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AUFRUF zur Einreichung von Förderungsanträgen für die Vorhabensarten 8.4.1, 8.5.1 und 8.5.3 der Sonderrichtlinie "LE-Projektförderungen"

AUFRUF zur Einreichung von Förderungsanträgen für die Vorhabensarten „Vorbeugung von Schäden und Wiederherstellung von Wäldern nach Naturkatastrophen und Katastrophenereignissen – Forstschutz (VHA 8.4.1)“, „Investitionen zur Stärkung von Resistenz und ökologischem Wert des Waldes – Öffentlicher Wert- und Schutz vor Naturgefahren (VHA 8.5.1)“ und „Investitionen zur Stärkung des ökologischen Werts der Waldökosysteme – Waldökologie- Programm (VHA 8.5.3)“ der Sonderrichtlinie „LE-Projektförderungen“

 

ALLGEMEINES

Die Sonderrichtlinie „LE-Projektförderungen“[1] sieht für die Vorhabensarten „Vorbeugung von Schäden und Wiederherstellung von Wäldern nach Naturkatastrophen und Katastrophenereignissen – Forstschutz (VHA 8.4.1)“, „Investitionen zur Stärkung von Resistenz und ökologischem Wert des Waldes – Öffentlicher Wert- und Schutz vor Naturgefahren (VHA 8.5.1)“ und „Investitionen zur Stärkung des ökologischen Werts der Waldökosysteme – Waldökologie- Programm (VHA 8.5.3)“ die Einreichung von Förderungsanträgen erst nach Veröffentlichung eines entsprechenden Aufrufs vor.

 

Mit diesem Aufruf gibt das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus bekannt, dass Förderungsanträge in die Vorhabensarten „Vorbeugung von Schäden und Wiederherstellung von Wäldern nach Naturkatastrophen und Katastrophenereignissen – Forstschutz (VHA 8.4.1)“, „Investitionen zur Stärkung von Resistenz und ökologischem Wert des Waldes – Öffentlicher Wert- und Schutz vor Naturgefahren (VHA 8.5.1)“ und „Investitionen zur Stärkung des ökologischen Werts der Waldökosysteme – Waldökologie- Programm (VHA 8.5.3)“ eingereicht werden können.

 

EINREICHSTELLE UND FRIST

Förderungsanträge müssen bis spätestens

 

28. Februar 2020, 12:00 Uhr

 

bei der Bewilligenden Stelle bzw. Einreichstelle, dem

Amt der Oö. Landesregierung
Abteilung Land- und Forstwirtschaft, Landesforstdienst
Bahnhofplatz 1, 4021 Linz
Telefax: 0732/7720-211798
E-Mail: lfw.post@ooe.gv.at

 

vollständig eingelangt sein. Es ist das beigelegte, von der AMA vorausgefüllte Antragsformular zu verwenden.
 

Die Förderungsanträge können postalisch, per Fax bzw. eingescannt übermittelt werden.

 

BEDINGUNGEN FÜR DIE TEILNAHME AN DER FÖRDERUNG

Es gelten die Bedingungen gemäß den Punkten 25, 26 und 28 der Sonderrichtlinie „LE-Projektförderungen“, die hier auszugsweise wiedergegeben werden. Das Dokument „Sonderrichtlinie LE-Projektförderungen“ kann auf der Homepage des BMNT abgerufen werden.

 

Ziele

Ziele sind naturnahe, widerstandsfähige Waldbestände und die Erhaltung, Verbesserung oder Wiederherstellung von wertvollen/seltenen Waldflächen/-gesellschaften.

 

Förderungswerber

An den Förderungen können nur Bewirtschafter land- und forstwirtschaftlicher Betriebe, Waldbesitzervereinigungen, Agrargemeinschaften, Nutzungsberechtigte, Gemeinden und Gemeindeverbände teilnehmen, die den Kriterien gemäß den Punkten 25.3, 26.3 und 28.3 der Sonderrichtlinie „LE-Projektförderungen“ entsprechen.

 

Förderungsgegenstand

Die Vorhabensarten 8.4.1, 8.5.1 und 8.5.3 sehen gemäß den Punkten 25.2.2.2, 26.2.1, 26.2.3, 28.2.1 und 28.2.2 der Sonderrichtlinie „LE-Projektförderungen“ die „Kulturpflege nach Aufforstung“ als Fördergegenstände vor.

 

Beschränkung auf Flächen, für die bereits eine Aufforstungsförderung beantragt wurde

Es sind nur solche Flächen förderbar, für die bereits eine Aufforstung ab 01.01.2018 und 30.08.2019 im Rahmen der Vorhabensarten „Vorbeugung von Schäden und Wiederherstellung von Wäldern nach Naturkatastrophen und Katastrophenereignissen – Forstschutz (VHA 8.4.1)“, „Investitionen zur Stärkung von Resistenz und ökologischem Wert des Waldes – Öffentlicher Wert- und Schutz vor Naturgefahren (VHA 8.5.1)“ und „Investitionen zur Stärkung des ökologischen Werts der Waldökosysteme – Waldökologie- Programm (VHA 8.5.3)“ beantragt wurde.

Es ist im jeweiligen Neuantrag zu „Kulturpflege nach Aufforstung“ die Antragsnummer des ab 01.01.2018 gestellten Antrags zur „Aufforstung“ anzuführen.

 

Weitere Vorgangsweise

Nach Feststellung der Vollständigkeit des Förderungsantrages und Überprüfung der Zugangsvoraussetzungen erfolgt ein Auswahlverfahren nach den Kriterien, die für diese Vorhabensarten festgelegt sind.

Im Auswahlverfahren werden nur die für diesen Aufruf vorgesehenen Förderungsanträge berücksichtigt. Unvollständige Förderungsanträge sind vom aktuellen Auswahlverfahren ausgeschlossen.

Die Auswahlkriterien, die für das Auswahlverfahren herangezogen werden, sind im Dokument „Auswahlverfahren und Auswahlkriterien für Projektmaßnahmen im Rahmen des österreichischen Programms für ländliche Entwicklung 2014-2020“[2] auf der Homepage des BMNT beschrieben und auch dort abrufbar.

 

ERFORDERLICHE UNTERLAGEN FÜR DIE ANTRAGSTELLUNG

Von den Förderungswerbern sind folgende Unterlagen vorzulegen:
 

  • Unterschriebenes Antragsformular inklusive unterschriebener Verpflichtungserklärung

 

Kontaktdaten für Fragen zur Antragstellung:

Amt der Oö. Landesregierung
Abteilung Land- und Forstwirtschaft, Landesforstdienst

DI Andreas Killinger

Bahnhofplatz 1, 4021 Linz

Tel.: 0732-7720/146 66
Telefax: 0732-7720/211 798
E-Mail: lfw.post@ooe.gv.at

 

 

[1] Sonderrichtlinie der Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus zur Umsetzung von Projektmaßnahmen im Rahmen des Österreichischen Programms für ländliche Entwicklung 2014 – 2020 „LE-Projektförderungen“, GZ. BMNT-LE.1.1.1/0131-II/2/2019

[2] Sonderrichtlinie (siehe unter "Weiterführende Informationen")

 

Weiterführende Informationen

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at