FAQ – Corona-Virus

FAQs zum Coronavirus werden von öffentlichen Stellen aktuell und vermehrt angeboten. Hier finden Sie eine in Bereiche gegliederte Auflistung des Angebotes. Klicken Sie die einzelnen Themenbereiche dieser Seite durch und verschaffen Sie sich einen Überblick.

 

 

Weitere Informationen zu Rechtsvorschriften:

Allgemein

Bauen und Wohnen

Die Wohnbeihilfe steht insbesondere Menschen mit niedrigen Einkommen, kinderreichen Familien, Studierenden und Lehrlingen, Alleinverdienerinnen und Alleinverdienern sowie Pensionistinnen und Pensionisten als Unterstützungsmöglichkeit zur Verfügung.

Weiterführende Informationen

Familie / Kinder

Es ist daher wichtig, Kinder mit ihren Befürchtungen nicht alleine zu lassen, sondern ihre Ängste ernst zu nehmen, altersgemäß mit ihnen über das Thema zu sprechen und ihre Fragen zu beantworten.

Weiterführende Informationen

Trotz möglicher verordneter Einschränkungen der Bewegungsfreiheit aufgrund der Coronakrise gilt eine Ausnahme für persönliche Kontakte zwischen Eltern und Kindern.

Weiterführende Informationen

Datenschutz

Gesundheit

Befolgen Sie nachfolgende Schritte, um sich vor der Ansteckung zu schützen:

(Quelle: Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Stand: 15.02.2021)

  • Regelmäßig Hände mit Seife waschen oder mit Hände-Desinfektionsmittel desinfizieren

  • Gesicht und vor allem Mund, Augen und Nase nicht mit den Fingern berühren

  • Händeschütteln und Umarmungen vermeiden

  • Niesen und Husten in Armbeugen oder Papiertaschentuch, dieses umgehend entsorgen

  • Räume regelmäßig (wenn möglich quer) lüften, wenn möglich einmal pro Stunde

  • Bei Anzeichen von Krankheit zu Hause bleiben und Kontakte vermeiden.

  • Tragen einer FFP2-Maske oder einer Maske mit gleichwertig genormtem Standard)

  • Einhalten des Mindestabstands von einem Meter zu Personen aus anderen Haushalten

 

Häufige Anzeichen einer Ansteckung mit dem neuartigen Virus sind

  • Fieber,
  • Husten, 
  • Kurzatmigkeit und 
  • Atembeschwerden.

Weitere Informationen zum Corona-Virus erhalten Sie bei der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES):

AGES Infoline 0800 555 621

Täglich, 0-24 Uhr erreichbar

Wenn Sie Symptome (Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Atembeschwerden) aufweisen und befürchten, erkrankt zu sein, bleiben Sie zu Hause und wenden sich zur Abklärung der weiteren Vorgehensweise an:

Telefonische Gesundheitsberatung "Wenn's weh tut" 1450

Kostenloser Corona-Schnelltest

Wie kann man sich anmelden?

Personen können sich unter oesterreich-testet.at oder 0800 220 330 anmelden.

Das dafür notwendige Personaldatenblatt können Sie sich nach der Anmeldung zu Hause selbst ausdrucken. Dadurch können Sie wertvolle Zeit bei der Teststation einsparen und zur Verhinderung von Menschenansammlungen und Wartezeiten beitragen.

Wir ersuchen Sie das Datenblatt auszudrucken und dieses zur Testung mitzubringen. Sollten Sie das Formular zu Hause vergessen, werden Sie natürlich vor Ort trotzdem getestet. In diesem Fall ist es aber erforderlich, das Personendatenblatt vor Ort noch einmal auszufüllen.

Haben Sie keinen Internet-Zugang, so können Sie eine Online-Anmeldung auch durch eine Vertrauensperson durchführen lassen. Alternativ steht Ihnen die Hotline 0800/220 330 für telefonische Anmeldungen zur Verfügung.

Gibt es auch andere Anmeldemöglichkeiten?

Für Personen, denen eine Online-Anmeldung nicht möglich ist, kann die Anmeldung auch durch eine Vertrauensperson durchgeführt werden. Deshalb können über eine Mobilfunknummer bzw. E-Mail-Adresse mehrere Buchungen durchgeführt werden.

Die Terminbestätigungen bzw. Testergebnisse sind in der Rückmeldung mit einer Kennung versehen, aus der hervorgeht, für welche Person die Rückmeldung bestimmt ist. Die Kennung besteht aus den Initialen und den letzten beiden Stellen des Geburtsjahres der betreffenden Person.

Zudem kann die Anmeldung zu den Testungen auch über die Hotline 0800/220 330 durchgeführt werden.

Kann man auch ohne Online-Anmeldung an der Testung teilnehmen?

Personen ohne Internet-Zugang können auch direkt zur Teststation kommen und das Anmeldeformular vor Ort ausfüllen. Es wird allerdings dringend ersucht, die Online-Anmeldung zu nutzen, um Personenansammlungen und Wartezeiten zu vermeiden. Die Online-Anmeldung kann deshalb auch durch eine Vertrauensperson durchgeführt werden.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass an bestimmten Standorten eine Testung nur mit einer erfolgten Online-Anmeldung erfolgen kann. Diese Standorte sind in der Liste gesondert gekennzeichnet.

Kann ich eine bereits erfolgte Anmeldung stornieren?

Eine Stornierung des von Ihnen online gebuchten Termins ist möglich. In der Terminbestätigung können Sie sich Ihren Termin nochmals online anzeigen lassen. Dort ist auch die Stornierung des Termins möglich.

Wenn ich verhindert bin, kann ich den Test nachholen?

Grundsätzlich nicht.

Kann ich mich mit mehreren Personen gleichzeitig testen lassen?

Von jeder Person werden die Daten einzeln erfasst und es wird mit jeder Person ein eigener Termin vereinbart. Wenn Sie sich z.B.: mit Ihrer Familie testen lassen wollen, empfehlen wir denselben Testtermin für jede Anmeldung auszuwählen. Es kann jede Anmeldung mit denselben Kontaktdaten (Mobilfunknummer bzw. E-Mail-Adresse) durchgeführt werden.

Kann sichergestellt werden, dass Personen nicht mehrfach getestet werden?

Ja, da vor Ort die Identität durch E-Card oder amtlichen Lichtbildausweis überprüft wird.

Ist der Test verpflichtend?

Nein, man kann sich freiwillig testen lassen.

Was bringt das Testen, wenn es nicht verpflichtend ist?

Der sogenannte „R-Wert“ (Reproduktionswert; dieser sagt aus, wie viele Personen eine positiv getestete Person im Durchschnitt ansteckt) wird deutlich reduziert und somit auch die Verbreitung des Virus. So können die Einschränkungsmaßnahmen schneller wieder aufgehoben werden und die Krankenanstalten und Intensivstationen werden in weiterer Folge entlastet.

Wichtig ist aber, weiterhin alle Sicherheitsmaßnahmen (Tragen einer FFP2-Maske, Abstand halten, Händehygiene, ausreichend lüften) einzuhalten.

Gibt es Konsequenzen, wenn man sich nicht testen lässt?

Um die größtmögliche Wirksamkeit dieser Maßnahme sicherzustellen, ist eine breite Teilnahme an den Testungen notwendig. Grundsätzlich basiert die Testung auf dem Prinzip der Freiwilligkeit. 

Es obliegt aber dem Gesetzgeber bzw. Verordnungsgeber auf Bundesebene, eventuell Konsequenzen vorzusehen. Da solche bis kurz vor der Testung festgelegt werden können, ersuchen wir Sie, die mediale Berichterstattung zu verfolgen.

Wer kann an der Testaktion teilnehmen?

Teilnehmen können alle Bürgerinnen und Bürger ab dem schulpflichtigen Alter, die in Österreich wohnen. Auch Personen, die sich aus Arbeits- und Studiengründen in Österreich aufhalten, dürfen teilnehmen. Minderjährige unter 14 Jahre müssen von Erziehungsberechtigten begleitet werden.

Wer darf nicht an der Testaktion teilnehmen?

Folgende Personen düfen nicht getestet werden:

  • Personen, die Symptome haben, die auf eine COVID-19-Erkrankung hinweisen (in diesem Fall bitte den Hausarzt oder die Gesundheitshotline 1450 kontaktieren),
  • Personen, die sich aus einem anderen Grund im häuslichen Krankenstand befinden,
  • Personen, die schon für einen anderweitigen behördlichen Termin für einen Test vorgemerkt sind
  • Personen, die berufsbedingt regelmäßig getestet werden
  • Personen, die in Alten- und Pflegheimen wohnen
  • Personen, die sich stationär in einer Krankenhausbehandlung befinden
  • Personen mit einer Blutkrankheit mit Gerinnungsstörung oder bei Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten (ausgenommen Thrombozytenaggregationshemmer wie Thrombo-ASS); nach ausdrücklicher Zustimmung des Probanden (ev. vorherige Abklärung mit dem Haus- bzw. behandelnden Arzt) kann eine Testung durchgeführt werde.

Weiterführende Informationen

Ich nehme blutverdünnende Medikamente kann ich mich auch testen lassen?

Bei Personen mit einer Blutkrankheit mit Gerinnungsstörung oder bei Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten (ausgenommen Thrombozytenaggregationshemmer wie Thrombo-ASS);  kann nach ausdrücklicher Zustimmung des Probanden (ev. vorherige Abklärung mit dem Haus- bzw. behandelnden Arzt) eine Testung durchgeführt werden.

Können am Test auch Personen teilnehmen, die keine österreichische Sozialversicherungsnummer oder e-Card haben?

Die Testaktion richtet sich an alle Personen, die ihren Haupt- oder Nebenwohnsitz in Oberösterreich haben oder sich aus Arbeits- und Studiengründen in Oberösterreich aufhalten.

Wenn Sie keine Sozialversicherungsnummer oder e-Card haben, können Sie trotzdem an der Testung teilnehmen.

Kann ich mir die Teststation aussuchen, bei der ich mich testen lassen möchte?

Ja, aber um die Abläufe zu erleichtern, bitten wir Sie, sich in der nächstgelegenen Teststation testen zu lassen.

Ich lasse mich testen, meine Familienmitglieder aber nicht. Ist das ein Problem?

Die Testung ist freiwillig. Durch flächendeckende Testung können unbekannte Infektionsherde ermittelt, rechtzeitig gestoppt und infizierte Personen, die keine Symptome aufweisen und daher unwissentlich ansteckend sind, isoliert werden. Daher ist eine hohe Beteiligung sehr wichtig. Gerade bei Personen, die im selben Haushalt leben, ist es sinnvoll, dass sich alle testen lassen. Aber letztendlich entscheidet das jede und jeder für sich allein.

Wie viel kostet der Test?

Der Test ist für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlos.

Ist der Test sicher?

Der Test birgt keinerlei Gefahr für die Gesundheit. Laut Herstellerangaben übertreffen die verwendeten Antigen-Tests die von der WHO und ECDC vorgegeben Mindeststandards bezüglich Leistungskriterien (Sensitivität und Spezifität).

Was muss ich zum Test mitbringen?

Bringen Sie neben der e-Card und einem amtlichen Lichtbildausweis (Führerschein, Reisepass) unbedingt den ausgedruckten Laufzettel mit. Dadurch helfen Sie uns Menschenansammlungen zu vermeiden und das Ansteckungsrisiko zu minimieren. 
Wenn Sie keine e-Card haben, müssen Sie auf jeden Fall einen amtlichen Lichtbildausweis mitnehmen.

Muss ich das Anmeldeformular verwenden?

Das Anmeldeformular kann schon zu Hause online ausgefüllt werden und spart wertvolle Zeit bei der Teststation. Es hilft Menschenansammlungen und Wartezeiten zu vermeiden. Wir ersuchen Sie, das Anmeldeformular auszudrucken und dieses zur Testung mitzubringen.

Wie ist der Ablauf vor Ort?
  • Testperson kommt zur Teststation
    (Bitte beachten Sie die FFP2-Maskentragepflicht an allen Teststationen)

    1. Online registriert und mit ausgedrucktem Datenblatt
      1. direkt weiter zum Check-In
    2. Online registriert aber ohne Datenblatt
      1. Zettel ausfüllen
      2. dann weiter zum Check-In
    3. oder Anmeldung über Hotline bzw. gänzlich ohne Anmeldung und ohne Datenblatt
      1. Zettel ausfüllen 
      2. dann weiter zum Check-In
  • Anmeldestation

    1. Kontrolle der Identität durch Lichtbildausweis oder E-Card
    2. Übergabe Hinweiszettel mit weiterer Vorgehensweise
    3. Zuweisung zur Teststraße
    4. Abnahme des Abstriches
  • Danach verlässt die Testperson die Teststation

  • Test wird ausgewertet und eine SMS oder E-Mail mit dem positiven oder negativen Testergebnis wird an Testperson versendet. Wer kein SMS oder E-Mail empfangen kann, wird telefonisch verständigt.

  • Positive Testergebnisse werden an die Gesundheitsbehörde weitergegeben und ein behördliches Verfahren startet
    1. Anruf des positiv Getesteten und Absonderung
    2. Terminvergabe für einen PCR Test
Wie lange dauert der Test? Kann es zu langen Wartezeiten kommen?

Der Test dauert nur ein paar Minuten. Durch Ihre Online-Anmeldung können Sie lange Wartezeiten vermeiden.

Wie wird getestet?

Es wird ein Antigen-Schnelltest durchgeführt. Dazu wird ein Nasen-Rachen-Abstrich gemacht, der innerhalb von wenigen Minuten ein Ergebnis liefert. Der Test ist sicher und läuft in der Regel völlig schmerzfrei ab.

Kann man sich aussuchen, ob man über Nasen- oder Rachenabstrich getestet wird?

Der Abstrich wird mit einem Wattestieltupfer durch die Nase durchgeführt. Der Zugang über die Nase ist von der WHO als Standard empfohlen.

Ist der Test schmerzhaft?

Das Schmerzempfinden ist sehr subjektiv und wird von jeder oder jedem unterschiedlich wahrgenommen. Der Abstrich erfolgt durch die Nase mit einem Wattestieltupfer.

Was folgt nach einem positiven Antigen-Test?

Personen mit einem positiven Testergebnis werden nach Vorliegen des Testergebnisses per SMS oder E-Mail über das Testergebnis informiert. Kurze Zeit später werden sie von der jeweiligen Gesundheitsbehörde telefonisch kontaktiert und mündlich abgesondert sowie einer PCR-Testung zugewiesen. Bis zum Ergebnis der PCR-Testung müssen sich diese Personen in häusliche Quarantäne begeben. Ein Infoblatt über die weitere Vorgehensweise erhält jeder Getestete direkt an der Teststation.

Mein Test ist positiv! Was passiert dann?

Bei einem positiven Testergebnis werden Sie einer PCR-Testung zugewiesen. Bis zum Ergebnis der PCR-Testung müssen Sie sich in häusliche Quarantäne begeben. Ein Informationsblatt über die weitere Vorgehensweise erhalten Sie direkt bei der Teststation.

Wenn ich positiv bin, muss ich mir dann freinehmen? Wie sieht es mit der Entgeltfortzahlung aus?

Dies ist gleich geregelt wie es schon bisher bei einer Infektion gehandhabt wurde: Die Person ist behördlich abgesondert, der Dienstgeber hat gemäß § 32 Epidemiegesetz Anspruch auf Kostenersatz. Stellt sich heraus, dass eine Person, die zuerst beim Antigen-Test positiv getestet wurde, durch den PCR-Test doch negativ getestet wird, so bekommen die Personen für die Zwischenzeit der Absonderung wenn nötig einen Bescheid für den Dienstgeber.

Wenn ich negativ getestet werde, kann ich dann auf die Hygienemaßnahmen verzichten?

Nein. Es ist wichtig auch weiterhin die Hygienemaßnahmen (FFP2-Maske tragen, Abstand halten, Händehygiene, ausreichend lüften) zu befolgen.

Kann ich zur Arbeit gehen, unmittelbar nachdem ich den Test durchgeführt habe?

Im Falle eines negativen Testergebnisses können Sie im Anschluss zur Arbeit gehen. Im Falle eines positiven Ergebnisses müssen Sie sich umgehend zuhause isolieren.

Wie viele Personen sind an den Standorten im Einsatz?

Pro Teststraße sind durchschnittlich rund 7 Personen im Einsatz.

Wird das Personal der Teststationen vorab getestet?

Natürlich steht das Testangebot auch den MitarbeiterInnen an den Teststationen kostenlos zur Verfügung. Zusätzlich wird innerhalb des Testlokals genau auf die Einhaltung von Sicherheits- und Hygienerichtlinien geachtet um sicherzustellen, dass es innerhalb der Teststation keine Ansteckungen gibt.

Wer liefert die nötige Schutzausrüstung?

Die Verteilung der Schutzausrüstung erfolgt durch den Landeskrisenstab in Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerkommando, den Bezirksfeuerkommanden und den freiwilligen Feuerwehren.

Wurden genügend Testkits nach geliefert?

Die Organisation der Testkits erfolgt durch den Bund. Wir gehen davon aus, dass genügend zur Verfügung gestellt werden.

Wie wird sichergestellt, dass es bei den Testvorgängen zu keinen unzumutbar langen Wartezeiten und insbesondere nicht zu gefährlichen Menschenansammlungen kommen kann?

Durch Anmeldung unter oesterreich-testet.at oder 0800 220 330 sowie durch das Ausfüllen und Ausdrucken des Anmeldeformulars zuhause, können Sie persönlich dazu beitragen,  Menschenansammlungen und Wartezeiten weitestgehend zu vermeiden.

Besteht ein Infektionsrisiko während der Durchführung des Tests?

Im Bereich der Testungen werden umfangreiche Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen eingehalten, um eine Infektion zu verhindern. Bitte helfen auch Sie mit: Tragen Sie vor Ort stets eine FFP2-Maske, desinfizieren Sie Ihre Hände und halten Sie den gesetzlichen Mindestabstand zu anderen Personen.

Was passiert mit den Proben, die beim Test entnommen wurden?

Die Proben werden nach der Auswertung gemäß den gesetzlichen Vorschriften fachgerecht entsorgt.

Warum sollten sich so viele Menschen wie möglich testen lassen?

Durch diese breite Testung können infizierte Personen, die keine Symptome aufweisen und daher unwissentlich ansteckend sind, isoliert werden. Mit dem Test wissen Sie über Ihren aktuellen Gesundheitszustand Bescheid und tragen damit wesentlich zum Schutz der Gesundheit Ihrer nächsten Angehörigen und Mitmenschen bei. Wichtig ist aber, weiterhin alle Sicherheits- und Hygieneregeln (z.B. Tragen Mund-Nasen-Schutz, Abstand halten, Händedesinfektion, Niesetikette, regelmäßiges Lüften usw.) einzuhalten.

Gemeinsam für ein gesundes Oberösterreich!

Impfungen

Warum wird eine Impfung empfohlen?

Die Impfung kann das Risiko einer Erkrankung und eines schweren Krankheitsverlaufs stark minimieren. Aufgrund bisheriger Erfahrungswerte, ist zudem davon auszugehen, dass es im Krankheitsfall zu einem milderen Verlauf,  einer geringeren Viruslast und damit zu einer geringeren Virusübertragung kommt.

Wer kann sich impfen lassen?

Alle Personen ab 12 Jahren, die in Österreich wohnhaft sind können eine kostenlose Impfung in Anspruch nehmen. Auch Personen ohne österreichische Sozialversicherungsnummer. Sollten Sie an Vorerkrankungen oder einem erhöhtem Gesundheitsrisiko leiden, besprechen Sie die Impfung am besten mit Ihrer Ärztin / Ihrem Arzt. 
Auch für Schwangere, die sich impfen lassen möchten, ist die Covid-19-Impfung mit einem RNA-Impfstoff (Pfizer, Moderna) vorgesehen.

Ist auch für Schwangere eine Impfung empfohlen?

Aufgrund der vorhandenen Studien und Erfahrungen und nach sorgfältiger, individueller Nutzen-Risiko-Evaluierung ist seitens der Vorgaben des nationalen Impfgremiums auch für Schwangere, die sich impfen lassen möchten, die Covid-19-Impfung mit einem RNA-Impfstoff (Pfizer, Moderna) vorgesehen. Seitens des Bundes ist die Impfung für das zweite oder dritte Schwangerschaftsdrittel empfohlen. Um hier eine bestmögliche medizinische Beratung zu gewährleisten, wurde mit der Ärztekammer vereinbart, dass zusätzlich zu den Hochrisiko- und Risikopatientinnen und –patienten, auch die Impfung von Schwangeren von den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten in den Ordinationen durchgeführt werden.

Bitte lassen Sie sich von Ihrer Hausärztin / Ihrem Hausarzt dazu beraten und vereinbaren Sie, falls Sie eine Impfung möchten, gemeinsam Ihren Impftermin.

Wird in auch die Altersgruppe der 12 bis 16-Jährigen geimpft?

Ja. folgt dabei den Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums.
Bei der Buchung eines Impftermins auf www.ooe-impft.at werden dieser Altersgruppe nur jene freien Impftermine vorgeschlagen, die mit einem für ihr Alter zugelassenen Impfstoff hinterlegt sind.

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat am 28. Mai 2021 die Zulassung für den Impfstoff Comirnaty® der Firma Pfizer/BioNTech nach Prüfung des Impfstoffes auf Wirksamkeit und Sicherheit für die Verwendung bei Kindern ab dem vollendeten 12. Lebensjahr empfohlen. Auch seitens des Nationalem Impfgremium (NIG) bzw. des Bundes ist die Impfung in Österreich in der Altersgruppe der 12- bis 15-Jährigen freigegeben.

Wenn Sie schon an COVID-19 erkrankt waren, brauchen Sie dann noch eine Impfung?

Entsprechend der ursprünglichen Einschätzung nach einer Infektion mit bisher zirkulierenden Varianten war von einem Schutz für 6-8 Monate auszugehen. Auf Grund der aktuellen epidemiologischen Situation mit zunehmendem Anteil der Delta- und möglicher neuer, infektiöserer Varianten wurde die Empfehlung wie folgt angepasst: Nach labordiagnostisch gesicherter SARS-CoV-2-Infektion (Nachweis mittels PCR-Test) ist eine Impfung ab ca. 4 Wochen nach Infektion oder Erkrankung empfohlen (nach Genesung), um auch einen derzeit bestmöglichen Schutz gegen die Delta-Variante zu sichern.

Welche Impfstoffe stehen zur Verfügung und wie wirken sie?

Die Impfung regt Ihren Körper an, Antikörper zu entwickeln. Diese Antikörper schützen Sie davor schwer zu erkranken, wenn Sie neuartigen Coronaviren (SARS CoV-2) ausgesetzt sind. Die Impfstoffe enthalten keinen Virus. Sie können daher aufgrund der Impfung kein Covid-19 bekommen.

Ausführliche Informationen zu den Impfstoffen und deren Wirkung finden Sie hier:

Empfehlung der Impfintervalle bzw. die Folgeimpfung in nachfolgendem Abstand zur Erstimpfung

Das Nationale Impfgremium empfiehlt folgende Impfintervalle bzw. die Folgeimpfung in nachfolgendem Abstand zur Erstimpfung: 

  • BioNTech/Pfizer: 21 Tage (Zeitfenster 19 bis 42 Tage)
  • Moderna: 28 Tage (Zeitfenster 21 bis 42 Tage)
  • AstraZeneca: empfohlenes Zeitfenster 28 bis 84 Tage

Die Buchung eines Folgetermins ist erst nach erfolgter Erstimpfung möglich.

Wo wird geimpft?

In Oberösterreich wird an den offiziellen Impfstandorten des Landes geimpft. Dafür können Sie sich auf dieser Seite anmelden. Zusätzlich haben sich rund 600 Haus- bzw. Fachärztinnen / Fachärzte bereit erklärt in Ihren Ordinationen die Impfung von vorwiegend Hochrisikopatientinnen und –patienten sowie älteren Menschen und Schwangeren durchzuführen. Sie kennen Ihre Patientinnen und Patienten und deren Gesundheitsrisiken am besten und laden zur Terminvereinbarung ein. Ebenso werden in einzelnen Betrieben Impfungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchgeführt.

Kann ich sowohl den Erst- als auch Zweitimpftermin selber buchen?

Ja, es können beide Termine selbst gebucht werden.  Dies bietet jedem die Möglichkeit, seinen Termin auf die persönliche zeitliche Situation abzustimmen. Wichtig ist, darauf zu achten, dass die vom Nationalen-Impfgremium empfohlenen Impfintervalle eingehalten werden. Diese sind: bei Pfizer mit dem 21 Tag; Moderna mit dem 28 Tag; AstraZeneca ab dem 28 Tag;

Wie können Sie Ihren Impftermin buchen?
  • Die Terminbuchung erfolgt auf dieser Seite über den Button "Zur Buchung eines Impftermins hier klicken".
  • Nach Eingabe der erforderlichen Daten, werden alle freien Impftermine inkl. des jeweils vorgesehenen Impfstoffes für ganz Oberösterreich angezeigt.
  • Der individuell passende Termin kann im eigenen Wohnortbezirk aber auch in jedem anderen Bezirk in gewählt werden.
  • Sollte kein geeigneter Termin am Wunschstandort gefunden werden, ist eine Anmeldung für eine SMS-Benachrichtigung möglich. Dadurch werden Sie, bei Freiwerden eines Termins oder sobald neue Termine hinzugefügt werden, informiert.
    Dieses Benachrichtigungsservice kann für das Impfangebot im eigenen Bezirk oder für ganz Oberösterreich ausgewählt werden. Es werden laufend neue Termine eingebucht.
    Zeitfenster zur Zweitimpfung:
    Pfizer: 19 bis 42 Tage; Empfehlung vom Nationalen Impfgremium (NIG) 21 Tage
    Moderna: 21 bis 42 Tage; NIG-Empfehlung 28 Tage
    AstraZeneca: 28 bis 84 Tage
  • Der gebuchte Termin wird einem per E-Mail bestätigt, daher ist es besonders wichtig, die angegebene E-Mail-Adresse noch einmal auf Richtigkeit zu prüfen.
  • Die Übermittlung der Terminbestätigung kann ein wenig Zeit in Anspruch nehmen. Sicherheitshalber sollte auch der Spam-Ordner geprüft werden.
  • Es können sowohl der Erst- als auch Zweitimpftermin selbst gebucht werden. Sobald Sie Ihre Erstimpfung erhalten haben, ist die Buchung des Zweitimpftermins wiederum auf ooe-impft.at möglich. Alternativ können Sie diesen aber auch im Rahmen Ihrer Erstimpfung in der Impfstraße vor Ort vereinbaren. 
  • Sollten Sie einen anderen Termin buchen wollen, bitte den bisherigen Termin mittels Stornobutton im Terminbestätigungsmail stornieren und einen neuen Termin vereinbaren. Eine Doppelbuchung ist nicht möglich.
    Sollten Sie den Termin nicht mehr benötigen, weil Sie anderweitig bereits eine Impfung erhalten haben (beim Hausarzt / im Betrieb) stornieren Sie Ihren gebuchten Termin auf jeden Fall. Damit wird der Termin wieder für andere Impfinteressierte frei. 

Weiterführende Informationen

Was müssen Sie zur Impfung mitbringen, was müssen Sie dem Impfarzt sagen?

Bitte bringen Sie Folgendes zur Impfung mit: 

  1. Lichtbildausweis (Reisepass, Führerschein)
  2. Impfpass (falls vorhanden)
  3. Sozialversicherungsnummer (z.B. e-card)
    Wichtig für den Eintrag in den elektronischen Impfpass!
  4. Aufklärungsbogen (den Link auf das Formular erhalten Sie ebenso bei Ihrer Terminbuchung)

Bitte informieren Sie Ihren Impfarzt vor Ort über allfällige Vorerkrankungen und bekannte Allergien. Bringen Sie einen etwaigen Allergiepass zur Impfung mit.

Der Aufklärungsbogen ist unbedingt ausgefüllt und unterschrieben zur Impfung mitzubringen:

Welche Impfbestätigung erhalten Sie?

Die Impfung wird von der Impfstelle (Arztpraxis, Impfstraßen, Betrieb, etc.) im nationalen Impfregister ("elektronischer Impfpass") erfasst. Außerdem können Impfungen in einem Impfkärtchen (wird bei der ersten Impfung ausgehändigt) sowie in Ihrem mitgebrachten gelben Impfpass dokumentiert werden. Heben Sie Impfkärtchen bzw. Impfpass gut auf, sie gelten als Eintrittsnachweis.

Eintrittsnachweis: welche Impfbestätigungen gelten und wie lange?

Sie wurden geimpft mit einer der Impfstoffe: Biontech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca oder Johnson & Johnson (Janssen-Cilag)

Folgende Bestätigungen gelten:

  • gelber Impfpass - mit Chargenetikett oder Chargennummer
  • Impfkärtchen - mit Chargenetikett oder Chargennummer
  • Ausdruck aus ELGA / E-Impfpass (Handysignatur, Apotheke, niedergelassene Ärzte oder Ärztinnen)
  • grüner Pass

Gültigkeitsdauer:

  • Erstimpfung für drei Monate ab dem 22. Tag oder
  • Zweitimpfung für neun Monate ab der Erstimpfung oder
  • bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist (derzeit Johnson & Johnson) für neun Monate ab dem 22. Tag nach der Impfung oder
  • wenn 21 Tage vor der Impfung eine Infektion aufgetreten ist (Nachweis durch positiven PCR-Test (Nachweis über neutralisierenden Antikörpertest) gilt eine Frist von neun Monaten ab der Impfung
Was ist der grüne Pass?

Um die Personenfreizügigkeit zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wiederherzustellen, wurde auf europäischer Ebene die Idee der Digital Green Certificates – „Grüner Pass“ – geschaffen. Hierbei handelt es sich um Zertifikate mit einem individuellen QR-Code, die einen negativen Test, eine verabreichte Corona-Schutzimpfung oder eine Genesung von Covid-19 dokumentieren und eine einfache Überprüfung gewährleisten. 

Mehr Informationen zum Grünen Pass finden Sie über untenstehendem Link zum Bundesministerium.

Antworten auf Fragen zum Grünen Pass erhalten Sie auch unter der kostenlosen Hotline:  0800/555621

Falls Sie Ihren Impftermin aus einem wichtigen Grund nicht einhalten können.

Bitte nehmen Sie Ihren gebuchten Impftermin nach Möglichkeit wahr. Sollte es dennoch aus einem wichtigen Grund (z.B. einer Krankheit) nicht möglich sein, finden Sie auf Ihrer Anmeldebestätigung die Möglichkeit zur Terminstornierung. Ihre bisherige Terminbuchung ist damit hinfällig und Sie können erneut auf der Buchungsplattform buchen.

Reisen

Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus kommt es weltweit zu Reisewarnungen oder Einschränkungen im Flug- und Reiseverkehr. 

Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie der Verein für Konsumentenschutz haben eine Hotline für Fragen rund ums Reisen eingerichtet:

Verein für Konsumenteninformation (VKI) - Hotline 0800 201 211

Eine Reisewarnung wird grundsätzlich nur in besonderen Krisenfällen ausgesprochen, wenn eine generelle Gefährdung für Leib und Leben besteht.

Das Bundesministerium für Europäische und internationale Angelegenheiten bietet Informationen zu Reisen online an.

Schule / Kinderbetreuung

Was ist der Antigen-Selbsttest für Schülerinnen und Schüler?

Informationen erhalten Sie dazu telefonisch beim Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung unter

Um die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, müssen die sozialen Kontakte reduziert werden. Da Kinder und Jugendliche zu jener Gruppe mit den meisten sozialen Kontakten zählen, wurden verschiedene Maßnahmen von der Regierung gesetzt.

Informationen zu den aktuellen Maßnahmen finden Sie unter folgenden Links:

Soziales

Wo kann ich mich melden, wenn ich mich ehrenamtlich engagieren möchte?

Das Börse Ehrenamt des Landes Oberösterreich unterstützt einerseits gemeinnützige Organisationen bei ihrer Suche nach ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Anderseits gibt die Börse Ehrenamt Auskunft darüber, welche Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements in Oberösterreich bestehen.

Umwelt

  • Bereiten Sie Speisen selbst zu und kaufen Sie Produkte, die möglichst wenig Abfall verursachen.
  • Halten Sie auch bei der Abfallentsorgung den Mindestabstand von zwei Metern zu anderen Personen ein.
  • Trennen Sie Ihre Abfälle bitte penibel. Damit entlasten Sie unser Entsorgungssystem erheblich!

Abfälle, die eventuell mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) kontaminiert sind, sollten unter Beachtung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen gemeinsam mit dem Restmüll entsorgt werden - dies gilt auch für Corona-Selbsttests. Solche Abfälle dürfen nicht den Sammelsystemen für die getrennte Erfassung von Wertstoffen (z.B. Papiertonne, Biotonne, gelber Sack) zugeführt werden. Nur Glasabfälle können wie bisher getrennt entsorgt werden.

Verkehr

Mit Verordnung (EU) 2021/267 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16.02.2021 wurden im Hinblick auf die anhaltende Covid-19-Krise die in der Richtlinie 2003/59/EG vorgesehenen Fristen für den Abschluss von Weiterbildungen für Berufskraftfahrer (C/D95) verlängert:

  • bei regulärem Ablauf zwischen 01.09.2020 und 30.06.2021 um 10 Monate;
  • bei Ablauf einer bereits gem. VO (EU) 2020/698 verlängerten Frist zwischen 01.09.2020 und 30.06.2021 um 6 Monate jedoch mindestens bis 01.07.2021