Amt der Oö. Landesregierung
4021 Linz • Landhausplatz 1

Telefon (+43 732) 77 20-0
Fax (+43 732) 77 20-2116 68

E-Mail post@ooe.gv.at
www.land-oberoesterreich.gv.at

Notwendige Maßnahmen zum Schutz vor der Verbreitung des Corona-Virus bei der Beschäftigung von Dienstnehmerinnen und Dienstnehmern

Auf dieser Seite finden Betriebe aktuelle Informationen über die notwenigen Maßnahmen die zum Schutz der Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus unbedingt einzuhalten sind.

Die Ausbreitung bzw. die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus führen auch in der Arbeitswelt, insbesondere in jenen Branchen, die zur Systemerhaltung weiter produzieren und arbeiten, zu einer absoluten Ausnahmesituation.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen, neue Erkenntnisse zu den Gefahren einer Ansteckung und die notwendigen Schutzmaßnahmen für Beschäftigte ändern sich laufend.

 

Derzeit gelten folgende Maßnahmen als wirkungsvollster Schutz vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus:

  • gute Händehygiene (häufiges Händewaschen),
  • korrekte Hustenetikette (Husten in die Ellbogenbeuge oder in ein Taschentuch),
  • keine Berührungen des eigenen Gesichtes mit möglicherweise kontaminierten Händen
  • das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter)

Kann dieser Mindestabstand nicht eingehalten werden, ist das Infektionsrisiko durch entsprechende weitere Schutzmaßnahmen zu minimieren.

  • Verwendung eines Mund-und Nasenschutzes (OP-Maske) der den Dienstnehmer/innen vom Betrieb zur Verfügung gestellt werden muss. Ein einfacher Mund- und Nasenschutz bietet zwar nicht den vollkommenen Schutz gegen das Einatmen der Viren, jedoch ist durch das Tragen der Maske das Gegenüber, der/die nebenbei Stehende oder (am Gurkerlflieger) Liegende, geschützt. Das heißt, jede und jeder schützt durch diese Maske die anderen. (siehe auch Empfehlungen der Arbeitsinspektion)

 

Wohnen Saisonarbeitskräfte am Betrieb, werden weitere Maßnahmen empfohlen:

  • Volle Belegung von Mehrbettzimmern vermeiden
  • wenn möglich zusätzliche Schlafräume einrichten (auch Wohncontainer)
  • Eingeteilte Arbeitsgruppen auch in den Unterkunftsräumen räumlich trennen
  • getrennte Arbeitsgruppen für Saisonarbeitskräften die am Betrieb wohnen und Helfer/innen die täglich von extern zum Betrieb pendeln
  • Pausen so verteilen, dass unterschiedliche Arbeitsgruppen nicht gemeinsam Essen
  • kürzere Reinigungsintervalle in den Sanitär, Aufenthalts- und Essensräumen
  • regelmäßige gründliche Durchlüftung der Wohnräume

 

Anpassung der Evaluierungsunterlagen durch die Gefahr einer Infektion mit dem Corona-Virus – erweiterte Unterweisung der Mitarbeiter/innen

Die zuvor beschriebenen Schutzmaßnahmen sind natürlich im Rahmen der Arbeitsplatzevaluierung im Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokument zu dokumentieren. (siehe weiterführende Informationen und Dokumente: Zusatz-Maßnahmenblatt COVID-19 )

Vor allem müssen diese Maßnahmen allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rahmen einer Unterweisung verständlich und nachweislich zur Kenntnis gebracht werden.

 

Landwirtschaftliche Betriebe gelten als kritische, systemerhaltende Infrastruktur

Insbesondere dürfen Arbeiten zur Sicherung der Lebensmittelproduktion weiter aufrechterhalten und Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer in diesen Bereichen eingesetzt werden.

  • dies betrifft vor allem die Produktion und Ernte von Obst- und Gemüse
  • den Verkauf von Lebensmitteln von Direktvermarktungsbetrieben
  • auch zwingend notwendige Arbeiten in der Forstwirtschaft sind zulässig
    (Es ist allerdings darauf zu achten, dass Arbeiten mit einem besonders hohen Unfallrisiko wenn irgendwie möglich zu unterlassen sind.)

 

Weiterführende Informationen und Dokumente

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an:

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at