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Landeskorrespondenz Nr. 121 vom 27. Mai 2005

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Landeshauptmann Pühringer: Steuereinnahmen für Länder und Gemeinden besser als präliminiert, aber auch Ausgabensteigen überproportional

(LK) Das Bundesministerium für Finanzen hat dieser Tage eine neue Prognose der Steuereinnahmen und die Auswirkungen auf Länder und Gemeinden bekannt gegeben.

 

Das Erfreuliche zuerst: Das Land Oberösterreich kann im Jahr 2005 mit Mehreinnahmen gegenüber dem Voranschlag 2005 im Ausmaß von 31,8 Millionen Euro rechnen. Dies entspricht einer Steigerung von 2,3 Prozent. Den oö. Gemeinden stehen 23,9  Millionen Euro (netto) mehr zur Verfügung. Dies ist eine Steigerung um 2,6 Prozent, berichtet Finanzreferent Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass 2005 erstmals die im Finanzausgleichspakt 2005 ausverhandelten Mehreinnahmen von ca. 17 Millionen Euro für das Land Oberösterreich enthalten sind.

 

Landeshauptmann Pühringer führt diese erfreuliche Entwicklung in erster Linie auf das Anspringen der Konjunktur, insbesondere auch auf die positiven Auswirkungen der Steuerreform zurück: "Diese Auswirkungen sind offensichtlich stärker als ursprünglich angenommen."

 

Die neue Prognose wurde vom Finanzministerium aufgrund der Steuereingänge des ersten Halbjahres 2005 vorgenommen, die nun vorliegen.

 

Auch in Oberösterreich bestätigen die bisherigen Steuereingänge die hohe Wahrscheinlichkeit der Richtigkeit der Steuerprognose des Finanzministeriums. Pühringer: "Wir wissen, dass die Einnahmen im zweiten Halbjahr nicht mehr so üppig sein werden wie im ersten Halbjahr, in dem wir Mehreinnahmen von 37,4 Millionen Euro verzeichnen konnten. Allerdings gab es im letzten Monat einen Einbruch von 5,5 Millionen Euro gegenüber dem Präliminare, was ich auf Mindereinnahmen durch die Steuerreform zurückführe."

Die unerfreuliche Nachricht: Die Steigerung der Mehreinnahmen bleibt deutlich unter der Steigerungsrate, die im Budget für Soziales (sieben Prozent) oder Spitäler (vier bis fünf Prozent) von Jahr zu Jahr erforderlich ist. "Es wird also auch in Zukunft notwendig sein, dass zu Gunsten dem Sozial- und Gesundheitsbudget auch bei steigenden Einnahmen Umschichtungen zu Lasten anderer Bereiche vorgenommen werden müssen", so Pühringer. Die Gründe dafür liegen insbesondere in der Bevölkerungsveränderung (Veralterung).

 

"Allerdings werde ich der Oö. Landesregierung zu Jahresmitte vorschlagen, aufgrund der Einnahmenentwicklung die derzeit noch verhängte Budgetsperre von fünf Prozent auf alle Landesausgaben aufzuheben, sodass das Budget 2005 den Referenten zu hundert Prozent zur Verfügung steht", kündigt der Landeshauptmann an. Da ein Großteil der Ermessensausgaben bauwirksame Mittel sind, werde damit auch ein neuerlicher Beitrag zur Stärkung der Konjunktur geleistet.

 

Die Mehreinnahmen 2005 werden für die Abgangsdeckung im Spitalsbereich und vor allem für Investitionen im Spitalsbereich zur Gänze dringend benötigt.

 

Für die kommenden Jahre gibt das Bundesministerium für Finanzen für das Land Oberösterreich folgende Prognose: Im Jahr 2006 werden die Einnahmen aus dem Steueraufkommen nur sehr mäßig steigen, nämlich um ca. 12 Millionen Euro, also um 0,9 Prozent gegenüber den tatsächlichen Eingängen des Jahres 2005.

 

Für die Jahre 2007 und 2008 können dann etwas höhere Zuwächse erwartet werden. Nach derzeitiger Prognose steigen die Einnahmen 2007 um 5,2 Prozent und 2008 um 5,0 Prozent für das Land. Ähnliches gilt auch für die oö. Gemeinden.

 

Pühringer: "Oberösterreich wird weiterhin eine sparsame Ausgabenpolitik betreiben, sinnvolle Reformen fortsetzen und neben Sozialem und Gesundheit vor allem in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Bildung und Infrastruktur deutliche Budgetschwerpunkte setzen, um im Wettbewerb der Wirtschaftsstandorte bestehen zu können."

Mag.ª Karin Speidl (+43 732) 77 20-114 07

LH Pühringer bei Eröffnung der Stifter-Ausstellung "Vom Grund aller Dinge. Stifters Naturperspektiven" im Stift Schlägl: Entscheidung, das Stifterjahr im großen Stil zu begehen war richtig

Dezentrale Organisation soll zeigen, dass Stifter ein gesamt-oberöster-reichisches Thema ist

 

(LK) "Das Stifterjahr, das aus Anlass des 200. Geburtstages Adalbert Stifters in Oberösterreich, Südböhmen und Ostbayern mit einer Vielzahl von Ausstellung und Veranstaltungen begangen wird, hat sich von Beginn an zu einem durchschlagenden Erfolg bei den Besuchern entwickelt", betonte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bei der Eröffnung der Stifter Ausstellung "Vom Grund aller Dinge. Stifters Naturperspektiven" im Stift Schlägl am 25. Mai 2005. Schon der Start in den Redoutensälen war mit der ausverkauften Gala mehr als vielversprechend. Das Interesse habe bis zum heutigen Tag nicht nachgelassen. So gesehen war es eine richtige Entscheidung, dieses Jahr im großen Stil zu begehen und Stifter zum Schwerpunkt eines ganzen Kulturjahres zu machen, so Pühringer.

 

Die Projekte des Stifterjahres sind bewusst dezentral angelegt worden, um damit ein Zeichen zu setzen, dass Stifter ein gesamt-oberösterreichisches Thema ist. Die Ausstellungen wiederum sind thematisch so aufeinander abgestimmt, dass sie in Summe Stifters Leben und Werk in all seinen Facetten erfassen. Stifters literarischem Werk sind die Ausstellung in Traunkirchen, Hohenfurth und Schlägl gewidmet, die drei sehr unterschiedliche Aspekte zum Schaffen Stifters abdecken. Die Ausstellung in Schlägl setzt sich als Leitausstellung des Stifterjahres "Vom Gund aller Dinge" mit der Naturbetrachtung und der naturwissenschaftlichen Weltsicht Stifters aufeinander.

 

 
Die Natur ist eines der zentralen Themen in Stifters Werk und wurde in dieser groß angelegten Schau im Stifts-Meierhof, der bereits 1992 im Rahmen der Oö. Landesausstellung "Die Bauern" Schauplatz einer Großausstellung war, mit multimedialen Inszenierungen umgesetzt.

Die Ausstellung geht auf unterschiedliche Naturerfahrungen und -beobachtungen Stifters ein. Die wissenschaftliche Gesamtleitung der Schau lag in den Händen von Hofrat Dr. Johann Lachinger, Mag. Martin Sturm und Dr. Hannes Etzlstorfer. Pühringer dankte aber auch dem Stift Schlägl als Gastgeber und Hausherr, die dem Land Oberösterreich den Meierhof für diese Ausstellung zur Verfügung gestellt hat.

Andreas Hörtenhuber (+43 732) 77 20-116 17

Landeshauptmann Pühringer zur tschechischen Ankündigung eines Ausbaus von Temelin: Nicht der Stil im vereinten Europa – EU soll sich Sicherheit im bestehenden Kraftwerk ansehen

(LK) Als Provokation wies Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer die Ankündigung eines möglichen Ausbaus des AKW-Temelin durch den tschechischen Industrieminister Martin Pecina zurück. Dieser hatte von der Notwendigkeit gesprochen, zu den zwei bestehenden 1000-Megawatt-Blöcken in Temelin zwei weitere 1.500-Megawatt-Reaktoren zu errichten. "Solche Ankündigungen neuer Reaktoren, wenn bisherige Sicherheitsmängel noch nicht  einmal ansatzweise beseitigt werden konnten, sind nicht der Stil im vereinten Europa", so Pühringer.

 

Er fordert die EU auf, sich zuerst das bestehende AKW Temelin im Hinblick auf die Umsetzung der Sicherheitsmaßnahmen anzusehen. Denn Temelin halte mit den bisher 76 Störfällen bereits einen "Weltrekord".

 

"Sollten die Ankündigungen tatsächlich ernst gemeint sein, gehen wir davon aus, dass für derartige Projekte in der EU grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfungen notwendig sind und diese den Ausbau nicht Wirklichkeit werden lassen", so Pühringer.

Mag.ª Karin Speidl (+43 732) 77 20-114 07

Landeshauptmann Pühringer: LH-Konferenz gegen Schließung weiterer Gerichte

(LK) Eindeutig gegen die Schließung von weiteren Bezirksgerichten hat sich am, Mittwoch, 25. Mai 2005 die Landeshauptleutekonferenz in Pamhagen im Burgenland ausge-sprochen, berichtet Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer. Auch nach der Gerichtsreform müsse in jedem Land ein organisatorisch unabhängiges Rechtsmittelgericht erhalten bleiben, so die weitere Forderung.

 

Die Ablehnung der Schließung weiterer Bezirksgerichte geht insbesondere auch darauf zurück, dass Justizminister Dr. Böhmdorfer anlässlich der letzten Gerichtsreform 2002 erklärt hatte, dass die Erhaltung der übrigen Bezirksgerichte langfristig gesichert sei. "Wir verlangen in dieser Frage Verlässlichkeit von Seiten des Bundes", betont Pühringer.

 

Verteidigungsminister nennt keine Orte für Kasernenschließungen

Verteidigungsminister Günther Platter erläuterte bei der LH-Konferenz die  Grundsätze der Bundesheerreform. Er teilte den Landeshauptleuten mit, dass die neun Landesmilitärkommanden erhalten bleiben, jedoch in der Größe reduziert würden. Platter sicherte auch zu, dass weiterhin ausreichend Soldaten für die Katastrophenbekämpfung in den Ländern zur Verfügung stehen und der Landesmilitärkommandant im Katastrophenfall in einem Land auch eine entsprechende Durchgriffskompetenz haben werde. "Bei der kommenden Heeresreform ist darauf Bedacht zu nehmen, dass Oberösterreich mit der Schließung der Kaserne von Steyr bereits eine erhebliche Vorleistung erbracht hat und in unserem Bundesland ohnedies nur 10,2% des österreichischen Militärs beheimatet sind, bei einem Bevölkerungsanteil von 17,3%", fordert Landeshauptmann Pühringer.

 

Hinsichtlich der Schließung von Militärstützpunkten und Kasernen kündigte Platter an, bis zum Sommer mit den Ländern in Einzelgesprächen zu verhandeln. Pühringer dazu:


 "Wir werden deutlich darauf hinweisen, dass in Oberösterreich auf 1.000 Einwohner lediglich 1,76 Bundesheerpersonaleinheiten entfallen, während es in anderen Bundesländern mehr sind, allen voran Salzburg mit 4,94."

 

"Mir ist besonders wichtig, dass ein ordentliches Landesmilitärkommando erhalten bleibt, das auch in die Befehlsstruktur eingebaut ist und nicht nur Symbolcharakter hat und Repräsentationsstelle ist. Die Schlagkraft des Bundesheeres muss im Katastrophenfall voll gegeben sein. Außerdem darf die wirtschaftliche Bedeutung, vor allem der regionalen Bundesheerstandorte, nicht übersehen werden", unterstreicht der Landeshauptmann.

 

Arbeitsgruppe zu Öffentlichem Personennahverkehr
Kein Beschluss wurde bei der LH-Konferenz hinsichtlich der Verländerung des öffentlichen Personennahverkehrs gefasst. Die Landeshauptleute setzten lediglich eine Arbeitsgruppe aus Experten für die Aufbereitung der Grundlagen ein. "Für uns ist der Zeitpunkt für eine Diskussion gekommen, wenn alle Zahlen und Fakten auf dem Tisch liegen", so Pühringer. Einhellig betonten alle Landeshauptleute, dass sie nur dann gesprächsbereit seien, wenn auch gesichert werde, dass langfristig den Ländern die entsprechenden finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, berichtet Pühringer. "Eine Verländerung zum 1.1.2006, wie mehrmals geäußert, ist aus unserer Sicht  vollkommen unrealistisch."

 

Oberösterreich wisse zwar, dass Reformen im öffentlichen Verkehr notwendig sind. Denn die Akzeptanz fehlt und die Kosten steigen. "Ich sehe aber darin in erster Linie eine Aufgabe des Bundes, zu der ohnedies die Länder schon heute beachtliche finanzielle Beiträge leisten. Wir verschließen uns keiner Diskussion, wenn das Ziel ist, für die Bürger das Angebot zu verbessern und Steuergelder zu sparen. Aber wir sind sicherlich nicht bereit, über das jetzt schon Geleistete hinaus mitzuzahlen", stellt Pühringer klar. Erfreulicherweise habe Staatssekretär Helmut Kukacka den Landeshauptleuten zugesagt, in dieser Frage, in der auch die einzelnen Länder verschiedene Positionen einnehmen,  nur einvernehmlich mit den Ländern vorzugehen.

Mag.ª Karin Speidl (+43 732) 77 20-114 07

Kulturmedaille für Kapellmeister und Chorleiter von Holzhausen Fritz Hubmer

(LK) Im Rahmen des "Konzerts am Bauernhof" in Holzhausen überreichte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer am Mittwoch, 25. Mai 2005, die Kulturmedaille des Landes Oberösterreich an Volksschuldirektor i.R. Fritz Hubmer aus Oftering.

Der ehemalige Leiter der Volksschule Holzhausen hat sich seit frühester Jugend der Musik verschrieben, war bereits in der Schulzeit in einer Schulband aktiv und später rund 10 Jahre lang Mitglied der legendären Musikgruppe "Condors". Er hat aber auch mehrere Blasmusikensembles mit großem Erfolg geleitet. So war er von 1966 bis 1971 Kapellmeister in Sattledt, von 1978 bis 1986 Kapellmeister in Gunskirchen und ist seit 1988 Leiter der Musikkapelle Holzhausen.

 

"Mit seiner großen Begeisterungsfähigkeit ist es ihm gelungen, die Kapelle von ursprünglich 18 auf mittlerweile 65 Musikerinnen und Musiker aufzubauen, wobei ihm ein besonderes Anliegen die Heranführung junger Menschen an die Blasmusik ist", so der Landeshauptmann in seiner Würdigung. Außerdem ist Fritz Hubmer Pressereferent des OÖ. Blasmusikverbandes im Bezirk Wels.

 

1992 übernahm er "vorübergehend" die Leitung des Kirchenchores Holzhausen, dessen Chorleiter er heute nach wie vor ist. Alleine 2004 absolvierte sein Chor insgesamt 23 Aufführungen.

 

Für seine Verdienste hat Fritz Hubmer bereits eine Reihe von Auszeichnungen erhalten, unter anderem die Verdienstmedaille in Gold und das Verdienstkreuz in Gold des OÖ. Blasmusikverbandes sowie die Ehrenbürgerschaft und den Ehrenring der Gemeinde Holzhausen.

Mag.ª Karin Speidl (+43 732) 77 20-114 07

FH OÖ baut mit 4 Defis auf "Strom fürs Leben"

Für den Notfall gerüstet: Rotes Kreuz stellt Defis bereit


(LK) Mehr als 3500 Studenten, Professoren und Verwaltungskräfte sind täglich an den vier oö. Fachhochschul-Standorten Hagenberg, Linz, Steyr und Wels im Einsatz. Um bei Herzstillständen für den Notfall gerüstet zu sein, erhalten die FH-Standorte vom Roten Kreuz nun je einen "Defi", denn die kleinen Geräte können bei Personen mit Atem-Kreislaufstillständen Leben retten. Ist binnen zwei bis drei Minuten ein Helfer mit "Defi" zur Stelle, steigt die Überlebenschance auf bis zu 70 Prozent.  Die FH OÖ zählt damit zu den Vorreitern im Projekt "Strom fürs Leben", das den flächendeckenden Einsatz von Defis in ganz Österreich zum Ziel hat. Die Übergabe der Defis im Beisein von Landesrat Viktor Sigl und OÖRK-Präsident Leo Pallwein-Prettner an FH OÖ Geschäftsführer Gerald Reisinger fand dieser Tage am FH-Standort Steyr statt.

 

Initiiert wurde die Aktion von Ing. Maria Heindler, Leiterin Infrastruktur der FH Steyr, e-business-Studentin und aktive Rot Kreuz Helferin. Die doch erheblichen Anschaffungskosten von rund € 8000,- beinhalten 4 Defi-Pakete inklusive eigenem Kasten und natürlich einer Einschulung durch Rot Kreuz-Fachleute. Die Geräte sind so konzipiert, dass sie von Laien problemlos zu bedienen sind, aber auch Missbrauch und Fehlanwendungen 100%ig ausgeschlossen werden können. Präsident Leo Pallwein-Prettner weiß um die Wichtigkeit des Projektes: "Jährlich ereilt 15.000 Österreicher der plötzliche Herztod. Mit einem Defi kann man vor Ort rasch erste Hilfe leisten und vielen Patienten schwere Folgeschäden oder sogar den Herztod ersparen."

 

Fachhochschul-Referent Landesrat Viktor Sigl liegt das Projekt "Strom fürs Leben" sehr am Herzen. "Die Ausstattung mit Defis in Oberösterreich schreitet gut voran. Mit den 4 Geräten an den Fachhochschul-Standorten sind bereits 540 Defis des Roten Kreuzes für Notfälle verfügbar. Insgesamt wurden österreichweit ca. 1500 Geräte vom Roten Kreuz installiert. Damit ist Oberösterreich wieder einmal mustergültig unterwegs", bestätigt Landesrat Sigl.

Gerhard Rumetshofer (+43 732) 77 20-151 02 oder 0664/144 95 63

PolePosition zum Schulerfolg

Presseaussendung JugendLandesrat Viktor Sigl

Jugend-Landesrat Sigl: "Tolles Lernhilfe-Package des JugendService“

(LK) Jetzt geht es für Schüler in die Endrunde. Die letzten Schularbeiten, Prüfungen, Tests werden fällig. Jetzt heißt es durchhalten und mit guten Lernmethoden den Endspurt schaffen und die Hürden zu nehmen. "Dazu gibt´s", berichtete JugendLandesRat Viktor Sigl, "ein tolles Lernhilfe-Package des JugendService des Landes."

 

Wer sein Lernen verbessern will oder wem der Plan fehlt bekommt in der neuen Broschüre  "Pole Position. - Lernlust statt Lernfrust" Tipps und Anregungen zum richtigen Lernen und zu Lerntechniken. Ergänzt durch Themen wie Entspannungsübungen, Lernsoftware, Talente-Förderung und Lernen mit dem PC ist diese Broschüre ein hilfreicher Begleiter im ganzen Schuljahr:

 

Selbstbewusst vor die Klasse treten!
Neu ist auch die QuickInfo "Referate stressfrei" mit der jedes Referat gelingt. Spezialtipps helfen beim Erstellen und Präsentieren eines Referates. Kurz und bündig nimmt die QuickInfo allen interessierten SchülerInnen die Angst einen Vortrag vor der Klasse zu halten.
Zur Unterstützung fürs Referat kann man im JugendService kostenlos aus mehr als 4.000 Filmen und Videos auswählen. Ganz nach dem Motto "Einfoch Lei(h)waund!"

 

Langeweile in den Ferien?
Viele Angebote Oberösterreichs und teilweise aus den Bundesländern für einen aktiven Urlaub mit Gleichaltrigen und Gleichgesinnten sind in einer eigenen Broschüre gesammelt. "Aktivferien 2005" gibt Anregungen zu mehr Spaß in den Ferien.


Lust auf Ausland und Sprachkurs?
Bei den zahlreichen Lernferien-Anbietern kann es schon passieren, dass einem der Durchblick fehlt. Das JugendService hat hier gut recherchiert, die Angebote gegenübergestellt und mit wichtigen Hinweisen und Tipps in der neuen QuickInfo "Sprachreisen" aufbereitet.

 

Nachhilfe gesucht?
Um sich im Dschungel der verschiedenen Lern- und Nachhilfeangebote zurecht zu finden, hat das  JugendService Institute und deren Angebote aufgelistet und mit einer Checkliste versehen. Alles zu finden auf der JugendHomepage des Landes Oö. unter www.jugendservice.at/lernen So wird ein Vergleich und eine Entscheidung möglich.


Diese kompakten Informationen gibt's ab sofort im Netz unter www.jugendservice.at/lernen sowie in allen 14 JugendService-Einrichtungen www.jugendservice.at/location, per e-mail jugendservice@ooe.gv.at

Gerhard Rumetshofer (+43 732)77 20-151 02

Nach Unwettern im Ennstal: Große Informationsveranstaltung für Geschädigte am Montag, 30. Mai 2005

(LK) Für kommenden Montag sind die Unwettergeschädigten der fünf Ennstalgemeinden Reichraming, Laussa, Großraming, Losenstein und St. Ulrich bei Steyr zu einer Informationsveranstaltung über die Abwicklung der Hilfsmaßnahmen aus dem Katastrophenfonds eingeladen. Die Veranstaltung findet um 19.00 Uhr im Gasthaus Sonnleitner in Laussa statt.

 

Der für die Abwicklung der Landeshilfe aus dem Katastrophenfonds zuständige Landesrat Dr. Josef Stockinger rechnet mit 250 - 300 Anträgen an den Katastrophenfonds des Landes. Dieser hilft bei der Wiederherstellung des Schadens an privatem Eigentum. Unabhängig, ob es sich dabei um Häuslbauer, Landwirte, Gewerbebetriebe oder geschädigte Vereine und Pfarren handelt.

 

"Das Land hilft rasch und verlässlich. Diese Form des Zusammenstehens nach Unglücksereignissen hat in Oberösterreich eine große Tradition", betont Landesrat Stockinger und verweist auch auf das Jahrhunderthochwasser 2002, bei dem etwa 23.000 Geschädigte über den Katastrophenfonds geholfen wurde.
Neben der Straßenbaumaßnahmen der Landesbaudirektion hat auch die Wildbach- und Lawinenverbauung die Arbeiten zur Schadensbehebung begonnen. In den Einzugsgebieten von Laussabach, Pechgraben, Stiedlsbach und Großkohlergraben wird ein Sofortbauprogramm realisiert.

Mag. Michael Hammer (+43 732) 77 20-114 44

Kematen an der Krems wählt am 25. September 2005

(LK) Die nach der Auflösung des Gemeinderates notwendigen Neuwahlen in Kematen an der Krems (Bezirk Linz-Land) werden am 25. September 2005 stattfinden. "Auf diesen Wahlsonntag haben sich die Gemeinderatsfraktionen auf Vorschlag des Landes geeinigt", teilt Landesrat Dr. Josef Stockinger mit.

 

Die Neuwahlen für Bürgermeister und Gemeinderat in der 2200-Einwohner-Gemeinde sind notwendig, weil die Mehrheit der bisherigen Gemeinderatsmitglieder ihre Mandate zurückgelegt hatten. Grund waren offensichtlich unüberbrückbare Differenzen zwischen der Bürgermeisterin und dem Gemeinderat, sowie ein von der Bürgermeisterin angestrebtes Disziplinarverfahren gegen die Amtsleiterin, welche von der Bevölkerung breite Unterstützung erhielt.

Mag. Michael Hammer (+43 732) 77 20-114 44

Sprechtage für die Woche vom 30. Mai bis 5. Juni 2005

  • Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer
    nur gegen Voranmeldung (+43 732) 77 20-111 00, Landhaus
  • Landesrat Josef Ackerl
    nur gegen Voranmeldung (+43 732) 77 20-151 10, Altstadt 30
  • Landesrat Dr. Josef Stockinger
    jeden Dienstag nur gegen Voranmeldung (+43 732) 77 20-111 11, Landhaus
  • Landesrat Viktor Sigl
    nur gegen Voranmeldung (+43 732) 77 20-151 00, Altstadt 17
  • Landesrätin Dr. Silvia Stöger
    nur gegen telefonischer Voranmeldung (+43 732) 77 20-111 20, Starhembergstraße 14
  • 2. Präsidentin des Oö. Landtages Gerda Weichsler
    nur gegen Voranmeldung (+43 732) 77 20-111 52, Landhaus
  • 3. Präsidentin des Oö. Landtages Doris Eisenriegler
    nur gegen Voranmeldung (+43 732) 77 20-111 54, Landhaus

 

Claudia Jungwirth (+43 732) 77 20-116 22

Termine der Beratungsstellen

 Reisemedizinische Beratungsstelle

(LK) Um möglichen gefährlichen Erkrankungen bei Fernreisen vorbeugen zu können, hat die Landes-Sanitätsdienstabteilung Linz, Bahnhofsplatz 1, Montag bis Freitag von 10:00 bis 13:00 Uhr sowie Dienstag zusätzlich von 15:00 bis 18:00 Uhr eine "Reisemedizinische Beratungsstelle" eingerichtet, die über wichtige Vorsorge-Impfungen bei Reisen in ferne Länder informiert und Impfungen durchführt. Info-Telefon: +43 732/77 20-141 07.


Oö. Schulservice

(LK) In der Schulservicestelle des Landesschulrates für Oberösterreich können sich Schüler, Eltern und Lehrer informieren und beraten lassen. Rat und Hilfe in allen Schulfragen erteilen jeweils Montag bis Freitag Elisabeth Messner (Tel. +43 732/70 71-91 21) und Mag. Gertraud Schwarzmair (Tel. +43 732/70 71-91 22).


Familienberatung

(LK) Beratung in Familienangelegenheiten durch Psychologen, Juristen (+43 732/694 14 -665 00) Sozialarbeiter (+43 732/694 14-664 70 und Klappe 664 72) am Montag, 30. Mai 2005: Familienberatungsstelle des Landes Oberösterreich in Linz, Kärntnerstraße 16, Bezirkshauptmannschaft, von 18:00 bis 20:00 Uhr. Für eine psychologische Beratung wird um telefonische Voranmeldung unter +43 732/694 14 Klappe 664 70 und 664 72 gebeten.

 

Oberösterreichische Kinder- und Jugendanwaltschaft/KiJA

(LK) Beratung für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen. Auskünfte und Informationsmaterialien zu Kinder- und Jugendthemen.
Vertraulich und kostenlos.
KiJA/Oberösterreichische Kinder- und Jugendanwaltschaft, Tel: +43 732/77 97 77
http://www.kija.at/, e-mail: kija@ooe.gv.at, 4021 Linz, Promendade 37
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, von 10:00 – 12:00 Uhr
Montag, Dienstag und Donnerstag von 14:00 – 16:00 Uhr.


Oö. Patienten- und Pflegevertretung

(LK) Das Büro der Oö. Patienten- und Pflegevertretung in Linz, Bahnhofsplatz 1 (Tel. +43 732/77 20-142 15) ist am Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 7:30 bis 17:00 Uhr sowie am Freitag von 7:30 bis 13:00 Uhr besetzt. In diesem Büro hält ein Oö. Patientenvertreter einmal pro Woche gegen telefonische Voranmeldung einen Sprechtag ab. 


EU-Auskünfte

(LK) Kostenlose Auskünfte zum Themenbereich EU und EWR gibt es im Info-Point-Europa, Amt der Oö. Landesregierung, Altstadt 30, 4010 Linz, Tel. +43 732/77 20-140 20, Fax: +43 732/77 20-140 22.

 

Therapiezentrum Traun für Medikamenten- und Alkoholabhängige

(LK) Das Therapiezentrum Traun für Medikamenten- und Alkoholabhängige in 4050 Traun, Oberer Flötzerweg 1 bietet Erstkontakte für eine ambulante oder stationäre Therapie, Beratung für Angehörige, Psychotherapie sowie nachstationäre Behandlung. Telefonische Terminvereinbarungen von Montag bis Freitag in der Zeit von 9:00 bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer +43 7229/644 36-36 erbeten. 


Sozialmedizinische Beratung bei Alkoholproblemen

(LK) Sprech- und Beratungsstunden für Alkoholkranke und deren Angehörige finden am Montag, 30. Mai 2005 in der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck, Außenstelle, Jungmairgasse 1 von 8:00 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung, Peuerbachstraße 26, von 8:00 bis 12:00 Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft Linz-Land, Kärntnerstraße 16, von 08:30 bis 12:30 Uhr; in der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, Esplanade 10, von 08:00 bis 12:00 Uhr, sowie in der Bezirkshauptmannschaft Eferding, Stadtplatz 1 (Sparkassengebäude, 3. Stock), von 08:00 bis 12:00 Uhr statt.


Beratungen im Eltern-Kind-Zentrum Ried

(LK) Das Eltern-Kind-Zentrum Ried i.I., Riedholzstraße 17, Eingang Nord bietet folgende Beratungen an:

 

Elternsprechstunde:

  • jeden Donnerstag von 13:00 bis 17:00 Uhr (Tel. +43 7752/912-361)

Beratung von Eltern mit behinderten Kindern:

  • jeden 3. Dienstag im Monat von 9:30 bis 11:00 Uhr (Tel. +43 7752/912-361)

Pressekonferenzen

Presseinformationen

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at