Amt der Oö. Landesregierung
4021 Linz • Landhausplatz 1

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Betriebliches Energie-Programm (BEP)

Dieses Förderprogramm soll oberösterreichische Betriebe in ihrer energieeffizienten Entwicklung unterstützen und gleichzeitig dazu beitragen, Oberösterreich als internationale Energie-Leitregion zu etablieren.

1. Energieberatung im Rahmen der Betrieblichen Umweltoffensive

Wer wird gefördert?

Sämtliche natürliche und juristische Personen, insbesondere

  • Unternehmen
  • Vereine
  • konfessionelle Einrichtungen
  • Organisationen, die unternehmerisch tätig sind.

Was wird gefördert?

Im Rahmen der betrieblichen Umweltoffensive (BUO) bieten das Land Oberösterreich und sein Partner, der OÖ Energiesparverband, geförderte Energie-Beratungsleistungen für Betriebe an.

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses und auf Grundlage der „De-minimis“-Beihilfen-VERORDNUNG (EU) Nr. 1407/2013.

Fördersatz Land: 75 % der Beratungskosten; für das Unternehmen entsteht bei der Basisberatung ein Selbstbehalt in der Höhe von maximal 400 Euro (netto)

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Allgemeine Kriterien

  • Auf die Beihilfen besteht kein Rechtsanspruch. Das Land Oberösterreich behält sich das Recht vor, unabhängig der Laufzeit die Förderrichtlinien zu ändern und/oder die Förderung einzustellen.
  • Es darf keine andere Landesförderung beantragt werden bzw. gewährt worden sein.
  • Die jeweilige vollinhaltliche Anerkennung und Einhaltung der Richtlinien zur Umweltförde­rung in Oberösterreich idgF und Allgemeinen Förderungsrichtlinien des Landes Ober­österreich idgF.

Anrechenbarkeit nach dem Energieeffizienzgesetz

Die Förderungsnehmerin/der Förderungsnehmer erklärt sich einverstanden, dass die gemäß Energieeffizienzgesetz anrechenbare Energieeffizienzmaßnahme, die sich durch die Aus­führung der geförderten Errichtung der Anlage ergibt, grundsätzlich dem Land Oberöster­reich zufällt. Soweit auch zulässige Förderungen durch Dritte (z. B. Bund, Gemeinden, Energieversorger o. dgl.) bestehen, kann die anrechenbare Energieeffizienzmaßnahme aliquot auf die Förderungsgeber aufgeteilt werden.

Der Anteil des Landes Oberösterreich darf aber 50 Prozent nicht unterschreiten. Die Förderungsnehmerin bzw. der Förderungsnehmer hat dem Land Oberösterreich eventuelle Ansprüche Dritter auf die Anrechenbarkeit der Energieeffizienzmaßnahme anlässlich der Fördererklärung schriftlich mitzuteilen.

Erforderliche Unterlagen

VOR Umsetzung der Maßnahme

  • Antragstellung im Wege des OÖ Energiesparverbandes

NACH Umsetzung der Maßnahme

  • Abrechnung im Wege des OÖ Energiesparverbandes

Weitere Unterlagen sind bei Bedarf der Förderstelle vorzulegen.

Alle angeführten Unterlagen können elektronisch per E-Mail an foerderungsantrag.us.post@ooe.gv.at übermittelt werden.

Abwicklung / Antragstellung

Die einfache und schnelle Abwicklung Ihrer Förderungsanträge ist ein wesentlicher Aspekt unserer Arbeit. Damit dieses gemeinsame Ziel erreicht werden kann, möchten wir für die betreffenden Maßnahmen die optimale Antragstellung und Durchführung aufzeigen:

Antragstellung

Der Förderungsantrag ist gemeinsam mit den erforderlichen Unterlagen VOR Durch­führung der Optimierungsmaßnahme zu stellen. Sämtliche notwendigen Unterlagen für die Beurteilung der Förderungsfähigkeit Ihrer Investition sind mit dem Antrag zu übermitteln. Das Fehlen von Unterlagen verzögert die Bearbeitung des Antrages.

Beurteilung

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Förderungsteams prüfen gemeinsam mit Fachexperten die Vollständigkeit der Unterlagen und Einhaltung der Kriterien. Nach Abschluss der Kontrolle wird ein auf Basis der prognostizierten Kosten vorläufiger Fördervorschlag erarbeitet.

Genehmigung

Nach Genehmigung durch das zuständige Landesregierungsmitglied wird Ihnen der vorläufige Fördervorschlag übermittelt.

Auszahlung

Nach Umsetzung der Maßnahme, Vorlage der Rechnungen und Berechnung der Energie­einsparung wird der endgültige Förderbetrag errechnet und auf das von Ihnen angegebene Konto überwiesen. Sollten die tatsächlichen Kosten geringer sein als die Kostenschätzung im Förderantrag, so reduziert sich die Förderung aliquot.

Rechtsgrundlagen

  • Richtlinien zur Umweltförderung in Oberösterreich
  • „De-minimis“-Verordnung; Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 gültig ab 01.01.2014

Laufzeit

1. Jänner 2020 bis 30. Juni 2022 und nach Maßgabe der vorhandenen finanziellen Mittel (es gilt das Rechnungsdatum).

2. Energetische Optimierung bestehender erneuerbarer Energiegewinnungsanlagen

Wer wird gefördert?

Sämtliche natürliche und juristische Personen, insbesondere

  • Unternehmen
  • Vereine
  • konfessionelle Einrichtungen
  • Organisationen, die unternehmerisch tätig sind.

Was wird gefördert?

Alte Anlagen arbeiten oft ineffizient und sind falsch eingestellt. Eine optimierte Regelung ermöglicht oft schon eine beachtliche Steigerung der Energieeffizienz und Senkung der Energiekosten. Dabei sollte das gesamte System von Wärmeerzeugung, Wärmever­teilung und Wärmeübertragung mit allen zugehörigen Komponenten berücksichtigt werden, also auch die Umwälzpumpen, die Wärmeverteilung, die Regeleinrichtungen sowie die Hydraulik der Anlage.

Gefördert wird die Optimierung folgender erneuerbarer Energiegewinnungsanlagen: 

  1. Fernwärmeanschlüssen
  2. Biomasseheizanlagen
  3. Thermischen Solaranlagen und
  4. Wärmepumpen

wenn deren Inbetriebnahme länger als fünf Jahre und nicht länger als 15 Jahre zurückliegt.

Folgende Optimierungsmaßnahmen werden gefördert:

  • Durchführung eines hydraulischen Abgleichs;
  • Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz am gesam­ten Heizsystem auf Basis der Heizlastberechnung (z. B. Heizungspumpentausch, die Optimierung der Heizkurve, die Anpassung der Vorlauftemperatur und der Pumpenleistung sowie der Einsatz von Einzelraumreglern; für Maßnahmen auf der Heizungs-Sekundärseite gilt die Altersbegrenzung 5-15 Jahre nicht);
  • Errichtung eines integrierten oder nachgerüsteten Staubabscheiders oder die Nachrüstung einer Einrichtung zur Brennwertnutzung;
  • Einmaliger Qualitätscheck bei Wärmepumpen frühestens nach Ablauf von zwei Jahren nach der Inbetriebnahme, bei dem ein Vergleich der berechneten mit den im Betrieb tatsächlich erreichten Jahresarbeitszahlen erfolgt und in Abhängigkeit vom Resultat Maßnahmen zur Optimierung vorgeschlagen oder durchgeführt werden;

Förderungsrelevante Kosten (ohne MWSt.) sind insbesondere Ausgaben für:

  • Einbau sowie Ersatz von zur Heizungsanlage zugehöriger Mess-, Steuer- und Regelungstechnik und Nutzerinterface
  • Einbau voreinstellbarer Heizkörperthermostatventile und von Strangdifferenzdruckreglern
  • zusätzliche Dämmung des bestehenden Verteilnetzes und des Speichers
  • Nutzerinterface und Smart-Metering-Systeme für Wärme, auch als Multi-Sparten-Systeme inkl. Strom, Gas und Wasser
  • Einbau einer hocheffizienten Zirkulationspumpe
  • Einbau einer hocheffizienten Heizungsumwälzpumpe
  • Herstellung notwendiger Wand- und Deckendurchbrüche inkl. Dämmmaßnahmen
  • in Einrohrsystemen Maßnahmen zur Volumenstromregelung
  • Umbau von Einrohrsystemen in Zweirohrsysteme
  • Ersatz und erstmaliger Einbau von Pufferspeichern (sofern nicht gefordert oder extra gefördert)
  • Inbetriebnahme, Einregulierung und Einweisung
  • bei Biomasseanlagen: Errichtung eines integrierten oder nachgerüsteten Staubab­scheiders

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses und auf Grundlage der „De-minimis“-Beihilfen-VERORDNUNG (EU) Nr. 1407/2013.

Fördersatz Land: 50 % der anrechenbaren Kosten (netto), maximal 3.000 Euro

Hinweis:

Nicht gefördert werden

  • die Inspektion von Heizungsanlagen und die wiederkehrende Überprüfung von Feuerungsanlagen gemäß Oö. Luftreinhalte- und Energietechnikgesetz

  • Optimierungsmaßnahmen mit einem Investitionsvolumen über 10.000 Euro. Diese können im Rahmen des Förderprogramms „Effiziente Energienutzung/Energiesparen in Betrieben“ eingereicht werden.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Allgemeine Kriterien

  • Auf die Beihilfen besteht kein Rechtsanspruch. Das Land Oberösterreich behält sich das Recht vor, unabhängig der Laufzeit die Förderrichtlinien zu ändern und/oder die Förderung einzustellen.
  • Es darf keine andere Landesförderung beantragt werden bzw. gewährt worden sein.
  • Der Antrag muss vor der ersten rechtsverbindlichen Bestellung von Anlagenteilen, vor Lieferung, vor Baubeginn oder vor einer anderen Verpflichtung, die die Investition unum­kehrbar macht, wobei der früheste dieser Zeitpunkte maßgebend ist, bei der Landes­förderstelle einlangen.
  • Die Umsetzung des Projektes bzw. die Abrechnung der Anlage hat bis maximal sechs Monate nach der Förderzusage zu erfolgen – es gilt das Rechnungsdatum.
  • Die jeweilige vollinhaltliche Anerkennung und Einhaltung der Richtlinien zur Umweltförde­rung in Oberösterreich idgF und Allgemeinen Förderungsrichtlinien des Landes Ober­österreich idgF.

Technische Kriterien

  • Die Optimierung erfordert vor Umsetzung und Antragstellung grundsätzlich eine Bestands­aufnahme und Analyse des Ist-Zustandes.
  • Das Beratungsprotokoll bzw. Konzept dient als Basis für die Beurteilung der Förderfähigkeit der geplanten Maßnahmen.
  • Die zu optimierende erneuerbare Energiegewinnungsanlage (Punkte a, b, c, d) muss mehr als fünf Jahre, jedoch maximal 15 Jahre alt sein; als Nachweis gilt das Jahresdatum der Rechnung für die Hauptkomponenten, das Protokoll der Inbetriebnahme oder ein sonstiger anerkennbarer und plausibler Nachweis über das Alter der Anlage – KEINE Förderung für NEUANLAGEN.
  • Die Bestandsaufnahme und Analyse des Ist-Zustandes muss entweder
    • durch eine im Rahmen der betrieblichen Umweltoffensive (BUO) geförderte Beratung für Betriebe durch den OÖ Energiesparverband bzw. das Klimabündnis OÖ (http://www.betrieblicheumweltoffensive.at/) oder
    • von einem befugten Installateur, Heizungsbauer bzw. von einem dafür befugten Unternehmen

durchgeführt werden.

  • Aus der Bestandsaufnahme und Analyse des Ist-Zustandes muss eine prognostizierte Energieeinsparung ersichtlich sein.
  • Die Optimierungsmaßnahmen müssen von einem befugten Installateur, Heizungsbauer bzw. von einem dafür befugten Unternehmen durchgeführt worden sein.

Hinweis: Die durchgeführten Maßnahmen müssen in der Bestandsaufnahme und Analyse des Ist-Zustandes enthalten sein!

  • Beratungsprotokoll
  • Umsetzungsprotokoll

Anrechenbarkeit nach dem Energieeffizienzgesetz

Die Förderungsnehmerin/der Förderungsnehmer erklärt sich einverstanden, dass die gemäß Energieeffizienzgesetz anrechenbare Energieeffizienzmaßnahme, die sich durch die Aus­führung der geförderten Errichtung der Anlage ergibt, grundsätzlich dem Land Oberöster­reich zufällt. Soweit auch zulässige Förderungen durch Dritte (z. B. Bund, Gemeinden, Energieversorger o. dgl.) bestehen, kann die anrechenbare Energieeffizienzmaßnahme aliquot auf die Förderungsgeber aufgeteilt werden.

Der Anteil des Landes Oberösterreich darf aber 50 Prozent nicht unterschreiten. Die Förderungsnehmerin bzw. der Förderungsnehmer hat dem Land Oberösterreich eventuelle Ansprüche Dritter auf die Anrechenbarkeit der Energieeffizienzmaßnahme anlässlich der Fördererklärung schriftlich mitzuteilen.

Erforderliche Unterlagen

VOR Umsetzung der Maßnahme

  • Antragsformular Land
  • Kostenvoranschlag je Optimierungsmaßnahme
  • Bestandsaufnahme und Analyse des Ist-Zustandes (z. B. Beratungsprotokoll)

NACH Umsetzung der Maßnahme

  • Rechnungen und Zahlungsbestätigung betreffend Konzept und Analyseverfahren
  • Berechnung der Energieeinsparung auf Basis der tatsächlich umgesetzten Optimie­rungsmaßnahmen

 

Weitere Unterlagen sind bei Bedarf der Förderstelle vorzulegen.

Alle angeführten Unterlagen können elektronisch per E-Mail an foerderungsantrag.us.post@ooe.gv.at übermittelt werden.

Abwicklung / Antragstellung

Die einfache und schnelle Abwicklung Ihrer Förderungsanträge ist ein wesentlicher Aspekt unserer Arbeit. Damit dieses gemeinsame Ziel erreicht werden kann, möchten wir für die betreffenden Maßnahmen die optimale Antragstellung und Durchführung aufzeigen:

Antragstellung

Der Förderungsantrag ist gemeinsam mit den erforderlichen Unterlagen VOR Durch­führung der Optimierungsmaßnahme zu stellen. Sämtliche notwendigen Unterlagen für die Beurteilung der Förderungsfähigkeit Ihrer Investition sind mit dem Antrag zu übermitteln. Das Fehlen von Unterlagen verzögert die Bearbeitung des Antrages.

Beurteilung

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Förderungsteams prüfen gemeinsam mit Fachexperten die Vollständigkeit der Unterlagen und Einhaltung der Kriterien. Nach Abschluss der Kontrolle wird ein auf Basis der prognostizierten Kosten vorläufiger Fördervorschlag erarbeitet.

Genehmigung

Nach Genehmigung durch das zuständige Landesregierungsmitglied wird Ihnen der vorläufige Fördervorschlag übermittelt.

Auszahlung

Nach Umsetzung der Maßnahme, Vorlage der Rechnungen und Berechnung der Energie­einsparung wird der endgültige Förderbetrag errechnet und auf das von Ihnen angegebene Konto überwiesen. Sollten die tatsächlichen Kosten geringer sein als die Kostenschätzung im Förderantrag, so reduziert sich die Förderung aliquot.

Rechtsgrundlagen

  • Richtlinien zur Umweltförderung in Oberösterreich
  • „De-minimis“-Verordnung; Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 gültig ab 01.01.2014

Laufzeit

1. Jänner 2020 bis 30. Juni 2022 und nach Maßgabe der vorhandenen finanziellen Mittel (es gilt das Rechnungsdatum).

Formular

3. Luftdichtheitsmessungen (Blower-Door-Test)

Wer wird gefördert?

Sämtliche natürliche und juristische Personen, insbesondere

  • Unternehmen
  • Vereine
  • konfessionelle Einrichtungen
  • Organisationen, die unternehmerisch tätig sind.

Was wird gefördert?

Luftdichtheitsmessungen (Blower-Door-Test) inkl. Leckagen-Ortung für Hallen mit besonders hohen Dichtheitsanforderungen wie z. B.

  • Industriehallen, Bürogebäude, Kühlhäuser,
  • Tiefkühlhallen, Logistikhallen etc.

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses und auf Grundlage der „De-minimis“-Beihilfen-VERORDNUNG (EU) Nr. 1407/2013.

Fördersatz Land: 50 % der anrechenbaren Kosten (netto), maximal 3.000 Euro

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Allgemeine Kriterien

  • Auf die Beihilfen besteht kein Rechtsanspruch. Das Land Oberösterreich behält sich das Recht vor, unabhängig der Laufzeit die Förderrichtlinien zu ändern und/oder die Förderung einzustellen.
  • Es darf keine andere Landesförderung beantragt werden bzw. gewährt worden sein.
  • Der Antrag muss vor der ersten rechtsverbindlichen Bestellung von Anlagenteilen, vor Lieferung, vor Baubeginn oder vor einer anderen Verpflichtung, die die Investition unum­kehrbar macht, wobei der früheste dieser Zeitpunkte maßgebend ist, bei der Landes­förderstelle einlangen.
  • Die Umsetzung des Projektes hat bis maximal sechs Monate nach der Förderzusage zu erfolgen – es gilt das Rechnungsdatum.
  • Die jeweilige vollinhaltliche Anerkennung und Einhaltung der Richtlinien zur Umweltförde­rung in Oberösterreich idgF und Allgemeinen Förderungsrichtlinien des Landes Ober­österreich idgF.

Technische Kriterien

  • Hallenvolumen größer/gleich 3.000 m³
  • Die Messung der Luftdichtheit ist gemäß ÖNORM B ISO 9972 „Wärmetechnisches Ver­halten von Gebäuden – Bestimmung der Luftdurchlässigkeit von Gebäuden – Differenz­druckverfahren“ durchzuführen.
  • Die Messungen sind für das gesamte Gebäude bzw. einen repräsentativen Brandabschnitt vorzunehmen und ein Bericht lt. ÖNORM B ISO 9972 ist zu erstellen. Ergänzend zum Prüfbericht sind die festgestellten Leckagen zu dokumentieren.
  • Ein Bericht mit Bilddokumentation zur Erkennung der Luftundichtheiten ist zu erstellen.

Anrechenbarkeit nach dem Energieeffizienzgesetz

Die Förderungsnehmerin/der Förderungsnehmer erklärt sich einverstanden, dass die gemäß Energieeffizienzgesetz anrechenbare Energieeffizienzmaßnahme, die sich durch die Aus­führung der geförderten Errichtung der Anlage ergibt, grundsätzlich dem Land Oberöster­reich zufällt. Soweit auch zulässige Förderungen durch Dritte (z. B. Bund, Gemeinden, Energieversorger o. dgl.) bestehen, kann die anrechenbare Energieeffizienzmaßnahme aliquot auf die Förderungsgeber aufgeteilt werden.

Der Anteil des Landes Oberösterreich darf aber 50 Prozent nicht unterschreiten. Die Förderungsnehmerin bzw. der Förderungsnehmer hat dem Land Oberösterreich eventuelle Ansprüche Dritter auf die Anrechenbarkeit der Energieeffizienzmaßnahme anlässlich der Fördererklärung schriftlich mitzuteilen.

Erforderliche Unterlagen

VOR Umsetzung der Maßnahme

  • Antragsformular Land
  • Kostenvoranschlag
  • Projektbeschreibung

NACH Umsetzung der Maßnahme

  • Rechnungen und Zahlungsbestätigung
  • Ergebnis der Messungen
  • Bericht

Weitere Unterlagen sind bei Bedarf der Förderstelle vorzulegen.

Alle angeführten Unterlagen können elektronisch per E-Mail an foerderungsantrag.us.post@ooe.gv.at übermittelt werden.

Abwicklung / Antragstellung

Die einfache und schnelle Abwicklung Ihrer Förderungsanträge ist ein wesentlicher Aspekt unserer Arbeit. Damit dieses gemeinsame Ziel erreicht werden kann, möchten wir für die betreffenden Maßnahmen die optimale Antragstellung und Durchführung aufzeigen:

Antragstellung

Der Förderungsantrag ist gemeinsam mit den erforderlichen Unterlagen VOR Durch­führung der Optimierungsmaßnahme zu stellen. Sämtliche notwendigen Unterlagen für die Beurteilung der Förderungsfähigkeit Ihrer Investition sind mit dem Antrag zu übermitteln. Das Fehlen von Unterlagen verzögert die Bearbeitung des Antrages.

Beurteilung

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Förderungsteams prüfen gemeinsam mit Fachexperten die Vollständigkeit der Unterlagen und Einhaltung der Kriterien. Nach Abschluss der Kontrolle wird ein auf Basis der prognostizierten Kosten vorläufiger Fördervorschlag erarbeitet.

Genehmigung

Nach Genehmigung durch das zuständige Landesregierungsmitglied wird Ihnen der vorläufige Fördervorschlag übermittelt.

Auszahlung

Nach Umsetzung der Maßnahme, Vorlage der Rechnungen und Berechnung der Energie­einsparung wird der endgültige Förderbetrag errechnet und auf das von Ihnen angegebene Konto überwiesen. Sollten die tatsächlichen Kosten geringer sein als die Kostenschätzung im Förderantrag, so reduziert sich die Förderung aliquot.

Rechtsgrundlagen

  • Richtlinien zur Umweltförderung in Oberösterreich
  • „De-minimis“-Verordnung; Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 gültig ab 01.01.2014

Laufzeit

1. Jänner 2020 bis 30. Juni 2022 und nach Maßgabe der vorhandenen finanziellen Mittel (es gilt das Rechnungsdatum).

Formular

4. Lastgangmessung für ein verbessertes Lastgangmanagement

Wer wird gefördert?

Sämtliche natürliche und juristische Personen, insbesondere

  • Unternehmen
  • Vereine
  • konfessionelle Einrichtungen
  • Organisationen, die unternehmerisch tätig sind.

Was wird gefördert?

Energiemessungen sind die Grundlage für eine erfolgreiche Energieoptimierung. Wenn dadurch bekannt ist, wo, wann und in welcher Menge Energie verbraucht wird, können Schwachstellen aufgedeckt und Einsparpotenziale erkannt werden. Das ist die Basis für ein effizientes Lastmanagement und die Erhöhung der Energieeffizienz.

Gefördert wird die Errichtung von Messeinrichtungen, mit denen Energielastgänge in Echtzeit erfasst und dargestellt werden können, um daraus Maßnahmen ableiten zu können. Dies gilt insbesondere für die Energieträger Strom, Gas und Wärme bzw. Kälte (inkl. allfälliger Nebendaten wie z. B. Temperaturen, Volumenströme), auch die Lastgang­messungen für die Optimierung von PV-Eigenverbrauchsanlagen.

Hinweis: Nicht gefördert werden Maßnahmen, die aufgrund von Gesetzen (ElWOG) zur Energie­verbrauchserfassung ergriffen werden.

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses und auf Grundlage der „De-minimis“-Beihilfen-VERORDNUNG (EU) Nr. 1407/2013.

Fördersatz Land: 50 % der anrechenbaren Kosten (netto), maximal 3.000 Euro

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Allgemeine Kriterien

  • Auf die Beihilfen besteht kein Rechtsanspruch. Das Land Oberösterreich behält sich das Recht vor, unabhängig der Laufzeit die Förderrichtlinien zu ändern und/oder die Förderung einzustellen.
  • Es darf keine andere Landesförderung beantragt werden bzw. gewährt worden sein.
  • Der Antrag muss vor der ersten rechtsverbindlichen Bestellung von Anlagenteilen, vor Lieferung, vor Baubeginn oder vor einer anderen Verpflichtung, die die Investition unum­kehrbar macht, wobei der früheste dieser Zeitpunkte maßgebend ist, bei der Landes­förderstelle einlangen.
  • Die Umsetzung des Projektes bzw. die Abrechnung der Anlage hat bis maximal sechs Monate nach der Förderzusage zu erfolgen – es gilt das Rechnungsdatum.
  • Die jeweilige vollinhaltliche Anerkennung und Einhaltung der Richtlinien zur Umweltförde­rung in Oberösterreich idgF und Allgemeinen Förderungsrichtlinien des Landes Ober­österreich idgF.

Technische Kriterien

  • Die Energielastgänge müssen in Echtzeit erfasst werden können.
  • Messkonzepte werden nur im Zusammenhang mit der Errichtung einer Messeinrichtung gefördert.
  • Die Datenauswertung und grafische Darstellung muss mit Standardsoftware möglich sein und muss regelmäßig erfolgen.

Anrechenbarkeit nach dem Energieeffizienzgesetz

Die Förderungsnehmerin/der Förderungsnehmer erklärt sich einverstanden, dass die gemäß Energieeffizienzgesetz anrechenbare Energieeffizienzmaßnahme, die sich durch die Aus­führung der geförderten Errichtung der Anlage ergibt, grundsätzlich dem Land Oberöster­reich zufällt. Soweit auch zulässige Förderungen durch Dritte (z. B. Bund, Gemeinden, Energieversorger o. dgl.) bestehen, kann die anrechenbare Energieeffizienzmaßnahme aliquot auf die Förderungsgeber aufgeteilt werden.

Der Anteil des Landes Oberösterreich darf aber 50 Prozent nicht unterschreiten. Die Förderungsnehmerin bzw. der Förderungsnehmer hat dem Land Oberösterreich eventuelle Ansprüche Dritter auf die Anrechenbarkeit der Energieeffizienzmaßnahme anlässlich der Fördererklärung schriftlich mitzuteilen.

Erforderliche Unterlagen

VOR Umsetzung der Maßnahme

  • Antragsformular Land
  • Kostenvoranschlag
  • Projektbeschreibung

NACH Umsetzung der Maßnahme

  • Rechnungen und Zahlungsbestätigung
  • Übermittlung der ersten Auswertung der Messergebnisse nach z. B. einem Monat

Weitere Unterlagen sind bei Bedarf der Förderstelle vorzulegen.

Alle angeführten Unterlagen können elektronisch per E-Mail an foerderungsantrag.us.post@ooe.gv.at übermittelt werden.

Abwicklung / Antragstellung

Die einfache und schnelle Abwicklung Ihrer Förderungsanträge ist ein wesentlicher Aspekt unserer Arbeit. Damit dieses gemeinsame Ziel erreicht werden kann, möchten wir für die betreffenden Maßnahmen die optimale Antragstellung und Durchführung aufzeigen:

Antragstellung

Der Förderungsantrag ist gemeinsam mit den erforderlichen Unterlagen VOR Durch­führung der Optimierungsmaßnahme zu stellen. Sämtliche notwendigen Unterlagen für die Beurteilung der Förderungsfähigkeit Ihrer Investition sind mit dem Antrag zu übermitteln. Das Fehlen von Unterlagen verzögert die Bearbeitung des Antrages.

Beurteilung

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Förderungsteams prüfen gemeinsam mit Fachexperten die Vollständigkeit der Unterlagen und Einhaltung der Kriterien. Nach Abschluss der Kontrolle wird ein auf Basis der prognostizierten Kosten vorläufiger Fördervorschlag erarbeitet.

Genehmigung

Nach Genehmigung durch das zuständige Landesregierungsmitglied wird Ihnen der vorläufige Fördervorschlag übermittelt.

Auszahlung

Nach Umsetzung der Maßnahme, Vorlage der Rechnungen und Berechnung der Energie­einsparung wird der endgültige Förderbetrag errechnet und auf das von Ihnen angegebene Konto überwiesen. Sollten die tatsächlichen Kosten geringer sein als die Kostenschätzung im Förderantrag, so reduziert sich die Förderung aliquot.

Rechtsgrundlagen

  • Richtlinien zur Umweltförderung in Oberösterreich
  • „De-minimis“-Verordnung; Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 gültig ab 01.01.2014

Laufzeit

1. Jänner 2020 bis 30. Juni 2022 und nach Maßgabe der vorhandenen finanziellen Mittel (es gilt das Rechnungsdatum).

Formular

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an:

Amt der Oö. Landesregierung • 4021 Linz, Landhausplatz 1 • Telefon (+43 732) 77 20-0 • E-Mail post@ooe.gv.at