Amt der Oö. Landesregierung
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Aktuelle Informationen für Kunst- und Kulturschaffende im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie

Die Direktion Kultur des Landes ist gerade jetzt ein verlässlicher Partner für Kunst- und Kulturschaffende in Oberösterreich. Wir informieren hier über die wichtigsten Fragen und Maßnahmen betreffend der COVID19-Pandemie im Kulturbereich. Da es sich bei allen Entwicklungen um einen dynamischen Prozess handelt, wird diese Seite laufend aktualisiert.

Die aktuellen Beschränkungen zur Eindämmung von COVID-19 treffen Kunst- und Kulturschaffende besonders hart. Das Land Oberösterreich hilft mit dem von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer präsentieren OÖ. Corona-Hilfspaket. Für selbständige freischaffende KünstlerInnen bzw. Kulturschaffende, die trotz der zahlreichen Hilfsmaßnahmen für eine Bundesunterstützung nicht in Frage kommen, wurde nun das Hilfspaket weiter konkretisiert.

 

Informationen zur Bewältigung der Corona-Krise

Museen, Archive, Büchereien und Bibliotheken
Diese Einrichtungen können seit 15. Mai wieder öffnen. Die Entscheidung, ob tatsächlich geöffnet wird, liegt bei den Institutionen selbst. Die maximale Besucheranzahl richtet sich nach der Gesamtfläche des Hauses (10m2 pro Besucherin und Besucher). Die strikte Einhaltung von Abstands- und Hygienebestimmungen ist unerlässlich: Es gelten die allseits bekannten Regeln von mindestens einem Meter Sicherheitsabstand, das Tragen von Mund-Nasen-Schutz und regelmäßige Desinfektion.

Kunstvermittlungsprogramme
Führungen oder Workshops mit bis zu 10 Personen können abgehalten werden. Auch hier gelten die allseits bekannten Regeln von mindestens einem Meter Sicherheitsabstand, das Tragen von Mund-Nasen-Schutz und regelmäßige Desinfektion.

Galerien und Buchhandlungen
Geschäftslokale (Handel/Gewerbe) können für den Verkauf von Waren unter Einhaltung der Schutzbestimmungen wieder öffnen. Im Bereich des Kunst- und Kulturbetriebs betrifft dies etwa Galerien, Buchhandlungen, Fachgeschäfte für Künstler/innenbedarf, Papier- und Schreibwaren, Kostüm- und Requisitenbedarf, Musikfachhandel etc. Voraussetzung sind dafür die strikte Einhaltung von Abstands- und Hygienebestimmungen. Pro Person müssen 10m2 zur Verfügung stehen, darüber hinaus gelten die allseits bekannten Regeln von mindestens einem Meter Sicherheitsabstand, das Tragen von Mund-Nasen-Schutz und regelmäßige Desinfektion.

Einzelunterricht
Einzelunterricht ist ab 15. Mai erlaubt. Darüber hinaus gilt die strikte Einhaltung von Abstands- und Hygienebestimmungen.

Workshops/Veranstaltungen
Grundsätzlich können Workshops abgehalten werden, die Anzahl der Teilnehmenden ist mit max. 10 Personen beschränkt. Dies gilt auch für Veranstaltungen (ab wann größere Veranstaltungen zulässig sein werden, ist derzeit in Klärung). Darüber hinaus gilt die strikte Einhaltung von Abstands- und Hygienebestimmungen. 

Die wichtigsten Lockerungen für den Kunst- und Kulturbereich ab 29. Mai:

Abstandsregeln
Ein Meter Abstand bleibt die Grundregel, aber es gibt Ausnahmen, die Kulturveranstaltungen möglich machen, wenn etwa Sitzreihen enger gebaut sind:  

  • Entweder ein Meter Abstand (Sitzmitte zu Sitzmitte) oder ein Sitzplatz muss seitlich frei bleiben.
  • Menschen, die im gemeinsamen Haushalt leben, dürfen ohne Abstand nebeneinander sitzen.
  • Bis zu vier erwachsene Menschen, die gemeinsam eine Veranstaltung besuchen, dürfen ebenfalls direkt nebeneinandersitzen (analog zur Regelung in der Gastronomie).

Mund-Nasen-Schutz
Beim Betreten und Verlassen einer Indoor-Veranstaltung ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
Wenn der Abstand von einem Meter unterschritten wird,  ist auch im Publikum ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
 
Obergrenzen für das Publikum bei Indoor-Veranstaltungen

ab 29. Mai         Veranstaltungen mit bis zu 100 Personen im Publikum
ab   1. Juli         Veranstaltungen bis zu 250 Personen
ab   1. August   Veranstaltungen bis zu 500 Personen, bzw. bis zu 1.000, mit Genehmigung durch die Bezirksverwaltungsbehörde
 
Obergrenzen für das Publikum bei Outdoor-Veranstaltungen

ab 29. Mai          bis zu 100 Personen
ab   1. Juli          bis zu 500 Personen
ab   1. August   bis zu 750 Personen, bzw. bis zu 1.250, mit Genehmigung durch die Bezirksverwaltungsbehörde

Veranstaltungen ohne gekennzeichnete Sitzplätze
Alle Obergrenzen gelten vorerst nur für Veranstaltungen mit zugewiesenen gekennzeichneten Sitzplätzen.
Für Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Plätze, also mit stehendem Publikum gilt bis Ende August eine Obergrenze von 100 Besucherinnen und Besuchern.
 
Präventionskonzepte
Alle Veranstaltungen über 100 Personen müssen ein Präventionskonzept haben – Empfehlungen dazu wird das Gesundheitsministerium demnächst veröffentlichen.
Bei Veranstaltungen bis zu 1.000 Personen (Indoor) bzw. 1.250 Personen (Outdoor) müssen die Präventionskonzepte von den zuständigen Behörden in den Bundesländern abgenommen werden.

Pausen
Pausen während Veranstaltungen werden möglich.
Auch Pausenbuffets werden möglich.

Proben
Proben werden auch im Amateur-Bereich möglich, also wenn es sich nicht um eine berufliche Tätigkeit, aber trotzdem um eine künstlerische handelt.
Proben im Zuge der beruflichen Tätigkeit waren schon bisher erlaubt.
Auch hier gilt der 1-Meter-Abstand als Grundregel. Aber, wenn die Eigenart der Tätigkeit es erfordert und andere Schutzmaßnahmen ergriffen werden, kann davon abgesehen werden.
Andere Schutzmaßnahmen können sowohl technische (z.B. Mund-Nasen-Schutz) als auch organisatorische (z.B. getrennte Teams) sein. Dazu wird es Empfehlungen vom Gesundheitsministeriums geben.

Aktuelle Informationen zu Kulturförderungen in Oberösterreich
  • Förderzusagen bleiben aufrecht: Gemäß Beschluss der OÖ. Landesregierung vom 16. März 2020 wird vorerst auf die Rückforderung von bereits ausbezahlten Landesförderungen für Veranstaltungen und Events, die aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 nicht stattfinden können oder bereits abgesagt wurden, verzichtet. Die Auszahlung von Jahressubventionen oder offene Raten jener Einrichtungen und Betriebe, die einen hohen personellen und infrastrukturellen Bedarf haben, wird vorgezogen. Bei Fragen kontaktieren Sie bitte die Förderstelle zur Beratung und Abstimmung.
  • Bereits beantragte Jahresförderungen werden ehestmöglich bearbeitet. Bei wesentlichen Veränderungen geben Sie diese der Förderstelle bitte umgehend bekannt. Sollte es bei bereits beantragten Förderungen aufgrund der aktuellen Krise zu wesentlichen Änderungen im Programm kommen nehmen Sie bitte umgehend mit uns Kontakt auf um für Ihren Fall gemeinsam eine Lösung zu suchen.
  • Für Projekte, für die bereits Kosten angefallen sind, können diese als förderfähig anerkannt werden, wenn das Projekt nicht wie vorgesehen im vollen Ausmaß zustande kommen. Achten Sie bitte darauf, dass so bald wie möglich schadensminimierende Maßnahmen gesetzt werden um anfallende Kosten möglichst gering zu halten.
  • Genehmigte Projekte können nach Rücksprache mit der Förderstelle verschoben oder auch in das Folgejahr verlegt werden.
  • Bei neuen Förderanträgen ersuchen wir zu bedenken, ob geplante Veranstaltungen tatsächlich stattfinden können.
  • Aufbauend auf den Hilfsmaßnahmen des Bundes wurde vom Land Oberösterreich ein eigenes „Corona-Hilfspaket“ geschnürt. Darin sind 5 Millionen Euro, insbesondere für Sport- und Kulturvereine, vorgesehen, um die Förderungen abzusichern. Jeder Einzelfall wird wie bisher von der zuständigen Förderstelle individuell beurteilt und es wird nach einer Lösung gesucht.

Erreichbarkeit

Die Direktion Kultur hat auf Homeoffice umgestellt. Daher bitten wir alle Förderanträge und sonstigen Anliegen ausschließlich per E-Mail an uns zu richten: kd.post@ooe.gv.at. Wir versichern, dass alle an dieses Postfach gerichteten Anliegen so rasch als möglich bearbeitet werden.

Härtefallfonds für Oö. Kulturschaffende

Wer wird gefördert?

Mit dem Härtefallfonds für oberösterreichische Kulturschaffende soll jenen geholfen werden, die durch die von der COVID-19 Pandemie ausgelösten behördlichen Schutzmaßnahmen ihre künstlerische Tätigkeit nicht oder nur eingeschränkt ausüben können und sich deshalb in einer finanziellen Notlage befinden und die keine Unterstützung aus einschlägigen Unterstützungsmaßnahmen des Bundes erhalten (COVID-19 Härtefallfonds des Bundes, der Künstlersozialversicherung,...).

Was wird gefördert?

Betroffenen KünstlerInnen und Kulturschaffenden kann eine einmalige, nicht rückzahlbare finanzielle Unterstützung zur Bewältigung der Krisensituation zur Verfügung gestellt werden.

Wie wird gefördert?

Für das Jahr 2020 kann um eine finanzielle Unterstützung für 3 Monate angesucht werden, wenn die Kulturschaffenden eine Absage aus dem COVID-19 Härtefallfonds des Bundes und der Künstlersozialversicherung nachweisen können. Die Höhe der Unterstützung orientiert sich am Richtsatz der Mindestsicherung von 917, 35 Euro/Monat, also insgesamt bis max. 2.752 Euro.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Berechtigt für eine derartige Unterstützung sind Kulturschaffende

  • mit Hauptwohnsitz seit 3 Jahren in Oberösterreich (Meldebestätigung)
  • die in den letzten 5 Jahren Kulturförderungen des Landes Oberösterreich bezogen haben und/oder deren künstlerische Tätigkeit im Rahmen der OÖ. Kulturförderung förderbar ist.
  • die glaubhaft machen können durch die COVID-19 bedingten Maßnahmen in eine finanzielle Notlage geraten zu sein
  • die ihren Lebensunterhalt ausschließlich aus ihrer selbstständigen künstlerischen und kulturellen Tätigkeit beziehen und darüber hinaus keine Einkommensquellen (Mindestsicherung, Pension, Arbeitslosengeld, Gehalt aus unselbständiger Tätigkeit, etc.) haben. Ausgeschlossen sind Personen die sich in einer Ausbildung (Studium, Schule, etc.) befinden.
  • die über keine sonstigen Einnahmequellen (Vermietung, Verpachtung, etc.) oder verwertbares Vermögen verfügen
  • die ihre Notlage ausreichend begründen und darlegen können

Abwicklung / Antragstellung

Den Antrag (aktuelle Fördererklärung KD/E-6 - Stand Juni 2018, sowie das Formblatt, vollständig ausgefüllt und eigenhändig unterzeichnet) bitte per E-Mail an kd.post@ooe.gv.at richten, und dabei folgende Punkte berücksichtigen:

  • Absagen durch den COVID-19 Härtefallfonds des Bundes und der Künstlersozialversicherung beilegen
  • Mit der Antragsstellung verbunden ist die Erklärung, dass er/sie nicht bei AMS als arbeitslos gemeldet ist und er/sie sich einverstanden erklärt, dass einer Abstimmung mit dem AMS zugestimmt wird.
  • Darstellung der persönlichen Situation, zum Beispiel über Angaben zu monatlichen Belastungen (Miete, Strom, Gas, Betriebskosten, Alimente, Kindergarten, sonstige Rechnungen, Bankverbindlichkeiten, etc.)
  • Darstellung der in Zusammenhang mit COVID-19 eingetretenen finanziellen Notlage (zum Beispiel durch Aufzählung entgangener Aufträge, Engagements, Stornierungen von Projekten) und Unterlagen über bereits getätigte Ausgaben für nun nicht realisierbare Arbeitsvorhaben
  • Ein Einkommensnachweis über die vergangenen 12 Monate aus denen der Einnahmenentfall seit Beginn der Maßnahmen zur COVID-19 Bekämpfung ersichtlich ist (Kontoauszüge)
  • Angabe zu Haus-(Wohnungs-) und Grundbesitz, wobei Wohnfläche, Grundausmaß und der Einheitswert anzugeben sind und sonstigem Vermögen (Sparguthaben, Wertpapiere,...)

 

Eine Antragstellung ist bis 30. September 2020 möglich.

Formular

Maßnahmenmix für Kulturschaffende in Oberösterreich

Das Kulturland hat bereits in der Vergangenheit zahlreiche Stipendien vergeben und mit den Kunstankäufen eine Möglichkeit geschaffen, auch in Not geratenen Künstler/innen unter die Arme zu greifen. Diesen Maßnahmen, sowie den derzeit laufenden bzw. geplanten Ausschreibungen, kommt in der jetzigen Situation ein besonderer Stellenwert zu:

 

  • Erweiterte Ausschreibung für Werkankäufe bildender KünstlerInnen:
    Aufgrund der zahlreichen Corona bedingten Notsituationen wird es heuer eine zusätzliche Einreichphase für Bewerbungen um einen Kunstankauf geben.
    Betroffene KünstlerInnen mit Oberösterreich-Bezug können bis spätestens 30. Juni 2020 ihre formlose Bewerbung inklusive folgender Unterlagen an kd.post@ooe.gv.at richten:

    - aktualisierter künstlerischer Lebenslauf
    - Auswahl aktueller Werkbeispiele (KEINE Originale) mit technischen Daten
    - Preisliste


    Um möglichst viele Kunstschaffende, die Covid-19-bedingt finanzielle Einbußen erleiden, mittels Werkankauf unterstützen können, wird die jeweilige Ankaufssumme mit € 2.000 gedeckelt.
    Im Anschluss an die Jurysitzung im Juli dJ werden die KünstlerInnen umgehend über den Juryentscheid informiert und die Werkankäufe von den Jurymitgliedern rasch durchgeführt.
    Bei Fragen können Sie sich gerne an die zuständige Sachbearbeiterin Frau Mag. Eva-Maria Manner (E-Mail: kd.post@ooe.gv.at) wenden.
  • Arbeitsstipendien als wichtige Stütze für den Literaturbetrieb:
    Alle oö. Autor/innen mit entsprechendem literarischem Lebenslauf können ein Arbeitsstipendium beantragen. Um der Vielfältigkeit der oö. Literaturszene gerecht zu werden, stehen die Arbeitsstipendien natürlich auch Schriftsteller/innen offen, die Theatertexte, Poetry Slam-Texte, Hörspiele oder Ähnliches verfassen.
  • Arbeitsstipendien für kultur- bzw. geisteswissenschaftliche Forschungsprojekte:
    Durch die Gewährung von Arbeitsstipendien für wissenschaftliche Forschungsprojekte unterstützt das Land Oberösterreich auch Wissenschaftler/innen mit auf Oberösterreich bezogenen Forschungsschwerpunkten.
  • Arbeitsstipendien für Bildende Kunst:
    Die oö. Kunstschaffenden können um ein Arbeitsstipendium ansuchen, wenn eine prekäre, finanzielle Notsituation vorliegt und damit die künstlerische Arbeit gefährdet ist. Zur Weiterführung der künstlerischen Tätigkeit wird je nach Projekt und anfallenden Kosten ein Stipendium vergeben.
  • Kompositionsförderung für Musikschaffende:
    Für Musikschaffende besteht die Möglichkeit für zeitgenössische Kompositionen eine Förderung in Anspruch zu nehmen. Damit wird oberösterreichischen Musikschaffenden die Möglichkeit gegeben, ihr kreatives Schaffen voranzutreiben.
  • Künstlerische Stipendien des Landes werden noch im Mai ausgeschrieben:
    Bis Mitte Mai werden neben dem Volkskulturpreis, dotiert mit 22.200 Euro, sowohl die Anton Bruckner-Stipendien für kompositorische Werke, die Margret Bilger-Stipendien für künstlerische Großprojekte und die Adalbert Stifter-Stipendien für literarische Großprojekte, dotiert mit jeweils 6.550 Euro ausgeschrieben.
  • Landespreise für Kultur und Talentförderungsprämien:
    Die Ausschreibung für die Landespreise für Kultur und Talentförderungsprämien, im Jahr 2020 in den Sparten Architektur, Fotografie, Film (Fachbereich Spielfilm und Dokumentarfilm), sowie Musik (Teilbereich: Improvisation, avantgardistische Musikexperimente und elektronische Musik inkl. Jazz), läuft noch bis 19. Juli 2020. Hier finden Sie die Bewerbungskriterien.

Hotline für Kunst- und Kulturschaffende des Bundes

Das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport bietet Informationen zu Unterstützungsleistungen an:

Informationsservice für Kunst- und Kulturschaffende - 01 531 15 - 202 555

Montag - Freitag, 9:00 bis 15:00 Uhr

Allgemeine Informationen und Unterstützungsleistungen

Informationen und Unterstützungsleistungen von Verwertungsgesellschaften

Von Seiten einzelner Verwertungsgesellschaften (AKM, Literar-Mechana) wurden Notfall-Töpfe eingerichtet und Informationen zur Verfügung gestellt.

Weitere Anlaufstellen

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an:

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at