Regionalprämie -für kleine Fachhändler und körpernahe Dienstleister

Gefördert werden Investitionsvorhaben von Unternehmen, die nachweislich den Betrieb am Investitionsstandort in Oberösterreich aufgrund von rechtlichen Vorschriften in Zusammenhang mit dem 4. Lockdown (von 22.11.2021 bis 16.12.2021) nicht öffnen durften und diesen Betrieb am Investitionsstandort auch nicht geöffnet hatten.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden Unternehmen, die eine aktive und gültige Gewerbeberechtigung der folgenden Branchen zum Zeitpunkt des 4. Lockdown (22.11. – 16.12.2021) besitzen:

  • Berufsfotografen
  • Buch- und Medienwirtschaft
  • Elektro- und Einrichtungsfachhandel
  • Farbenhandel
  • Film- und Musikwirtschaft
  • Floristen
  • Fotohandel
  • Freizeit- und Sportbetriebe
  • Friseure
  • Fußpfleger
  • Handel mit Mode- und Freizeitartikel
  • Hotellerie und Beherbergungsbetriebe
  • Juwelen-, Uhren-, Kunst-, und Antiquitäten u. Briefmarkenhandel
  • Kino-, Kultur- und Vergnügungsbetriebe
  • Körpernahe Dienstleister
  • Kosmetiker
  • Lebensberatung
  • Masseure
  • Papier- und Spielwarenhandel
  • Parfümeriewarenhandel, sofern keine Drogerie
  • Tätowierer
  • Veranstaltungstechniker

Was wird gefördert?

Gegenstand der Förderung sind materielle Investitionen mit einer Mindestinvestitionshöhe von 5.000 Euro, wie z.B:

  • Anschaffung von Betriebs- und Geschäftsausstattungen;
  • Um- und Zubau von Gebäuden;
  • Planung (exkl. eigene Bauplanung und eigene Bauaufsicht) und Beratung, soweit diese Honorare als Anschaffungsnebenkosten zu qualifizieren sind.

Wie wird gefördert?

Die Förderungshöhe beträgt max. 15 Prozent der Investitionskosten.

Die maximale Landesförderung je FörderungswerberIn ist für den Zeitraum 22.11.2021 – 30.06.2022 mit einer Landesförderung von max. 45.000,00 Euro beschränkt.

Die Landesförderung wird in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen (De-minimis-Beihilfen) gewährt. Es kann jedoch zu einer Rückforderung kommen, wenn auf Basis der geltenden Vorschriften (z.B. EU-Beihilfenrecht, Nationale Vorschriften, Richtlinien) für den Zuschuss ein Rückforderungstatbestand vorliegt.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

FörderungswerberInnen können physische und juristische Personen sowie sonstige Gesellschaften des bürgerlichen Rechts und des Unternehmensrechts sein,

  • die nachweislich den Betrieb am Investitionsstandort in Oberösterreich aufgrund von rechtlichen Vorschriften in Zusammenhang mit dem 4. Lockdown (von 22.11.2021 bis 16.12.2021) nicht öffnen durften und diesen Betrieb am Investitionsstandort auch nicht geöffnet hatten, und
  • die max. 15 MitarbeiterInnen in Vollzeitäquivalenten am Investitionsstandort beschäftigen (Lehrlinge sind nicht zu berücksichtigen. SaisonarbeitnehmerInnen werden entsprechend des Anteils an den Jahresarbeitseinheiten berücksichtigt.), und
  • die max. 5 Betriebsstandorte (wie z.B. Büro- bzw. Filialbetriebsstandorte) führen (inkl. Investitionsstandort), und
  • die nicht im Zuge des „Nahversorgungsprogramms zur Stimulierung von Investitionen bei den Unternehmen zur Aufrechterhaltung und Verbesserung der Nahversorgungssituation der oberösterreichischen Bevölkerung“ gefördert werden können (i.S.v. Anspruchsberechtigt).

Die näheren Details sind aus der unten angeführten Richtlinie zu entnehmen.

Formular

  • Beilagen

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an: