Amt der Oö. Landesregierung
4021 Linz • Landhausplatz 1

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Landeskorrespondenz Nr. 49 vom 28. Februar 2005

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Landeskorrespondenz

Landeshauptmann Pühringer würdigt verstorbenen Journalisten Professor Wolfgang Sperner

(LK) Als einen der Männer der ersten Stunde würdigt Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer den Journalisten Professor Wolfgang Sperner, der am 24. Februar 2005 im 81. Lebensjahr verstorben ist.

 

Sperner gehörte ab 1947 der Redaktion des "Linzer Volksblattes" und des nachfolgenden "Neuen Volksblattes" an. Er war zunächst im Lokalressort und im Ressort Innenpolitik tätig. 1971 übernahm Sperner die Leitung des Wirtschaftsressorts und wurde stellvertretender Chefredakteur des Neuen Volksblattes. 1989 trat er in den Ruhestand.

 

"Professor Wolfgang Sperner war aber auch eine vernehmbare und wichtige Stimme für die Sudentendeutschen in Oberösterreich", betont Pühringer. Er war Chefredakteur der Sudetenpost und durch viele Jahre Sprecher der Heimatvertriebenen, insbesondere der Sudetendeutschen in unserem Bundesland.

 

Er war darüber hinaus als Buchautor tätig. Von ihm stammen die Bücher "Linz-Porträt einer Stadt" sowie "Auf Entdeckungsreise in Oberösterreich".

 

Sperner war Träger zahlreicher Auszeichnungen: 1969 wurde ihm das "Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik" verliehen, 1976 der Professorentitel und 1990 das "Goldene Verdienstzeichen des Landes Oberösterreich".

Mag.ª Karin Speidl (+43 732) 77 20-114 07

LH Pühringer: Noch nie waren so viele Oberösterreicher erwerbstätig - Unser Bundesland ist auch bei der Erwerbsquote der 15- bis 64-Jährigen im Bundesländervergleich vorne

(LK) Die Auswertung der Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung für das 2. Quartal 2004 unterstreicht die positive Arbeitsmarktsituation in Oberösterreich. Das gab gestern Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bekannt.

 

Noch nie waren so viele Oberösterreicher, nämlich 644.000 - inklusive Selbständige und mithelfende Familiengehörige - erwerbstätig.

 

Die Erwerbsquote, die den Anteil der Erwerbstätigen an der Bevölkerung im Alter von 15 bis 64 Jahren darstellt, ist auf 69,6 % angestiegen und liegt damit höher als in allen anderen Bundesländern.

 

Die Frauenerwerbsquote dieser Altersgruppe beträgt 62,4 %, jene der Männer liegt bei 76,7 %. Bei der Frauenerwerbsquote liegt Oberösterreich knapp unter jener von Niederösterreich (62,5 %), jedoch deutlich über dem Bundesschnitt von 60,3 %.

 

Diese Zahlen unterstreichen, dass sich Oberösterreich mit Recht ein "Land der Arbeit" nennen darf. Die Anzahl jener, die in unserem Bundesland im Arbeitsprozess stehen, steigt von Jahr zu Jahr und hat im zweiten Quartal 2004 einen neuen, absoluten Höchstwert erreicht, betont Pühringer.

 

Arbeitsmarktstatistik Erwerbsquote der 15-64jährigen 2. Quartal 2004

Andreas Hörtenhuber (+43 732) 77 20-116 17

Aktion Di@log: Senioren starten mit Jugendlichen ins Internet

Jugend-Landesrat Viktor Sigl: Erwarten über 3.000 Senior/innen

 

(LK) Ein interessantes Generationenprojekt startet mit Monatsbeginn: Die Aktion Di@log des LandesJugendReferats, in deren Rahmen Jugendliche Erwachsene ab 55 und Senior/innen kostenlos in die Welt des Internets einführen. "Damit wird der Generationen-Dialog gefördert, für die Jugendlichen bedeutet das in die Lehrerrolle schlüpfen eine Selbstbestätigung, für die Senioren eröffnen sich neue Kontakt- und Informationsmöglichkeiten", sieht Landesrat Viktor Sigl eine Vielzahl von Vorteilen.

 

Aufgrund des großen Erfolgs im Vorjahr erwartet Sigl heuer über 3.000 Senior/innen.

 

In einem ersten Schritt können sich Kursanbieter wie Schulen oder Jugendzentren bis 8. April online unter: www.ooe-jugend.at/aktiondialog beim LandesJugendReferat (Beate.Part@ooe.gv.at) anmelden. Vom LandesJugendReferat gibt es dazu auch ein Workshop-Konzept und Seminarunterlagen, außerdem werden 50 Anerkennungspreise wie DVD-Player, USB - Memory Sticks und DVD-Brenner verlost. Ab 18. April können sich die Senioren dann bis Anfang Mai unter (+43 732) 77 20-155 25 oder 149 90, im LandesJugendReferat, im LDZ, anmelden. Die Kurse selbst finden dann am 12. und 13. Mai in ganz Oberösterreich statt.

 

Das Internet wird mit der Nutzung durch immer mehr Altersschichten, so Sigl, nun noch mehr zu einem selbstverständlichen Bestandteil des Alltags. Dem soll auch mit der laufenden Breitbandoffensive Rechnung getragen werden.

Doris Pucher (+43 732) 77 20-151 02

Lawinenlagebericht des Amtes der Oö. Landesregierung von 28. Februar bis 2. März 2005

(LK) Heute Montag ist es im Bergland sehr wechselhaft, bewölkt mit Auflockerungen und auch Schneeschauer sind möglich. Der Wind um Nordwest ist teils lebhaft und es ist sehr kalt mit minus 16 Grad in 1500m Höhe. Der Dienstag ist weiterhin kalt und wechselhaft, meist aber  trocken. Der Wind lässt etwas nach und ist mäßig. In 1500m Höhe hat es minus 11 Grad.
SCHNEEDECKENAUFBAU:
In den letzten 24-Stunden gab es sehr unterschiedlichen Neuschneezuwachs von 10 bis 25cm, im Bereich Reichraminger Hintergebirge bis zu 40cm, der kalt und sehr locker ist. Der Neuschnee wurde teils auch vor allem ost- bis südseitig verfrachtet und hat labile Triebschneeablagerungen gebildet. Die Altschneedecke ist weitgehend gut gesetzt. Die Setzung des Neuschnees geht durch die tiefen Temperaturen aber nur sehr langsam voran. Nordseitig ist die Schneedecke pulvrig und aufbauend umgewandelte Schichten schwächen weiterhin das Schneedeckenfundament.
GEFAHRENBEURTEILUNG: aktuell und Prognose der Entwicklung
Die Lawinengefahr wird überwiegend als MÄSSIG, bei größeren Verfrachtungen und bei ergiebigeren Neuschneemengen auch als ERHEBLICH eingestuft.
Ab den mittleren Höhenlagen sind verfüllte Rinnen und Mulden und kammnahe Steilhänge mit labilen Triebschneeablagerungen vor allem ost- bis südseitig zu beachten. Eine Auslösung von Schneebrettlawinen ist hier bereits bei geringer Zusatzbelastung möglich.
Im Vorhersagezeitraum wird sich die Lawinensituation durch tiefe Temperaturen und stark verzögerte Setzung nicht ändern und weiterhin als MÄSSIG, lokal auch als ERHEBLICH eingestuft.


Gefahreneinstufung nach der fünfteiligen europäischen Lawinengefahrenskala

  • Gefahrenstufe: 2
  • Tendenz der Gefahr: gleichbleibend


Neuschneezuwachs der letzten 24 Stunden:

  • Salzkammergut-Nord:  10 bis 25 Zentimeter
  • Salzkammergut-Süd:  10 bis 20 Zentimeter
  • Pyhrn-Priel-Gebiet: 10 bis 20 Zentimeter
  • Reichraminger Hintergebirge: 10 bis 38 Zentimeter

Europäische Lawinengefahrenskala:
1 gering
2 mäßig
3 erheblich
4 groß
5 sehr groß

 

Dipl.-Ing. Florian Stifter (+43 732) 77 20-124 92

Termine der Beratungsstellen

 Jugendberatung und Jugendinformation

(LK) Beratung, Infos und Tipps für junge Leute zu verschiedenen Fragen und Anliegen. Vertraulich, kostenlos  und persönlich.

  • Jugendservice des Landes Oberösterreich, Linz, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel. (+43 732) 1799, Montag  bis  Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice@ooe.gv.at,
  • Jugendservice Eferding, Stadtplatz 4, 4070 Eferding, Tel. (+43 7272) 758 23, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-eferding@ooe.gv.at
  • Jugendservice Schärding, Tummelplatzstr. 9, 4780 Schärding, Tel. (+43 7712) 357 07, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-schaerding@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Ried, Roßmarkt 9, 4910 Ried/I., Tel. (+43 7752) 715 15, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: Jugendservice-Ried@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Freistadt, Hauptplatz 12, 4240 Freistadt, Tel. (+43 7942) 725 72, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-freistadt@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Gmunden, Kirchengasse 18, 4810 Gmunden, Tel. (+43 7612)17 99, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-gmunden@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Grieskirchen, Roßmarkt 10, 4710 Grieskirchen, Tel. (+43 7248) 644 64, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-grieskirchen@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Perg, Johann-Paur Straße 1, 4320 Perg, Tel. (+43 7262) 581 86, Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservicestelle-perg@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Rohrbach, Linzerstr. 3, 4150 Rohrbach, Tel. (+43 7289) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-rohrbach@ooe.gv.at
  • Jugendservicestelle Steyr, Pfarrgasse 6, 4400 Steyr, Tel. (+43 7252) 17 99, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-steyr@ooe.gv.at
  • Jugendservice Wels, Rablstraße 16, 4600 Wels, Tel. (+43 7242) 21 14 11, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-wels@ooe.gv.at
  • Jugendservice Braunau, Salzburger Vorstadt 13, 5280 Braunau, Tel. (+43 7722) 222 33, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mail: jugendservice-braunau@ooe.gv.at
  • Jugendservice Vöcklabruck, Parkstraße 2a, 4840 Vöcklabruck, Tel. (+43 7672) 757 00, Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr.
    E-Mailjugendservice-voecklabruck@ooe.gv.at

Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich. Auf Wunsch wird auch gerne zurückgerufen.


Erziehungs- und Familienberatungszentrum Ried/I.,
Riedholzstraße 17, 4910 Ried/I.

 

(LK) Familienberatungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: (+43 7752) 912-361
  • jeden Donnerstag von 17:30 bis 19:30 Uhr

Erziehungsberatungsstelle

  • Parkgasse 1, 4910 Ried
  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: (+43 7752) 912-361

Familientherapeutische Beratungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • Telefon: (+43 732) 66 64 12

Mutterberatung

  • Dienstag von 9:00 bis 12:00 Uhr, Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr

Männerberatungsstelle

  • nur nach telefonischer Terminvereinbarung
  • (+43 732) 66 64 12

 Sozialmedizinische Beratungsstellen bei Alkoholproblemen

 

(LK) Am Mittwoch, 2. März 2005, findet von 8:00 bis 12:00 Uhr in der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck, Außenstelle Jungmairgasse 1, 4840 Vöcklabruck, eine Sprech- und Beratungsstunde für Alkoholkranke und deren Angehörige statt.

 

Weiters findet eine therapeutische Zusammenkunft der Selbsthilfegruppen für Alkoholkranke und deren Angehörige am Mittwoch, 2. März 2005, für den Bezirk Gmunden, Kößlmühlgasse 4, ab 18:00 Uhr statt.
 

Pressekonferenzen

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Pressekonferenz am 28. Februar 2005

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer
Landesrat Dr. Josef Stockinger
Generaldirektor Dkfm. Dr. Leo Windtner
Sicherheitsdirektor Mag. Dr. Alois Lißl
RK-Präsident Leo Pallwein-Prettner
Landes-Feuerwehrkommandant LBD Johann Huber
und
Oberst Alexander Barthou für Militärkommandant GenMj Kurt Mag. Raffetseder

zum Thema

"Land Oberösterreich mit Hotline und Call-Center für Krisenfälle bestens gerüstet"

KB)

Rückfragen-Kontakt: Mag. Dr. Leo Aichhorn (+43 732) 77 20-114 02

Warum eine Hotline und ein Call-Center?

Das Land Oberösterreich ist Dank seiner Einsatzorganisationen für die Abwehr von und die Hilfe bei Schadensereignissen gut gerüstet. Größere Katastrophenfälle in der Vergangenheit haben jedoch gezeigt, dass das Informationsmanagement den aktuellen Bedürfnissen anzupassen ist. Gleichzeitig ergibt sich durch die komplexen Schadensereignisse ein erhöhter Koordinationsaufwand zwischen den Einsatzorga-nisationen. Um eine professionelle Vorgangsweise sicher zu stellen, wurde ein Call-Center eingerichtet.
Die Energie AG ist der Sicherheitskonzern Nummer 1. Als einziges Infrastrukturun-ternehmen in Österreich verfügt es über einen detaillierten Krisenmanagementplan, um für den Notfall professionell aufgestellt zu sein. Eine zentrale Rolle beim Krisen-management nimmt das Call-Center ein, das erst vor wenigen Monaten wegen der Qualität und der Servicefreundlichkeit nach ISO 9001 zertifiziert wurde. Vor dem Hintergrund dieser Ausstattung stellt die Energie AG diese Infrastruktur in Krisen- und Katastrophenfällen dem Land Oberösterreich zur Verfügung.
Das Land Oö. nutzt das Call-Center der Energie AG für die Informations- und Kom-munikationsbedürfnisse des landeseigenen Krisenmanagements. Zu diesem Zweck schließen die Nutzer: Land Oö., Rotes Kreuz Oö., Oö. Landes-Feuerwehrverband, Oö. Sicherheitsdirektion und Oö. Militärkommando eine Vereinbarung mit der Energie AG ab. Andere Einsatzorganisationen können das Call-Center ebenfalls nutzen. Die Energie AG agiert ausschließlich als Dienstleister und übernimmt kein Krisenma-nagement.


Was ist das Ziel und der Nutzen des Call-Centers?

Hauptziel ist, den Landesbewohnern im Krisen- oder Katastrophenfall eine Ansprechstelle anbieten zu können sowie den behördlichen Einsatzleitungen und den Einsatzorganisationen eine abgestimmte und effektive Öffentlichkeitsarbeit zu ermöglichen.
Die Einrichtung eines gemeinsamen Call-Centers bringt im Wesentlichen nachstehenden Nutzen für Landesbewohner, Betroffene, Einsatzbehörden und Einsatzorganisationen:

  • Für die Öffentlichkeit existiert eine  Ansprechstelle mit einer
  • Gratis-Telefonnummer: 0800 800 010
  • Internet mit "Mail"-Funktion auf der Landeshomepage: www.land-oberoesterreich.gv.at.
    Neben der Aufnahme über das Call-Center, können Angehörige Personendaten ihrer Vermissten nach Registrierung mittels standardisiertem Formular selbst eingeben. Das lässt die Angehörigen aktiv werden, erhöht die Korrektheit der Personendaten und spart Arbeit im Call-Center.
    Telefon-Nummer und Link werden in Krisen- oder Katastrophenfällen über die Medien bekannt gegeben bzw. freigeschaltet.
  • Für ein massenhaftes Informationsbedürfnis steht ein neuer leistungsfähiger Kommunikationskanal als Anlaufstelle zur Verfügung
  • Allen Informationssuchenden wird rasch und effizient die richtige Auskunft erteilt
  • Eine telefonische psychologische Erstbetreuung ist durch Spezialisten der Einsatzorganisationen (Kriseninterventionsteam) möglich
  • Informationen werden laufend gebündelt, auf einer zentralen Wissensplattform zusammengeführt und strukturiert weitergegeben. Dadurch kommt es zu einer Ausdifferenzierung von unterschiedlichen Fachinformationen
  • Standardisierung und Professionalisierung der Kommunikation gewährleisten eine einheitliche Sprachregelung gegenüber Informationssuchenden
  • Entlastung der Einsatzleitungen und des Krisenmanagements
  • Durch die einheitliche Kommunikations- und Informationsplattform ist der gleiche Informationsstand aktuell verfügbar
  • Die Koordination aller beteiligten Organisationen wird dadurch erheblich erleichtert
  • Der Server dient zusätzlich als Dokumentationsmedium für weitergehende Erhebungen
  • Die Gefahr von Falschinformationen wird reduziert, da vom System nur freigege-bene Informationen abgerufen werden können

Welche Leistungen erbringt das Call-Center?

Mit dem bestens ausgebildeten Personal im Call-Center (Agents) und dem Computersystem (Contwise-System) im Call-Center können bspw. folgende Leistungen erbracht werden:

  • Aufnehmen und evident halten von Daten der Anrufer und Beteiligten oder Gesuchten (Name, Adresse, Telefonnummer etc.)
  • Aufnehmen und weitergeben von Informationen über mögliche Gefahren
  • Informieren über Verhaltensmaßnahmen
  • Gegebenenfalls Anrufer zurück rufen, sobald die notwendigen Informationen vorhanden und freigegeben sind
  • Weitergabe von Anfragen an Experten, falls sie von den Agents im Call-Center nicht beantwortet werden können
  • Telefonische psychologische Erstbetreuung vermitteln
  • Erstellen einer Liste der am meistgefragten Themenbereiche, damit von der Pressestelle oder Einsatzleitung möglichst rasch mit einer Presseaussendung reagiert werden kann (softwareunterstützte Themenerfassung).
  • Beantworten von schriftlich eingebrachten Informationswünschen (über E-Mail oder Internet)
    Im Call-Center sollen mindestens 80 Prozent der Anrufe innerhalb 20 Sekunden entgegengenommen werden.
    Die Software für das Call-Center wurde in Zusammenarbeit mit dem Land Oö., den Einsatzorganisationen und der Energie AG von einem Unternehmen entwickelt, das auf zahlreiche Erfahrungen im Katastrophenmanagement zurück greifen kann.

Wann wird das Call-Center aktiviert?

Das Call-Center kommt bei Ereignissen zum Einsatz, wenn mit zahlreichen Anfragen zu rechnen ist und mit den üblichen Ressourcen kein Auslangen gefunden werden kann. Solche Ereignisse sind zum Beispiel:

  • Naturkatastrophen wie etwa Hochwasser, Erdbeben, Lawinenabgänge,...
  • Katastrophen durch menschliches oder technisches Versagen: Großbrände, Betriebsunfälle in AKW's oder Chemiebetrieben, Flugzeug-, Eisenbahn- oder Schiffsunfälle, Massenkarambolagen auf Straßen, Infektionskrankheiten,....
    In Katastrophenfällen wenden sich Bürger/innen so wie bisher an die zuständigen Einsatzorganisationen von Rettung, Feuerwehr oder Polizei. Das Call-Center wird durch die behördliche Einsatzleitung ab Bezirksebene oder durch die Zentrale einer Einsatzorganisation über die Landeswarnzentrale (LFKDO) aktiviert.
    Planbare Ereignisse, wie Sportveranstaltung, Konzerte oder ähnliche Veranstaltungen, auch wenn ein erhebliches Risiko besteht, bilden keinen Grund für die Aktivie-rung des Call-Centers.

Personal im Call-CenterDas Call-Center verfügt über 80 Arbeitsplätze, die dem aktuellen technischen Standard entsprechen. Seitens der Energie AG stehen 40 ausgebildete Agents zur Verfügung. Bei Großereignissen mit einem besonders hohen Kommunikationsbedarf stellt die Energie AG weiteres Personal zur Verfügung. Darüber hinaus haben sich die Einsatzorganisationen bereiterklärt, das Call-Center-Team mit mindestens je 10 Mitarbeitern personell zu verstärken. Damit können in Ausnahmefällen alle 80 Arbeits-plätze besetzt werden.


Wer trägt die Kosten?

Die Investitionskosten betrugen rund 127.000,-- Euro ohne MWSt. Die Aufwendungen für die Verbesserung der Hardware und die Schulung des Personals betragen 59.000,-- Euro und wur-den von der Energie AG getragen. Die Kosten für die Erstellung dieser einmaligen Software belaufen sich auf 68.000,-- Euro und werden vom Land Oö. übernommen.
Für den laufenden Betrieb ("Stand-by-Funktion") des Call-Centers fallen pro Jahr voraussichtlich rund 54.000,-- Euro ohne MWSt. an. Davon übernimmt die Energie AG die laufenden Betriebskosten für die Schulung des eigenen Personals, die Grundgebühr der Krisenhotline und die Server-Wartungskosten in Höhe von rd. 42.000,-- Euro. Das Land Oö. trägt die Kosten für die laufende Wartung und Anpassung des Softwaresystems in Höhe von 12.000,- Euro, die Gesprächsgebühren in Krisen- oder Katastrophenfällen und die Schulung ihres Personals.
Die Aufwendungen für die Schulung von den verstärkenden Agents aus den Einsatzorganisationen werden von diesen selbst getragen.


Inbetriebnahme und Vereinbarung

Das Call-Center in der Energie AG ist ab heute für das Krisen- und Katastrophenmanagement des Landes Oberösterreich in Betrieb. Damit ist Oberösterreich das erste Bundesland in Österreich, das über ein so leistungsfähiges Call-Center verfügt.
Die Energie AG, das Land Oö. und die beteiligten Einsatzorganisationen bekennen sich zu diesem weitreichenden, organisatorisch, personell, technisch, finanziell und rechtlich sehr anspruchsvollen Projekt. Zu diesem Zweck wird heute eine Nutzungs-vereinbarung unterzeichnet. Damit ist Oberösterreich im Krisen- oder Katastrophenfall bestens gerüstet.


 Aktivierung bzw. Alarmierung des Call-Centers

 

 


 Informationsfluss im Call-Center bzw. Contwiseserver


* Die Freigabe von Daten erfolgt grundsätzlich durch den Info-Manager.
a) Bei einer Einberufung ohne KRIMA (Krisenmanagement des Landes Oö.) ist dies eine Person der behördlichen Einsatzleitung, die im Einvernehmen mit der jeweiligen federführenden Einsatzleitung die Daten frei gibt.
b) Bei einer Einberufung mit KRIMA ist dies eine Person aus dem KRIMA-Stabsbereich "Öffentlichkeitsarbeit.
Auskunftspfad

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Pressekonferenz am 28. Februar 2005

Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl
zum Thema

"Bündnis für Familie - eine neue Initiative des Oö. Familienreferats"

KB)

Rückfragen-Kontakt: Helmuth Rechberger   (+43 732) 77 20-121 55

Die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Verantwortung für die Institution Familie ist das Ziel einer Initiative, die noch 2005 starten wird. "Bündnis für Familie" richtet sich in erster Linie an Unternehmen, familienrelevante Projekte zu starten. Einerseits auf Mitarbei-ter-seite, andererseits auch auf Kundenseite.

 

Es sind oft nur Kleinigkeiten, die das Eltern sein erschweren. Ein Beispiel dafür sind zu enge Parkplatzmarkierungen. Ein "Bündnispartner" hat sich bereit erklärt, Familienparkplätze auszuweisen. Weiters wird von diesem Partnerunternehmen ein Projekt zur Gewalt-prävention in den Pflichtschulen finanziert. Eine Vielzahl an unterschiedlichen und nachahmenswerten Projekten soll folgen (Elternbildung im Betrieb, Zukauf von Betreuungsplätze etc.).

 

Das Familienservice des Landes Oberösterreich wird 2005 und in den Folgejahren schwerpunktmäßig dieses Bündnis vorantreiben, das nicht nur Zeichen setzt, sondern auch in Summe für die oberösterreichische Bevölkerung durch kinder- und familienfreundliche Maßnahmen wahrnehmbar sein wird.

 

BÜNDNISSE FÜR NOCH MEHR FAMILIENFREUNDLICHKEIT

 

"Oberösterreich muss das familienfreundlichste Land der Welt werden", lautet die Vision von Familienreferent LHStv. Franz Hiesl. Diesem Ziel kann man jedoch nur mit Partnern näher kommen, die diese Vision mittragen. Daher startet der Familienreferent eine neue Initiative: Das "Bündnis für Familie". Dabei werden Partner gesucht, die den Familien in unserem Bundesland durch verschiedenste Aktivitäten das Leben erleichtern. Dabei sind sowohl mitarbeiterorientierte Maßnahmen gefragt, wie auch kundenorientierte Initiativen.

 

Als ersten Bündnispartner präsentiert Familienreferent Franz Hiesl die Firma Hofer, Lebensmitteldiskonter mit Sitz in Sattledt. Generaldirektor Armin Burger hat gleich zwei Maßnahmen zugesichert, die viel Familiensinn beweisen:

 

 FAMILIENPARKPLÄTZE DER FIRMA HOFER

 

Jeder der Kinder hat, kennt die unangenehme Situation, die auf Großparkplätzen und in Tiefgaragen fast unweigerlich auf die Familie zukommt: Kinder die ungestüm die Autotür aufmachen und Gefahr laufen, dem eigenen Auto oder dem daneben parkenden eine Delle zu verpassen und ungeduldig quengelnde Kleinkinder, die nur unter größtmöglicher Verrenkungen durch die halb geöffnete Autotür aus dem Maxi-Cosi befreit werden können.

 

Es sind oft die kleinen Schwierigkeiten im Alltag, die das Leben mit Kindern unnötig kompliziert machen. Ungeeignete Parkplätze sind nur ein kleines Detail, aber in Summe können solche Kleinigkeiten zermürben.

 

"Die Firma Hofer wird noch in den nächsten Wochen die Markierung von Familienparkplätzen bei allen Filialen in Oberösterreich fertig stellen", verspricht Generaldirektor Burger. Speziell gekennzeichnet und somit reserviert für Eltern und Kinder machen diese Parkplätze durch ausreichend Platz zum Öffnen der Türen und durch die Lage in Eingangsnähe den Familieneinkauf einfacher. "Familienparkplätze sind auch ein Sicherheitsgewinn, weil der lange Weg über den Parkplatz mit rückwärts ausparkenden Autos und dem An- und Abfahrtsverkehr wegfällt", informiert LH-Stv. Franz Hiesl.  

 

Die Firma Hofer hat bei der Farbgebung bewusst die Farben rot/gelb gewählt, um eine Assoziation mit Behindertenparkplätzen zu vermeiden. Darüber hinaus unterstützt die Hofer KG ein weiteres wichtiges Projekt:

 

GEWALTPRÄVENTION IN DEN PFLICHTSCHULEN

 

Die Ergebnisse aktueller Untersuchungen weisen ebenso wie die praktischen Erfahrungen der Buben- und Männerberatung auf eine Vielzahl von Problemen des "starken Geschlechts" hin. Ein Schulprojekt will Burschen bei der Suche nach ihrer Identität auf dem Weg zum Mannsein unterstützen.

 

Buben sind in Sonderschulen, Jugendgefängnissen oder Kinderpsychiatrischen Stationen häufiger anzutreffen. Sie sind häufiger krank, sozial auffälliger als Mädchen und haben eine Menge Probleme damit, ein Mann zu werden. Burschen begehen mehr Straftaten und sind fünfmal so häufig als Mädchen alkoholisiert. Die Selbstmordrate ist dreimal so hoch wie bei Mädchen. Eines ihrer größten Probleme ist, dass sie keine Probleme haben dürfen.

 

Das von der Firma Hofer unterstützte Projekt zielt darauf ab, die Probleme von Burschen zu verstehen, sie in ihrer Persönlichkeit zu festigen und zu stützen. Ziel ist, ein positives Selbstwertgefühl zu entwickeln und soziale Handlungskompetenz zu erwerben. Eine wichtige gewaltpräventive Aufgabe besteht in der Aufarbeitung von Gewalttaten, verbaler und körperlicher Aggressionen, ausländer- und frauenfeindlicher Attacken usw. Daneben kommen aber auch Themen wie Körperbewusstsein, Liebe, Sexualität, Gesundheit, Werte und Zukunftsperspektiven zur Sprache.

 

Mit dem finanziellen Engagement ermöglicht die Firma Hofer, dass 25 Schulen an diesem außerordentlich wichtigen Projekt teilhaben können.

 

Unternehmer, die sich im Bündnis für Familie beteiligen wollen, wenden sich an das Familienservice des Landes OÖ., Bahnhofplatz 1, 4021 Linz. Mag. Franz Schützeneder berät Sie gerne über Möglichkeiten der Mitwirkung.

 

BUBENARBEIT IN SCHULEN: EIN PROJEKT DER MÄNNERBERATUNG DES LANDES OÖ.

 

Buben – kleine Helden mit großen Nöten
Buben bereiten in der Familie, im Kindergarten und in der Schule mehr Schwierigkeiten als Mädchen. Sie sind auch in Erziehungsberatungsstellen, Sonderschulen, Jugendgefängnissen und Kinderpsychiatrischen Stationen häufiger anzutreffen. Sie sind häufiger krank, sind sozial auffälliger als Mädchen und haben eine Menge Probleme damit, ein Mann zu werden. Buben müssen häufiger eine Klasse wiederholen als Mädchen. Hyperaktivität kommt bei Buben achtmal so häufig vor als bei Mädchen, psychosomatische Symptome zwei- bis sechsmal so häufig. Burschen begehen mehr Straftaten und sind fünfmal so häufig als Mädchen alkoholisiert. Die Selbstmordrate ist dreimal so hoch als bei Mädchen.
Eines ihrer größten Probleme ist, dass sie keine Probleme haben dürfen, denn sie leben mit der traditionellen Rollenvorgabe, dass „Man(n)“ sich keine Hilfe von außen holen und keine Schwächen zeigen darf. Wohin nun mit den Gefühlen?

 

Was ist Bubenarbeit?


Buben- und Burschenarbeit versucht, die Jungen mit ihren Problemen zu verstehen, sie in ihrer Persönlichkeit zu festigen und zu stützen. Ziel ist, die individuelle soziale Handlungskompetenz zu erweitern, sich selbst und andere mit all den Stärken, Schwächen und Problemen annehmen zu können und das dafür notwendige positive Selbstwertgefühl zu entwickeln. Buben können in der Gruppe erfahren, dass ihr "Scheitern" nicht ein individuelles Versagen ist, sondern dass alle Buben ähnliche Probleme haben. Das entlastet. Zudem wird dadurch das traditionelle Männerbild vom Einzelkämpfer aufgeweicht.

 

Neben diesem Verständnis für die Situation der Buben beziehen die männlichen Berater aber auch deutlich Stellung zu Übergriffen von Jungen durch Regel- und Grenzverletzungen, Gewalttaten, verbale und körperliche Aggressionen, ausländer- und frauenfeindliche Attacken usw. Grenzen geben Orientierung und Sicherheit, wenn man sie achtet. Grenzverletzungen zu benennen, ist eine wichtige gewaltpräventive Aufgabe.
Wir zeigen den Burschen auch, wie wichtig und wertvoll es ist, für das eigene Verhalten und dessen Konsequenzen die Verantwortung zu übernehmen.

 

Obwohl Gewalt häufig Thema in den Workshops ist, geht es nicht nur um die Probleme, die Buben machen, sondern viel mehr um die Probleme, die sie haben, um ihre Bedürfnisse, Unsicherheiten und Ängste, ihre Ohnmachtsgefühle und ihre Orientierungslosigkeit.
Mögliche Themenbereiche der Bubenarbeit sind zB: Geschlechterrollen, Männlichkeit, Identität, Aggression und Gewalt, Rassismus, Konfliktlösungsstrategien, Freundschaft, Liebe und Sexualität, Kommunikation und Sprache, Gesundheit und Körperbewusstsein, Zukunftsperspektiven und Zukunftsängste, Werte etc.

 

Die Buben und männlichen Jugendlichen lernen bei den Workshops, sich mit sich selbst auseinander zu setzen, ihr eigenes Rollenverhalten zu hinterfragen und traditionelle Männerbilder kritisch zu überdenken. Diese Art der Bewusstseinsbildung dient letztlich auch der Gewaltprophylaxe angesichts des zunehmenden Aggressionspotentials der Burschen, das von Schulen immer wieder aufgezeigt wird.
 


Männerberatung und Informationsstelle für Männer
Figulystraße 27, 4020 Linz, Tel.: (+43 732) 60 38 00
E-MailMaennerberatung.ftz.post@ooe.gv.at

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Pressekonferenz am 28. Februar 2005

Landesrat Rudi Anschober,

Dr. Gerhard Dell, Geschäftsführer ESV,

Bgm. Dr. Peter Koits, Messepräsident

und

Brigitte Dallinger, Geschäftsführerin Messe Wels


zum Thema

"Oö. als Zentrum der Öko-Energie-Welt: Energiesparmesse 2005, World Sustainable Energy Days, Wasserschau - Vorschau über Innovationen, Trends und Neuheiten"

KB)

Rückfragen-Kontakt: Mag.ª Sandra Haidinger  (+43 732) 77 20-120 83

Oberösterreich diese Woche das Zentrum der Öko-Energie-Welt -
Welser Messe diesmal auch mit Wasserschwerpunkt

 

Oberösterreich wird immer stärker zu einer europäischen Spitzenregion einer umweltorientierten Energiepolitik. Die diesjährige Welser Messe ist ein eindrucksvoller Beweis dafür.
Innerhalb von kürzerster Zeit konnte der Ökostromanteil am Gesamtstromverbrauch versechsfacht werden, wir haben die führenden Produzenten im Bereich der Ökoenergie, die bereits über 3000 Arbeitsplätze schafft, wir haben in Europa die größte Verbreitung von Biomasse-Nahwärmeanlagen, nur mehr 7% der Neubauten setzen auf Ölheizungen, als erste europäische Region setzen wir den Entwurf der Energieeffizienzrichtlinie um und setzen damit auf Energieeinsparung statt laufender Verbrauchssteigerungen. Im Rahmen der Welser Messe wird der Startschuss für die Energieeffizienzkampagne umgesetzt.
Der weitere Aufschwung der Energiesparmesse passt zu dieser Entwicklung. Die neue Landesenergiepolitik schafft Arbeitsplätze und stärkt die Umweltwirtschaft in Oberösterreich.
Als Erweiterung der Messe wird für die zehntausenden umweltinteressierten BesucherInnen erstmals auch ein Wasserschwerpunkt geboten.

 

Zum Start die World Sustainable Energy Days
Schon ab morgen trifft sich die Energiewelt in Oberösterreich! Der jährliche internationale Kongress "World Sustainable Energy Days" des O.Ö. Energiesparverbandes bietet alles auf, was es an Neuigkeiten und Innovationen im Energiebereich gibt.

 

Europäische Pelletskonferenz in Oberösterreich
Die weltweit bedeutendste Konferenz zum Thema Holz-Pellets und Technologien findet im Rahmen der World Sustainable Energy Days im März 2005 in Wels statt - über 900 TeilnehmerInnen aus der ganzen Welt werden erwartet. 40 hochkarätige Vortragende werden einen Überblick über die wichtigsten Technologie- und Markttrends bieten und neueste Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung präsentieren. Neben den Vorträgen und Diskussionen gibt eine Poster-Ausstellung zusätzliche Informations- und Präsentationsmöglichkeiten.

 

Die World Sustainable Energy Days 2005 bieten neben der Europäischen Pelletskonferenz eine Reihe weiterer interessanter Veranstaltungen und Tagungen Konferenzen.

 

Steigender Kostendruck sowie erhöhte Anforderungen an Energie-Effizienz stellen große Herausforderungen an die Gebäude-Errichtung und Sanierung. Die Konferenz "Innovative öffentliche und gewerbliche Gebäude" am 3. März wird innovative Technologien und Vorzeigeprojekte aus ganz Europa vorstellen.

 

Gemeinden und Regionen kommt eine entscheidende Rolle bei der Nachhaltigkeit im Energiebereich zu. Die Tagung "Ökoenergie für Gemeinden" am 4. März bietet ein Forum für gesamthafte Strategien zur Energie-Effzienz und Ökoenergie sowie erfolgreiche Beispiele aus ganz Europa.
Veranstaltet werden die World Sustainable Energy Days vom O.Ö. Energiesparverband, der ersten Anlaufstelle für Energiefragen in Oberösterreich. Nähere Information zum Kongress erhalten Sie beim O.Ö.Energiesparverband, Linz, (+43 732) 77 20-143 86, office@esv.or.at, Icon Externer Linkhttp://www.energiesparverband.at/

 

Energie STAR 2005
Am 3. März werden die "Energie-Stars 2005" ausgezeichnet. Der "Energie-Star 2005" ist der Preis des Landes Oberösterreich für erfolgreich umgesetzte Projekte in den Bereichen Energie-Effizienz und erneuerbare Energie aus ganz Oberösterreich. Der Wettbewerb ist auf ein großes Echo gestoßen - über 160 Projekte aus den verschiedensten Bereichen wurden eingereicht! Am 3. März werden auch die Siegerfotos des internationalen Fotowettbewerbes zum Thema Ökoenergie gekürt und die besten Bilder anschließend drei Tage auf der Energiesparmesse ausgestellt. Insgesamt wurden 1069 Fotos von 325 Einreicher/innen aus 53 Ländern zu diesem Wettbewerb des Oö. Energiesparverbandes eingesandt!

 

Beratungsoffensive für Tausende Interessierte
Einen wahren "Großeinsatz" plant  der Oö. Energiesparverband auch auf der Energiesparmesse: Mit mehr als 100 Beraterinnen und Beratern und einer Ausstellungsfläche von 400 Quadratmetern in der Boschhalle werden die Energiesparprofis vertreten sein. Dort werden möglichst alle Energie-Fragen beantwortet und die Besucher/innen mit umfassenden Informationen versorgt. Ob es die geplante Wärmedämmung des neuen Hauses ist, Fragen zu Niedrigenergie- und Passivhaus, Solaranlage oder eine Förder-Angelegenheit - beim Stand des Energiesparverbandes wird man auf jeden Fall fündig. Darüber hinaus wir auch ganzheitliche Beratung angeboten. Die Palette der Themen reicht dabei von Bauökologie bis zum barrierefreiem Bauen. Damit nicht genug - während man für die erwähnten Beratungsthemen diesmal vor allem Haussanierer als Zielgruppe im Visier hat, wird auch für Gemeinden ein eigener Infobereich eingerichtet. Zusätzlich wird bei einer Beratungsaktion für Gewerbe & Industrie auch Unternehmen die Möglichkeit geboten, Unterstützung bei der Umsetzung von Energie-Effizienzmaßnahmen und der Nutzung erneuerbarer Energieträger zu erhalten.  Von Freitag bis Sonntag gibt es zudem 40 Fachvorträge über Althaussanierung, Neubau und Haustechnik. Die Vorträge decken alle Fragen von A-Z ab, die Häuslbauer und Sanierer wissen sollten.

 

Energie-Genie 2005: Besonders innovative Firmen und Institutionen werden vor den Vorhang gebeten

 

Noch ein Highlight bietet die Energiesparmesse 2005: Wie bereits in der Vergangenheit wird auch dieses Jahr der sehr begehrte Energie-Genie 2005 Innovationspreis verliehen. Dieser zeichnet neue Produkte aufgrund der Kriterien Innovation, Energieeinsparung und Neuheitsgrad aus. Dieses Jahr wurden insgesamt 38 Produkte von 34 Unternehmen eingereicht. Die vier Preisträger 2005 sind:

Fa. KE KELIT Kunststoffwerk GesmbH
Produkt: thermosand; verfügt als sandähnliches Material über spezielle Eigenschaften, welches in der Lage ist, bei Rohren den Wärmeverlust abzumindern; Lamda von 0,177 W/mK

 

Fa. Silber Fensterbau GmbH
Produkt: Silber Avantgarde Stufenglasfenster; passivhaustaugliches Fenster mit außenflächenbündigem Flügel; herausragende Kombination von Gestaltung und Wärmeschutz

 

Fa. Internorm International GmbH
Produkt: Holz/Alu-Haustür SELECTION; passivhauszertifizierte Hauseingangstür
mit U-Wert von 0,73 W/m2K

 

Fa. Guntamatic Heiztechnik GmbH
Produkt: Energiekornheizung; Biomasseheizung zur vollautomatischen Nutzung
von Pflanzenpellets und Energiekorn

 

Bundesminister Josef Pröll und Energielandesrat Rudi Anschober werden die
Gewinner auszeichnen.

 

Brückenschlag der Energiepolitik in Richtung Südböhmen


Auch heuer wird es durch das Energy Centre Budweis, ECCB, welches vom Land Oberösterreich gemeinsam mit südböhmischen Partnern betrieben wird, um die Themenstellungen Energieeffizienz und erneuerbare Energieträger zu vermitteln, zu einer engen Kooperation von Oberösterreich und Südböhmen in Energiefragen kommen.
Das Energy Centre Budweis rührt seit Wochen in Südböhmen die Werbetrommel für die Energiesparmesse und wird mit mehreren Reisebussen interessierte Menschen aus Südböhmen nach Wels bringen. Gemeinsam mit dem Oö. Energiesparverband wird das Energy Centre auch tschechischsprachige Messeführungen anbieten.

 

Erstmals Wasser-Schwerpunkt auf Welser Messe
Unter dem Motto "Wasser - Quelle der Gesundheit" wird dieses Jahr erstmals auf der Energiesparmesse auch im Bereich Wasser ein Schwerpunkt gesetzt. Im Mittelpunkt stehen dabei die vier Themengebiete

  • der Hausbrunnen - die moderne Quellfassung, worauf ist zu achten,
  • die Wasseraufbereitung und was sie wirklich bringt,
  • die gesunde Warmwasserbereitung und
  • Vorbeugungsmaßnahmen gegen Verunreinigungen in der Hauswasserinstallation.
    Neben Gesprächen und Informationen zu diesen Themengebieten auf der Bühne wird es die Möglichkeit geben, Wasserproben von Hausbrunnen auf Härte- und Nitratgehalt hin im gläsernen Labor untersuchen zu lassen.

Presseinformationen

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at