemeindigen Tourismusverbänden

  • Nationalpark Region Ennstal,
  • Nationalpark Region Steyrtal und
  • Pyhrn Priel Region sowie den
  • Nationalpark Gemeinden
    werden folgende Maßnahmen gesetzt:


Optimierung Nationalpark spezifischer Angebote:
Veranstaltungen, Bildungsprogramme, Fachveranstaltungen und Exkursionen, Naturerlebnis mit Tieren, Partnerschaften in der
Nationalpark Region, Spezialangebote, Ausstellungen.

 

Ausweisung von sieben Nationalpark Wandergebieten:
An den Hauptzugängen zum Nationalpark Kalkalpen werden insgesamt sieben Wandergebiete mit der dazugehörigen Infrastruktur eingerichtet und werden für Wanderer, Radfahrer, Reiter und Bergsteiger spezifisch mit Wegeanbindungen, Übersichtskarten, Ausflugstipps, WC-Anlagen, Rastplätzen und Parkplätzen ausgestattet.

 

Die sieben Nationalpark Wandergebiete sind Anzenbach in der Gemeinde Reichraming, Brunnbach in Großraming, Mooshöhe in Weyer-Land, Hengstpass in Rosenau, Wurbauerkogel in Rosenau und Windischgarsten, Feichltal in Roßleithen und Scheiblingau-Bodinggraben in Molln/Rosenau.

 

Zahlreiche Kooperationen in der Nationalpark Region:
In der Nationalparkregion wird Zusammenarbeit groß geschrieben. Zahlreiche Kooperationen sind entstanden:

  • Entwicklung einer Rahmenvereinbarung der 17 Gemeinden der Nationalpark Region,
  • Weiterentwicklung der Naturerlebniscard Pyhrn Priel in Verbindung mit der Nationalpark Region,
  • Qualifizierung des Beherbergungs- und Gastronomieangebotes durch die Nationalpark Wanderspezialisten. Das ist eine konkrete Zusammenarbeit von über 30 Betrieben in der Nationalpark Region.  Gemeinsam sorgen die nach strengen Kriterien ausgesuchten Betriebe für einen Urlaub nach Maß für die ganze Familie. Es werden attraktive Programmangebote und Pauschalen erstellt, Routenvorschläge erarbeitet und geführte Touren angeboten.
  • Weiterentwicklung der Partnerschaften zwischen Nationalpark und Gastronomiebetrieben: Eisenstraßenwirte, Nationalpark Rast, Almen, ...

Stützpunktekonzept des Nationalparks:
Den Nationalpark Besuchern muss eine gewisse Sicherheit durch Informationen, Orientierungshilfen, durch Wanderwege und Versorgungsstützpunkte geboten werden. In den nächsten Jahren sollen in Zusammenarbeit zwischen dem Nationalpark Kalkalpen und den Österreichischen Bundesforsten weitere 6 - 10 Stützpunkte für nationalparkspezifische Angebote zur Verfügung stehen. Hier werden auch zielgruppenorientierte Angebote mit Beherbergung entwickelt.

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Pressekonferenz am 2. Juni 2005

Landesrat Dr. Josef Stockinger
zum Thema

"Ein Park blüht auf: Landesgartenschau 2005 - Österreichs größte Gartenschau" SPERRFRIST: Heute, 2. Juni 2005, 15:30 Uhr

KB)
Weitere Gesprächsteilnehmer:
  • OÖ. Tourismus-Vorstand Mag. Karl Pramendorfer#
  • Bürgermeister Johann Grasl, Bad Hall

Rückfragen-Kontakt:

Ing. Walter Silber (+43 732) 77 20-111 17

Landesgartenschau Bad Hall - Bereits 85.000 Besucher

 

Seit 21. April 2005 läuft die größte Landesgartenschau, die je in Österreich durchgeführt worden ist. Sie bietet neben den Künsten der heimischen Gärtner ein spannendes Naturerlebnis für die ganze Familie: Mehr als 100 Spielgeräte, 500 m2 Sandspielfläche und unzählige Erlebnismöglichkeiten  finden sich im Kurpark, dem Austragungsgelände der Landesgartenschau. Neue Maßstäbe setzt der Veranstalter auch mit dem Veranstaltungsprogramm: mehr als 2.000 Programmpunkte aus Kunst, Kultur und Unterhaltung für Jung und Alt werden geboten. Die Landesgartenschau dauert vom 22. April bis zum 26. Oktober 2005. Bis zum heutigen Tag zählt die Landesgartenschau in Bad Hall bereits mehr als 85.000 Besucher und übertrifft damit jegliche Erwartungen der Veranstalter.


Der Park in Bad Hall - ein wunderschönes Ausstellungsgelände

 

Der 150 Jahre alte Kurpark mit einer Ausdehnung von 27 ha bietet ein optimales Umfeld für die Landesgartenschau. Das Konzept orientiert sich stark an den drei ursprünglichen Zonen des Kurparks: der historischen Parkanlage, dem Landschaftspark und der naturnahen Parklandschaft. 


Die historische Parkanlage

 

Die Themengärten in diesem Bereich haben die klassische Gartenkunst sowie die Gartengeschichte zum Vorbild. Weiters befinden sich in diesem Areal der Rosengarten, der Märchengarten und der Fuchsiengarten. Am Vorplatz des Kurhauses empfängt ein Springbrunnen die eintreffenden Gäste. In diesem Bereich befindet sich auch die Bühne mit einem großzügigen Publikumsbereich. Hier finden Opern und Operettenaufführungen  sowie alle Konzerte statt.


Der Landschaftspark

 

Der Parkabschnitt südöstlich des Kurhotels hat einen landschaftsparkähnlichen Charakter. Zwischen der Prielallee und der Hadringer Wiese mit dem Blütental befinden sich Themengärten, die Beispiele moderner Gartenarchitektur zeigen. Im Landschaftspark befindet sich auch der ehemalige Gutshof das Hadringergut. Zwei Bäuerinnen, die dort seit vielen Jahren leben, betreuen vor Ort den original Bauerngarten und geben gerne Tipps an Interessierte. Am angrenzenden Sonnenhang befinden sich weitere Themengärten wie der tropische Garten oder  der Gärten des Siedlervereins, wo während der gesamten Dauer der Landesgartenschau fachliche Berater allen Gästen mit Rat und Tat zur Seite stehen.


Die naturnahe Parklandschaft

 

Das naturnahe Gebiet entlang des Sulzbaches im Westen der Ausstellungsfläche ist eine ökologisch wertvolle Zone. Der Sulzbach mit seinem Auwald bietet viel Raum zum Naturbeobachten und erleben. Ökologisch orientierte Gartenkultur und Erholung in der Natur stehen hier im Mittelpunkt. Eine Attraktion ist die Ökostation beim Naturteich, in der die Ökologie auch mit dem Mikroskop erforscht werden kann.

 

Insgesamt sind mehr 300.000 Blumen in den Kurpark gepflanzt worden.
Mit dieser Fülle an blühenden Blumen auf 3.000 m2 Blumenbeeten und 5.000 m2 Staudenbeete ist die Blütenpracht bisher in Österreich unübertroffen. Damit kann sich die  Landesgartenschau in Bad Hall selbst mit den großen Gartenschauen in Deutschland messen. Während der Vorbereitungsphase waren Farbexperten, Gärtner, Landschafts-architekten, Bauarbeiter und zahllose Freiwillige unermüdlich im Einsatz, um zu erreichen, dass jede Pflanze zum richtigen Zeitpunkt blüht bzw. sich optimal in Szene gesetzt präsentieren kann.


Die Themengärten und die Sonderschauen

 

Die 29 Themengärten sind behutsam in den Kurpark eingefügt wurden. Die breite Palette der Themengärten zeigt das Leistungsspektrum und die Kreativität der heimischen Gärtnereibetriebe.


Vom Villengarten zum Naturteich

 

Spektakuläre, herrliche angelegte Gärten wie zum Beispiel der Villengarten hinter der Rabl Villa sind die Attraktionen der Landesgartenschau. Eine herrliche Terrasse, ein Wasserbecken und eine kunstvoll gestaltete Beleuchtung zeigen in diesem Garten die Möglichkeiten der klassischen Gartengestaltung.

 

Die Gartenkunst und die Natur hilft aber auch Ruhe und Erholung zu finden. Das wird im Meditationsgarten oder im Kirchengarten gezeigt, wo vor allem Wert auf Entspannung gelegt wird. Anders beim Garten der bunten Steine, der von den oberösterreichischen Kindergärten geschaffen worden ist. Im Ruinengarten bietet ein kleiner Bach Kindern und Junggebliebenen die Möglichkeit zum Plantschen. Weitere Attraktionen sind zum Beispiel der Rosengarten im englischen Stil, der Schattengarten, der Garten der Geheimnisse und der futuristische Garten, um nur einige zu nennen.

 

Besondere Blumen werden durch Sonderschauen vorgestellt. So finden spezielle Ausstellungen zum Thema Rosen, Orchideen, Taglilien, Kürbisse, Kakteen etc. statt. Weiters werden während der Landesgartenschau Fachleute aus dem In- und Ausland Tagungen abhalten und einzelne Workshops anbieten. So können sich auch interessiert Hobbygärtner Tipps von den Profis holen und untereinander Fachgespräche führen.


Der Park ein Ausflugsziel für die ganze Familie

 

Über einhundert Spielgeräte sind in den Park eingefügt worden. Damit ist die Landesgartenschau ein Ausflugsziel für Groß und Klein. Bei jedem Themengarten ist auch eine Attraktion für die Kleinen eingerichtet worden, sodass der Rundgang durch den Park für die ganze Familie interessant ist. Der Streichelzoo und drei große Spielplätze lassen den Besuch bei der Landesgartenschau zu einem kurzweiligen Erlebnis werden. Weiters wurden mehr als 500 m2 an Sandspielfläche errichtet. Der weitläufige Kurpark bietet bei jeder Witterung ein einzigartiges Erlebnis. An heißen Tagen spenden die hohen Bäume angenehmen Schatten, nach einem Regenguss erfrischt die würzige Luft Geist und Körper.

 

Zahlreiche kleinere und größere Gastronomieeinrichtungen sorgen dafür, dass jederzeit und überall für die Besucher Erfrischungen und Speisen bereit stehen: vom 4-Sterne-Restaurant im Kurhotel bis zum Kiosk am Hangspielplatz. Ein großes Gastronomiezelt vor dem Hadringer Gut bietet Platz für 900 Personen.


Die Landesgartenschau als Ideen- und Impulsgeber für die Tourismusregion

 

Für die heimischen Gärtner ist die Landesgartenschau 2005 in Bad Hall eine Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit vor einem großen Publikum unter Beweis zu stellen. Gleichzeitig verfolgen Landesgartenschauen das Ziel, dass in den veranstaltenden Gemeinden unter umweltpolitischen und ökologischen Gesichtspunkten gestaltete Lebensräume und Grünzonen geschaffen bzw. verbessert und erweitert werden. In Bad Hall wurde das 27 ha große Areal des Kurparks als Veranstaltungsort gewählt, um die Gestaltungsmöglichkeiten im Grün- und Siedlungsbereich sowie im Bereich der Gartenkultur allen Interessierten aufzeigen zu können. Für die Stadtgemeinde Bad Hall findet sich darüber hinaus die einzigartige Chance, sich und die ganze Region weit über die Grenzen Oberösterreichs hinaus zu präsentieren und so der Wirtschaft und dem Tourismus neue Impulse zu geben.

 

Die Tassilo Therme in Bad Hall wurde jüngst zur besten Therme unter 22 österreichischen und deutschen Betrieben gewählt. Bad Hall besitzt weiters die stärkste Jodsolequelle Europas und gilt als Behandlungszentrum Nummer 1 für Augenerkrankungen. Auch von kultureller Seite erfüllt die Region alle Erwartungen anspruchsvoller Touristen. Das Stift Kremsmünster mit seinem weltbekannten Tassilokelch, seiner historischen Bibliothek und einer beeindruckenden Gemäldesammlung liegt in unmittelbarer Umgebung, ebenso wie das Stift Schlierbach mit seiner bekannten Käserei.


2000 Veranstaltungen während der Landesgartenschau

Das Kurorchester hat für die Landesgartenschau ein spezielles Programm kreiert. Im Rahmen der Operettenfestspiele wird die Oper "Gärtnerin aus Liebe" von W.A. Mozart, die Operette "Der Vogelhändler" von Carl Zeller und das Musical "Kiss me Kate" von Cole Porter aufgeführt. Spezielle Events wie die "Blue Danube Barbecue Championship", also die Grillweltmeisterschaft, der Blumencorso, eine Oldtimer Rallye oder die "Nacht der tausend Kerzen" runden das Programm ab. Insgesamt finden in den sechs Monaten mehr als 2000 Konzerte, Vorträge, Seminare, Ausstellungen und Events statt.


Skulpturen im Park

Der ganze Park zeigt, wie die Kunst im Garten noch besser zur Geltung kommen kann. Heimische und internationale Schmiedekünstler stellen im Areal der Landesgartenschau mehr 150 hochwertige Eisenskulpturen aus und zeigen, wie Kunstwerke in die Gartengestaltung optimal integriert werden können.

 

Daten Zahlen Fakten

Veranstalter:              Land Oberösterreich und
                                   Stadtgemeinde Bad Hall 
                                   Hauptplatz 5
                                   4540 Bad Hall
                                   +43 7258/77 55-0
                                   Fax: +43 7258/77 55-17
                                   gemeinde@bad-hall.ooe.gv.at

Projektmanagement:  DI Dr. Christian Scholler
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Pressekonferenz am 2. Juni 2005

Dr. Josef Stockinger, Landesrat, Dr. Wolfgang Weidl, Gen.Dr. der OÖ. Versicherung AG, Dr. Arthur A. Eisenbeiss, Direktor der BVS


zum Thema

"Aktion Autofeuerlöscher 2005"

KB)

Täglich kommt es in Österreich zu zwei Fahrzeugbränden:

 

Die "Aktion Autofeuerlöscher" des Landes , der BVS
und der OÖ. Versicherung für mehr (Brand-) Sicherheit

 

Im Durchschnitt passiert es in Österreich zwei Mal pro Tag, dass ein Fahrzeug in Flammen aufgeht. Genauer gesagt handelt es sich jährlich um rund 800 Fahrzeugbrände auf österreichischen Straßen, die bei den Versicherungsgesellschaften aktenkundig wer-den. Besonders viele dieser Brände entstehen im Frühjahr und im Sommer. Denn zum einen sind gerade zur Urlaubs- und Reisezeit besonders viele Autos auf den Straßen unterwegs, zum anderen ist die Reise zum Urlaubsort oftmals mit langen Fahrzeiten und damit mit einer hohen Beanspruchung der Fahrzeuge verbunden. Überdies fördern die hohen Umgebungstemperaturen im Sommer das Brandgeschehen. Dabei handelt es sich vor allem um zwei Brandursachen, die immer wieder zum Tragen kommen: elektrische Defekte im Armaturenbereich und auslaufende Betriebsmittel wie Treibstoffe und Öle, die auf heiße Fahrzeugteile geraten und dadurch entzündet werden.

 

Erste Löschhilfe mit Autofeuerlöschern

Kaum einer dieser Fahrzeugbrände müsste jedoch im vollständigen Ausbrennen des Autos münden. Denn im Regelfall dauert es zehn bis fünfzehn Minuten, bis ein PKW in Vollbrand steht. Zu wenig Zeit also, um auf das Eintreffen der Feuerwehr zu warten. Genügend Zeit hingegen, um das Fahrzeug zu verlassen, die Familie oder andere Insassen ins Sicherheit zu bringen, die Feuerwehr zu alarmieren und mit ersten Löschversu-chen zu beginnen. Vorausgesetzt, man ist selbst mit einem Autofeuerlöscher ausgestat-tet und/oder es gibt genügend hilfreiche Straßenkameraden, die mit ihrem eigenen Au-tofeuerlöscher zu Hilfe eilen können.
Genau deshalb haben das Land Oberösterreich (Landesrat Dr. Josef Stockinger), die OÖ. Versicherung AG und die BVS-Brandverhütungsstelle für die "Aktion Auto-feuerlöscher" ins Leben gerufen. Das gemeinsame Ziel: die Rate jener Fahrzeuge zu erhöhen, die mit einem Autofeuerlöscher ausgestattet sind.

 

In jedes Auto ein Autofeuerlöscher

 

"Wir wollen mit dieser Aktion die Bevölkerung darüber aufklären, dass bei Zusammentreffen ungünstiger Umstände jedes Auto in Brand geraten kann", erklärt Dr. Arthur Eisenbeiss, Direktor der BVS-Brandverhütungsstelle für OÖ. "Vor allem möchten wir damit die Oberösterreicher dazu bewegen, ihre Autos mit 2-kg-Pulverlöschern auszustatten, um im Brandfall sich selbst und anderen Fahrzeuglenkern helfen zu können." Je mehr Fahrzeuge mit so einem Autofeuerlöscher ausgestattet sind, um so eher kann man im Brandfall auf die Hilfe Anderer hoffen. Und je mehr Autofeuerlöscher für die Brandbekämpfung zur Verfügung stehen, umso leichter kann der Autobrand bereits im Anfangsstadium gelöscht werden. "Deshalb sollte eine 2-kg-Pulverlöscher zur Stan-dardausstattung eines jeden Fahrzeugs gehören", so Eisenbeiss: "genau so wie der Ver-bandskasten, das Pannendreieck oder die Warnweste!"

 

Keine Angst vor Explosionen

 

Dass man sich als Helfer beim Löschen eines Autobrandes in eine besondere Gefahrensituation begeben könnte, ist gemäß den Erfahrungen des BVS-Direktors nicht zu befürchten. "Auto-Explosionen kommen fast nur in Hollywood-Filmen vor. Bei einem be-ginnenden PKW-Brand - meistens hervorgerufen durch einen elektrischen Defekt im Bereich des Armaturenbretts - gibt es praktisch keinen Grund, sich vor einer Explosion des Treibstoff-Tanks zu fürchten." Überdies beschränke sich der Einsatzbereich von Handfeuerlöschern laut Eisenbeiss ohnehin nur bei Brände im Anfangsstadium. Ein im Vollbrand stehendes Fahrzeug könne nur mehr von der Feuerwehr gelöscht werden.

 

Landesrat Dr. Josef Stockinger:
"Autofeuerlöscher bringt Sicherheit!"

Feuerwehr-Landesrat Dr. Josef Stockinger setzt auf mehr Sicherheit im Auto: "Rechtzeitig vor Urlaubsbeginn wollen wir die Autofahrer auf ein ernstes Thema aufmerksam machen. Mit der Brandschutztour 2005 sensibilisieren wir die Autofahrer für mehr Si-cherheit im Straßenverkehr. Jeden Tag kommt es auf Österreichs Straßen zwei Mal zu einem Autobrand. Wichtig ist hier die Ersthilfe. Mehrere Autofahrer zugleich haben ei-nen Autobrand rasch im Griff und geben Ersthilfe, bevor die Feuerwehren in kurzer Zeit am Einsatzort sind.

 

In der Brandschutztour 2005 informieren wir vor Ort mit Fachleuten der Brandverhütung mit einer Löschübung und mit einer Gewinnchance auf Autofeuerlöscher. Jeder Autofahrer ist willkommen. Eine Teilnahme dient der Sicherheit im Straßenverkehr".

 

Generaldirektor Dr. Wolfgang Weidl:
"Nicht nur vergüten, sondern auch verhüten"

 

Ein in Brand geratenes Fahrzeug muss noch nicht in einen Totalschaden münden. Ein Feuerlöscher in jedem Auto wäre ein großer Gewinn, um im Brandfall sich selbst und anderen rasch helfen zu können, erklärt Dr. Wolfgang Weidl, Generaldirektor der OÖ. Versicherung AG: "Die Aktion Autofeuerlöscher geht auf die Menschen zu. Diese Road-Show bringt das Thema spannend und überzeugend.

 

Nach dem großen Erfolg der Brandschutztour zur Adventzeit in den letzten Jahren steht nun das Thema Autobrand im Zentrum des Blickfeldes. Zu Recht: Nicht weniger als 800 Fahrzeuge geraten pro Jahr in Österreich in Brand. Die Oberösterreichische Versi-cherung will nicht nur vergüten, sondern auch verhüten bzw. Schäden minimieren. In diesem Sinne unterstützen wir diese Aktion sehr gerne.

Keine Sorgen bedeutet mehr als eine finanzielle Entschädigung nach dem Schadensfall. Keine Sorgen bedeutet auch, die richtige Beratung und die richtigen Tipps schon vorher zu bekommen!"

 

Die "Aktion Autofeuerlöscher" im Überblick

 

Oberstes Ziel der Aktion ist es, die Rate jener Fahrzeuge zu steigern, die mit einem Autofeuerlöscher ausgestattet sind. Dazu sollen die oberösterreichischen Autofahrer möglichst direkt angesprochen und für das Thema sensibilisiert werden. Im Zuge einer fünfteiligen Road-Show erlebt das Publikum einen Autobrand, Vorführungen über die richtige Anwendung eines Autofeuerlöschers und Interviews mit Experten des Landes Oberösterreich, der OÖ. Versicherung AG und der BVS-Brandverhütungsstelle. Aufmerksame Zuschauer haben auch die Chance, einen Autofeuerlöscher zu gewinnen. Bei der Abschlussveranstaltung gibt es obendrein die Möglichkeit, Autofeuerlöscher fachmännisch und kostenlos montieren zu lassen.

 

Die Termine.
Do., 02. Juni 2005, 13:00-14:00 Uhr  Passage City Center Linz
Sa., 04. Juni 2005, 11:00-13:00 Uhr  Stadtplatz Enns
Sa., 11. Juni 2005, 15:00-17:30 Uhr  Stadplatz Bad Hall
So., 19. Juni 2005, 10:30-12:30 Uhr  Oberndorf bei Schönau
Fr., 24. Juni 2005, 12:30-15:00 Uhr  Fa. Papinski Linz

 

Wichtige Details zum Autofeuerlöscher

 

Griffbereit.

Der Autofeuerlöscher sollte so montiert werden, dass er im Notfall schnell zur Hand ist. Ob die Anbringung unter dem Fahrersitz oder im Kofferraum erfolgt, ist zweitrangig.

 

Montage.

Der Feuerlöscher muss mit seiner Halterung befestigt werden, damit er bei einer Notbremsung oder bei einem Unfall nicht zum lebensgefährlichen Geschoß wird!

 

Brandklassen.
Ein Autofeuerlöscher sollte zumindest 2 kg Pulverfüllung beinhalten und für die Brandklassen A, B und C geeignet sein.

 

Gebrauch.
Die Gebrauchsanweisung rechtzeitig studieren. Im Notfall ist es zu spät.


Tipps gegen KFZ-Brände

Verzichten Sie an Ihrem Fahrzeug auf Selbstreparaturen. Lassen Sie besonders Schweißarbeiten und Elektroinstallationen nur von Fachleuten durchführen.

 

Bringen Sie bei Rauch- oder Brandentwicklung Ihr Auto sofort  am rechten Fahrbahnrand zum Stehen und verlassen Sie das Fahrzeug unverzüglich.

 

Führen Sie in Ihrem PKW immer einen Autofeuerlöscher mit und lassen Sie regelmäßig (zumindest alle zwei Jahre) dessen Funktionsfähigkeit kontrollieren.


Pressekontakt:

Bogner+Bogner, Agentur für Werbung und PR
+43 - 732 - 77 88 77, agentur@bogner-bogner.at

Presseinformationen

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at